»I«(b«mefre tte, bte bte 4j«rfantan* Blüht Orr kM(U Ist (Mnl frört! llnt« Xbg C«be- 6c JT .Ott errbee c*UÖ eben le du bte fächsitchen ■ÄWlItt abotfüfrrt erröt« ", Tbgen fk tommte, t* rAd» Richt au« Ich muh birst 344nbt tx>r dem ^Xrt44tae boanbmarten, narben ich aHt ®* V b<" Stellen bl« 4 u m
lelOepräflbtnitn gegangen büi (t»brt, bbrtl btt btn Äsaununlfien ) Ser tntlllArtlÄt 3a«Mbmaananb Ift gtrabe^u etnt ®efafrr für btt Aecwbllf geworben ®r muh mlnbcftati bwr4 btn erlebt awrtten 9« gefrt
länger an, bah bte ber tfrürtnglfSen Reg,e- ' Versprechen unerfüllt b Irl btn (T link« I
beut (USV l beantragt zur
®d*4|t*>rbnung. brr Relch«kanzle r möge aufgeforbert axrbtn, Hb' b (einigen Tallachen txtcjut rageit au« bennt brr De Del« frervorgcht bah Irin Staatsstreich in Sachsen gerecht, irrtlgt sei
Reld)»roebrminifter Dr. Gehler:
Ich werbe erfl morgen auf bte Mitteilungen be# Minister« Frölich antnortcn ba b r tbüringt- sch« ®efanbtc mir leltvr fein Material nicht tror- per mit geteilt bat (Härt, frört rech»« i Ich ix- nupe btefe ®dcgcnfreit. am Ichärsft en Pro - ! eft za erbeben gegen bte hrckverr Ölcrllche Acuhe- nmg be« Xbg. oen®racfe lAbem er erttärte. leine Vartri wisse lebe Wohl bah Ne ihre um- ftftrzlrrifchen Versuche nur mit Hilfe bet Leich« koe fr r machen tbnne. Der 3bg-t>tbnete habe nicht ba« Recht au bet 3 mabtne, bah bic Mibtatbt terelt sei, Ihren -rschworenen 31 b zu brechen (Gelächter unb Rufe .Lossow. Lrssvw'" > 3m Sollt Lvsfow baden die mllltärtlchen Stellen nicht« unterlassen, von LoN>w ift ent- lassen worben 31 LH andere liegt auf politischem ®ebiett, unb dafür ift nicht ber Reich«weh>mln,ster verantwortlich lonbern Der Reichskanzler Deren ber 3bger>rbiKte von ®rnefe ferne 3blich« durch- tubcwc fBrrnte, barm würbe zu bem Sag b.r Schmach von Münchm noch ein Tag g r > h ? t bt » l ! che r Schmach trrnmen tun dem sich unser Vaterland nie wieder erbeten wurde ('M- fall tu der Mitte I
Der sächsische M i n t N e r p r ä s l de n t Fel- lisch dringt hieraus zah reiche De Ich re b*n vor Aber grundlose Verba Hungen, QHihtxntb njrn unb 3u«pettschungen I«chsilcher Bürger Aibrlüht- ttnge unb Knegsb schabt tler du r b Reichzwehr- angebörtge Die VettöUenmg Sa bfen« se ar Seit durch die Mahrsahmen der Reich»rtgerung ber Rechte beraubt, di- nicht nur In brr Reichs- versaNan« verbürgt, sond-m bk au b in e nem bnaokratischen 6tait«to.kn selb vri n III n mühten. 3m SH-n Mag bat bet TOilitärbrlcbl - hader ade foglalbenr. trat f bei un"> te n fr t. chen Beamten bc« PotizeiprUidium« Dreiba eit- lassen mit ber Vegrünbung bah bi« Prä l i m überparteilich organiflcrt ne b n «Alle. Da« find Giagrtsfe in Mr Hoheit be üin- be«ctglenmg. bte rechtswidrig un) unerträ i ich ftnb (Lebhafte Zaftimmuaz lütfl.) D r haben bem RetchSwehemin,sier unb bem R-ichs^rü l- beeten Unsere Beschwerde» vorgebracht aber w r ITnmin nicht wochenlang toartm bi« end i h ber sächsisch« *M>dfleiimj ihre 3echte wieMrgegeb.n werben. (Lebhafter Detsall Hat*)
3*i bem Antrag fitbebout, bet ReidN- tonxler möge fein Boraehon gegen Sachfen —d)l- fertigen, erftärt bet 3bg. ® 111 m o n n (Doz ), er Halle bkfen 3ntrng für überflüssig. Der
vObe ürii jwiSk r7unijtJ 1 ütxri Sachten fchoo gezeigt, baff öle Gründe für die ReichSevekuttve ganz unzureichend feien. D> Sozialdemokraten würben ihre Haltung ba- na4> etrr r i chim
Aach weiteren Verner hingen bc« 3bg Oebe- btnrr eriUrl Vi^epräfltent Dietrich ber Reich«- tag Onne bett Äan-ler nicht z u einer Hebt zwingen, bie einen Inhalt habe. (Grobe Hetterleit.)
Aba. Vrüninghau« (5>. Vrt) wendet sich gegen bie Darstellung be* Miniiterprüflbcnten Still kb Die gesamte Vürgerlcha» unb weite Äreife ber Sozi-ckdemokraiie Hünen e« begrübt, bäh bte 3et<h4icglerung gegen ba« Ministerium 3eigner eingeschritten lei. Gin cinNustreiche« Mii- glt« ber Soztolbemokratie habe da« Vorgehen ber Lenh«wehr anerkannt unb ganz ander« bärgest ellt al« ter M.nisterprä ident. (Unruhe li«.) Herr Fellisch hätte lich von Herrn Soll mann Material geben lallen, ba« von bem Terror Zeugin« ablegt (Grober Lärm link« ) Vielfach feien Arbeitgeber gezwungen worden un- hrrechitgte Lohnforderungen aiuunetxnen. Unter Selgtter fei e« dahin gekommen bah die Vehörten feinen Schub mehr gegen Vergewaltigungen mchr erhallen hätten. (Unruhe unb fluruft link« )
a»elterer Debatte wirb die Vcratung auf Freitag 11 Uhr vertagt
Die lebe M« Reichskanzler« wird
Xefl »er Vresse au'führlich tommtidkn Tie - . r ft-»—,ii»aw iu ßm O®llln
angezeL Di. d^ovratilchen
JUtttr eröaeen »war »u etÄjrinen Pu»tten b«T
Parteien und Kanzler.
Vttlia, 28. VeDeeber (Vrtb.-Tel.) Wie Mt VlAtter annefcmen, werden bie Deutsch. Xatienalm für da« motivierte fozialdewo- ftettfibe Wl^trauen«Votum nicht stimmen, WAhrenb andererseit« auch bie Scgialbemc- traten nicht für da« allgemein gehaltene ftentsch - nationale Mißtrauensvotum ihre stieme abgeben werden. Infolgedessen bürf»
gelehnt werden nnb da« Kabinett «^»se. ■utii wäre auf diese Weise formell nIchi ■ in tritt gezwungen. Da ieboch
der Veichskanaler sich mit der Ablehnung der MtHtrau en «Voten nicht begnügen werbe, würden wahrscheinlich noch in ber Macht die «tttelpartrien einen Vertrauen«-n trag li» Sä mühte bM«
Hrften lediglich bie Mittelparteien timeen, wen ihn bU gesamten <?b,n>1ttU>"^xirtei«- eXn^SethaUni« der MdllhnuAg, verfallen. Mehrere Blätter führen bereit« ^binattmvn für »U «Dm be« neuen Kabinett«
Jtuerebnmgm StnHmamrt Stellung, do« Tage» blatt stimmt ln«befvndere ber AußenpoütU Stress mann« zu. kommen aber zu feinem abf tolle- henöen Urteil über bie 3ebe D« Dorvärt« fnttflert bie Ortlärungen Strrfemann« in ber Stage bH besetzten Gebiet«, tn ber da herrschen Angelegenheit unb die Ausführungen bH Kanzler« Über den mUitärtkben V«Ugenaig«juftanb unb erflärt, baß bi» Mitteilungen Btreftmann« über diese drei Ira- gen nicht betriebIgen konnten
Die Tusgatx der Rentenmark.
"Berlin, 22. QUoember. Da« Wolfs, sch« Telegraphenbureau gibt bekannt Seil dem 15. 11., an bem mit ber Ausgabe bet Aentmrmark begonnen wurde, (tnb bl* zum 22. 11. txnb 300 Millionen Mark VtBten- bau scheine von den Drotkerelln «bgelleferl und soweit w i e möglich in den Der« kehr gebracht worden XU Ausgabe ist sv erfolgt, dah spekulatlder Handel ber. mieten werden konnte Die Bestände sind votWg«welse denseuigen St?I1 -n zur Der- fügeng gestellt worden, bte sie unmittelbar zur Bewegung der Ernte und znr Herauschas. fung von S e b e u « w 111 e (n In die Stadt sowie für Gehalt«, und Sohuzahlun. gen gebrauchen. Bon der Abgabe fron 3- n- teunrarf im besetzten Gebiet war unter den vorltegeuden polttischeu BerhölM'ss.-u ab zu. s e b e n Der fortschreitend? Druck dir Aenlen» bankscheine wird bie Möglichkeit geben, tu den nächsten Toorn r a s ch e r mit der Ausgabe der Aeuteurnurk »erpigebe».
Die durch die *Dreffe veiöfsenllichie Aachncht. bah bie 3 eich « bank wm 22 November an ihren Kasten Vctgelb nicht mehr annimmt. ist in der Seadlkr>ung dahin verstanden worden, daß ba« 7lc g ld minbe rwer11g fei unb kein Vertrauen verdiene D'mgeaenühei wild arnilich erfldrt, daß bie'e 3 ilfalfung fallch Ist Der Vi-fdrl ih der AeichSda >k ,e. ab ml in- neicn Gründen »nd steh' mit der Düte des Tloi- g idc« in feinem .lulammmb-inn Ao gelb,
tue rvn A isdr ick trügt: .3 isg.geh n mit Genehmigung bei 3i t '«minuic « be nanze t" ist durch Go.danlrih-' und Goidsch ißanweisuugen m voller Höh^ ceberft.
Die Deckung ist bei ter 2Ui t«b in' bin e legt unb tm J eiven Spr reermerk zug in ft en des Finanz- mtrif.eüum« fick ei gestellt Diele.' 3lr geia wird rad t.m 3 b f mit den Deckungsmitteln eingclöl. Ls beliebt leine Vf..inlaf- fung bem mit Genehmig ng I es Vci.* «Hna-n- mi isteii ms a «ge^.b ne 11 o gel? i g d:x(-i « Mist taue? enigeq» n^ub jngc i 3m ü.rigci muh ba« Tic g ld bei Lä be md ©emiinber naJ" et irr Dervidnung des Inhaheis ier vvll<ie erben Gewalt vrm 4 Tlovembei alsgesehlichc» Zahlungsmittel von jedermann angenommen werden Der diele« Tlo.gtlb jarüd- weist, macht sich ft r a s b a i
Die Goldlöhne.
Berlin. 23. Tlov (TMV I Gestern nachmittag fanden Im Äeich«ftnanzministerrum nochmal« mit den Organllattonen ber 6taat«arbeiter Verhandlungen über bic Gin'ührung von Golbiöhnen statt. Tlach den von ber Vegierung vvrgeschiagenen Sätzen wurde ein verheirateter Staat«arbeiter mit einem Kind etwa 70 Prozent seines Srle- ben«elnfommen« erhalten Gegenüber 6*il Sliiiveiiüungcn der Gewertt(hatten, Oie Nih mit brn vorgeschlagenen Sätzen nicht einoerftanben erflärten, wurde laut .Disch 3llg Ztg ' darauf bin- gewiesen, dah in den Staatsbetrieben im Gegensatz zur Privatinbustrie noch keinerlei Kurzarbeit eing führt ist unb bic Staats- arbeitet ihre vollen Lohne ei halten.
"2onbrrr|erirf)t qeqcn P ii "derer.
Berlin, 23. T7vv. (WTB.I Tlach einer Bsrsügung be« TreichSsuslizminislcriumS werben an sämtlichen drei Berliner Lanb- ge richten sür bie Aburteilung von Plünderern Sonbergerichte gebildet.
CFine Mahnvtiq Huidcnbarq-.
Hannover, 22. Vor (TDolff.) General» fel'nna'schall v H n>-nburg veröl «illichl folgente Kundgebung Ich t>-fl i te t cf bah >?uische von gie ch t Bnerlanb«!iede be .elte Brüter lich In München f n^lich gejenfibrrtro «n unb damit zur Freude unerxrr Gegaer einenVlfjlmVolf«- lebcn geick-asfen haben Re cht Such wie wir 31 en es 1866 iruch ge an haben, übet b e Gräber der auf beiten Seiten im festen Glauben an ihr ?utc« Rocht Gefallenen h n neg zu. V-r’öbnung jt Hocrdl Unter arme! Vaterland bedarf in der größten Rot doppelt der Sinigkelt!
Industrleadkommen im altbesetzlen Gebiet.
Pari«. 22 Tlov ClbTV) Hava« fasst in einer Meldung au« Düsseldorf die M jetzt zwi- fdien den V~tehungfbcb?r'vn und der Industrie nn allbesetzten Gebiet zuitandeaekvmmencn 3b- madumgtn jiMammen G« haben hiernach die r b c l n f 1 die n Färbst off- Fabriken un- gstähr 50 000 3rbeiter> mit der Rh-inischen Ober- frmminion ein 3bkrnnmen g'lchtolfcn in der *ic bic Rcoarattt»n«li.feruna-n in Farm vm Fard- stoffen lufichem. unb ?ie Rh-nnlandkammistim vvrübergth ndc Ormähtaungen der Ausfuhrtarife zugesteht Den Melken soll ermöglicht werden durch bk Ausfuhr da« ihnen zur Zeit fehlende Betrieb «kapital toietcr- lugeoinnen Die Ausfuhr ist ie>>ch in m-nitlich:n Kontingenten auf dem vor Jfanuar 1923 »uletz! erreichten TU o na t «Ian beschränkt Au heitern Haden nach der Haoasnr Qxmg Schuhlabrl- (en der Pirmasenser ®eynb mit etwa 30 000 Arbeitern unb Lederfabriken mit der Rh.inkrrtbfrmumrüm Abmachu gen getr affen. An- derc Indostrkgruppen verhanh-stn auch Hava« glaubt versichern zu können dah daraufhin ba« Dirtschastslehen im alt befehlen Gebiet nach und nach wieder anfleben werde
Blutiger Kampf um die Kohle.
22.3== (MB! 3=f ber. 6-ch«. platze der Zeche .Ich berg" bei Dinslaken versuchte eine vieitausendköpfige Menge sich mit Gewalt in den Belitz von Kohlen zu letzen, die von der Bef atu ngsbehörbe beschlagnahmt waren. 31« ste von Zechen beamten unb Landjägern daran verhindert wurde, siel sie m i t Hackenftielen und Spaten über bie Landjäger her unb zerschmetterte
dem vandlägerrneiNer Jöaö mit einer vpihtzaa.- den Schädel und mlhbanbelte bte ooberen Solliel beamten z u Tode Grst nach bem tn treffen erheblicher Verstärkung konnte der Platz geräumt werden
D«'-' Arfteitsaufnahme bei bet Neflie.
Part«. 22 Tlov (TVTB) Hava« stellt in einer Äobl.rve- Meldung fest ba* 'Ich seil dem 17 Oteber 126 057 deutsche «itenbchner bei der frrmzölstch-betgilch«' 3cgi# zur Wiederaufnahme der Arbeit gernelb*t haben Diese bat leb.xt bl« letzt erst 43 529 Gi'enduhner eingestellt 3u« btr Tage«*tlfcr bei Gtnstelluiigen van 640 ergibt sich ba1- die i>-tprocheH Annahme i>t>n 00 000 deutschen Si'enbabneNi bl« zum 10 Ssoemb-r In den tatsächlich.n DcrhOlt- ni'fen keln.rielernft« 11 nt< »lagen hatte Die mündlichen Veibanbiungcm zwischen den han- 'Ölifchen 1.börbin u.iö den Ikitirkr.i des d.-al- Ichcn Veiichrsminiliciium« dauern in Mainz noch an
^retlassanq brr Krovpblrekkoren.
Glien 23 Tlov । Tbelf । Aachdem Kiuvp von Bohlen und Haibach u n .> . i • in Haf t befindlich, n Direttoren Hartwig C c ft e r l c und Bruhn sowie da« Vetri b r t«mitg te> Mülle, wie schon gem.-lbet Str ifau Ichu6 erhalten hatten lind je3t au h die and re i Krupp- tit.ltoicn, die b.n be n Krupp-Pre>ze i in Abwesenheit teil* zu noch höherer .zr.nh ii.»strafe als b.e vorgenannten Herren d rurtei.t waren nämlich Geh.imral ® u n n Geh -imrat Bauer unb Schröblci unbehcliigt von den I^r.nzosen zurück gelehrt Die ,ira izofen muh c i de es Jugeftänbni« ma chen damit die Firvia K u p da« mU der THuum gefch.osfene 3blom nen durchführen tarn.
Die liniierten unb eine französische Sonberahtion.
London. 22 Aov (TJV ) 3-,ter pereffent- licht einen AaSzug aus bem Vciia)t des amerikanischen Bötfchalter« in Paris Herrick, über bie Zufammenkunlt bet Bo schallerkonfercnz am Mvntaa Der Bericht mol bei v-nrb 15 r-tr*- habe den Bc-tfchaf'em erklär!. ®rohbiitanniea hvife. dah Frankreich die lehr ernsten Solge, einer weiterhin isolierten Aktion ei agen weide, die bat in bestehen werben, bah bic S n • tente in Gefahr käme (Stcax 'ügte hinzu, trenn die Faanzolen entgegen den bii i chen TDun- lch.n eine solche Politik buidjleiycn werden, weide Gioftbrilannien sich aenötigl leben seine Vertreter au« den verschiedenen interalliierten Kommissionen zuruckzuzlchcn Der Italien Botschafter unlcrftuntc die d ilitche Haltung, wäh- irnb ber belgische mitteilte, bah er sich ber iranzölischen Xiflaliung nicht anlchliesten könne, ebne zuvor in Brusiel anjufragr.i, ^ambon habe hierauf die erste bedeutsame Ro.t*e ion gemacht, »idem er erklärte, Frankreich deabachttge nicht, territoriale Sanktionen zur Anwendung zu bringen.
Kleine politische Nachrichten.
2Im 16. November beschlagnahmten die Franzosen bei der TrelchSbankstelle Düsseldorf 35000 Billionen. Die (Kelamtsumme der von den Franzosen und Belgiern seit dem Einbruch m da« Tkuhrgebiel sortgenvm- menen TreichSbankgelber hat damit die Ziffer von 200 000 Billionen überschritten
Die Bogtländische Maschinenfabrik In Plauen, die 6000 Arbeiter und Angeftellle beschäftigt, hat wegen der Schwierigkeit, LohnzahlungSmittel zu beschaffen, ihren Betrieb st i l l g e l e g t.
TBic in der Reichsbahn Verwaltung selbst, so sollen auch auf dem Gebiet der Privat- b a h r u u f s i cht zur Entlastung des Ministeriums die Geschäfte möglichst dezentralisiert werden. Auch für Privatbahnen de« allgemeinen BerkehrS in Preuhen feilen deshalb künftig Auf ichtSgefchäfte noch in weiterem Umfang als bisher von Eifenbahnkom- miffaren selbständig und endgültig erledigt werden. Ihnen fä.lt die gesamte Ueberwachung der Finanzgebarung wie des Tarifwesens der Pttvatbahnen zu.
Premierminister Baldwin sagte in einer Rede tn Aeoüing, er hoffe. In England die Zuckerinduftrie entwickeln zu können. ES feien setzt rund 10000 Acres mit Zuckerrüben bepflanzt. Diese Fläche könne seine« Erachten« auf eine halbe Million Acre« gebracht werden. Zur Berarbritung mühten bann Zuckerfabriken in den ländlichen Bezirken errichtet werden. Die« würde vielen ErwerbSkreilen neue Arbeitsgelegenheit gewähren.
Aus Stadt und Land.
® l e he n. ben 23 Tlooember 1923.
Publikum nnb öffentliche Kaffen.
Au« unserem Delerfmfe erhalten wir die nack>- siehenbe Zulchritt
Ein Ueb.l tanb. btr .zum Himmel Ichrtit" unb tn bem Orgin ber Ölsmlli-er Me.ming nachdrücstichsi zur Sprache gebricht wrnben muh. ift ba« c n b l 01 c Martenmü 'len an den Öffentlichen Kaffen. 53. 100 Menschen, meist Kinder unb alt’ Frauen aber auch oi'le Erwachsene bringen sich hier ber Baum ist tn« an bie Tuet gefüllt, meist überheizt Viege! für Ablegen f n5 nicht ober nur uazuretchen) vor- banben. man wag', e« auch nicht, etwas au« ber Hand zu gebm hallen schon fb wie |o bte Taschendiebe im Gedränge ihre Ernte Klagen hört man freilich genug . I-ch Witte schon eine Stunde 1' . Stunden noch länger" .Ich aai (dyo 1 gestern vergeblich da ^mmt man endlich a 1 die Kalle, h> tonn man nicht einmal nihJn -»echzehlm. Hat man z Cteu’rjrtteL s> wird man an eine zweite Kalle gewiesen unb hier muh man lich hinten anreihen unb ba« Elend beginnt au « neue Dazu wird wohl gefragt .TVirum br ng ba« ntemanb zur Sptache T" Xefigmert antwor et der Tlachbar .34 h ltt doch mchlt. Di ■ Kat en- beatnlen sehen doch ben Haufen stch drängender Mensche«!" 3ber wo bi eiben die Vorgesetzten. wo bte etabtbebörben. warum wird nicht
Der Wochcn-Dezugopreis be« Mischen er Anzeiger« für bie Moch, n» 26. Aovember bl« etttschl 1. *Mc«ön betxüg«
60 (Bolbpfenntg
einschliechlich Trägerlohn.
Die M«rt«Sne*g geschieht auf »rund be« eet» Uchen »eBanelttelhrrle« von heute, »een bi« Sonntag Zahlung in Papiermark erfolgt ift. Zahlungen vom Montag ab unterliegen einer Aufwertung enttprechenb ben etwa erhöhten Kursen vom Vertage ber Zahlung Die tim rech. nurg«»reife werben täglich unter „Deutsche Wirtschaft«,ahlen" Im ® leben er Anzeiger bt- könnt gegeben. 94 empfiehlt sich bringend blt sofortige 2-bkührung be« W»chenbtMg«gelbe« an ba« Trägerpersonal, wobei Im Hinblick au! glatte Abfertigung um die Veretthaltung nut groher Papiergeldschttne gebeten wirb
Verlag des Gtehener Anzeigers.
in ber Staöl&crorbnftcnptrfannn'ung au! ba« Energischste aul Adhtlfe bestanden f Da« für cm Kapital an Vrbcitöfraft an Aeraen gehl bc. diesem TDartm verlar n Aechncl man nu , Da- cm Strahenkehrcr die Slunbc erhtli. fa flcb: man wa« hier an Tlationai vermög en verschwend, wild von der Gelundheii gan, abg'febm Da u tthal! man nicht einmal einen richtigen Steuer zettel, lerne beul >che Vckinntmachun, tn ber ^«1- tung Hal man sein Geld !ch>n ibg zihlt wa« vnan stets tun lall . so sind plÖNlich bic Abgaben durch eine Zw Ich nv.r üg mz ge n ert TDU m um nicht allzuoit kommen zu mü f m alle Zie e aul einmal zahlen so wirb du« meist mch' angenommen Da« mag ja oft an bei ilngunlt unfern unglücklichen Gesamtverh iltnif e liegen ab um Io mehr muh man fotb.-m bah mog the Abhil c geschaffen wirb Sic IN Io einfach Man muh mehr Kaffen cinrtchten' TUurn ist Aberai: reichlich da ober muh geschaf en werden Dah Beamte genug vorhanden s nd Ich 1 ein B Ick hinter den Kassenraun Für lchvlcr>gc Bivh- nungen ,st der eigenr idc Kassier f'jr 5 er.: lüiexpenbe Zahl Hi.fekräfte zu unlerflüien, wie doch auch an e.nj li-n Kill n aber meist unzureichend unb verspälei gelchieht Dabei müllen an jeder Kasfe Zahlungen für die verschiedenen Stzuerarten angenommen werden Länge, wie eine Vtertciitunb. fo He nlem tnb warten müssen. Dah auherdem durch deutlich lesbare Anschläge da» Pub htm zurechttewielen wird, ist schon an dielrr Stie Betont worden Dielleichl würde auch b?l1en dah jeder Ankommende einen Zettel mit Hummer unb die Zeit lc ne« Sintresien» erhält Muh er über eine Viertelstunde wirten so gib: er den Zettel al« Milliarde in Zahlung Jedenfalls wir- ei eine wirksame Konterlle Geld, wai im Htufe erhob n werd n kann muh auch in Htuf' erhoben werden G« ist doch g n» wi >ersinn g dah z B dir Ori«krankenka|fe je6t im Hiute A n sorderungSzettel abgeben lätzt unb man barm noch selbst nach der Kiff' lmfen muh unb in dem engen Vorraum ftundcnlant leine Zeil verschwendet Der Ueb tbrlngn bei Atsocdcrung- zcttol« muh eben da« Geld cinra,fieren Dann hat auch die B^rvhang eine Berechtiguni. dah der Säumige für bic Selbentnx-rtun j aa|- kommt, jedenfalls muh auf da« Publiram. die Allgemelnheil mehrAückfichr gtramm-o und das lange Tvartenmüssen mit a l:n Mitteln beteiligt nerben Da« ift um so mehr n5tig da de 'V/nnf.-n ilhfiinnon nl 4»l — »wwn<IH»’«» •• —K
da« Gin zahlen auf der Pot, auher ben unerschwinglichen Kosten, bei» Marten nur an e* e andere Stelle verlegt Da« Poftlcheckvcttah cn ift auch zu teuer und ergibt nee Stzwirrsz- keilen, die zum Teil au« dem oben 3 ifgciü6rtcn hervorgehen. daher hier nur an gebeutet werden sollen.
(Ernennungen In ber Justiz Verwaltung. (Ernannt wurden am 6. November ber Zustizinfpelitor bei bem Amtegericht Corl* Johann strebe! zum Iustizln|pkkior bei Öen Amtsgericht Schotten unb ber Tustizinspektci bei bem Amtsgericht Butzbach Zotzob T) i e r h e I ( e r zum ge1<t)äft»!citenben Zustizinfpefitor bei bem Amte gerecht Butzbach, am 7 November ber Amts lichter bei bem Amtsgericht Schotten Amtsgerichtsrat Dr Nobert Bernharb zum Oberamt»- r i d) t e r bei bem Amtsgericht Ortenberg.
* • Der Regiment« st ab 15. Insan - teric-Regiments ist heute in den Standort zurrickgekehrt Da« I hest.i Bataillon 15 3nfan- tehc-Ttfgtment« ift vorläufig in Thüringen geblieben
Keine Briefe mit Geldscheinen franflerenl In letz'er Zeil Hal sich vielfach die Unsitte frerai1 q billwt, bte durch die Strahcn- biid.'afien a fg I ’. r cn Vrieilenbungen statt mH den ersviderlichen Freimarken lediglich mit Geldscheinen. die mit Klammern, Krampen, Stecknadeln ulw den Briefen angefxfet sind, zu versehen Alle derartig bellebten Vrlefe werden fortan alt unfrei behandelt und mit Nachgebühr en belegt werden D e in den Steahenbrt.-flallen vor- gefundenen Geldscheine werden al» Fundsache angesehen und die Beträge zur Postkasse verrechne werden.
• • Der erste gefälschte Billionen- schein. Der Fallchgeldhauptslelle hei der Polizei- bireftwn München wurde der erste gefälschte Bil lionenschein eingeliefert Gine 500-TTu Ilion en Rcichsbanknotc vorn 1 Rovcmber 1923 ist durch einen blauen lieber druck r.u* eine B.liion aufqc wertet Dvr Annahme biekc i-erfälschien Roten wird gewarnt mit dem au«drückl>chen Hinweis bah bisher von der Reichjbank nur zwei Arter von RcichSbanknvlen ausge^eben worden lind, br durch Ueberbrud einen vom Tert der Rote a' weichenden Utert erhallen haben ($» sind diee wie kürzlich schon mitgetetlt, die Reich«banknoten <u ursprünglich 1000 Mark mit dem Datum vom 15 Mmemoer 1922, welche durch Ueberbrud den TTert vun einer Milliarde, und die 3evt4banf- nolen ,u uttprünglich 5000 Mark mit bem Datum tem 15 März 1923. weiche durch Ueberbrud b*n Mert von 500 Milliarden Mark erhalten haben
* * Di enstiubiläum Heute begeht brr Cher- amtsgehille Johanne« Fersch fein 25|äbngrf Dienftjubiläum am hiestgen Landgraf-Ludwlg- Dvmnastum Mit Metern Tnne tei-n er leinen 60. Geburtstag
Vornotizen.
— Tagc«kalender für Freitag Stabnbeater. 7 Uhr .Der Fürst von Poppen- heim" Deutlcher Jugendbund Beoma d und *'-ut,<fcnatlrr»a(c Stu^ ■ cnrrihhe B’ , Uhr ,m Gnoerb chou« Mit stederversamm'ung D D 3. 8 Uhr im Hotel Hopfcld Monalshauptver-


