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Danzig verladen werden von wv die Beridbihuna noch dem Ruhrgebiet crtolgL Bedangt wird volle Äennmi» der deutschen Sprache. Acuterst

hohe Entlohnungen werden zagesichert.

und auf

Vielen

Babnhösi' Düs

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5 ooo am.

100 Ml.

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20 000 Ml.

100 Ml.

1601 Ml.

Meldungen zum (Eintritt in die Reichswehr.

lande anbieten und um Aufnahme in dleTruppe bitten Dir uns von dr-r Reichs- tegicrung mitgctciU wird, finden audervlanmühige Stnfleüungcn In bie RcichLwehr nich: flau Dei aller Anerlennung der Molke fann daher jungen Leuten nur geraten werden, ruhig in ihren Be­trieben zu bleiben.

ben Angestellten. Arbeitern und Artei- terinnen der süma Hob. Svieb LLo.Dm.bHb »'""«t 35. IP^, »«3?; nuarytMit«

H Ära cm er D. Koch, Gärtner

Belgien Zusammen höchstens 7 000 Tonnen Kohlen über die Reichs­

Aus Stabt und Land.

(Meßen, den 25 Iarmär 1923.

Die Rnlirhilfe»Sammlung.

3n ter Geschäftsstelle des .Gießener QT n zeiaerS" gingen für unsere bedrängten Bolls genoifcn Im Ruyrgevtet bis heute vormittag weil ter ein:

QL QL

Familie Fayet und Emrich

Qkig. Qtoll (QIo- ort)

OlniKfledle der Diconto-Desellschaft

Rosenthal, OHarai# u. So.

Qbeanitc und Beamtinnen der Darm­städter Bank

Banldireklvr Gustav Müller Bankdi vftor Emil GotlfchaU Banldioektor Theo 3acob

Die Kkobleuabfuhr. 1 bei polnischen und früheren deut-s Gesamtemnisteriurn hat bie nachstehenbe Ber-

,r. ~ rn** I fch«n HeereS sich sofort durch ihre oorgelente sügung an sämtliche Qtehörben erlas en: .Durch

^Erltn, 24. Ian. (DTB.) *äM) einer , Dienstbehörde der sranzchl chen Regierung ,(.7 . idimi«tenfl«feQ vom 24. X.irj 1922 if!

OHltteltuna deS ReichSkohlenkommtssarS wur- Verfügung stellen sollen, die dem Dost». Wen- P;nr «h'Mn+c -tpi 'er den seit 15. Januar nach Frankretchund '

Ein Kaffeekränzchen 6. Fehl, Schuhmacher QL QL

Fa. Otto Faber

Meyer

ArbeitSinvalide S.

KreiSsassenrechner Quästor Kaust Technisches Personal Stadtlheatcr Fa. G. Bratfisch Rehnelt

Sammelbüchse vom Polizei-Melk'camt

Obe bes ischeZ 5k>rbwarenhaus, Hesiir.

Heb. 1. Rate

Heinr. Balser

R. und M. St Otto Reu sch Ql. Ql.

Der Abzug der amerikanischen Truppen aus Koblenz.

Koblenz, 24. Han. (WB) Heute mittag wurde in Gegenwart des amerikanischen Generals Allen und seines Stabes fotrtc französischer, bel­gischer, britischer und italienisch« Vertreter der Rheinlandkommtsfion der Flaggenwechsel auf der Feste öbrenbteltltetn vollzogen

QMbrenb die amenkanische Kapelle Die Marsaillelie spielle, wurde die am«rilan,sche Flagge eingezogen und darauf die fran­zösische Flagge unter den Klängen der ame­rikanischen Nationalhymne aufgezogen. Rach- mittaaS verliehen die amerikanischen Truppen in zwei Zügen Koblenz. Sine kleine Abteilung wird noch ungefähr zwei Monate hier bleiben, um die laufenben Geschäfte ab^utotdcln. Auf dem ame­rikanischen Hauptquartier weht zur Stunde noch die amerikanische Flagge. General Allen erliest an die amerikanischen Truppen eine Abschieds- funbgebung, in dei es heistt. bah die Amerikaner freundschaftliche Gefühle für die Al- liiiertenundSympathiefürdensrü- heren Gegner empfänden. Der General lobte die guten 'Belebungen »wischen te e ö ter nt and le am.r.kan schen B sa)ungs e ö de be trä'reib der vierjährigen QMetjung geherrscht habe. Die Amerikaner hätten alles getan, um an einem dau­ernden Frieden in Europa nutzuarbeiten

. _____ 15000QUL

RitNm-ister a. D. Dr. QBemer Shalons 2 500 Ml

ID. QSÜrfbig 10 000 ML

Fa August Struck. Diehen 20 000 Mk.

Schoppen-Schmidt, von den Gästen

gesammelt 4 100 ML

sämtlich in Diesten.

Den Gebern beglich e < L-anki Wettere Spen- den werden in der De chäfts stelle unseres Blattes sowie auf unseren Bankkonten unter der Bleich, ^ung .Ruhrhilfe" angenommen.

Fern« wurden für den nationalen Zweck zur Veriu^ng gestellt:

^Bvn den Araestellten ter Oockfabrik Gedr ßoeb AG. ^Ikcfttahc. für die Dauer der Be- seyung des Ruhrgebiets 2Pnxeu ihres Ein­kommens.

m 2 0 H p n a H e. Qlm 12. Januar »ürbe der Förster der Forstwartei Sennsscl- derrannc. MUpp Köhres. zu Forsthaus Apfelback brücke In gleicher Iv:enfteiqen<d)itt in ftle Fvrstwanei Maulbachber eterf6rft«et Kirwrf verseht.

Neufestsetzung der Dienst. Wohnungsvergütungen. Das hessische

Die franzSsischen Absperrung-- bestrebungen.

Rach rin« Meldung der .Bost. 3tg." aus 3llen ist infolge ber fran^sitchen 'Bestrebungen au| Drrichruna ein« -Zolttnle um das Ruhr- jebiet urb auf QUHberrung des besetzten rhetni- i.j>:n Gebiets von Deutschland der beutsche Dole» girrte beim Gin- und Olusfuhoamt in Ems nach Koblenz berufen worben, wo er sich au b« Absicht der Franzosen äuhern sollte, in Düs'el- do.f eine Sammelstelle für Gin- und QluSfuijr- hctDilllgung zu errichten. D« deutsche Delegierte 6at sich geweigert, an der Q*erurfrflid)u.ia b« sranzölischm Pläne mitzuarbeiten. Es wird da­mit gerechnet, bat die Jranzo'en den Delegierten Ausweisen werden QTber auch sein Stellvertreter wird keinen anberen Standpunkt einnehmen und blc deutsche Beamtenschaft ist entschlossen, der Durchzuhrung der sranzösischen Pläne jeden QBt- berftanb entgeaenzu'etzen

QDlc die Bldttrr berichen, stnd in Düsseldorf bereits 250 französische Zollbeamte eingetreffen.

Die Abwehr.

Essen. 24. 3an. (0VB.) Da« Personal des Hauptbahnhofs in Duisburg hat erneut den Betrieb eingestellt wegen der widerrechtlichen Eingriffe, und da ber Betrieb in Oberhausen gleichfalls ruht, ist d« Qkt- kehr vom widerrechtlich besetzten Gebiet in da- unbelebte unterbunden. Die BerlinKölner D- Zuge v«kehren über HagenElbe.selb: Anschl »st hieran kann in Dortmund erreicht werden.

Berlin. 24. Han. lPriv -Telegr) QDie die .Bosslfche Altung" auS Offen melde:, haben heuce die Bllegschasten sämtlicher Gruben des Ruhrgebiet« nach einem 24 stündigen Proteststreik die Arbeit wieder aus­genommen. bantU die Kohlenversor- gung des unbesetzten DeutschlandS nicht gestört tt>erbe.

Rach ein« QHclbuna des ,0S«llner Lokal- anzeigers' aus München naben die von dem Boy­kott betroffenen französischen und belgischen Mit- altebri der Ententekommisslon einen/Protest an General Rollet gerichtet und eine Abschrift da­von d« bay«ifchen Regierung zugeben lallen.

Ober Haufen. 24. 3an. 1WB.) D« h,e- ftge Polizeipräsident hat an den Kons- manfanten b« belgischen Besatznngsarmee ein Schreiben gerichtet, tn dem er gegen die a u f r e l- zen de Haltung der Desahungstr-uv- p en und gegen die Verhaftung fried- licher Bürger schärfsten Einspruch «hebt und ersucht, daraus h.nzuwirken. das) Heraussorderun- ficn unkrbletixm. Auf alle Fälle müsse er es ab­ebnen. die ihm unterstellte Schutzpolizei gegen friedliche Demonstranten einzusetzen.

Essen. 24 Zan. (QVD.) DaS Personal der

im Ruhraebiet auf EisenbohMvagen dem Rhein in Schlevpzügen beschlag­nahmt worden sind, läht sich noch nicht über- sehen. Die so beschlagnahmten Mengen lie­gen aber In Deutschland fest; auher den oben- aenannten 7000 Tonnen kam bisher nichts über die Grenze. Die Leerwagenanforderung im Ruhrgebiet ist unvermindert. Daraus ist zu tchlie^en, dah dteKohlenabfuhrinSun- besetzte Gebiet normal blieb.

Der französische Moraloriums- plan.

Paris, 25. 3aiu (QVTB) Der .Malin" schreibt zu dem französischen Moratoriumsplan: Eta Charakteristikum des Dlcn^s 'm politisch« 'Beziehung ist. bah er die durch Frankreich und Belgien getroffenen Maßnahmen im Ruhrge­biet sanktioniert. Infolge der jüngst von ber Reparationskommission festgestelllen Berfeh- (ungen Deutschlands bleiben Die Pfänder während der ganzen Moratoriumspei-ivde als Garantien für bie von Deutschland übernommenen Berpflich- tungen in unf«en Händen.

Berlin. 24. Ian. (QSTB) Q5et___

Stellen hn Rcich kaufen Meldungen junger Leute ein. bie angeNch.s ber Q^rgewaltigung beutfchen G biete« ihre Dienste dem Haler»

grenze gebracht. Die entaegenstehenüen ^ranzüsifchen Meldungen sind^falsch. QDieviel Kohlen

weiter finkenden Geldwerte arpzupassrn, wer­den die bisherigen Bergümngsfäye rückwir­kend vom 1. Oktober 1922 anauf den zweieinhalbfachen Betrag erhöht. Mit CEiJung vom 1. April 1923 an wird nach dem Jorgange des Reicyes eine R-.'uberech- nung der BergütungSfütze unter Qlnkehnung an oie Vorschriften des OretchSmietengeseyes erfolgen."

Die Gebühren der Bermel- sungSämtcr. Born 1. Januar ab ist der Teuerungszuschlag zu den Gebühren der Bei- melsungsämker bis auf weiteres von 2600 D.S). auf 41CO v. H. erhöht worden.

D i e Lci'ung der Theaterqe- meinde des Bühnenvolksbunbes biltet uns. Darauf hinzuwetfen, bah die Mitglieder um» gchcnd.ihre Gutscheine einlöf-n müssen, wenn nicht di.' Arb i und tte kommende t Dorste!lunaen übe Haupt in Frage gestellt we.Den sollen. Auch Interefsenten, die Bhfqftcb werden wollen, kön­nen schon jetzt an den 'Bergünftlgungen der Thea- tnaemeinbe teUncbmen und Gutscheine sür die näoysten vier Vorstellungen «palten. (Siehe heu­tiges Inserat.)

* Erhöhung ber Hebammcnae- bübren. Ich einer Bekanntmachung les Hess. Mi.iisterium» des Innern vom 15. Januar find die Gäre d« Gebührenordnung für die u MHctrn Hebammen vom 9 Oluguft v. Q. um 800 vorn Hundert, bie QDeggebüfr.ei um 520 vom Hundert, rückwirkenb vom 1. Januar ab. erhöht worden.

" Dom Konzertverein axrben wir gebeten, mitzuteilen, bah das hrutia« Konzert mit Rücksicht auf die Künstler, die abends noch abreisen müssen, pünktlich um 8 U b r be­ginnen muh. Bei dem Konzert wirkt Herr Paul Meyer aus Frankfurt a. M. als Begleiter bet Künstler mit

** Die Dorirags-Dereinigung er­freute ihre Mitglieker und Gäste am Monta.; abcnb in d« Reuen Aula der Hnh>«Üiät mit einem bciteit i Qlbenh. Sie halt: dazu den Ber­liner Bortragskünstler Lmil Kühne gewonnen und Tntt bieser QDavl einen febr guten Griff ge­tan. Der Künstk« lieh bei feinen Zuhörern da« Gefühl einer gettlffti öintoniakit. bas man bei dem Alleinvortrag eines Kunslle s manchmal empfindet, nicht einen Au erblick auskommen. Mit dem .RöckergreiS" von Wilhelm Dusch führte er sich sehr vorteilhaft ein, Hermann Bahrs .Die schöne Frau", Hans Brennerls .Freillng", Ka.l Dttling«sDer Fips' . Manfred Kyh«, Mark Twain, Zetter ström unb viele ante e folgten bann Schlag auf Schlag, gleich einem prasselnde r Hu- rno7-Feu«wert, das Die Zuhö.e: in die gehobenste Stimmung versetzte. Hatte Emil Küh e bis hier­her schon den Beweis erbrach', bah er auf dem Gebiete der lustige 1 Q)v-traqskunst. dank glänzen­der Sprechtechnik, prachtvoll« Mimik und ferner Ausschöpfung der ihm zu Gebote stekerden QUIttel, ein trxb zu bewertender Künstler ist. so offenbarte er im zweiten Telle seines Programms, bah er auch im humoristllch-.m Singvvrtrag rur Laute ben höchst gespanntesten Erwartungen e U sprechen fann. In Emil Kühne lernten wir etre.i Künstler kennen, ben wir ben Besten seines Faches, Marcel ©aber und Josef Plaut, ebenbürtig an bie Selle stellen möchten. Die Bielleitigkeit unb bei all« Unge­zwungenheit boch sorgsam gewahrte Borrehm- h:it feiner vollente en DvrtragSkunst, die den Mann bes «l'se et GeschTnacks, ber künstlerischen Delikateste verriet, bereitete ber recht zahlreiche.» Zuhörerschaft bie Reue Aula war so gut wie au«rxrfcu|t einen selten aenustreich'n Qlbenb. Mit starkem, bereister en B i'all banktnr dir Be­sucher dem Kunst!« die köslllhe Feierstunde, di,e er ihnen bereitet hatte. Diesen Dank möchten wir noch auf die Leitung d« QAvrf.agS-Br'emigung auSdehnen, die diesen ®enuh vermittelte.

Bornotizen.

Tageskalender für Donners­tag. Reue Qlula. 8 Uhr: Viertes Konten des (Sithtner ÄDn^CTtrenin«. A'loria-Lichtspiele, ab heute: .Knickerbockers Irrfahrten" undSe. Epzellenz, ber Rev fvr". Li ht'ptekhaus, Qöahn- bofflrahc: .Der Rhein. Deutschland« Strom in Vergangenheit unb Gegenwart . - Palast-Licht- Ibtele. ab heute: .Zum Paradies der Dumen".

Mitt) t lang aus bem 6iabttfceater- bureau. Jn Vorbereitung steht, wie schon be- Eanntgegcben. Millöckers bekannte Operette .Dasparone". Die Qhiffübrung bief« Op«ette wirb nur ermöglicht burch bie ocmfen«tpcrte Mit­wirkung der Lhvrv«eintgung . A r m i n i u « " (Leiter Herr Würzburger). Die Ausführung dieser Operette dürfte sich um so wirkungsvoll« gestalten, als sich auch die Solopartien mit un­seren Kräften ganz vorzüglich besetzen lasten. Im Schauspiel steht in Q3«b«etuma Ibsens .3r(n Gabriel Bortman". Da bie .Teil' -Vor­stellung am ©ametag nachmittag bei kleinen Prei- fen im laufenden Spielvlan nicht aufacfibti ist kt auch an dies« Stell« auf dtese Brrftellung hingewiesen.

ESettervoranSsage für Freitag:

Unbeständiges, mildes Qvetter mit Die- verschlügen, westliche Winde.

Bei Island bildet sich eine neue Druck­störung aus. die sehr scharfe Temperatur- gegensätze aufweist. Bei Urem Räherruck-.n «st mit starker wcftUck.er Luftbewegung zu rechnen.

Landkreis Wirken.

ri. Sich, 22. Ian. Auf einer Qkeise burch Oberhesten besuchte die hessische 3ucenbpflc- gerin Fräulein Hein auch unser Städtchen unb berichtete im evangelischen Gemcindefaal vor einer zahlreichen MLdchenschar über bie Arbeit Im he sIschen Verband der evangeli­schen weiblichen fugend.

tt. T r e« S a. d. ßtxu 22. Jan. Der hiesige Turnverein (Deutsche Turnerschaft) hielt gestern feinen diesjährigen Familien- abend Im Turnsaale bei Gastwirt Dill ab. Qlad) einer musterhaften Uebung am Pferd durch die ASglln^riege unb einer kernigen Ansprache de« 1. Vprf tzenben, Lehrei Wal­ter. ging das von den Turnern ganz vorzüg- Nch gespielte Theaterstück .Der Wilderer" Uber

b v r n ist in ben Streik getreten, so bah der Betrieb vollkommen ruht. Für heute sind vier Militärzüge, für morgen ein Militärzug von Ehrang gemeldet.

Essen. 25. Ian. (WTB) Reuerdings haben bie Bibnhöfe Webbau, Bottrop unb Dins­laken ihre Arbeit eingesteilt. so bah der gesamtewestlicheBerkehrrubt

Mannheim, 24 Ian. (Wolfs) D« Transportarbeiter-Verbanb bat be­schlossen. btc Schisfahrt a u f bem Rhein clnjufl eilen. Infolgebesten sinb auch hier in Mannheim fcte In der Rheinschlfsahrt beschäftig­ten Vvrfoncn in den Streik getreten. Jeder Schiffs­verkehr auf bem Rhein ruht.

Berlin. 24 Jan. (DB.) Der Hauptaus­schuh der Hauptgemeinschaft des deutschen Einzel­handel» hat heute befchlosten, mit allen Mitteln den Boykott französischer unb bei - glscherWaren durchzuführen.

Die Boyfotkbewegnng.

Rach dner Meldung des .Bert Tageblatts" baten die l h.tntsch-westfSlüchen Hüttenwerke sämt- litte Verträge mit den lothringischen Erzgruben gelöst und mit shwedi 4rn Srz. truten cln.-n Vertrag auf Lieferung von groben Mengen schwedischer Erze abgeschlossen

Saut .Lokalanzeiger" wird infolge ber Sin- Heilung ber deutschen K 0 k » l lese ru n- gen Mc Lage der lothringischen Hütten tmm« irlHItter. Die Werte sind nur noch für acht big zehn Tage ein gedeckt.

Das 'IHirtfrfinftWrbrn brr Nirdrrlande ist durch die französische Gewaltpolittk auf bas empfindlichste getroffen. Von einem von in leitender Stelle stehenden Herrn erhielt einer unserer Leser darüber folgende Nachricht:

Während In Deutschland noch scheinbar infoloe der Markentwertung Handel und In­dustrie blüht, ist in Holland fast keine Qkede von einem Geschäftsgang, sondern es ist wohl eine der traurigsten Jetten, blc Holland fr mit- gemacht hat. Der Ucderfeeverkehr ruht bei­nahe vollständia, bie Rheinschlfsahrt ist nun durch die Ruhrpeseyung auch beinahe lahm- gelegt. Die Landwirtschaft, die ehemals ganz Deutschland als Msatzgebiet hatte, kann als Folge der Markentwertung ihre Erzeugnisse nicht mehr nach Deutschland verkaufen. Der Fischhandel ist vollständig lahmgelegk. eben- falls der älnmSallchkrit halber, Qldsatz in Deutschland zu erzielen, und so kämpst man zur Zeit auch in Holland einen schweren Kampf.

Der polnische Helfer fir Frankreich.

Berlin. 24. Ian. (WTB ' Rach dn« aus Warschau nantmenben Rachrichl ha.' has

I . , -na. ,eK I eine erhebliche Steigerung bti vertragsmässig

i vereinbarten Mictentschäbigungen für die nenertn ikrupps üb« So'nowite. ->artchru unD ?on Dohnräumen f'^Etteten.

Danzig t>«laben w«den, von wv btc Berichitt^.-.a j t hierauf sowie um Vie festgesetzten

nach bem Ruhrgebiet rrtolgr. Okrtangt wird Dienst wohnungSv-rgüiungen dem ftandig

UNITED STATES LINES

Vie Bühne, bas. wie auch Vie nachfolgende« Musterrienen, dcn all.gemrinen Beifall der Zuhörer fand. Die Pausen wurden von der Kapelle Becker-Seipp ^arch Dorträge meist klassischer Srückc aur cfüiü.

U- Ireiia b '-da 23 Jan Die notwendig gewordene Berftärtung des Ortsnetzes unserer elektrischen Lichtanlage ging teute ohne irgendwelche Stönutg mtb llnier- dtechnng b« Lichlztdüdrung vor sich Während gehern die Züylc. ausgewochlea worden waren, wurde heute der neu< Transformator einaeschaltei unb die neuen Birnen, we.che die Gemrinoe gegen bie alten umtauschte, ausgegeten. h bah tun 2 Ubr nachmittags jedes Aau* wieder Lichc unb Kratt hatte Die von der "Bcndnte zu tragenden Unkosten ber neuen Einrichtung belaufen sich auf etwa I14 Millionen Mart. In kjrwr letzten Siyung hat b«r Gemeinde rot bdchlosien. das ! Hol» zu Särgen aut dem Gemeinde- walb zu stellen.

Mrcie Alsscld.

Alsfeld. 24. Jan. Für den Denk­mal. das auf der Herchcnhainer Höhe zur Ehrung der im Weltkriege gefallener. D.H. E.-Brüder errichtet wird, hat der hie- fiflt Zweigverein des D.H.E. 21 200 Mark beigesteuert. Bei der Berpachmng der städtischen Fischeretgewälser wur­den 65650 Mark «löst. Die hiesige Iu- gendherberge in der landw. QDintertd'uk und In der höheren Bürger- (Mädchen- Schule wurde im Jahre 1922 von 235 Be- suchern, unb zwar von 200 männlichen unb 35 weiblichen, benutzt. Die weitaus aröhte Zahl der Qöesucher kam aus Hessen unb aus Hessen-Nassau.

Hi reis vüdinge».

* Hirzenhain. 22. Jan. Die hiesige Einwohnerschaft hat, veranlatzt durch eine Protestverfammlung gegen den französischen RechlSbruch im Ruhrgebiet, eine Kund- ] gebung an den Reichskanzler gerich- tft, tn bei bas unbedingte Vertrauen zur RelchSreglerung zum QluSvruck gebracht wird.

Mrct» Wetzlar.

* Wetzlar. 23. Jan. Die Kraftp0st Wetzlar Hoche l he im verkehrt von jetzt ab n a ch m i t t a a s nur noch Montags, 1 Mittwochs unb Samstags, unb zwar ' nur noch zwischen Devlar unb Grotz-Rechten- 1 dach. Die Fahrzeiten bleiben unveränbert.

Htssen.^attnu.

fpb. Frankfurt a. QR^ 23. Ian. Die diesige Wochenschrift ,D i e F a ck e l" wird seit mehreren Monaten von einem gewissen Joses Matthes herausgegebett, der hn Januar 1922 von bem Würzburger Schwurgericht we- aen Beleidigung des Aschaffenburger Ober- bürgermeisterS zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt würbe, seinen Sttafantritt aber immer wieder htnaus-uschieben wuhte. Als er neulich In Wiesbaden von der deutschen Poli­zei verhaftet wurde, um nach Würzburg über­führt zu werden, stellte sich Matthes unter Den Schutz ber Franzosen, ber :hm auch ge währt wurde. Seitbem ist Matthes Fran- zosenfreunb unb betätigt sich auch als sol­cher in der »Fackel". Die legte Nummer dieses Blattes strotzt von schweren Beleidigungen ter Deutschen und verhöhnt besonders Vie tiefe Bewegung, die jetzt durch alle Volksschichten aus Anlah der Belegung des Ruhrreviers gehr, in einem »Gedicht". Gegen dieses Blatt macht sich nun eine Bewegung In der Stadt j bemerkbar, bie darauf hlnauSgeht. es hier für immer unmöglich zu machen. In erster Linie sollen bie Händler ersucht werben, bat Blatt nicht mehr felljubleten, kurz, ihm soll auf alle 1 erbenkliche Welse ber Leb nSobem auSgebia- r fen werden. Hoffentlich hilft man auch in an» ] deren Orten, wo das Blatt auftaucht, nach bem Beispiel ber Frankfurter in gebührenber Z Weise nach.

fpb. Frankfurt a. 24. Jan. De Polizei nahm in ben letzten Tagen zrhl- reiche Verhaftungen von solchen Per­sonen vor. bie Meta11gegenstänve, HauSschttber, Dachrinnen, Torgitter. guh- eiserne Deckel ufw. gestoh'en halten. So ver­haftete sie heute früh am Ostbahnhos zwei Personen, bie in ber vergangenen Qiacbt be- beutenbe Mengen von Dachrinnen gestohlen hatten. HauSvummernschilberblebe würben ihrer sieben feftgenommen.

Heutiger Stand des Dollars

10 Ubr vormittags:

QSerlin 20 800. Frankfurt a.M. 20 500.

18 Febrexr

18 MI11 Apnl

Regelmässige Verbindung von Brennen Uber Southampton, Cherbourg nach Kew York durch die prachtvollen amerikanischen Regieninpdampfer der United States Lines

7 Fvbrvar It. Ai

14. Fcbruer ai si

AtneHca...........

Prrndcni Hardrng . «eof« WuhinftM PreaMem Rc*y»*-v«2t