KL 229
S»etter Blatt
Sitfrittt IiQdyr («etzritzl-st^eig« ffr Vberhessenl
Samstag, 29. SqrteetDa
tat«, bir
UTtearbci»
70. 5ortfe«ung.
(Hod)ÖTud j erbaten.)
Gto trüber 1ta<>minag in brr Mitte De«
Oatraar
®untber batlc sich na4> (einer ®e-
(8mh*U
in solcher aufgewühlt
Aber wir Herr hält wir Pom cm schlag« r
Schnall en schuhe ciftredte. mit denen er durch den Schmutz und Äot bei Landft raste gewanden war .Dann wallen wir auf mein Jimmer gehen
m ,x ' ~ ----“— neu. I Ii-inwnc
**”*-*• A<-i<Mtag*jbgeort>ncfer und Mitglied oor Hessifchen Srft;n Äanuner entfaltet? rr ron 1874 brf 1918 (mit nur kurzer Unterbrechung rtw bedeutungsvolle Wirksamkeit Der TLttional tHmralen Partei zugehöng. war er niemals ein «■Ober^Hj einseitiger 'Parteimann, immer schätzte
DirLichkeil bnber als alle Thevrien. die Aotwesdigkeiten des Gebens mehr als doktrinäre Scrröerunyen. vor allem das Vaterland ftanb ihm
©o war er zu jeder förderlichen allezeit bereit, unter dem alten tri?
muffen die Hintertreppe hinauf Mein jetzt ferne Rachmit tags ruhe. und wenn hinaufgingen, würde der Hund gleich und ihn stören " ihr nen Hund?"
j^erbfttagung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft.
3n den Tagen vorn 17 bi« 22 September hielt die Deutsche Landwirtschaftsgesellfchati ihre diesiahrige Herbftiagung n Srfurt ab Di? 'Dahl einer milteldeutlchen Stad' erwies sich auch diesmal als zweckmästig. zumal die Blumen- unb Cartcnftabt Srfurt nach besondere 'Znregun- flen geben konnte Trotz der wi.tschaftllf-n 7kot und der Berk. hiSIchwi.nigkeiten waren doch zahl- reiche Teilnehmer erlittenen Die pjrbereitenixn
l^-ader warnte der Wormser Abgeordnete vor e.-ner überstürzten Industrialisierung Deutschland«, vor jenem lieber(jang zum Handels- float, der nach englischem Muster mit Preisgabe bet LandwiNschaft verbunden sein sollt. Hier war der Quellbor.t deutscher Äraft. der nicht verschüttet werden Durfte! Was sollte au« dem ring« vvv gierigen Feinden umfchlollene i Deutschland werben, wenn es nach dem Willen der Ha.tdri«- DertTagifrcmbe sich von Grund aus verwandeln sollte? Xi« mancher Rede o Hevl« klingt der Ton banger Sorge um unsere ZukwwfU 3n einer Wormser Hebe vom 14. 3um 1898 sprach er seherischen Qteiftci es au«, da kl im 20 Oabthunderl ein grober Krieg lammen werd:. ein Krieg um die Rohstoff- und Absatzg.'biete, eingeleitet durch wtrtsch cklliche Friedenskämrle mu den gewaltig um sich giciie.iden W.ltio chen England, Ruf,land und Rordameiilo. Dieter Rielenkampf ober werd, zu führen sein für die Ernährung und Bcschä t gung de« b utschen Arb-iterstandes. für bp« Dasein de« deutschen Bolles
So sah der Mann, dessen Au,oi sich nun geschloffen heben, die Sbidsalsent'ch idur.-en kom- men. vor die unser Volk in wenigen Jahren gestellt werden sollte.
Die MejlMN von Joppot
Sbsman von 3rtttr'Braufe®etter
11/ de SrfindungSjab Ich hab alle mösfH>n M.tte^chen jebraucht. um Unsummen ritberzuschaf- fen riuletjt reift ich mit meine verstarb M 'VjfL mutter.
-Mit Deiner verstorbenen ®r*iatntrr
-Ja. bas heiht. mit nem sorjsam mit trauer HX’f’De verpackten V>ID. über öaj ne Reih ooa steiften genagelt war Da« stellt tch nu tteenb- ax> tn n Jang vom D-Zug. und wenn de 'Beamte tarnen und fragten, da antwortete ich 'ne Photo- irorbi? von meine verstarb ne ^rohemtter ich bnng s< zum Ziostvater nach Danzig"
e*T*T ** mtr -ovfl f*a ■« •«* frubre Fahr, bejegnet war .Wlevtel Bilder do* rihre verstarb ne Irahmuttzer bringen ©e eiteeiQ* zu Ihrem ^.ohvat.r nach Danzig? Oefh* Se
* D?t leichter re tagt al« fetax. T nn de Aäsel au« de Holzleisten muhte» «st mit ne Zan, rausrisfe werden Der Zuch Set' ne nefje Verspätung o3; Reifend« fchlmpfm» unb al« de schwer 2-beit endlich «an. Holz «ch Pot re entfernt waren. sah *n» hrtt M4< ner aiten ,Ftau au«"m Rahmen aff n ^ifl» Beamten Der durchsucht allen« uff« «xmetr kF,B natürlich nicht« und liest mich ■nbebeflto Weiterz,ehn.'
.Und da« ®db?"
-Mar hn Bild selber unter Dem Sfa« e* Wierlarton nnaeheftet. 500 T<m fr n bnerrO*eta.*
. -®0• nemw ich einen ganz gemein« BkemT nef Tor Technzen in Heller ewpönzxg.
__- n hMo*en Trick nenn ich « Rn Bar «
.Sine mit vielfachen Preisen ausgezeichnete Schäferhundin. Sie löst« einen Fremden vielleicht nach oben, aber sicher nicht arebet hinunter "
.et> so. das iS ja 'n int reffante« Viechl Möcht S lern mal sehen.'
.Vielleicht später, wenn der Herr Graf auf- gestanden ist."
Oie waren rr. Tor Tehnzens einfacher Stube angelangt Cur nahm ohne weiteres den Platz auf dem kleinen, harten Sofa e:n, streckte die Veme von lub. zündete 'ich eine Zigarette an und sagt« .3ar zu weit haste « nich ebrache mein werte, Tor Tehazen'"
.Ich bin mit meinem Cole zufrieden und wünschte manchem ein gleiches"
Cur bemerkte Die Spitze lehr wohl. DU In ferner Antwort lag.
.Man muh heutzutach schon auf irgend 'ne Wels fonzukommni suchen." rneuoe er .Da« •« jo '« Famos an Dieter neuen Zeck. bah jeder tüchtige Mensch lernen Weg machen (arm.“
.Allzuleicht fchemt der Deine auch mch« gewesen zu lebt"
.(Zewitz. m nem Geben. Die ich« führ. unb in fein m tNeffett'ten Ixschäfttbetrieb wechseln bt fetten und de mojem Jahr Oogenblicklich fntb De mat em an de Reih Da t« Rühls zu wollen
Übma«s Ebran T.e tert 'ne ÄJewdgfcit zu este
Mtt der Sozialpolitik v Hcyls verband sich Inne Süriorge für den Mittelstand in bel'en ©cDriben er eine unerlästllche Vvrausletiunq für Den «mporstieg des strebsamen Arbeiter- erblickte kräftiger Mittelstand erschien ihm als ein fiebere« Voll werk gegen die revvlutionär- fvztalistifch? Flut von der einen und gejen den madjtig anfchwellenden Äapitalismu« von der anderen C^'e . Mittelstavdspvlltik ist nationale 'Pchtir'. >lt eine Polit k zur »rbaltung b. De- funbbeit und Wehrkiaft des Ho.fei aus bie'en
Gäben ergaben sich Vemühungen und Refvim- arberten des Wormler Adgevrdneien Füll«, baf) sie hier im einzelnen nid)' werden können
•«wuna verdankt Derselbe «emeinhnn tritt in oer cnmoqi« des ®r ost i rtfmft n eilen für leine a««eBeIIten und Arbeiter, ein ganzes H»er. zutage Die von dem Srvstvater bereite an- »«nrichtungsi sozialer Fürsorge wurden ““4» tmb nach zu einem all-
«qaitaoen System au «gebaut, unb zwar lange ■eeeT *** ®^*1>«rixrTtg solche Leistungen forderte
Theatersorgen in Giehen.
Ter Obmann Der Genossenschaft D— fchm Vuhn«nangeoöi.ger. Ortsverband T' lr 'l— betm. Herr Rich H e 11 h o r n. bittet «ns ee Da Abdruck der nachstehenden Zuschrift
.Die Frage der B) I n t e r f D je (e e11 ta« t' * £«*_” f r ® lobttbeater« wird ooa ertr o.f Obmann Der Vüh nen gen oste tschaft «nb al« berollrnöchtigter Veriiel«! meiner «oliegeaschift beie.t« seil Mitte 3uli 1923 intensiv beorbciNt - ivtzdem Hai sich di« -Sbeatei beputatloa bi« beute noch n .ch, f4)lulhg wer den (6ni*j Dar- über ob tm W.nte, doz Thoui.-r eröffnet wird oder nicht, ab also 30 Darsteller Da i uni er lösche Die schon 20 10 und 5 ,\ihre I.s'ig find, ntffeng- lp4 grmach' werden |?llen oder n h> .tzveiseüo« Itebt lest tx* em gem.innützige« Thea- ter. allo fein D^fchäst-^tbeuter bet Den heutigen RoWcn- und Cichtvreilen oh >e Defizit "icht mehr »ibeiten kann und wenn es seine Darsteller nut eimgermoi. m anständig bezahlen will vngriKur.-i Zufchuste bedarf 3n d>e«er Veztehung obci bai da« Keich hellend emgegiIhen. ein
wohitheti oben in le nem Schlafzimmer ein wenig zur Ruhe begeben Ceo lag aut ihrem Felle vor seiner Tür auf dem Flur
Tor Tehnzen hatte noch einigz« auf dem Hofe zu tun und wollte sich eben in da« Schloh «urüdbegebei, als er eine hochaulgelchoisene männliche Gestalt bemerkte die sich mit langsamen Schritten Den nnt einem dunklen Fllzhui bedeckten Kopf prüfend nach allen Seiten hin und berbetoeynt durch da« Tor dem Hcrrenhauke näherte
94 konnte mir ein Fremder fein, denn er hatte ihn bisher mental« in Hochkelplm gesehen
.Heda'' rief er ihn an. .Wohin wollen Sie?"
Der Fremde knm naher unD aoj tief ben Hut.
.Entschuldigen Sie. ich wollte nur" mit eteem Male spielte ein helles Grinsen um den stumpfen Mund .ach Du bist s. Tor Tehnzenl Dich jrob such ich Allo 'n juten Tach avch"
.Curr
Tor Tehnzen schien wenig angenehm berührt von dieser Ve»gnung
.Ich hön hast du hier Inspektor wärst, und da ich in der Gegend zu tun hast. wollt' ich «ich versäume, dir n Veluch zu machen “
Er war nicht mehr so tadellos gekleidet tow damals. al« ihn Tor tehazen im Gasthause der Jtai«fto6t getroffen, vielmehr mit einer sichtbar schäbigen Es. gam die sich bis auf Me modernen
Doch dse Sorge für den Ausbau einer Well- fir»a unb ihren stetig wachsenden M,, urbeiter- ngade an die Belange der Vaters,udl . .. . 'imatprovinz konnten der Schaffens- «°ch««s arbe> tss rcudtgen Marnies noch nicht ge»»«" Ungleich jenen groben Unternehm m ™H»eUen Organtfaloten Deutichllnch« b,e W 1870/71 ganz tm wirtfchastlichen Ceben auf- ,ft>r zum Schaden unserer staut- wrtDicfhinfl sich der Teilnahme am Polii,- W" «rtäbflen. fühlte sich der Wormler Fubmk- •CTTfräb Mir Hingabe feiner Äraft an den Staut Zwängt, sah er ferne höchste und heiligste Au,-
jebe Mein Zug ,tng zu zeitich hast ich an de luinogetafel in mein m ZasthauS nicht mehr teil- nehmen formt"
2r sprach in dem Tone eine« Manne«, der leben Tag an reichgedeckt-n Tischen speist.
Tor Tehnzen begab sich nach unten in dir ÄuC? und erhielt von der Mamsell noch eine grvhe Schüssel Äarivffelsuppe mit Speck i ilchnst. ,c" die vom Mittag übriggeblieben war Dazu liest er sich einig« Durststullen zur-ch'machen rahm eine Flasche Cikör au« dem Schi unke und brachte alles selber nach oben, denn er wallte m<tt gerne, dast da« Mädchen fernen fonb-rbaren Bekannten sähe
dec ihn schon s^nfüchtig erwartet hatte ll-fselte mtt schieche verborgener Gier die ganze Schuste! Suppe bi« auf da« letzte Speckstuck au« un& verschlang bann sämtliche Wurstltullen 3r muf-te lange nicht« gegel'e-i hub-rt
-2ag mal, woooii lebst du ergemlich?' fragte Tor Tehnzen. dem das ganze Au«fehm und Aultreten de» früheren Badegenollen immer zwetfel- hatter erschien.
-Hw wovon unfenmer Io lebt' Zuerst Deriaxx) ich ein'tes mit jröhermn oder jerinjerem orivlg TXmn mach« ich leidliche Heschält mll dem Kauf tnrb Berkaus von polmlchen 'Ba.-rfnoien. unb in Den letzten Tagen bracht ich me- Ield nach Danzig"
Doch streng verboten unb sie sollen gtraöe k*i gewaltig auhxtflea."
geringschätzige« Lächeln spielte tnn Cur ms stumpfen Mund
.De Verb«, die le heut Machen, sm b ””*•601. Cte m für Die »nmen berechnet
3um Gedächtnis des Freiherrn v. Heyl. TraWfor Dr piul h. e Äarl »erger.
k^rW’i*^n^eU1 Wa>mnroo« bei St .T“?” ^Eschon tu t3 gemeldet, am 2b Sep- *JMberOo rn eQu«lh< l tu Freiherr von Heyl zu W, ,hm ist eiaer der 5k Voütita au« Btsmurck« Zeit
*ln* ^ön, ichk.il, Wirken mit dem Au^Neg unsere« etnst so stolzen unb machtvollen Reiche« auf« teMgfte oerbunben war »enes Staatengeblldes an WM Mll. als letzten Hori tn unterem Gl end «och klammem
1« ^Si^I^LbQU< 'chon
nrimybn ren zur Leitung , „ Irin»» Grvfwater gegründeten W o r m -
VaL*, 6?I?daM H«>s berufen In bat er sein Hau« zum R«g «ner Weltfrrma erhoben Mit dem De- des gewaltigen Unternehmen« wuchs die 7ttwn *“ "riier Blüte Der ” aUfbrWü'btgen Wormser Dom diele kost- n>aMm,d),r Baukunst, bewunden *E«»ar sich en norm, da st der von den Jahr-
tx ’ —..... «nuuui
Wny, vdwvhl Srosttndustneller und Droh- granddesitzer. hatte er Verständnis für lauf- ■•^net rs ch-intw ft riefle wie für agrarische Bedürf-
3^? au4> *m4 anders geartete 'Belange
ohd Socbtningm
^lnn 9an<t* Haltung und politische
Vrtutlgung des Wormler Abgeordneten mit einem ■Sarie bezeichnen Sr war erfüllt von B i« - "tarckscher Staatsgesinnung. Sein be- fvadere« Ansehen im politischen Geben war be- grünBet auf feiner unbedingt zuveriälfigen Sach- ke n n t n t« in allen Fragen, die er behandel le ®ag gebärt, hast er mit feinem in weltweiten. Geschäften früh geübten Blick Die innigen Zu- fanunenbängf zwischen wirtschaftlichen und fozitl- politischen Fragen emerfeit« und den grosten staalllchen Bewegungen andererseits mehr als andere ktzrrchlchaute. dast er ferner über Infor mattMrn unb Einblicke verfügte, wie fte bm ^yWmnggpertretern mcht zu Gebote standen und noch weniger dem gt osten Hausen der Abgeord- "rien Bezeichn cn> ist feine Stellung zu den areflcn Wirtsch illsii agen Anfangs mii freihänd- terifchen Ideen belastet, machte er sich fchon um Die TBtle der siebziger Zähre, belehrt durch den Weltverkehr seines Hauses d->rch praktüch« •tfatmmgrn und theoretische Einsichten, von dem ganzen Manchestenum frei Dr erkannte diele Lehre als eine Drfindung zugunsten des mecr- bechertschenden englischen Inselreicke« insbe on- dere der englischen Industrie So war der Wormser Abgeordnele vor den Jahren 1878 79, der Wendung Bismarcks zu Der groben S'eaer- 3oD- and Wirlschastsreform schon reif für die neue Politik. Ganz naturgemäß wurde er einer ihrer eifrigsten und erfolgreichsten Vorkämpfer. Und Zollpolitik war in Beibtnbung mii
Beratungen der Ausschüsse füllten die erste Tage u?b<i die diesjährige Danderausstelluna bei D C G wurde in Den menten Abteilungen swch«als verhandelt, sie foll. wt« schon In diesem
! Iri» beootyigte« Arbeitsfeld ®r half die Bahn frei machen für da« Kartell bet nationalen Parteien, einer Verbindung, trte hf tn Hehls zugleich konservativer, national-
Utch gemastigt liberaler Perlönllchtelt berti« Dorgebtlbet war Wichtiger al« allePariel- unlerichche war ,hm ha« Betonen be« Gerne in- tonen und der Zufammenschlust der Geltonungs- verwMchien. gegenüber der »um ©türme sich rüsten- □en revolutionären Internationale
Mll dieser, der von Abstraktionen leoenden »nd ihre Anhänge, mH unerfüllbaren Verheihun- 9en turtrmöen Sozialdemokratie gab es für " Paktieren befämpfte sie. indem
er an Stelle ihrer unbedingten Verneinung p o f l - 1 *pe 3L6tl > fritte 3n ihm, der In seinem eigenen Bereich« schon längst foziale TUfonn- arbefl nnt »rfolg -eleistei hatte, fand d,e B«s-
SczialPolitik einen Ihrer titkräftigsten flüröerer Für d.e Rot Wendigkeit De» Arbeit« r- «bupe« war er schon einige Jahre vor der laiseilichen Botfchifi vom K Rovember 1381 in
6d>nh ringetreten Seine Anträg und AW1" Miststande in der Heimarbeit unb in anberen Berufszweigen für die Sinfuhrung ge- wertticher Schiedsgerichte, der Gewerbernspektion und dergleichen mehr zeigen ihn ebenso wie sein unermüdliches, vergebihes ffintreten für b-t (St- Haltung paritätischer Arbeitskumme.n und eine# "RCtl<^?är^,ell*nnu" hervorragenden Sv»tj.- Pclitifer Erst in unterer Zeit ist fein Gedanke mit der Einsetzung d>>» L e i ch s w i r t fchaf t s- ra t e « verwirklicht worden und zwar gerade von denen. d,e feinen Plan früher aus Parteiluchr und rrurzsichtigkett verworfen Hafen'
Finanzausgleichgeletz gewähn den
t d D I e n. we ch ibi Tdeale, aul eigene Rotten beirr.Kn. einen b himmten Zuschust lobaid bw Gemeinnützig,.-I, fe» Thea er« nochgewle- e" -t-ird Zum R ichweis Der Gemeinnützigktzl, acbvri. hast Da« Theni. > den klallilchen und kulturellen S^ielplan ,n erster Cim< pllegt und dast an Dem Theater keinerlei Priv.,personen oder uorpeischilten beteiligt sind, ferner Dah Dte be- ii -flenDe Stadt das Tbeat r au« eigenen Mitteln iba't Um Die An.- lennung der Gemtinnützlg- le t unsere« Inftllut« bemüht 'ich die Stabt sei, '2TuUi 3u{i. -stc auch ih al« Oiganlsationsver- treter Seitenlange 0 I r q a ben bleiben in T a r m fta d I wochenlang liegen und werden nicht beantwortet Ich wiihltc M« kürzere Betohr-n und tuhr nach Den mstadt um mit dem Lande »amt für das Bll- Durqeir Jen dir.kl zu oei ixnideln Da« Landes- vm, er la inte duich Herrn Mn-sterialdirektor U r • (i . D t an bah da« G 'tane. Tbeeiter ein gemein- nuo>ge« Institut fein müti. und iei sicherte mir lch>ittlich .in entspiechcndes De'uch dei Stad« c.lisch cd, ii zu betürtrort. n. D e'e» Gesuch wurde von Dem Lmbesamt im Einvernehmen mit dem Fir.n^m nisi. i ivm fabin jebenb beantnxHtet, das» nun . volle.t« annehme hast bu- Gemeinaützigkej, gca b n tr Diese log Rauilchulantwort ^tiie- Dijj,. wed , die Stabt G, ch<-, nod) uns. unb ich letzte mich wi.de> aus Die Bahn, um mir einem Sinpsang von dem Herrn Innenminister zu et- b tten T ef r wu> de mir bereitwilligst gewahrt unD in tn. ner fast Jtiinbigen llnteuAung ml. Dem Herrn Innenminister stellte sich dieser »ul den Standpunkt, dast alle« getan a>ertkn mu(’e in Dicl.n »eutlkncn Zeiten, um die Mtur- fo.Dernbr • Theater zu erhalten. Zedmisall« wsrde e>. de, H. rr Innenminister un« keinerlei Schwie- iiqlciten bereiten Rach einer Bespr.chung be« Ebn in Innenministers mit ben Herrn Finanz, m i nister wurde ich beauftragt. Der Stadt (? teben anhcimzustellen, unverzüglich ein E«. such um Anerkenntnis der Gemein- nützigkeit de« (Siebener Stabil he«. ter« e nzureichen, welches sofort erledigt mürtzL D>eto« Gesuch ging am 8 Sepkem der hta efc Bl« am 1 9 September nach —s—-"grm dringenden telephonischen Anruf keine Rn,- wort einlief, entschlost Ich mich, aochmc^s —ch Darmstadt zu fahren, und bat um bte ‘Bwleüiw eine« Stadtverordneten. Die auch geschstp Im Finanzministerium konnten wir von dem in Beb- gellachen zuständigen Helerenten wegen lieber- lallung in dieser DtingcnDcn Frage nicht gen tixiben Der für Rauheim zulrändige Res» ren, Dagegen nahm sich unleicr gütigst und riH owllend an unD verhanDelle für uns telephonisch mit Dem Budgetrefeienten Hier wurde aM gefegt .Die Gemeinnützigkeit de« Gi«. Nener StaDltheatei « Ist bejaht Da« , betreffende Schreiben i st bereit«- fr < D i e r I " Da« war am Freitag Dem 30 M
beute am 28 September ist noch feist Antwort do Rachbeni un« bte Bejahung au«, gelrrr-tei woiden ist. kann sich Die Ihealerdepm- tation resp Deien Unterau«,4uh immer noch nich« entfcfcl ri n. Die ®enebmi jung zur JiftHrang tztr ep cl«<:t zu geben, ja ich glaube fast unb habe Den Gindruck. dah sie auch nicht eröffnen. s«a 'e bst wenn Die Bejahung Ichrittlich vorllegt. toej man selbst bei dem Zuschu kl noch ein Defizit von 5 0 Milliarden errechnet
Wir stehen auf D.-n Standpunkt, bah *i Jbratrr 1-7 da« G ' Dai m bet XtM- «eit bestanden ha,, unter keinen U m st äs. Den schlief n kann und Darf 94 ist U*>» bebe Pflicht, in Dies., trostlo'.-n Zeit Der 'Bftrstf schäft Äulturmcrte <u fchaft.m und cht d«»i» eine Stätte zu erhalten, an welcher Dir aufretberte rerrok Hetze des Alltags einen Ruhepoi fbebet
unb bei etwaigen Schwierigkeiten ihrer Durchführung vach Vorschlägen der Tierzuchiabteiiung unter Umstandet, buoch eine Mastvieh- Au«- Peilung ersetzt werden Di« öffentlichen Ber- tommlungen der einzelnen Abteilungen brachten -a dl reiche interellante und gerade für die heutige Ichwei« Zeit bedeutfame Vorträge und Aus- Iprachen Der Reihenfolge nach feien die wich- ttglten Vortiagsthemen tun aufgetübrt .tzveck- md^igf AnDendung des « a I (ft t d ft o , f « tn bet Canömitütaft. em« einfach ULrthnbe zu. Jestsiellung des R ä h r st o f f b e b a r f « de« Baben« von Prel Dr Reubauer-Bonn bi; DiuIe unb ihre Bekämpfung. Fragen der Schafzucht der Provinz Sachfen, Die Zucht de« Höhen- II e dr 11 b c « in Mittel- und Süddeutschlanb «nrichtung und Turtlübrunq der Zuchtbuch- ubtung ; n Schtveinezücht.r-Vemnigung.-n
“Trillii n Bruadfätzeii K’riti.nDung . nn ^51 ( D 11 n g e n in Der Obstb.iumpllan'.uiig und Die 3t r «De lung «unterlag en und ihre Anpallung an ben Boden. D.-i Lusbildiingsnach- »ei« tn der Candwirllchaft. Roggenrent-nkredit uri® Betri.bskr.-dit Filmpropagaii^a in der Tier- re L ^^"'üfefa., ienanei Innung und ®ra«tomenbau, arbettlparenke Linrichtungen unb ^ransportvorrichtungen In landwiiii baulichen Bettiebrn. Stick st offdüngung ch-i Del - den zur Gewinnung von Futter.-tweif, unb Die tonfaurrungei isiich bei D CG, S a a I st ä r k e und einige belondere Fragm de« Ackerbaues di. Bctechtigung bei üblichen Rulfuimahnab men unb spilegeatbeiten, die Bewiriichaltung brr
<t »er ft en Böden Mlttclchutfchland« und 'tlieHut die russische Candwirtschi-i und ihre Beziehungen ,u Deiitlchlanb in Gegenwart unb Zukunti
Durch alle Bortiüge und Ausspr.ick n zog lich wie e,n roter Faden h,ndui ch bte Rot wendig- feit der Steigerung dc «Erzeugung unD Öi trage Durch belfere und geeigneter- Äul- turmarnahmen durch stärker. Düngung u .d dui L Beiw.ndung ertiagieid ien. ctnbeimil 1 -n ©aai- gulee werden Die Grtiäge ebenfo erböte, wi: die öizeugungtkosten durch arbeitlpaicnd.- Mil bi- nen und Srnitchtungen verringert und die Veri.iue bu,ch Äianfbeiten befonber« In b.-n Tierbeftän- Den duich allgemeine B-.'kämpfungeiMnbn.ihmen veimlndert werden können Alle diele Mab regeln mulfen aber noch eine weit aj«gcD't?n- lere Anwendung finden, wenn untere d.-ut's Candwi.tlch.ift und BottSwirtfchaft Vorteile Da au« ziehen sollen Eingriff, de- Lt.iilee und llwangSmabregeln aber nach denen ron manch n Seiten gerufen wird Dürfen dabei nicht zu Verwendung kommen, wenn nut' die Lrzeugungskrilt ntxt mehr gelähmt werden fall, wie Die ^r- faOtungen der srrieg«zwang«iriillchalt zur Genüge bewiesen haben Line Fiage terdi.-nt in diesem Zusammenhang ganz besondere Beachtung nanlltch die der Dünnsaat nach langjährigen Versuchen und Sriabrungcn bedeuten de, prak- tilter Landwirte Imb Höchfteriräge nui durch Dünnsaat in Verbindung mit starker Düngung besonders mit Stickstoff zu erzielen Santgutoer- fchwenD<rng Ist mxb ein Hstrdernr« der Trtrag«- stetgetung - Einblicke in die mitteldeullch' Land- wiitlchaft und ihre Zwetge konnten d,.- Teilnehmer au« anderen deutschen Gauen nicht nur durch un^ .Aussprachen gewinnen sondern auch durch Besichtigungen der bekannten Saurier Gartenbaubetriebe und Tlumenzuck terrien sowie Der groben GenofsenschastSeinnchtungen
... 'S'® Ergebnisse der Tagung wurden von führenden deutschen Landwirten etwa so zu- fammengefabt .Durch ihre Tagung in dieser trüben 3.tt will die D C G bekunden dah die deullche Candwirtfchaft sest enllchlofl n ist m °^fcr Zeit der Prüfung d u r ch z u b a 11n' und die Aufgaben zu erfüllen, die ihr als letzter \_!üne de« Vaterlandes zukommen Das zihlrerckx- Eischetnen der Mitglieder, der Srn.t bei gel-iste- ten Arbeit bürgen dafür Die deutlchr Catid- wirifchaft Ist bereit. ,edes Opfer zu bringen trerm ihr nicht der Lebensnerv unterbunden wird Schwei er al« Der Industrie wird ihr diele Aus- gäbe fallen da sie für alle notwendigen Pro- Dutie Goldwerte und Darüber hinaus an!-gen mur ttul iend ihre eigenen Si»eugnitie treu t ir- unter stehen Das mu., zur öeibftiernittun t fuhren wenn diese Frage nicht pratlilt gelöst wird ' Und weiter an and.-ivr Stelle .Die'e Tagung Itot gezeigt, bah Die Mitglieder bet D L T' 'Nd mt! :br:er, alle deullck^n Canbnnn ■ einig sind in dem äntschlub au« ihren Wirtlckarten da« hrrau«zubvlen. wa« sie nur leisten können Die Landwiitlchaft muh mehr IeIsten als bisher das ,it sie al« Teil des Volksganzen dem Vater- lande schuldigt 5>r m-TT
. ----- ------ .... unter dem
neuen Kur«. Doch dem groben Äin^ler hielt er "ich! nur nach feinem Sturz persönlich die Treue, er blieb auch über bellen Tod hinau« oft im Widerspruch zu feinen FraktionSg.-nollen em treuer Träger BiSmarckfcher Sllatsgesinnung Gleich durch Saprivi wurde er in eine scharfe Cppcfition gegen dessen unheilvolle Durchinche- rvngen de« BiSrnarckschen Programm« gedrängt eine gegnerische Stellung, die bis zum Zolltarif- gefetz de« Fürsten Bülow anhieli Wieder und


