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Uber and) btt Berliner 'Regierung

leinte TeOrrt emnAgn«* atmochi Die Disziplin bet l#i4<e*br tferträgl btratilgt 'Belüftung*- proben nidtf

9*1 Ber ballen btt bayerischen □ttgitnng. Mt Ctfibu*« de« irwybrrfe men öcneraU unb btt

MtOM, .quertÜei «Hernande« glaubte H4> auch hat Jmtrr1 be Metz, btt OÖlgemaltlgc von Ctcbtr, junifu machen KU tonnen unb erTtarle bie leyerti* Pfalz zu ehwn autonomen Ölaal

n Wer «ngfazublktb anmulteben Junffprd) an AM«te OKUbArNfebtebobtt unter Autlchal-

3ee btm Vergeben ber Ttl^t- ber General keine« weg« int TBottoe noch so rem

11 e m o d e bar. ein ©heil um UltbUgfcUcn. bdkn 3u4trag dem Aerch«g>anzen bereit» Ichioc- ren ©chaden Augcfügt bat und iwd) leb-Derer cn ufügen toirb, wenn er nicht Io schnell unb mit so wenig Bufbcbend tote möglich beigelegt wirb.

bei einigem guten 'Billen auf beiden ©eiten ein Leichte« sein bürste

Wo« Meten inneren Haber wenn nicht ge» labeg* verursach t, Io doch begünstigt bat, bauen pir alle mit ©chauben i unterer Bkflfront rritbt .Querelles alleman es ft eilten froblodcnb Belgier tmb 5txm»c4en fest unb liehen m Aachen den tauberen Herrn Decker» al« lepa- atiftttoen VeriuchSbollDn lo« Daß er nach Udci tagen kümmerlichen Dasein» fo kläglich flianbete, ft wahrlich nicht ba* Berbienfi ber Heimat Bie BbeuüÄnber selbst haben mit fernbcutldxn

Die Speyerer Vorgim-e.

©peger, 26 Oft (TDXB) On brr heute nachvMvag abgehaltenen 'Besprechung ber 3er- tretet be» polktilchen unb WirtschaftslSdenS ber Plal, ftellte ber Äret«*«Legierte Genera- b c Ti - n KunLchsi Mt, buh bet vor einigen lagen nnter- Prelletr Vorschlag von ben ©ojialbemotratcn Ä l e e f o r t, Basner unb Heimann au#- Moaneen fei Diele hätten thm foc-d/n mltgeteiil. DQD f* ihren Beschuh nicht to < I: c r ver­folgen wollten Der ©terra( fragte b!e 3n- toefmben nun. ob ftmanb cm en Borichlag füi die Bilbung einer provifotilchrn Tegierun > machea tooUle. Ä6 li<t> memanb bw*}erte tob: er fort 3© erfi&rt feierlich, bah t* per Rin Hi) nl»l4 tun werbe, wo» Im ARderspruch *um Kr'alllcr Ber- trag sicht imb bah ich leit fünf fahren b.n ©lanbbtorft trenn.en Hobe, nicht in bie 'J ini.' eingugreifcn Der Präsident ber c ätvlifcm XiciA- bauemftrarmer. © t e l ö, erflärte baraul

mtt bet atz» gSdrhSSden tu voller Loyal i- üb gefemrawearbeitee ju wollen, aber einer autonomen Politik nicht -ustimmen -» können.

General bc Metz legte tonn den Tntpeknbe-i c-n Schrislltück zur Unlcischrilt vor. ti« f'Ig.nt-n TDonkml hotte Tte unter Zeichneten Bctiteier bei Psalz beauftragt unb ha- bJnb Im Tlam.-i ber groben Mfmthd^m Worpend) Uten bas örrrtt.nq« bc<> t^ant le, der 3nbufh ic und tv. Vantoirf Jaf1. der Ardeitg bei ur.? der Arbeitnehmer re.Pili ch- ten iich. In fblllgem Sinvcr-icchmr-i mit i*r inicr- alliierten Aptnlandkomwislionuamm'nAjarbei- Wn an ber SNobchung Ivt wirilchusilichc-. Sraac-i. weid - zur ©tonkn t k UMaU lx*1<b<1ftifl"n und i-* bdrnberx mllzuarbciUn an der iSkunbunn eine« Ctrftitui«. genannt .TB ä b r u n g « t a n f. Air QUiegiK einer 'Dährung welche Dültlgk->t im be- seyier. D. b,et unb ^ahiunqckkrafi Inwohl im be­seiten D-bict al« auch ,m Lu «land Hot

6ie Äbereetnaeu bie Verpflichtung, bi* zu zwei EBrbkl en ber SichemnG bet hon bet Bank aa«a«^ebtnbeu Scheint toi Izun Ohmen tmoher- für ebne Seil ihre* beweglichen und unbe« wezltchen Vermögen« zur Verfägtmg zu stellen.

®eneral d. Tieft gvftüttctc hierauf den Ter« < tnlcrn <tnr Piu'? zur Vrratang Wahrenc d.e?r lx»ult wurde da« £ trihfi -ck von vi, r land­wirtschaftlichen Berti.lern unter- I <b r i e l e n Die übrigen eillarien eine Berci*- |d-a|l zur Unierschrisi be« erften T.ilrs. aber nicht für den übrigen Teil. -Bcneral d_- Clieft fragt; bar- auf die lankwirNchoftlichen Vertreter Kann ch onnshrnen, dchh die Lmtkwirtc cntsch|css:-i lind, k-nc Rartolkln mehr auSAug.bcn geqe i fällte« W<elo iPapiemwrli? Dir tut erklärte Hcinz- O r b i « Idir find cntlchtoiscn. leine Pro- bukte gegen P i p i c r m .1 r f benu i b?ir -?. n r 11 de Ti ft machte h. rauf aus iir 6J,-Dt.r 1- L-.kn ausm risam, die sich daraus für di. Lrnüb- rung der Arbeiterschaft ergeben würden und er- Härte, bih er jed: Bevaniwoitung vollkommen atxbnc Damit tourtx- bk ötftu-ig g.ft offen. Dk Besprechung war hauptsächlich von Butntern der Landwirtschaft und de« 'Dirtfchaftsle>.ns besuch Die Herren Akeftrot, Bvag-'ei und Hofiin inn wa­ren nicht unttxf.nb Die Lage in Speyer ist heute unverändert ruhig

Ein IterteiblgungsDerfud) ber Pfülzer Sojialbemohratcn.

Ludwigshafen, 26 Oft i DTV i Die Leitung der fo»iaidemc>kratisch<m Partei der Pfal- Kat heule folgende ffriamng bi'fcklosien $: VersafsungSbruch kei batenkben Aibr-T.'gi.' u-i.) hat in den ireih.illichan Ar-.ilea der Pfnlt . D i» Empörung a u « g e l ö fi Alle u.tleic TP-.r - | nungen wurden zuleftl noch vv.i der Lcqi .a-tg Andling tn den ITinb grschla^i.i Zugleich !-amei aus allen Teilen des befehlen l-eb.eies a'armie­rende Vach richten übet die legten 3urü(tungc;t bei Sonderbündler

TU Protest gegen den bacherifchen Der. faffenp*red) unb zum Schutze gegen bie brochemde 6e|knatTfieegefaxt kam bie Seitwng bet pfÜgrNbai fozialb«i»»krakifchen Partei zu dem Enlsthdr^, an« ber Pfalz einen feTbftän. bigen 6 Mai in Bet bau be be* Deutsch eu 3rt4H o trüben

Tiefen Standpunkt habe die pfäfzifche Sozial­demokratie in keinem Stadium der TcrhanO- hingen verlassen Bachdem die Lbsichl der pfälzi­schen Svzinikemokralie in verschiedenen Äiei-.a ber Pfalz erheblichen Widerstand ge­sunden Hal und nachdem die Teilchsregierung eine 21b Iren mm g der Pfalz von Bayern unter Ver­bleib de« Lande« im Tetchsveibar.de nicht an- ei kennt, für btc sozialdemokratische Partei brr Pfalz aber avundsäftlich eine Aktion der Tbtren- rxing der Psttlz von Bayern autcrbalb de« Teut- kben Leiche« nicht in Krage kommt, sehen wir von der Durchführung untere« Boihaben« ab □Dir wollten durch unsere 2lktum die durch die Separatisten drohend« Desahr der Xbtrenrmng ber Pfalz ton dem Leich Der bäten Tad)betp man untere Ldfichl verkannt und ihr unlautere Motive unleifchoben Hai müllen wir die Verantwortung für die kommender Geschehnisse bat anderen Par­teien über la ff en

Der Widerstand der Pfälzer.

Gine tn Bruchsal tagen he Versammlung füh­render Perkkmlichkiiv aus der Pfalz, f-ist'e ein­stimmig folgende CntfdSiehung

Die Versammlung führender Persönlichkeiten au« der Pfalz, woran die Vertreter aller poli­tischen Parteien ictlnabmcn. crbltdl In dem Vorgehen be« Veichstogsabgeordir.-Li Hosfmann, de« Bürgermetfter« Älccfoot und Cbenoflcn cinfcn vfseusith<N«he» Betrat an bet Kästchen Sache. So wie die Dinge jtftt liegen, ist Hosfmann ob mit obn ohne Tdlichl - ein 'llverlzeug m der Hand be« potilifchan ®eneral* bc Meft Die Bcrlommlimg aximi alle Äreife der Pfalz gleich­gültig welcher Pcartei |k aagebörm. Hoffman', dellen Vorgehen übrigens van mast^eh-otden 3n- stonyen der eigenen Partei schärfsten« g c brandmarkt wurde, irgendwelche Desolgschaft zu telBen. Selbst btc Kommunisten i icheeren eine scharf« Absage an Hsffmcnrn Die Romrnu- nistische Partei bn ötabtrn: Ludwigshafen stellte den Antrag, dah JUeefoot des Amte« al« Bürger­meister enthoben werde

Aach «twr Vach-ich« au« München wird gegax t*c PsLzer Qa.ibe»t*ixätcr Anklage wegen

ber W«td prsisttfch allzu hurchfichkg. Man evachte bi München den Zeitpunkt für ge- toaaMR. Me unter ber fozMlIstilchen Herrschäfl oertoem gegangenen baverifchm Aeserva t - recht« txx» Aeich zurückzuerirohen Wenn dar­über Me tn Bayern bn Geruch« besonderer 6o- ztalistenfreunwchall stehende Berliner 'Xegierung *u Fall länu. Wtte man zwei Fliegen mit einer Klappe OelchMgen TLin mag über die Sulammen- |tfng unb ine Politik der Aeich«rcglenmq denken wie uean will aber eine marrisNiche tätigten, tote tnBayern behauptet wird, wird man ihr schwerlich n»M agen tomwn Sämtliche aus Grund des Lrmäch-

Beoaniafhtng haben, bei der Beilegung be« Kon­flikt« nicht pafTtD zu Neben ©lanb doch der schroff« Ian. bei man urpidylich gegen Bayern cmzuschMgen beltebee, in schärfstem Gegensah zu der duldenden Mästigung. mit ber die Veichs- eegterang Mr Brandreden von Männern wie Ärieeet unb BLtlcher über sich ergehen liest fi« empfand In Bayern nicht mit Unrecht, dast mob ihm gegenüber grundlos die Ranbare in- zog. um bem roten Sachsen moralisch gefestigt gegmtiiherweten zu tonnen Der ganze XonfPh

Xe» übrigen TbetnUmben, insofern al« hier dem «tnblichrn Groberungswillen offenbar keine ge- chtofstwe Abwehefront aller anständigen Deul- gegenübersteht .Man hat den peinlichen HMdruck dast Herr General de Metz eine Leiter TÜhnml, Me ihm die pfälzifch« Sozial­demokratie hMgehalten- Mit biclet zutref- ienben 'BJorten charakterisiert die .Vhetniiche Zeitung" ba« Kölner Organ der vozialdcmo- (rnttefebr milde die Speyrer Vorgänge Den Mmchener BerfaflungSputfch glauben die Bfäl- er Sozialdemokralen noch übe- trumpfen zu Hüffen Sie erstrebten ursprünglich die Gründung ttne« von Bayern unabhängigen Lande« im Aohmen be« Vcichs, gingen aber dabei nicht den verfassungsmästigen Weg, der sie auf Volk«- Abstimmung nn ötnDerftänbni« mit Aeicbsregie- nmg und Aeichstag verwiesen hätte, sondern IU wandten sich an die Franzosen 3ftr Auf -Los Mm München" sand bei Herrn be Metz, dem ehr- geizigsten unb skrupelloleften Vorkämpfer be« PMuearAschen Imperiali«mu«. offen«« L)hr, nur bah« in feinem Munde zu einem Auf -Los Do« Adch" umruMgierl wurde Sine völkerrecht­lich ganz unerhörte ödlärung Mr Franzofen Dtäfertictie dem Speyerer Kreistag den auto- nwn Pfalzstaat al« leit accompl, Dm Krn«- Um erklärte «ich für unzuständig und den Antrag ckngt Auch der groben Mehrzahl der SogzalMmokraten scheinen nun die Augen anfa«oaugen zu fein, wohin unter ®e- e V^Führung bk Anise gehen loll ®«r Gwteral Da vermutlich mtt einer günstigeren Bafnabmc fei*« verschleierten Anr.crtonSp'.ano arrerfjoci hatte, erklärte die Autonomieervärung foreto Mtstverständni« einen AedaktionSlehier tmb scheint nun von weiteren Verhandlungen mit foHei sich mtt der Bildung eine« autonomen «Wal* ft <m le« auch au her halb de« V eiche« vvr- fchanioe einverstanden erklärt haben Sollte diele -Rachrkcht »utreffen, dann wäre ba« glatt« $ vch- TTrrat. ber mit Mr 0M«er- Schwere deS De- lebe« geahndet werben muh Bayern und Aetch XiS ihre schärfste MMdilllgung gegen- über dkfem hochverräterischen Treiben JF druck gebracht unb gesten d« 'n-rlnflkr 'Bertraae« tmb be« Ahei nlnndadkvm 2^ to Pari« schärtoc Verwahrung eingelegt

Der Aeichskanzkr bai in a g e n e r

Aedc mit gröhrer Ghideutl^keit bargellgt. dast da« deutsche Volk nun den leftten Äampf gegen völlige Verfllavuna aufjui.ebmen bat. Ml «[ chn Zbre nur zu füjoen oenttag. wenn alle .ohne .Zögern mit «ufaffen. die «arre au« ben5torf tu*k6en- Bayern unb Sachsen. Vvzwtoemv- Lm und Deutschuationalc. Arbeiter ^td ^»kr- «h-er sie alle müssen Hellen, soll Deutschland iin elender ©etoftzerfkifchung zugrunde

Mrech traute PNlchtorsüllung aui »^ZZ^BoAen hetttruzen must, eine deutsche Sin- k^o27l6 bk Botauäfe^ng eiaer^ nmto. □X auiffestoolltif. bk allem zur AlMhr der CTÄito ^SbUtben Bergewaltigung-veriuche i®*

SHDmmiit erhoben werben, aus vem nach der bayerckchea Aoiverordnung noni 11 Ma> 1833 der Verlust der öffe,itlichen Aemter sowie bi2 Tode« st rase steht

THrtMeftänMge Beamtendezüge.

Berlin, 26 Oft tPriv -Tel - Von zustän­diger Stelle wird mitge.'elll

.Die in der leftien Zelt üMrnu« fchnell foii- 'chre-i.nd.- @r inxriuwg bei Papl.r-nar! Hot dazu efüb.i dast eine gerech'e Anpaltong ber Vezüge der Dehalls- unb Vobncmplöngcr an diele 6nt- to itunq immer schwieriger wird Die Aelrhoregie- lur.g teabhdtlint dah:t. Io Ichnell wie möglich zu «me. Beza l, lung b i I e r Bezüge In wertbeständigen 3ahlung«mliteln Überzug«hcn M.> ottanni, ist die Herstellung Iclcher etohlungeniifki ichon mit allen Kräften in Angrn genum.iic-t

Vorauksu-tlich werden in der erjlen Hälfte bc« Borrmbe' so viele torrtbeftinbipe Zasttimg«» mittri au« fgebtn werden, hast alsdann mit ihnen auch btc Bezüge der Beamten, An­gestellten unb Arbeiter sowie die Ber- forfitrngtbegiigc in einem getotflen Umfange dezahit werden kennen

Da itdech am > Aovernh. r bi-'fc vf.iblung«mitlcl noch nicht tn solcher Menge hereitstehtm werden, um schon zu diefern Zeitpu>ik: mit einer auch .tur ttilnxlkn wei loeständigen Auszahlung ber ge­nannten Beträge beginnen zu tonnen, muh die Autzzadiung der am 1 Booembei fälligen Bezüge der Biamien ufm zunächst auf bad erste Mo- nai#cicrtel beschränkt öerben, um ber wertbestän- bigen Zahlung für spätere Mvnatsteile nicht vvi- ugreifen Diele Mast nähme wird auch au» einem anderen ©tonbe notwendig, die überstürzten unb nicht Dotau«kbbaren Prei«steigerungen der leb­ten Tage haben

eine so weitgehende Zahlungsmittel kn apph« st zur Folge, dnst e« nicht möglich wäre, am 1. Aovrnwer 1923 den Beamten, Augeftrst- tea trab TerforgxngtoCTcdytiglen ihre Bezüge fit mehr ast» ein Monatsviertel in Papier­mark aaräzu zahlen

Aul Grund der Ermächtigung in der Verordnung der Veichäcegierung vom 24 CI*ober ist daher tem IRrlt-eminiifer der Finanzen verordnet, d.ast am ! Vevember 1923 den B'amten unb An- gehclltm d.-« Reiche», ber Länder, bc. Gemein den unb der sonstigen v'IenUichen Körperschaften sowie den Versorgung eberechtigten nurbieBc- züge für bic Zeit vom 1 bi« 8. Ho­ne m b c r ierltc« BoDembcrDieriel) ausgezahll werden Diese Abweichung von der gelc lich feft- gelegten Zahlung-art der Beamten- ulw Bezüge stollt eine 31 o t m a h r. a fo m . dir die au» dm genannten Gründen unvermeidlich ist. Die a ichsregi.rung tnivbaber febaf iri; irgend mög­lich- zur gjcftlid> sestgelegien A t b?r Auszahlung der Beamten- usw Bezüg: zuruckkehren '

Die ^aiilnitgSmitkelnok.

Berlin. 25 Oft. <Pr-Tel > Die starke Seid- enttoertung der tobten Tag: hat auL bei den Bet- lini - Van Kn Wied?, zu .in:r auyervrdentlichen . uhfui glm,tt:lknapvbeii g.fübrt Die Veichsbank fab lich auch nicht r.atfrent imstand.-, bic an sie gestellten Anforderungen zu erfüllen Sie muhte euch bei der Honorierung von Scheck« zu scharfen Aepartierungen schreiten, da

dir täglichen Anforderungen eine Trillion Pa. Hiermark nberstiegen.

Für bic nächsten Tag? glaubt die Aeichgbank eine Entlastung in Aussicht tollen zu können, da dir Tagesleistung u.r 3'lotcnl rudereien, bie gestern etwa 120 000 Billionen Pap etrnark betrug, bi« 6nic dieser B»?f ? aus 300003 Billionen Papier- nurt t g| ch. angespannt tocn«ri loll Varnentlich wirk ter Druck ven Voten in hohen lllennbeträgni irrcurt Tie Hcrauegade ein:r Billion-Bote ist in Vorbereitung Aug nblicklich wird de Her­stellung vrn Heineren Stücken der ® o l [a ra n - leibe (bi« zu '/,« Dollar herab» auf da« cncr- gischstc betrieben. Auch nut bem Druck von 3 n- terimösch einen ist oegonnen worben, bic man sofort in ixm Verkehr bringen will

BJ.c do« LTV von zuständiger Stelle hört, wurden g:|lcm bie c r |t e n Zwischenscheine bei G t> I b c> n l e ih e. lautend über 1 -, 1 unb 1 Dollo . dem Verkehr zurcleitet 3a den näch- sle-i T g.?r. wird der Druck in erhöhtem Maste foilgti yt. Sie chz itig wird mit ber Herstellung endgültiger Stücke von ।11 unb 1 ,, Dollar» begonnen unb m.t dem der A^itenm-nckschcine, fow.c der Goldonleihestück' von 1. 2 unb 5 Dol­ler irrig fahren E» kann allo erwartet werden J ah binnen iurzem eine für ten Verkehr genügende Menge von ae tbesländigen ZahlungLmittoln *ur Verfügung s ehen wird Dor IMomtb.'lraa der zur AuLg>be gelangenden Soldanleihestücke ein- fchliest'.ich de. Zwilche tschein: darf in»g;famt bie durch Aech-geseft nom 14 August 1923 bestimmte Höchllgicnze von 300 Millionen Goldmerrk nicht überschreiten

Mit be: Prägung von Münzen für ba« Bentengclb ist bcieit« begonnen worden @« werden gel<h>l1en I. 2, 5, 10 und 50 Beaten- pfenmg-6tud: 3m übrigen find olle Vorbe­reitungen g. .rossen, damit die Aenenbank ihre praktische Tängtoii den nächst aufnehmen tonn. 3r>«be|onb^e schreitet auch ber Druck ber Ven - t c n b a n l f d) ? i n e bie durch lÄolbrei'enbrtef ? voll gedeckt fein muffen, rüstig vorwärts Dia Ve>'tcnm<nk wirb bis zur Akstölung durch bi: Doldnuak das geeignete oxrlbefiänbige 3ablung«- mitlcl be« Verkehrs f. in Die Bentcnmc rf ist darüber sind lich (Regierung unb 'Dirtlchall einig - ein Zwilchenglied bi« zur Schol­lung ber ©olbmart, mit ber die Venienmark cingelöfl wird Die Arbeiten für di: Volbnoten» bvnk werden mit grober 'Belchieunigung burd>- geführt

Die bcutidjnntionafc Opposition.

Berlin. 27 Oft. (Priv-Tel i Di- Borliften- den der dculschnatlon alen Landesverbände traten gestern tn Beilin zu einer Beratung zusammen 2« wurde eine Erklärung beschlofien. tn der die cr- f er bei l'.^en Mastnadmen g gen bic ,Hochver­rät c i n der Pfalz und Sachsen" und tue Hcrbilführung ber ®<ncftmigung de« Acichaiag« hierzu gelcrberl wird Ds wirb weiter erfldrt. bah die Oeiftirtnationalen Lande«verbinde au« voller il'bcrseugang zu bem antimnrfiftifdten Bor geben be* Herrn von Kahr stehe Sck>lleh!tch wirb die Entfernung der Sozialdemokratie au« der Regierung und ber Ausba einer neuen Aeichkregierung auf nationa­ler jfrunblage gefrrben

An die Eisenbahner!

Frankfurt a. TI. 26. Oft. (®rt6.«$tf.) Der Präsident der Telchsdahnblreftlon Frank- furt j M Dr StapfI erlässt folgenden Aus­ruf an alle Beamten. Angestellten und Trbei- ter seine« Veichadahndireftionsdezirl«: Hnhet- annvortliche Stellen wollen setzt auch die Eisenbahner In einen allgemeinen Streik hin- einziehen, der nur ,zu m vollständigen Ruin der S-esamtheit führen wurde Toth aber haben unkie Beamten und Ar- bet ter gesunden Meni<t>enverstiind genug,eine solche ungeheure Torheit von sich zu weifen Tur wenn wir kühlen Kopf bewahren, ton­nen wir der furchtbaren Tot, die uns olle be­drückt, weiter entgegentreten 3n allererster Lime muh unsere Üisenbahnverwaltung ihren geordneten Dang weitergehen, damit wir die Allgemeinheit mit Lebensrnitteln und kstohlen versorgen tonnen.

Q. ögr auch jeder Sffenbahner an 5rau uud Ämb, sotme die eigene Sristeoz denken Uu- faebare« Elend können ton von dem nicht ab- wenden, bet einem Streik ssttz anschlleßen würde.

3ebcr, der streikt, muh entlassen werden. 3d> richte daher an alle verständigen Leute die dringende Bitte, icbcfl Streikansinnen von austen her in Tu he und Würde zuruckzuwei- seu And sollten sich in unseren Tethen den­noch einzelne Verblendete finden, die derarti­gen äußeren Einwirkungen zu unterliegen drohen. 1p bitte ich leben Gutgesinnten, dem e« ernst ist mit dem Dohle seine« Volke« und seiner Familie, solche aus den Weg der Pflicht zurückzufüfhren, ehe e« zu spat ist.

Aus Stadt und Land.

® icben, den 27 Oltober 1923

Neue (Erhöhung ber (seisenbahnsahrpreise.

iWTB.l Vom 29. Oktober an werden die Schlüsselzahlen für die Eisenbahntarife Im Personenverkehr auf 6 Milliarden.und im Güterverkehr auf 12 Milliarden er­höht.

Wie man nicht kalkuliere« bars.

Eine lehrreiche Verhandlung für die Ge­schäftswelt spielte sch vor der Wucherabteilung des Amtsgericht-! Frankfurt a. M. ab. Hier­über berichtet die5> 21. 3: Am 7. August erschien in einem Möbelgeschäft eine Dame und erkundigte sich feS war vormittag«) nach dem Preis einer Klubgarnitur, der ihr mit 180 Millionen Mark bezeichnet wurde. Al« die Dame nachmittag« die Garnitur kaufen wollte, erschrak sie über den nun geforderten Preis von 490 Millionen Mark. Der Geschäftsleiter hatte sich nun wegen Preisstellung inländischer Zahlungsmittel auf ausländischer TBäbnmg«- basi« zu verantworten und er aab zu, daß er umlalfulicrt habe, weil inzwischen der D o l - l a r erheblich gestiegen war Die Betrieb«- spesen, wie Gehälter, die mtt 30 Prozent, der Gewinn, der mit 20 Prozent berechnet waren, setzte er entsprechend der eingetretenen Mark enttoertung in die Höhe Der Vorsitzende meinte angesichts dieser KalkuIativnSmethode, dast der TngcHagte die Löhne und die Laden­miete doch sicher nicht sofort nach dem D o l l a r f u r« bezahle, während er den Ge­winn nach dem Dollarstand berechne. woS der Beschuldigte auch zugeben mußte Der Staat«- anwalt beantragte wegen bc« Verstoßes gegen die Devisenverorbnung eine Geldstrafe von 800 Milliarden Mark ES handele sich hier um einen Fall höchster Teinkultur. Jeder Kauf­mann suche sich gegen die Geldentwertung zu schützen, aber in ber Weise, wie der Ange­klagte dies getan habe, hast er einfach alle« in Dollar ober auf Golbmark umrechnete, bürfc e« nicht geschehen. Ao ber Verarmung be« Lande« müßten alle Kreise teilnehmen, wenn aber alle« auf Dollarbasis umgerechnet werde, bann trage ber Kai^mann dazu bei. daß Arbeiter und Ailgesteiite ausgepowett wurden. Der Verteidiger betonte, daß der An- qelagte zwar auf ausländischer Währungs­basis kalkuliert habe, bie Preisstellung aber nicht banach erfolgt sei. E« liege auch kein Kleinhanbelsverkauf vor. Es frage sich übri­gen«, ob die Verarmung auf leiten des Kauf­manns heute nicht größer wie auf feiten der Angestellten fei. Der Angeklagte habe nicht den vollen Dvllarkur« berechnet, sondern sei Darunter geblieben. Da« Gericht verurteilte den Angeklagten wegen Vergehen« gegen die Devisenverordnung vom 8. Ma, d. I. zu brei Zagen Gefängnis und fünf Milliarden Mark Geldstrafe Die Freiheitsstrafe wird bedingt erlassen, wenn der Angeklagte eine Buhe von 500 Mlluarben Mark zahlt Da« Gerichi stellte fest, dast ber Angellagte glatt gefagt habe er verlang? 490 Millionen Mark, weil der Dollar so gestiegen sei. E« handle sich hier um einen Unfug weiter Kreise der Frankfurter Kausm aschast Denn die Dvllarwahrung eingeschoben tnirb, so wird die deutsche Wäh­rung dollständig außer Kraft geletzt und cp besteht die Gefahr, daß der Kaufmann auf diese Weise nicht nur den Einkaufspreis in Dollar kalkuliert, sondern auch den Verdienst wert. Wenn da« in Frankfurt so weiter gehe wie e« fetzt schon der Fall sei. so würde bet Kreis der Feltbesoldeten bald durch den Kleine kauf mann aut gelogen fein. Es lei nicht richtig, daß ber Klein'aufmann sortwähreno fein Ver­wögen Dcrrlncere, sondern er vermehre seine Substanz, unb er tue d>e« dadurch, daß er jene Preise berechne Die Höhe ber Straft ver­danke ber Angeklagte bem Umstand, baff andere e« unterlassen sollen, toae er machte. 3n der Urteilsbegründung wurde ferner auch aus den Urfug verwiesen, daß die Äanhe/rw