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bildet da- nicht mehr wrfl *2laltrmafbctt>u6tfttn und na
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22. Forts,hunA.
(Nachdruck verboten.)
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leien mit da- fteren formte.
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F. Tnael H. Lochner
tunaen, einschltetzlich der logen analen Ä o ft u m f e ft c . auch soweit sie mit Xai
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^rger Friedensrichter. Ich muh Ofrw |
■Uteilen. datz gestern (am der örumhlert»- I
itaTbemDfreien. Nau- mit dem AKmmlk, lau-- bubenhafte« Benehmen u. bergt)
Staat-Präsident Ulrich weist zunächst äu Herst scharf den Versuch de« Ad- geoebneten Ebner, die Einmütigkeit des Haulein dieser Stunde zu fforen, unter dem Beifall des Haufe« zurück. In Anknüpfung an die Rede des Präsidenten Adelung verbreitet sich der
^t»roU!ul
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Aus Stadt und Land.
Dieben, den 24. Januar 1923. Die Rnstrhilfe. Lammlnnq,
Heutiger Stand des Dollars
10 Uhr vormittag-
Berlin 21 100. Frankfurt a.TEL 202 50.
für die Ruhrkämpfer. Die erste Rare von 1000 Dollars (20 Mill onen Mark) ist dem Reich«» kanzler per Äabel überw e en worden.
Auch aus ganz Deutschland kommen Meldungen über die Veranstaltung von Sammlungen zugunsten der Bevölkerung des Ruhr- gebiet«.
Pfarrer Mabr
Zigarren- und Tabalfabriken ÄHngfpor D. m. b. H.
Georg Hob
Unter dem Zreiheitsbaum
Noman von Slara V lebig.
Staat-pcälident sodann in fast einstündigen 2tu«- sührungen darüber, va- In diesem Augenblick tarsächuch aefchieht und iva« wir zu tun entschlossen find Die letzten Vorgänge im Auhegebiet Furchtbarste, wa- uns bi«6er pas- Französlsche und belgische Gewalt-
wir mit unserem gestrigen Aufruf In die Wege leiteten, hat bis jetzt folgendes Ergebnis erbracht:
cinti ■ODcn ihngebu ■ lebt 2L‘ X. N yu -iavöbosten ■Ur lich ebenbür
R Lange, Verleger des Dtehe- ncr Aiuclm-rs 20 000 Tttnrf,
Mist Ethel Drunker, London,
10 Schilling lim. 45 000 Mart.
Hotel Stadt Mainz, W. P r e l L
gesammelt von Bürgern u. Studenten 10 070 Mark, Benner, Krumm u. SauerbOO.OMark, 2. R. 10000Mark,
1000 Mark,
100 000 Mark, 100 Mark.
2 000 Mark, 350 Mark.
der Aufmerksamkeit der Interessenten empfvh»! len fei. I
"GrmittelteDiebeundHehler.I
Die Täter eines Kellereindruch«, bei dem den! Dieben 48 Flaschen Kognak in die Hande fie len, konnten ermittelt und hinter Schlotz und! Niegel gebrach: werden. Natürlich fehlte c«| auch, wie bei allen Diebstählen, an den nötigen? Hehlern nicht, die das Diekesgut kauften. Auch! diese wurden in Untersuchungshaft genommen.!
** Diebstähle In der Nacht zu aes ern l wurde au« einem .fabrikneubau ein provisorisch au gestellter Elrttromotor. AEG. 119 VoUZ 1 V. S., Tourenzahl 1440.Gewichi 125 Äitejramm»! entwendet. - Gestohlen wurde ein SuOrrabi ' Marke .Etzperanfa" und ein Fahrrad Marfo .ObeT. Vor Ankauf wird gewarnt. SachdienlichM MüteUungen nimmt die Ärumnalabttüung enfoi fletfcn
Dec Schwarze knurrte, aber er zog da« Mester Knick, das dem Juden schon die Äeblt atnnt tte. Und dann kamen lochend noch ttoei. drei andere hinzu mitsammen rilfen sie den Innen auf Sie mitzhandelten ihn mü FutztrMen. mit* unmenschlichen Schlägen, sie zerschlugen einen Knüppel auf ibm. dah er aa« Aase und Mund blutend zu Boden sanL Und fle traten auf ihm herum, bis fit e« müde waren. —
Es war nicht Sturm geläutet worden zu Reil, wie sonst in den Dörfern, wenn lieber! alt drohte. Das Schlüsselloch dec Kirche wac zwar nicht mit Kieseln verstcpst gewe'en, man hätte gut auf- schlitzen und hinaus können in den Turm, aber man läutete nur für Ehrtsten. „3u HUse!" hatte Blümchen geschrien, man halte bai gellende Schreien wohl gehört, ober man hatte sich - Deckdei: bi« über bU Ohren gezogen wozu sich in Geiahr begeben??
An den Frieden« \bter Adami iu Qu.mifh
Rosenblatt lag unter ihm. entfett starrte er In da« bärtige schwarze Gelicht über sich Da« ar Inste- ein blanke« Messer fuhr ihm vor den Augen herum, schaudernd knifs er sie zu: sein letzter Augenblick war gekommen.
.Ail totmachen, nur Angst machen," befahl plötzlich eine Stimme.
1901) darf b i S auf weitere« nicht erteilt werden. Defuchsteller find ku bedeuten, dah Anträge an un« auf 2 lenabmroewilligung keine Aussicht auf Erfolg Haven.
4 Der Ausschank
sind, sind verboten. Dies gilt auch für Veranstaltungen geschlossener Gefelllchaf:en und für Veia-istaltungen in privaten Räumen. Das Tragen von Verkleidungen t.-ge-ndweicher A.r. Kostümen. karnevalistische Ab^ichrn usw. auf öffentlichen Degen, ©traben, Plätzen oder an anderen öffentlichen Orten ist verboten.
3. Erlaubnis zur Tanzbelustigung (Verordnung vom 19. DeMnber 1899 2. Ianuar
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Getränken und die Abgabe von Tabak- waren an Jugendliche unter 16 Jahren ist verboten. Zugendlichen unter 16 ^thren ist das Tabakrauchen auf öffentlichen Bkuen, Straben, Plätzen oder an wideren öffentlichen Orten verboten.
5. Die Lichtfpieltheater find strenger als bisher zu überwachen. Die öffentlichen und privaten O.gane der Jugendfürsorge klagen Immer wieder darüber, das) die halbwüchlige Iu- gend auch Vorführungen solcher Bild trdfen besucht, die durch die Auständigen Brühtet!en zur Vorführung von Zugendlichen nicht zugelassen sind. Den Vorschriften des Lichtspielge'eyeS ist sowohl den Llchtsplellheaterbesitzem als den Zugendlichen gegenüber Geltung zu verschaffen.
Berlin, 23. Jan. Wie die Blätter erfahren, beabsichtigt die Reichsregierung, für oafl Ruhrgebiet eine allgemeine Sammlung im ganzen Reiche zu veranstalten. Die Zustimmung der Landesregierungen zu dieser Sammlung ist bereits eingeholt worden. Der Aufruf zur Sammlung soll morgen ergeh.'n.
Rach einer Meldung des „Berliner Lokal- anzeigers" aus Santiago de Thilo sammeln die Deutschen Chiles zu einer Spende
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Den Spendern herzlichen Dank! Wellere Gaben werden in der Geschäftsstelle de« ,®ie- fjener Anzeiger«" angenommen.
«ferner haben für die bedrängten Volksgenossen im Ruhrgebiet zur Verfügung gestellt:
Die dem Verband dec Diebrner Tabakindustriellen anaeschlosse;en Firmen ein Prozent Ihre« älmsayeS ab 1. Januar Wie un« hierzu mit- geteilt wird, sind hierdurch in die Millionen gebenbe Beträge bereit« verfügbar geworden. Die Sinnen haben sich in einem Ausruf an ihre Angestellten und Arbeiter getoanbt mit der Aufforderung, an dieser Opfer gäbe tatkräftig mlt- zuwlrken.
Vereinigte Stemrelfabriken I. Bergeon und 3. xreuler zwei Prozent der Gehälter und Löhne
Die Beamten und Beamtinnen der Gummi- Warenfabrik Poppe u. Co zwei Prozent de« Oanuargehalte«.
Dec Jude sah Im ^ackelllcht seine Tochter ft,1” langen .Zöpfe peitschten den Rücken, da« Henw flattecte ihr um die nackten Beine, he babin wir ein Pfell. Gott der De rechne, was konnte die rennen, die lieh sich nicht fangen. .Lauf, lauf I *
Schwarze schlug an auf sie. der Vater warf stch auf den. ite stürzten beide zu poven. der Starke und der Schwache Ader Her, Roseinbl«t war heute auch stark, und während er f*? Räuber der unter ihm lag. zu würgen versuchte - feine mageren Hände krallte er in bie b.haarte Kehle — flatterten Gedanken durch feinen verwirrten Sir« Rachtvögeln gleich dir man auf gescheucht hatte 9x mehre der Bande an-
ttxi« ihnen nicht wert genug war. Da« Federbett schll.^tr der Ichwarze auf. .öl schniet (14)-
(Oegnt die Suftbarfeiten.
Da« Ministerium de« 3nnern hat an die Ärei«- ämtcr und ftaailUben Poltzeiämter folgende Verfügung gerrchtet.
Jm Hinblick auf die Rot des Volle« und im Anschluh an das Rundschreiben des Herrn Reichskanzler« vom 16. d. M. wird folgende« angr- ordnet:
1 Die Polizeistunde ist allgemein und ausnahmslc« auf 11 Uhr abend« felzufetzen, soweit sie bisher nicht ichon auf eine frühere Stund« festgesetzt war G« ist dafür zu sorgen, dah die Anordnung nicht nur aus dem Pur»ter steht, sondern die Pol^estunde streng eingehalten wird. Die Polt.',eistunde gilt bi« aus weiteres auch für geschlossene Gesellschaften, Vereine usw Th.atrultsche Vorstellungen. Vorstellungen in den Lichtspidtbeafom, Festlichkellen und ßu ft barfeiten aller 2 ct müssen bis fpä:e'ten« 11 Ubt abend« bce.ibet lein.
2. Alle karnevalistischen Ve.anstal-
weh. Moyse« Mohnfam! Girre jähe OrfcnntnU. Sie lähmte ihn, seine sich emkrallenden Finger wurden schwach Mohse« Mohnsam hatte gelauscht. nun nahmen die Rache. Rach.- für jede« einzige IDort, da« fie verraten formteI
Bereit« hatte der Räuber bk Oberhand:
die Franke, ich« Brutalität in« Gefängnis warf und ihre Familien beimalfo« machte, der warm- Ocn vtzmpatdk de« h.lsischen Volke« Da« Frankreich tat, war nicht« andere« al« konzessionierter Raub G« ist nicht mehr Frieden«- sondern Kliegszustand. Meine Hochachtung, da« sei von dieser Stelle aesagt, den Männern, die sich für ihre Ileberzeugung in« Ge- sänani« stecken lieben. Hochachung und Vereiirung den Männern, die al« Opfer der gemeinsamen Front von 2Irb?i:em und Unterneb- mem in dec Gesängnl-zelle sitzen. (Slürmilchec Beifall.) V)a « die e ch e n be s i tze r getan haben, wird, so wird mir au« Ar- beiterkreisen versichert, jederzeit auch jeder deutsche Arbeiter tun. Die Verstlche der «^anzofen, die Arbeiterschaft für tbre Pläne zu aewlnnen. Gold und immer wieder ®olb au« dem deutschen Voll zu ecpre sen. können schon jetzt al« ge'ch itert angesehen werden (Lebhafter Beifall.) Da« haben wohl die Franzosen selbst schon gemerkt, dah sie eine ungeheuere G sei ei gemacht haben. Sie haben vergessen, dah feU 1671 da- deutsche Volk ein einigeSAeich bildet da« nicht mehr »erftört werden kann Dah Rattvnalbewuvtsein und nationale« Fühlen heute alle Schichten de« deutschen Volle« eint, dah jeder Versuch, der vielleicht noch kommen wirb durch Besetzung der Matnil n l e. Tforb- und Süddeutschland zu trennen unter allen älmständen scheitern wird. Man
♦* Vom Provinzialtag. Die Provinzialwahlkommission hat in ihrer Sitzung vom 19. dS. Mts. festgestellt, dah der Fabri- kunt Friedrich Freitag zu Butzbach an Stell« des auSgeschledenen BauratS Otto H a u ck zu Friedberg in den Provinzialtag der Provinz Oberhessen berufen ist.
•• Der Betrat der städtischen Fürsorgestelle Giehen soll neu gebildet werden. 3u berufen sind je zwei Vertreter der Ä i gzbesch'digten, berÄricgerbinterbllcb.nen, ber Unternehmer und der Arbeitnehmer Dorschlaa«- llsten sinb bl« zum 15. Februar bei ber städtischen Fürforgestelle. Gartenstrahe 2. einzureichen. Dor- geschlagen werden können Männer wie Fra ten, die da« 21. Lebensjahr vollendet haben Nähere« ist au« der amtlichen Bekanntmachung in unserem gestrigen Blatte ersichtlich.
** Schutz ber Wasserleitungen gegen Frostschäden. G« erscheint angebracht, die Vermieter und Mirter an d e Sicherung ber WasscrllitunaSanlagen gegen Frostschäden zu erinnern. Wer sich vor schweren Verlusten schützen will, sehe beizeiten nach dem rech en.
♦* Die Zahltage der Kreiskasse Giehen sind bis auf weiteres wie folgt festgesetzt worden: für Hungen auf den letzten Montag jeden Monat«, von nachmittags 2Vt dis 6 Ahr, in der Wirtschaft „3ur auten Quelle" von August Vogt, Bahnhofsttahe 8; für L i ch auf den letzten Mittwoch jeden Monat«, von nachmittags 2V, di« 6 Uhr Im Rathaus; für Gründe rg auf den letzten Freitag jeden Monats, von vormittags 9‘/, bis 1 Uhr nachmittags im Rathaus. Die seitherigen Zahltage am Anfang eine« jeden Monat« fallen dagegen au«.
** Die Schüleranmeldung zur Volksschule betrifft eine Bekanntmachung in unserem heutigen Anzeigenteil, die hiermll
------..vielt), et schniet!" Unter wil- bem Gelächter lieh er die Federn Herumfliegen. ®« wurde alle« zunichte gemacht. Die Räuber mit den gescha>ärzten Gelichtern den Hut tief in blc Bugen gedrückt, taten gründliche Arbeit. 3n odnmäch'.igec Wut, in zitterndem Schmerz Iah Rosenblatt da« bistchen. da« er belah, den nn langer Mühsal verloren GS war alle« bin. Aber wenn fle nur die Rinder verschonen wollten! Oben war Blümchen verstummt, sie sch. le nicht mehr nach den Rachdam. Glner von der Bande hatte die Falltür zum Speicher gefunden — war er hrnaufgelleitert zu ihr? Gewalt! Bllt einem einzigen Satz war ber Baler an ber Da kam von auhen ein Rus.
Der Zunge, ber briuhtn vor ber Tür Posten Hand, 14)^ auf einmal mit Heller Weiberstimme: 15” Schickse läuft weg! Da läuft sei Haltet se. haltet feT
Vornotizen.
— LageSkalenber für-Mittvoch. Stadttheater, 7 älhr. .Brüderlein fein" und -Die schöne Galachee". — Lichtspielhau^f Bahnhofsttahe: .Der Rhein. DeutschlandM Sttom in Vergangenheit und Gegenwart". —| Palast-Lichtsviele: .Da« Kind de« Harne-, val«" und ^Der verfluchte Hunger nach Gold".^
rSettcrvoraussage
für Donnerstag.
Wollig bi« heiter, vorwiegend trocken. Temperaturen um 0 Grad, nacht« Frost, westlich« Winde.
Morgen wird bet zunehmendem Lustd zeitweise« Ausheltern eintreten.
Landkreis Mieten.
' Grunbera. 23. Zan. Die hiesige Gendarmerie verhaftete den Baumsrevier, ber In ber Rächt zum 7. Zanuar an der Äret«- strahe Beltershain—Grünbera Heben junge Obst- bäume abbrach und fünf andere beschädigte. M handelt sich um einen au« Danzig aebürtigäj Knecht vom Wartbos, der auf dem llachhausew«, von einer Änelberei feiner Roheit btt schiechen liech.
Kreis Friedberg.
' Bad-Rauheirn. 23 Zan. Herr Zulws Fischer au« Reuyork stistete zur Unta* stützung notlelbenberBaubeimer Bürger 100ODO Mk. — 3m 6af# Röntg würbe» für bte bebrängten Deutschen Tm Ruhr- gebiet 47 563 Mk., bei einer 21bcn t> unlerballung de« bicligvm Bankbeamtenoeceln« für Zweck 60 000 Bll gesammelt.
• Steinfurth, 23. ^an. Unfrre Gemeinde hat für die Bedrängten im R u b r g e d i e t eine Sammlung veranstaltet, die folgende« Ergebnis hatte: über 120 000 Mark Bargeld, über 100 Zentner Karlos einige 20 Zentner Getreide, mehrere Zer Mehl und einige Zenmer Gemüse.
Hesicn-Nasian.
fpd. Frankfurt a. M., 23. Jan. Di« Hilfsaktion für da« bedrängte Ruhrgebiet nimmt In Frankfurt machtvolle Formen an. 3n allen Werken und auf alle« Bureaus wird eifrig gesammelt. 3n den meisten Fällen verpflichteten sich die Angestellten, monatlich zwei Prozent ihre« Gehalte« den Kämpfern zur Verfuguna zu stellen. Heule nachmittag fand in der Handelskammer eine von Vertretern de« Handel«, der Zndustri«, des Handwerks und de« Gewerbe« unter Beteiligung der Arbeitnchmerverbände stark besuchte Sitzung statt, in der eine grochzügige Organisation zur tätigen Unterstützung emgeleitd wurde.
Auch Rosenblatt xitterte. Gr war ein ehrlicher Mann, hatte nich' viel verborgene Schätze, und doch zitterte er. Denn die Tur nur noch hielt, bi« da« Geschrei ber Ätnber oben bie Rach- bain aufmerksam gemacht hatte! Die mutzten « doch hören. Laut gellte jetzt Blümch-n« Stimme au« bei Dachluke .Zu HIN. zu HUf^
Drautzen ein Auch und dann wieder ein Stotz, unter dem da« gan*e Häu«chen erbebte: .Zud. verfluchter, mach auf, sonst schneiden wir deiner Schickse den Hal« durch!"
Herz Rosenbtatt ritz sich fo« von dem Weib, da« ihn festhlelt: sein Blümchen, sein Blümchen, sein Augentrost I 3m blotzen Hemd sprang er hin. um zu öffnen da fiel die Tür auch schon fn den Hau«sluc bin ein mit furchtbarem Krachen Sie hatten sic elngcrannt mit emem schweren Balten, bie Bande strömte InS Hau«.
Glner hielt den Rosenblatt am Hemde gepackt .Zud. dein Geld!" Unö fle zerrten ibn In der Verkaufsraum. Andere stürmten in bk Stube dahinter. Vrennmde Kienspäne schneiten, fle leuchteten überall mit ihnen hin da« dunkle Hau« war auf einmal hell.
Da« Weib war zu Boden gefallen, ohnmächtig vor Schreck. Rosenb.att mutzte alle« aufschlle««, »Kister und Kasten und Truhen: toenn st ine zUtLrn- den Hände nicht gleich öffnen konnten ball ein flachender 2 tbicb nach Blümchen« Mitgift war willkommene Beute, ihr Leinen wurde au! den Buckel geloben, ihre Louisdor« In den Säckel gefledt Auf den Boden geschüttet, «etramiwU,
hader haben da« Ruhrgebiet besetzt, haben deutsche« Gigentum geraubt, deutsche Menschenleben vernichtet, und haben noch bie Stirne, diese rechtswidrigen Gewaltakte aU eine rechtliche Aotwen- bigfeil zu bezeichnen. 8me berattige Handlung verdient vor aller Welt llargelegt und von aller Welt verurteilt zu werden i betfall). Den Versuchen dec Franzosen gegenüber, e« so daczu- stellen, al« ob Deutschland den BcrfalUcr Vertrag abflchlllch nicht erfüllt habe. mutz daran erinnert werden, welch übermenschlichen Versuche die deutsch- Regierung und da« deutsche Bolk gemacht haben, bte furchtbaren Hebara- ttcm»tx-r., 11,:ung?n zu erfüllen. Mit ber beut- schen Regierung waren und sinb bU heute sämtliche Qanbeöregierungen einig. G« ist wichtig, diese OtnmutigMt festzustellen evll. wetteren Versuchst der Franzosen gegenüber, bat Reich zu zertrümmern. Gin Vrtsuch, den schon die einmütige Haltung der deutschen Arbeiterschaft die Grtüllung stet« versagen wird. An Hrnd von aftemnäfjfgcn Daten erörtert der StaatspräsIdent sodann alle«, wa« da« D-wische Reich getan hat. um seine Reparationölasten abzutragen und alle Versuche, die die deutsche Retchsregierung unternommen hat, um Frankreich au befriedigen. Mit besonderer Gntrüstung wurde die Feststellung bin» genommen, dah Deutschland den Franzofen an- geboten bat, zur Erfüllung der Kohlenlleferun- gen englische Kohlen zu kaufen, da die deutsche Arbeiterschaft physisch nicht in der Lage war, mehr zu fördern, was Frankreich jedoch ab- lernte. Frankreich glaube mit seiner Militärmacht das entnnffnete brutsche Volk dauernd unterjochen zu fönnen. Aber Frankreich werde sich Irren. Wir glauben an die Gere - igkeit und E' en une.lchütterllch an unsere Zukunft. (Leb-
I Bravo.) Runmebr hat Frankreich seiner lt- und Raubpolttik die Krone aufgesetzt. G« hat nicht nur die Koblenschäyc be« Reich.;, sonbem auch private ,Zech.-1 beschlagnahmt, e« bat bie AoMälluagm nicht nur bei Reich-S, sondern auch der Lander und Gemeinden beschlagnahmt, und e« hat schliesslich die Zölle und Kohlensteuern beschlrgnabrnt. Diese Forderungen sind nicht nur eine Verletzung be« Versailler Ber- trage« und de« RheinlanbabkommenS. sondern auch eine solch: ber Haager Konvention, und die Mächte, bk mU Frankreich gemeinsam ben Versailler Vertrag unterzeichnet haben, stehcn tatenlos bettelte. England au« Angst vor Frankreich und Amerika, weil es nicht weitz, wa« e« tun soll. (Hört! hört«) 3cd untersch. ide Immer zwischen den Bcaici unqcn unb den Völkern Ich halte e« für unmöglich bah die Völker e« auf die Dauer ruhig hin- nehmen werken, datz der preutzische Militarismus vernichtet wurde, nur um dafür einen anderen Militarismus aufzurichten Der Staat-Präsident kommt sodann auf die jüngsten (Jiririi'lc zu sprechen und versichert hleroei. den Männern.
" D r e s s u r st u n d e n f ü r H u n d e find« Mon:ag» unb Donner«»ag- abend« ht der llnch- ' Reabahn ftoti. Aähere« enthatt der freuiige Ae ' »eiflenteiL
kann mich au« meiner Wohn eng in ber Aeckac st ratze In« Gefängnis absüh - r< n, man Bann meine BZiiarbeiter unb meine Beamten verhaften, erreichen wird man damit nicht« Wir stehen fest zum Reich
Unter lebhaftem Beifall de« HauseS stellt ber Staatspräsident sodann fefi, datz bie Reichs regiert! ng fo voller dinmütigtai mit allen ßänber- cegterunflen beschlol'en hat, datz allen, bte unter den neuen Gewalttaten der Franrolen zu leiden haben, von Reichs wegen volle G.tt chädigung zuteil werden wird. Broeitnebmem sowie Arbeit- S Aach wir erachten e« für unsere heiligste den Widerstand nut all.n zur Verfügung en Mitteln zu stützen. Wir vertrauen darauf, dah ein bO-Millronen-Boll nicht zu knechten ist, solange e3 den Willen zur Freiheit hat. Diesen Willen müssen vir un« bewahren. Recht und Fceihett sind nur möglich, wenn tiz Gewalt- mafruibmcn verschwinden. (Lebhafter Beifall )
Präsident Adela na ruf. sodann ten Abg. öbner wegen be« Ruse« buwecschämthett zur Ordnung.
Abg. Ebne c zur GeschlltSord.iung: Wir haben die Absicht gehab:, zur Desch^slSordnung eine Erklärung abzugeve i, verzichten jedoch jetzt darauf und treten in der Debatte das Aoiwendige sagen.
Abg Brauer: Al« älteste« Mitgtted be« Hause« beantrage ich für bie Sozialdemokrat l s ch c Partei, für bie Zentrum«- Partei, für bie Deutsche Volk«partei, ben Hessischen Bauernbund unb bie Deutschnationale Partei s owie die DemokratischePartei:
Zum Zeich^.t de« schärfsten Proteste« gegen bie cecht«widcige Gewalttat ber f anzösllchen und belgischen Gegner und zum Zeichen teilen, dah In diesem Abwcbrkcnmf ter Landtag die Reich«- unb Landesregierungen mit grötztem Nachdruck unterstützt, von einer Besprechung der Regierungserklärung Abstand zu nehmen und die Sitzung zu schlietzen.
Abg. Ebner: Wir protestieren entschieden gegen diesen Antrag unb verlangen unter allen Ilmständen eine Au-sprache. (Unruhe)
Die Abstimmung ergibt Annahme be« Antrag« Brauer gegen 2 Stimmen (K.P D.)
Präsident Adelung schlietzt hierauf bie Sitzung und vertagt da« Hrn« auf unbestimmte Zeit, er bittet jedoch die Abgeordne!en, sich auf eine schnelle Einberufung deS Canbtag« einzustellen.
KlaS au« Hellemhal bei Reil In unfein Qaöei wo war Ichon am Morgen schicker ScirunfoB 2D« wir ihn fragten, ob er nicht« nis- bat von dem Unglück, wo Ist zu^c':? --n chen Rosenblatt, wollte er nichi« davon r- '< Wollte Kleider verkaufen, bv waren schädig Nachher lacht er unb tagt da« fei dem Role» blatt recht geschehen 2 ifon'tm war ihm aber nicht« bewutzt Er sei an selbigen- Tag nicht vor feine Tür gekommen. Lieber und bester Bürger Frtedensrtchkrt da« ist ein »ihrer Betret«, datz er ist mit der Bande unter <m< Bede. Die Kleider rochen nicht nach Bauer, fit rochen nach einem von unsere OeuL Er HU aub noch av^prochc-n von einem, wo wohnt öden in der Ettel, der Hai einen Schrank, jxu« klbigcr tritt da hinein, wird et untzchib«. ve'.biger kann auch machm andere unfl^tbÄ B)lf bitten aber, nicht nur wegen unserer Bet» luf >- ettrxm. sondern da wir wissen, wie nak 3h-ten die Sicherde.t der ganwn Gegend geht, tiifc Rettung ball» in Vollziehung zu bringet
Mit wabrer Hochachtung und vieler Düs' fagung unb rtpi^c Verpflichtung
Birom Me All a. d Mosel Leb Sützlind. ebenda."
Die Juden schienen ja grobe Angst zu baden, unb so mochte es doch wohl wahr fein, va« tnaa sich erzählte, datz Ile dem Bj-f.f- t-gebetet hätten, ihm eine Steuer zu zahlen, damit er fo ungeschoren Hetze, wenn fie auf bte Märkte zogen ES taten sich ohnehin immer ihrer ■* rfrrt jeft zusammen Eine all gern rtne Panik hatt> um sich gegriffen nicht mir bei den Hüben <4 bei den Eyrtsten Wie war dieser «u fieuero»
(Fortsetzung folgt)
fpd. Frankfurt a M^ 23. Ian. Dte Deutsche Gold - und Silberscheide- a n st a l t feiert am nächsten 6am«tag Ihr g o te bene« Jubiläum. Au« diesem 2Inlcch übcrtolc« die Verwaltung jedem AngesieLM und Pensionär eine besondere Zuwendung ooe je 60 000 Mark.
* Höchst a. QHn 23. Ian. Der auf de« hiesigen Landrat «amt al« 21nqeftelUn tätioe Srnst Rotter, der eine führende Stell» tg in der hiesigen Sozialdemokratie bekleidete, ist au« der Sozialdemokratischen Partei ausgeschlossen werde«.
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