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der

aut<ioröcnt((t preldren Lage Deutschland«

mit bi»

Man ttnrö dieser Pariser Meldung fotange größtem TH 11) t r a u c n begegnen müllen, nülit irgendwelche "Bcläligunjcn über der-

Finanzkontrolle?

PariS, 29 TU» (WTB) Der Berliner "Beriet tciftattcr deS Journal meldet, leit einigen Tagen spreche man fn b e u l T4) e n demokra- tilgen Streifen davon nun wolle sich an die Entente oder an be.i Völkerbund aeenten, um eine Fiiiaazksnttvlle nach der 2Trt. j>ic sie in Oefle.T.(d) auigeilchtet ist, zu verlangen, damit Deutschland eine auswärtige 21 n i erb e er­langen tonnte Ter Be ich!-r läster sagt, dieser Meinungeui.ifchst'ung habe Ilch'inso ge einer ge- tri'len Ea npagne dtp omati che 4gcni-n Eng­lands collj>;en. er fei nbc auch der 2luSd ud

Die Regierungskrise.

Deutschnationale und Demokraten um die preutzlsche Koalition. Roch keine Erfolge Stegerwalds. Nochmals der Gedanke einer Arbeitsgemeinschaft der Mitte unter sozialistischer Duldung.

GrundsatzTR a r f t ft g l c i ch M a r k" nicht unbedingt aufrechterhalten werden könne. .3n der Auswertungsfrage müsse jedoch auch auf die wirtschaftlichen Umstande der Jetztzeit 7?üdltd)t genommen werden Es müsse unter ollen Umständen die wirtschaft­liche Lage des Schuldners und die Lasten öffentlicher Art. die dem Grundbesitz auferlegt stad, berücksichtigt wer- den. Auch müsse berücksichtigt werden, ob eS sich bei dem Grundstück um industriellen, land­wirtschaftlichen oder Hausbesitz handelt B-- fftmmungen des deutschen WährungS- rechts ständen einer Aufwertung der Hypo­theken nicht entgegen.

Preisabbau.

Berlin, 28. 7lot>. (DTD ) Der Uh. lerau«fchuß de« A e I ch « w i r t f ch a f t « . rat« für Landwirtschaft und 6 r . nährunq hat einfthnmig estte Sutschließnug cngeuommcH, in der e« heißt: Di? vielfach zu hoch angesetzt« Goldpreise müssen schien» nigft abgebaut werden, da andernfall« die Konkurrenz mit dem Auslände auch zukünftig unmöglich ist. Der hnirre Markt ist ebenfalls nicht genügend aufnahmefähig, da der frühere renlenbeziehende Mittelstand enteignet ist und die breiten Schichten der De- völkernng bei den hohen Goldpreis« noch nicht kaufkräftig genug sind. Mit der B e 11 e i I n n g der GoldzahlungSmit» te(, bie beschleunigt we'den mutz, und mit der Beseitigung der künstlich zu niedrig gehaltenen Sinheit«knrse mutz eiuher. gehe- der fofortgle Abbau der Risiko« feinten und zu hohen Grundpreise

artige temeta ifi? "Jlcigung n au« zuverläfst- flerti Quelle vor i gcn De. vorn .Journal" de- mokratifchen Streifen untcrgefcbobenc d>ebantc. für Cie CJUangung einer au« innige i 21nleilx e.ncn wesentlichen Teil der ohnehin fchoa aus ein Min- bcflmar, befchrunlten Souveränität *u opfern, ift vorläufig iLcnig'le 18 noi fo ungeheuerlich, bah eine balofg; Tlufiluiung über ctanigc "Sublung- nähme in dieser "Richtung ve.langt tie.bcn mür/c

Hwngit li)ti«te t*t6l« lageeuunner bi gnm Nachmittag eortjir ohneseb« üerdurdltchkett.

Preu IMr 1 a>« ystze fttt Anzeigen von 27 mm Breit« r IichS.auiioLrtn 10®olbpfennlg, für Ke» Marne-iflnjeigen o.TOmm Beeilt 35 Goldpfennig, ElaiDori4)nit 2J , Äu|-

)lag - Öerantworllich tut Politiku. JeniQeton: l)r Friede, lllüh. Lange; für öen uortgen leit' (trnft dlum chein. für den Anzeigenteil: Han» BeA, lämili 4) >» e je.t.

.OHÖ.er OUw üciciiigcn

aoetbc 2B;c weiter au« parlamentarischen Strei­fen txilautet, betritt। auch beim Zentrum die Anfchnuung Pot bah zu einer Aenderung bet ÄooLtion in Preußen fein An|ah vorliege

7T<ut Anfichl de« .Bert lagebl ", der .Bost Ztg unb be« .Barman« finb nach den Erklä­rungen ber beutle nationalen unb btr bemofrati- toen Reichstag«iraktion über ihre Sie lang zur Singe ber 2iegieiung«foallston (n Preußc-n

trte "Verhandlungen der Parteien über die Bil» buug eine« Bürgerblocks hn "Reiche al« ge- fchettert zu betrachten

21u<t. die Kanzlerkandidatur Slegerwald« fei damit nach Meinung der gcnatnien B älter et- lebigt Jm Degenlatz hi rzu N-Ht bie 2tul1anung be« .Vofafanjcigert" Ta» Mali teilt mit. bah nach Abfchluh ber gestrigen Fraktion«beratungen Im Reichstag Stegerwalb sich zu einer Unter- rebung zum Reictzspräkihenten begab, bie den Stand der Tinge in der Stabinctiefrage zum Tegenstanb gebidt bube 2tu*biüli(i> anrb oon unten(ttelcr Seite leftgefleflt. bah Stegerwalb in bieler Bespiechung nicht erklärt bat. er tönne den Aust rag zur Kabiuettäbilbung, den er jo for­mell nrxr gar nicht übet nommen bade trfiolgc der neuen Va je nicht au« übrei Irgendwelche ®nt- scheibungen sind in bie'er Unterrcbung nicht ber- beigefübit atoibtn. man wir) vielmehr ben 21u«- gang ber heutigen Be prechung im pieuhUchen Landtag unb bfe davon aohängende Siellung- nabme der ReichstagSsiaktio en adzuiait.n haben 3m Kaule be« gelingen Rachmsttc.gr war­ben laut .Tageblatt auch unverbinbi'iche Besprechungen bgr Demokraten mit Öen Sozialdemokraten geführt Seiten« der Sozialdemokratie sei erklärt worben. Ile habe nicht, wie e« urspiü iglich bi-'tX die "Beteiligung an irgendeiner Äoalltion abgelehnt Dem ."vor­wärts zufolge denkt man seht an eine "Regierung ter 2lrbeit«a»me!nfchas! der M ! 1 i c, b;; von der S-ziaidemokratie geb albet roerVn »oll.

m. 281

fttdjrni toglich, «mtzee -o.n- eeb Feiertag«, ^UtxrSomslo^ibdJagr EichenerFamlltend lütter Woche».8«,u«,prei« 60 »otbpfennig ein- schließlich Irägerlohn, ch bei ?lid)ter|ä einen enjtlnet Hummern m- folge höherer (BetoolL- ^eknIprech-Anletlüsse: für die Schrift enung 112. für lerlag unb

Keschüftafl.lle 61.

>«Ichrtst für Drohtnoch- nchtem: lUzeiger Gieße».

C»«f*eä1eito:

jrfihwl e. BL U6M.

| den Unterworfenen heißt .Die au« der I neuen Förderung seit dem 1. Oktober flam- taenben Stöhlen- unb Rnf«t»r>rTätf sind Eigen- Mrn der Dergwerke"? beschlagnahmt bleiben die auf Ronto der Rohlensteuer fottgenoinme- nen Erzeugnisse sowie bie Metaüerzeugnisse, die auf Ronto der Sachlieferungen weggenom- men wurden. 3m übrigen hören mit Unter­zeichnung de« vorliegenden Abkommens alle "vesch.'aznahmen in b?n Der swerfen oder Kon­zernen auf. Die beschlagnahmten Iörderloko- Motiven, Tankwagen und Spezialwagen wer­den den deutschen Eigentümern wieder zur Derfüauna gestcllt. Die Deutschen haben eben jetzt .freiwillig" zu frohnden. Wan beachte: Die "Bergwerke haben zusammen 15 Millionen Dollar als einmalige Abgeltung für die rück- ständigen (in Deutschland aufgehobene nl) Rohlensteuern zu zahlen. Dazu kommen zweierlei fortlaufende Abgaben an die Ein­bruchsmächte. Erstens eine G e l d st e u e r von 10 französischen Franken (ungefähr drei ®rlb- marF) für jede geförderte Tonne Rohlen. Zweiten« eine Aalural st euer an Kohle (bi« zu 15 Proz.s und RokS (bis zu 35 Proz.>, sowie an sonstigen Aebenerzeugnissen.

Rann das besetzte Debiet, dessen Wirt­schaft in der Wurzel erschüttert ist, diesen furchtbaren Tribut leisten? Die Rohlenindu- ftrlc erklärt, es lei einfach ausgeschlos­sen. die Abgaben aus eigener Rraft für längere Zeit bezahlen. Andererseits hat in Berlin Dr E t resemann noch vor seinem Aücktritt wiederholt versichert, das Aeich könne heute nicht mehr an Barleistungen oder Lachlieferunqen für die Entente denken. Die neue Aeichöregierunq wird eS als eine ihrer ersten Aufgaben betrachten müssen, zu dem Wicum-Bertrag Siellung zu nehmen Werden die Leistungen des rheinisch-westfälifchen Bergbaus cn die BesayungSmächte vom A.iche zurückerstattet? Wenn ja. in welcher Weise denkt man sich das in Berlin? Wie die Leistungen ber Frohn-Pwvinzen aus 7?e- parationSkonto gutoeschrieben werden sollen, bleibt nach dem Wicum-Bertrage der Aepa- rationSkommillioii Vorbehalten, .älnbefchadet dieser Entscheidung", wie eS im Zwangsoer- trage so schön heiht. machen sich Frankreich und Belgien für die Ausgaben der Auhr» besetzung .jetzt und künftig" aus den deutschen Leistungen vorweg bezahlt. Außerdem wird die Micum die Desamtverteilung der Brenn­stoffe kontrollieren. Die Bergwerke haben zu diesem Zwecke alle von ihnen verlangten Aus- stellungen zu liefern. Sine neue Blüte der Industriespionage steht bevor "Oder kommt eS bei der Bergewaltigung. wie sie der Wieum-Berrrag vorsteht, auf solche« .Stu­dium" gcr nicht mehr an?

Ein Solinger Ardeitsabkommen.

©Olingen. 28 "Rav <WTB) Zur Besei­tigung der Arbeitslosigkeit wurden zwilchen ber ©olinger Handelskammer ur) Öen arnilichen eng­lischen Stellen lewie mit Vertretern ber 3nter- Xflliterten RpciiiltrndkomnnNion Verbandiunge-.

t*£ «u einem**.1 köcremfcxrancn ytüpa

dem Eclchäftövrd: »ag/auSlchuh i d rwie en

Da« Hou« stimmt cxinn einem AuSfchah- antrag zum

Toberkuloleqesetz

^u. da« Io berichtigt werden soll, öaf) eine Pfllcht- anmelbung für ten zugezogenen Arzt nur dann l-licht, w.nn nach ärztlichem Uri.il ei t Rrank- MtSfall al« tatsächlich anfted. b.trachtet mer- -<>' muh. unb tob ferner bte Un erluch-ingS'telle unj die Meldestelle nicht zur 31rjfDe-1c'gjng S gcn Un Am b nutzt werden kann 21'1 ein Antrag, für Schulbauten die Mft.l bed-o- tenb zu erhöben wnb angenommen Durch ine 21enberunfl US Vvlk«fchull<br r-Dienfteinfommen- fl fctze« Jollen die mit "DvlkSlchalen oerbun. v.rcn log mannten geb b-nen Mafien bzw ihre Lehr­kräfte in ber 2lufrutfung«- bzw Beförderung«- möglich^!' ben M:ttc!'chulcn bzw ueu Mmet- fchuilehrkräften glcichgestellt werben

Die Gefahren des Einheitskurses.

Frankfurt a. M. 28 Aov lWolff.) Die Frankfurter Handelskammer hat an ben ReichswirtfchaftSminister eine Eingabe über die Handhabung der öinba «(urflKrorbnung ge­richtet, in der e« u a fjitify Die LiinheitSkuiS- verordnung wird in einer Weife geboabbabt. bie mehr und mehr da« getarnte Wirtschaftsleben ben tchwerfen Gefapien unb Srlchüttemngen au«fetjt Durch dieDrosfelungberDevifenkurse unb durch die vollständige ungenügende Zuleitung muh da« 2lu»landSgeschäfi in aller­kürzester Zeitvernichtet werden Die ttn- fuhrgeichäste können nicht mehr auf normaler Grundlage betrieben werben, weil der .Importeur feine ®öoäbr dafür bat. dah er die b-nötlgten Devisen zu et.iem bestimm 1 en Zahlung«termln in Deutschland beschaffen kann

Die 'Be-fergeeg be« Dolanbtmerfte« eti bat enentotteesbi^ea LeLeaSaüLte!» earfc hier-

haben 2Ia± tncl.m 2lbkvmmen ta« zun >cht| lur drei "Monate und für eingetragene Firmen der e.'ling.r HandelSkammerdeziike gilt ift für eine gröbere Zahl von ®r>rugntnen der Solinger (Sifvn- und Dlabitvar.mirrduftne für die Aus­fuhr nach Lern Ausland und den 2kr,anb nach dem unbesetzten Deutschland die 21 (gäbe von 4 bis 8 Prozent auf 2 Prozent ermäßigt worden Die Ermäßigung gilt für diejenigen Warenmengen, die im Durch'chniti ber Monatsmengen 1922 aus dem Solinger Bezirk versandt wurden

Arbeitsaufnahme bei ManneSmann.

Düsseldorf. 28 Aov <WTB) Seit gestern werden 2ierh.'md lungern zwißch'n dem Mannesmanntvnzern unb ter Micum über den Abschluß eine« DenrageS im 2tabmen bei ge- schlollenen Aaubtabtommen« gefübiDie Ber- bonbfungen vez eben sich nicht nur auf dir Aoblen- miitldxiTt sondern auch auf alle dem Ronzern angeschlofsenen Hüllen unb Industrien Inzwischen wu.de von der Micum bie Genehmigung er­teilt. mit sofortiger Wirkung täglich 2500 bi« 3000 Tonenn Äoblon. also e wa biei Züge nach Holland abivllen zu lassen <ut Zulassung dtefer Lieferung bedeutet bte Wiedernng.mgleyung von etwa acht Schacht anlagen

DieAufwertungderHypotheKen.

Berlin, 29. Aov. Die .Bossische Ztg." meldet au« Leipzig! Der fünfte Zivilfenat des "Reichsgerichts hat In einem heute ver­kündeten Urteil den Grundsatz der Auswertung der Hypotheken anerkannt und den Hhpo» thekenglaubtgern die BesugniS zugelprvchen, die Aufhebung von Hypotheken zu verweigern, wenn die Rückzahlung nur in Papiermark erfolgen soll. In der Ur­teilsbegründung wird festgestellt, datz der

Berlin, 29. Rod. (Priv.-Tel.l Ueber den augenblicklichen Stand der Regierungs­krise liegen die widersprechendsten Rachrichten vor. die sich vor allem um die Haltung der Deutschnationalen einerseits und die der Demokraten andererseits drehen Die Deutschnationalen sehen sich zu der Erklärung veranlaßt, daß Forderungen derD.utsch« nationalen Bolkspartei überhaupt nicht un­terbreitet worden sind. Erklärungen dar­über sind weder verlangt noch abgegeben wor- ben. Wan habe sich vorher nur über gewisse sachliche Fragen ausgesprochen und dabei fest- gestellt. daß wesentliche, ein Zusammengehen behindernde Meinungsverschiedenheiten nicht bestanden. Die einzige Erklärung, die von der deutschnationalen Fraktion den anderen Par­teien überreicht worden sei, habe folgenden Wortlaut gehabt

Di« DeMschnationale BolkSpariri ist be- reit, in ein bürgerliche« Roalitiontfabinett einjBtrete«, wenn ersten« bie Deutfchnatio- aalen in diesem Kabinett durch ben Vize- kanzlet und diesem ein 'eschlofsen in einer ihrer Stärke entsprechenden Weife bertre- ten sind, zweiten«, wenn ausroichende Sicherheit dafür gegeben wird, daß an 6iefle der Großen Koalition in Preußen eine bürgerliche Koalition ein. schließlich der Deutschnationalen herbeige» führt wird, bei ber bie letzteren in einer ihrer Bedeutung entsprechenden Weise der» treten find.

Die bcutkbnattonate Re,chstagSfraklion hat ferner deicht offen, bie berechn .^fionale Fraktion bn Preußischen Landtag zu bitten, nochmal« an bie bürgerlichen Par leien be« Pn.-uhischen Land- tog« mit her »rege sbu;< P^,. feien geneigt feien, bi: Bildung einer bür- gerlichen Regierung in Preußen um- g.-Ü-mb b-rbriäufübren Hon der 2lntworl bleibt bie »nt|ch-idung te. Reichstagsfraktion abhängig Die bcutldonoiionale Fiaktion im Preußilchm Uonbtag bat b.-schlol|en te Bitte zu entsprechen D.e deutschnationale RcichSlagssiakiiv.i erklärte sich jedoch beteil, bte vorbei.ntenben BerHandlun­gen, belief ft nb die ReichSrcgierung, weiter- 8 u f ü b r e n.

Di« Demokraten machen den iSintritt in dir Koalition von zwei Bedingungen abhängig- S.ste » Sortführung ber b;«(x tg.m Richtung ber äußeren Politik. «peitfn« fvll die RegiriungSzufommenf Yung in Preußen ben FrästIonen be« Preußischen Landtags überlassen bie.ben Die demokratische Re ch»t -gSs.aftion soll nach längerer Siyu.ig den Beschluß gefaßt hod.n. dah bte Fraktion nachdem von bei beutle «t onalen Fraktion die Frage ber Reg erungsdilduna im Reich mit ber Frag: der preußischen Regierungsbildung Dctguidl unb dadurch eine neue "Verzögerung unb Beunruhigung geschäftet habe, die Woiter- vethandlung:n zwilchen ben Fraktionen ab­leb n e unb sich an ber Bildung einer Reutrung nur ou* dem versallungsmäh g oorge ebenen Woge, also auf dem Wege von Berhandlung-n mit einer vom 2reich«prä|identen zum Reich;-

Die kommunistischen Rüstungen.

Berkin. 23 Rov sPriv Tel > Die kommu» niftilchen Demonstrationen im Teilt e. Pult- garten, bei denen, wie schon qeme'.bet bie Va ib- lagsabgeordnete W o I s l n e i n oerhrHcl n urbe, hatte beute ein 2lachsptel im Pr ußischen Lanb» tag B.i öröffnunj d.r Si)un.g s r! e: Pr2- liie.it Le inert ein Schreiben o.r (o.n nunitti- f4>en Fraktion, in dem gegm bie Ikriaftuni der Abgeordneten Frau Wollsstein f r o t ? H t e r t wird Or teilt mit daß er di.se Befchv.-rd.- an den Innenminisier a*ilergege<x-n ha> D« Mi- nister bat daraus erwid rt Ra o den polizei­lichen 2üigab:n sei die Abgeordne e

Frau Wolffsteftt bei Begehen einer strafbare» Hanblung verhaftet, bie Iunuunität also nicht verletzt

worden Der Präsiden' Hit daraus ersucht, über ben Fortgang der Untersuchung unterritte: zu nx'rbm. fall« sich tatlächlih <tn? Tk le u g der Immunität her >u «st kirn solle I w d ernste Beftiafung d.-r Ichui) g n "Beamten eint e ei.

2Ibg Dr Meyer «Komm ) b? nlrigt bie Freilassung b r o rbaftelcn 21b icorbneten ju beschießen oder wenig len« die Angelegen­heit dem DeschällsordnungsauSschuß zu üvrr- tneifen

Minister Severing weist ben Bortoud *- rud. daß Poftz iorgm: di- 3mm n tit i e letzt hätten, s,e dürse aber nicht a'3 ein Schutz- 14>iU> für Berbr chm dienen i Beifall b.-i er Rk.hiheit. Lärm bei den Kommun stei.) 3r oet- lie t Lu amtlich, i Prli»-ib.rich> n y brrn die 2bgcordnete Frau W kf ste n al» Teilneh neisn und Leiterin im ßuft tartm r n) de D.-m n- fl rat ton verhaftet wor>?n ist Di.- eg- itllB' Li- lerin der Demonstration, Ruth Fischer, fabc c« darauf angelegt, b utiae Zusirnm n- stoße mit der Polizei herbei,u ühren. Dies.- De­monstration lei auf Bef ch! d r M-rktuer 2, ka- live veranstaltet worden iWiderlprub b.-i den Äummuniften.) Minister Seeedng sagt bann zu ber Erklärung ber Ruth Fisch r daß ei bei b.i gestrigen Demonstration zu Zusammen 6 n mit der Polizei kommen mülle, e» handle sich bi-r um eine Generalprobe für einen großen bewaff­

neten Aufstand

Als die Kommunisten barauf mit Delä ch er art- »orten, ruft der Präsid nt _IH bitte einige Waffen auf d.-n Tisch dcs Hais?« zu legen." Darauf teilt sich d.r Borhani linkt vom Regie- iungstifch unb Diener sch ppm schwer- Ma­schinengewehre. G >- wehre und Kara­biner auf b n Lif ch, d.-r von d.-n A>te rh.ie en dich: uml-.gc.t wird D-r Ministe. .-rt ir 'a»u Am 15. Roo mh.-r se en üb r 1000 T"a j r iflo en, 500 Rarab.n. 2 Du:;:nd schr-cn Matchinen- g w br unb oi-fc and.re kc>.nmunittisu< t. if-n aufgefunb.n toorb n, weitere Waffen lager l<i rmitf.-lt Die Rechcrung n> r3 illc chft. el antp irden, um einen blutigen Bürj.-rfr ej zu rer- binbem iBeifaft bei der Jlleir eit)

Aus Am rag Le' Kommunist n wird die ör- fiäning de« Minister« g.-schloftcm 2lbg Dr M c y e r - Oftpr uften (Strmm ) t. t >nt d.e kom­munistische Partei hab.- n i e m a I« bestritten, daß st. bewaffneten Aufstand ge en die Militärdiktatui ter Turg-^rlichn to b reite. (Die Kvmn-uniste.i r df.it : .R.eder mit Sev rmgl")

2lbg Hellmann (Soz.) erklärt k, Bereit- williuk.il f.in.-r Friunbe len Fall Dold'tein im d"clä>äst«ordnung»-AuSschuß zu prüfen Da« "Bor- aeb.n k S Minister» gegen die "Bcrbcrcltung brt "X-ug.-rhieg;« finde die volle Billigung der So-.ialdemrkrat n Der Fall ®D(bftetn wird

I Der Micum - Vertrag.

M. 3. ®. U. M. tst eine Jener ebenso prok- I fischen wie geschmacklosen Wonbtldungen, bie I sich au« ben 2Infang«bu<hftQben eine« allzu iän-jllch geratenen Firmenschildes »ulammen- feyen. Dte Mission 3nterani4 be 6ontr6le be« älfine« et be« O^lne«, zu deutsch die Inter- alhterte Kontrollkommission für Fabriken und Bergwerke hat am 23. Rovemder in Düssel- b'-rs mit dem rheinisch-westfälischen Bergbau ein 2ll»kommen abgeschlossen, da« in seinem Zwangscharakter lebhaft an den so­genannten Dersailler.Dertrag" erinnert. Da« Abkommen gilt, wenn auch nur Dorläufig bis jum IS. 2lpril de« nächsten Zähre«, für alle deutschen Bergwerke de« besetzten Gebiete« die noch nicht, wie z.B. der Otw-Wolff- Konzern, der schon vor einigen Wochen zu Rreuze kröch, sich löblich unterworfen haben. S« ist auch nur eine scheinbare Frei­willigkeit auf deutscher Seite, wenn da« Abkommen doraussetzt. daß mindesten« 83 Pro­zent de« rheinisch-westfältschen Bergbau« sich anschließen. Der Bergbauliche Verein, von dem die Verhandlungen mit der Micum unter hermetischem Ausschluß aller deutscher Regie- rungsbehörden geführt werden mußten, stellt mehr al« jene 80 Prozent dar Immerhin, innerhalb 10 Tagen, also bis zum 3. Dezember soll sich zeigen, ob die 80 Prozent, gerechnet noch der Rohlenprvduktion de« Zähre« 1921, zusammengebracht sind.

Was bedeutet nun der Micum-Vertraq? Mr können hier natürlich nur die wichtigsten Punkte zusammenstellen. Da« ZwangSabkom- men bestimmt folgende«! Alle« was von den deutschen Bergbaufinnen bi« zum I. Oktober 1923 aufLager produziert und von den Franzofen und Belgiern noch nicht geräubert wurde geht in da« Eigentum der BcsatzungS- behörden über. Rltngt e« nicht wie Hohn, wenn e« in diesem Vertrage der Sieger mit

(73. Jahrgang Donnerstag, 29. Rovemder 1929

GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Gderhessen

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