wirtschaftlichen Kurs in Höhe von etwa
n. Donnerstag,
:tgnon. Freitag,
Von einer guten Zigarette
ür Montag: 8>/i IIhr In der »isammlung, - Ibt: QKonatittet» rafc - 2» rif: .Mansche
Lichtivi^a», iele: „Die Hölle der Deibrenen
zcn.cs von ca. 575 Quadratmeter auf 120 Ttt pn Guabratmcter herabgesetzt und fetten» d^ Gesuch- stellor» ein Ackergrundstuck hn Hohenstein in Zahlung gegeben. Sin wertere» Gesuch um _wr- be» Kaufpreise» für Dauplahgelände elehnt. Dl« Pacht für im Laufe de»
ögttangt Oer Kachmcmn, Saß ihr Aroma flat unä eOel über Sie Jungt geht, Saß ihr Genuß nicht er.7-.uSet unö sättigt, Saß fein Nachgeslhmcuf zurückbteibt, Üer immer So» Zeichen unsachlicher Mischung aöer uneälet Tabake ist. Ser Zachmmm sagt: Me Zigarette soll herzhaft schmecken wie frischgebackenes »töt'. Diese guten «igrnschastm stnS üas besonSece Merkmal unserer neuen Mischungen
Eöwenbrück unö Gülöenring
Zigarettenfabrik MMWlgj HausNeuerburgi
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Jahre» au» der Hand abgegebene H o l - l a g er» plähe setzte der Gemeinderat auf 1.50 Mk. und 2 Ult. pro Platz fest. D e Kosten für den im Laufe de» WinicrS in Ridda stattfindenden la n d-
Kreis Büdingen.
(t) Didda, 30. Rov. Aas der jüngsten De- meinderatsfitzung ist zu berichten: Dem Gesuch des Rottenmeisters Heinrich Braun um Abtretung eine» Bauplatzes in der Abell- fttafc« w.rd unter dm üblichen Ded.ngungen statt- gegeben und der Kauspre.s auf ILO Ulf. pro Quadratmeter festgesetzt Für die Reufest- sehung des Ortslohnes durch b.» Lbei- vcis checungsami wird vrrg schlagen: für märm- Ldie Versichert- unter 16 3aboen 120 Mk., von 16 bis 21 Jahren 2,20 Mk und über 21 Jahre 2 50 Mk : für we blich? Derfich.-rte unter 16 3ah- rcn .1 Mk, von 16 bis 21 Jahren 1.33 Mk. und über 21 Jahre 1,60 Mk Der Kaufpreis für den öem Louis Hübner überlassenen Bauplatz in der Abellstrahe wird hinsichtlich des hinteren
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en und
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Der in von 5Qnb<Hbti. I,nö verkäuflich "°ch mandto An Heinrich ^'le, leinen Öde ; gelegenen La. 'iUIJb Stella» zur 7 der AuSftrl. da bei den Ar- Mtagrn wird, witen tDlrb e» M im neuen
Sine . Ellen toitb iebSinutel einer " lcheren Ich. M SeschäslS. n. bei der Der- künden für genannten Heb- oben im Lause Urkunden für . Derussiätigkeit falten, und zu- vom Stetige- > unb Anerken- ^rifllne Hof- fgtrete Dich. Ww.-Staulen- r - AiebevJes« Sirklar.
i ge. MrgAl i'arie 'Seim- ger unb küiper- »lag. Die alte Haufe Crrdnev
aterbureau Anzahl heiterer oorfteÖ'ing des instudierung von > fein Ding D e A'if ührung issear Herrn Dc* ter Ahvdvhe, M eb sich mü i Suhnke .mc kung ernNw" nsche ent'prechem gingen des Meih »her. Am eojrn- gs 3'/»Hr,^ ichnühelbuh. uer des Lach ^,f Hnappcrs,
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Kreis Lauterbach.
0 Lauterbach, 30. Hob. Wie wii^ erfahren, fand jüngst auf Einladung de» Kreis- am ted Lauterbach in Freiensteinau ! eine Besprechung über die Frage der Einrichtung einer Krastpostlinie Grebenhain — Freiensteinau — Steinau statt. Vertreten waren: das LandratSarnt Schlüchtern, das KreiSamt Lauterbach, die Oberpost direk- ttonen Kassel und Darmstadt und die interessier- ten Gemeinden. Als Voraussetzungen für die Errichtung dieser Linie wurde von der Postver- waltung gefordert: 1. Die Bereitstellung einer Wagenhalle mit heiabarer Werfstätte in dem Stützpunkte Freiensteinau. 2- Die ülebernahme einer Eventualgarantie für den nicht gedeckten Teil der Belri.b-ausg b n durch die interessierten Stellen. Da an der Erfüllung dieser Bedingungen nicht zu zweifeln ist. farm wohl mit der Eröffnung des Wagenbetriebe» zu Anfang nächsten Jahres mit grober Wahrscheinlichkeit gerechnet toeröen. Die Gesamtstreckenlänge beträgt etwa 27 3 Kilometer. Davon entfallen auf den KreiS Lauterbach 13,4 und auf den Kreis Schlüchtern 13.9 Kilometer. Der Fahrplanentwurf sieht vor, dah vormittags unb nachmittag» von Freiensteinau aus nach beiden Richtungen je ein Wagen nach Grebenhain und ein Wagen nach Steinau zu den wichtigsten Anschlußzügen fährt und sodann nach Freiensteinau zurückkehrt.
Starkenburg und Rheinhessen.
Mainz, 23. Rov.' (WB.) Das Hessische Ministerium hatte für h«i e nachmittag die Spitzen der Behörden und De.tre.er der Wirtschaft des besetzten Gebietes zu einem EmpfonginsRegierungsgebäude gebeten. Stoa iSpräsident Ulrich begrübt« im Xotju tec Staatsr gicixng tie Erschiene en und gab feiner Fr tibe darüber Ausdruck, daß -um ersten Ulale leit etwa zwei Jahren die Minister wieder mit den Vertretern des belebten Gebietes einige Stunden verleben könnten, bte Der Aus-
Spielplan der frankfurter Theater.
Opernhaus. Dienstag. 2. Dechr. abend» 7 Uhr. Hoffmann» Erzählungen. Mittwoch, 3. Dezember. abends 6 Uhr: Lohengrtn Donnerstag, 4 Dezember, abends 7 Uhr: Mignon Freitag. 5 Dezember, abends Z ülhr: Sakahra. SamStag, 6. Dezember, abends 6« , Uhr: Margarethe. Sonntag. 7. Dezember, nachmittag» 3 Uhr: Das Waldmännlein: abends 6v* Uhr: Garmen.
Schauspielhaus: Dien» ag, 2. Dezember abends Z> > Uhr: Die (Send Mittwoch. 3. Dezember, abends 7» -Uhr: Katalaun.scheSchlacht. Donnerstag, 4. Dezember, abends Z Uhr. Romio und Julia Freitag, 5. Dezember, abends 7>/r ^Ihr: Die (Send. SamStag. 6. Dezember, abends Z»/.> Uhr: Der Tokaier. Sonntag, 7. Dezember, abend» 7i/z Uhr: Der Tokaier.
Fröhlichkeit. _ , .
Der Schäfer AciS liebt Galatea und bringt dies tn zwei nett instrumentierten Arien zum Ausdruck Sie gestehen sich ihre Liebe in bem Duett _O glückselig", und der Ehvr schließ den ersten Teil. Doch zu Beginn des -weiten Teile» nabt sich der Zyklop Poliphnn. der AciS au» Gis ersucht nachstellt. Sein Erscheinen wird vom Chor erschreckt angezeigt. 3n seine Arie: „O rosig wie die Psir fche" wirbt er um die Gunst und Liebe Galat ras. die ihn jedoch abweist. AciS fordert den Zyklopen zum Kamps, vergeblich versucht Galatea, ihn zurückzuhalten: er wird von dem Biesen an einem F-lfen .-erschmetlert. ®alate.i klagt über den Tod des Gel edlen, doch dec Chor rät ihr. den 'Getöteten in einen Silber quell, zu verwandeln, und sie befolgt den Aat: aus dem • Grob-Fel da, 29. Aov. Um den un- I Felsen bricht sprudelnd der ^a^ hervor^ un^ haltbaren Verkehrszuständen in unserer Gegend ^5 Chor trostet die GöNin -Gatat^ stille abxubclfen. wird die Errichtung einer Personen- Schmerz und läht so das eindrucksvolle -U*rr
Partei dar.
Kreis Friedberg.
vw Butzbach, 28. Aov. Gestern fand im groben Saale des .Hell. Hofe»" eine sehr gut besuchte Wahlversammlung der D e u t f cn c n Volkspartei unter der Leitung des Vorsitzenden. Rektor Storch- Butzbach, statt. 3n zweistündiger, rein sachlich gehaltener Rede sprach Rechtsanwalt Singel beb-Darmstadt über die Fragen der Reich»- und der hessischen Landes- Politik. Seine Ausführungen wurden mit grobem Beifall ausgenommen.
sf. Friedberg. 30. Rov. Bei Eröffnung der jüngsten Stadtverordnetensihung gedachte vor Eintritt In die Tagesordnung der Bücgermerster der beiden verstorbenen f.uberen Siadiv. Oppenheimer und Rausch, zu deren ehrendem Andenken sich die Stadtverordneten von ihren Sitzen erhoben. — Für das st ä d t. Gaswerk muh ein zwei t e r Gasbehälter angeschafft werden Man will .nach Einsichtnahme in verschiedenen Gaswerken, einen Trocken behält er wählen, die Grob« soll in der Kommission bestimmt werden. — Durch die Anschaffung einer neuen Motorspritze muh auch daS Schlauchmaterial, welches dem härteren Drucke nicht gewachsen ist, ergänzt werden: es werden für diesen Zweck ca. 1100 Mk- nötig sein, die bewilligt werden. — Die Drückenwage am Dahn Hof will man in die Fc-itz-Reuter- ßtrabe im Stadtteil Feuerbach verlegen. — Zur Winterhilfe, die im vergangenen Winter in grobzügiger Weise zur Linderung der Rot beigetragen hat, wurde von der Stadt die H e i - zu ng der Badeanstalt, wo die Küche aufacfte.lt mar vorlagsweise übernommen, was einen Kostenaufwand von ca. 3000 Mk- verursachte- Die Stadt will von dieser Summe die Hälfte auf eigene Rechnung übernehmen: ein gleiches soll bn diesem Winter geschehen. - Sine sehr lange Debatte verursachte der nächste Punkt der Tagesordnung Baulicher Zustand der Schillerschule". Man ist allseitig der Ansicht, bab daS jetzige alte Gebäude den Ansp üchen der fort- während wachsenden Schule nicht genügt, wenn auch der bauliche Zustand zur Zeit nicht gesahr- droherrd ist, so ist die Verantwortung doch sehr graf; und ein Reubau nicht zu vermeiden. Heber die Frage, ob toegen des Projektes eines Reu- baue» ein Preisausschreiben erlassen werden soll, sowie über die Geldbeschaffung konnte eine Einigung noch nicht erzielt werden: die Angelegenheit wird in die geheime Sitzung verwiesen: man ist jedoch darüber einig, bab die Sache nicht mehr länger hinausgeschoben werden darf unb die Vorarbeiten im Winter erledigt werden müssen. — Der Antrag auf Aufhebung der städt. Verbrauchssteuer wird an den Finanzausschub zurückveiwiefen. da der Bürgermeister erklärt, dah' er zur Aufrechterhaltung des städt. Voranschlags auf diese Einnahme von ca 30000 Mark nicht verzichten könne, ehe eme anderweitige Deckung eingestellt sei. — Sin Antrag Füller auf Aender u ng deS OrtSbau- ft a t u t» wird von dem Bürgermeister dahin beantwortet, dab ein solches geschaffen werden solle, sobald das staatliche Daugesetz fertig sei. 3n der Praxis aber feien die vom Staate bewilligten Erleichterungen auch hier schon gewährt worden. — (Jin Antrag der Sozialdemokratie, der- Mieterpartei und der Unparteiischen Partei auf Aen- derung der A c b e i t s v e r ge b u n g e n wird nach kurzer Begründung an den Rechts» und Dau- ausschub verwiesen. — Ein Antrag Mörschel auf Auswertung der ft ä b t. Anleihen wird an den Finanzausschub verwiesen.
zu kurz unb erlitt im Vorderwagen einen Achsenbruch. D s l.nke Vorderrad zerschellte, da» Auto überschlug sich unb b?g ub die Insassen unter sch 2Iuber Hautabschurlungen und leichten Quetschungen Limen sie in der Hauptsache m;t dem Schrecken davon. Ein von Giehen telephonisch herbeigerufene» Auto brache die Waidmanner zunächst bi erber, wo fte sich in einem Gasthaus einige Ers.ischungcn gönnten rmd die Spuren der- Verletzungen zu bsse t^e.i versuchten, um dann die Rückfahrt nach (Sieben anzutrcten Am Rachm ttag wurde das verunglückte Auto durch c.nen Lastlrastwagen nach Gie^.r geschleppt.
• Lich. 28. Rov. 3n einer gutbesuchten Wählerversammlung der Deu t sche n D o l ks- ratlel sprach gestern abend LandtagSkanbibat Oberstudiendirckwr Dr. Keller- Büdingen. Er beleuchtete in seinem l'/.stündigen, fcliclnben Qjortragc die Politik der Partei bn Reich unb in Hessen unb wies nach, wie durch diese Strefe- mannsche Politik eine Besserung unserer Lage
80 Mk. wurden auf die Stad klasse übernommen. — In mchtöfientlicher Sitzung wurde di« Vergütung des Schäfer» Theodor P f a n n k 0 ch, zur Ze.t Rieder-Mockstadt, dem die freigewordene Schäferstelle ab 1. März kommenden 3obre» übertragen worden ist, entsprechend dem Dorsch! ?.gc der F nanzlvmmission festgesetzt und be- st mmt, bab die Lieferung von Bretirucht für die Folge wegsällt. Für die städt. Beamten und Bediensteten be r Besoldungsgruppen 1 bi« 6 wird die Gewährung einer einmaligen WirtfchastLb.ihilfe nach den ftaat- l.chen Dotfchnften mit der Aenderung genehmigt, bab d.e Derhillc für die Verheirate en cm beit- lich auf 40 Mk. für die Ledigen auf .20 Mk. festgesetzt wird. Der Gemeinderat vertritt die 2In- s.cht, bab der Wohnungsnot wirksam nur durch Schaffung neuer Wohnungen gesteuert werden kann unb beschlicht, der Erbauung eines Wohnhauses mit neun Wohnungen näherzutreten. Richdem zur ilcbertraauno der se ih r von W.lhllm Strauch- Geib-Rrdda gepachteten Fischereiabteilung an Wilhelm Orth l.-R dda die Genehmigung erteilt unb gegen die Absicht beS Ministeriums, den Kreisen unb Gemeinden da» Recht zu entziehen, Zuschläge zur Grunderwerbsteuer für ihre Rechnung zu erheben. Bedenken i7icht geäußert worden waren, wurde die Sitzung
UteTttgungen unb «ingehvlten ®rfunbfgungen bte «fvrbcrlichen Voraussetzungen für Wies eck nicht rätreffen — Die Reuorbnung de» 5a- elviehwefen» hat ebenfalls schon eine Sitzung beschäftigt. Rach den in der Zwischenzeit angestellten Ermittelungen ergibt sich folgendes Bild: Es sind vorhanden an Kühen 89 Vogels- beiger, 192 Simm ent Haler unb 131 der Riede- rungSrasse. Der Wunsch der Interessenten nach einem RiederunaSbullen ist also berechtigt. Der Deschluh des GemeinderatS geht dahin, einen DiederungSbullen anzuschaffen, gleichzeitig für ben abgängigen Simmenthaler, der auf dem Sub- misfionSwege verkauft werden soll, einen Simmenthaler Dullen anzukaufen. Damit ist für alle drei vorhandenen Zuchtrichtungen da« nottoen- tüge Zucht material vorhanden. — Die Herftel- (ung be» freien Pla » e « In der Kirchstr a h e soll in der Weise erfragen, bab die Gemeinde ben Platz in der durch daS Ort»- flatut vovgeschriebenen Weise einzäunt und dann al» Garten verpachtet. — Da» Gesuch der Firma Fr. Harrte» u. C 0 auf dem von ihr gepachteten früheren Schalplah in der Schulstrahe eine Wellblech Halle zu errichten, wurde genehmigt. Die Genehmigung erfolgt auf Widerruf. - Für die bei dem letzten Brande notwendigen Brandwachen wurden die zustehenden Gnt- schädtgungen betoilligt. — ö. 8. HaaS ersuchte um En twäsf eru ng de» alten G e- melnbebrunnen« bei feinem Wohnhaus Der Gemeinde rat beschloh, durch eine technische Person zunächst feststellen zu taffen, ob daS Wasser tatsächlich von dem Demcinbebrunnen kommt, unb lich bann erneut Vorlage machen zu lassen. — Die beantragte Verlegung einer Wasserleitung Im allen Rathau » wurde abgelehnt, da dadurch bet vorhandene Mih- stand nicht beseitigt wird: die» soll durch die genehmigte Almänbcrung der Fällung erreicht werden. — Wilhelm Weller teilte In einem Gesuch mit, dah ein Acker von Ihm nach der D^messung der gegenwärtigen Feldbereinigung 314 Quadratmeter kleiner geworden sei, al» er nach dem Kaufbrief grob sein soll. Der daneben liegende Acker, ben die Gemeinde vor etwa 2 Jahren erwarb, soll dieselbe Anzahl Quadratmeter .zugonommen" haben Er ersucht um Verausgabe des ihm fehlenden Geländes. Dies muhte aus prinzipiellen Gründen abgelehnt werden. — Dec Kredit für die Ansch.iNung der notwendigen Küchengeräte für ben Koch- unterricht der F0rtbi l b ungSschule wurde gmehmigt. — Die Verzugszuschläge für nicht rechtzeitig gezahlte Gemeindegefälle wurden erheblich herabgesetzt. 3m Gemeinderat herrschte die Stimmung vor, die Zuschläge ganz fallen zu lassen und damit den früheren Zustand zu schaffen, da in vielen Fällen diejenigen, die nicht rechtj^iig bezahlen, wirtschaftlich recht schwach sind. Andererseits verschlost man sich nicht der nun einmal feststehenden Tatsache, bah es auch viele Rechenkünstler gibt, die auf dem Standpunkt stehen, die Gemeinde dann bis in die Unendlichkeit warten zu lassen und baS auf diese Weise ber Gemein de entzogene Geld bei ben bestehenden hohen Zinssätzen für sich arbeiten zu lassen. Rach einer ministeriellen Verfügung wird ber Zu- schlagSsatz für jeden angefangenen halben Monat von 21/- auf V/s Prvz. herabgesetzt. Der Ge- meinberät ging aber noch erheblich darunter, er beschloß, für jeden angefangenen ganzen Monat nur 1 Prvz. Zuschlag zu erheben. — 3n nichil llentlicher Sitzung wurde dem Otto Hofmann ein bet Gemeinde gehöriger Bauplatz zum Preise von 2,60 Mk. pro Quadratmeter ver- kauft. — Eine Anfrage über ben Stand ber 21 n - gelegenheit ber elektrischen Strasten bahn hatte das bereit» am Freitag mit- geteilte Ergebnis. _ __ .
Sl ® rohen -03uf cd, 29. Rov. An dem Bahnübergang ber Staatsstrahe zw schen hier unb Reis i.chn bei dem sogenannten „W^hlS Häuschen" ereignete lich gestern mittag ein Aulo- , unfall. G.n ®ief>cner Auto, mit 6 Herren RJettt, die in den DogelSberg zur 3aad fahren tnnte^" nolmt un be« die Karr«
eingetreten fei. Die ruhigen, fachlichen 2!uSfüh- rungen be» Redner» ernteten reichen Beifall. Eine 2lu»fprache fand nicht statt, da sich niemand xum Worte meldete.
• Langsdorf. 29. Rov. Der Wahlkampf bringt auch unS zahlreiche Derfamm- lungen. Am Mittwoch fprach vor einem recht zahlreichen Publikum ber Reich»- und Landtagsabgeordnete D 0 r f ch - WolferShcim für die Deutsch nationale Partei. 3n ber Diskussion beteiligte sich ein Vertreter ber Demokraten unb be» Bauernbundes. Am Freitag trat die Deutsche Volkspartei durch ihren Geschäftsführer Bayer vor die Wählerschaft. 3n ruhiger, sachlicher Weise legte er die Ziele seiner
spräche ttfcr toWge Fr*Vr, w4e W dienen sollen, t* menschlichen DezxtSrngen wieder enger zu knüpfen. Eine große Freude sei e» ihm. «e beimgekehrten 21usgewief<nen und tn» 2vnt zurückgekehelen utiÄgeancienen Beamten zu begiü6<n. zu bewn «rtreulidberwetfe mevneor auch Dürgermeismr Adelung von Man«», dm Präsident be» hessllchan Landtage». ge^>» »e hessische Regierung werde nicht» unoerludit UNNn. um auch den übngcn au»gctc*e'enen Barmten, die in ihr 2stnt noch nicht -»irückkehren konnten, oNt Rückkehr zu erwirken Der Empfang, der vorn etwa 100 Personen besucht war. vereinigte die Anweserrden während einiger Sunden zu einer lebhaften Ausspiache Aut Vormittag empfing der StattSprä'ident im Reg e.ungsgebäude ben Vertreter der Interalliierten Rhein'- landkommlsflon, General D 0 n v i g n e » 3m Verlaufe der angeregten Unterhaltung kam insbesondere bte Rottvendigkeit und der beider»
I fettige Welle zum AuSdr-uck im Sinne eine» Ausgleichs ber Stieret len zu wirken.
Konzert des „SöngerUranzes"
AciS und Galatea.
Pastoral für Soli, Ehvr unb Orchester von G. 5. Händel.
AciS unb Galatea ist neben ber groben Anzahl biblischer Oratorien daS einzige weltliche Werl dieser Art, da» wir der Fll>er D F Händels verdanken. 3m Gegensatz zu seinen I übrigen Kompositionen hat Händel in diel em
Pastoral nut den Streichkörper, zwei Oboen. Flöte I und F gott, verwandt. Schon die ®inlcttung verseht unS in schelmisch-h-lltere Schäserwelt, und durch das garrze Werk zieht ein Hatuh ungetrübter
geschlossen.
Kreis Schotten.
■+■ Schotten, 30. Rov. Der Gut ber- fUm, den bte Hessische FUmstelie in Verbindung mit dem Evangelischen Du ck) zur Vorfüh- ru g bringt, wirb am nächsten Millwxh in ber hie igen Turnhalle g'zeigt werden. Man rechnet mit einer starken De^.l.gung hie:ger unb auswärtiger Schulen, so datz zu erwarten ist, bas) die Persönlichkeit unseres großen Reformators in ber Kinderfcele tiefere» Verständnis fmbet, ein Werk innerliche Vertiefung erfährt.
Arcis Alsfeld.
abzuhelfen, wird die Errichtung einer Perfonen- Postauto - Verkehrslinie zwischen Ehringshausen, Groß-Felda, Kestrich, Windhausen, Ober- xnb Rieder-Dreidenbach, Romrod, AlSseld und z trück geplant. Rack^>em eine 3nteressen-Veveinigu.rg bisher mit ber Oberpostdirek.ion Darmstadt ver- handell hat, wird nun das KreiSamt Alsfeld die Angelegenheit in die Hand nehmen. Die Aussichten zur Derwirllrchung des Planes sind günstig.
ausklingen. . , _
Die Leitung des Werkes lag in Händen Albert Kastens, ber be Chöre recht sauber einstudiert batte. Leider lieh sich der Chor am Ausführungstag nicht so führen, wie da» für eure absolute Lieberrinstinnnung von Chor tmb Orchester notwendig gewesen wäre. 3m übrigen toar die Aussprache unb Tonbehandlung bes Chors recht gut. Das Orchester setzte sich aus Mitgliedern ber hiesigen Reichswehrkapelle und einigen (Siebener Musikfreunden zusammen, die alle ihr bestes boten.
Als Solisten waren Adele Metz (Sopran), HanS Hoefflin (Tenor) und Paul Po de hi (Daß) gewonnen worden, die unserer Stadt ja von früheren, ähnlichen Werken besten» bekannt waren. Die Partie der Galatea sang 2ll>ele Metz (Frankfurt), der wegen ihrer glockenreinen frmpathilchen Glimme besondere Anerkennung gebührt Besonders ihre Arie: ,3ch bin wie bte Taube" zeigte bte korrekte Vokalbehanblung Der Künstlerin. Hans Hoefflin (Darmstadt) bot trotz einer starken Erkältung rocht annehmbare Leistungen alS Acis Paul Po de hl (Grfurtl fand s.ch mit der Rolle des Zy«>pon gut zurvcht. und seine metallische, wohMlngende Stimme patzte sich dem Rahmen der übrigen Solisten vortrefflich an
ES ist zu begrüßen, daß der „Längerkranz" auch in diesem 3ahre keine Mühe gescheut hat, der Gießener Bürgerschaft ben Genuß eine» Meisterwerks zu vermitteln, und es gebührt ihm dafür bei Dank aller Mus.fliebenben, 4>


