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Danzlyer Fragen auf btr Dölherbunbstagung.

Parts.» 3<DL CBTB.) Der Völker- Bunt hat sich freute Do mittag unb aochmiliafl ♦infltfrenb mir ten TtagdeaeiMtei her fretea ©tobt Danzig brl^ifüjL 3n edler ßtr.ue mürbe di« 3«af der TJÄrUtaunq Danztas an internem»- na len Äonfl ceffen bcfraribdi. irr Völkerbund nahm da« vor einigen Tagen »milch« Voten unb Danzig a bgef chloff« ne Abkom­me n «ur Xeimtnil, wonach die Freie S adr Danzig zu internationalen Jtonardlen eingtiaben ©erben unb ein bei anderes Kumm recht haben fall, do« allerdings aus Grand des Vertrag« von Ver­sailles von Polen auszuüben ist. Der M*Üen Frage lag ein ähnllcher Vorgang zu gründe die Ctdlung des diplomatischen Vertreters der Ae- publik Polen in Danzig insbesondere bei der BLgrühung frtmter Krieg-schiss« in Danzta Das frkrübtr erzielte Abkommen von dem der Völker- QunsrcU Kenntnis ruibm, beflimmt. bab in erftet Linie die Regierung der freien ©tobt.Danzig fremde Flotten zu begrüben hat unb bah Polen nur auf Grund der aus dem FriedenSvenoafl ihm zuerkannten Aechte im Anschkub hieran die kernten Flotten grüben darf Durch diese beiden Gnt'ch bui-gei hat der Vd'kerbun «ca a fs neue zum Ausdruck gebracht, bah die F eie © adi Danzig dn le b idnbiflee IKÜgllO ttc cuiopäifdym ©taatenorpanifaiton ift. ©odanR belchaitiqte sich ber Völkerbunterat mU der Frage der Or­ganisation her Danziger Polizei. Der heran be­sonders tatertf'lerte Vertreter Frankreich- hatte aber nach einem auftMcenben Bericht« des Gm neralfdretar« auf eine mritere Vehaudlung ber 0(09« IcgenbK'ü oerzichtct.

3m Anichluh hieran wurde die finanzielle Lage Danzig/ und das Moratorium be­sprochen, das ihr auf ein Jahr bewilligt morden «ft Die ©ladt Verwaltung soll vom Völkerbund aufaifotberi werden über alle finanziellen Mah­nahmen und über die ©a.iierungsplarre Bericht zu ecftatten and sich den Anempfehtungen des Fteanzou-fchuffcs des Völle.bunte« anzupasien.

Das Mandat bet bctfraiq ;i Obertommtf ars Öir Hoking ifl IxenZet Der Völlerbund-ra: bat h Ute nachmittag ruf drn Vor-sch'.ag der enaliiJfrea Begierun.; den bUfrcrigen Gouverneur po i Aegyp­ten Mae D 0 nnell zu ktaeni Aachs olger be­stimmt.

*Mus dem Reiche.

Die Rot der Redatle«re.

Berlin, 31. Ja«. tDTB.) 2lus Gin- Tabunq des Retck,sv.rbandes der beul (dien Presse fanb gestern abend im Reichstags- aedäude ein« Sitzung von Aegierungsmitglio dem. yariamentarUrn, führenden TKdnnem der Industrie, des Handels und des Bank­wesens statt, die sich mit ber Frage beschäs. ttgte, wie die durch die Aoilage des Zettungs- gewerbes ta grotzer Zahl stellenlosje» worbeneu Journalisten im VZirt- schastsleden mttzsrio.Mnde Verwendung finde» könnten. E-Hefredatutur Dernhardoew.it.', bah bei vielen Erürierutwen über die Notlage der Presse die Not der Redakteure viel zu wenig bcrüdfld)tlflt würde und dah durch ein Zusammenarbeiten mit den Führern der Oubuftrie und den Behörden die Lösung gefunden werden müsse. Direktor Richter vom Reichsverband der deutschen Presse schildert« in eingehender Weise die Notlage der Redakteure, um sich dann der Forderung auf Zusammenarbeiten zwischen den Dchörb.n und den Führern ber Wirt» schuft anzuschliehen. In der Aussprache bezeichnetcu sowohl Dr. Rle her. als Ver­treter des Bankgewerbes, als auch ©cfrcUn­rat Bücher vom Reichsverband der deut­schen Industrie bte UnLerbringung von Jour­nalisten in Bank- und Industriebetrieben als schwielig. 3.i den Bankbetriebe« komme nur bte Beschäftigung in Archiven in Frage und bte Industrie gehr uuHdeien Z.i.en entgegen. Deheimrak Bucher empfahl bl« Aufstellung von Listen über bte betonteren Derwendungs- möglichkeiten von Journalisten unb forderte im übrigen, dah bl« Rückvergütung«- fonds aus dem 'vreffenotgesetz unbebtngt auch zur Unterstützung der stellenlosen Jour­nalisten benutzt werben. Diesem Vorschlag wurde von den meisten Rcbnern zugestimmt.

Rücktritt des sächsischen Kabinett«.

Drr« den, 30 Ian lWTBf Der La n bla g bat einen Antrag ber Kommunisten angenommen, wonach dem Minister des Innern Lipin « kibas Bertraucn zu entziehen sei. Dc^ An­trag wurde mit den Stimmen brr Kommunist^ unb brr Rechten angenommen. Darauf U' da« gesamte Ministerium zurückgetreten unb ble ©teunß bes Qanbtaa) wurde a-f-Losten Da, Mi- nisterium wirb bte Des-äste bis zur Aeublldung Wsiterführw'

Mus Stabt unb Canb.

Diesten, bm 31 Januar 1923.

Tie Nnbrhilfc Lnmmluuq.

In btr GekchättssteN e des .Gle steuer Anzeigers" ginam sür untere tebrängten Vvlksaenosten im Ttuhrgediet weiter ein

Vereinigung ebrm IMer 1000. Fa. Stert Schlüter 20 000 General 0 ©r^chr 1500. Per­sonal ber Fr A. Kramer Ach» 1200. Stammlt'ch ©chermukv im Gasthaus zum Schwan <3*0. GW Terfrdnutpn POO .Vandalia" Vtt) 5000. H-indch Schulrbd« *000 Karl Xei-.-N 2000. Ttirtrnimmer Dentist Friedrich 1000. X R. 1000. I Altvater 1000. Untertertia bes Vanbaras-Luk»M,g-Gymna- sium« unb Ordinarius 7000. A. X 23 000. Unter- suchrmgsamt für die Prvv Obrrbr'fm 13 500. Ovaria 4 Ob-rreo st stille 4200. Deinrich Kern unb Adolf Krug M Freunden unb Vebrnnken 900. U 100. H ©ad Schirm- unb Leter waren 5000. □Datiertrr>rtre-\in Hellas Darmstädter -Aau« 2873, Karl Vurhenn. Darmstädter Hau« ®CO. 0*a>n- doline Dv.dvn 10000. Dr Steinreich 2000 Steng- ter Olvnoft. Kesteldach 3000. Quarta bH 2«rnb- £-Ludwig-^vmn.1 st um« 12 ©chüker. I8X1. Ge­malt im bmel-Xc4teurawt Hintenduog N rt

Dm Gebern berzNchstm Dank' Tfrttrrr Spen­den werden in ber fZ«t chä f tsstell« bes .Giehenrr Anzeiger« cingriwnucen

Weitere ^ahrplan-(^inschrä''kanqen treten von morgen, 1 Febraar. ab te Kraft. CNi unk rem Bezirk fallen aus

Storch Fr ankfurt Kassel O-Zug Z5 Gllstm ab 11,32 abend« nach Hamburg. V-Z^g 76 Gieten ab 8j03 dvrm nach F a kfnd Am L Febr. txrfebn ler,lerer noch bU MeL ^edonenzug 773 Gllstrn ab 12 32 mtttag« nach Kaf d. Pertvnenzug 776 Giesten ab 2 45 nadyn nach Fraälfttt.

©taufe Gtestea- Fnlda Z^g 557 Gtehen ab 3.40 nachrn. bU Fulda, an 6J0. Zag 562 ab Lauterbach 2,14 nachrn. bi« Diesten, an 4.27

Die Mittag«züg« der Biebertal- bahn fallen von morgen ab bi« auf weiteres gleichfall« aus

Din« Pr0dinzialtag«sitz»ng ist voa bem Provinsulldireltvr Matthias auf Samstag, 10. Februar, vormittags 10 Uhr, In das Regterunqsgebäute zu Gietzeo einbe­rufen. D.e Tagesordnung lau et: 1. Äonfliiu.e- runfl des ProvinzialtagS. 2 Sntscheidung über bte Gültigkeit bei Wahl ber Mitglieder bes Provinzial:agS. 3. Fest Atzung ber Taaegeldei unb Reisekosten ber Mitglieder bes Provin- Munb des ProvinzialauSsd-usseS, sowie atzmanner. Hiernach findet bte Wahl bes Provinzialausschusses statt. Aach ftattg.- hadter Wahl 4 Dntscheibung über bie Gültig­keit der Wahl der Mitglieder anb Lrsatzmän- ncr bes ProvinzialauSschusfes.

Die Sifenbahnsahrpretse er­fahren von morgen ab eine hund«rtpiozentige Erhöhung. Sine kürzlich von Darmstadt aus Derb reitete Meldung, bie ReichSbahnverwal- tuna wolle anaestchts der ungünstigen Zeit- veichälwtss« auf bte Verteuerung der Fahr­preise verzichten, entbehrt danach bei Be­gründung.

Die Sinrichtung von Hauökvn- ten. Auf bte ta unterem vtutvgee -ÖUiUe ocr- ötltnUwtec Ortssatzung über bte Einrichtung von HauskoniLn vom 27. Januar 1923 fei V-^r bo- onbert (nngeiDieten W ift cei ber Einrich­tung der Hausto.uen der Zwei.al au|getaucht, ob ber Hausbesitzer verpfliche ist. dir vorgetch.ie- benen B:irag* auch ban<i abzufüh t.x, wenn zur Zeit kchon Arbeiten au Laste.' bei Hauskornr>s auegdübit werden müsss» oi«r ausgesührt sind. Di. D.rtfcheibung wird dahin zu treffen fein, dast mit Zustimmung der Mieter üver die auf da- Hauskonw abzufühcenden groston 3n- flanbf?rungszufchiäqe verfügt werter farm, und bafe llch dadurch eine Abl.Gerung dte'er Brtrage erübrigt. 9i ist jedost not würdig, dast die Zu­stimmung bei Mieter zur Derwe rdang des Del- dc« der ©tabtfaffe schlftlich mit x'ellt wirb, um den Zailungspflichttgen entsprecherd entlasten zu tomtvn.

Di« Hunbertfähe zum Xeichs- mtetengefetz find vom Kreisamt für die Stabt Diesten auf 2850 Prozent mit Wirkung vom 1. Fe­bruar ab festgeletzt tnorben. Das Wastergeld. bie ©d^cnfldnfcfl-taeHkbren unb bie nachtrüälich K zahlenden B andverlich^rungSt- »rüge find in es cm Zuschläge nicht enthalten.

* Der Kleinverkaufspreis sür Milch ist für unser« Stadt mit Wirkung von morgen ab auf 334 Mark für das Liter fest­gesetzt worden.

Zunächst keine zeitliche Be­schränkung Der Arbeitslosenunter­stützung. Die Anordnung der Hessischen Mini­steriums für Arbell unb Wirtschaft vom 15. Juni 1922, durch welche bte Dauer ter Drverbslofen- unterstühung entsprechend ter Verordnung über Srwerbslclenfürforge auf 13 Wochen beschränkt wurde, ist bis auf weiteres aufgehoben.

* Die Schornsteinfegergebüh­ren. Die TeuerunaSzuschläge zu den Gebüh­ren der Sckwrnste.nfe er sind mit Wirkung Dom 25. Januar 1923 ab bis auf toeiteita wie folgt festgesetzt worden: für die Kehrbesirke der Städte Darmstadt, Mainz, Offenvach und Diesten auf 10 300 Prozent, für bte übrigen Kehrbeztrke b«s Landes auf 14 400 Prozent. Die Gebühren einfchliestlich Teuernngszu'chlag betragen bemnad) ab I. Januar 1923 in den städtischen Kehrbcsirken das 104fache, in den Übrigen Kehrbeztrken des Landes baS 145fache ber Grundgebührensätze der Bekanntmachung vom 8. Mai 1922.

* Dreieinhalb bis vier Milliv- ncn Mark für eine Dreizimmerwoh­nung. Aus einer RegierunaSvvrlage des Land­tags gebt hervor, hast Im Früdiabr eine Drei- llmmerwvhnung 3*/, dis 4 Millionen Mark an Baukosten erfordert.

* Anlaflenkonzert fbito morgen. Mitt­woch. mittag» 12 Ute. bei.cstiger Wilierung durch die Kapelle des I. lHess.) ®renaMtT'3a taillrm» am Liebigdenkmal statt. MusiN olge: 1. Karfrritaa?zauber aus .Parstval". R. Wagner: 2. Paraphväte über bte .ßorcleo". Jos T'ftpabb.; 3. .250 Jahre deutschen Lebens'. Potpourri, A. Ad mann; 4 VcHonalfe Xr 6. F. Shopta: 5- Für Deukfchtanbs Ghr«! Marsch, K Friede­mann.

e Din« Richtigstellung. 3u bem Bericht über tas Dchl ä tgkeitsseft in S i b b 0 ,Finnlands, ben vir in unserer Samstag- Xummer brachten, wirb uns berichtigend mll» geteilt, dast der RUnenrag ber Veranstaltung nicht 2000 sinntsch« Mark unb 468 355 Reichs­mark betrug, sondern sich auf 2000 finnisch« Mark ober 468 356 Reichsmark belt.s. Dir bringen btef« Erklärung gern« zur Kenntnis unfern Leser, bemerken aber, hast der Irrtam auf letten bes Ginsrnders jener Information liegt. In dem uns übermittelten Schriftsatz heistt es wörtlich: .2000 finnisch« Mark unb beinahe 468355 Reichsmark.'

Vorustize«.

Xatzes kalender für Mittwoch ©ttibtttentrr 7 Uhr . Rlucht der tzta iernis" Vichtt.i ltaus Vab'dolstiaste , 3»Lt.-ri igti end Tränen der Heimo: und .Hinte- den hob«* Veram,' Palast-Li chrfviele Jfrw ex Ute Wüste- wnb Vas orteniattsche Ärattimker-

- Die LNerar Iche G«l«llschast rxronfialtel am Dewrrtrttafl ta der Reue- Alla ♦hie Xaftibnina «ttarakn ch- Schulens Diele Pro- teffor K hl« ber frrenbft bl «b en ägyv- "ter ¥a«r«n *tr Mt XitibnuNi fhd allen Schattenspleies zur Veriügung gestellt hat, wird

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Pächter. Weindera (Frankfurt a Die ÜtfTtäbter Jagd erfinerft sich

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wurden hier mir ta gertnicr Za offenen Steüw' standen 21 6:ell über. 13 Stellen wurden besetzt.

au bem tat 2 3r.9 vom 31 t.DClni* Gr.ürmmelist Äestetenuig der Tmschu

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bauprsachlich auf der Suche nach landwirrfchast- lichen Verufsarbeitern "Schweizer. Knechte, 2c- bellcr auf IadresveMsagi <Meflcnf).ti.vir5ct^r fordert 26

Das Baugewerbe liegt InfoL Jahreszeit unb der wirtschaftlichen Vers darnieder. Sowrll noch geacdettet wird, handell es sich nur um Heine Acbetten. 4 Stelleniuchende.

"'«ch» deut MUlflirt. QL xns i? fr®*

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der-, atet 2rfcei;

Heutiger Staub bes Dollars 10 Ute vormittag«: 5raemirt a. M_ 45 000. 46 000.

Der Bergbau nahm den Arbeilsmarv nur ta germaem Maste in Anspruch 5kiWelte ist von der S t e t n i n d u st r t e zu berichten. Das btefige V^»unftetatergwert har seinen Betrieb, den U ta» Äovemter mit einer geringen Arbciteczahl tpirttr aus nahm, auf cx 105 Leute ausfl.tehnt 3n der Zoninbuftri« mustle arfolfl« Abi^ylchw erxflfeiten.

egl tott vorüber'

«ftatn Dög 1 Dtanöv ftWfftd-cr Nvetbsloser Hmitzuna d «inte Oben

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wnber fast durchweg mit gekürzter Arbettszett. Die Zollsätze find texr atnae derabflefetzt worben, aber durch die Alartw.riverruefl enitte btef« Sc- leichterunfl schnell vbllig wieder a^fgedode». Io dast die 5a?.Italic doch fo s,ech tat Prelle blieb, hast ber Ablatz darunter zu leiden ballt. Gegen < nbe Dczemoer e^vlg.e bei verf Hiebenen Firmen eine B<1.iebsein'tcdung. MU veucren ©ch-'reeig- ketten ta der Tabak Industrie muhte nach Lage bte Dinge schon Dnde Dezember gertchnet werden.

3m Beklcidung«g«Derde war bte Arbeitslosigkeit auch im D^emdee recht lüdlter. 21 Arbeiislofen standen nur S offene Stellen zue 'QBabL 2 Stellen wurden besetzt.

Der Gietzener Arbeitsmarkt im Dezember 1922 lGigene Information des Siebener Anzeiger».)

ftrst»» Dtehm arki ewrte von einem starke« polizeilichen Aufgebot Überwacht, des '.ch belonders den zahlreichen aul dem b e- letzten Gebiet zugereisten Viehhänbteea ba- krfjte. Diese treiben bte Vieh Preise zu nesigE

Im allgemeinen ftanb ter Artettsmarkt auch an Dezembe im Zei chen ber trüoen DiNschatt»- geftaUung. 3n ^erschi denen Fadrtkationen führte Die D1 r.fchafts r^rlchlnchteru ng zunächst zu f«ll- weiter Biriebse-astellaaa. die nach 'Xeujate non txrfürv«:.' UrteitMeÜ avgelöst wurde

Dtc Landwtrtlchaft Dar im Dezc'nder

TavnuswLlder bis zur Höhe der Lapersburg inb ift wegen ihrer Rotvildbeslände besonders te* Rbrt Die Holzver st eigerungen to n staatlichen Wälde-n am V)iNierstein stad I» vollem Gange Dir Prelle sind sehe doch © wurden für 100 Diche--JV .m t>urchlschnitt0ch 00000 M 70 000 Mart bezahl

Kreis Wetzlar.

k. K r 0 s d 0 r s. 29. Jan. Sin« vom hie­sigen Ortskartell des Deutschen Beam­tenbundes durch Schulkinder einq«lettM Haussammlung für die Aothilse i» Ruhrgebiet brachte 21 500 Mk.: btt H* qlieber des Ortskartells spenbeten weite« 21 000 Mk , so dast ber Zentralstelle 42 500X3 überwiesen werden konnten.

Hesseu-«assa».

dte zu in Lett durch bte ungeheure hr lsst verursacht wurden, ein Drennofe« stillae1> den. Dte für dtefen Ofen haupt'äch'.ich für gebende Arbeit eingefteHtan 13 ß-ute tarnen zur Sntlassunfl. Man hvsft jedoch, dast bieter Betrieos- teti im Früd.ai-r wieder in Dang gesetzt werten lärm. 3m Hindiill auf bte hohen Preise unb dte wirtschaftlich« Unsicherheit kann nicht auf Vorrat

In (Griebel 70. der Butzbacher 30 und btt

Pohlgönser 40 Zentner im Wert voa etwa I r° * 90000 Mk.: bie Waren ber KolonialwaretzB j

Kun

Gemälb

fvd Ira IßlfVang, ! d,:nligur

gearbeitet werten.

InterMetalllnbuftrie war im Dezem­ber ein fühlbarer Rückgang zu bemerken, ter m ter allgemeinen WirtschastSIage seinen Drund hatte. Lroytem man sich nicht oerhehlte, bah auf dem deutschen Aasatzmarki infolge der politifchen Sntwicklung mit Schwierigketten bes Absatzes zu rechnen ist, wurde im Dezecnber noch voll gearbei­tet Dte Arbeit stöhne in der Mtuillinduftrie batten im Dezember zum Teil den Tbelimarflfianb erreicht, ober auch schon etwas überschritten. In- foloebel ei machten »ich für «men Teil der 3nbufrrte Atzatzschwicrigtetten im Ausland« b«merkbar, dte a. B. dahin führten, dast sich di« einschlägifl« Pro­duktion eines Xachbarlantes auf Kosten ter deut­schen Grzeugung box Dadurch sind kn Deutschland Quifträgc ausgeblteben.

Die Holzindustrie bot schwaches Ar- betUange5oL 5 offenen Stellen standcn 10 ©teilen- suchende gegenüber. 2 ©teilen warten besetzt.

Rahrungs- und Denustmlttelge- werbe. Hier wurden Im Dezember 11 stellenlose Bäcker unb Konditoren armechet. jedoch war nur eine offene Stelle norlkinten, die auch beseht tourte Die Zigarrenindustrie arbeitete im De-

aeschäft« im Betrag« von runb 100 000 ML, j Der Manufakturenwarenhandlungen heran# " schlagt rnästig zu 120 000 Mk. und schlichltch Mt bis jetzt erfolgten Schuhreparaturen 50 Pack» I je 1500 Mk. niedrig berechnet 75 000 Mk. In Selb berechnet beläuft sich bas Vcsamtergsbe e nis ber Sammlung auf 825 552 Mk.

4 Ba b-Rauheim, 30 Jan. QM ter heutigen Verpachtung ber Ockstädter Jagst Deien fdtbertger Pacht preis 4000 Mark betn* 1 tourte bie »üt>*'.bau Summe von 5 700 300 Mall erzielt. Der l-i Herr.,« Päch «r .Fabrikant X o ba ch (9rtebbern blieb mrt lebwm letzten Debet , nur um ettoa 100 000 Mark hinter dem Rett

bs Hungen, 2» Jan Di« Arbeiter dar benachbarten Grube .Friedrich" Huken be- schkossrn, für di« Xuhrhilie äleberschich- ttn ju machen Bravo?

rt Sich 29 Jan In dem von Männern und Frauen aller Stände und Parteien bis auf ben lernen Platz teilten qrvstrn Saal von .Steins Dartm" fanb grhern ab.mb «ine Volksver­sammlung statt als Protest gegen ble Besetzung bes Ruhrgebiets Dir Red­ner tes AbTnds. Vüroermeister Völker, ta testen Händen M« Leitung ter Verdammtunfl laz. Sti.tsbechant Lenz Sttktsp*arrer Schor- j e m m « r unb Stad'rechne? Heuser schilderten anfchrulich die Xot bes Vat- lmdes unb rieten mit «inbrinfllicken Monen aal zur Ginigkeit, Ovierwilllzkeit und -Dotkeskurcht. Di« ®t<ang- DCTttm- ter e*ate sanaen zwi'chen ben Ansprachen Ctfter von tenlter Heimat unb teullcher treu« Zum Schluh b.xxufk da« D«ut<d*.'anMl«b durch ben ©aal Ww grostzüglge Sammlung für die Auhrstlls« ift Im Dange Dte Beamten baten bereits «taen testtaunten Hun­

te rllatz ibre<^.te6alte btetem HUfswerk zur Vtt-

5 b «f r o b. 30. Jan. Dte btaftge G«- meinbefagd. die 317 Hekrar grvst <t wurde für 1 72000 Mark neu verpachcet

In «Incm einleitenden Vortrag auf bte historisch« unb kulturgIchichtliche Vedeutrnfl te« orientall- schrn Schtttenspie^cZ eingehen unb einig« beton­tet« chuvakteristische .Figuren -eiten. Bei ter Aufführung bei Schattens teleJ .Das Krokodil- spiel" wirken bekannt« b« i^ Kräfte mit

Dte Literarische Gesellschaft bittet uns Darauf htnzutoeisen, bah dte Plätze für bie 2küf übcunfl tes ortentallfchen Schatten­spiels am Donnerstag entgegen ter eilten An- Attgt sümllich numeriert find. Aäheres siehe in ter heutigen Anzeige.

LSettervorauSsage für Donnerstag:

Mild, später kälter. Niederschläge, West- tmd Rorbwestwind«.

Die Wetterlage hat sich überaus schnell geänbert unb bleibt weiterhin veränderlich.

Landkreis Gietzen.

X Wie 1«ck, 29. Jan. In ter letzten ®e- meinbera tss ihung tourte ter Punkt Wob- nungslurusstcuer ter Ftnan^kommisslon zur Aus­arbeitung überwiesen. Der Sportplatz soll auf ter Uddum angelegt unh bort auch eine Block­hütte errichtet werten Das W a s s e r g e l d er­fährt rückwirkend auf ben 1. Januar L Ist eine zeltgemähe Grhöhung. sür den Haushali auf 1000 Mart, Tinzelsähe von 50 Mk. (dieg?) bl« 300 Mc. lDrohvieh) Beschloßen wird bie Grrtchtnng cuta 2 c i d) « n b a 11 e. und ba« weitere ter Bau- und Finanzkommlflion übertoiefen. Reue Schulv 0^ - standsmltglleber werken aus dem D«- meinteral: Bremer. Vogelhöser unb Kümmel, aus ter Bürgerschaft: Heinrich S ein, Karl Weller VI. unb Heinrich Weller XVI. Die Instanbleyung bes Schulhofs wird ber Baukommission üderwid-n. Dem ©tenoaraphenver« in wirb ber Ge­meinderatesaal zur Verfügung gestellt, wobei ter Verein für Licht unb Heizung zu sorgen bat. We­gen Verletzung einer Lampe t n ber Kirch- (Trabe ist ter nächsten Sitzung Vorlage zu ma­chen. Denebmigt toirb bi« Holzsubrnifs ^on und g«gcnüber einem Schreiben ber Oberförsterei bete. Hol-hauerlöhneter früher« Gemrinte- ratsbeschluh aufrechr«rhatten. Bekannt- machunaen sollen künftig Im .Diestcner An­zeiger- unb tn ter .Oberh«ssischen Vvlk-zettung- edolgen. Die Instandsehung ber Dackhä us«r unb ter Grlast einer Va ck h a u s v r d n u n g toirb einer Kommisficn übertoiefen. D,e B:schluh'attuna über die Bdeyuna einer Lehrerinstell« toirb bis zur nächsten Sihung vertaat. Die Grruchlung eines af epferchs toirb ter Baukommllston überwielen. Der B.rge'.meister tetthtete über Verhandlungen mit bem Vuberusschen Gtf enwer k und verlas ten Rechenschaftsbericht

feine offenen ©Stilen

Die Laae im Vuchbruckgetoerb« ift Wetter auherordentlich ungünsttg Der Befchäfti- gunflStoi Le Hut andauernd unter starke« Auftrags­mangel zu leiden. Gim günsttgeoe Gestaltung dec Verhältni's,' kann hier nur erwartet werben, ttxnn die Behörden uab $rroatUnternehmungen nach testen Kräften das Gewerbe mll Aufträge» unterstützen.

3m Gast- und ©chankwi rischaf Es» g« werbe waren 7 offene ©teilen vorhanden, um die sich 11 ©tellensuchende bewarben. Samt- lickte ©teilen tourten besetzt, hauptsächlich handelte es sich uw Aushilfskellner.

Ungelernte Arbeiter und freie Berufe. Für De!egeo!>ii^a.b t'er toar Im De» frtmber immer noch Veschäftiflunflsmöglichkeir vor» Händen trotzdem auch hier eine Verschlechterung der Xttettemadtlage teullich zu bemevfen war 515 offene Stellen. 609 Stellen suchende. <24 Stel» Len wurden besetzt.

Zur weibliche Arbeitskräfte waren 117 offene 6teilen vorhanden 33 SteUmckuchende bewarben sich. 25 Stellen wurden besetzt. Haupt­sächlich wurden Puvfuaaen, Waschfrauen und Dienstmädchen gesucht

Stellen Dermitilungstäiiakeit des Arbeitsamtes Im Dezember mim» [ 14>e Pe.sonen: offene Stellen «tafchb Reste des Vormonat« '.SO Arb itfuchente 821. bdatzt- Stei­len 539. weibliche Per fönen: offene ©teile 117. Arb itlLatente 33. bdeftte ©teilen 25.

Die , abl ter unter stützten Gr werb«, loten belief fich am Iahresente auf 10.

* Grünberg.31. Jan Oer Gern. >«. rat hat au« stadtllchen Mitteln 100000 ML für bte Xu hrhilf e zur Vedügung gestallt.

Queckborn, 30. Jan. In «in«r Tti» fammlung ber hiesigen Ortsgruppe tes Hess. Batiernbunde« wurden von ben anwe­senden Mitgliedern 38 Zentner Brot- g e l r e I b e unb 7 0 0 0 Mark in bar sür dl« Ruhr Hilfe gespendet.

Kreis Lauterbach.

Lauterbach, 30. Ian. Di« Brüter« schaff Lauterbach tesIungbeutschenOr- benS hat 300 000 Mark für ble Ruhr- Hilfe gespendet.

Krei4 Vüdingen.

Dübelshelm, 29. 3an. Bel ter Sammlung für bi« vebrängteu Ruhrbeutschen gingen hier ein: 580 000 Mark Bargeld. 43 Zentner Frucht, 170 Zent­ner Kartoffeln, 1 Sack Roggenmehl und vieles ander«.

Stockheim, 29. QaiL In unserer Ge­meind« wurden für di« deutschen Brü­der an der Ruhr gespendet: 167 345 Mark bar, 72 Zentner Kartoffeln, 16 Zentner Frucht und 1 Zentner Mchl.

Kreitz nriedderst.

Butzbach, 30. Ian. Die Sammluatz für die Wlnternothilse kann letzt In ter Hauptsache als abgeschlossen angesehen wer­ten. Der Eingang an Bargeld beläuft sich auf 440 552 Mk. Dazu kommen an Gaten In Aa- tura unb Waren: die Kartoffeln ber Landwirt«

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