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1.4.1924
 
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Vermischtes.

Anter dem Verdacht des vierfachen Mordes.

Berlin, 30. März. Die unter dem Ver­dacht des vierfachen Mordes verhaftete Frau Bischur (nicht Böttcher, wie am Freitag irr- tumlich gemeldet wurde) befindet sich jetzt im älntersuchungsgefängnis in Rloabit und wirb täg­lich eingehend vernommen. Es melden sich täglich Zeugen, die über das Vorleben von Frau Dischur Angaben machen. Frau Dischnr hat nicht nur eine bewegte Bergangen hüt, sondern auch eine be­wegte Gegenwart. Sv soll sie als Witwe bis vor der Schließung ihrer jetzige.! Ehe Verkehr mit verschiedenen Mannern gehabt haben, die ihr auch ihre Wohnung bezahlten. Es melden sich auch täglich beim Antersull/ungsrichter Zeugen, die Angaben über verdächtige 2iedenSarten mach.ii wollen. Der Antersuchungsrechter ist jetzt dabei, die Frage der Verlogenheit der Angeklagten nach zuprüfen. Rach Len bisherigen Ermittlungen neigt der Untersuchungsrichter zu der Annah ne, das) Sanitätsvat Weimiller, der den Lod der vier Verstorbenen bescheinigt hatte, in gutem Glauben gehandelt habe, und Last er ebenso, wie andere Personen, von der Beschuldig ea hintergangen worden ist. In den nächsten Tagen soll die nicht verbrannte Leiche des Schwagers der Angeschuldigten ausgegvaben werden, und die Gerichtsärzte werden festzustellen haben, ob in der Leiche Anzeichen einer 'Vergiftung durch Morphium oder Gas vorhanden sind.

Des Todes Erreger entdeckt.

Dem berühmten Bakteriologen Prof. Schau- wurm von der Oxforder Universität ist es ge­lungen, den Bazillus exitus, dec als Erreger des Todes anzusehen ist, zu entdecken. Bei de. Sektion frischer Leichen Verstorbener ergab der mitro!to­pische Befund von Hirnsubstan en kleinste Lebe­wesen, die das Aussehen des liegenden Frage­zeichens hatten. Selbst die Punkte der Frage­zeichen fehlten nicht. Letztere zeigten sich als stete Begleiter des Bazillus exitus und bilden gewissermaßen den ruhenden Pol bei der schlängelnden Flucht der Sterbebazilleu. Schau­würm gab diesen Trabanten den Ramen: coccus mrrbus. Schauwurms Assistent, Dr. Haha aus Taifun, hatte Kulturen des Dazlllus exitus ge­züchtet und Meerschweinchen eingespritzt, die so­fort alle Schrecken des Todes durchkosten muhten. Aus dem Blute dieser vergifteten Meerschweinchen stellte Dr. Haha ein Serum, das sog. St.erbv- san her, das geeignet erscheint, den Tod zu verscheuchen. Auf wie lange, muh abg?wariet Werken. He langer, je lieber. Wer sich die An­sterblichkeit verschaffen will, sei auf die Lektüre des betreffenden Aufsatzes in Der Wochenschrift Erdhell" hingewiesen.

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der Dankbarkeit ein Ehrengesschenk. bestehend ht einem Smyrnateppich und einer Tischdecke und wünschte Herrn Herber noch lange Hahre des Wirkens in Saasen. Kreisschulrat Fischer- Giehen feierte den Jubilar als Erzieher der Hugend und, was mehr bcDeute, als Dolkserzieher, denn auch den Erwachsenen habe feine Arbeit gegolten. Der 2dedner überbrachte die Glück­wünsche des Kreisschulamtes und auch des Kreis-- amtes, das Herrn Herber Dank schulde für drei­malige vertretungsweise Führung der Bürger» meisteveigeschäfte. Lehrer Herber dankte den beiden Rednern für ihre Glückwünsche. 3n kurzem Rückblick zeigte er seine Wirksamkeit in Saasen, vor 25 Hahren zog er ein in das alte Schulhaus auf dem Beitsberg, in dem auch der Kalender- inann gewirkt hatte, dann wurde das neue jetzige 1. Schulhaus gebcmt, 10 Zähre später das zweite Schulhaus, beide mit L^rerwohnung. Es ging also vorwärts in Saasen, wie auch der Kreis- fchulvat anerkannte. Immer gern im Dienste Der Hugend und der ganzen Gemeinde wünschte sich Der Jubilar noch einige Jahre in lieber Wirk­samkeit. Zn Vertretung des durch Krankheit ver­hinderten Ortspfarrers überbrachte Pfarrer D ö l l vom Wirberg die Glückwünsche Der Kirchenge­meinde, in deren Dienst Der Jubilar treu bis zum Tage steht. Der Ortspfarrer selbst hatte seinen Glückwunsch schriftlich abgestattet. Bei dem nun folgenden gemütlichen Beisammensein sprach nochmals der Kreisschuloat, gedachte der Rot des Daterlandes und mach.ite zum Festhalten an Der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Darauf feierte er die Frau des Jubilars. Lehrer Rausch- Reiskirchen überbrachte die Glückwünsche Der Kollegen. Am Samstag abend hatte der Ge­sangverein ^Eintracht" eine Feier, um in Leh er Herber seinen langjährigen Di.igenten zu eh en. Als Ehrengeschenk stiftete er einen Sessel, ebenso der Frauen-- und Hungsiauenverein, über rossen Feier schon kürzlich berichtet wurde. Al.e diese Feiern zeigten, wie sehr Lehrer Herber mit der Gemeinde verwachsen ist und wie sie ihn hoch schätzt.

" Weickartshain, 31. März. Bei Drr gestrigen Beigevrdnetenwahlaurde Set­ter Eckstein mit 121 Stimmen zum Beigeord­neten gewählt. Der Gegarten.stDat Konrad Trüller III. erhielt 43 Stimmen. Die Wahl war erfordevlich geworden, nachdem am 9. Dez. v Hs. der seitherige Beigeordnete Hock zum Bürgermeister gewählt worden war. Bürger­meister Kn ö st hatte aus Gesundheitsrücksichten sein Amt niedergelegt, nachdem er 22 Jahre lang an der Spitze der Gemeinde gestanden. Erne utcheilbare Augenkran' heit verhin erten ihn zei - wellig, schriftliche Arbeiten zu erlogrn, und auf Anraten les Arztes mußte er sich schonen. Der Dank für feine gewissenhafte und treue, langjäh­rige Arbeit wurde ihm von Regierungsrat Hem­me r d e im Auftrage des Kreiramts Gießen per­sönlich ausgesprochen. Dieser Tage feierte der hiesige Männergesangverein ihren Fa- milienabend, zu dem die Mitglre.er nvch zahlreiche Gäste mit eingeführt hatten, so dast sich Der Saal des Gastwirts Hock als zu klein erwies. Es wurde ein Theaterstück von Eugen Köser »Ersatz oder Schiebung" aufgeführt, ein Zeitbild aus dem Jahre 1920, in dem der ®eflr.n- satz zwischen Bor- und Rachkriegszeit und zwischen Stadt und Land zum Ausdruck gebracht wird. Die Spieler ernteten reichen 'Beifall. Rachdem dann noch eine Verlosung stattgefunden hatte, hielt Der Ehrenvorsitzende Des Krregervererns, Herr Schmidt, eine Rede, in welcher er die Politik - der Franzosen vom 17. Jahrhundert an Dis heute schilderte. Der Vortrag fand reichen Beifall. Die Zuhörer stimmten zum Schlüße das Deutschlandlied an. Der Gesangverein und eine Musikkapelle sorgten für die weitere ihr e. Haltung durch gut eingeübte Musikstücke und Ehöre. Die Veranstaltung war vvrtrefslich gelungen.

Starkenburg und Rheinhessen.

tm. Darmstadt, 31. März. Die Stadt­verordneten genehmigten in Der letzten Sitzung eine städtische Grund- und Gewerbe- und eine M ie tzins steuer (G un.v rm g n;- fteuer). Die Grundsteuer soll 20 Pf. auf 100 Mk. Steuerwert betragen und bis zu 40 Pf. gestaffelt werden. Aus der Gewerbesteuer erhofft man einen Ertrag von etwa 700 000 Mk. Die Grund­steuer darf auf die Mieter nicht abgewälzt werden.

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Aus dem Stadttheaterbureau totrb uns geschrieben: Es sei auch an dieser Stelle «Mf die morgige Dolksvorstellung von Maria Magdalene" hingewiesen, in der Frau Freya Slurmfels sich vom hiesigen Theaterpublikum

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träalich ist.

5 Saasen, 31. März. Am 1. April blickt Unser Lehrer Herber auf eine 25jährige Wirksamkeit in Saasen zurück. Aus die­sem Anlast versammelte sich Der Ortsschulvorstand ernt Sonntag im Schulsaal des Jubilars, um die Glückwünsche der Gemeinde zu überbringen. Als Dertreter des Kreisschulamtes war Schulrat Fischer- Gießen anwesend. Bürgermeister Schmidt übermittelte die Glückwünsche der Ge­meinde und übergab Dem Jubilar als Zeichen

rbmenabteilungen besonders erwähnt werden. 2m Mittelpunkt Der Veranstaltung standen die Dar­bietungen des für diesen Abend gewonnenen Turn­lehrers Fischer, aus Marburg, der mit zehn seiner Schülerinnen hohes Können auf dem Ge­biet des Frauenturnens zeigte. Anhaltenden Bei­fall ernteten die von seinen Schülerinnen aufge- fWcken Reigen und Volkstänze, sowie das Tanzen nach Instrumentalmusik. Alle Darbietungen zeug­ten von feinster Durcharbeitung.

rl Lich, 31. März. Die hiesige Ortsgruppe bcs Bundes für .Haus und Schule" hatte geffem ihre Mitglieder zu einer Versamm­lung berufen, die sich bei Kaffee und Kuchen zu einem gemütlidjen Famll.e.rabend gestaltete Ge­dichte und musikalische Vorträge sorgten für er- hebende Unterhaltung, jedoch den Höhepunkt des AbendS bildete ein durch Gründlichkeit und Dach- lichkell ausgezeichneter Vortrag von Lehrer Stein über die Erziehungsgrundsätze des Er­furter und des Görlitzer Programms. Heute tagte hier Die Konferenz der Geistlichen des Dekanats Hungen. Sie wurde mit einer von Pfarrer Waldeck-W'hnbach gehal­tenen Andacht eröffnet. Eine lebhafte Aussprache scölvst sich an einen Vortrag von Pfarrer Wa hl- Toctenberg über die Frage des Glaubens. Der hiesige Ringofen, der einer Reihe Ein- torbnern willkommene Arbeitsgelegenheit bietet, hat jetzt, nachdem er Den ganzen Winter über geruht hatte, seinen Betrieb wieDer in vollem Umfang ausgenommen. Die Daulust unter Der hiesigen Bevölkerung ist zur Zeit sehr groß, da bie Woh^ungsenge in unserem alten Städtchen .mit seinen engen, alten Häusern oft recht uner-

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Ein Leser, ilnfere Erkundigungen haben er­geben. daß das Mieieinigungsamt als maßgebende Instanz in dieser Angllegenhll^ einen Gewerbe­zuschlag für Läden überhaupt nicht anerkennt, da eS auf Dem Standpunkt steht. Daß die höhere Einnahme aus einem Laden in der erhöhten Miete genügend zum Ausdruck kommt. Mit dieser Feststellung wird Ihre ganze Frage­stellung hinreichend beantwortet

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spd. Frankfurt a. it, 31. März. Die Feuerwehr wurde am Sonntag vormittag nach einem Hause der Augsburger Straße alarmiert. Der Grund? Die Hausfrau war in die Kirche gegangen und hatte ihren Ehemann beauftragt, den auf dem Gasherd brodelnden Braten zu betreuen. Der Mann aber war, kaum dah die Frau den Rücken gekehrt hatte, auf einBiertelstündchen" in die Stamm­kneipe gegangen. Inzwischen brach das Ver­hängnis herein. Der Braten brannte an und entwickelte einen Derartigen Rauch, Daß er in dicken Schwaden aus den Küchenfenstern drang. Vorübergehende alarmierten schleu­nigst die Feuerwehr, die auch rasch angeraffelt kam und DenBranD" löschte. Der Braten war allerDings futsch. Die Hausfrau soll bei Der Heimkehr ihres Mannes nicht gerade fried­lich gewesen sein.

Giekener Strafkammer

Gießen, 28. März. Aus Wut darüber, Daß er das Hoftor verschlossen fand, als er fein bei einem Landwirt bedienstetes Mädchen be­suchen wollte, steckte ein dreiundzwanzigjähriger Fabrikarbeiter aus Wolfersheim noch am gleichen Abend einen auf freiem Feld lagernden Strohschober in Brand. Als er ertappt tourite gab er zu feiner Entschuldigung an, er habe geglaubt, das Stroh gehöre einem reichen Bauern. Rach Dem Gutachten des Gerichtsarztes ist er in hohem Grade beschränkt, aber verantwortlich. Er erhielt wegen Brandstiftung sechs Monate Gefängnis. r . r

Wegen Blutschande hatten sich ein funfund­zwanzigjähriger Schmied von hier und dessen Stieftochter, ein zwanzigjähriges Dienstmädchen, zu verantworten. Die Verhandlung fand hinter verschlossenen Türen statt. Wie aus Der öffent­lich verkündeten .Urteilsbegründung hervorging, ließ das Gericht weitgehende Milde walten, da Die Angeklagten, Die sich ursprünglich heiraten wollten, durch Intrigen voneinander abgebracht worden waren. Der Verkehr fand statt, während die viel ältere Frau des Angeklagten in Haft faß Strafen: drei und ein Monat Ge°

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fängnis. .

Ein hiesiger Buchhändler, der wegen Be° trugsversuchs zu Drei Monaten Gefängnis ver­urteilt worden war, wurde im Wiederaufnahme­verfahren vor Verbüßung Der Strafe frei­gesprochen. Er hatte einen angeblich zwanzig- tausend Riarl enthaltenden Wertbrief bet Der Post aufgegeben, Der bei Der Ankunft in Berlin statt Geld Stücke zweier illustrierter Zeitschriften enthielt. Auf Grund eines umfangreichen Zeugen- und Sachverständigenbeweises war das Gericht zu Der äleberzeugung gekommen, daß der Angeklagte Den Dries bereits mit diesem Inhalt aufgegeben hatte. Dabei war man dem Sachverständigen­gutachten entsprechend von der äleberzeugung aus­gegangen, Daß eine Beraubung ohne Hinter­lassung von Spuren nicht möglich gewesen sei. Rachdem ein weiterer Sachverständiger Dargelegt hatte, daß dies unter günstigen Umständen doch nicht außerhalb des Bereiches jeder Möglichkett liege, wurde das frühere Urteil trotz schwerster Derdachtsgründe, die bestehen blieben, auf­gehoben.

Kunst und Wissenschaft.

Frankfutter Kunstmesse.

Frankfurt a. M, 30. März. (Priv.Tel.) 3n Dem prächtigen Rahmen des 5Taisersaales und seiner Rebenräume im Römer wurde die Kunst­messe eröffnet Sie steht unter Dem Zeichen: Der. Main und seine Kunststätten. Die ur­alten Kultur- und Kunststch.en des Frankenlandes und des Untermaingaued haben zu Die, er S-teu ihre köstlichsten Schätze leihweise beigesteuert. Richt nur Die staatlichen bayrischen Sammlungen und Die reichen Museen Der Mcrinstädte fanDten ihre wertvollsten Besitztümer nach Frankfurt, sondern auch die zahlreichen fürstlichen und privaten Sammler stellten gern Die erbetenen Kleinodun 8ur Verfügung. So bietet diese Schau einen glän­zenden in dieser Vollendung und Reichhaltigkeit kaum gesehenen Lleberblick über die kulturelle

flarl -Bleibtreu erfafit In (einem grofiange egten Biemarck.Nomane, ben er <^nen ®eI,"n«nk^eriti bringet tieferen d,c Setlßagcn cm. Fe n lichkeit, wie sie In der getgeschich'« auftrat und "«tet dementsprechend ein v^e reicher^, hiftoMch«» Mat ria^^onng^^ unb ba Di-marck anl>of cte

jeder einseitigen «DarteilteDong, streng gerecht Licht und Schatten °"^lend auch fiir ' ausgezeichnet belebt- 3n Band I, Bi^arcks

n - _r6 »» hat der Dichter die ganze qrohe Jett mit ihren > nzühl'gen banbelnlfcn Terjonen unb med) elnöen - 3 en auog i flieht diesen Band r.-it deiien Be.usung .

X MK* Werden, behandeltSkibtreu die Jugend Bismarck. (Er beginnt mit ft^umfafrt Esmarchs Lehriahre 1851 186# und das daran schlietzende C

B Ä* F»* r® «0 ft® KK jum 'Bunbesgc|anbten in Frankfurt a M. Bond II1 3n dek deulfehen We s . Sedinied der die Schicksaissahre 1864'1871 und Bismarcks

1 Io U, 1 ** V lil It Kampsiahr mit dem Ucberganq ,ur großen (Einbeitsära. 3 < ®nb 111.^nrtiae^en^aHtät Meter grok<üglgen Staatabunft, die wunderbare Mischung H

W v w weltgeschichtlichen Triumod behandelt, veranschaulicht der Dichter de ganze, rigcnarUge GeniaUta^«ine kosmische Reise Wo sein grohes Augc L

von rücksichtsloser Tatkraft und melier Mäkig.'ng. Etwas Sha-,°9 mit^oblektiver (Selafi nbelt sich auf, verarbeitete sie n.u -

hinschaute, sah er immer die Wahrheit, da» D>ng an sich, alle Geaensiande de» h m-nüiakeiten der romanhaften Entwickelung in Etnkla g

schöpser.scher Leidenschaft. Das historiiche Gesch Heu ist durchgängig,auf» «"ickl,ch e mit den otwe handelnden Tharaktere aus der politischen

gebracht und Inmitten öet Ueberre chtums der Ere-gnisse vor und htnt«^de» PNA« « ^n Herrschenden und beherrschten. A

Werde,eit der Deutschen hervor, - ein imponierender Krei» von M«neftalten, von ponttven un° neamittendrin". Der Dismackscke

D e iktn-'chten in ba» betriebe«, M, -Bleibtreu meisterlich ,u oermit ^nV W und Tat drängend, gibt dem Werke Gen,us ist m.t dichier.scher ftraft ersaht. Da» Temperament de» Dichter», immer brausend, rasch ergre.i 24680

Dvi hn-a n * Wiefeck, 31. März. Am Samsrag Dera.x- mnößlBJ fastete Der Turnverein ein wohlgelange- mm auiZ m nesSchauturnen, wobei auchDie Gesangs- 50 ÄUtÜLS abteilung Durch Darbietung einiger Lieder chr Können wieder zeigte Die turnerischen^ Leistun- fogar toTiJS -en waren sehr zufriedenstellenD: es ourf.e hierbei Sc geDeihliche Entwicklung de^berDen^Turne-

LNgSMM muh flefien tuötei Do-

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