Ausgabe 
26.10.1923
 
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ar. 252

ti^trai icgl ich, e*V* 5c*w- ".iA gwtlogi, zdfSerSametagibulagr aft^wer^eerilwnbiattcT

M uRüIiD»rr u. **) MV Mart Tr&e#rt*n. auch 6. Ach1«fch*'n>m me^tL* J' ooMn ntfoig <!>» tjerr- eoDolt- gtrnlptedj.

HnWHk fftrt«-.--

Irtarag 112. R>r T-«ru$r geb «ejchüst^L- 81. «NNh ftr Dnchtvach. 0*1« Ixytjtf Met«.

Sterfhet t. BL

1Z3. joiwgeag

Zrrttag, 26. Vvober WO

GiehenerAnzeiger

General-Anzeiger für Gberhessen

bnt Bericht SrLhk'fche UvirrrßlittsVr-ch» rai> Sfetwinwteret R. Lauge tn Gietzev. S0riitIettis$ und Orschäftrv«Le: S^iiStrofcc -

Bautet cwi aijt.ttB für 6* lÄqeiXQMHittbl $em «achimva, 03r!)«t o^nejeac Serbint(id)btÜ Srth fOr 1 mm tfatzr Ihr

Hjriqtn o.27 mmtimte örtL Grundzahl &5 MK., cm O.70151^ehlame- Anzeigen o.7Om n timt« 225 Ul >^2ThlI Sa)|t«l Pla9Dor|<i)n310"'.', -1u|* schlag. -uerardioerd-.d) iurVoatUtu. j*tuüe-a>n Dr Jrctt. öiib. ßonge ffl: " »en tlbngtn led; fcnft'Blümlein; fix ben i - ^Soentul: jy«n»3<de ! L-- ,! ch >n ®< e zeit

Aahlu»gs«üte.

Hat) rk«ndvch langwierigen, durch bi-i Trfjen t« letzten Woto-u. < i-tti»

3rod>öm BerchaadutL^ati ifl Mt ^iprunci?. refoaa nun endlich einen bedeutsam.'o Scho-tt nortoärt« grfomznin. Rachdeni die OeffcV- l'chkeU noa txrafenct unb unberufener Sette nrii den verjchiedensbev Jy-Y^ru.igtolä-teR unb änderbarsten -Kamen für das r.ene Zechlnngk- rnttel überschüttet wurde, nachdem <r. Hll- crtrtefl, dte groß« Fin .Kanone der Öoy'cl» bemotraten. vor krr Lösung der erften praT- stsccheu Aufgabe die Hilflosigkeit selber tourb?, a-rchdem schltetzlich die immer wie der in Hebet» hafte Ferne «erüch^e Aussicht auf eine neue Währung der alten Payferto.ark den 2?- ge­geben hatte da endnch In zwölfter Stund: ent- .chloh sich die RetchSrrglerunsi, mit t<r Tr- nd)tung einer Q?e n tenfca n <. b>e Lösung

Wahrungspevblemt? hi der DraxiS aufju- aehrneu Man hat geglaub', die Rückkehr »ur realen Goldwähning noch mcht wagen zu bür- cctt und deshalb mit brrXentenmart eine Zwl- iche^ösung .ttn geschaltet, beten ernste örrjat- renfetten hker bereit» «rotten wurden. Aach dem ursprünglichen Entwurf ?ri"de die Renmark gesetzliches Zahlungsmittel wer- *n und .r.e Bapiennrl ?u einem festen Llnrrechnungskurs ci-ufBbar sein. ,-olichen Xentenmcrf und Pap'.ermork ist ein derart festes "Derroerhälttii^ aber nicht vor­gesehen. Man scheint die» der Pra^S >cr- lassen zu wollen, wenn einmal nach Chr? - lung der Papiernorenpreste der Höchstdeirag >er Dorbanbenen Papiermark feststeht. Auch Tie Schaffung von Scheidemünzen für itc v. Xentenmar: mühte sofort in- 2Iu.>- gefahi Derben, soll der Gefahr vorgebeugr werden, daß dte Renten mark das Geld für Cnbuftrte. sandel and reiche Leute wird, und die Papier- mar? weiter die Laschen des Äetnranbclß nnb der tvtnschafrllch Schwacher rüBt Niese Gefahr kst um so größer, als dte Renrenmark ja in Beziehen c, ,u der nach dem Dvl.'orkurs rrtrfjnetcn Goldmark steht und brnnh auch für fie Derrsckwankungen eintretm können. Da» zu verhindern vermag nur eine Gesun- Dung des Staats- und DittschaftSleLens von Grund auf Die ReichSregleri-ng wird hierzu wesentlich betragen, wenn es ihr gelingt, ir.it Hilfe der ihr von der CRentenban? gewahrten Kredite dte restlose Santen^,, her ©tacia- fiMinzen durchzuführen und die Rvtenpresie <um Stillstand zu bringen. Man vermihk !-<?: die freiwillige Bindung an einer, fe'^n Zeit- .>unit, bis zu dem der JUebil unter allen Am- landen reichen muß. Man vernicht n h lamen Zwang, innerhalb dieser Zeit . . <>rinanzfanierung bewerkstelligen u inüs'en. Das Vertrauen der Bevölkerung zur ;vjen Rentenmorl wird mit dem Erfolg dieser Sa- merung unlöslich verbunden sein

Die Sicherstellung der Rmienmark rft nach Lage der Dinge die denkbar beste. <5;c beruht auf Belastungen in Form von Grund- schulden, die eine vrr-inSbare Toldverv'! / rang darsteilen. Die Rentenmark ist also lein Geldzeichen, sondern ein Zahlungssurrogat, baS den Charakter einer inneren Devise tragt. Die ReiUenmark ist in facto nur eine Um­schreibung für die Mobilisierung der noch vor­handenen Sachwerte, also die Inangriffnahme der letzten Reserven unl.reS Bolksvermbgens Diese Tatsache birgt natürlich schwer? Gefah­ren m sicn, die man bei der Gründung der Rentenbant wohl erkannt und dadurch o:^u- schwächen versucht hat, daß man das Onftitai der Tertoaltung und Kontrolle der Sachwert- eigner selbst unterstellte. Auch von diesem Gesichtspunkt einer ©efahr der Verschleude­rung letzten deutschen <5ad)tnertt>erniögens au3 muß auf das allernachdrücklichste verlangt werden, daß die zur Sanierung des Staats- Haushalts gegebene Frist nicht wieder ung-> nützt verstreicht D-? Ausgabe der Rent'n. mark pumpt neue Zahlungsmittel in den Ver­kehr. das bedeutet erneuten Anreiz lur ?Tt- führung der bisherigen Ausgabenwittschaft, um so mehr je größer die Rot der Massen und ihr Druck auf Regierung und Parlament wird. Daß die Regierung vor dieser Bersuchu .g ge­feit bleibt, ist ihre Hauptaufgabe in bett nächsten Dochen

Heben der Rentenmarl. und hoffentlich noch vorher, sollen neue Stücke der Gold onleihe auSgegeben werden, ilnb zwar hat sich hier wenigstens die Regierung entschlos­sen, den Bedürfnissen des DirtschaftSiebcns. vnd vor allem den Sparbedürfnissen der brei­ten Masse der Arbeiter, Angestellten und Be- erraten durch Ausgabe kleiner Stücke zu r und ' Dollar Rechnung zu tragen. Alle Drei behelfsmäßigen Zahlungsmine. So - larschahfchetne, Rentenmark und So'danle.he. werden in ihrer Mertbeständ'gkeit durch die Dapiermark gemessen, und deren Dort bc- stimmt sich nach tote vor aaa; dem -ev'sen- ture Hier ist das groß« Loch, da- atk tesr

Die Kanzlerrede in Hagen.

Kvantzt'erchL SeirantöortMng für das Eiend an Rhein und Ruhr. Keine Unrerschrifr unter neue D'^LcLe, Gegen Parteihader und Partikulorismus für eine deutsche gukunft.

Hagen, 25. Oft. lTVTB.) Se. große Sozi! der n«-.ien LwdchaLe, ber größte Hanl -h -cenS. rnai- b < au: t«r. letzten Plaq gefüllt unb buroerle mu6>eh noch umiebren. bin flrf.'simti ojrcn. um, c-ie bet RcichSminister tc 4 Innern Lvl! m <inn crfiartc. den Rc che.i t<da11ebe: ^1 der T^eid-1regterung c-:gcgciuur.<-bmea. Sie ?#be bei Xc.räabrTRler# Iduic, I? bemerTle der üietchL- Tmntflci- ve< unneen ch: nur für Oa4 deutsche Bo.k. I.mderr. bonlbr- i,lo«uS für hie ganze Dell befi:mmt i<;. Sie BcichScegierung entfüibe mit dem g-aci«: Botte die succhtbare Rvl he-. 'Zugpr1i>ii<£5 L>er tr.'y btefer Rvi dürfe da» Bott unb ;eber etrydr.c nicht «rz-oeitsin. l&nbem ntülk sich m-.i aller Är.ifi tu neuer 2l rdett und neuen Jäten aj'Tanen. Die Schuld an b;?1er furchtbaren Ast laste nut ihrer Sanken "^llcht auf den Schultern Frank- v< - ch S, toi sich a!S ur.verlbbniicher Feind zeige. Gin Feind. ü<m SaS DerfügungSrechi über feirx reichst «ui Gebiete .Vnicmfc enUiDflüt raerte könne sich nicht toteber erbeben. Troy di-rser furchtbar«! Qloi halte dir rheinische Benoikerung tr.-j *u Der« sch land :nb (em änftdnbig.'c Mensch habe int? iwi Cbtflnbcl ettflbii geman. baS sich jegt al» .Stixnxxttf.en" bet Herrschaft zu bemächtigen suche Man könne die Ubrintänfrer rr.ü CESaifen- gttoalt nie der; Lingen, aber man könne nichts an der geschichtlichen Tatsache ändern, daß da«, toce" Dort vor Feh gehe, geschehe gegen de» emmülize^ Dillen oeS diucschcn BolksS an

Rhein.

Mir o3ätüIxm ut.- Soöiecen am Rhein" so fuhr Txr Ämisier fort, die in unb Rot

für Ki# 'Satcrlanb zefachten haben unb noch Ierbten uwv ihnen Die Toden, die dvn für daS BaterrLnd geh erben find." Der Mlml.^r Der- kicherte, dech >te 3< schSrez-*<nn>g nicht daran denk, die Rheinland- vreiSzugeben. end baf) sie nach rate dot in beet ih-er 9eifiimg4|äbiqfeit

die besetzier, 0M«ic ^-lerstühsn werde.

Der Tbniüer für bv: hnehtcm Debile, uchS. llrrach dem besetz -m den iufrich­tiger und bewzlichen Dtmk brr ReichLregierung für ihr mutvvlleS Ausharren bei all bet Be­drückung au6, der seine Beoötterung auSg«set> «Wesen 'm. Er, der als eirerr ber Ersten Les Londe« r-rriniefeii worden fei weil er e* Ur '<4ne Pflicht gehalten babc. dem Reiche und dem Dr.ter- 1andr. die Treue zu Wahren, frnre? & wrlt'chen und iörperlichen Leiden, be-icii die B.-völkerung feit ?vrbr und Tag auSaes.yt gewesen >--i ftein Deins Jet heih genug für daS. waS dort getan wurde

Bvn stütmischem Beifall begrüßt, betrat dann Reichskanzler Dr. Liresemann das Rednieipult. 6r führte au#: .Der Kamp' an Rhein imö Ruhr habe Wohl de n Höbe» punkt c cretchl. ein Kampf, der mit un- qle : d)<r 'IDdlfen geführt werde, wo unter dem Schuh foaiZzLsischcr und belgischer Bajonette Bte Ser o ariften den Bettuch mach en ihr H rt - fcha ' autzu. chten. um das Rheinland u.tb anfr.-re Nuf'dx ®cb:e'.e unter ihre Gc-tvcü-' zu bringen Derr, die F an-ofer unb Belgier nicht dahinter stünden Io würde Ke B-oottwung tmb zwar d e ganze Ber-oil-u^ng de» Äbc.räant*» biri-.n: Rar- r.eoolAUfl in 24 Stunden ei ', 'chielles 3nbe be­reiten. unb wenn diese fremzölilchen unb belgischen Baiv.xfe dabei helfen 'o sei daS ein TJcrt- b r u ch fchiimm 'ter 21 r t gegen 1 eriichr Ber- fviechen die in verschiedenen interalliierten Tier- träge,'< sesigelr-,: so«"

Ter Reichskanzler sprach dann allen benen. die (n vorbildlicher E.nigkeit selbst unter dem Einlah von Gut und Leben den ungleichen Kamps führten, beiden Dan! aus 2lllen Teilen der Be­völkerung gebüyrc bie'er Dank, und nicht zaleyt der brauen Schutzpolizei, die dort unter anertrdg- li<t«n Quäler, ihre Pflicht getan habe Aber was dort an Rhein und 2u?I;l geschehe, sei na, eui Tluslchnitt aus der großen deutschen Rot. Leider sei dies nicht die einzige Rot der Stunde

Lösungen unseres DährungSproblemS als Zwischenlösungen charakreristeri. Die Rückkehr zur Goldwährung muß daher das Ziel einer endgültigen Lösung sein, deren BorauSseyung allerdings e ne befriedigende Regelung der ReparationSsrage ist

Heber die r e d) n t f d) ei. Einzelheiten deS BerkehrS mit den neuen Zahlungsmitteln 6er- lautet sc gut wie nichlS. Und doch erhebt sich eine ganze Reihe von Fragen, über die recht­zeitig Klarheit geschaffen werden muß Mit der ächafsung wertbeständiger Zahlungsmittel martere man, bis die Markentwermng zur weitestgehenden Annahmeverweigerung des BapicrgeldeS, vor allem durch landwirtschaft­liche Broduzentenkreise führte Die älr.be®cg- ltchkci! her Bankvrganilationen, die an dte rechtzeitige Errichtung von Goldkrediten unb Goidgirv.'onlen sich nicht hcranaetrauten, war Mitursache für den völligen Zusammenö'uch des äteberweifungs- ur* Sd.eckverkehrS, für die -chw.--er. dunh zu fsetr Gutschrift herber- gerührter DeldeiMoertungsverluste. Haben sich nun die Banken, dir 'ich bei zunehmerb-rr Dapier-'arkinflatton mit größter Rücksichts-

UnS droht das Gespenst der immer größer werdend«, SrwerbSIofi^keit, der Prrikste.qe- runz und be« TVS^nmgSzrrfattes.

Sic Schuld an C-ie'cm gan^.m Uv.bei! tau- el.nztg unb allein Frankreich »ur Lau. unb dir Mit­tel. oi« Frankreich gcgc.i Deutschland anivende. seien gegen Gcir . Bertrag und 'Recht, und gegen l^e g.'schrtrbenen Berirägo unb ixtS ungeldinebcr.c Rlenkchirr-recht der Bölker

aS man auch immer über den paff Iren Mlberstand fegen möge emeS b.ib. e. ge­zeigt . wie Millionen, die unter ihm litt.m ihrem Lande die Treue wahrten, einem Lande g.-g. über. daS arm unb machtlos geworden sei Wenn brr 'Sibcrftanb habe adigegeb-m axrben mün.-n, so ei bas wahrscheinlich nicht sciäyhen. um bte Cunfi Pc>incar.-S za gewinnen, lonbccn weil sich Deutschland an drm. passiven Miderllcmb ver­blute! bälic, unb weil es nottrenb:, geweien fei. klare Brrhältniste in der internationalen Po- liüt zu schaffen Der frunzölllche Minilterpralident habe wiebeiholt erklärt, daß ei nur der passive ÖBiberflanb fei, der ihn daran bindere mit Dc.ipchiand in Berhanbkuuzcn zu treten ^xmt. wo all« 3ctt>rbmingen die sich aus den pas'ipe.t flSi'.KnfLanb b-"iebcn. seitens der deutschen Re­gierung cr. lgehoben feien, fxhaapl« er. der passive Diberl.and bauere noch an, weil die Untet- stühungcn bis zu n 22 CXtober dezuhit worden seien unb well die Beamten ihre Gehälter n*?; er erhalten hätten Dttte Zahlungen seren doch lelbil- vetfländiiche Pflicht der deutschen Reichs reg-era.ig genxfen, die durch plötzliche ©inllcUunq :>tel<n Zablu-rgen bte Rlcnschrn nicht etoLach hab. oer> T) u ngern ia|(*ai dürfen. IBcnn der lranzLlilche MinislerprSsident setzt verlange, bah erft einmal der Ausland an Rhein unb Ruhr trxederherges«llt werden müsse . wie er oor dem II

Januar bestanden habe, bann müfk- maa drxl fragen wann die französisch' R--

g#;img nuchdiesc-nZustand wiederherstetlcm wolle, od e* damals, am 11. Zamiur, eine ranzolifchi rifrndahnregic ob-, eilte deutsche R«ib»ei.enorhn- tKrvxrÜimg, ob eS etn: deutsche ob?.' eine fnm- »öflfche Befwaitirng un Rhein unb Ruhr gegeben bet'- stw, der Reichskanzler, wiederhole was er tetzchiu im Reichstag ausgesprochen hab?

üär.srr ist der Boden, mtscr ist daS Saab, unser rft brr Besch an diesen Eisenbahnen, und dar -wollen wir unS nicht rauben l essen. RiemalS tixiben wir durch em« Unterschrift von unserer Seite diesen Rnub zu einem legalen machen Wie fei bam die Luge? DaS Rheinland sei feit Zahl' nnbZ-ng t-?h?nC-?!t Word" w'r ein7 lrar.. 'ildje Militärkolonir, r.u b1: ti einer solä en Kolonie noch m.hr Freih'it hertt-chr als an Rhein und Ruhr. ,yur das Ri>einlnnb beliebt IjJ Ri < r>ablommen Das 'ei tt>ibr:>a:ia schon Singris n bic deutsche .Freiheit genug Aber eS kann sich immerhin au den .VricbcitäDcrtrag fiühor. wenn auch brr Ausdrucl .D.wtrag' für di« Ar-, tt;< er zuftanb.g-'komm.'n sei la um bei" richtige war? Bleibe b-.mr. ubctb'upl noch etwas von bet LXirtfdy-n Louprrvnitö: übrig d-r jrrt dir deut­schen Regierung zur bcbingiingelDlen Annahme umcrbieiiet werbeI fei. dr i 'ich die Regie an die Stell - der deutschen Rcichc-bahn im b-'le: ten Gebiet subslituieren wolle unb noch die Abtretung ne.k-rv wichtiger Eifenbab-ilinicu. w Fi anstur.' Darmst.ibl und der Einzellinie nach Hofland rcr- Lang". Sei b?nn D uHch . n) em reifeId r ü I v ii i ü ii * u i si> v C* C Ü/ü U P O l U l H Rich! cmnnl oerh.inb l" bal>." die d.ratlchc Reg-c- i-uity über bitten Bott-Klag tannen, londern c3 kl »vrb.haltlose Annahme oder 2Ib..l>nunt verla igt werden, stiun. die brutsch- Regier:ng habe keine 24 Stunden su drr Abl 'hnung des Borschl iges ge­braucht. iSturmifchcr Beifall /

ä:nnta! muffe, fo betonte bet Reichskanzler mit Rochdruck. die ,kt' oorüber fein wo man mit T-eutlchlc .> nui au, den. Wege der Diktate we.ie It-rrche >. kön..- i WiederhoUrr stürmischer

Beifall > Deutschland möge zu tchw.ich fein sich zu wehren

'Man täirne eS perzewLlt'.nru, aber mn fönn - «S nicht zwwgen. fern? Anterschr^t Wter diese Dergewaitigung zu setzen.

S1« "ÄcßCrung bobe das Leute getan bic Wictthalt im Ruhrgebiei wvder in (Sang zu bringen. Sic habe x Winfchattsver.rei i ermächtigt, mi* .Frankreich zu verdani"e 'i unk hal .1 sich trotz .'er fnrchibaren finanzc Nen Rot des Reiches >u weitgehendsten fuuurzvllen Spier i für b.e Zukunft bereit erklärt um die immen zu Jimanttcrcn. i'ie die Wirtschaft mit Hilfe aus- anbitdxr Kredit: aufbringen tollte, um die Re- - j, "i:",;."n ji .rrantrci 1, In-.'zutnhreI D.: Tcrbantlungm hätten cm -Lrgxbni» bisher nicht grlxrbt. Aber dtS zum letzten "2lug ..bücf woi! er, der R.ichLLanzler, Hessen, de s> sie dxt, n>h zu einem Ab-chlust fübiten. Senn loenn ixns nicht geschehe so kbe er furchtbare Folge u. Hungersnot. Wirttix»'. unb e- d-tss. a>ciui eS zu keinen Abmachungen komme wurden in furv Zeit 55O(XX) Dc.gord.iter mit it>.o.i Zamilien ohne Bro: i: n. "Dtustchllmd ' ' nm Gitte

<ti..ev wirtschaft litt X..: Es f -n nteier Rot nicht steuern un. .. u1 R r.. n f a> t - Ile d i e ganze B . r. n t ir» o r ; u u i.; 6 i e - I e s furchtbare 'Sie.:). D.e rutdK Re- g-etunfl buoe «ich in di.-'.-r in.*T. ->.*n Ä.r-.

Landern, an b.< Rote Kreuz >.i De. . "w't getDonbt, bannt öle'- bei der beoott". ntc.i ">. gcttin»t 'm bcfegtei öebiet tmg- u und ; deutsche Reglet u.ig hoste dr/, die er Arn ' an Sie Liede nicht ungrfiört verhalle 5>e. t'e, land habe an Repa - akioner. vielleicht schon mein geleistet, ol6 es mit Rurstichl auf ^aiS deutsch- Bott Höne tun dürfen Aber die druIsche Xegi - iung. ar. deren Spitze er Hebe. Ware ,u u>ci '. eien Opfern bereit gewesen für dtc Frei­heit der deutschen Erde Kein materielles Opb" sei zu hoch. aiS daß eS nicht j--bnidx werd-- Rnnte und mühte für die Jrribeit des deutschen Volkes und bei deutschen Baden»

Bei der Wahl zwischen rreiheil inb Besitz werd' sich ein ebrltevendeS Vcttk für die Freiheit entscheiden. Aber

hn Augenblick könne Dentsttttnub ferne toei» teren Leistungen auS dem Fr d nsvrrtroe schwer erfüllen, solange Rk n und Ruhr vo ihm aboeschnitien feien, rnb GcuischBnd werb-- such kerne weiteren Öcifrur . n nt r eu-7üh' rem, weil die Beseh>m ' Dee Ruhrgebiets eine unzulässige sei.

T'<ullchland laste sich fein Recht nicht beugen. - n.- iich l-gegen iu wehten und dagegen zu pro­testier, n Kn kieler Auf! liiung. i ei ". großer al­liierter Staat Frankreich- mit DettHchlund einig Aber, so Knne man wohl sr.tff.-it. u> .-< tue Eng­land. um k-iese Rrchtsv.-idiigl.it aus dem Hkgc zu räumen, in einer Angel-geuh u m der bic Ehre aller Alliiertet' engagiert fei rnd bei einem Ikrtrig, ker c Um tttrift aster tiagc? Deutschland l>.ttclc nicht tun *mabc. aber < S iordc . - 1 c : :i R ä.: tue n Vertrag ganz gleich, rb (htgl.ir.l in - ii m Bt-n!t. für oder q,g>--' t,nS fei Sic '-nttch-ibu -g darüber, ob Rhein un; Suhr zu "Sen' k geh. r!-n. nutflc bald fallen T<ts wolle i A'.-g nu: nicht für ihr Volk sond. t n auch um ber. willen

B?-e:ra man aus sta erf.-n ।baren G.-.inden immer iri:t.r von fran.i.-jiUs-f Seite den Versuch macke. Seutl land die Allcinfchusd am stvelt ki.eg.' auf-ul -rk n. <d weise dt- e Kriegs f d; i; (t> I ti q aller ttntlchiek md.it ..uriid S.ulfd i mf *>.r5-" lene Archiv.' j"-r Belt ge iffntt und habe fick) bereu erklärt fick) einem in tei-nationalen G. richtshof zur Beurteilung seine. Kriegsschuld zu unterwerfen. Denn alle ein so gutes Gcwits.-n hätten wie . t'chlind, k- sollten ric <r't einmn' dasfel 1- 7 tun Auf fremde 5»il'e L-ällcn w't m f " rechne-: Das

lvtigseit ihrer Kleinlundenschaft entledigt hasten auf den Goldkvntenkletnvcr- ! e h r mit den neuen Zahlungsmitteln ein- qcri.f)tet? Haven sicst die Zahlstellen der Reich,S-, Staats- und Kominunalbehörden auf Aunabtne von Dvldan'.eihe und Rentenmark nngeite.: ? Tas find Fragen, von deren 5c- fchl uNigrer Beantwortung die reibungslose Etnfithri ng *i)er neuen Zahlungsmittel ganz toecntlidi abhängt

Tie weitere katastrophale Steigerung des TollariurseS hat die Relchregierung erneut zu einem Eingreifen in die Kursfeststellungen am Devisenmarkt veranlaßt und daS seinerzeit erlassene Berbok des freien 'Ber- keyrs in Devisen und Dollarschay- anDeisungen erneut In Kraft gefetzt. Beide werden für bad ganze Reich nur zu dem EinheitSlurS ber unter dem Einfluß ber Reichsbank stehenden Berliner Börse notiert. Damit ist zwar der starke Unterschied zwi­schen den Devisennotierungen der Berliner ' Börse und ber.er ber Pronin.», z. B. Frank- , furt a. 23., em(auen. Aber Oie dem freien Derkehr überlas,ene GoiLanIethe, auf die sich |

naturgemäß her ganze Dedarf an locrt'-.-ftün- bigen Zahlungsmitteln stürzte. Tom höher zur Notierung als ber Dollar unb die weit besser fundierten Dollarscstatzanweisitngen. deren Kurs ja amtlich reguliert mar. E- läßt sich auch (dimer,i h writerhin ci. frechi - nalten. daß der Derllner Depileneinh. itrl '.iS unter ganz, lidyer «.ußerachtlassung de Mcrkbsur'ei-

lung au, dem Delk lark» festgest^llt

wird und infolgedessen zu ?.inner.' T-erluficn der RcichSban! an ihren ehnehin nm jchwack>en Devisenbeständen führt. Schließlich tu es noch sehr fraglich, ob diese Deoiienpei ' nicht ge- rade das. was sie verhindern will, noch mehr verschärft, nämlich Stockungen in : Lebens­mittelversorgung und der cm 'finbuftrie, wenn ihr eine annähernd au-r iche tte Deckung des regulären Bedarfs zum Einhcitfltirö nicht glüdt. Sv erheben (ich aus dem sich leibet nur allzu langsam lichtenben Wal itngS- unb Finanzchaos immer noch Fragen über Fragen, e'.m '"mmet dringlicher .ils die andere, von deren befriedigender Leannoorv.nf"- durch Taten das oaryc Sanierungswerk in «rfchet- henbem Maße abhängt.