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Iwei Freunde.
(Roman von Wilhelm H « gel « r
3n Nm melften Häufeln. in beten 2tnnle xrfcbrte herrsch:« eine rage unb äuherft lutu- ö!e ®c'elligfeit. SS kostete immer einen Äampf. unb gelegentlich muhten Listen unb Notlügen 1 e untcrftüben ehr lir bie Erlaubnis zum Aus- Srhen bekam 2Iber beste berausch-nber Dar bann toi Vergnügen. Unb toa# chre Erfolge angtng. '» jotten ibn. Traume sie nicht belogen. Sic X'fQf;, inte Olga Blaß sagte. baS was bir Männer nm meisten reizt t sic lprüht« Lu kl erlich Feuer unb cor innerlich kühl
Wie tb-nte man anher« fein, badytc Annic $':e Männer sink' Io wahnsinnig arrogant DaS *‘'3tgc Mittel, lich gegen He zu behaupten, belicht Harrn noch arroganter zu sein
3br Herz schiics tief unb traumlv« in dieser 3c:t. unb nut seien in einer leer hin dämmer oben €:unbe reg e eS sich ein wrmg. feiner leibst noch •ium betonfy und mehr verwundert aU (ebn- '44tig.
WaS in dieser an der Oberfläche alinemb>n -~v Hein IDrubcnten Welt in Annre lebt-, war oud> nur ihre Öberiliche Freud« an ihrer Schön-
1 KräftZpiel ihrer fugend unb ein unbifferen» ’r trg Vergnügen am Monte. Lieber der jungm '*rrcn hatte etwa« Lnz.ehende». jeder wurde *<>r mit der Zeit loigaxilig
Ta eS sie auf die Dauer bedrückte, bad sic ' 4> Io oft von ihren Frcunbinner einl.iben lieh.
It« aneber tmlabcn zu können. Hail: sie einige ^tal« tn einer Äonblrorei eint kleine Gasterei te-
.Otrte unb Vurgel —“
.Äcrunn doch nicht immer siehst ja. wohin « geführt hat. - übtihaupt gegeben?”
.Saimen ‘
Ueber die Erledigung der kleineren werden iHr morgen beri<tl.*n
®ettcrt>orau#iafle
denken, bah manche Leute bie man lüt wohl- um ihr« Eristenz ringen müllen ohne auhen hin erkennbar .oerben zu lallen Tie Vorlage wird nach einigen
kurzen Veden einstimmig angenommen
feft, dah von der Landwirtschaft bisher ____
18 Wagavns Kartoffeln unentgeltlich tn unsere Ctabt gekchicht wurden, wähnend ein bemofre-
junger V«kblvm>e0 begeben. vqMeverwaren. oi« txm hier au« nach bem befeyten Gebiet verbracht
on(faltet, unb auf einmal war eine Rechnung ausgelaufen. b-e sie mit ihrem knappen Talch.-ngrlb nicht bezahlen koernte.
®d)pn mehi mal« hatte die Veliberin gefragt, ob sie die Rechnung an grau Dewerth Ictuden sollte. 3imte, die Voiwürfe von ihrer Mutter befüichtete erwidert« jede«mol. Iie würde lie selbst bezahle, Doch von Mal zu Mal Lang die 5roge fpitzcr
O ne« Rachmittag« sahen Mutier unb Tochter om Kaffect sch - an einem lehr kläglich gebebten Kaf'eetilch der statt der Äudxmonramibe ou« schönen allen Zeil ein scheut üch-s Äran- fengebJd für Frau De oerth unb siMvi-S Weid- unb Schwarzbrot mit iheintlchem Äraut für Antic oufa> e« e< b auchte nur noch ba» Tischtuch ju sehlcn bann wäre e« genau wie in der Auch:, bach-te diese
Sie hatte eben eine schrecklich? Szene mit ihrem Toter gehabt, der ihr beinah einen zu helfen Watumein auf bie Füße , worsen unb sie eine bumme Trine gescholten hotte em barte« Wort für eine junge Dame, die noch kürzlich .ein au« dem Rahnen gefllrjenc« Porträt von GainSbvrougd genannt worden war
m?/yvivi * *>-4 K--« 1.4
- vun CLAV UIU
Ohne zu suchnn. ergriff sie btc brd obersten Blätter Zusammengervll! unb in einer anftän- b aen Papte.Umhüllung konnten sie für Roten blätter gelten
Cie wollte ein unscheinbare« Mützchen auf- fiüLpen. um mögt chst wenig aufzufallen, bebcchv exmn aber, baf sic gerade recht großartig auf- treten müfüe, und wählte etnm brcltranbigen pelzbcsehten Feibelhut und ihre SkunkSgar-itur oo begab sie sich zu dem Xttigultätcnge<d>ih Jlieufingci«
2fi« bie Uobttuür sich mit gedämpftem Tril- lein öffnete sah s>« au« der halbbunklen Eck« ia>,, giünlich« Rügen schUlern Sin« fielne Gestalt eibob sich rasch und fragte dienernd nach Ihren Wünschen Gleichzeitig flammte Licht auf
^E>ol" -t hell gewviden war erkannte Älau» bie öingenetene Vor ihrer PcnfivnSj.-it war ei Aimic einige Mal« begegnet und ff* batte für seinen tief«, Druh mit dem kurzen Ricken ge- bonft. mit dem eine jungt Dame den ®ruh eine« Ladenlehrling« erwidert
.3* habe da ein paar englische Stiche, bt« t4 Derfoufen möchte." sagte fie, ihren Worin, unwillkürlich den breiten enalifrfim ODy-.« «-5--*
Or öffnete btt Papierhulle unb" betrachtet» stumm die Vlätter
Werm sie echt waren, besahen fie hohen Tert Buf wessen Se.anlalfung kam Taue9
.Da« wollen Sie bezahlen7~
.9t ist bei un« Ufu«. daß der Verkäufer Mn
ben Wucher da« Handwerk gdegt werden
Dr 8 r « 0 tagt weiicnaehend, Verückslchllgung der Kurzarbeiter unb stärker« Bemühungen um bie Vronnstoffvedorguna zu. bet man sich setzt, nachdem bt« ÄartofMoetlorgung n^t mehr (o Im Vvtderarund« ldch« eingehender widmen könne $Hv Dankeswvri« an ba« Wohl- fahrtSomi gebe er allen feinen 'Beamten unb Tngcfttllkn weiter, bie sich mit vollst«, Hingabe •n den Dienst der gurforge geftdli hätten unb ouch weiterhin opferfreudig auf dem Pvkcen bleiben würden
Ton einem beutfchnaiivnalen Redner weiden btt kommunistischen 3ngrtffe gegen bi« Lanbwirtfchaft mit Entfchitdenh it zurückgcwitfen unb LxtofU. mit solchem T>ra ben mache man bie CaubbeDÖHrrung wirklich nicht llcfcdreubig Die girhe Mehthen btr LanbtoiNIchaft habe ihre VHI<tt unb Schuldigkeit getan, wo waren denn Icnft Nr Äortolfeln her die bisher schm in die Statt kamen? Wenn l er kommunistische Redner lag« 60 000 E-olk-mark wären nichts. Io hab« er gar fein« Ahnung, wo« diese Summ« bedeute Tlan werde auch In Zukunft alle« tun wa« er- forderlich f«t Weil da« Wohlfahrtsamt und die S'aNvercrdnctenversammlung bisher ihre Pslicht getan hatten, sei auch ein ErinüchtigungSgesrt, m4t nötig Ctn ten hinter un« liegenden kritischen Tagen sei <« Ir ganz orkmungSmahig nicht überall "ug<gongen, aber e« seien nach seinen Beobachtungen kein: Siefjener Rrdeitei. sondern Leute ron auSwärt« gewesen, bie sich Dew.,ltaktc hätirn zuschulden kommen lassen
Tud> tocitcrer kurze, AuSsproch« erteilt bat Hau« der Trdage bie erbeten« Genehmigung Bewilligung von Mitteln für bt«
Toire,ptlfung
Zunehmend«, Frost, morgen« nebitg. sonst z,itwvife aufdarenb. durchweg trochen vereinzelt leichter Schneefall
Ein Beamtenproteft in Darmstadt
rm Darmslabl, 22 Rov Zu einet starken Protesivcrsammiung hatten sich heute nachmit- tag bie Beamten unb Angestellten sämtlicher städtischen Betriebe unb der Verwaltung Im Hofe de« Stadthauses in h»r Rhrinlkral,« ünvinigt ve muroe Verwahrung dagegen eingelegt, daß 1 'rotz der ungünstigen Zelt grob« Abzüge gegen angeblicher Hueiablung Don Rentenmark erfolge. oh»« bah biete Auszahlung erfolgt. 2 gegen bie allgemeine Svarpolift de« Reiche« in der wert- beständigen Zahlung und 3 gegen 61« von Gelten ber GelchästSwelt erfolgte ^eftfehung der Grundpreise. die zu Preisen fuhrt, die nur ein ganz ge. nnger Teil der Bevölkerung tragen kann Vie Vorwürfe richten sich vor allem gegen da« Reich, banr gegen den Personalreferenten de« Finanz Ministerium« Zinanzrat Lipperi sowie gegen ben Ha> vtstaat«kassendeamt«n Burk, der bei der Auszahlung d«S Gelbe« angeblich in willkürlicher unk einseitiger Weise vorgehe S« müsse hier unter aller Umständen Ordnung geschaffen werden, ba 61« Beamten,d>aft sich bie« nicht mehr bieten last« Ober» burgermeiffer Dr Vlässlng erklärte, datz er bi« Aussuhrungen bt« Rrbner« voll unb ganz unter- Hüben tönn« Trotz all«r Vorstellungen bei oen maftgebenben Stellen flnbe bi« Stadt- Verwaltung kein Gehör Man sei beinah« ben österreichischen Zustänben naht. Vie Aushebung ber Zwangswirtschaft sei vor allem schuld, bann die Zurückhaltung ber wen beständigen Zahlung Al« Zeichen de« allgemeinen Wirrwarr« führte er an, das, der Stadt |elner»eit btt Androhung ml Zuchthausstrafen bie HerauSgab« von Rotgeld verweigert würbe, währenb einige Tage später von 6«it«n ber HauptstaatSkaste bei der Stadt anarfraot wuive. vv fie ihr nicpt zur Bezahlung Ihrer Staat«, beamten mit städtischem Rotgcld auShelfen könne Di« Stadtverwaltung geh« jetzt auch mit der enet» ü'schen Prüfung der Grundpreise vor, di« bi« gum zehnfachen gegen ben Friedenspreis höher find ba Don Seiten der Regierung nicht« geschehe Es, weiterer Beamter stellte u a. sest, bah man nicht gegen bi« Verwaltung gehe, sondern ihr den 71 uden stärken müsse S« wurde ein« Kommission bestimmt, die am Freitag bet dem Staatspräsidenten vorstellig wird, um persönlich lür unbedingt« baldig« Aufhebung dieser Mihftänd« Hn- zutretcn ----
«iffcener etraf!ammcr.
G i e h e n. 20. Rov Bei dem Zuchthau«g«fan» genen QL C tn Marienschlokj waren tn btr Zell« «ine Anzahl Blätter, Ne au« einem ihm von ber Anstaltsleitung zum Lesen übergebenen Buche ber- au«geschnitten n-aren. gerunben worben Sein« rulun ggegen bat Urteil des SchSssengericht«. bat wegen Sachbeschädigung au| eine ® e , a n g n i «- fl rafevvneinerWoche erkannt halte, wurde verworfen, ba er Ne Sachbeschädigung gegenüber dem Direktor der Anstalt zugegeben batte unb feine nachträgliche Angabe, bah ihm N« Blätte non anbertn Gefangenen zugtsteckt worben feien "ach Loge ber Sache 'einen Glauben fanden
Der Bruchmeiste, 2 B in Zell war beschul- bigt. ernt Anzahl Glühlampen unb eint Äopitr- pieHe. Ne «in bet ber Anlage de« elektrischen SUonrnctze« länger 3ngenteur in einem vedchlosse- nen Baum einer Wirtschaft verwahrt hatte, nach Oeffnung de« Raumes mittel« RachschlüNet« ober
3 ^tunuir 2öü ipoibmark zusammen 1000 Doid- marf. bewilligt." Ter Rcse.cnt bemcikt. dieser Bel rag stellc nui di« B. lncbSkosten für die hon privater Seit« eingei-ichteten unb vedoiat m Volt«küchen bar
Bei der Beratung dieser Vorlage mach! Stabil, und Oberimistcr ber Bädcrinnang Lo- ber interessante 3uö,Übungen über die Brot- frage ®r sagt u. a Tast bie B> okvedorgung brr GrweibSloscn jüngst einmal eiwa« kriiische ffcflalt annahm, war dai-aus zu, üdz.ifubrcn. bah die Innung ben Badauftrag nicht rechtzeitig bekam. Wie schwierig die Lage btt BädergewerbeS ifl. gebt darau« heioor. bah e« In be, vergangenen Woche bat Papiergeld zum M.-Hlkauf beicit hie aber dafür ,n>, einer hie- ligen Liese stelle kein M. hl bekomm-n konnte Tie Bäder sollten da« Mehl haben, aenn sie e« in fremder Wahrung tn Dollar bezahlen würden Ob« bürgermeister Heller und Beigeordneter Tr Seid haben sich bann ber öa<te angenommen. GS ist nölia bah hier mal ein Orempel statuiert wird Tie Bäder verkaufen ihre Ware auch nur gegen Paptcrmark unb ba muffen sie verlangen, bah ihnen ba« Mehl noch gegen Papicrmark geliefert wirb Twt« Sachlag' mut man sich allenthalben vor Augen halten. Wenn ich in meinem Betrieb zV an einem Tage acht Däd« Mehl verbacke, kann ich mit bem vereinnahmten Gelbe bei ben groben Werlichwan- lunycii bet eiiart am nächsten Tage Nicht einmal mehr vier Sädc Mehl «inkaufen Trotz ber Sch.me- । igfclten ihre« Gewerbe« fühlen bie Bäder mit ben hilfsbedürftigen Menschen mit, unb sic wollen geint alle« tun zu, Clnberung der Rot Man feil aber ungtrerb fertigte Vorwürfe unterlasten, überhaupt k..e Gegensätze zurüdstellen. denn nur mit Ruhr und unter Vermeidung aller Zwistigkeiten ist etwa« Gute« zu erreichen Di« T-roN rxifr .g mg könnte am wirksamsten für Ne Dauer lidcrgefiellt werden, wenn die Stadt ben Bädern k« ' Mehl liefern und dies« nur bei, Badlohn nehmen Hürden, denn fit können da« Mehl gar bald nick« mehr kaufen Die Budermeister tun lebenfall« ihre Schuldigkeit, und ba« sollte anerkannt werden Wenn e« nach meiner Ansicht ginge, mühte da« Mehl nicht verschiedenartig, fo idrrn allgemein zu 80 Prozent autzgemahlen iverden, ba« würde ein lehr gute« Brot geben und die oft beklagten Untedchiede in btt Brotbeschasten heil verschwinden fallen; barm hätten alle gleiche« Brot,
®*n demokratischer Redner bringt zum AuSdrud, bah die Stabt den privaten Heisern, bie die Volk«speisung auf bie Beine brächten, dankbare Anerkennung schuldig ist. Auch bi» Handelskammer hab? sich in verdienstvoller Weife bemüht Bedauerlich sei «S aber, bah ein anderer Beiu'«stand unserer Stadt feine Sckoulbigkeit bi« jeht nicht getan habe Da« sei sehr peinlich QE-enn da da« soziale De totsten nicht helfe bann folltc doch bi« politische Klugheit sich geltend wa-cken Tie VoskSküchen-Glndchtung müsse jeden-
Sotmtag tn« Theater?"
.Schon wieder! Du warst doch erst Woche
ansehen, wenn du verherrat« hist."
.Tas habe ich überhaupt schon ge'ehen, mit Nr sogar Damal« sagtest du. wenn Musik dabei toäre überhaupt nicht« unpastend '
.Qfifo du gehst nicht Unb damit basta!"
. Wac die« ganze Leben nicht widedr<intg? dachte QLnnie, Quan wohnte in einem prächtigen Hau« heil Tierbe unb Wagen, vier Dienstboten und dann war ein Theaterblllett zu teuer 3btr m« Theater ging sie doch Sie hatte «ich mit Lila und Olga Blast verabredet Und wenn he da« Billett selbst bezahlen muhte Selb die brauchte nur ein paar Stiche oder Zerchnun- gtn. die in Schränken und Truhen verstaubten unö um bie sich fern Mensch kümmerte, zu verkaufen. so konnte sie nicht nur die Äxibitooet- i«chnung bezahlen, sondern s,ch auch etn Theater- billett kaufen Auch Rubi hatte manchmal alte Schulbücher ober Romane feiner Mutter verkauft, wenn sein Toschen^elb zu ®nbe war Die Zungen hotten da« .verkümmeln" genormt
Dewvhm ihr« Gntschlüst« rakch au«<ufübren, flogt« st«, ob sie Lila ein bistchrn besuchen durst« Ihre Mutter gab Ne »daubni«
Austern 2D egt zu ihrem Zimmer trat Annie in lx* uiiuntzimmer, wo ihr Tater einen Dell ferner Ropferstichtnmmlung oerwahr» Rachdem fie mit einiger Mühe Nt oberste Schublade be« holländischen Schranke« geöffnet hatte, hielt fl» plötzlich hme, vrm einer bunBen Gmpstndung bH Unrrchr« ergriffen. Sie errötet*. 8bu Hand taflet« an chr Herz Der Schotten etntt Men- ktm gPtt vorüber Aber wenn fte setz' etwa« tot. wer hatte bann Schuld? 6* oder ihre 81- ternr Unb Härter alt Scham unb Furcht war ba« I leife Frohlocken eine« befrUNa* Rach^chibt«. I
etetm.
• •rteb«tg. 22 Tee Geg.n bi« Höh« be« Ca*6»trM<talt«le*. e«r fl llfc fte I»21 — 100 Gramm Roggen ober loggrotoert eef |« 100 Mark umlagepniÄMaH ^rmötee im '822) hat gefltrn ein« b£ fflinnleng tze« Grunh«rg«r Vandw'rt« Stellung genommen. «• ourb« bdchlosten. vorerst kein« 3ai miLT ’on£m g*8m «1"« berortig« "l,tIT «i i ° dvh« Belastung an zuständiger Stelle •lafptud) zu erheben.
HrNen-Nassa«.
fb» grahffurl a M. 22 Rov Gegen 15 P e r f o n e n au« hem nahen Gd««helm. di« I'" Tugufl den Landwirt von ®ofen auf Nsten Besitztum, bem Römer hoi, erfchlugen
.ü*. Kartofseldlebstahl abgdastt wur- d«»- ,in letz' AnNnge erhoben worben Di« Ber- (antlimg stndel in etwa drei Wochen vor ber zankst.der vtrofkummcr statt Weitere Pedonen Möro sich wegen Mitzhandlung be« ®ut«t>rdo- njl« »a verantworten - Rn den Prozcst rrgen der Grmordung be« Staatsanwalt« Dr -aal, ber wahrscheinlich am Sam«tag ,rtn »nb« finden wird, schstestt sich aller Borou«stcht
ein weiterer Pro,«st In der gleichen Sache an. 3n bet lebten Sitzung be« Schwur- ;ri id>t« wurde ein« Zeugin. Frou 8 b e r t. Der- a.’ ! * *' ^*e -llw ^n*at>l rorilerer Personen nam- t**t gemach« Hai, die gleich!all« an ber Grmordung nlgenommen Haden sollen Degen dies« Pedoncn di lorort eine neue Untersuchung tingeletiei ax>r- Am Buhtag gerieten P o l I z « I bea m t c .m Bfrowald mit Holzbieben in schwere endtlafciten. welch« schliestlich In ein Feuer- aelf 4) tmi«arteten Hierbei wurde ein Röbel- brmet Arbeitet burch einen Schuh verwundet
i If che r Redner hervorhebl. bah bie ortsansässige Oondwirstchalt unb bie Bauern tn ber Umgebung schon bet ber Versorgung unterer Stadt mit Frühkartoffeln in tveltgcbonbster Weif« geliefert haben OesfentlIch« Aversennung wird in bleiern Zusammenhang den Gut «Pächtern 5*011 mann u.tb von Hammacher ausgesprochen Beigeordneter Dr Freh unterstreicht bie Richtigkeit dieser Behauptungen unb hebt habet mit Anerkennung die grobe Opfersrendig- felt ber Bauernschaften von Leihgestern unb Watzenborn hervor, die unserer städtisch-" Svzialsürivrge ou,gez ichnet-- Hist, .«bracht haben
S'tr Wortführer der Deutschen Toir#- P artet veroNcil, gleichfoll« blejenlgen, die irotz ihrer Leisiung«sähtgke|t der VolkSküchencindch- lung keine Hilfe gewähren, er gibt aber zu bc- habend hält, e« heute nicht mehr find und bitter
txn tonnten, unb dast ote Zaytonaaveoingun- aen bleie« Werke« nach mancher Richtung hin stehe scharf sind. Hosfeniltch hat diese Kritik ben tttfolg, bast tDtitlafteM ben ätaften Be- anflanLangtn durch schleunige Reform ber Boden entzogen wirb.
Anwesend Oberbürgermeister Seiler. Bür- Grenzten, di« Beigeortmclen Dr Selb, Dr Freh, Dr. Rosenberg und Kom- werziencat X 11 n g | p o t unb 38 »tabtDerorbnete Der 3ub6terramn ist von »rw«rb«losen usw sehr stark bcletzt
Beschaffung de« TD l n t« t b« ba r f • für Tllnberbemitlelte
Au« ben örflärungcn de« Dezernenten be« Wohltahn«amlc«, Beigr. rdneten Dr Freh. geht beroor da!) e« sich herbei um bi« nachträglich.- Zustimmung be« Plenum« au dcm bereit« früher vom Finonzauöfchuh gcnchmigten Fudutgcpro- fliünun t<j WchifahrtZamt«« hand.lt Dir bl« itM vcrgdch.-nen vicll«iilgen Hllsömahnahmcn fftllcn eme L«istung ber ötibt von rund 60 000 ®oRmarl bat 0« wird betont, bah bi# Stabt- Verwaltung mit allen Kräften an der Linderung ier Rot in unserer Stabt arbeiten wirb unb bah auch weiterhin keine Opfer tut Nelen Zweck ge- Icheut werden feilen
Ser Sprecher ber lvzialdemokrati» ich«" Fraktion sorbert bei ber W,hif<U>rt«p'l gc auch m Zukunft auherrrdentlichc Vod -rglichkcit unb Weitherzigtzeit Bei den Untrrftuntcn dürfe '*>ch> da« iMubl «ine« Almosencmpfang« ent- fteben Ze länger Ne Arbeitslosigkeit bauer.-, Nftr gröber werde die Rot und des!) mehr Fürsorge fei nötig Man werde dem Wohlfahrtsamt inbcAug auf die Geldmittel gewicht.c,« Grmächti- gungtn geb n müssen, kamlt c« sch iell und prci«. trert rinkauscn t-nne. sobald sich Ne Gelege.'heilcn ta«u Net. n Auch an N« Vanbe«rtgicrung und bie Reich tt.gi. rung muffe mit Anträgen zum Ausbau "ft" **r-**■“ Jt.“ virange, vor allem muffe eine Verlängerung ber Bez>igöz«it ber »nrirbölrfcn-Unt ftüpung einti.ten Alle Äräfte mühten für bitfc 5-irl'rgi für unsere noUeibcn- ien Mi biirger zu'amm ig.-safst werden Denn bisher in unterer Stadt alle« in Ruhe unb Orb- pu g b :be g leistet Bxrbcn können, fo oebuhr- Nr Tank dafür len verantwortlichen Behörden in«- N'ont.-re dem städtischen Wohlfahrt«amt unb b.-m Provinzialdirektor MalIhIo « t t g!eichful|z in großzügiger und verständnisvollster Wei' mit- g arbeitet habe, auch di« verantwortlichen Äörper- fe'aflen hätten ihre Pflicht in vollem Mahc getan. Seine Partei wolle keine bestimmten Anträge fteilen, ba man fte Gn Wicklung nitt vorau«tehen fonn«, b r a« T'-cbliahttöamt muffe weitg. N nde Tel ma len b k. mm n
no.t -em >m akratischen Redner werden die anerkennenden Werte de« Torrebnert unterstrichen un • kabei zum Auodcud gebracht, baf) ta« Wohsfahrttzamt da« volle Vertrauen st wer Fraktion Hude, cbmlo auch l<i Provinzial- direktor Matthias dem warmer Dank gebühre. Tankl-ur. Anerke-nnung g b h.. auch den Damen unb Herr«a. bic in Nen krinichen Tagen tatkräftig in tic Breich: gesprungen feien Gi.ier besonderen Cnräd-tiguag für i Wohlfahrtsamt werde er ziftimmen V fr d re Au'm>rlfamke I sei jetzt bei 5iag< der i?a«-T; ibilligung für Me Minderbe- niittelten zuzutKnd n Tntweber muffe da? Vas- werk au einem Zistchuistü «rieb g-macht werden ebtr die sozialen Zahlung n auf^IaHnd 51.N 'r;ität seien zu erweitern Ten einer Stillegung tcö Gaswerke« bude feine Rede sein Gs sei höch- ftv Zeit, iah hier Toddfiägc ter Verwaltung gemacht werden
Te Wortführer der D c u t s ch n Volks- pa r te t weist barauf hin. kak) Nob:r seitens her C at! alles gefch hrn lei. was rforderlich war. Ter F,nanzauv|chuh habe bi*[mg immer qroh- <ügtg letoilligt und dr« n>-ro - er auch in Zuk inst tun Da fei ein brfon' r.» Erm-ichtig ingsge'ctz mchst notwendig Hinsichtlich der 3 i«o rbilstgung fei der G.»danke zu erwägen ibm wir in Ar 250 tz» -Giehener Änzeig re erm 24 Oktober schm angeregt baden D Beb), bie wegen mangelnder ZaNungskroft von itn TlinNrt mitieltcn nicht Nglichenen Gasrechnungen vom Wohlfahrtsamt au« zu bezahlen.
Sin kommunistischer Redn r weist aus dre steigrndc Rot der Äur>,arK*itcr bin und bittet, für t ;ele Familien noch m-hr toK- bisher zu tun, fi« vor allem mit Taturalun d snnNr« mit Ä)N len oder Brikett« zu beliefern Ton einem anderen Redner biefer Partei wird gdaqt. 60 000 Gold- marf etschlerren ihm zu wenig Un'er Tortourien gegen die Landwirtschaft foKert er die deut'ch- nationalen Mitglieder de« Hause« auf. disur zu forgen, bah Ne Bauern kräftiger zur Linderung ter Rot in der Stadt bdröagen Die stommunisten hätten kein 3 nie reff« daran, bah den (leinen Geschäftsleuten Ne Läden au«g<-räumt wurden, e« büdtahet auch nicht Vorkommen, bah Leute au«
Antrag be« Finanzausschusses lautet Tuichiühiung der Tolfe,Peilungen wer- - »w Goldmark. da« ist für die ^-it rem 1 To rem ber 1923 bi« 3nbe März 1924 qln*
Sitzung ber Stadtverordneten.
Dießen, 22. Rov 1923.
Plenarsitzungen de« Stadtparlament« find bei den heutigen hohen Heizung«, und Beleuchtungskosten eine rnfttpi.rig.
tung. 3n dieser Tatsache, die Rnlah genug ist tum Sparen, ist wohl auch der Grund für di« lange Arbeitspause de« Stadtverordneten- Plenum« zu erblicken. An Stelle der Bollver- 'ammlung hat aber der Finanzausschuss in ben verflossenen Wochen und Monaten andauernd an der Lösung unserer koinrnunalpoiitlschen Aufgaben miigearbeitel. seine Bewllligungrn, .'Inregungen und Ärilit haben der Entwicklung ber Dinge unserer Stadt bi« heute Richtung unö Form gegeben, soweit da« von hier au« zu bewerkstelligen war
Die heutige Sitzung brachte al« besonders wichtigen Punkt die Entscheidung über zwei Vorlagen, die zur Linderung der Rot bei f'elen unserer Mitbürger beitragen sollen Cimnütlg genehmigte da« Hau« die Vorschläge ber Verwaltung, und e« gab erfreulicherweise flar und bestimmt zu erkennen, dah e« auch n den kommenden Monaten ftetfl bereit sein Dirb, alles zur Bekämpfung der Rot zu tun. ll'aS in fernen Prüften steht. Da« Fürsorge- Programm der Verwaltung ist so umfangreich unb seine Durchführung geschieht in so grob- vigiger und hingebender Weise, dah man bamtt vollkommen zufrieden sein kann. 3n Gr- aanAimg der Mahnnhmen h»r Stadtperwal- lung kann der bisher schon oft und stets glän- ienb bewährte Opsersinn weiter Kreis« der Vürgerschast auch künftig sehr viel mit bei- 'lagen zur Linderung der schwersten Bedräng- niffe m zahlreichen Familien Gelegenheit zur Betätigung m diesem Sinne ist bei den Veld- unb Raturaliensammlungen für das private Winternothilfewerk in grobem Ausmaße gegeben.
Einen schmerzlichen Entschluß mußte das 5)au« hinsichtlich der VolkSlelehalle fassen, die ber Rot der Zeit zum Opfer fiel. Auch w.r bedauern diesen Verlust der Allgemeinheit, der bem Lesehalleverein und den städtischen Etel- len eine schwere Aeberwindunq gekostet hat Mit dem Hause möchten wir hoffen, daß sich bald die Möglichkeiten finden mögen, die die Wiedereröffnung dieser Einrichtung, in der so Piek Mitbürger ihre tägliche geistige Rührung bezogen haben, gestatten.
Den weitverbreiteten Klagen der Bürgerschaft über die ElektrizitätS» und Gaspreise und über bie Zahlungsbedingungen des Elektrizitätswerkes gaben mehrere Stabkverord- nele nachdrücklich Ausdruck. Besonders und mit Recht rüzten sie. daß ZahlungSwillig« in den Rachmittagsstunden mehrfach keinen Zu» trirt zu der Kasse deS Elektrizitätswerkes fin-
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