Ausgabe 
2.2.1924
 
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m. 28

trennt tlgP*. ei^n Senn, -in» ^imaqe, et-1 So*staq*tHilQqe: SirfcrMrßamiiient littet Beitel»-* <5if«pitle

2.50 (Bolimarh ein» fchltehlich Iräqrrfobn, auch tx' 5lid)tedd)<tne« tinplnrr Tlummtrn in» folge Höherer Gewalt - Xtr n | p r td).^r.ld)|un< : für die Sd)rtfl.eilunq 112; ftr Verlag uni «elchifl.lteüe 51.

iRftrift für Drohinach. nd}!rn r<lf|Cl.

p»5Ichrcklaat»:

Jreettari a. BL llttt.

Erster vlatt

Samstag, 2. ßebniar 1924

V4- Jahrgang

GießenerAmeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

wnb ütrfeg: VrßhNsche Untüerftats.Bi*- Sttlnönidfrel R. Cowie iw fliehen. Sd^riftlehowi aw)ef^lftsWelr S*i!Wre^e 7.

|e* 1o4 »Ui*« ttiibet »t ee iefetlrtbir dliL d.it. pien für I b*|t

er Wejer. r* pob ?7 n m rette t>, Hid h cuee'^rti

IC ffo!?pee- 1-i Ke> Mowe-Xn eifei v 7V m Vreile 35 Q olbpfeeria. Dl tzoorfch'if» 2U *uf.

)r 3n»4t T*'itb Voe.ge; 'r bee tbitgen Tft|: Orrfl füvtrfd r *. tüt r<* l*r |teted At»iTrO, |Anilhd) re <btef,en

lüren

DeutTcblanb bietet. r*_,

Tie Tritte ü ?en Hetmwer be tf^en 7n - lanMtanüal« feil ferner a;c ^iad)tl4>c ®olöj eotenbanf btfbcn Was man t»on tbr TIcj.*» hon. ist nickt alUu viel, und da- wenig« Ift au» rrxt txtldbTPommcn und sich btcrf>cn^ Tie Bank fort tn unmittelbarem fcn^nbanq mit der Oie:»Sbanf. 'br sogar unter :*mfiän>cn anccgücberl toerben. aber rtne telD- Endige runftif<t< Perlen darstellen Sie foö £ k Prozent mit Au s la n ds ka p i ta l artete

erscheint Sin nicht unbeträchtlicher xeUNunvn Sue>ldn>fapltal» Ifl in der Sonn von Be'itz an su-ländischcm Grund und Bad n. an au-landi- 1d>cn Unternehmungen ober Betelligurgen an solche seit investiert Seine ^urPubrung wted euf die gröbten Sckwi ritkeiten stoben tn den reiften Fallen übediupt nicht rn.^g.'ch fe.n Ader diele Kapitalien tten deutschen

Kennbar zu machen, ist eine Ausgabe, des Vchweistes der Wen wert. 3m übrigen aber wird ran aus die Arbeiten bei Sa-^rftänM enaus- lcki.lle- feine allzu flro en ^offnunac-i knen dürfen Schon die »ahicnmä he ^^^el unz bei deutschen Rabi-aibc i-c5 büdte JWW« ** saft überall beftebenben vielfach ^r adenlich jeftgelegten ®mr<6rbdnmif,ei «nr* OfrpteHq leiten haben. Sine freiwillige Buckwanderung des Kapital- in dem ql t^cn Umfang.

schon zu beobachten war. tirrb um fo mebr natt Jnben je eher fick bie deutschen Der^ ionfolidicren. je weniger (Wahren btm W eigen rum in Deutschland droben, und das Betätigungsfeld i t. daS fick dem Kapital In

Die Berliner Konferenz.

Di« beiden Cachoerständige^aiefchü'se der 'Xe- panrii idtommilhon sind zu 'S ginn der Woche »i Berlin ringe roifen und habe > nach einer tut- |en lormclUm B-g.uhung durch die Bicharegte- rung ihre Arteten deg.nnen lieber ben Gang Id.er Unicif -chungen uerluuiei tau.n e was cm* femlutJb* Die zwilchen dem Boi'iyenden Du- wes und Mac Äenna einerlei 6 und dem Reichskanzler anberedei t auoge ausch.ea ®Mrttbangdanipr4»en kuci ndn Heues u b auch die i ifiztelleii Kommuniques über txe hinaus die Sachixlstäi'bigen oerub eb mg <gcm b jede Auskuuli verweigern, find zu.f.ig um. schon tigrnbu»dX« Schlüsse aut den S anb der Un er- suchui.g ziehen zu können An Hand einer Denk- torifi der Aeich>regierung über b n nunmehr auf Wolbmurf geitel! en Xd^Mhaueb l> wer^n ter- mailich die Sachverständigen die Finanzlage des Reich-» zufain.nen mit b».ui|<ben Zinanzmannern Aiülwlich studieren.

Der zuxt.e Sachverfiändigenausfckü'h unter gübtmi'g Mac Ken ia» fieb sich vor einer, zwar en tiniiang wesen lich einfacheren 11 den L'o- fung.Miioq.i-Ji en ,ed.ch von oornbeikln stark bc- erenAten Ausgabe der Buckfuhrung der ln6 Ausland geflüchteten deutfchen Ka­pitalien. Dah vor allem in den ersten fah­ren nach dem Krieg, bea fch?s Kavi 1* in größe­rem Unda g n i«t dem Ausland« al?l.ewa der ist, barulnri be|ieb< kein Fweil l Sie -/.un.« sind derfchiedeiier Art 3m ;e rachtltch-r Dell die er Kapitalien bat dazu g dient, die tpdbienb des K ieg>-s im Aasla ide defchlagnubm e i d.utichen Du!baden zu ttleqei. an iKil. lehr höbe Mittel beanipruch lide 2 Slaudsge ch f zu finan le en. 2 g<t uor der Xcvolu lon und bim unfi inigeu So- flalilieiung.tb-ftiebungcn Ide.' fen e. d« teui- jicn Kapttallflen. ih en Delitz wenlgitenL teil- fcxde ini Auslande fi(l-erzuftellen DaS Bestie- ben. Steuern zu hin erziehen, mühelose 3n lationS- gewinne zu vedchlelem. war gewiß auch in nicht Wvnig Stillen die Udache deutlei Kapi.alabwa.i- berung S^jnfilich lil die 3n|la.lon selbst eine her Haup g.u ibe der Kapitalllucht. die ibierseltO wieder die 3usla Ion vorwarlstrieb.

Seit einer Aeib« von Wochen jedoch hat man einen starken "X ü d ft r o m deutscher Kapi­talien aus dem Ausland wabrnebmen können. Die Sozialisierungslucht Leh nach; man konnte sich auch in Deutschland vor der Geldentwertung libühen; daS Kapital Im Ausland b leb in der Regel zinslos, wahrend es in Deutlckland ar­beiten und verdienen konnte, schließlich mußte man bei der ftelgenden Kaoitalnot im Inland« mehr und mebr aus die Auslandsre erven zu- rüdqrcdcn. leytere» vor al e n als nach Abschluß der Xiicumne: t age die W>c^eraufnabmc her Ar­beit bei der rheinisch-westsülischen Industrie starke Krcditbedüisnrsie -ei ig:e. die bie d-utlche Daul- Welt von sich auL nicht zu b.'sriedizm vermochte. DaS alle- sind schweiwivtende Momente, die

bafür sprechen, bah der deutsche Besitz an aus- Indischen Kapitali m nicht mehr ein AuSmaf) bat. daS ihm füi die Lösung der Reparation-- frage die au-fchl iggebe '.de Bedeutung gibt, die man ihm auch beute noch von feiten der ilntentc betmiht Ha! man lick doch auch schon vor diesem bemerken-lver en Rud l ih deutschen Kapital- um bie Jahres wende über die Höhe der au- Deutschland abgewand r en Kapitalien i L'lsach durchaus irrigen Anschauungen hingegeben So sollten z B nach sranzö'ilchen Angaben in her Schweiz deutsche Kapitalien in Höbe von 15 Mil iarden Schvnzer Franken hinterlegt Irin, während tatsächlich die gesamten Btlan.- fummen der Schweizer Binken sich auf nur rund -5 Milliarden F.anken belau'en, tro'on höchsten» 0.5 Milliarden auf deutschen Be itz entfallen tzürften In den Bereinigten 0 t aalen «ollen ang blich 15 13 Drl^m.lliarden deutschen Kapital- liegen, während eine vor kurzem bei ben Xcuhbr'er Manien angestellte Aunds-age er­geben bat bah nach den Schätzungen er fier amert- ßanifcher Finan kreise in den Der Staaten hock- ir.i» 803- R03 Grldmil'ionen angelegt find, al'o Sn Betrag der für bie Abwicklung der regu- Handel b-8ebun-ten gewlh nicht zu hock ,t «in nicht unb.trächtlicher Teil deutschen

Ruhlands Auhenpolitik.

(Eine Nede Kamenews. Ruhlands Anerkennung durch England. Die gespannten Beziehungen zu Frankreich.

Moskau, 31. Ian <Wolff > Auf dem AN- russischen Xäicfongrd; hielt der stell verirrt ende Borlitzend« des Aales der Bolkskommisfar« Ka­menew eine grobe Xehe über die Tätigkeit der Xegterung in ter Sowjet- Union zur auswärtigen Politik, (fr sühite u a. folgendes aus

Ter chrakiertstitche Fug der gegenwärtigen Lage ifl der Bankerott des Berfailler Friedens ange'ichis bet Unmöglichkeit, bte europäische Wirischufi in den Gru »d!a en wieder- heizustellen und die sich vorfcharenden Gegen- sätze zwischen den Siegern auszugleichen. Aus bielem Hiniergrund ch N d i c Macht be» Sowjet st aale s. der axbei mit den Siegern noch mit ben Beilegten gemeinsam« Sache macht Tie von der Cotrim eg ierung verfolgte Politik des Friedens, des Abwarten» und der Geduld, die auf dem Bewußtsein beruht, bah der Wieder­aufbau der Wellwidfchast ohne bie Mitarbeit der in der Svwterunion vereinigten 130 Millio­nen Menschen unmöglich ist. fühlte zu dem Gr- gebnis. bah in allen Ländern das Interesse an Der wirtschaftlichen und politischen Mitarbeit mit den Svwjetiepubliken wächst Was

England

betrlflt, so gibt flch die Svwjetnegierung anläßlich der Machtergredung durch bie 2.bd:«rpirtei keinen falschen Hoffnungen hin Da sich Mac- b o n a l b nicht nur auf die Aid l er stützt, so machen sich schon Bestrebungen bemerfoar, die von den cnnlddym Arbeitern gewünschte vor­behaltlose Anerkennung 2 u f) l a n b 6 aus ^uhalten! die Sowjetrcgierung will hossen. bah Macdonald die von den englischen 2Lheitern übernommene Derpllichtung etfuLen wird Tte Sowjeiregierung h-cke England bereits erklärt, bah sie nach her Anerkennung bereit sei, in eine gemischte englisch-russische Kommission Dertreter zu entsenden, um die strittigen wirtschaftlichen Fragen zu lösen.

Der Äoigref) hcg^ible die Mittei*i'"g Kame­news über den erfolgreichen Fortgang der l ultisch.italienischen Derhanblun- g e n über die möglich« balbiae Unterzeichnung eines Vertrages und übet die bevorstehende voll­ständige Ane krnnung Sowi'-tru'>lands durch die italienische Regierung beis llig

Mit Bezug auf Frankreich erkfärte Kame­new. bah die Befürchtung Frankreichs tn der Wiederaufnahme der Beziehungen zu Ttuhlanb hinter ben anderen Klllierien zurückbleiben, der wahre Grund für eine gewisse

Schwenkung der frrmzr f scheit Begiemng gegenüber der Sowjctreglerung

sei. Unter B-zugnahm« auf die Blättermeldüngen über die Tkr niitlung, die B« n « sch übernommrn haben soll, ade# Kamenew daraus hin. bah nach Ansicht der SoaictreaKrung unmittelbare Besprechungen rat ton ll«r und fruchtbarer fern würben und sagte axikr: .Tw Sowjetregieruag ifl bereit, bie winsä>ittllch7n Fragen, benei Un­gelöst b'U für b.ibc Telle schädlich ifl. sachlich zu erörtern. Wir waren gezwungen, etwn Teil un­serer Handel Zoert retung aus F.ankteich noch Sng- land zu übenübren. Ich möchte, bah wir zu weiteren Entschlüslen Li b efer Dichtung kommen werden, ba bas Fehlen evws Abkommens für un'erc Handlsorgarw eitw ganz unmögliche Ci>je schafft. Wir weiden übri f«n< Llbstoerftändlich bie Staaten vorziehen, bie Handelsbezle- bung «n mit uns unterbaLen und In denen wir nicht mit 3T-il4>enfäl.en wie in Frankreich zu rechnen brauchen, wo sogar bk Gerichte bie von uns eingetübtloi Ware nicht als »igentum der Aäterermblik an.Tfcrrien wollten.

Frankre ch trieb aber begreifen, daß bie Bo» t'onal.s ereng e»< dcUemdele Ta fache ist.

Unsere 'Xolormiflen oergiehen nicht ihr Blut im Ramos mit ben 3nlnt>en:ionlften Wie kann sich «in Gericht an der Seine erlauben, ihre Erobe­rungen als nicht belieben b anzuleben? 3m Bevuhtfein abei der beiderseitigen In ereilen an gelchästlichm Beziehungen sind wir jeden Augen- blid 8 u Verhandlungen bereit, sobald nur eben gewisse elementare Wahrheiten aner-

ten. baS wahrfcheinNch in der Schweiz hinter- legen wäre, zu werteren 50 Prozent mit eben den deutschen Auslandsguthaben, bie man durch gewisse Brrleile unb vor allem durch Siche- rungen vor Beschlagnahm« anlocken will Durch das Projekt her ®ofbnotenbaif. dem die Sach­verständigen mindestens sympathisch gegenüber- flehen, ktrint bk Aeparatlvnsfrage und ihre B-i^ebuog zu Währung unb Budget etwas in dem Hintern rund getveen zu sein Aber man bart nicht oeroeHen. bah bk 6ad>Dcdlänbi- gen Deutschlands LeiftungslähigkeU zur Grful- (iing der Aeparatwnslord-erungen prüfen sollen und es ist nicht zu überleben. daß dieses Problem mit einer Gnlfchliehung zugunsten einer deutschen Doldnotenbank keineswegs gelöst Ift Wir dürfen ferner nicht außer acht lallen, bah auch uir» |r[bft mu einem deranigen Gr- gefnriö der Berliner Konferenz nicht geholten trat«. .Kein verhängnisvollerer Irrtum ist in unterer Lage und gegenüber dem Sachverstän- dtgenouslchuh möglich^. Io lagt H« f f er ich in einem Artikel des Berliner .Tag', .als bah bte Krankbeil. an der Deutschland leibet, bann be- fteb« daß wir keine Goldnolenbank beflteu Die

Krankheit, an der wir leiden unb die das deutsche Volk mit dem Untergang bedroht, hat ihren Sitz in ben unfinnigen Lasten, die unS das Ter- f a i l r e r Diktat. daS Londoner Ulti­matum und neuerd nzs die Industrlever- träge auserlegt haben." Diese Krankheit zu diagnosti irren und die Hnlmi tel anzugeben, dazu find die Sachperständigen berufen.

Die d -utfche Aegierungsdenklchrist. die wir oben schon kurz erwähn en, gibt ihnen hierfür gewichtige Fingerzeig«. Der h der Denk- schmlt enthaltene .vorläufige Plan für tue Ge­staltung der Aeich-sinanzen im Gtatsjahr 1924 geht von der DorauZfetzung auS. bah die Wirü- fchastselnheit br besetzten unb unbeiey.en Gebiet in vollem Umfang wiederhergeftelLi wird, bah ferner die Berwaltungs- und Steuerhoheit des AeicheS und der Länder in den besetzten Gebieten wieder besteht uni schließlich bah die nach ben allgemeinen Reichs­und Landesgesetzen dort zu erhebenden Ab­gaben den ölfen llchen Kalten zusllesten. Unter Me*rn B?>rbedrng^ngen würde der Gold- ernt des Reiche« für 1924 nicht nur au«balan­cieren, sondern sogar «inen bleberschuh von

lannt werden, wie bas jeht schon »iglanb und Italien tun.

Aus Deutschland übergehend, bestätigte Kamenew, dah btt Feltlzung freundschaftlicher Beziehungen und wi tfchastllcher Derbi Bangen mit Deutschland eine d.r Grundia^n der Politik der Sowjetregierung bleiben werd« Die Sow,et- regicrung konnte nicht an der Krise, die Deutsch­land im Oktober und Roveniber erschüttere«, vo rüdergehen.

Cln« Bewegvng her fron'ff f<6en Tnippen ins Innere Deutschlands tnütbe bie Grund« legen des Irt ntalionalen G'.elchgewich s er» fd üt era, auf bas sich bie Sowje r-pudlikcn aufbauen. Seldstderstandl ch Hal b e Sowjet» regle u g Lorbcugungsmaf,ua: m n e g isfen.

Die ttvl eren Grll 'vmgm Kamenews über die Beziehur^en zu ben OH v 61 lern wurden häu­fig durch stürmische Bdsallskuabie'.'ungen un e.- brvchen Kamenew s g e u a : Die Freund'chalt mit den Böllern des O tens die zu dier unabhäu- glgen. na l naleit 3nnpiflmg st eben, ist nicht bet Ausdruck d k*t Auff-n'>li f»fi uati-'N send« n etne der Gr inb( igm her P »ll l? der Sow,e reale ung Die!'er b.-s O te 's mögen wissen bi h in'e.e Freundschaft mit ihnen uns eXmlo heilig bleibt tme ihnen

Kamenew sah « binn die Ginndg danfen der auswär igen P li 11 her Sowjetrotie ung Inl- g7nb.unnavon zusammen Fieund'ck f Nch« Be­ziehung m zu allen Bökkern brübe licheS Ml:- g-fübi zu den un < drü k en Böltern, sriedliche De- ziebungTN zu allen Rcaie ungen. Di« Sowjet- regierungen besInden sich bezüglich ibror mer- nattonalen Lage in einem entscheidenden Zeit­punkt.

Diejenigen, bie denken, bah Sowj trvstlanb für bie Anerkennung be jure bezahlen wirb, irren s ch-

Das letzter« bedeutet für die Sowietrogiroung mir die ilegalisicrung der Handels- beziehungen. bie süt die Gegenseite ebA- s o notwendig ist Kamenew erinnerte gleich­zeitig an das Ultimatum Turzons vom Mai. an die Oftobeierelaniflr in Mitteleuropa und ries zur steten Wachsamkeit auf mit ben Worten: .Das ganze Land unb alle Nationalitäten her Union tt-erben fich roie ein Mann erbeben, wenn ir­gendeine trahnmln.ige Hand versuchen fällte, un­seren wirtlchastlichen Ä'dbau zu stören "

Zur Fiaac des AuhenHandels erklärte Ka­menew schlehllch Das Monopol des Au- f> cnhandels ift unverrückbar Wer wirt- sckastllcke Beziehungen zu Buhland Wilk, muh sich mit dieser Tatsache absinden Die Sowiet- rcgleruna cvflärte schon seit langem ihre Be­te i i s cha s t zur Heranziehung aus­ländischen Kapitals Das ausländische Kapital, bas in Buhlond arbeiten will muh aber anerkennen, bah die Sowjetunion lein Objekt einer kolonialen Ausbeutung Ist.

Englands Anerkennung.

London, 1. Fedr. (Center.) Amlfch wirb henk' cbenb befann4q*gebcn, baß bie tr t sch? Tcg enrg «nbgül 1] b schlossen heb-?, b.e rusf Aeg «rung de jare anzue kcune.n. Beulet erfahrt f.-mer, baß bi« An«rkennung natürlich lein Verzicht auf bie Schul» ben an Gnglanb bedeute. Di« Sowjetregie- rung habe bie Vers ch«rang gegeben, hast bi« Propagaoba gt{*«n G ofchr lanu en «:n» gesie lt werb«. Der b i: sehr Terireter la Mos­kau soll ben Bang e ues Botschafters er­halten.

Die flngrffädtfifrhc Entente.

London. 2. $*br (WTB) Bei dem gestri­gen Bankett im Londoner Ptlgrtm-Klub brachte Premierminister Macdonald einen Trink­spruch aus den neuen amerikanischen Bst­ick a s t c r aus, webet er tagte: Di« englisch- amcnlanlicken Bez,< Hungen iind niemals be'er geweten. Die einzigen Zukunstsmöglichkeiten lind

Beroünftigtelt. ORnfübtett unb frrundichastNche Buckiichtnadme des einen au, den an^ero. indem man ©Ueli,lagen ben Beteiligten enzieht und he bet Oni,Reibung Unbeteiiijirr uiiA-nnni Dteie OnttMiflung muh noch gemacht mi >en. 2Ukt Amerika Hot einen groben Schritt geiun. um fi« zu machen Ame.tka und u*ti brauche' tein Bünd­nis und keine schriit'.ichro Ab nachu igen Ame­rika und u.ir ii id in >.r .

die im Sinne jener gro(km muralliche» uni» gei­stigen Kraft die Botwendigk. ii eines herzlichen Tinvernehmens b»|db.-n, um Seite an Seite zu lieben nicht in einem .> .1.liehen Bündnis, sondern in rein menschlicher Ka­meradschaft, um die Aot der Menschen lin­dern zu Helsen.

PoincarckS -lnkwort an Macdonald.

London. 1 F.br <WTB) Der sranzöslsche Botschitter hat heute hk Antw>n P incaits auf Mae bona lds letzten Brres überreicht. Der Inhel' ist no-ch nicht bekannt, e- txrlau'et «»er. bah Polacors nicht gendg! ist, die Politik der P s ä n de r für Fia ikreichZ Sich rhe»t unb für bie 0 langung oon X i».ira'i m *:i zu mil­dern. auhrr nein Kvnp>m'atu>nen In a-iX-:er Hin'l tzt gen>ihit würden D e A itnrori ist in sicntndlchal'ltchen Werbung n ab e' ist unb ent- ttz k! die Ber I chcrung, bun F ankr. ich die In- sammenarb. il zur Lösung ber euro dis chen P >- bleme wünsche Ss wird erwartet, bah X*c A ief» i eine 5 e > «gnung bet i . . miermln.fkr 2 la bubt, die wahrscheinlich in Paris stall linden werde.

Die Sachvers1ändigenenqu51e.

Berlin. 1. Febr lWTB, Senile Nachernte tag würben von dem zweiten Sachi»erfiändi tzie- fitzende ber Krtegskastenk »mmiNion S uuiziekr» tär FIfcker, der Staalsfekr-tär im B.nckswirr- ichaitsml Llertum Z r e n 6e l e n b u e a, Mi t e» ri..LlrehDi Susa vom Sialtiuschen B I chs ent und Proseffvr Wagemann, limmisia licher Letter des Startstischn Mtchsa nts 4» banMie fich um rin« kur,« Auss »racktz- übn die 2- ebulii« der deut'ch n Handels ft all st lk tn ben Jah­ren 1919 bis 1923.

Ein ncnrS LicfernnoSabkontmcn.

Paris, 1 Febr lWT B) Bach einet HavaSrneldung aus KiPlmz halten die Iterirvit« Der Industrie sür feuerfeste Grzeugnl se ml? bet Aussuhrbetfilttiungestelle der BI«, a d . mrnif- fion ein Abkommen getrosten, auf Grund de sen eine gewls'e M nge vsn 6a<blie|erungrn auf Beparatlc-nskonio au» einem Fonds bezahlt werden soll, der durch Abgabe eines gewissen Prozentsätze- t on den Bru to- einnabmen s4m licher be e l aten Industriezw. ige gebildet wird In dem 2 »ksm-nen'erben bcii LieserungSkonting mt und bie fra.i* I Au»- 1ubiab\ial>cn sefi te'etzt. Havas glaub' le er Buch- richt die Bemerkung beifügen zu muffen die hier anqcfünbigtc neue Formet haoe den Zweck, der Taktik de- Beiches oonubeugm, daS den In­dustriellen die Bucker st attung de- Wertes ihrer Sachli scrungen verweigert.

Nhcinlandkommisslo« nnd Lcporatiskcn.

ßonbon. 2 F br lWTB) Der britische draht­lose Dienst meldet: Die Bheinlandkommisfion hat in ihrer gestrigen Sitzung hefchLoNen, bk Fruge ber Dekrete ber log Begierung der autonomen Pfalz auf unbestimmte Zeit zu vertagen.

-Nilson schwer erkrankt.

DashIngtrn 1. Foh« (Wvl f ) Der eh»» mang- D äsihmt Wilfcrn ist ichever erteanft Buch einet schlaflv'en Bach: hat da»B.fin'en . Vie Wen- d i"g Aum Schlimmeren angenomm n. Die Kickste fchwinoen. der Zustand 11 lebt ernst

etwa 200 Millionen ®ofbmarf ergaben Die Denk- fchrist erbd ig: dm B?wet) dah der Bc-ichshaus­halt wohl auszugleicken e wenn nicht di« Lasten aus dem Berfaill«r B« rtraa alles wieder in Frng? stell en Muh Deutschland um den Hauv posten ho aus ugreifen auch femerbfn für Bela tzunaskoft en 3to Mil­lionen neben ben üb-fgn sich aus b~nBerlrfler DeiVllich ungm ergebenden 283 Ml'll nen la'/en. bann Ist vo.erfi ein« S'/ttbalanciermg auSg«- schlofsen unb bami? jeder Versuch einer Finanz- und Wäbiungs'anlerung von voroh-eeli »um Scheitern Derjneilt. Hier muh die Sach <rf?än- b gmengu^'e efnsetzen. Cie wird flarlegcn mühen, bah ohne B freiung von ben völlig i'n-r buf:tren Lasten aus ber fckema l'chm D irch ührung Bertailler Be- ragei Deufchla ds Zal^ung sähig- keit nicht wi berhrog« teilt we ben kann. Ist dies ba» G'gebnis bi Berliner Ä an Irren), so |! ein wesentlicher Schritt auf bem Weg- zur Lösung bes internatirnalen Srch'lbenproblems u^b »ur Befriedung ber Welt getan An ben alliieren Bogierungen tft eS barm, in bie Praris um u- fcchen, was bie Sachverftändigro. ih.ien zur Lö­sung ber Aepavallonssrag« Vorschlägen