Um eine Desndi.
des $ tot fc^en ft aat»
ter
Die französische Willkür- Herrschaft in Pirmasens.
des Gläubigers mitgeteilt inerten sollten, als verspätet zurückgewiesen werten. Aehnliche Ver- etttbarungütT sind auch mit den übrigen am Ausgleichsverfahren beteiligten gegnerischen Staaten in Aussicht genommen (Italien, Griechenland. Siam, Haiti).
Aus Stadt und Land.
Gießen, den 1. März 1924.
Die Grundsteuer.
nuar von rechtsrheinischen nationalistischen Kreisen organisiert Worten seien. Die Separatisten Schwaab junior und Streh begleiten dir französische Gendarmerie bei ihren Verhaftungen. lieber berüchtigte Leute, die früher die teutfden Gefängnisse bevölkerten und während ter Separatistenherrschast mit Duldung ter De- satzungsbehörte sich alle Schandtaten ungestraft erlauben durften, bestimmen jetzt darüber, welche angesehenen Bürger von Pirmasens zu verhaften sind. In den letzten Tagen wurden verhaftet: Landrat Wagner, Bauoberinspöktor Riccel, Steuervberinspektor Eisemann, Oberinspektor Aic- cd. Sämtliche Verhafteten sind Leiter städtischer Bureaus, so daß, die Führung ter städtischen Verwaltung unmöglich geworden ist. Es scheint, daß die Franzosen eine neue Katastrophe provozieren wollen.
Die Brüsseler Kabinettskrise.
Paris, 1. März. (WTD.) Den Morgenblättern wird aus Brüssel berichtet, tefr die Möglichkeit bestehe, daß Senator van de Vyvere, ter ter flämisch-katholischen Gruppe angehört, die in ter Kammer gegen das französisch-belgische Wirtschaftsabkommen gestimmt hat, mit der Kabinettsbildung betraut werde. Gr werte ein liberal-katholisches Kabinett bilden, aber für die flämisch orientierte Gruppe seiner Partei den Dorrang verlangen. Aach dem »Scho oe Paris" werte Vyvere den Posten des Außen-
ltchen Ausgleichsverfahrens in absehbarer Zeit zu ermöglichen, ist kürzlich mit Groß- britemnien, Frankreich und Belgien die Vereinbarung getroffen worden, daß Forderungen, die
< Tödlicher llnglücksfall im Gießener Bahnhof. Heute vormittag gegen LV«-Uhr wurde auf dem hiesigen Bahnhof der Postschaffner Wllh. Schäfer aus Grohen-Duseck, ter beim Postamt Gießen tätig war, beim Ueber- fchreiten der Gleise von dem einfahrenden Hamburger l)-Zuge erfaßt, mit furchtbarer Wucht öur Seite geschleudert und dadurch auf der ©teile getötet. Der auf so tragische Weise ums ßebeni gekommene Mann war 43 Fahre alt, verheiratet und hinterläßt außer seiner Frau noch zwei Kinder. Er wurde ein Opfer seiner überaus großen Pflichttreue, die ihn veranlaßt hatte, noch unmittelbar vor dem Zuge über das Gleis zu laufen, da ter Zug ausnahmsweise auf einem anderen Gleis einfuhr.
** Oder hessischer Kun st verein. Die Ausstellung bleibt nur noch- morgen, Sonntag, und am Montag geöffnet. Don Dienstag an ist sie wegen teilweiser Aenderung für vier Tage geschlossen.
Um dem Reichsausgleichsamt die Möglichkeit zu bieten, sämtliche deutschen, am Ausgleichsverfahren teilnehmenden Forderungen bis zum 30. April 1924 den gegnerischen Aemtern zuzu- Iciten, bat der Reichsminister für Wiederaufbau durch die Verordnung über die Anmeldung deutscher Forderungen beim Reichsausgleichsamt v)m 22. Dezember 1923 angeordnet, daß sämtliche ausgleichsfähigen Forderungen von den Beteiligten, soweit dies bisher n,ch nicht geschehen ist, nachträglich mit größter Beschleunigung, spätestens jedoch bis zum 31. März 192 4, beim Reichsausgleichsamt anzumelten sind.
Dieser Aufforderung ist nur in verhältnismäßig geringem Umfange Folge geleistet worden, obwohl Grund zu ter Annahme besteht, daß ein erheblicher Teil ter deutschen Ausgleichsforderungen noch nicht angemeldet worden ist. Es bedarf ater keiner näheren Darlegung, daß die Anmeldung jeder als ausgleichsfähig in Betracht kommenden Forderung im dringendsten Allgemeininteresse liegt, well jede dieser Forderungen dazu beiträgt, das deutsche Detetsaldo im Ausgleichsverfahren, das nach dem Versailler Vertrag bar bezahlt werten muß, zu verringern. Die Anmeldung liegt ater auch im Interesse ter beteiligten Gläubiger selbst. Außerhalb des Ausgleichsverfahrens besteht für den Gläubiger keine Möglichkeit der Einziehung seiner Forderung. Ein Versuch einer direkten Einziehung beim Schuldner würde — abgesehen davon, daß er verboten und mit Gefängnis bis zu drei Fahren sowie mit Geldstrafe bis zu 100 000 Qllarf bedroht ist — keine Wirkung haben, well die nicht im Ausgleichsverfahren geregelten Forderungen von den beteiligten Regierungen der ehemals feindlichen Staaten beschlagnahmt sind und liqui- ! diert werden. Der deutsche Gläubiger hat für den j Fall der Liquidation der Forderungen einen An- I
Die 5raOr uc» 'Termins für tec Auflösung deS Reichstages ist noch ungeklärt. Im Reichstag traten heute vormittag die Fraktionen des ZAttrums, der Deut schnall onalsn und der Demikraten zusammen, um sich mit ter Frage zu beschäftigen. Dem „Lvkalanzeiger" zufolge bestehen in den Kreisen der Deutschnationalen Volkspartei gegen den 4. Mai als Wahltermin Bedenken, weil an diesem Tage die preußischen Komnrunalwahlen stattsinten und die ZusammenfeMng mehrerer Wahlakte auf einen Tag erfahrungsgemäß zu Verwirrungen ju führen pflegt. Auch bei den ö v z i a ldemokraten sollen gegen den 4. Mai erhebliche Bedenken bestehen, weil ter sozialdemokratische Parteitag erst am 13. Mai stattfintet unö die Sozialdemikratte vor term Parteitag nicht gern wählen will. Die erforderliche Zweidrittelmehrheit für ten Initiativantrag teeDeutscheu Volkspartei, der tert 4. Mai als Wahltag vorsieht, ist daher sehr zweifelhaft. An eine Reichstagsauflösung durch die Reichsv^ierung glaubt man in parlamentarischen Krei.en im allgemeinen nicht.
An die Reichswehr!
Berlin, 29. Febr. (WTB.) Der Chef ter Heeresleitung, General von Seeckt, erläßt folgenden Befehl an die Reichswehr:
Bei der Aufhebung des militärischen Ausnahmezustandes allen Angehörigen ter Reichswehr Dank und Anerkennung für ihre Pflichttreue und sachkundige und unermüdliche Tätigkeit auszusprechen, ist mir lebhaftes Bedürfnis. Wenn das Deutsche Reich diesen Winter überstanden hat, ohne auseinan- terzufallen, ohne sich im Bürgerkrieg zu verbluten und ohne im wirtschaftlichen und sozialen , Elend zu versinken, so verdankt es das dem selbstlosen Wirken seiner Wehrmacht.
Die Wiederherstellung der ReichSautoritLt ist in einem Umfang geglückt, wie eS noch im Herbst vorigen Jahres für unmöglich gehalten wurde, und unser wirtschaftliches Leben hat sich allen schlimmen Voraussagungen entgegen in der durch die Reichswehr geschaffenen Atmosphäre der Disziplin durchschlagend gebessert.
Diese Tatsache und die Sorge, die scharfe Waffe des militärischen Ausnahmezustandes nicht stumpf werten zu lassen, haben mich veranlaßt, bte Aufhebung des Mtenahmezustantes zu beantragen. Ich bin mir nicht im Unflaten darüber, daß die staatliche und wirtschaftliche Sanierung Deutschlands erst angebahnt ist und noch diel, sehr viel bis zur wirklichen Gesundung zu tun bleibt. Ich bin aber ter Ansicht, daß die Reichswehr dabei keine Alltagsarbeit leisten soll, sondern für außerordentliche Zeilen unb Aufgaben unverbraucht und aktionsfähig erhalten bleiben muß. Deshalb wird ter Reichswehr baö Herausnehmen aus der Politik und die ausschließliche Beschäftigung mit mllitärischen Aufgaben in der nächsten Zell besonders gut tun. Ich bitte die Herren Kommanteure, in diesem Sinne an ter Festigung der Truppe zu arbeiten, damit die Reichswehr das überparteiliche und nur dem Vaterland dienende scharfe Instrument bleibt, als das sie sich in ten letzten Monaten, glänzend bewährt hat. gez. v. Seeckt.
Wiederzulassuug der verbotenen Parteien.
Berlin, 1. März. (Priv.-Tel.) Der preußische Minister des Innern Severing hat eine Verfügung zu der Aufhebung des militärischen Ausnahmezustandes erlassen, in der es heißt: Durch das Außerkrafttreten der Anordnungen des Militärbefehlshabers ist auch das vom Chef der Heeresleitung ergangene Verbot der Kommunistischen Partei hinfällig geworden. Dagegen sind die vom Minister Severing schon vor Verhängung des Ausnahmezustandes verfügten Verbote der proletarischen Hundertschaften, des Reichsausschusses der deutschen Betriebsräte und des Zentralausschusses der Groh-Berliner Betriebsräte in Geltung geblieben. Das Verbot der Deutschvölkischen Freiheitspartei wird nur insoweit aufrecht erhalten, als es sich auf die als militärische Kampforganisationen zu betrachtenden deutschvölkischen Hundertschaften bezieht.
dem ©efamtmictauftommen des Hauses < Durchgehende Züae nach
erfolgen. Sn Sollen in denen um die,em 2Iu6er den 5ÜS& schon über ^orf-Siegblrg „ wird und eme noch Soin durchge,ührlen Schnelhügen nSSS
urgb hr rch hohe Belastung dei «nzeinen OKie- von heute ab auch die Oe r, o n e n a ü aeton for« zustande fontmt. kann Einspruch beim Eiehen nach Köln über diese Streck durchführt MreteintgungSa m t erhüben werden das 6g sind dies Personen,ug l«2? ©teten ab II 23 bann for eia- angemessem Derteilung s°d> Ahr vormittags und Personenzug ISZZ Metzen'ab wirb Sn einer rmfe-er nächsten Dummern toen- 3,43 nachmittags. Pah. unb Zollkontrolle stndet den wir einen berufenen Sachverstantegen eut» ;n svnntf fhaft , rtnoct
gehender über diese Anzelegenhell zu Worte k)m- * men lassen, dessen Ausführungen die ernsteste Beachtung verdienen.
*
Anmeldung von Forderungen im
Ausglei sverfahren.
fißir wollen nicht einen Rheinbund von Frankreichs ©naben, nicht einen Staat unter tem Einfluß marxistischer, jüdischer ober ultramontaner Gewalten, sondern ein Deutschland, das nur den Deutschen gehört. Die Hoffnungen wurden zunichte durch Treubruch von Offizieren des alten Heeres. Die Vernichtung ter völkischen Bewegung war auch ter Preis ter Aussöhnung zwischen Lossow und von Seeckt, zwischen München und Berlin. Möge 'Ne völkische Bewegung durch das Mär- threrblut des 9. Aovember so stark werten, daß sie das teuffche Volk fest zusammenschmietet, auf daß ein Reich entsteht, gefeit vor ten Gefahren, überspannten Föderalismus oder ter Separation. Auf die Frage des Vorsitzenden, tote sich Latendorfs die Durchsetzung dieser Bewegung vorgestellt habe, erwidert der General, diese Bewegung wäre, gestützt auf die vaterländischen Verbände im Aorten, zu einer so gewaltigen Kundgebung im Deutschen Reiche geworden, daß die Sache ohne jede Gewalttat verlaufen wäre.
Die Sitzung tourte barm auf Samstag vertagt.
Deutschlands Finanzlage.
D e r l i n, 29. Febr. (Priv.^Tel.) In ter Fortsetzung ter politischen Aussprache erhält das Wort Abgeordneter W u l l e (deutschvölkisch): Die Weimarer Verfaffung ist restlos aufgehoben toDtten durch die Militärdiktatur und das Ermächtigungsgesetz. Es gibt nur eine Geldsackherrschaft, die unumschränkte Herrschaft des jüdischen Kapitals. Mit Parteiverboten Bann man Bewegungen nicht unterbrücten. Wir haben daraus ten größten Vorteil gezogen. Die Handhabung des militärischen Ausnahmezustandes hat bewiesen, daß man auch tem hervorragendsten Heerführer nicht die politische Leitung übertragen darf. Seine Fähigkeiten liegen auf anderem Gebiete. Die Sozialdemokraten haben ten Mittelstand restlos proletarisiert. (Lauter Widersprach bei ten Sozialdemokraten. Große Unruhe.) Die jüngsten Artikel Lloyd Georges beweisen, wie stark schon 1919 die Gegensätze zwischen ten Alliierten waren. Herr Hermann Müller hat bedingungslos den Versailler Schaird- vertvag unterschrieben und die Chancen für Deutschland nicht ausgenutzt. Die heutige Regierung führt die verhängnisvoll Erfüllungs- Politik ter früheren Regierungen fort. Wir wollen mit tem völkischen Gedanken ten Kampf führen gegen die Zinsknechtschaft. Es ist unerträglich, daß der sonst fo allmächtige Staat, wenn er Geld braucht, beim jüdischen Großbankier darum bitten muh Die Zukunft liegt nicht bei ten Lauen, frntern bei ten Fanatikern, die Kopf uni’ Kragen für die Freiheit des Vaterlandes riskieren. (Beifall.)
Reichsfinanzminister Dr. Luther:
Wenn wir dem Reichstag noch keinen en& gültigen Etat vorlegen können, so liegt es daran, daß uns die wichtigen Einnahmen auS dem Rhein - und Ruhrgebiet noch immer fehlen. So mußten wir zu ten Notverordnungen kommen. Die letzte Steuernotverordnung ist als em Monstrum bezeichnet worden. Die Regierung betrachtet sie als eine Notwendigkeit. Unter lebhafter Mitwirkung ter Fachleute, vor allem des Derbantes ter Banken und des DcmkiergewerbeS, ffi die Rentenmark zustantegekommen. Es hat sich gezeigt, wie unmöglich es gewesen wäre, unter ten Verhältnissen, wie sie sich mit ter Zett herausgebiltet haben, ein festes Verhältnis zwischen Rentenmark durch die Regierung ober Ge° fBegebung zu schaffen, bevor die Wirtschaft selbst ein solches Verhältnis geschaffen hatte. Wenn in der Weltöffentlichkeit an absoluten Zahlen gezeigt wird, daß reichere Lander ihre Burger steuerlich höher belasten als wir, so haben diese absoluten Zahlen keine Beweiskraft. Das Maß unserer Verarmung zeigt sich, durch einen Vergleich ter relativen Steuerhelastung 1913 und 1924. Der durchschnittliche Steuer bet rag vom Gesamteinkom- nyn war nach tem Haushallsplan 1913 10,9 Prozent, nach tem Haushaltsplan 1924 27,7 Prozent. 1913 betrug das jährliche steuerfreie Einkommen 556,80 Mk, 1924 nur 285 Mk. Fetzt brauchen wir vor allem dringend Goldkredite für unsere Wirtschaft. Mit ter endgültigen Stabilisierung unserer Währung würden wir natürlich auch noch nicht die guten Zeiten von 1913 wieder erreicht haben. Fetzt nötigt uns aber unsere Armut, eine Belastung bis über, das erträgliche Maß hinaus vorzunehmen, damit wir nicht kur» vor tem Ziel einer festen Währung wieder in Die Flut ter Inflation zurück- getoorfen werten. Die Lanbwirtschaft ist besonders schwer belastet Worten. Die Folge wird ein Rückgang des diesjährigen Ertrages sein. Die Desatzungskosten werden zum größten Teil an die Bevölkerung des besetzten Gebietes gezahlt. Wir bemühen uns um ihre Herabsetzung. Leiter ist uns die Genehmigung zur Erhebung ter Steuern ter zweiten Steuernotverordnung im besetzten Gebiet trotz bngenbfter Vorstellung bisher noch immer nrcht erteilt worden. (Hört! Hört!) Es sind sogar geradezu Verbote ergangen, die Steuern zu zahlen. Dann fehlen uns die Steuern unb Zölle aus tem besetzten Gebiet und durch die dort niedrig gehaltenen Tarife wird das Loch im Westen systematisch erweitert.
Uns werten also die Einnahmen ans dem besetzten Gebiet entzogen und gleichzeitig die Ausgaben dafür, auch die Desatzungskosten auferlegt. Das ist ein Zustand, den kerne Wahrung der Welt auf die Dauer aushalten kann. (Lebhafte Zustimmung.) Angesichts des großen Ernstes ter Lage bedauere ich, daß von großen Parteien zur 6t<merncfrt>1"nrXlT,,tT'' r',r-*rS~n i-, gegangen sind, die ausschließlich verneinen. Mit den Aenderungsanl^uge'.l ,e
Regierung sehr eingehend beschäftigt. Sie muh aber an dem Gedanken ter sogenannten Mietsteuer festhalten. Der Personalabbau ist nur das Mittel zum Verwaltungsabbau. Dir 'barten Lasten, die wir ten Beamten auferlegen mußten, sind in einer Weise aufgenomm-e’n Worten, die uns zeigte, daß ter alte gute Beamtengeist noch vorhanden ist. Wir hoffen, wenn nicht unvorhergesehene Störungen eintreten, am 1. April mit einer Erhöhung der Gehälter und Renten Vorgehen zu können. Die Regierung hofft, für die weiteren Abbaumaßnahmen aud> noch bestimmte Formen zu finden, durch die Gewähr geleistet wird, daß politische und religiöse Gesichtspunkte nicht zum Mißbrauch her Maßnahmen führen Für die bisherigen Maßnahmen wird eine nachträgliche Revision kaum möglich sein. (Unruhe.) Die größten Schwierigkeiten werten amf? erst kommen, wenn wir uns tem Ente des Abbarkes nähern.
Um halb 7 Uhr wird die Weiterberatuna , auf Mittwoch 3 Uhr vertagt.
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Bornotizen.
— Ta ges kalen der für Samstag. Reue Aula ter Universität: 6 unb 8 Uhr Film- Vertrag „Die Besteigung des Mount Everest". — Ariillerieverein: hn Vereins lokal Monatsversammlung. — Reichsbund ter ZiviDienstberechllg- ten: 8l/2 Uhr in ter „Stadt Lich" Monatsver« sammlung. — Lichtspielhaus Bahnhofstraße: „Im Rausche der Leidenschaft" unb „Dom Schatten zum Licht". — Palast-Lichtspiele: „Die Fechter von Ravenna" und „Mann über Bord". — Asto- ria-Lichtspiele. „Die Dcchesspirale".
— Tageskalender für Sonntag Stadttheater, 31/? Uhr: „Katja, die Tänzerin, 7V? Uhr: „Menschikow und Katharina". — Wissenschaftlicher Flugsportverein. 11 Vs Uhr in ten Palast-Lichtspielen: Filmvortrag „Die Einführung in das motorlose Flugwesen". — Reue Aula der Universität, 6 unb 8 Uhr: Filmvortrag „Die Besteigung des Mount Everest". — Wartburgverein, 8 Uhr im Gemeindehaus, Kirchstraße 9: Hans- Sachs-Abend. — Lichtspielhäuser: Dasselbe Programm wie am Samstag.
°Elchen Auftrag und wegen Verrats ** Fahrplanänderungen in Ober- mrlrtarrscher Geheimnisse zu zwei Fahren Ge° Hessen. Außer ten gestern schon berichteten fängnrs verurterlt. Froiteroaux hat auf Ver- Fahrplanänderungen treten am 3. März noch anlassung des französischen Genevallonsulats kom- folgende in Kraft: Pz 4252 Hungen — F riete .Tunistische Versammlungen besucht, um festzu- berg verkehrt ab Derstadt-Wohnbach früher, stellen, ob Unruhen geblaut feien unb ob Waffen Derstadt-Wohnbach ab 7 00 Friedberg an 7 36 verschoben würden. Weiter hat er im Freihafen vorm., Pz. 4267 (W) Ärle’bbera —Äunaen nach geforscht, dir angeblich -ms 2tuß. -Laubach Mrfejrt ^iekrg a6 5.17 kmö eingefufyrt werten sollten. | Hungen an 6.10 vorm, ab Hungen wie bisher. Pz.
4105 Vilbel Aord— Stockheim — Gebern toirb zwischen Heltenbergen-Wintecken und öttxf- betm später gelegt, Heltenbergen-Wintecken ab 2.13, Stockheim an 2.54 nachm., ab StockheiiN weiter (tote bisher. Pz. 4108? ©ebern — Stockheim—Di lbelN—Frankfurt (M.) Hbf. verkehrt zwischen Stockheim und Vilbel Aord In manchen Kreisen ter Bürgerschaft te- I später, Stockheim ab 2.07, Vilbel Nord an 3.25 stehen noch UMarheiten über die Frage ter Um- nachm., gb Vilbel wie bisher. Bei ten Zügen legung der Grundsteuer auf die Mie- 4181 (W.), 4187 (6.) und 4187 (W.) ter Strecfe ter. Nach den gesetzlichen Vorschriften hat der Nidda —Schotten fallen die Aufenthalte in Hausbesitzer gr undsählich das Recht, die Unter-Schmitten ab 7,01 vorm., 8.07 und 8.42 Grundsteuer auf die Mieter umzu- nachm. fort Der Pz. 518, Gießen ab 4.34, legen. Die Verteilung der Steuer hat nach Gelnhausen an 6.56 nachm. verkehrt mir Maßgabe des einzelnen Mietanteils an Werktags.
Pirmasens, 29. Febr. (WTD.) In Bevölkerung herrscht grobe Erregung darüber, daß die von ter französischen Desahungsbehörte bisher verhafteten zahlreichen Pirmasenser Bürger im Gefängnis nicht wie Untersuchungsgefangene, sondern wie Verbrecher behandelt werden. Die Verhafteten müssen feit ungefähr 14 Tagen auf Ho lzpri tschen schlafen. Bei ten Verhören wurde anfangs immer wieder versucht, Beweise dafür zu erlangen, daß die Pirmasenser Ereignisse vom 12. und 13. 3a-
minticvi-B iewsl übernehmen, während er teS Fi- i "Zu Den hessischen vchutresorm- nanzministerium dem wallonisch-katholischen Hu- Plänen. Man schreibt und: Die Schulreform^ tarb, jetzt Sachverständiger, übertragen werte. Pläne, mit welchen das Landesamt für das Bist Der König hat gestern auch Vandervelde dungswesen im Herbst 1923 die lwheren Schulen empfangen. Hessens überrascht hat, sind infolge des Wider-
-- I standes, auf teil sie in ten beteiligten und fach-
Kleine politische Nachrichten. Ärcife” Landes, ter Hochschulen,
«TV ' . — '. f. I Lehrerkollegien und Fachverevrrgungen stießen.
Die Sprtzenorganrsattonen ter B«rmtenschfft nachträglich in der Oeffentlichleit offiziös erläu- haben an 6te Parteien des Reichstages eine Ein- tert unb empfohlen Worten. Ein in diesem (Stirn gäbe gerichtet, tn ter eine Abänderung der allgemein orien.ierenter Aufsatz aus ter Feder Persvna la b b a u v e r v r dnu ng verlangt ß<sS Darmstädter Oberstudiendirektors Dr. P i h rst werd. Die Organisationen tortern die Einrichtung au$ im ^Gießener Anzeiger" erschienen. Zwei be° einer unparteiischen, paritätisch zusammengesetz- sondere neugeplante Typen, die deutsche Oberschule ten Schiedsstelle, die alle Abbaumaßnahmen der und die Aufbauschule, toill ein in den lebten Sa- Regierung nachzuprufen hat. Die Dauer ter De- gen abgedruckter Artikel des Studienrats Dr ?<£-Gnt^^Drbnung soll bis zum 31 Marz 'gäbet verteidigen. Da gegen diese beiten Dar- INv beschrankt und den Organrsatwnen Gelegen- [egungen bisher in ter Gießener Öffentlichkeit
toeruen, vor dem 45. Reichstagsaus- feine Entgegnungen von anderer Seite laut ge-
'Huß ihre Forderungen mündlich zu begrünten. toorten sind, könnte ter Eindruck erweckt werten,
* I «als ob sichl die von ten Plänen betroffenen Kreise
Auf Grund der Verordnung des Reichspräsi- damit abg zfunten hatten. Daß tem nicht so ist,
tenten .über die Aushebung tes militärischen toirb eine öffentliche Kundgebung zeigen, die in ten
Ausnahmezustandes unb die Abwehr staatsseind- nächsten Tagen ftattfinten wird. In ihr werten sicher Bestrebungen ist zur Kontrolle der Waffen- Vertreter aller Derusskreise auf die schweren Gc
ausfuhr aus dem Waffenindustriegebiet Suhl- fahren Hinweisen, die von diesen Plänen allen hö-
Zolla-Mehlis ein Waffenausfuhrkommissar ein- Heren Schulen, ganz besonders aber ten humani- geseht. stischen Bildungsanstallen drohen. Für alle Gl-
* tem, denen ter Bildungsgang ihyer Kinder am
Vom Landesgericht Hamburg wurde der H^rz^n liegt, ist die Teilnahme an dieser Kund- Frxmzose Froidereaux wegen Spionage I fl^bung von großer Wichtigkeit.
— Aus dem Stabttheaterbureau wirb uns geschrieben: Auch an dieser Stelle fet auf die am Sonntag nachmittag ftattfintente vorletzte Ausführung ter Operette „Katja, die Tän- 8e rin“ h-ingewiesen, tote auch auf das am Abend zum letzten Male zur Darstellung kommende Schauspiel „Menschikow und Katharina". — Am Dienstag geht außer Abonnement bei Gültigkeit von Gutscheinen ter diesjährige Operettenschlager „Katja, die Tänzerin" zum letzten Male in Szene — Für Donnerstag ist es gelungen, das hier so Fall der Liquidation ter Forderungen einen An- I beliebte Großrussische Balalaika-Orchester zu einem sprach auf Entschädigung gegen das Reich, der einmaligen Gastspiel zu gewinnen, das durchvoll' sich in der Regel nur auf 2%0 des Vorkriegs- ltandig neues Programm und die Balletteinlagen goldwertes beläuft, während er im Falle ter des Meistertanzers Orlik außerg«vohnsich^ In Abrechnung im Ausgleichsverfahren 5%o des terese beanspruchen darf Der Vorverkauf te Vorkriegswertes in Goldmark zu erwarten hat. I üinnt morgen. (Siehe Inserat.)
Für die Entgegennahme ter Abrechnung ist, —DieDortrags-Vereinigung vei> soweit Hessen mit Ausnahme tes besetzten Ge- anftaltet, wie aus dem heutigen Anzeigenteil er- bietes in Betracht kommt, die Zweigstelle tes sichtlich ist, am nächsten Mittwoch ihren ersten Ausgleichsamtes in Frankfurt a. M., ©teintoeg 9, diesjährigen Vortragsabend. BuchhändlerK leiß- zuständig. ner, Mitglied des hiesigen Cameraklubs, wird
* sprechen über „Rothenburg ob ter Tauber" unb
** Von der Kirche. Psarrassistent seine Ausführungen durch zahlreiche von ihm selbst Schmidt von ter hiesigen Fohanneskircbe ist bzw. von Mitgliedern tes Klubs aufgenommene mit Wirkung von heute ab nach Offenbach herrliche Naturaufnahmen illustrieren. Die Mit- versetzt worden. Die hiesige zweite Psarvassisten- glieder ter in ter Vortrags-Vereinigung zasam- tenstelle kommt infolge tes allgemeinen Personal- I mengeschlossenen Vereine — Goethe-Bund, Kauf abbaues. ter auch auf die Kirche angewandt männischer Verein, Gewerbe-Verein — erhallen toirb, in Wegfall. weitgehendste Preisvergünstigungen, so daß auf
*• Der Gaspreis und die Elektri- eine allseiiige 'Beteiligung aus diesen Mitglieder- zitätspreise sind mit Wirkung von heute ab kreisen zu rechnen sein dürfte.
neu festgesetzt worden. In beiten Fällen ist ein — Di e Dürer - Aus stellung im Kunst» Preisabbau eingetreten. Näheres in den Bekannt- ! wissenschaftlichen Institut ist bis morgen, Sonntag, madjungen. 1 verlängert. (Siehe Anzeige.j
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