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eu. 229

Funktionär«

Pcrfrübt, wollte man heute

schon von etnei

der Ramps

gehl Wetter

bte

txibsabm

toten, aber her Kampf genossen in Kampf um Rhem. der Ruhrgebiets

um die Freiheit unserer Voll«- den geknechteten Gebieten, bei die deutsche Souveränität am

lostatocBrofta tilgen Dassen.

Bei der Müsch«»«, Makhixex getMehre,

itt gegen b\t nationaler Rreife gegen !)gebracht hälft, wäre e# besser

Kapitulation sprechen. In verzweifelt auch unsere Lage autsieht Sine Schlacht ist Oer-

Post »Urde, ct»« 40

Beim. end rpeierlag*, »tt berSeeslMibetLigt Mtkiui^a mülenb lätttr

®ort ist die örregung Aber DteÄufrrtap.tutatron flrob. ÄK Programm bei Herrn non Stabe ist tiir uni «in nationales und völkilches Wtr begrüben es, baö er tn feinem

^.Der Kampf um die Notverordnungen.

Oeuttonationale und Kommunisten im R«ich»tag für Aufhebung 6es Au»nohnÜ,uftond.r.

®er Reichsregierung tonnen wir diefes Tor­frauen nicht en (gegen bringen

®tr strebe, da,ach, daß en* das '»eich gnab- fMlkb r»h»e Sozialdemokratie regiert wirb

IMe Tatze risch« Tolfipariei. bte juerfl dasselbe Trtfltrauen gegen den Rrichskansier Sfrelemann äuf*rte, bat jetzt eine Schwenkung r rllzogen In Tapern spielt biete Partei den starten Mann und bläst die Sanfate, in Berlin wird aber eine vchamade daraus Das Kabinett Strelemann ist stark unter linksloztalistilchen Ginsiuh geraten M treibt die nette hOc Illusionspvlilik der Or- füllung und pal bedingungslos kapituliert Die Toltipariet die |rüper gemeinsam mit uns den naNonalen Tesreiungstampl forderte, vertraut jetzt auf die Sinlicht der Franzosen (Qcbballer Wider­spruch bet der Tolkspariei I

Ta<p der Orflärung des Rcichsminisiers de« Innern Soll mann, bah die .Regierung aut die Antwort im Rahmen der Aussprache über bie politische Lage eingeben werbe wird bte Aussprache auf Dienstag verschoben unb di» Sitzung geschlossen

Die Zuverlässigkeit der Reichswehr.

Berki», 29. Sept <Prtv.-r«tegr.j 3» tinn Unferrtbxng mit einem Mitarbeiter des »B. T." erklärte Reich«w«hrmtnister Dr. ®e&- ter w a. Ich hoffe, daß schon die Derh«. des Bnsnahme zu stand«« «ch bie An. Drohung »achdrüeNuhen 2 in schrei lens bei 'Bet. suchen, den Staat zu bedrohe», genügen wer- de», »m die »«r»hiqe» Clemente von rechts »»d links do» Umstnrzders»chen znrLekznhal. te». Sollte sich diese, meine ®rl»artu»g nicht erfüllen, so werde ich nicht zögern. meint Machtmittel gegen alle Unruhestifter, die die A-t des dentschen Dolles für ihre seldstfüch. kige» Zwe<ke ansnützen wolle», rücksichls-

Arboiierlchali Im ®efferf.

gewehee »nb eine Anzahl Handgranate» vor. gesimde» wxb beschlegsehstt.

Seltsam berührt angesichts bteter Tatsache die 7Heü«ng der .Münchener Post", nach der die

.Münchener Post" nach

*»j*LIr*S«TL, b.bPvß 11700000 SIL, a»ch bei Nichterscheinen «hq«lx«t teerte Lücht»H«:ssrbi^chrift.

Finanzreformpläne derGewerK- schäften.

Berlin, "29. Sept. (Prid.-Tel.» Doch dem »Vorwärt«" hat die Steuerkommission des Allgemeinen Deutschen GewerklchastSbun- des. des Allgemeinen Freien Angestelllen- bundes und des Allgememen Deutschen Be. amtenbundeS dem ReichSsinanzministerium Richtlinien und Vorschläge für eine allgemeine Finanzreform unterbreitet Es wird darin als Vorbedingung für die Schaffung einer wirk­lichen Goldwährung das Gleichgewicht des Haushalts bezeichnet Ohne Ein­greifen in die Substanz der Wirtschaft sei jedoch an eine Gesundung der Finanzen nicht zu denken. Die Steuerkommissjon fordcn daher unmittelbare Beteiligung des Reiche« an den

Erträgnissen der Volkswirtschaft, und zwar sollen Körperschaften, die aus Grund des Körperschaftsstcuergcsehes der Körper- schaftssteuer unterliegen, ihren Anteil u m ein Drittel erhöhen. Dieses Drittel soll dem Reich abgetreten werden. Für Unternehmungen von Handel. Verkehr und Gewerbe, die über hundert Arbeitnehmer be­schäftigen oder ein Anlagekapital von mehr al« einer Million haben, soll durch Reichs- gescy die Pflicht der Körperschalts- bildung eingeführt werden Die anderen Betriebe sollen burb eine Reichsgewerbe­steuer in Höhe von -r-n Viertel des Rein- ertrag?« ersaht werd. uf inländische« Ter- mögen oder Grundbejih soll zugunsten de« Reiches an erster Stelle eine Grundschuld in Höhe eine« Biertels des vom abgabepflich­tiger. Eigentümers angegebenen Wertes ein. getragen werden. Die Stcuerkommifsion for­dert ferner eine Neuregelung des Reichs- erbrecht«.

In einer in Gießen abgehaltenen

Tagung der Vertreter bet Freien Gewerk- schäften hn besetzten Gebiet,

bie sich mit dem Abbruch des passiven Wider- standeS befaßte, wurde folgende Entschließung angenommen Ohne Stabilisierung der deut­schen Währung ist eine Gesundung der Ver­hältnisse unmöglich. Sie kann nur erreicht Derben, wenn ber mörderischen Arbeii der Rotenpresse Einhalt geboten wird Das kann aber nur geschehen, wenn da« bisher unterstützte Fünftel der deutschen Bevölkerung zur Arbeit zurückkehrt, also den pas­siven Widerstand aufgibt. Die Konferenz der Vertreter der Organisation der ge'amten be- siyfen Gebiete richtet an ihre Mitglieder die dringende Aufforderung, unverzüglich den entsprechenden Weisungen ihrer Ctgani- lattoruieitungen zur Aufnahme der Ar- b c 11 Folge zu leisten. Die Konferenz forden für die Uebergangszett die Fortführung der ® r ® e rbslosenfürsorge in angemeffe- ner Höhe, bie Bereitstellung von Mitteln für produktive AotstandSarbe iten unb eine verschärfte Anwendung der Semebsstill- legungsvervrdnung.

ei»z»fetze». Die Last btt Verantwortung, bie wir ans erlegt ist, wird erleichtert durch das Gefühl bet Sicherheit, das den Führer er­füllt, wenn et eine schlagfertige Truppe hinter sich hat, die mit ihm auf Ge- dech und Terberb verbunden und bereit ist, sich bis zur 6e(bftaufpoferung fit das Wohl bes Vaterlandes emzusetzen.

Die Lage ht Bayern.

München. 2S Sept. (DTB j Die Bah e- rische Staat«ze>lung stellt in einer De­lk rechung der pvhtiichrn Öreigniflz der letzten Tage feit, bah bei der Derlündigung des Aus- rabmeAuftanbe« in Bayern u.id im Reich un*u- treffen der weise von einer Diktatur gesprocyen wird unb baf"

do, einem Gegensatz zwischen ber bähe tische» Regierung und ber Reichsregienmg keine Rede fern tonne Die Zeitung schreibt baan werter Die Maßnahmen, die die Reichsregierung getroffen bat .traten ebenso von tanger Hand m Erwägung gezogen wie die Vorkehtungen der bayerilchen Regierung Andeterseiis hat die baverilche Re­gierung der Reichsregierung in loyalster Meile sofort vor. ihrem Guilchius, Ämntnte gegeven und daraus hingewielen. bah die Boll machten des Deneralkvmmissars deswegen auf Herrn von Kahr übertragen wurden, weil sie von seinem Sinlluh auf bie rechtsstehenden Kreise in Bayern das Beste für die Erhaltung der Ruhe und Ord­nung in Tapern erbettle In dieser Voraus­setzung hat sie sich auch nicht geiäulcht. Bielletchl gelangt man im Borden nun endlich zu der 6t- kenntnis. wie bitter Unrecht man Kahr bis­her Damit getan hat. baf* man ihn auch nur des Gebanlens für fähig hielt. Bayern vom Reich loszulölea oder gar mir Frankreich zu paktieren, um DicK Loslölung zu sichern

Di« Reinheit unb Echcheit eafteeeler be,sicher Gesinnung (an gar nicht markanter Person,, fixiert werden, als dies im 5alle vo» Kahr bet 3«n ist

Der Bund .Bayern unb Reich" sowie die Wchrveroände des Bundes erlassen eine Kund­gebung. bah sie geschlosien hinter Kahr stehen Der geplante bayerische Betrlebsräte- f o n g r e 6 ist verboten worden, edente die für Sonntag vom Republikanischen Reichs­bund angctünbiglt Morgen eiet Der Reichs- wehrnrinistet hat ferner das Zentralorgan der Ratwnallozialisten, den Bölkilchen Beob­achter in München, für das ganz- Reich ver­boten Sin erstaunliches Srgebnis halten nach einer Meldung des in liefern Falle gewih nicht sensationslüsternen .Vorwärts" Die Freitag­abend inirch bte bayerische LanbesPolizei ftatt- gebabte Durchsuchung des Münchener ® c werkschaftshaules unb bes Gebäudes bet

schaftshaus eine Sitzung abbiciten, bte sich mit ber pvistischen Lage befähle Die Funkiionäre brachten »um Ausdruil. tkih es für bte bayerisch. Ar­beiterschast nur bie Parole gebe mit unverbtüch- Icch.r Jieue unb e.nmühgcr Geschlossen he it sich Caiür einzuletzen. bah da« Reich nicht au« den Fugen geht da es sonst auch mit ber Wahrung der Arbeiterinteresten vorbei wäre

Mitteldeutschland unter dem Ausnahmezustand.

Dresden. 28 Sept (Priv -Tel. i General­leutnant Müller, auf den die vollziehende Ge­walt im Freistaate Dachsen ubcrgcganqcn ist erheb eine Tkrttbnung. wonach alle Umzüge und Ver­sammlungen unser freiem Himmel verboten find, semei jede Betätigung untersagt ist, tue daraus gerichtet ist durch nVr-rt. Schrill oder andere Mast- nohmcn lebenswichtige Betriebe sliNzulegen Als fldltm abend im Anschluß an die Beerdigung des ver einigen Dagen eischostenen 6rtpcrb»l c-ten- sühtets K ö n n ecke sich grohe Masten aus dem Allmarkle ansammelten, säuberten die Schutzpoltzei pnd die Retch-trehr den Platz und txc ©traben in wenigen Augenblicken. Dresden ist seitdem ovll- flänb g ruhig

Rach einer BläNermeidung aus Weimar er­heb bie thüringische Staatsregierung einen Ausruf wenn es heibl

.Das L'anb Thüringen hat in bieser Zeit die Ausgabe ,iii Interesse derR e i ch s e i n h e 11 alle, zu tun. um dte Anordnungen der Reichsrogterang zu unterstützen Die Regierung des Lande« Thü»Ingen steht in ständiger Verbindung mit der Reichsregierung. um in Thüringen selbst fiel« alle Mahnahmen zu treffen, dte ün Rahmen ihrer Zu­ständigkeit für den Schutz der Republil erforderlich find "

28 6et)t (Priv-T«<) Dor «in-

rrttt w bi# Tagesordnung beantragt Abo Reu- ?.°T.el1>Ür!Sl>OTl mU der groben p c -

aller Weit jcltgclcq Das deutsch« Volk wird sie täglich an Die Eintolung vieles ihre« V«r- Iprechens erinnern

3<!M banöelt es sich zunächst barum, vos Reich zusammenzuballen, im Innern bie Ot6- nung mit starker Faust auf teep Qu erhallen unb In der FtnonzwtNschaft wieder geordnete Ver­hältnisse zu I(baffen, um wieder frei zu werden für den Kampf um Land unb Freiheit

Dte Demobilmachung der Ruhr- front wirb vornehmste Aufgabe ber hierfür bestimmten RetchSbehörben setn <3i« werden mit fester Hanb die Rückführung ber Be. völkerunq zur Arbeit unb bie Wiederaufnahme von Verlebt unb Wirtschaft au bewerkstelligen hoben, sollen nicht die ersten, aus dem Kampf- gebiet gemeldeten Eigenmächtigkeiten sich zu einer allgemeinen Desorganisation au». rvachsen Es liegt auf ber Hand, daß es bet der ®unfFührung dieser Aufgabe bie denkbar größten Schwierigkeiten psychologischer unb technischer An zu überwinden g|ü. Es wird alle Energie dazu gehören, blc monatetang beschäftigungstosen. auf Reichskoften ernähr­ten Arbeiter wieder an eine geregelte Tätig- leit zu gewöhnen, bie Beamten, bie lange Monate hindurch unter den schwersten Drang- faltcrungen ber Einbruchs Mächte den Gehör- sam verweigerten, zu bewegen, nun ihr 3ml unter Den sembltcheu "Ba jo netten wieder an» zutreicn Es ftnb well größere seesilche Opfer ato die bisherigen, bte hier tm 3miereffe des Ganzen verlangt werden.

Das Eingeständnis der Aiederlag« en t*i Ruhrsrvm hat bk innenpolitische Lage g» einem kritischen Punkt erster Orbnung gefsthet. In ben tommenben Wochen wtrd es «uv Icherde» müssen, welche Kräfte im deiche»

cMkrnstettum für bte besetzten Gebiete geschallen Richten Sie Ihre Blicke auf ben jüngsten MUtfruf des Mnnsters Fuchs, aus dem nichts Ipricht als Retchstreue und Vaterlandsliebe sLeb- (u|ki Beifall ün Zentrum, Unruhe rechts )

®tr trodrnt P»sich ix Bersin werde durch bie Methode des Herr» Ebert nicht korrigiert, der ü seiner Diktatur Getzler-Sosiov die Payern übertrumpf tu wolle

Losiow unb Hiller seien die gleiche Farde Die bayerische Reichswehr habe Hitler« F a r - ben unb Lossow werde nichts gegen ihn unter­nehmen Sollmann, Müller und Rad- bruch wollen s,ch der Generale zur Riederichla- aung der Aicheüerichafl bedienen Gerade in wachsen unv Thüringen, wo es am not­wendigsten gewesen wäre, sind keine Zivilkom- mtffare ernannt, dort herrscht unumschränkte Militärdiktatur Die sozialistische 'Partei­leitung und die sozialistischen Minister lasten die l^iallstIschen Landesregierungen tm Stich, wo überall die grobe Koalition herveigesührl worden Ist. Rach einem Borstoh des lächsischen Ministers Zeig» er sollt« durch eine von Dehler gebil­ligte Dervrdnsng die Trennung der Reichswehr von den illegalen Verbänden durchgefuhrt werden Das ist durch das Eingreifen desReich«präsi- b t n 11 n 6 b e r t vereitelt worben Dehler ist jetzt der Befehlshaber und tonne Zeigner durch General Müller pci^zsiten und wegen Landes­verrats vor das Standgericht stellen, wenn Zeigner etwa seine Planitzer Rebe wiederhole Trotz allem sind wir bereii, mit ben soziallliilchen Arbeitern gemeinsam zu kämpfen und auch in Thüringen in die Arbeiterregierung mit ihnen einzutreten

Dir rufen 10 bis 15 MM»»«» Proletarier ans zur Ginhett gegen bk Miltlardiktatur

Abg Dräf e - Thüringen lDv ) Aus bcm alten Kabineti der Taten ist nun ein Kabinett der Kapitulation geworden Wenn diese Regierung nur einen Teil ber aus gewendeten

aua 70TL, f. Xdüantt- 3nyign«D.70mni8etltt '225'DIIl > Sd)lüM»<ü)l hiatzvosichesit 20' ,L»V schlag. - Tcraxteertli» für Voilüll u. ^euileton Dr Friedr.WUH Lange, HU den übrigen Teil tmft 'Slum|d)ein, fit b

sivovche Rachdem Abg. Dr P et e r s e n (Dem > sich flehen bk Anträge Der Deustchnotionalen ge» 'wat»«, Wtr6 ber Axtsg ber Deutsch nationalen x»bgelebst. In allen Drei Lesungen werden fpftom dk Aenderungen des Bantg-setze« «sganxmnen, bk notwendig sind, um ber Rerchs- 1>ank bk Ausdehnung wertbeständiger Kredite auf bei ßombarbtwrtebr zu ermöglichen Ss folgt dann Dk gemeinsame Beratung der L>m- muenstischen und beutf^moitonalen Anträge auf Aufhebung DH Ausnahmezustandes im Reich und de« kommuniftischen Antrages auf Aufhebung des AuMmbmezusiandes bi Bayern

Abg. Koesen IKvmrn > Die Errichtung der MUiiärDiktatur im Reiche wiDesiprech. der Ver­fassung Die Crnennung Des He-rn von Kahr zum bayerischen Diktator habe Herrn Hitler Die Macht entzogen Don bei Den werde aber ein ge-

Vor neuen Aufgaben.

Reichspräsident unD Reichs regkkwng haben da« Signal zum Abblakn de« pasiiven Widerstandes an Rhein und Ruht gegeben Die Mlntsterprasidenten her Länder, Me Füh­rer her KvalitionSpatreten imb blc gleichen Vertreter brr Bevölkerung bes belebten Ge­bietes. die seinerzeit sich für ben passive» Wiberstand auSge|prr>chen batten, haben bet Waffenstreckung zuqestimmt Die Grstnbe. bte Die TkeichSregiening «i diesem Schritt oct- anlaftt haben, würben hier bereite hinreichenb gekennzeichnei Die Ursachen her Aieherlage sind, soweit sie heute schon Har liegen, ben 'Ursachen des verlorenen Weltkriege« ver- zweifelt ähnlich. Hier wie hon bk Unmöglich- fett ober besser gesagt bk Unfähigkeit, her Äampf zu finanzieren Die für bk Krieg­führung hctiötigten Gelber glaubte man burch innere Anleihen ai.fbrtngcn zu können unb. burch keine noch to bittere Enttäuschung sing geworben, versuchte man ben Tluhrlampf mit- teto her Roienpresse zu finanAlercn. anstatt Durch eine rechtzeitig beschlossene unh ben An- foihctungcn bet Verhältnisse angepaßte Be- heucrung be« tätigen Leben« her Rat ton bte für Die Abwehr nötigen Mittel bereitznstellen Beihc« mihlang. Hier wie hort glaubte bte Regierung Den PaittotlSmu« her Bevölkerung crkaufen zu müssen, statt an ihr setostto« hin- gebenbefl Rattonalgcfühl bie schärfsten An- forbcningen .zu stellen Die noch allen tn Erinnerung lebenden Mißgriffe her KriegS- rcgutung in bet Behandlung der toinpsenden Bevölkerung, In bcm Ttvibenlaffen in her Sktmat, her Rücksichtnahme auf bte eigen­nützigen Interessen btefer unb jener BcrukS- fditcbtcn toicberholten sich, zwai in anbet?t Sorm. aber in ber gleichen Wirkung ek«s moralischen Richergang« ohnegleich«. Gs wäre ungerecht, wenn man hie Verannosrlvng für diesen erneuten Zusammenbruch bet jetzige» Regierung allein tn blc Schube schöbe Das Kabinett Euno ujj£ Hk Erfüllungsregtetunge» her VvrsaHrc tragen für diese untwramtDort» lich< Politik beS lauwz fair« ihr gerüttelt Mast Schuld. Strescmann muhte ben Versuch machen, die ihm überkommene traurige Grb- fdxilt zu Uquibtcren Dir hielten ben Weg, ben et bi er» u einschlug, von votnheretn für tragt, ©eine Konzcslion«pvsisik hat benn auch dazu geführt, dah wir heute mit leeren .Händen einem hohnlachendcn Sieget gegen- iibcrftehcn Dcusichlanb ist nicht mehr Herr leinet Handlungen, e« hat ben letzten, äußer­lten Schritt getan, ber nächste Schritt siegt ganz im Belieben be« Feinde« SS wäre aber

gewesen Grundsätzlich lind wir t ü r eine D i k- l«tur. Die V-rantagung ber Deutschen schreit geradezu nach einer Diktatur. Gin« solche Recyls- vefugnis tonnet wir aber nicht Der jetzigen Reihs- myieruxfl jugeftepei Wir beantragen Aushe- Suag des Ausnahmezxftande« des Ret-

er*t* vktt U3. W9«*8 S«m$tag, 29.

GietzenerAnzeiger *3

Eeneral-Anzeiger für Gberheffen

** Wb »trtt gf<»n4< nb StdiönKerd K £«*gf in Gsitzc» S^rtttidtwie nb Gefchüfttzstrle: S*üRfrwN r.

EHeWanb fd Don Preuben getremt toocöei und D^ejetat selbst in die Hand nehmen

^Besiall unb Unruhe -

, Ab» von Girard (Ztr > Ich habe Aeuhe» kraW» »ch nie so «nsiklll «hdrt, wie es ebei, TJortei des Herrn Dr Mar» geschehen Mar, bat niemals di« Won« .mit ^.Fuden getreten" gebeauchi Ramens meiner «hebe ich flwen txartigr Unterstellungen 'IvidersPruch Herr Mar, hat lediglich über frü­here Vvrkvannnist« gesprochen und weiter betont vah Prechen für bk Rheinland« auch früher nicht M getan habe unb das ist alles Wir Vertreter k« rh« ix sichen Zentrums sind überzeugt, bah wir mur durch vertrauensvolle Zusaminenarbei zwi- btsi besetzten Gediel. bcm Rech und Prcuhen

<« Zukunft für uns sehen können

GBMt fh* wel itMK da- wr, zx Prctze» ge- BSm»,» »te weiters« größt« Zahl ber De- *** Mettes Gebiet« |» Prexßex steht.

tBtt lasten uns tn unserer vaterländischen Treue

Kamps um . die r<retung be« Auf ben AuSrrag dreses Kamp­fe« um Ehre unb Leben ber Ration bah**.? fick» Reichspräsibcnt unb Reich«regtcrung In feierlichster Form, in mannhaften Donen vor