Ausgabe 
2.1.1924
 
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tfi durch Hinterlegung von entftyredyenbtn Doldanlekhebelrägen gesichert. OHan sollte nun meinen, baß, wenn eine Reichsbehörde Rot- 4cld auSgibt, die anderen Reich« behör den dieses Ototqclh auch unbeanstandet in Zahlung nehmen Dies ist aber, toic die (Erfahrung ge­lehrt hat, nicht immer der Fall. Daher ist es aar nicht zu verwundern, wenn nun auch die Geschäftswelt und Privatleute solches Notgeld nur ungern annehmen und versuchen, es we­nigstens so schnell wie möglich wieder los zu werden. Dabet '' -

OBon der Handelskammer Gießen wird urrs mitgeteilt:

Erleichterung für den Gießener Notgeldverkehr

Das mit Genehmigung des Reichsmini. sterS der Finanzen von der Reichsbahn, dem Hessischen Staate, den Handelskammern Frankfurt a. M. und Wetzlar, sowie von dem Arbeitgeberverband für Lahngau und Ober­hessen herausgegebene

Notgeld

t seht man vielfach von der Auf- atz die Danken als die berufenen Vermittler des Geldverkehrs zur Annahme alles Notgeldes verpflichtet sind. Sine solche Verpflichtung bcftefyt aber für die Danken fei-

neswegS: wenn sie gleichwohl das Notgeldan­genommen haben, so ist dies im allgemein- wirtschaftlichen Ontereffe und zur Erleichte­rung des Neuaufbaues unserer Währung ge­schehen. Durch den Umstand, baß den Danken vielfach die Möglichkeit fehlt, das Notgeld wieder in den Verkehr zu bringen, haben sich hn Laufe der Zeit Unmengen aller möglichen Sorten von Notgeld bei ihnen angesammelt. Diele Notgelder bringen aber keinerlei Zinsen, da der Zeitpunkt für deren Einlösung im Der- ordmmgSwege bis zum 15. Januar 1924 hin- auSgeschoben worden ist und keine Gewähr be­steht, dah dieser Termin nicht wiederum ver- längen wird. Damit erwachsen aber den Dan­ken schwere ZinSverluste, welche ihnen auf die Dauer unmöglich zugemutet werden können Gleichwohl haben sich, nachdem alle Demühun- gen der Ontereffenhertrehingen bei den zustün- Mgen Stellen zur Behebung der.Mißstände auf dem Dotgeldmarkt erfolglos geblieben sind, die Gießener Zweigstellen der Eommerz- und Privatbank, der Darmstädter- und Na­tionalbank, der Deutschen Vereinsbank,

der DiSkomo-Gesellschaft, der Mitteldeutschen Kreditbank sowie die Handels- und Gewerbe­bank auf ausdrücklichen Wunsch der Handels­kammer za einem Entgegenkommen auf fol- genber Grundlage bereu gefunden:

^Renten mark wird felbstverständlich la unbegrenzter Höhe ohne jeden Abzug in Zahlung genommen, oder auf Rentenmark- ®onto guigelchrieben. Gold anleihe des Deutschen Reiches «kleine Stüde ohn<' Zins- fcheinbogen'. D o l l a r s ch a tz a n w e i s jn« gen des Deutfchen Reiches, Dollarschay- anreifungen des Hcflischen Staates, trert - beständigeSDotaeldder Reiche bahn, ber Handelskammer Wetzlar und des Ar­beitgeberverbandes für Lahngau und Ober- helfen werden zum Austausch in Papier­mark oder zur Gutschrift auf Rentenmark- <5onto von den Kunden der Danken angenommen, vorausgesetzt, daß die Ge­samtlieferung des einzelnen Kunden an einem Tage nicht mehralS25Dol- l a r ausmacht. Dci größeren Beträgen von Gvldanleihe und von Dollarschatzanweisun- gen des,Reiches, sowie von Schatzanweisun- Sn des Hessischen Staates werden die bör- tmäßtgen Spesen in Abzug gebracht. D-rS wertbeständige Notgeld der Frankfurter Handelskammer kann mit Rücksicht auf die vor gekommenen Fälschungen nur zum Ein­zug angenommen werden, wobei sich die Danken den Abzug von 1 Prozent Vor­behalten, welcher Satz bet Einlösung dieses Notgeldes auch seitens der Konversionsbank (Frankfurter Hypothekenbank) zur Verrech­nung kommt. Alle übrigen hier nicht nament­lich aufgeführten wertbeständigen Notgrld- forten werden von den Danken nur zum Ein­zug unter der 'Berechnung ihrer eigenen Auslagen angenommen.

Diese Vereinbarung stellt einen Versuch bar; er kann nur gelingen, wenn alle G e - schäftS - und Privatleute im Verkehr mit wertbeständigem Notgeld die auf gesellten Richtlinien beobachten und vor allem auch ihrerseits sowohl in ihrem Geldverkehr, als auch im Verkehr mit den Danken die er­wähnten Notgeldsonen e b e n f a l l S i n Zah­lung nehmen.

große Niederlage ihres Geirnffen nicht verschmer­zen unb lauerten br später Stunde ihren vermut­lich abqcHiltrnen Freunden, mit Beilen und Häm­mern bewaffnet, auf, um Rache zu nehmen. Die behördliche Untersuchung und die Beroebnutngen nahmen bnei Sage m Anspruch Die Schuldigen werden sich vor Gericht zu verantworten haben

Hessen,-rassan.

tt 'Binnen, 30. Dez Sines nur kurzen Ruhestandes durste sich unser am 1 Dezember b 3. cmS dem Amt gdcbiebcnei tpfartvr Christoph Be rbu», der erst im September d. 3 sein bOjähtige« Dienstjubtläum gefeiert hatte, erfreuen Am Nachmittag deS 1 Wrihnachtsferertage« er­litt er einen ddbiaqanfall. dem er nach wenigen Jlugenbllden erfaß Seine irdische Hülle wurde unter flDßer Beteiligung des ganzen Kirchiptett gestern zur leßten Ruhe bestattet Der Entschla­fene ttxir 75 Zahre alt und hatte früher in KtnchverS unb Fronhaufen gestanden; seit 43 Zähren wirkte et im hiesigen Kirchs Piel unb er­freute sich wegen feiner treuen und gewissen haste» AmtSerfullung und seiner Menscherstreundlichlrft großer Beliebtheit AIS sein Dtenstnachfolgei war am zweit cm Adventssonntage Pfarrer Balzer, seither in Münchhausen bei Frankenberg. einge- führt worben

Cermlfcbtes.

Sm ganzes Volk Höri zu.

Die Botschaft, die der Präsident Gvolidge kürzlich vor dem Kongreß in Washington verlesen hak. wurde tatfSchlid) von einem großen Teil be# amerikanischen Volkes mitangehöi t. Viele Millionen Amerikaner ver­folgten jeden seiner Sätze, sobald sie von sei­nen Lippen kamen, und mischten ihre Bei- sallSrufe in die Zustimmung der Senatoren ttnb Abcfeordnete, die viele Hunderte und so- gar Tausende Kilometer entfernt an ber feier­lichen Sitzung teilnahmen. 3n Neuyvrk konnte man bie Rede von Eoofidge in Dutzenden von Läden hören, wohin sie durch drahtlose Tele-

phonie auS Washington übermittelt unb durch mächtige Verstärker vernehmbar gemacht wurde. Die Witterungsverhältnisse wären so vorzüglich, daß nicht ein Dort auS dem Munde des Redners verloren ging, es fei denn, baß der Beifall der Hörer an Ort und Stelle das Ende eines Satzes übertönte, oder daß die begeisterten Zuhörer aus der Ferne ihrer Teilnahme all^zulauten Ausdruck verliehen. EmpfangSapparate waren in den Restaurants fast überall aufgestellt, so baß bic Besucher die Botschaft mit anhören konnten, während sie ihren Lunch elnnahmen. Die Rede deS Präsidenten kam buchstäblich aus den Wän­den der Friseurgeschäfte und Warenhäuser, unb während man sich bie Haare schneiden ließ oder eine neue Bluse einkaufte, verkün­dete die Stimme deS ersten Burgers der Ver­einigten Staaten seine Anschauungen über den Völkerbund, über die Rüstungen, über Zölle unb Kriegsschulden. Aebnlich wie in N-mhork war eS tn anderen Großstädten, so daß tat­sächlich fast daS ganze Volk der Botschaft zu­hörte.

Handel.

Berliner Börse.

Berkin, 31. Dez. Der Verkehr am teilten 'Borfcntagc des Zahne» war lehr still GS mochte' sich feine Mcnberen Einflüsse geltend, um bie schon am Schluß der verLi »genen Woche etngc- treter.e Lustlosigkeit zu ftefcitlgcn Die Kursbe­wegung war geringfügig, aber ach

unten gerichtet Nu. einige IDerlc konnten ihren KurSsbanV etwas MTern. fo H'elch, ObrrlätHi- fdtcr KvkS unb Schellvmanrrf Bemerkenswert war die Festigkeit der Veutfäen Anleihe« Drei- p'.D'cntigr Reichs«ofeibe MIctL- sich von 950 auf 1200 NlUliarden. hn späteren Per Liu f erwieS sich ber Ttertebi eher toiberftnnbehäbig, doch blieb daS Gesc^st lustloS Geld war lr'chi und zu etwa i/, Prozent ziemlich stark angetoten

(CX>k Gewätze.)

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Berliner Produklenbörfe.

Berlin, 31. Dez Die Geschäftslage am P robusten mm kr hat sich gegen brsi Schluß der Vvrn-vche kaum geändert. Die Nachfrage nach Roggen formte nicht voll befriedig! Merken, da mime.it lich sächsische OHübten sich rauHuftig a"ta­ten, träbrenb nom 3n(aribe daS A rgrb^t gering- fitgig blk-b Dir Preist erfuhren >oer mr vei- einzrk Ar-lderungen. 3n Weizen brfteht ruhiueS Geschäft öri dntger Nachfrage für inländisch.' Müdtrn Für Gerstr und Hafer zeigt" sich Mn brf'.iidereS o.itcrrff« Ntehk lrar fest aus Begehr für den Konsum unb zum Verland, sonst trat ber '2krM>r ruhig Gs notierten für je 1003 Kilo in G.ldmarf Weiten, märf 166 bi» 168. Rogpen. märf 143 bi» 147. Sommergerste 163 bi* 168. Wer. märf 128 bi» 134, vo.mn 120 bi8 122. Weizenmehl (1OD Kilo 25,60 bi» 28.50 (fest-. Rs-rgemnehl f 100 Kilo» 24 bU 26.50 lieft- Drn- Mrfi k- 8 (stetig 1, Rogge Ul i - 7,60 sstetig) Rav» 265 (still 1. Vistoriaerbstn 38 bi» 40. fie v Orblen 19 bis 72. 'Mufd>?ax 14 bis 15. Ackerbsstnvu 12 bt» 14. Wich«, 15 bi» 16 ßuphurt. blau 13 bi» 15. oJb 14 bi» 16 Seradella alt 16,5 bis 18 Rav»- kuchs, 11,50 bl» 11,75; lür je 50 Kilo W-izen- unb Roggenttroh. brobtg?b 0.60 bi» 0.70. Hafer-

Zwei Freunde.

Roman von Wilhelm Hegeler.

58. Forlfetzung (Nachdtuck jzrbJten.)

Glaub doch an dich' mahnt er .Glaub an deinen Stol.-. an deine Li.-be' Du hast au» Wahn und tfrennn dir Schuld ergrübclt. bk gar mcht erifrtert Du denkst, hätte ich meinen Vater Nicht bcfTPkkn, so wäre ich nie mit ÄLmx» wfanunea- q^fommen. und er trare nie in diele Letdenichoft verfallen Ab.-r das ist ja WabuIinnSgetpinst! Cb-nfrgut könntest du dich beschuldigen, weil ich in dro Krieg gyncren und gefallen bin und du f ernr gcnvr>cn bist Deiner Schwach? -md Atif- IdHqteit bist du criegen und tobst nun tn iwtfofer Q .l Aber da» bist ja gar 'ncht du' Du - trobrßaft du - lebst hier in bfcien wici . . .

And sie sieht sich selbst a-idKt, wie er He Snt, gedeutet, geformt mtlf,

ruim»kraft und -tunst 3br ist, al» hielt« er seinen Arm um sie geschlungen, imb wahrend fic au»ruht In Q^boryn-eia. glaubt fi? an se.ner Brust zu liegen, riecht leisen,Tabak»geruch und wird nen warmem Atem umfächelt.

Weifit du noch, Anaic? . ^im«st du dich noch. Annie? . viel« Sähe in den Briefen beginnen fo.

Za, sie weif' eS noch! Za. sie «rinnen sich! Mit einemmol ist alle» wieder da. ber Mond glänzt, silbern steht ber g«rolbke Baum, in ge­bändigter Srreginig fließen ferne Nforte in ihr Ohr. und au» dem Dutrkel senkt sem JHtunb hd> zu ihrem hinab . 3m linden Feuer der Herbst- forwie- glühen die Blumen, inmitten prangender

An diesem Abend schien Annie offener unb teilnehmender als je in ber lebten Zeit, unb höchst erfreut über biete Wandlung, be- nutzt« di. De leg nheit. bo? Gespräch auf die Bor- bereitungen für die Hochzrf' §u banger Auf feinen Wunsch nannte Annte rf* Reche ihrer

Aepfel sitzen sie beide auf bem Hafen unb indes er ihr einen 3axia aus d.m Haar streicht, sind sie von ihrer Liebe Wohlgrfühl um strömt Und sie ft(j?n. von einem abendlichen Gang beim- kebrend, auf einer Bark im Hofganen. sehen im Zwielicht Menschen vorüberg.-uen. afwien ihre neu­gieriger. Blicke und sehen <:? nicht, hören ihre Schritt« und vernehmen !L* nch' bw dieser Mensch--n'iähr nach mehr entrückt In ihre »infam- feit und Grn'igkeit.

Alle» ist wieder da. reist' lu1 empvr. baß fk glaubt, sie müsse wie eine Wolke ergehen, unb liegt d-ech zu ihren Fünen al» d« schöne, twrf- lich« Weit

Al» endlich dos Mädchn poebee unb fie -um Wendesten riet, xaren Stunden vergangen. Lte antwortet:, sie käme fvfori. L»: sprang auf unb verschloß bie Briefe Sie macht: ein -rvnia Toi­lette Sie .fühlt« (ich so l.ichf. fo fl«f! Wie uin- gürtet mit einer a imdersamon Rüstu tp

Sie freute sich auf dir Nacht! Auf bte lange stille Nacht Sic würde an ihn beiten. Unb feien mürbe sie Sie sehnt? stch nach -B^cher-r Wi? betäubt und verdüstert war fte gewrfea. baß fie nicht trüber an fi? gedacht batte? Und wenn fie mübe vom Leien war. mürbe sie von ihm träumen. Bon nun. dem Lebendigen

Bekaml'en. die ihre Muster noch ergän.^ti unb brr A[au» einige Herren seine» Bekanntenkreise» beifügte. Beim Adsckürb dankte er ihr. baß sie so rciicnb gewesen fei unb meinte l icheinb, sie würde sehen, bah er doch noch recht behielte

Aber fic hatte nun da» Mitlei gefunden, durch da» sie ihrer verhaßten Umgebung entfloh. Sie brauchte sich ,^ur brfllnunien Stund? nur tn ihrem Zimmer cin^ufchltesten, fo war ein geheim­nisvoller Kontakt hergestellt, unb ihr innere» trurbe vom Stnrn der danneru-igen durchflutet au» jener glücklichen Zeit, da sie den rrubtlng eine» n -u m. ganz von Liebe erfüllten Dasein» genossen halte.

Aber in bemfetbeu Mast, wie dieser Strom fie mir gr> nzenlv^n Glück durchraufchtc. verehrte er auch ihre Kräfte und riß fie fort vorn Boden be» nüchternen Uth.m» In dunkle, gefährliche Wei­ten Immerhin vermoch-e sie ihre Ati^barkeit besser al» frührf zu verbergen Klau» selbst merkte am wenigsten davon Zhre überfchlanke GeftaU. ihre Züge waren in dicker Zeit von einer fo vornehmen und zugleich rührenden Schönheit, baß er einmal **i ihr sagte, er hälfe ja, daß fte nach ber Hochzeil rundere Backm bekäme, aber falt möchte er wnnschm. dost fie so Mtebe. wir fie «ei. Seine Leidenschast war beißbungnger und fein- (chmeckeriger al» je, und feil einiger Zeit trieb er einen wahnen Kult mit ihren Händen. 3r brachte ihr Himer neue Qttno? unb kannst fein größere» Glück, oi» die eisküdie Znneni lache ihrer Hand an feine Lippen zu pressen. Sie wehrie ihm nicht Mochte er ihre Hände nehmen, ihre Lippen, mochte er sich aller ihrer Glieder be- nichtigen, da wa» in ihr lebte, doch nur dem Geliebten gehörte'

«heb. rwaötgerr 030 tn» 0^0. vreoh. RreWetig* 0.40. Langst n»d geb 0.40, Wittenhea, Bormahd 1.3 bi» 1A ^achmadd 1.10 M»

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a M. 31 Ptx Der 3taÄ betitel heute in ruhiger Haltung Die Preise »ei­gen t<rwiegend erw Betest igu ng Rogge ' schien gesuchter und lag fest 'Utettm gu: behaupte« and Gerstetill Begehrter - richten Hafer Mehl in­folge fiärtrren Bedarf» anziehend HüllensriichM bet unberünheiten Preisen ruhig 5u:trrmüt< blieben vernachiafsigt ic»he.ten je 103 Kg: Werken. Sktterxmer 1825 bl» IS 6? X->ggen 1625 bi» 16 50. Sommergerste hir Bruu^wäckk 1625 bi» 16.75. Haser. inländischer 14.> bi» 14.75, lübdeutfche» Weteenmchl Lpez 0 28.50 bt» 2925 Noggenreeh! 25 bl» 25 75 Wei»«»- und Noggrnsiete 175 bi» 825. 3rbfen fe nach Qualität 35 bi» 45. lubb Heu. gut, aefond unb trocken 10. Weizen- und Aoggenstroh 8 All Ten­denz fester

Deutsche Wirtfchaftszahlen

Dollar am 31. Dezember amtlich:

Berlin Ofelb.........4 16» 500 000000

Brief......... 4 210 500 0« 003

d.i-eine Geibmorf m.Brfrfk » - l 002 5« 000 >30

olbanleib«: Berlin....... 4 203 0« 000 >00

Frankfurt 4 200 000 003 0«

Dollarschatzanweifungen:Berlin 4 200 000 C»3«0

Frankfurt 4 2«0«0«0«

Reichsbank-Zinsfätze:

wertbeständiger Tfokontkredit . . 10 Pr»»e«»

wertdetzändige Vombarbbarleben 12

(für da» Zahri

Bapiermarkdarlehen ohne Ent-

wertung»llaufel 90 ,

Silberankaut drei« bet Neich»da«k

vom 17. Dezember ab . 400 000 000 000such Golbum rech nun g»satz für Neichsst euero

(<?ültig für Goldwllaufgeld U nr.chnuni!«1a| I d Vanbdbg ) bi» auf weitere« 1 0« IHlQlatb.

Golbumrechnung»satz für hesstschc Demeinbe- steuern «bgl Nmttzblatt de» Tllinisterium» be» Znnern vom 14. November 1923» für die Zeit vom 28 bi« einschl. 31 S<v 80 miatenee

kebensdaUungSinder a.22. De». 1150000 0«0« Grosthanbefoinberam 27.Dezbr 1 200 000 0«0)3 WochenbezugtzgebührfürbenGietzenerNnaeig«

70Goldpfennia 7001Hi!liarben Taplemagf (Umred)nuno«pret« für 31 Dezember)

Auswärtige Noigeldfchetne können nicht mehl angenommen werden, dagegen bi« auf weitere« da« Notgeld der Reichsbahn, der Stabt Oießcu unb bic wertbeständigen Geldmittel der äh eben« Industrie

(In einem Teil ber Auflage wiederholt

Eine (?rmaHtunn an Poincar, * Adresse.

London. 31 Dc» <WTB.) Der neue Boi- ktflftci ber Bereinigten ötmif.-n Kellen dt in London angekonim n Qr erf drte. ba» to 1 rt- schas tl iche und politische Shao« in vielen Teil n bet Welt crtorb.T* bie toleran­teste und großzügig ft c Ar« (taatemännl- scher Behandlung. befonb?r6 von feiten b.r Groß­mächte «Lr ginub.' aber daß ba« Jahr 1924 erfreulicher fern werde, al» ba« Zahr 1923.

Sine belgisch« Brünierung unsere« Dotschgs- ter« tn Amerika.

Part«. 31 De,. sWTB) Wie der2Uer Aorf Herold" au« Washington meidet, hat sich l-i. Gattin de» be l g i f che n Bv t s ch a f- ter» in Washington gemeia.-rt, bei einem dipl»' imti'chen Din<r im Wreßen Haufe sich vom be ut- (chen Botschafter Dr Wiedfelbt zu Tische führen iu lallen Dir Dame habe ber Weißen Hause mligetrilt, daß sie an dem Dte«e in Mrfen <-»lfe nicht t.ilnehme Der deutsche Bot­schafter führte daraus die Gattin be« javani­schen Botschafter« Hanu Haral. Dem Blatte zufolg' hrftehe-' infofge dirfe« Zwischen- fofle«, ber in diplomatischen Krrffen grtMte# Aus- feben erregt ba. gespannte Beziehu naen Zwilchen her drfgifch -i unb der deutschen Botschaft. Die Botschafterin ist eine geborene Ameri­kanerin

Frankreich« Zeppelin verloren.

Par iS. 31. Dez. iWTB.) Da» Mari ne- m t n i ft e 11 u m veröffentlicht eine Mitteilung, in der erklärt wird, der Verlust des lenk­baren Luftschiffe«D i f m u l b e mflffe nunmehr al« sicher angenommen werben. Unter dem Vorsitz de« Vizeadmiral« F i b r h sei eine UntersuckungSkommission gebildet worden, um über die Ursachen de» Untergänge« des Luftschiffe« Erhebungen an- zustellen. irgendwelche weitere Nachrichten über die Mannschaft de« Luf'schtffe« sind nicht eingegangen Die Nachforschungen sind durch da« andauernde Unwetter sehr erschwert.

2Cxt bei anderen Ovfeflmb.lt et konnte fie von einer erschreckenden Nelck>» feit fein Al« f e ihre Bvauttoilette cinprvbirren sollt", sagt.- fte, die Schneiderin hab? ja ihr Grfdll, banad) möge sie sie zu pc>' inach.-n Unb auf alle Vorstellungen ihrer Titulier r-lDibertf fk mit böfem und ge­hässigem Blick, fte walle nicht länger geauSlt fein, da» Kleid solle sofort bbiauAgebtadX werdm

Frau TetixTtb war manchmal in schroerM» öotger. aber fchlirf ich stimmt auch ft* mit dem Ar-.t üfxrdn, toß bi^e duftänb? mit der Braut- zeit lufamnumftinqen und sich nach der Hochzeit verlieren würde"

3n der legten Zeit schwelgte Älm« darin ein großordge« Menu für bic Hschzrit»tafel zu entwerten, und halb im Scher- äußerte er. ba» Nichtigste würde wohl fein,xx-nn er selbst noch Brullel führe und <Xfe« Nötige besorgte

Annie fand Mrfen Tforfdy'a.i abart, trtltr plötzlich fein ffotereffr unb st lte leinen Ehr- gen noch an Da er in die Falle ging, tourbr bie Nelle für den übcrrrächsten Zay brichloffen

In bester Laune begTritete |U ihn auf de: Bahnhof unb neckte ihn logar, baß er vielleicht not) «inen anderen Grand hab-, um al» Zung- arfclfe ein lntzte» Mai die geiähritche Stabt zu besuchen Al» Kfau» dann aber rfmrfHegen war. stand sie dir atm < Zett vSllia ^ ..fteAabtoefenb und merkte auch nicht, wie ihre Mutter fte anfttefk sie 'olle dem Qfbk^rentten wtikea fo hatte bie Erinnerung sie überwältigt an den Augenblick, ol» fic mir Frau Botel man» den Geliebten an die Bahn gebrach: unb ihn tm Zuge zum letzten- mal gesehen hatte

Fortsetzung folgt)