Einzelbild herunterladen

statt. Hierzu werden alle ehemaligen Angehörigen der

6047B

Kamerad Franz Plettner, Offenbach a.M , Waldstr. 64.

5 Akte.

6042c

6031a

dem eine mit

LOHNS mit Rotband hat sich nunmehr rund 30 Jahre bewährt und ist überall wie­der zu haben, wo im Schaufenster sichtbar

_____________________ 5825D

Gießen, den 30. Juli 1924.

Hessisches Amtsgericht, (gez.) Meyer.

unter 60260 an den Gießener Anzeiger.

Scheidemann und Leinert beanstandet bat- ten, weil entgegen der Abbau Verordnung die von den Beschlüssen Betroffenen nicht vorher gehört worden seien, und daß die Gemeindevertretungen sich nunmehr erneut mit der Angelegenheit be­fassen würden, in dieser Form, soweit Kassel in Frage kommt, unzutreffend. Scheide­mann sei vorher gehört worden, jedoch sei über die von ihm eingelegte Beschwerde eine Ent­scheidung noch nicht getroffen worden.

1. KWthcl

vonleistunassnhigem

Geschäft

Turnen, Sport und Spiel.

Länderkampf im Schwimmen Deutschland SchwedenDänemark.

Der erste Teil des Länderkampfes zwischen den Echwimmver bänden von Deut chland Schwe­den und Dänemark ging, wie schon kur; gemeldet, am Sonntag in Kopenhagen vor sich. In den Freistilslrecken war Arne Borg (Schweden) nicht zu schlagen, während Rademacher (Deutsch­land) im Brustschwimmen, Dr. L e ch n i r und L u b e r (Deutschland) in den Springen eine Klasse für sich bildeten. Die Resultate:

100 Meter Freistil: 1. Arne Borg-Schweden 1:01,2, 2. Trvlle-Schweden 1:03, 3. Heinrich- Deutschland 1:05,8.

500 Me er Freistil: 1. Arne Born-Schweden 6:51,6, 2. Trelle-Schweden 7:40, 3. Christiansen- Dänemark 7:57,4.

200 Meter Brust: 1. Rademacher-Deutsch­land 2:59,6, 2. Riclsen-Dänemart 3:16,8 3. Ror- tung-Dänemark 3:16,8.

Springen: 1. Dr. Lechnir-Deutschland 2. Lu­der-Deutschland, 3. Christiansen- emark.

Turmspringen: 1. Luber-Deut,chland, 2. Ch i- stians en-Dänemark.

4x50 Mtr. Freistilstaffel: 1. Schweden 2:01 8 2, Deutschland 2:04 2, 3. Dänemart 2:21.

Mas, er ball: Schweden gegen Deutschland 3'0.

Die Kämpfe am Montag zeig en, mit einer Ausnahme, die Deutschen auf der ganzen Linie siegreich. Die Ergebnisse:

Kunst und Wissenschaft,

Dom Mondwurm.

Schöffengericht.

Giehen, 30. Juli. Der Holzhändler K. von Schlitz hatte am 12. Februar Streit mit seiner Frau. Als diese deshalb die Wohnung verlieb, suchte sie K. bei v-rschi.denen Familien So kam er auch in das Haus des Vaters, des Arbeiters Georg Schaub. Hier kam es zu Aus­einandersetzungen, so dab der Bruder des ab­wesenden Hausherrn, der Maurer Georg Heinr. Schaub, ihm das Haus verwies und ihn vor die Haustüre brachte. Als sich K. hier wider­setzte, hob ihn Schaub in die Höhe und warf ihn über das Geländer der vor dem Hause befind­lichen Treppe auf das Pflaster. Als K vor Schmerzen laut aufschrie, schleiften ihn die beiden Schaub bis an seine Haustüre. K. trug einen schweren Schenkelbruch davon, das Bein muh e amputiert werden. G. H. Schaub wurde wegen schwerer Körperverletzung zu 4 Mo­naten Gefängnis verurteilt: G. Schaub wurde mangels Beweises (er sollte zusammen mit fernem Onkel den K. über die Treppe geworfen haben) freigesprochen.

Hausrat Lindenplatz 1

Cmvsehle mich im Nähen in und niister dem Hause, auch s. Hessen tracht 022187 Bruchstraße 17 Hi.

Am 16. und 17. August 1924 findet in Offenbach am Main die Feier der Grundsteinlegung zum Ehrendenkmal für die im Weltkrieg gefallenen Kameraden des LR. 168 und der aus dem Regiment hervorgegangenen Formationen 3. Batl. R. I. R. 221, I. R. 186, 2. Batl. I. R. 253, 3. Batl I. R. 365 und Brig.-Ers.-Batl. 49, verbunden mit einer Kameradschaft!. Zusammenkunft

Lichtspielhaus

Bahnhofstraße

Nur noch beute und morgen:

Der Schelk

6 Akte, nach d. Roman von Edith M. Hüll.

Ferner:

Im siebenten Himmel mit Pat und Patachon den beiden berühmten Komikern

Speisezimmer.« 200-an

Betr.: Geschäftsaufsicht über das Vermögen der Firma W. Theisebach Söhne, Darmgrohhandlung in Gießen.

Beschluß.

Die bezüglich der Firma W. Theisebach Söhne, Darmgroßhandlung in Diesten an­geordnete Geschäftsaufsicht ist durch rechts­kräftigen Iwangsoergleich am 10. Juli 1924 beendigt.

Gießen, den 26. Fuli 1924. 60498

Hessisches Amtsgericht.

SkreiS Friedverg.

* Friedberg, 31. Juli. Der 27 Jahre ülte, in Worms wohnhafte Metzger Mati- thäus beging gestern am hiesigen Postamt einen Fahrraddieb st ah l. Er wurde mit einem Kraftwagen verfolgt und kurz vor Vil­bel festgenommen.

Kreis Metzlar.

* Odenhausen (Lahn), 31. Juli. In den nächsten Tagen feiert der Gesangverein Liederkranz sein 25jähriges Be­stehen, verbunden mit einem Wertangs- sm gen, zu axilchem elf Vereine bereits zugesagt Hadem Anläßlich des Festes ging gestern abend eine Vorfeier voraus, an der sich alle Gönner des Vereins beteiligten. Die Feier begann mit einem F a ck e l z u g. Hierauf hielt der Vorsitzende eine Ansprache, in ivelcher er die Bedeutung des Tages darlegte und auch der Toten gedachte die in den 25 Jahren aus der Mitte des Vereins gerissen wurden. Ferner rühmte er ganz be­sonders das gute Einvernehmen zwischen dem Verein und dem Dirigenten Schönhaber aus Giehen mit dem Hinweis, dast wohl selten ein Verein in unserer Gegend sich 23 Jahre in bester Harmonie eines Dirigenten erfreuen könne.

Hessen-Nassau.

][ Marbura 31. Juli. Wegen Lohn- sord.-rungen sind die Bauarbeiter beider Verbände In den AuSstand getreten. Das Amtsgericht verurteilte heute einen fragen Elek­triker, der sich in einem 'Dorfe als ausgewie­sener Lehrer gut genährt und schließlich, als man ihm dir Lehrerstelle verschaffen wollte, mit einem Rad verschwand, aber bei Lich ergriffen wurde, zu 6 Wochen Gefängnis.

fpd. F r a n k f u r t a. M., 31. Juli. Die Lage auf dem AlrbeitSmarkt ist in der letzten Woche weiter ungünstig geblieben. Die Zahl der Arbeitslosen stieg um weitere 300, die der unterstützten Erwerbslosen um rund 200. Der weitaus größte Teil entfällt aus das Metallgewerbe und die kaufmännischen Berufe. Wesentlich verschlechtert hat sich auch die Lage im Dekleidungs- und Reinigungs­gewerbe. Eine kleine Besserung trat im Bau­gewerbe ein. ES konnten hier mehr als 100 Arbeiter eingestellt werden. In den Berufen für Frauen trat eine Verschlechterung nicht ein. ES waren insgesamt 10 303 (10 054) Stellen­suchende gemeldet, offene Stellen waren 1178 (1253) vorhanden, besetzt wurden 954 ein- schließlich 491 Aushilfen. In Erwerbslosen­unterstützung befanden sich 5598 Hauptunter- stühungsempfänger, darunter 552 Frauen. Der ärztliche Befund hat ergeben, daß es sich bei den Vergiftungen in Griesheim am Main, denen die f ü n f Kinder des Ar­beiters Wvhlmuth zum Opfer fielen, um eine schlimme Form der Fleischver­giftung handelt. Der Ehemann hatte das Düchsenfleisch, sogenanntes Hash-Beef, von einem Griesheimer Metzger erworben. Die Frau hatte das Fleisch in der Pfanne warm gemacht und alle Kinder hatten gut davon ge­gessen. Roch in der Rächt zum Sonntag stell­ten sich bei den meisten Kindern starke Ver­dauungsstörungen und Vergistungserschei- nungen ein, so daß die Kinder nacheinander dem Städtischen Krankenhause zugeführt wer­den muhten, wo sie dann alle verstarben, ohne daß ihnen ein Arzt Hilfe bringen konnte. Wel­cher Art die Vergiftung ist, darüber sind augenblicklich noch Untersuchungen in den ver­schiedensten wissenschaftlichen Stellen im Gange. Alles Fleisch, das der Metzger noch im Besitz hatte, wurde beschlagnahmt. ES soll nunmehr festgestellt werden, pb das Konser- venfleisch schon verdorben war, als er eL, er­warb, oder ob es bei ihm erst durch längere Lagerung schlecht wurde.

. 31 Juli. (WB.) Rach einer Mit­

teilung der Regierung in Kassel ist die Diät- termeldung, dast die Regierungspräsidenten von Kassel und Hannover die Beschlüsse über den A b- ö a u der sozialdemokratischen Oberbürgermeister

Der Mondwurm lebt zwar nicht auf Monde, dessen Eiskruste keinem Lebewesen Dasemsmöglichkeit gibt, aber er steht doch dem Mond in einem engen geheimnisvollen Zu­sammenhang. Das Tier lebt, wie inReclams älniversum" erzählt wird, in den Korallenriffen der Sudsee, wo die Iahreszeiten den unseren ent­gegengesetzt sind. Wenn bei uns die Herbststürme brausen, tst dort linder Frühling, und dann hält der Mondwurm Hochzeit. Aus den Gängen der Riffe kommt er an die Oberfläche. Beide Ge- schlechter stoßen ihre ersten Leibesringe ab, wäh­rend Keimst offe sich zum Bunde eines neuen Le­bens vereinigen. Diese abgestostenen Leibesteile nennt der Polynesier Palol) und fischt sie sich fett altersher als wohlschmeckenden Leckerbissen auf. Er weih aber genau, dc»h es nur zwei Monate tm Iahre gibt, m denen er den Palolo fangen kann, nämlich den Oktober und Rovember. Das Schwärmen der hoch,zeitmachenden Mondwürmer erfolgt rn diesen beiden Monaten nur in der Ula^t vor Vollendung des letzten Mondviertels mit eherner Gesetzmäßigkeit, ganz unabhängig von Wetter und Bewölkung. Es müssen irgendwelche Kräfte fern, die von der Mondphase ausgehen und auf die Würmer einwirken. Die Wissenschaft hat sich schon viel mit diesem Rätsel besaht, ohne es aber bisher lösen zu können.

Bei Neigung zu Fettansatz sollten Sie eine Rehr kur vornehmen. Wir raten yhnen, In Ihrer Apoiheke L?^a-Kerne »u taufen, die wirksame, völlig unschädliche Siosie enthalten. 5369rU

Betr.: Geschäftsaufsicht über die Firma Gerstenhauer & To. in Gießen.

Beschluß.

Die Firma Gerstenhauer & To., Deli­katessen- u. Wurstwarenhandlung in Gießen, wird mit Wirkung vom 30. Fuli 1924, 6 Uhr, unter Geschästsaufsicht gestellt.

Herr Rechtsanwalt Peters wird zur Aufsichtsperson ernannt

Betr.: Geschäftsaufsicht über das Vermögen der Firma Gießener Del: und Fett­fabrik A. G. in Gießen.

Beschluß.

An Stelle des Kaufmanns Sigmund Hirsch wird der Bucherrevisor Mathias Selzer in a^s G^thöftsaufsichtsperson bestellt. Gießen, den 28. Juli 1924. 60486

Hessisches Amtsgericht.

(gez.) Meyer.

100 Meter rucken: 1. Gropper-Deulfchlano 1:21,6, 2. Pundahl-Dänemark.

200 Meter Rücken: 1. Gropper-Deutschland 3:06,6, 2. Petersen-Dänemark.

100 Meter Freistil: 1. Arne Borg-Schweden 1:01, 2. Trvlle-Schweden 1:05,8, 3. Heinrich- Deutschland 1:07.

100 Meter Brust: 1. Rademacher-Deutschland 1:25, 2. Melsen-Dänemark 1:25,4.

4x50 Meter Lagenstaffel: 1. Deutschland 2:21,8, 2. Dänemark 2:40,2

Turmspringen: 1. Luber-Deutschland Kunstspringen: 1. Dr. Lechnir-Deutschland. Wasserball: DeutschlandDänemark 7:0.

Die Entdeckung des

Sauerstoffs.

(3um 1. August 1774.)

Man schreibt uns: Im Oktober des Iahres 1774 kam Joseps Priestley, der Privat- 'ekretar- des Lord Shelburne, in dessen Begleitung nad) Paris. Gelegentlich eines Besuches bei dem Gelehrten Lavoisier erwähnte er ganz beiläufig im Gespräch, dah ihm am 1. August die Her- stellung des Sauerstoffes gelungen sei: und er erklärte auch das ausgeführte Experiment: er hatte rotes Quecksilberoxyd mit einem Drennglas eryitjt, und das entstehende Gas aufgefangen. x>n diesem brannte eine Kerze Heller als in atmosphärischer Luft und Mäuse vermochten darin zu leben. Es axir also der für unser Leben wie für den Verbrennungsvorgang wesentliche Dc° standteil der Luft. Er nannte esdephlogisticeted air; es war unser Sauerstoff. Es kommt uns heute erstaunlich vor, dah eine uns so geläufige Tatsache erst vor 150 Jahren der Welt bekannt geworden ist. Roch erstaunlicher die Bescheiden­heit eines Gelehrten, der anscheinend so gar kein Verständnis für den Wert der Reklame auch in der Wi'senschaft hatte. Was würde heute für ein Carm gemacht werden bei einer ähnlichen Ent­deckung!

Es lohnt sich wohl, sich mit der Persönlichkeit des alten Priestley ein wenig zu beschäftigen. Am 13. Marz 1733 in Fielhead (Vork) als Sohn eines wenig begüterten Tuchmachers geboren, er­hielt der kränkliche Iunge eine sehr mäßige Aus­bildung erst in einer Dorfschule, dann bei einem Landgeistlichen. Schon als (Jüngling aber be­schäftigte er sich selbständig mit dem Studium orientalischer Sprachen, des Hebräischen, Syri­schen, Arabischen, Chaldäischen sowie mit der da­mals herrschenden Raturphilosophie. Als ihm ein Verwandter Aussicht aus Verwendung im Han° betegeföäft machte, lernte er auch noch Franzö- sisch, Italienisch und Deutsch! Auf Wunsch einer Tante aber, die sich des mittellosen jungenMannes annahm, sollte er Geistlicher werden, und zwar freittrchlicher. Mit 19 Iahren bezog er also die Akademie in Daventrh und 1755 wurde er als Prediger angestellt. Diesem Berufe blieb er mit geringen Unterbrechungen treu; wie so viele be­rühmte englische ©elefyrte ging also auch Priestley von der Theologie aus. Seit 1761 als Lehrer an

Akademie in Warrington, benutzte er die Gelegenheit, um in dem benachbarten Liver- pool Turners Vorlesungen über Chemie zu hören Gleichzeitig beschäftigte er sich selbst eifrig mit Experimenten, zu denen ihn sein Interesse für die Raturphilosophie geführt hatte. Bald darauf er­schien sem erstes größeres wissenschaftliches Werk überVerschiedene Arten der Lust". Obwohl er bereits 1766 auf Grund eines Werkes über Elektri- «tat Mitglied der Royal Society und 1771 der Acadenne des Sciences in Paris geworden war blieb ferne wirtschaftliche Lage als Geistlicher armer Gemeinden doch so unsicher, dah er im wachsten Iahre als Bibliothekar und Reisebe- gletter in die Dienste Shelburnes trat. Als er 1780 aus diesem Verhältnis schied, um wieder Geistlicher zu werden, erhielt er eine lebens- lanplidje Pension von 150 Pfund. Damit konnte er in Birmingham, in dessen Vorort Fairhlll er em Landhaus kaufte, zufrieden leben. Hier ber- febrte er m der Lunar Society mit Männern wie Iames Watt und Erasmus Darwin. Aber das Schicksal gönnte ihm den Frieden nicht: am 14. Iuli 1791 feierte die Constitutionelle Gesellschaft das Fest des Bastille-Sturmes. Obwohl Pdestley da- bet gar nicht hervortrat, benutzte der Pobel den Anlaß, die Kirche der Roncvnformisten zu oer- boeimen und Priestleys Haus zu plündern. Mit Muhe entging der Gelehrte und seine Familie den Fanatikern. 2lber alle seine Habe, die Ergebnisse labrefanger Forschungen waren verloren. In London fand er als Frühprediger einer kleinen isyemeinbe ein verhältnismäßig sicheres Asyl. Aber auch hier wurde er beobachtet und selbst die Mit­glieder der Royal Society scheuten seinen älm- gang, denn neben seinen freikirchlichen und kon-

Niemand versäume diesen schönen Spielplan

Astoria-Lichtspiele

Seltersweg;

Heute bis einschließlich Sonn'ag:

Eddie Polo in Kapitän Kidd

6überaus span nende Akte. Dazu: Elt Harold Loyd

in einem glänzenden Lustspiel sowie noch ein weiteres reich­haltiges Beiprogramm.

stltuttvinetten Ansichten yatte ihn auch Die eifrige und später durch den Gang der Ereignisse als richtig erwiesene Kritik an der britische Politik gegenüber den amerikanischen Kolonien schyn in den sechziger Iahren in übles Ansehen gebramt. Das Leben in England war ihm verleidet. 1Z94 folgte er seinen drei Söhnen nach Amerika. Am 6. Februar 1804 starb er in Aorthumberland, Pennsylvania. Deine seht verges'enen theologischen und philosophischen Schriften wurden nach [einem Tode in 25 Bänden herausgegeben. Dazu kommen seine oft bahnbrechenden, naturwissenschaftlichen Arbeiten.

Jetzt kostet LUIMS 2 w so p»

Abrador-Seife 2 Stück 35 Pfg

Vertreterü Adolf Schmidt, Lieven, Telephon 1086

Regimenter herzlichst eingehden? Anmefdüng%ezügl Mk.

Quartier für 16. u. 17. August bis spätestens 1. August an '"ckt. Scbr. vüineb.

Wohnungstausch.

IIauf<f)e 3-Zimmerwohnung mit allem Zu­behör in Gießen gegen gleiche oder größere in anderem Ort. Schriftliche Angebote unter 6038D an den Gießener Anzeiger.

Biihmp [Xs2 dasRadikalmittel LüL'UnUId Hornhaut a. d. Fußsohle ver­schwindet durch S7<9A Lebewohl - Ballen - Sdielöen. Kein Verrutschen, kein Festkleben am Strumpf.

----In Drogerien und Apotheken.----

Man verlange ausdrücklichLebewohl11 MÄliiig in Gießen (Lage gleich) gegen ent­sprechende Abstandszahlung gesucht.

Offerten unter 1653 an Herso, _________Plockstrahe 5. 6035h

Aus aller Welt.

Starke Hochwassergefahr in Bayern.

. München, 31. Iuli. (Wvlsf.) Die Isar bei Dogenhausen, welche gestern mittag noch cirun Mittelwasserstand von 138 Zentimeter aufwic erreichte heute vormittag 10 Llhr einen HSch­was ser st and von 330 Sentimcte und ft ir weiter. Die Alpenflüsse führen Hochwasser Tie Prien ist bei Prien aus den Ufern gct.c;:.i und bat Häuser unter Wasser gesetzt. U. a steigt auch der Stausee des Walcb-ns. r Kraf twerkes immer mehr Rach Mi t i;. n - der Landeswetterwarte ist zudem ciie Veste ung der Wetterlage in den beiden nächsten -Jmcn nicht zu erwarten. Aus dem bayrichen Alpen­gebiet und aus Orten der schwäbitch-bay.ioi Hochebene werden überaus starke Aiederschstg- gemeldet. Säm l che Alpenflüsse haben die Hoch­wassergrenze überschritten.

Das Zepter eines altbabylonischen Königs.

Durch einen Zufall ist im Museum d r llnf- versität von Pennsyleanien das Zepter des K ö ° nigs Dungi entdeckt worden, der ums Iahr 2270 v. Chr. in llr regierte. Es ist ein 6 stwll langer Gegenstand, der im Iahre 1907 in Rippur aus gegraben wurde. Bisher hatte man dcks merk­würdige Ding für einen Glockenklöppel geh?.!! n und keine Inschrift daran finden können. Als aber kürzlich der Leiter der babylonischen A Tei­lung des Museums Dr. Leon Legruin eine R:i- nigung des Stückes vornahm, glaubte er st­ich iftzetchen zu erkennen und las das Wart -$yngi". Die Entzifferung der ganzen Inschrift ließ keinen Zweifel darüber, daß es sich hier um das Zepter des allen Herrschers handelt.

Die Bergung derSoeben".

Ieht endlich ist es gelungen, das früher« brutsche Schlacht ch sf(Soeben", das während d s Krieges der türkischen Flo te einverleib! wurde SU heben und unter türkischer Flagg ?ur 2tn5- besserung nach Konstantinopel zu bringen.So- verschiedene Bergungsgesellschafieli hat en die Rettung der(Soeben" versucht, ab r sic ist erst dem Grasen Landi und einer engli chen Rtt- tungsmannschaft mit dem SchissSemperparatuz- geglückt. Wie derManchester Guardian^ me'. bet, war dieGveben" allmählich gan^ mit Waster und Sand vollgeschw-mmt worden, und es mußten besonders starke Kabeltaue verwendet wei ^c i bis es mit einer Anwendung von 2300 Pf.-rdrkräf en gelang, das Schiff in tiefes Wasser zu bringen. ®ae Türken hoffen, dieGoeben" wieder als Kriegsschiff zu ver-wenden, aber sie dürfte dazu im Bau zu veraltet sein. Landi beabsichtigt <sts seine nächste Tätigkeit, die Goldschätze der Lusitania" )u retten. Das Schiff, das im Atlantischen Ogean gesunken ist, enthält nid), nur gewaltige Goldbarren, deren voller Werl nicht fest steht, sondern auch Iuwelen reicher Amerika­ner im Werte von Zehntausenden von Pfund. Dis jetzt konnte kein Taucher in der Tiefe ar­beiten, in der dieLusitania" liegt, aber Landi soll einen neuen Taucheranzug erfunden haben, der es den Tauchern ermöglichen wird eine halbe Stunde auf einmal unter Walser zu bleiben und dis zu den Räumen vorzudiingen in denen das Gold und die Juwelen liegen. '

Kirchliche Nachrichten.

3fr. ReltglonSgemeinde. Gottesd.i. d. Synagoge (Süd-Anl.). Samstag, den 2. August. Vorabd. 7.45. morg. 8.30, Gedenkfeier für d. im Kriege Gefallenen abds. 8.20 u. 9.00.

Ifr. ReligionSgesellschast. Sabbaffeier, 2. Aua Freitag abd. 7 35, Samstag vorm. 8.00, nachm 4 30 Sabbatausgang 9.00. Wochengottesdienst: Morg. 6.15, abds. 7.15.

Verantwortlich für Politik und Feuilleton: 2. V.: Heinz Gvrrenz.