Ausgabe 
1.11.1924
 
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jur '-Kettung, Sryaktuns ind> Wwerung unserer Kultur.

Die heute tmb tu den nächsten Wochen mit demSiebener Anzeiger" erscheinenden Hoch- schulblätter machen und nicht nur bekannt mit den Ansuchen der Hvchschulgesellschaft, die nicht nur Don der Allgemeinheit nimmt, sondern ihr auch aus dem Füllhorn des Wissens und For­schens in Vorträgen etwas bietet, diese Blätter gewähren auch einen Einblick rn die forschende, sammelnde und schöpferische Tätigkeit aus den verschiedensten Wissensgebieten. Sie zeigen uns auch, wie das werktätige Leben mit der Wissen­schaft in enger Verbindung steht und dauernd von ihr befruchtet wird.

Außerdem kvnrmen führende Persönlichkeiten des politischen und wirtschaftlichen Lebens im Hessen lande zum Wort, um die Notwendigkeit des Bestehens und Gedeihens einerHochschulgesellschaft darzulegen.

Wir empfehlen diese Beilagen also nicht nur der Beachtung, sondern einer eingehenden Wür­digung.

Aus der Provinz.

Landkreis Gießen.

i£ Ober-Dessingen, 30. Oft. Am Sonn­tag wurde hier eine Steife von Vo lks bil- du n g s v o r t ge n begonnen. Zu der Veran­staltung waren auch die Schulvorstände der Nach- bargemeinden erschienen. Als erstes Thema wurde die Fortbildungsschule" von Kreisschulrat F i - scher- Sieben behandelt. Vach Degrübung durch Lehrer Jakob ergriff der Redner Öod Wort und fesselte feine Zuhörer über eine Stunde lang. Der Vortrag, der lebhaften Beifall fand, löste eine rege Aussprache aus.

eu. Beuern, 31. Okt. Heute sind die vor zwei Tagen am Dorfeingang erschienenen Z i - g e u n e r mit ihren vier Wagen in der Richtung nach Geilshausen wieder weggefahrem und haben ihre Lagerstätte in einem Zustand zurückgelassen, der aller Beschreibung spottet. Durch das auf­dringliche Eindringen in fast alle Hauser des Or­tes wurden sie sehr lästig. Man wundert sich, daß die Polizei gegen em solches Treiben der Zigeu­ner so machtlos ist.

5 Wirberg, 31. Oft. Das Erntedank- f e st wurde in unserem Kirchspiel an den beiden letzten Sonntagen unter reger Beteiligung der Gemeinden gefeiert. Die Kirchen hatten ihre Altäre schön geschmückt und brachten die Gaben des Feldes und Gartens unter Auftagen von Dibelworten zum Altar. Hervorgehoben sollen die Kinder von Beltershain werden, die 2 Lieder bei ihrem Lehrer gelernt hatten und in Beltershain und auch auf dem Wirberg schön sangen. Die Ko lieft en, wie alle Jahre für das Elisabethenstift in Darmstadt bestimmt, ergaben 50 Mk.

Kreis Friedberg.

* Butzbach, 31. Oft. Rach der Personen­standsaufnahme am 10. Oktober beträgt, der Butzbacher Zlg." zufolge, die G e s a m t e i n - wohnerzahl der Stadt Butzbach 5414 Personen. Aach Abzug der Insassen der Zellen­strafanstalt verbleiben 4810 Einwohner, von denen 3958 evangelisch, 713 katholisch, 102 Juden, und 37 freireligiös sind. Die Einwohnerzahl bei der Volkszählung am 8. Oktober 1919 einschließlich

Garnison und Zellenstrafanstalt betrug 4538 Per­sonen. Die reine Zivilbevölkerung der Stadt Butz­bach betrug damals ohne Garnison und Zellen­strafanstalt 3555 Personen, so daß sich unsere Stadt um 1255 Personen vermehrt hat.

Kreis Schotten.

-i- Schotten, 31. Okt. Die Dezirks- konferenzen der Lehrer des Kreises finden im Monat November in Laubach, IIV ° richstein, Gedern und Schotten statt. Zwei wichtige Tagesfragen: »Der Werk­unterricht" und derLehrplanent- wurf für die Volksschule" stehen zur Er­örterung.

EichelSdorf, 31. Oft. In die Herbst- einfamkeit unserer dörflichen Wett gießt sich eben ein Schwarm von Reisenden, die mit behender Zunge und flinker Hand die Fülle des Guten, Schönen und Praktischen preisen, was sie aufLager" haben. Man hat seine liebe Mühe und Rot. sich gegen einen Segen zu wehren, der im umgekehrten Verhältnis zu der Magerkeit des Geldbeutels steht und geeignet wäre, das Haus mit Sorgen zu füllen. Aus der bunten Menge des Angebotenen ragen besonders Wein und Seife hervor. '' <*""* n?r-

ch Herchenhain, 30. Oft. Der vorige Sonntag war ein Markstein in der Geschichte unseres Kirchspiels, galt es doch, die von der Firma Rinker-S-inn gegossene neue Glocke, sowie die renovierte und mit neuen Prospekt- pfeifen versehene Orgel ihrer Bestimmung zu übergeben. Der Ortsgeistliche Pfarrer von der Au wies in eindrucksvoller Ansprache darauf hin, daß der zur Beschaffung der neuen Glocke nötig gewesene Opfersinn nicht geringer anzu- schlagen sei als der Opfermut, der die alte Glücke einst dem Vaterlande in schwerer Zeit zur Ver­fügung stellte. In sinniger Weise trugen einige Mädchen des Kirchspiels Schillers unsterbliches Lied von der Glocke" vor, bei dessen letzten Worten die Glocke in trautem Verein mit ihrer älteren Schwester zum ersten Male erklang. Das Gemeindemilglied Dietz feierte in einem selbst- verfahten Gedicht das wichtige Ereignis. Zur Verschönerung der Feier trugen ferner bei durch erhebende, der Bedeutung des Tages angepaßte Gesänge der Kirchengesangverein Her­chenhain, der Männerchor Sichen­hausen un£> der Schülerchor Hart­man n s ha i n. Lehrer L i st -Gebern zeigte der andächttg lauschenden Gemeinde, welcher 'musika­lischen Ausdrucksmittel die renovierte Orgel fähig ist. Der Tag der Glockenweihe wird den Teil­nehmern des Festgottesdienst^ infolge seines har­monisches Verlaufes noch lange in guter Erinne­rung bleiben.

Kreis Alsfeld.

o. Alsfeld, 31. Okt. Der Bühnen­anbau an der hiesigen Turnhalle geht sei­ner Vollendung entgegen. Nachdem er im Roh­bau fertig ist, wird an der inneren Einrichtung emsig gearbeitet. Auch das Innere der Turnhalle wird augenblicklich neu hergerichtet. Die Arbei­ten werden umsomehr beschleunigt, da die Turn­halle, als einziger in Alsfeld vorhandener Saal, bei den demnächstigen Wahlversammlungen stark in Anspruch genommen wird. Die Alsfel­der Iugendherberge, die in dem Gebäude der Landwirtschaftlichen Winterschule am Schnep­fenhain untergebracht ist, war im abgelaufenen

Wanderjahr von 334 Gästen veiucht. Hiervon ent­fielen auf Dolksschüler 23, auf höhere Schüler und Studenten 185, und 126 auf schulentlassene Be­sucher. 241 waren männlichen, und 93 weiblichen Geschlechts. Aus Hessen kamen 118 Gäste, aus Preußen 152, aus Sachsen und Thüringen 52. aus Bayern und Baden je 3, aus Hamburg 4, und 2 aus Danzig. Von den schulentlassenen Besuchern gehörten 57 dem Handwerkerstände an; 45 waren Kaufleute, und 12 Arbeiter. Höhere Schulen und Volksschulen kamen aus Berlin, Worms, Fried­berg und Schotten. Außerdem übernachteten 31 jugendliche Turner auf der Rückreise von der Marburger Tagung. Die Zahl der Betten beträgt in der Knabenherberge 15, in der Mädchenher-» berge 7; ferner standen noch eine Anzahl Matra- zenlager zur Verfügung. In Alsfeld besteht eine Ortsgruppe des Verbandes für Deutsche Iugend- herbergen mit 22 Mitgliedern.

Starkenburg und Nheinhessen.

O Darmstadt, 31. Oft. Wie jetzt erst bekannt wird, ist der Vorstand des Wasserbau­amtes Worms, Oberbaurat Becker, am 9. Ok­tober, abends kurz vor 10 Ufjr, auf der Rhein- strahe bei Worms von zwei farbigen Soldaten schwer mißhandelt worden, so daß er bewußtlos liegen blieb. Der Landes­kommissar für das besetzte Gebiet hat im Auf­trage der hessischen Staatsregierung den Ober­delegierten der Interalliierten Rheinlandkommis- sion von diesem Angriffe verständigt. Man muß erwarten, daß eine exemplarische Bestrafung der Schuldigen erfolgt und daß der französische Staat dem -UeberfaHenen volle Entschädigung zuteil werden läßt. In der Gemarkung Offenbach wurden vor einiger Zeit von einem Frankfurter Geologen Pendelversuche ausgeführt, deren Ergebnis angeblich auf Ditumenvor- kommen schließen lassen. Die Stadt Offenbach hat, wie wir hören, bei der Oberen Bergbehörde in Darmstadt Anttag auf Konzession zur Aufsuchung und Gewinnung von Bi­tumen inner-halb ihrer Gemarkung gestellt. An eine baldige Inangriffnahme der Schürf- und Bohrarbeiten ist dabei jedoch nicht gedacht. Die Stadt will vielmehr lediglich verhindern, daß ihr etwa andere Interessenten zuvorkommen Formten.

Kreis Wetzlar.

* Wetzlar, 31. Oft. Gestern abend erfolgte in einem Hause der Röchlingkolonie eine Gas­explosion, die leicht schwere Folgen hätte haben können. Der Dorbesiher einer Wohnung fette beim Wegzug die Zimmerlampe abge­schraubt, den Haupthahn zwar gesperrt, die Ab- schrauböfsnung selbst aber nicht abgedichtet. Da­durch kam das in den Zwischenleitungen be­findliche Gas zum Ausstt'ömen und explodierte, als der neue Wohnungsinhaber mit offenem Licht den Raum betrat. Der Mann erlitt glücklicher­weise nur ungefährliche Brandwunden, mußte aber trotzdem in das Krankenhaus eingeliefert werden. Die hiesige Polizei stellte eine Schwind­lerin fest, die durch unwahre Angaben mehrere Geschäftsleute zur Hergabe von Waren auf Borg veranlaßt hat. Die Schwindlerin ver­schwieg, daß die Waren für sie selbst bestimmt waren und gab andere geachtete Mitbürger an, in deren Auftrag sie die Waren zu entnehmen beauftragt sei. Durch nachträgliche Erkundr- gungen erfuhren dann die Geschäftsinhaber, daß sie geprellt waren. Die erschwindelten Waren

konnten den Geschäftsleuten restlos wteser geschafft werden.

Hessen-Nassau.

bl. Dillenburg, 31. Oft. Die Waul­und Klauenseuche hat weiter um sich ge­griffen. In Gehöften der Gemeinden Herborn- seelbach, Hörbach und Arndorf hat man sie eben­falls amtstievärztlich festgestellt.

S. Frankfurt a. M., 31. Oft. Stadtver­ordneter Lion, Mitglied des Kommunalland­tages, hat zur nächsten Tagung des Kommu - nallandtagcs folgende Anftage eingebracht: Ist es der Bezirksverwaltung bekannt, daß sich das Projekt einer Hochspannungsleitung in Vorbereitung Befindet, bei dem zur Aufstel­lung von Riesenmasten eine gradlinige Schneise von 60 Meter Breite in der ungefähren Luftlinie MainzHöchst quer durch die schönsten Waldpartien des TaunuS geschlagen werden soll? Was gedenkt der Lan­deshauptmann zu tun, um die zu befürchtende Schädigung der Taunuswälder und eine- Deein- ttächtigung deS Landschaftsbildes unseres Regie­rungsbezirkes zu verhindern und mindestens zu erreichen, daß das Unternehmen mit den berech­tigten Forderungen des Heimat- und Natur­schutzes in Einklang gebracht wird?" ES ist aller­dings die Frage, ob sich daS verarmte Deutsch­land den Luxus leisten kann, sich durch land­schaftliche Bedenken an der restlosen Ausnutzung aller technischen Hilfsmittel hindern zu taffen, aber vielleicht läßt sich, ein Weg finden, der das Legen der Leitung ermöglicht, ohne daß ge­rade die schönsten Sttecken des TaunuS verun­staltet werden.

Umstellung der Post aus Reichsmark.

Infolge des 3nfrafttreten3 der neuen Wäh­rungsgesetze stellt nunmehr auch die Deutsche R e i ch s p o st ihr Kassen- und Rechnungswesen vom 1. November 1 924 auf Reichsmark um. Von diesem Tage an gelten alle Einnahmen und Ausgaben für die Verrechnung als auf Reichsmark lautend. Soweit zu erhebende oder zu zahlende Deftäge noch nicht in Reichsmark fest­gesetzt sind, oder noch nicht in Reichsmark er­hoben oder gezahlt werden, werden die Reichs- pvstkassen die gezahlten oder erhobenen Be- träge zum Zwecke der Buchung in Reichsmark umrechnen. Alle für das laufende Rechnungs­jahr bereits verrechneten Beträge gelten als in Reichsmark verrechnet Alle Empfangsbestätigun­gen werden die Reichspostkassen vom 1. No­vember an in Reichsmark leisten. Zur Ein­zahlung auf Postanweisungen sind, gleichgültig ob diese über Rentenmark, Reichsmark oder Dill.- Mark lauten, alle zu Zahlungen an Postkassen zugelaffenen Zahlungsmittel anzunehmen. Zu Auszahlungen von Postanweisungen, die über Rentenmark lauten, sind außer Rentenmark auch die sonst vorhandenen Zahlungsmittel zu ver­wenden. Die Postvermerke in Postanweisungen nach dem Ausland werden vvm 1. November an in Reichsmark ausgefertigt. Postanweisungen aus dem Ausland werden vom 15. November an im allgemeinen auf Reichsmark lauten und, so­weit sie noch auf Papiermark lauten, in Reichs­mark nach dem Verhältnis von einer Billion Papiermark gleich einer Reichsmark ausgezahlt.

Haben Sie das Wunder schon gesehen?

t

8330 ss

yHat man Ihnen noch nicht davon erzählt? Der

3.

4.

Gans.

84880

024713

Der Vorstand.

1924.

84820

_______

HKNMA y"

16

20

2

16

172

1

3

1

0,85 Fstm.

0,46

8.22

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. A wurde eingetragen: Am 24. Oktober 1924 bei der Firma Magnus & Co.» Gießen: Wilhelm Weiß ist mit Wirkung vom 1. Oktober 1924 aus der offenen Handelsgesellschaft ausgeschieden und diese erloschen. Das Geschäft ist auf Wilhelm Magnus unter ttebernahme der im Geschäfte begründeten Forderungen und Verbindlichkeiten über­gegangen, der es als Cinzelkaufmann unter der seitherigen Firma toeiterbetreibt.

Am 29. Oktober 1924 bei der Firma Vereinigte Stempelfabriken Gelnhausen- Gießen I- Bergeon u. I- Kreuter, Gießen: F au I- Bergeon Witwe, jetzt verehelichte Minna Körner in Gelnhausen ist aus der offenen Handelsgesellschaft ausgeschieden und diese erloschen. Der Joseph Kreuter Eheftau, Erna geb. van der Leck zu Gießen ist Einzelprokura, den Kaufleuten Jakob Haas zu Gießen und August Wagner daselbst ist Gesamtprokura erteilt. Die Firma ist geändert in Gießener Stempel- und Farbenfabrik Joseph Kreuter zu Gießen.

Gießen, den 30. Oktober 1924. 85628 Hessisches Amtsgericht.

Ort, wo es sich zeigt, ist stets von einer dichten, heftig debattierenden Menge umlagert.In einem Schaufenster schwebt an feinen Drähten eine ge­wöhnliche Kaffeekanne, welche die Merkwürdigkeit besitzt, unaufhörlich ihren wohlschmeckenden Inhalt in eine darunter aufgestellte Tasse zu ergießen

4.

5a.

Kiefernstämme 3.

4.

5.

Eichenstämme 2.

3.

4.

und wird nicht leer.« Was bedeutet das? Ein Wunder?--

Nein, nur ein sinniges Symbol, mit dem wir der geschätzten Hausfrau und Hüterin der Küchentradition vor Augen führen, daß auch ihre eigene Kaffeekanne und ihr Kaffeevorrat das Merkmal der Unerschöpf­lichkeit aufweisen, wenn das Getränk richtig,

Bekanntmachung.

Grundstiicksverpnchtung.

Donnerstag, den 6. November d. I., vormittags 87, Uhr beginnend, läßt die Stadt Gießen am alten Krofdorferweg und Leimenkäuterweg ca. 40 Grundstücke von je 625 qm für kleinere Landwirte und ca. 40 Grundstücke von je 500 qm, für Schrebergärten geeignet, öffentlich meist­bietend an Ort und Stelle auf 6 Jahre verpachten. 8561B

Die Zusammenkunft findet um 8x/t Uhr bei der früheren Gail'schen Wollspinnerei (Schützenstt.) statt.

Gießen, den 31. Oktober 1924.

Der Oberbürgermeister.

3. D.: Dr. Seid.

Julius Bach, Plocksttaße 1, Ecke Seltersweg

= 17,52 = 13,03 = 1,39 8,63 = 47,45 = 2,52 = 4,05 = 1,43

Holzsubmission.

Die Gemeinde Hattenrod verkauft auf dem Submissionswege

Holzsubmission

Aus den Waldungen der Gemeinde Großen-Duseck soll nachstehendes Nutz­holz im Wege schriftlichen Angebots ver­geben werden:

20 St.Fichtenstammholz 3. Kl. = 25,90 Fstm.

43 » 4. =44,41

88 5a- =57,44

Das Holz ist im Winter 1923 gefallt, entrindet, jedoch mit Rinde gemeffen. An­gebote sind in Goldmark nach Klaffen ge- ttennt pro Festmeter bis zum Dienstag, dem 4. November d. I., mittags 1 Llhr, bet unterzeichneter Bürgermeisterei ein­zureichen, wo anschließend die Eröffnung stattfindet. DieDerkaufsbedingungen liegen auf der Bürgermeisterei zur Einsicht offen und werden vor dem Termin bekannt- gegeben. Auf Verlangen wird das Holz durch Förster Wagner vorgezeigt.

Großen-Buseck, den 29. Oktober 1924. Hessische Bürgermeisterei.

Annerod, den 29. Oktok Bürgermeisterei Ar Horn.

Allg. SWet MMMlN. SiMIÄMMMS Montag, den 3. November nachmittags 5 Nhr Westanlagc 43 (BezirkSschnle). Wichtige Beratungen!

Eingcfübrte Gäste willkommen.

5a-

5b- 42,55

Derbstg. Fichte 23,93

Das Holz ist im verflossenen Winter gefallt und entrindet worden, jedoch mit 2Uude gemeffen, ausschließlich der Stangen und zirka 4 Festmeter Dürrholz. Vorherige Besichttgung erwünscht. Spätere Einwen­dungen werden nicht berücksichttgt. An­gebote sind in Goldmark getrennt nach Sortiment und Klaffen mit der Aufschrift Holzsubmisston" bis spätestens Diens­tag, den 4. November, nachmittags 2 Uhr, bei unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen.

E. Balke Wwe., Stephansttaße 42

5. Konrad Dender, Walltorstraße 4

6. Edgar Borrmann, Neustadt 11

7. Robert Haas Nachflg., Inh. Georg Falkenstein, Seltersweg 18

8. Carl Frensdorf, Neustadt 1, Ecke Bahn­hofstraße

Bürgermeisterei Hattenrod.

N e e b. 8547D

9. Jakob Heilbronner, Marktstraße 17

10. H. Kaeß Nachflg., Inh. Wilhelm Horn, Kreuzplatz 15

11. Jakob Knieling, Bleichstraße 18

12. Jakob Maternus, Klinikstraße 22, Ecke Frankfurter Strafe

13. Neustadtdrooerie I. W. Kurz Nachflg., Inh. Hans Noll, Neustadt 28

14. Heinrich Noll, Mäusburg 7

15. Adolf Plack, Neuen Baue 17

16. A. Salomon & Co., Schulstrafe 4

17. I. M. Schulhof, Marktsttafe 4

18. August Wallenfels, Marktplatz 17

19. Gebr. Weil, Neustadt 10

20. Commerz- und Privat-Bank, Bahnkos- sttaße 48 y 1

21. Mitteldeutsche Credttbank, Johannes- sttaße 17

22. Darmstädter und Nationalbank, Iohannessttaße 1

23. Discontogesellschaft, Plocksttaße 13

24. Handels- u. Gewerbebank, Ostanlage 35.

Wer Wohltätigkeit üben will, wird dringend gebeten, Bettlern, auch betteln­den Kindern, kein Geld, sondern einen derartigen Scheck zu geben.

Der Scheck weist den Bettler an, sich an die darauf angegebene Stelle zu wenden, wo unverzüglich nachgeprüft

das heißt mit echtemWebers Carlsbader" zubereitet wird.Webers Carlsbader« spart, ohne Beeinträch­tigung des Wohlgeschmackes, lediglich durch volle Ausnutzung aller aromatischen Teile der Kaffeebohne. Verlangen Sie stets das echte Carlsbadermit der Krone«1

Otto E. Weber, G. m. b. H., Radebeul-Dresden.

Zchneider-ZMMgsmmmg

des Kreises (Biegen

Mittwoch, 5. Novbr., abends81/, Uhr, in der Gewerbeschule [^d

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für die Schneiderinnen

Das Erscheinen eines jeden Mitgliedes ist dringend erwünscht. Der Vorstand.

Behördliche Anzeigen

Bekanntmachung.

Bettifft: Wohlfahrtsscheckdienst.

Zur Bekämpfung der gewerbsmäßigen Bettelei und zur besseren Hilfeleistung in Fällen wirklicher Not ist bei dem Städtischen Wohlfahrtsamt ein Wohlfahrtsscheckdienst eingerichtet. Ein Wohlfahrtsscheck kostet 5 Pf. und kann in Heften zu 10 Stück für 50 Pf. von jedermann an folgenden Stellen ge­kauft werden:

1. Wohlfahrtsamt, Gartensttaße 2, Erd­geschoß, Zimmer Nr. 8 und bei folgen­den Geschäften und Banken:

2. Fa. Heinrich Arnold II., Inh. Ludwig Schmitt, Kaiserallee 19

Frau Simon Gießen, Mühistr. 5I! Gesichtsschönheitspflege und Körpermassage ~ Hühneraugen - Operationen

auf beste Stadtlage vergibt

Jsh. M. Weber, ßmksurt o. Main

Mendelssovnltrake 69 5891sb

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Fichtenstämme:

3. Klaffe

4.

Das Holz ist mit Rinde gemeffen, aber entrindet und stammt aus der Winter­fällung 1923/24.

Angebote sind in Goldmark mit der AufschriftHolzsubmission" bis spätestens Donnerstag, den 6. November ds. IS., nachmittags 4% Llhr, bei unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen. Zuschlags­frist 3 Tage. Gegen ausreichende Sicher­heit kann die Zahlung des Kaufpreises auf Raten gesetzt und gestundet werden Nähere Bedingungen werden vor Beginn der Submission bekanntgegeben.

Odenhausen, den 31. Oktober 1924. Hessische Bürgermeisterei Odenhausen. ______Nachtigall. 8569V

Bullenverkauf.

Die Gemeinde Annerod beabsichtigt einen gut genährten Simmentaler Bullen auf dem Wege des schriftlichen Angebots zu verkaufen.

r pro Zentner Lebendgewicht

find bis Dienstag, den 4. November, nachmittags 2 Ahr, auf der unterzeich­nen Bürgermeisterei einzureichen, wo- selbst dre Bedingungen bekanntgegeben werden.

wird, ob wirkliche Not besteht. Zuttef- senden Falls greift die öffentliche Unter­stützung ein, und es wird überdies eine Zusatzunterstützung in geeigneter Form aus den Mitteln gewährt, die dem Scheck- dienst durch den Berkaus der Schecks zu- fließen. Die Höhe der Unterstützung richtet sich nach der Bedürftigkeit, nicht nach der Zahl der vorgezeigten Schecks.

Gießen, den 29. Oktober 1924.

Der Oberbürgermeister (Wohlfahrtsamt) _____________Dr. Frey._______85838

Holzsudmission.

Aus den Waldungen der Gemeinde Odenhaufen soll nachstehendes Nutzholz auf demEubmissionswege vergeben werden: Fichtenstämme 3. Kl. 11Stck.= 18,05 Fstm.

Mail doh WkihnMblMen.

Die Gemeinde Rüddingshausen ver­kauft auf dem Submissionswege gegen Barzahlung zirka 600 Stück Weihnächte, bäume.

Preisangebote pro Stück bis 1 m Höhe, über 1 m bis 2 m Höhe und über 2 m Höhe sind bis Dienstag, den 4. No­vember, nachmittags 3 Llhr, bei der unterzeichneten Bürgermeisterei einzu- reichen, woselbst die Angebote eröffnet werden. Dor der Eröffnung werden die Bedingungen bekannt gegeben. Nähere Auskunft erteilt Förster K a l b e r l a h hier

Bürgermeisterei Rüddingshausen (Post Londorf).

___________Müssig.______8537D

Mlsigs IMib

Zwergobst, Neerenobst, Zier­sträucher empfiehlt

Wilhelm Belte, Lich.

8421V Telephon 12.