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Dt« RMjaMaM

Stahl. 10 3u(l Unterem» 3e SrtzH* f ire oef «im Xif®a* trflatie fjonfon Hick«, bc merÜanifAen, brtttHben. hauyftfU IchkL. tUfleidl^e urtß belgilch»» Kegtetung Irt etn 9tnn» unter j<l4>rwt worden bei reif« XMerAorung taemeiltaniftfcen L « I a l- zu»,«kosten Der der .imeri ton Ischen Kegle- niee «-stehende Teiwa werde In ^wbll (tabie*. *i*bnigre erstattet »erben, dle den Keparations- Kitzln »gen entnommen werden sollen Die erbe °-Ument>(ur>a »erde noch dem 31 De*embet 1923 <r toi gen 9t(4e Och res« Kneblungen werden bi« jXyetber >«SV mn Vorzugtmcht gegen aber de» «llschen 8e*ilu»g«ti>ft«n «taube» Lach bleite IXitum »erde Ihnen oder ein Vorzugsrech! zu- liehe»

** l!e^errt<<^tina ter Xntwort- noten In Bonbon.

ßenbctv 00 J-V (TBT'Bj »e Iren»6- 'Ische und tne belgische Knteertnote l>nd be»te le ^oveign CWte überreicht wor­den 61 e fllmeen »1*1 überet». Ober Art brr Abweichung »Iro indessen breegfte« »tillschweige« beobachtet

Brüllet. «0 3ull (TB1® > Igtnrt Helft 7 heu » i « uab 3«1 Par berwtrn beute Aber Bewertungen TotncarH gegenüber ben belgischen Betschasler Aber Me Grunbäüg« de« ®n tourt« der belgische» Antwort. Koch der 'Beratung r-urbe der "BorUaul der belgischen Kntoon enb> aülrig sefigesqt Sie wird heute n a ch m i t - a g de« Foreign Ossi< e «ugeflellt. nnfichelich der 5rage der Kohrbesetzung hüll sich die Intoort an den früher qjrl gebe Ilten Omnb- Itr.tG, r-'4»w uei äeparammeprooten« be­ll* h* Nch aid der techattcheo Stadien. Nr den RabrtetN» bot OoubOT. Part« and Koe über- mIttelt wurden Ma» ist der Ansicht, bad btt bei- gische Kannen btenmbutige zu eiaew oasboaea- Sen Pta»« e-thdU

Dori«. XX OuIL (TMK) Die belgische Kegtanang bst sich bereit erflärt, die bot Poin-

öerget*ogew Beatgen Ibieberu»- u e a» war Antwort Docftuaabmtn SU fron- dl licht OTk> beigischt TUttren »erben Jwuv nach» mtttog von den beibertettigea Bvtschalstrn tm io eign Ossire übergeben werden

Die Frechheit«, de»T<w>V.

Pari«. 30 3u0 CTBTTB) Au denrtrte- teee» e ne« ettoalgen tkobineitwechsr'« > Deatichtand Icbrelbi der .ttiijr. ®ngl deine dm Stur, Se« Äabuvtt« 4uno -nd bte "Ba- ung eine« aosgrsproche i ttmiM k-M'schm Mini- tlterlum« noch nicht *a wünschen Vielleicht werde dU engilsche Poliok sich ander« crtenilenen, »em Jorb b'Kbenuxm. der setzt »Uder nach "Berlin <urüdgeCebrt sei, mit etwaigen Äanbtbate» für Mc -iachtvtgt de« Äabiwtt« 4 uns Fühlung genom­men hob» Aber e« »tüsse batodMl werden, Nitz diese Art von Svrrdtnxogünf:tguag lehr «m> sthtenswrrt sei Seitdem vor mtHerren Monaten Ne eoollsche Siptoealk angetange» habt, do« Itabtneh Luao «u tut Urftüben um nch mil ihm zu rtrsiLadi»en habe sich die pvllttfcht Sage In Su- rotta nteht gebessert Ob diese Politik mit bem Xeichsäuizler San» enb seiaem A-tzenotinifter l ort «führt ober urtt einem anderen ÄiMnett 'Dbtbtr aatTOweuaen würden die FrtedenAsache werde bad« nicht geptnnen Deshalb erflärt der .Temps", harten wir un «erlaubt, nach neuen JJjjj:ch--- 9*t tr*"' uni, ovezujchiagtn, bah sämtliche Gläubiger Deutsch- land« sich gemetntatn bemühten, die Bildung eine« neuen deutschen Ministerium« i u erleichtern (I) THan müllt aneebmen, das) beeartuj« Vorschläge non niemanden al« y>mtiiaeöan6n empfunden würden Wir haben auf unsere eigene Verantwortung gehandelt, und i liegt infolgcöeflen teia Aniah vor. un« im Hamen der Iranzöfllchen Keglemng zu de«- .monieren. lieber bi e« brauch« man ja nur im Wert rag von Versailles zu lesen, und man wird leben, bat) Deutschland auf ®runb des § 9 Im Anhang 2 stets do« Kecht hat. sich an die Ke- laoatlomstonnniIlion zu wenden Ader noch tln- nal es mut) angenommen werden, bah dreles egitime und entgegenkommende Verfahren von temanbem al» Htnterlift empfunden wird - von temanbem, der nicht In Pari« liht.

Die Ksblsozer Versammlung der Rheiuloudsverräter.

«oblen8. 30. 3ulL ('»TB) In der stüdtt- 'chen Fest bolle, die von der Beiavung«behdrde für

die Sonderbündler betragnaynti »eebea »«x. faeb am Svonrag nachmUuZg ctae »ot etoe 10M «hOAagrm tmb Keugiertge.i besuch« Bet - ' <m» mlung ftatt Srwa der vierte Zell bet Zeünebee bell and au« Ironzose». 3 t d«-' Dimer bar fr'-hall» brtiodichmi Bolero» »ar "* ^tr B*»«-«d-^Lrd- ein: Svmpag.iie $u. blgtr »Rh ernt Schwadron lra ttöstscher Aavaltrtl. zu» Schutze der SortenDerl«nml«ag in Alarm- bereittchali gtbalaea weiden Din Bertaaimi ,ng *«rM ohne Awi'chensall Mn 6eab«ri»g*i der Ktak wornn La hl,eich So^l^"bler t'-fie iL.* ooch Koblenz bei6,bett worden Dle Tkrtamm- lung wurde von Herr» Drartz-Kv. Aachea. rrstlnet, imb vom Vvrlitztnd« der Koi-en,ei Ortsgruppe. Oehmen, begrübt Sorten v-r- lu*« da.aus bac«ulegen, bah die Khrtntschc B Puvlik bereits leit 1919 besteh»' und ihre g.'nxilt- fame Ausrulung sich daher erubilg- Die letztze Gorwichung tm unbelebten ®cb et die zu einer nab« btoorflebenbm Xeoolulun 'Uhren mu'i , Mrflt nach Sorten« Austastung den Bestrebung7n der Sondert,undinr zu einem «Molge ve. h.l'e.i 3m übrigen enthielt dle Kedr KngrtMe auf M. prrufuscht und i* Ke.chsregierung Os lprach noch Dr. Oreme r-Aachen Dr Q It b H n g - Mainz Mchrrot von brr Bertanonlung aagenom- mene Oastchlietzuirgen fordern b*e Aulru'ung der Kheinstchen Aepumtk Die Jtobteneer Beosileiung »or üi der Versammlung lehr Ichrrach vertreten

d«risee Vrefseftlmme».

Pari«. 30 Iul> < WTV > Die Beuherungen der AdenddssNer zu der gestrigen JLmbgcbung der rheinischen S e p 0 r a I > st e n In Äoble.n für der »Temp«' entMlt llch einer eig-n.m Qteliungnabme weisen <nne derart aast.1II.rnde Uebtrtlnhlmmgng Un chedonfengana au* dotz llch dre Annohwe einer einheitlichen Betin- 1lu|1ung aufbrAngen muh Da« Journal de« S 4 b a l Ichrestii Vor vier Jahren hatte Dr Dorten einen Handstreich uniermommLn um rtne rhelnilch» Kepubiit zu errichten Samal« hatte man ba« lehr b».«,>*- k^» !;isc Aktior..

die von den TBUlldrbebbrben unterstützt zu werden Ichten. auf wenig solider Orunblagc beruhte Di« französisch» Ktglerung legt« Wen baraul. durch eneigilche Mahn ahmen zu betonen das) Ile du'ch Mefe« Unternehmen ba« den Otndruck eines Abenteuer« erweckte, nicht kompromittiert werden trrflt« Seitdem haben untere Vertreter sich ge­hütet, In bu separolistilche 2thu>n llch einzz- milchtn Seldstverstckndilch hab»n wir keinerlei Stund, sie zu ersticken oder auch nur. ihr ent- ?egenzuaibeiten Wenn eines Tages die Kbein- ündei ihre "Autonomie darch'.-yen wollten und trenn es aul der Hand lügt bat bk meisten i>on ihnen auf diesem Standpunkte ständen, brauchten wir un« "her Verwirklichung eine« vollkommen der echt igtan Wunsches In dem Muhe In dem dreier Wunsch «ine kfls'ehend« Tallache wäre, nlcht zu widersetzen Aber di« Bewegung könne nur bann Au«llcht auf Srlolg haben, wenn sie völlig spon- Un sei Solang« wird fedes derartige Bemühen nur zu unnützen Komplikationen führen O« scheint, bah d lesmal Dr Dorten und seine Mttar- beiler von einer genügend groben An­zahl ihrer Landsleute unterstützt werde» Wir tonnen indessen al« völlig Kuben- stehende bk tatsächlich« Macht der Partei, die sich dem Auf .Los von "Berlin!" »ur Parole wählte, für den Augenblick nicht abschötjen Wir wollen mir ihre Bestrebungen aufmerksam ver­folgen, indem wir uns sorgfältig in acht nehmen, uns dabei nicht zu kompromittieren Man darf In 8 n g la n b keinen Anlas) haben, sich oinzu- bilden, datz unsere "Regierung und chre lokalen Vertreter blefcntgen sind, dle die lepavallltisch« Politik In Szene setzen und organllkren Die Kundgebung Dr Dortens. die gerade In dem Augenblick vor sich ging, wo heikle interalliiert« Voipanölungen beginnen. Ist vielleicht nicht s,-hr opportun, denn es ist unvermeidlich, bah sie jen­seits des jtinal« den ungerechtfertigten Arg­wohn hervorruft, den die beiden Argumente nicht zu zerstreuen in der Lage sein werden

Die ,C l be r t #"" ichre bt Der Separatismus ««Iflktl ®r ist eine Mwch' ®r kann der Dache der allgemeinen Pazifizierung (') grDfce Dienste leisten D.« BerwirNichung f.'i.ies Programms tfl dazu angetan, die beängstigetd.'n Stagen unserer Sicherheit zu lösen. Ds toä c ui- verzeihlich wenn wir lernet Kus nicht beant­worteten "Rehmen wir freudig diele Botschaft des Friedens und der Sm tracht auf. die wir gerade In dem Augenblick vernehme 1, wo die Diplomatie unfähig zu lein scheint, die Konflikte der Stunde zu lösen und wo bem Sg 0 i « muS der Keglerungen die Drvtz-herz 1 gkeit der Völker (!) gegenübcrgesteill werden muh Moo wird einwenben. das) da« Khemland sich durch die Annäherung nut den Keparationslasten und den Folgen de« Julommenbiuch« entziehen will. Das Ist möglich 3fl nicht da« J.tlerefk der gratze Hebel, bei Den Talen bei Sinzelaen und der Demeimchaflen? Wir wären verrückt, wein

»«t unter lern Vorwaidc. daN Die jieie bei K>etnläxber nicht frei von Sgvwmus find, nicht dief« cheiegenheit ergriffen, die Frage unserer Sicherheit tnedlich zu regeln

Bei Wen to llrtnet Wetzen nt Betitm.

Mil Aückstch« auf tzte sortfchreitentz« Geldentwertung lst der Bezugspreis für Monat August freibleibend auf

80000 mark

etaf chL LrOOerloh» feAgef echt worbe»

Ger Glnzelverkaussprel« beträgt bi« aus weiteres

4000 Mark.

Wir bitten höflichst darum, di« Gr- Hebung brr Bt«ug«gcb0brru durch rachlzei t igeBere l tlegu ug des Bet rag«s «u «rleichter»

Vortag des (Siebener Anzeigers.

Tl« E0h«c Oes Umqriffs eef den deutschru kMeschäftstrSger ie Brüssel.

Part«. 30 s1uli iWTB. 1 Aacki einer Htvasm«Idunq au« Brüssel ift der Leutnant d K Mel den 2 l)» t. der den befannicn tätlichen Angriff auf den deutschen (Be- IchäftStrager Dr Köbiger beruht Hal. zu v 1 et Monaten Oefänqnis mit Straf- auffcfcub verurteilt worden

Der Brüsseler Korrespondent des _T # m t> «" hemerff baiu hne llrfeif werd? stark besprochen und man sei der Ansicht, datz der Leutnant Met den Zlchrt. der mehrere Mo­nate hindurch Gefangener der Deutschen ge­wesen sei und der al« erster Patroulllenosfi- zier feiner Aeglmenls fiebenmal im Armce- defehl erwähnt worden sei, In weitgehendem Matze mildernde Umstände hätten zugebllligt werden muffen Der Verurteilte lege feldst- verständlich Verwahrung ein.

Ausweisungen und Misshandlungen

Ludwigshafen. 30. Juli. <DTB.) Am 28. und 29 Juli find unter Zurucklaffung her Wohnungseinrichtungen au« verfchteoencn Stationen der Pfalz ein lediger und 11 ver­heirateter Sifendahnbedienstete mit Frauen und 21 Kindern a uSgew lesen worden "Bel dem Lokomotivführer W e n g k m Zweidrücken veranstalteten die Franzosen eine Hausfuchung. Da er Aussagen über Lohnzahlungen verweigerte, wurde er von einem französischen RrtminalDoluiften durch Schläge mit einem Gummiknüppel und Fuh- triste mitzhandelt.

Notgeldscheine iw Ruhrgebiet.

R6ln. 30 3u(i IWvM ) Wi« bi« .«ölnilche Bvskszettung- meldet, sind bi« Stäb« tin Kuhr- a c b i e 1 in grobem Maflfiab« zur Ausgabe von Aotgelbfcheinen geschiirten. um bem herr- fdjenben Zahlllnasmirtrstnangel abzuHelsen Die Sinkt Sllen bel<5tohi vorläufig 400 Milliarben llolgelb auszugeben

Von Belgiern erschossen.

OH ü n fl c r ben 30 Juli |WB ) 3n Glabbeck würbe am 28 Ouli abenb« ein gewisser Alfons Pietsch in seiner Wohnung von Belgiern erschossen, nachdem er vorher angeblich mit belgischen Soldaten aus der Strahl einen Wort­wechsel halte

Der Bahnhos Sehl-Nord wieder sreigegeden.

Re bl, 31 Juli IWTB) Der Bahnhos Rehl-Aord ist wieder freigegeben wor­den und durch Hilsspolizeibeamten übernommen Gerber. Auch der Schlüssel M Bahnhos« Rehl - Wcst ift von der Brsatzung«behörbe au«- gehändlgt worden

Aus dem Reiche.

Der RcichSkag.

Berlin, 30. Juli. lWTB.l Der Reichs­tag wird am 8. August wieder zusammen- steten.

W» e* Bis»ar».

Jamburg. 30 Juli 1DTB ) d<b«tarn- u n 0 hat au« Anlah bet 26 1ltber<e£i b«s Tebcsiatzes des Fürf«n Blsmarck tm Mausoleum zu Friedrich«ruh« einen Kranz nteherlegec lafkn

Belasst»»» t» Dresche»

Das .B X." meldet au« Dresden, datz im Zusammenhang mit der gestrigen Fünfzigfach,, fe er frf Sächfifchen Milltärverrinsbunches etwa 6 0 Angehörige des bürget- lichenOtdnunqsdlensteSverha ft e 1 wurden, weil fle Waffen trugen Aach Mst- feilung der Polizei war ein ^ll der "Berchaf- taten mit Vummilchlägern. Aevoloern, Dolchen und Seitengewehren aii8gerüfiet

Z»fammenstütze m Bachern

Berlin, 30 3ult Aach einet "Blätter- Meldung au« München kam e« gestern In Aolenheim zu Zufammenstötzen zwl- Icken Sozialisten und AechiSradl- kalen Aational|oz>alisten und Angehörige vatctiandifcher "Verbö"de stürmten abentx ba« Gewerkschafi«hau«. Dabei wurde ein Tleiallarbeiier |o Ichwe« verletzt, datz er noch In der Aacht starb, mehrer« andere Per­lenen finö lechler verletzt worden. Diejenigen 'IWrlonen, die wegen Beteiligung an den gestrigen von der Polizei verbotenen Um- zügen und Versammlungen unter freiem Him­mel von der Polizei verhaftet wurden, werden f.ch wegen Landfrledensbrachszu Der- antworten haben

Hu» ßiabt und Canb.

® I «den. Öen 31 Juli 1823 -T-rr Wnr* Ü A..«.-U«J.IJ

aafflrflärt.

Der Mord tm Schsstenberger Wald Hal nunmehr seine Aufklärung gesunden. Der läter. besten Personalien auf Wilhelm Sauer an« Görlitz lauten, wurde am 26 b Mts In Kahl tm Kahlengntnb gegenüber Seligenstadt von einem Gendarmenewachtmelfter der Gendar­meriestation Kahl festgenommen. Die Festnahme erfolgte auf Grund der Personalbeschreibung Im Ausschreiben In "Verbindung mit der von bet Staatsanwaltschaft ermittelten Tatsache, bah am fraglichen Sonntag, dem Mordlage, ein Be "1er. auf ben ble Beschreibung patzte unb her Legitimationen auf ben Hamen Wil­helm Sauer führte, auf her Sstahe Llch Butzbach von einem Polizeibeamten angehalten worden war Der Feftgenommene würbe am verstossenen Samstag hierher übersührt und nach mehrstündigem Verhör de« Ober­staatsanwaltes Hofmann, nachdem er zuerst die Tat leugnete und beftrttt jemals In Gietzen unb Hingegenb gewesen zu sein, zu einem vollem ®eflänbnt# der- av.Iatzt. D'e Moidlui ha, yiermti ihre volle Aufklärung gefunden. Der Täter fleht feinet "Beftrafung entgegen

Wiehcoer B)othe»»arktpreise

am 31 Olli 1923

"Butter (56 000) dis 70 000 Mt TTbrti» <WW 6000 Wk da« Piuid. Rät? 30 000 "HS eine Kollo gleich 10 Stück, Wirsing 4500 bu» 7000 HU. Weihkrtiul 5000 bi« 7000 Mk ba« Pfund gelb« Kuben 4000 bi« 5000 Mk. role Hüben 2000 TT1 der Bündel Obertoblrabi 300 bi« 2000 Mk ba« Stück. Salat 600 bi« 1000 Mk der Rvpf. Zwie­beln 6000 Ml. Erbsen 7HOL Tai., Saubohnen 7000 Mk. ba« Pfund. Mischgemüst 1500 Mk.. Kömischkohl 1500 bn> 2000 Mk da« Pfund Gur­ken 8000 bi« 15 000 Mk ba« Stück, je nach Gröhe. Pfifferling« 15 000 Mk. Rlrtchm 16 000 Tito, H«'b«Ibeeten 15 000 Mk Stachelbeeren 5000 bis 12 000 Mk . Johannisbeeren 15 000 HO ba« Pfd.

DaS Deutsche VolkSspser.

3n der Geschäftsstelle deS ,G t « h e n e r Kn- gelger«" sind für unsere bedrängten Bolls- genosfen Im Auhrgebiet unb am Khein weiter «tn- gegangen:

Turnverein Leihgestern 1893 110000, Gewinn au« dem Verkauf von 6 filageler- und Kuhrpvst- farten vvn Schüler ® Habe 42500, P P 1000 Schul« zu Ober-Btlfingen 269 600, Schul« zu 6tet- bach 50000 Mk.

Feuilleton.

Getreue Nachbar».

Dle Hoi Im deutschen "Volke Ist so grotz gewordeu, datz die Hegleruna keine Hllse mehr .elften kann und die früher so hoch entwickelt« WohlfahrtSpolittk de« Aeiche« verfagt. Desw )obere Anforderungen muffen an bi« Private lVohltätlgkeit gestellt werden, zumal e« ja "-eute viel« gibt, die ein älebermatz an dem öligen, was ben anderen fehl! Die Der- änedenen DafelnSbebingungen In den einzel- .en deutschen Gauen bringt e« mit sich, datz an nzelnen Stellen mehr geleistet wird und ge­leistet werden kann als an anderen. Die Gegen­den mit überwiegend bäuerlicher Bevölkerung mb di« kleineren Stöbt«, in denen ein leben- -iger "Bürger,mn herrscht, sind früher zu^Avt- 11feunteraebnuingen geschritten, als di« Groh- äbte unb die 3nbuftriebtMrt« ®o hat man in Oldenburg den überau« glücklichen Gedan« anken der .Aachba t schas te n" gesatzl mb burchgesührl Wie -ans Schoenfeld In Aeclam« Universum" berlchsel, Hai bet oiben- urglsche Staat Leute von Hang unb Ansehen -erangezogen, die selbständig die Unterstützung tgannlercn. fielt Wochen Ift bereit« die nach» erliche Hilfe unter amtlicher Ueberwachung :.i Gang. DaS städtische Wohlfahrtsamt macht i« Pfleglinge eine« jeden "Bezirk« namhaft, mb der Wohlfahrt«psteaet oder -Pflegerin litt mit einer geeignete» Persönlichkeit ln der ?traf}< ober bem Mertel, in bem ber Pfleg- ,rfl wohni, In "Verbindung. G« wird bann in vbea Ginzels alle vereinbart, was die klein«

Hotgememfchast, die sich unter Führung dieser Persönlichkeit zusarnrnentui, für den Bedurs- tigen aufmbringen Hai Der Kaufmann nimmt bann z. H. ble Zucker-, Brot- unb Gemüse- mengen In Obhut, ble sich ble Fürsoraer al« ihren "Beitrag beim eigenen Einkauf abziehen lassen. Der Gevatter Schuster nimmt die Hatenzahlungen auf ba« neue Paar Sd ufy? entgegen, ba« ber Pflegling bitter nötig braucht usw. D,e einzelnes, Geber sollen nicht wissen, wem sie ihre Hilfe zuwenden Hur bie BertrauenSpersonen.b e dle ganz« Sach? leiten, slndelngeweihi. S« liegt tari.iei.ic zarie Aück- fichmahme auf ben Unterstützten, bem man da« brüdenbe Gefühl be« B«fchenktwerbcn« er­sparen will. Aber vielleicht gehl man barln zu weit. Gerabe ble persönliche Fühlungnahme mit bem Pflegling, bellen Hot ja unverschuldet unb burch ble Verhältnisse hervorgerusrn ist, bürste dem "Verhältnis erst die ^entliche Wätme und Innigkeit geben. ZeLensaflS ist der Gedanke von den .getreuen Hachbarn " bc« Katechismus, bet heute wieder, wo alle zu- lammenfteben müssen, leine besondere "Bedeu­tung gewinnt, möglichst weit zu verbreiten, nicht nur In den Kleinstädten und Dörfern, wo man ja dwI leichter gute Nachbarschaft hallen kann und hält, sondern auch In den Grotz» städlenSo ein« Aiesenkaserne im st.inernrn rarstandeskalten Meer . ew nni bann erst Seele unb Sinn," sagt fich.e -|eck).Oft, ja meist weitz der eine Flurnachbar dort vom anderen nicht« al« den Hamen aus bem Türschild unb ba« Schelten heftiger Stimmen. Di« Hachbarschast liegt In bet Großstadt dem Schirmherrn, der

Gute« tun will, meist viel näher al« in ben kleinen Stabten Wo« könnten ble öden, herz­losen unb erkalteten Großstädte allein durch solche Hachdarschaslen an Traulichkeit unb Be­seelung gewinnen!"

Shakespeare über dl« Auhrbesetzung.

Di« Werke grober Dichter sind gerade Io wie bas .Buch der Bucher", die Bibel, eine ganz« Welt für fich in der sich nicht nur Vergangene«, fonbern auch Zukünftige« fpiegell Deshalb hat man öfters Dichlerworte. die lange Zeit vorher gefprvchen waren, auf Creigniffe der Gegenwart bezogen, die dadurch merkwürdig erhell! und verliest wurden Diesen Verfuch, bei einem der größten Poeten aller Zeilen Antwort auf die fchvierigen Fragen unterer Tage zu flnden. macht Smtl Ludwig bei Shakespeare, indem er foeben im Emst Howohtt-Verlag zu Berlm eine .Anthologie auf daS letzte Jahrzehnt" .Shake- fpeare über unsere Zeit" erscheinen labt Gefchickt auSgewählte Worte de« .göttlichen Will" werden Hirt zufammengestellt, um di» Vorhästnisie während de« Welttriege«, bei der Kevolution und in der adtnungflen Zeit zu beleuchten AI« dies er

«igmuriigen t'tutung der Gefchehnisie unlerer Tage au« einem Dichierw.rk besten Groh» in der .ewigen Wiederkehr des Gleichen" ruht, |ei hier einige« von bem mitgeteilt, wat Ludwig bet Shakespeare über bi« Kudrb«letzung gehmbtr hat Da lt«ht am Anfang bi« Frag« aus bem .Rftnig Johann" .Von wem hast Du die groß« Vollmucht. 5rant» reich, zur Ked« mich ,u stellen auf Artikel?" Eben­falls auS dem .Ronig Johann" stammen di« V«rs« Frankreich, hast Du mehr Blut noch zu vergeuden? Hat freien Lauf nun unirrt Kechtrt Strom? ®r wird, gehemmt burch brtnm Wiö»rflanb.

©ein Bett verlassen und in wilde, Baba Selbst Dein behchrän'end User überschwellen

Wenn du fein silbeime« DeWästrr nichi Jn Frieden gleiten Iaht »um Ozean."

Ernst Hingt daS Wort de« Herzog« in .Matz für Mah" an alle Uebertreter drt Kechte«' Wem Gott vertraut be« Himmel« Schwert, Der fei untadelig, ernst bewährt.

Sin Muster selbst, um anzuleiten. So sestzuftohn. wie fortzuschreiten. Tltub gleiche« Matz den Fremden fehlen Sowie feinen eigenen wählen, Schande dem, der tödlich 1<6lägt Unrecht, da« er lelber hegt

Au« England« Munde sind an Frankreich di« Worte Pork« in .Kichard II." gerichtet .Ich fühlte meine« Vetter« Rränfung wohl Unb strebte wa« ich könnt, ihm recht zu fchasten. Doch in fo drohenden "Dassen herzukommen. Für sich zugreisen, seinen Weg flch bahn, Aach Kecht mit Unrecht gehn e« bad nicht fein!*

Von der Furchtbarkeit der Hlartecr. sprechen beredt Paulina .Wintermärchen" und tSoneril im .Rönig Lear" So fragt Paulinas .Welch Martern flnnst Du jetzt. Tyrann, mir au«? Welch" Köbern? Foltern? Brennen? Schinden?

Sieben

3n O«l. In Blei? Welch alt unb neue Quai Erdenkst Du mir, da jede« meiner Worte Die Kaferel Dir schürt?"

Und Goneril .Fhr haltet hundert Kitter hier unb Rnappen. Sv wildes Voll, fo schwelgerisch und stech Dah unfe, Hof besteckt durch ihr« 6111 tn. Gemeiner Schenke gleicht. Schlemmen und Unzucht Stempeln ihn mehr zum Weinbau« und Bordell " .Seid Freunöe Ihr englifchen Harren,* ruft zum Schluh Bäte« in .Heinrich \ ' feinen Sno- läudern zu .veil Frtunb:, wir haben stanzostfch« Händel genug Wenn Ihr nur $u rechnen wußtet.*

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