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Achen Bdehl« Habers der VesatzungStrupven wirb scharf oder weniger scharf vvrgegangen Die Ä o b- lenzügt nach bem unbesetzten Deutschland sind ohne Schwterigketten durchgekommen.

Berlin, 22. jia. Aach einer örflärung des Reich-kohltakommiffar« waren laut .B. Z." bte Zufuhren do» Äo^le In« 'rnbeseyte De btel am Sa ms tag und Sonn­tag stärker al« je im Dezember und Januar dt«her. Die Sinflellunfl der Reparation in- gen an Frankreich und Belgien hatte also bi dieser Beziehung sehr günstige Wirkungen.

Paris beschließt neue Maßnahmen.

Parts. 22. Ian. (Dolfs.) PoincarL verhandelte gestern abend mit dem Finanz- m l n I fi «t. dem Krieg«minist«r. dem Wi- nlster für die öffentlichen Arbeiten und dem Minister für die b.-f reiten Gebote. Der Beratung wohnte auch Marschall Foch sowie Deneralkon- ttolkur Gillel bei.

Aach dem .Scho de Pari«" wurden die TU* nahmen ins Aage gesaht. durch die die franzö - fischen Behörden in den Rhtinlan- den und im Auhrgebiet sofort einem für heute in Aussicht genommenen allgemeinen Stretkder BerLhrsmittel entgegentreten können. Sin Lepvrter des .Scho dr Paris" will nach Schlub der Beratung von den Ministern erfahren Haden, dah sie nicht an «in« voll­ständige Einstellung der Arbeit im Auhrgebiet und in den Ah.'inlanden glauben.

Pari«. 23 3an. WTB) Der .Petit Pa- rillen" glaub' zu wissen, dast im Lause der geltet- gen Mli t !e b.ratungen wichtige Beschlü le gefaht worden seien, und dah in lehr kurzer Frist imAuhrgebiet neueMahnahmen

Aou- einem seiner fühlt

ergriffen würden.

Pari«. 22. Ian. (WTB.) Die Sre delle" schreibt: Frankreich ist jetzt an entscheidenden Dendepunkt in Politik angekonnnen. Am Qual d Orsay mau das st.hr wohl betau«. Die 0 a c q u c« Bainvtlle bcm'rfi. hat man sich in Part« und Brüssel in der Annahme getäuscht, durch die Auhrbefetzung Deutschland Aum Aach- gebni zu bringen, öd passiv der deutsch« Wider st and In den ersten Tagen war. so

aktiv ist er jetzt grwvrden. 3n Aom and London erkanntc man di« Aotwendigkeit. z u handeln Roch eine Initiative, d.e hon Pari« auiMjeb . könne Rettung ve sprechen Bart Hou wi d b r Aeparatlonskommission den fcanzöstscheu Plan über ein bedingte« Mo­ra l v r t u m verlegen, ötn derart ge. Plan kann eine au-arzdchretr Grundlage für ein interalli­ierte« Fsnverständnls bilden.

Eine Äunbgebung der deutschen Gewerkschaften.

Berlin. 22. 3an. (WTB.) Die unter» Zeichneten Gewerkschaften richteten an Die deutschen Brüder im Ruhrgebiet folgen­den Aufruf:

Die unterzeichneten Borstande der Ge­werkschaften Deutschlands crLittn ihr volles GtnverstündniS mit den Abwehr- mastnahmender bedrängten Arbeiter, An­gestellten und Beamten in den besetzten Ge­bieten. Wir billigen ausdrücklich auch die von den Dergarbeiterverbänden aufgestellten (Sortierungen, insbesondere nach soforti­ger Freigabe der Bergwerke und Zu» rückziehung der ftanzSfifchen und belgischen Soldaten von den LlrbeitSstLtten, ferner auf Fre igabe der völkerrechtswidrig verhafteten Werkleiter und Be­amten. Wir fordern die gesamte Arbeit­nehmerschaft auf, an diesen Forderungen f e ft» zuhalten und nicht nachzulaffen In ihrem Widerstand gegen jeden störenden Ein­griff der feindlichen Militärmächte in das deutsche Wirtschaftsleben. Im Hamen aller Angestellten und Beamten im ganzen Reich und so glauben wir -- mit cuftimmung des ganzen deutschen BolkeS. sickern wir den deut­schen Brüdern im Ruhrgeoiet in ihrem ge» fcchrvollen Kampfe nachhaltige Unter» stützung zu.

Allgem. Deutscher Gewerkschaftsbund. 2111g. Freier Angestelltenbund. Deutscher Gewerk» schaftSbund. GewerkschastSbund deutscher Ar­beiter, Angestellten- und Beamtenverbünde.

Deutscher Beamtenbund.

(Ein Aufruf art die Eisenbahner im Frankfurter Bezirk.

Frankfurt a. M, 22. Ian. (DTB) £evtr abend haben di« Personalvertretungen der AeichSbahndirektion Frankfurt-M. de. B^'rksd amten- und der D-zlrksbeiriebsrat und Ne Perionaloraanisationen In Frankfurt von tiet 2tci<bs>a«ii> rl&fl Deutscher jifcnbabn-'S«- amten und Anwärter, Bezirksvorstand Frankfurt, Deutscher Sifenkxihnervetband. bic Gewerkschisl Deutscher 3V«nbabnei und Otaat*beb4cnfle er. fer­ner der Onigemrinc Sifenbahnerverband folgenden Aufruf an alle Beamten und Arbeiter der Reichsbahndirektion Frankfurt -Al. erlösten

.Der brutal« Gewaltakt unserer Feinde gibt den erwähnten Körp«.schalten Ikranla fang xut Bekamugabe nachstehender Weisungen: Di« Beamten und A.deiter erheben schärfsten Protest gegen die Beieyuna weiterer Teil« de« Deutschen R.-.chsgedicte« und werden bei der 2hi«tkbnunii der Tvknunfl sich strikte nur an die allgemeinen Weisungen der Reichsregie- r u n fl sowie an di« Dienstanordnungen der vor- grsetztrn Sifendabnbehörde hatten. Anordnun­gen, di« von anderer Seite kommen, wird fein« Folge geleistet. Di« genannten Körper- tchaften e warten ton allen Bediensteten streng- le Disziplin und ö o 11ba 111 ä t"

tanb zum Abschlust «ine« Kompromisse« zu betragen. Staatifefretdr HugheS hat e« tott. footri Ähnlet über seine auswärtige Poluck au hören Die Senatoren Mose«. Bandegee und Mc. 4 ö r n i welch: die Politik Hughes lis er st r u ter ütztha cn. b« au;te«, b 6, ttcin ba^ Staat-depariement fi.fr dem wetteren Vor» rüden franAäsi'cher oder brigischer Truppen wider- setzt hätte, d.e Auhrbefetzung hätte Dermitbrn wer- den können. 34 scheint auch, datz sich im Aongreh eine grvhe Wendung vollzogen hat. Wayrend noch vor wenigm Monaten im Laufe der Wahl­kampagne unversöhnliche Politiker beider Parteien stch dem Dtdanlrn widerictz.en, da st Amerika sich in die europäischen oder andere auswärtig: An­gelegenheiten mische, haben die gleichen Abgeord­neten jetzt das LtaatLdepartement befrig ange- griffen, weil es Frankreich nicht di: amertlantschen Anregungen bezüglich der Regelung d:S Rcr-ara- ttonsproblems mit genügend rm dlplomaiüchrn Takt jn einer Form unterbreitet hätte, dah die französische Regierung sie hätte annehmen können.

(£m itnlieiiiicbrr Borstchlaa.

Paris, 22 Ian (WTB., Sm Privattete- gramm brs .Scsair au 5 R o m me del Musso­lini soll den italienischen Bo'/chaftrr in Washington beau tragt Haden, der Regierung einen BermittlungSplan zwecks Einberu­fung einer W e l t k o n f e r e n z za unterbreiten, welche die Reparationsfrage endgü.tig lösen soll.

(Eine neueVerfehlung" Deutschlands.

Parts, 21. (Jan (WTB.) Havas veröffent­licht folgende Mitteilung: Die 3eitungen haben gestern angekündigt, dah die Richter und Staat-- Vertreter bet dem Gemischten Schieds­gericht auf Befehl der deutfchen Regie- r t n g sich geweigert haben, fernerhin an den Arbeiter, deS SchlcdLg^nch's leilzunehmrn. Die französisch« Reg.erung hat in einer 21 o t e an den deutschen Deschä.t^t ager eine so rmelle 3er- fehlung am Friedensvertrag sestgetellt und erklärt, dah Deutschland für jeden Schaden verantwortlich gemacht werde der be/i Franzosen durch die im Verfahren deS Schiedsgerichts herdeigesührten Ter ö,e ungen entstehen könnte. Die französische Reg.erang hat sofort alle notwendigen Mabnahmen ergriffen, um die Tätigkeit des Gemischten Schiedsgerichts sicherzu st eilen. Der Versaillec Friedens­vertrag hat nach dieser Richtung alle notwendigen Voikedru?gen ge rossen.

Amn. b. Schhftllg: Man warte erst einmal ab, was die RetchSregterung zu dieser Feststellung einerneuen Verfehlung" zu sagen bat

C?iur Gchtoindelmeldnnft a«6 Mainz.

Berlin, 22. 3an. (WTB.) Wie au» Lon­don aemeldet wird, lädt die , Daily Mall" sich auS Mainz melden, von sehr zuverlässiger Seite verlaute, datz Deutschland am Vorabend der Wiedereinrichtung deS durch den Versailler Ver­trag verbotenen zwangsweisen mili­tärischen Dienstes stehe. Zwischen Berlin, München und Stuttgart bälkei in den letzten Tagen Verhandlungen in dieser Richtung Rott- gefunden. Amtlich wird hierzueitgcftcllt, oah diese Meldung von Anfang biS zu Ende er­funden ist.

Eine ungenügende Antwort Poincnräs.

Paris. 22. Ian. (Wolff.) 2Iuf den Pro­test, der bei der französischen Regierung wegen der Tötung deS Sohnes des LolvmottvführerS B i r D e tn Bochum erbeben wurde, antwortete Potncacä dem deutschen DeschäflSträger in Paris:

Ich beehre mich, den Empfang Ihres Schrei­bens vom 20. 3anuar zu bestätigen, da- sich auf den Zwischenfall In Bochum vom 15. Oa- nuar bezog. Ich benutze diese Gelegenheit. um Ihnen in Erinnerung zu bringen, dah entspre­chend den allgemein anerkannten Regeln jede Handlung, die die Sicherheit der auf dem r«ch:en Rheinufer die interalliierte Ingenleurkmvnlslion Lxflieitcnbcn Truppen gefährde e.r vler jeder D e r f u ch ct«r folchen Gefährdung nachftchtS- lvS unterdrückt wird."

DaS ist alle«, was die französische Regierung auf den deutschen Protest wegen der Bochumer Bluttat zu erwidern weist. Ss wird nicht einmal versucht, daS Vergehen der französischen Soldaten, die blindlings mit Maschinengewehren in cme Menschenansammlung hinein geschossen haben, fach­lich zu rechtfertigen. Da« ist aU^btngt verftänd- ll<b. denn die frattzösische Regierung hätte zum RachweiS der angeblichen Gefährdung ihrer Trup­pen nichts anderes anführen Bnnen als di« Tatfache, dah von der 2lnfammlung patrio­tische Lieder gefangen wurden.

Freistritsopfer für dir fliiihrbcivoftnrr.

Fran kfurt a. M. 22. 3an. (Wolff) Der BeamtenauSfchust beim hiesigen Post» sch e d a m t hat folgendes Telegramm an den Reichspräsidenten gesandt:DaS Personal de« PostschedamtS Frankfurt a. M Arbeiter. An- aestellte und Beamte (teilt der Regierung 625 MD Mk für die durch daS Vorgehen ter 3fran- zvlen Gelchäbigten Aur Verfügung al« Beweis der Dankbarkeit -und 2lnerfeiutung für troudeui'cheS Verhalten unterer rheinisch-westfälischen Brüder. Wir sind deutsch und bleiben deutsch, komme, was kommen mag."

D e r l i n, 22. Ian. (Wolff > 3n dem 2£btwbr- kämpfe gegen die Gewalttaten der Fran.zos«n und zur Unterflünung der durch den 0 inbruch wirt­schaftlich geschädigten Mitglieder hat der über 350 000 Mitglieder zählend« Gew« rkschaf t S- bund der Angestelkten einmütig brichlof- s«. feinen Mitgliedern «in F r e 1 h «i t « o p f e r Im Windest betrag« von 400 und 200 Tla rf auf- Auer legen Daneben werden freiwilk, ge Spenden angenommen, die bereits m Höbe von einer Million «ingeganzen sind

Amerika

wird sich nicht ei^mischen.

Pari« 22 Ian (WTB.) DerRew B-»rk Herald" rnelbet aus Washington: Di« Ver­einigten Staaten werben 'ich In ter Ruhr- frag« jeglicher Einmischung «itbat- tt n, sobang« «S.nicht einer europäischen Wacht -ellngen würde, Frankreich und Deutsch-

Anzeigen-Annahme.

Dl« G»tgege«iahme do« Aazeige» finbet bi« gam Abend vor bm A«f«ahme1ag patt; An. S«ig«n fit tite 6ara«taa#uummer miHtn spo» tcftMi M« Freitag mittag aafg«geben feie.

Geschäfte zeit

»o» Uhr eeb »o* 25\ , Uhe.

Aus Stadt und Land.

(Sieben, den 23. Oanuar 1923.

Helft den Brüdern und Lchweftern im Ruhrgebiet!

Die franzb'i'chen Dewallakte im Ruhrgebtel haben mtkie tortigen VollSgenoffen »um 2lb- wehckamp' tm 3eicrtffe de« Baterlan- dc « p< ran iaht. Für Gri^mtdeatfchlaed nehme.'. unsere Trüber und Scha^i'tere an der Ruhr schwere materielle Cofer und bittere Taae der Rot auf sich. Da darf feine deutsche Hand sein, die sich nicht in helfender Bruder- und Schwesternliebe den dämpfenden tm Ruhr­gebiet cnigttjenttndt.

Gestern ixiben wir gemetbet dah di« Be­amten und Beamtinnen der Firma nn Inger zwei Prozent ihr^ ,3i.idarge­freute zur VinUnuifl der Deutsche.» Lebensuiüer- haUSnvl an ter Ruhr gespendet haben, ebenfalls gcftem haben wir unseren Odern jmr Kenntnis gebrach'., dah jablrckfc: Firmen Rorbbeutschland« und deren Ai/aestcllte mit HittSfoenden den Be­drängten km Ruhrgebiet brirtefren. 5)eule wtrd unS be lchtet. bah die hiesige Wäschefabrik Fritz Rowad d.schlollen hat. ein Prozent ihres Umsatzes vom 15. Ianuar ab bi« auf weiteres für dir Leidenden in den Ruhrstädten zur Verfügung zu stellen. . .

M.tdurger! Tretet alle ein in dtef« HilfSfront für diejenigen, die an der Ruhr den Abwr-Hrkumpl gegen Frankreich für unser Vaterland für icd-en einzelnen von unS führenI I«d«r f pen de. soweit seine Kräfte «S yilafiail

Der _® i c h e n e r Anzeiger" stellt sich in den Dienst bLte: nationalen Sammlung. Geld­spenden werden in der Geschäfts» stellcdeS .Giehener AnzeigerS".S^l- strah' 7. sowie auf feinen Bankkon.en: HandelS- unb D wc b baut Tarmstäbter und Rationalbank. Mittelbeutfchc Lrebttfrank. Commerz- und Privat­bank, 2iostmchal. MarcuS u. 6a. Dtrectwn der DlScvnto-Griellschaft, BezirkSsparkasse sämtlich In Diesten, unter der genauen BetetdnrungRuhr- Hilfe" angenommen. Die Beträge werden öffentlich tm Blatte guitliert. ihre Wetterleitung in die bedrängten Gebiete erfolgt durch die dafür vorgesehenen amUichen Stellen.

Schützen wir die Trüber an der Ruhr vor der IeiI>[Ujen Tot. so besährgen wir sie zum Durch­halten und damit helfen wir täte selbst t A u f zur Opfertat!

Verlag und Schrif tleitung deS Diestenec Anzeigers.

Die Abgabe für den Iagdwaffen- f>ah beträgt nach einer Verordnung des Mini- teriumS des Innern vom 1. Januar ab: 1. für Reichsdeutsche, die im VvlkSstaat Hessen ihren Wohnsitz oder bauernben Aufenthalt haben, 2000 Mark, 2. für Reichsdeutsche, die in einem anderen deutschen Land ihren Wohnsitz oder dauernden 2lufcrufralt haben: a) auf ein I^hr 2000 Wart, b) auf sieben unmittelbar aufeinanderfolaenl» Tage 500 Mark. 3. für Ausländer und solche Reichsdeutsche, die Im Deutschen Reich keinen Wörlitz oder bauemben 2i.f.mthalt haben: a) auf ein Jahr 200 Mark berechnet In Goldmark. b) aus 7 unmittelbar aufeinanderfolgende Tage 50 ML berechnet in Goldmark. Di« vor dem 1. Qanuar ausgestellten Iagdwaffenpäsfe bleiben blS zum Zeitpunkt ihres Ablaufs In Gültigkeit.

Oberhesfifcher Kun st verein. Die 2lu«stellung ist dies« Woche täglich von 11 bis 1 Ufrr geöffnet, morgen, Mittwoch, aud> am Rach­mittag von 3 bi« 5 Uhr. Di« Ausstellungsräume werden nur Mittwochs und Sonntag« oeheizt.

Die Fracht für frische- Obst, aus­genommen Lüdsrüchte und Weintrauben, ist um 50 Prozent c r m ä 6 t g t worden. Die Mastnahme gilt sowohl für Stückgut al- auch für Wagen­ladungen bet Aufgabe als Gll- oder Frachtgut bi« 31. März.

"WeihnachtSgabe für Vetera­nen. Durch das Hess.sch« Ministerium des Innern ist angeordnet worben, ba& den ehe­maligen Kriegsteilnehmern aus den Kriegen 1864, 1866 und 1870/71, die am 24. Dezember 1922 noch am Leden waren, und bi« seither die Le.Hilfe bezogen haben bzw. noch beziehen, eine WeihnachiSgabe von je 500 Mari aitfl- aezahlt werden soll. Die Auszahlung erfolgt bet der nächsten DeihUfezahlung am l.Febr. in Giehen durch die Kreiskafse, in den Land­gemeinden durch die Gemeindekassen.

Die Margarine-und Pflanzen- f < 11 fr r c i f« wurden gestern mit fofortiger Wir­kung weiter erhöht, und zwar um 796 Mk reTfr. 820 Mk für das Pfund <$« kosten danach jetzt die Spihenrnark« Ä60 Mk., die billigste Sorte 2580 Mk. Basis Äübelfradung ab FabriNagec. Diesen Preisen entsprechend würde sich also ein Pfund Margarirte, kurant« Äonfumtoart, im Klrinhandel auf annähernd 3000 Mk stellen.

Dom Konzertverein wird unS ge­schrieben:Wie schon durch den 2lnzeig«ntell deSGiest. Anz." b.kanntgegeb«n. muht« da- für vergangenen Sonntag vorgesehene Konzert aus zwinaenden Gründen auf Donnerstag, 25 Januar, abends 8 Uhr, verlegt werden Gs bringt den ersten Gesangabend tn blrier SpielzTit und habet dte Bekamt kfchast mit dem Bart tont'len Dr Wolf- ?ang Rosenthal und seiner Frau Ilse H e l- ing-Rvs«nthal (Sopran). Zum Borirage kommen m der Hauptsache Lieder und Duett« von 6ornelhte. Brahms und neueren Tonmei tem, wie Richard Straub. Hugo -Wols und Georg Göhler. Als Fortsetzung dieser zweiten Reihe der Ä»irrte folgt eh moderner Komponistenadeid Ds ist der Ko.azerUeitung gelungen, dafür Dr H a n S P f i tz- ner zu attotnnen, der grieaenllich der ^stauf- fü6rung fetner OperPalästrina" in Frankfurt seinen Besuch tn Giesten In Aussicht gestellt fraL 6s stehenir diesen Abend eine Reibe feiner Lieder, von Stau Kammersängerin Heyn «- Frank« aus Stuttgart gesungen unb non ihm aus dem Klavier begleitet, auf dem Programm. Am 18 Februar soll. sallS die Ber^andl'mgen mit dem Rauheimer Orchester zum Ziel« führen, rin Orchesterabend in der Aula mit einer ©infoni« von Haydn und Mozart statkftnden. Writerhtn kommt am 25 Februar daS bekannte Berliner Vokal- Terz«« («s« ÄnülteL Kät« Aulich Gl sabeth dm m t einem hvchint«refsant«n Programm, und schlichlich wird am 19. Därz das Stuttgarter Sterbtingquartrti zusammen mit dem auSflezeich- neicn Äarinellifttn Drt«sch« l die Dlnter- satson drichltehen. Giwa zu Beginn des reuen Semesters soll tn Grsüllung eine« alten Wunsches btt Aufführung deS311 a 6" m der SiabtTirch«. dekcumllich daS beben:mbüc der WendelSsobn- sch« Oratorien, ftattfinden. Der Konzertverein

bietet somit, trotz der ungeheuren Schwierigkritm^ mit denen die Gewinnung auswärtiger Äünütet (man beachte die enorme Steigerung der Sitn- tafrnfrreifc, aber auch der Honorare?) zur Zell verbunden ist, eine arobe Reih« hochinteressanter musilallscher Deranstaltungen, für Die ihm alte Wusckreunde Dank wisten toerben."

Altlagenkonzert findet morgen, Mittwoch, mittag- 12 Uhr bei günstiger Dtue- rung durch die Kapelle des 1. (Hess.» Grena­dier-Bataillons, 15. Infanterie - Regiments statt. Muffkfolqe: 1. .Gin feste Büro »st unser Gott", Rcveille von L. Gold«. 2. Ouvertüre aus dem Zyklus .18131815* von St TL von Weber. 3. Ehvr der Friedensboten aus der Oper .Cola-Rienzi* (Der letzt« der Xrlbunen) von R. Wagner. 4. Fadcltanz Ar. 1 (B-Shirj j von D. Mederbeer. 5. Armeemarfch Ib 116 über alrnied«rlündifche Kriegs!ied«r von Th. DraweN.

** Landesverflcherungsanstalt Heften, i Der jetzt zur Veröffentlichung gelangende Bencht für 1921 beziffert dte Gefamt^dl der eingrgang«- | nen Quittungskarien auf 302 071 (L 3 2Z601Z). 1 An Beiträgen wurden 39 44 (8 5S). Mill Mark, an 3inftn I 72 (1.83) Wlll Mark und an örfre- bungen 1 90 (5 67) Will Mark vereinnahmt Für Rentenleistunaen wurden 21 16 (10 34) Will Mark, für Hellveriahren 5 25 (322) Will Mark aus ge­wendet. Das Reinvermög.m wird auf 48.99 (36.08) Mill. Mark Buchwert beziffert.

fvornotizc».

Tageskalender für Dienstag. Sbadttheater, 7 llhr:Macht der Finsternis* Zoologisches Institut (Bahnhofswaye). 6' . llhr: Vortrag der Oberdessifchen G«s«llfchast für Ratur» und Heükund«. Lichts viel hau«, Luhndofstrati«: .Der Rhein, Deutschland« Strom In Tterganga»» I beit und Gegenwart". Palast-Lichtsviel« .DaS Kind des KwmevalS* undDer verfluchte Hunger nach Gold".

Wettervoraussage

Zunächst ziemlich heiter und trocken, tiane wieder neu« RieOerfckläg«, wärmer, südliche Wind«. Bon Island her zi«ht eine neue Depression ostwärts.

Landkreis Giesten.

i.Gttingshaufen,22. Zan. In tiiese« Tagen läuft dir Pachtz«it für unser« grofre Feld- und Waldjagd ab. Da dies« sehe guten Wildbestand hat, ist man auf das Gr» aebnlS txr R«uv«rpachtung g«lfrannt. Bisher betrug der Preis etwa 220Ö0 Mark.

Alrcie Büdingen.

nb Büdingen. 20. Ian Heute tagte hier die Landesabteilung der Reichsz«»- trale für Hetmatdienst und die Vor» sfandSkonferenz dieser Vereinigung zum erfttn Male auf hessischem Gebtet. Sie erfreute sich einer reoen Beteiligung, befo-ibert stark waren di, beiden CDoitrage un Zeichensaal der Dolksfchul« besucht. Dr. F Raab aus Frankfun a. TL fp-ach über .Deutschlands tmrischa'tltch« Oiotlage*. An der Hand eines wissenfchattlich genau er­mittelten Zahlenmaterials erläuterte er zuerst dte Anzeichen unserer Rot, dann dte Ursachen. Da­bei stellte er dte Finanz-. Zahlung-- und Wirte schastSbikartz des Deut'chen Reicfe- von 1913, 19141920 und 192! auf. Zur Gesundung urv fever fronten Wirtsctettt-lag, fonnc mir Mt allmählich« Wiederherstellung de« G:chgervichm von Erträgen und Verbrauch des Reiche« führ«. Rachmiitag« hielt Studienreferendar Renker «inen Vortrag über di« Reich«verfallung. Abends schloh sich Im Gastdau« .Zum Stern" «ine zwang­los« Aussprache über die Vorträg« und dte Auf» gaben des Hennatdtenskes an.

Kreis Friedberg.

ch Trais-Münzenberg. 21. 3an. Heute hielt der früher« Durenkommandant Koo« 3 n ft t in unterer Kirche vor einer zahlreichen Zuhörer­schaft einen sehr interessanten Vortrag über da« Leben unter Buren und Hassern mit besonderer Berücksichtigung der Hetdenmifsioa. Zum Schtub richtete er noch dt« Blicke aus bl« gegenwärtige Lage unseres Volke« und zeigte, wie auch unser Volk gleich dem Burenvolk hoff« tarnt, sich durch Betonung deutschen Geiste«, durch Liebe und Ginlgkeit, wieder seine Freiheit uw 4 Selbständigkeit zu erwerben Sine zum Schluß Dorgenommene Sammlung ergab den Betrag von 1207.70 Wb

Hefscn-Nasfan.

rm. Biebrich, 22. 3an. Tötillch hennte glückt ist der 57 Jahre alte Arbeiter Ka1p« Dienst aus Flörsheim. Gr wurde auf der Strecke nach Wiesbaden von einem Perfo- nenauto erfaßt und derart mit bem Kops an den Damm gebrückt, daß der L o ti eintrat. D. ging hinter einem Wagen her, so daß « daS entgegenkommend« Auto nicht feh«» konnte. Als er bann ben Futzsteig betrete» wollte, kam er unter bas Auw.

Schöffengericht.

»leben, 16. Ian.

Sin

I ____ Arbeiter aus Hannover hat tn et ne

Fabrik tn Wetzlar etwa 50 Kg. Mestinn'« gestohlen und ctma 12 Kg davon zu 240) Mk a» einen hiesigen All Händl er t^rfuuH Wegen Dt* stahl« erhält ersterer 2 Monat« Gesängni« wäh­rend letzterer wegen Hehlerri mit Rücksicht ans idrtt seitherig« ttnbe'trasthett an St«ll« der an sich verwirkten Gefüngnisstvas« von einem Tbtei zu einer Geldstrafe hon 8000 Mk oerurtelD wi*

Wegen Diebstahls eines Kanalrvbr« Im ®te wichte von 10 Kg wird ein junger Ardell« d« hier der erst anfangs Dezember 1922 aus ter S^ra»anstall entlassen worden ist, mit 2 Monate»

Gefängnis bt'rra»L

Gin Mechaniker von Frankfurt a. W und fein« Ehefrau spiegelten einer Frau von 6ter WK. sie wollten ihr ein von ihnen gemietetes ZimmM gegen eint Änttckridiqung von 100 Wk avtrtt«, dte Vermieter feien damit etnoerftonb-n Die Fr« glaubte ihnen und zahlte dte 1OD Mk . Höri« abte r.c.6:raq!tb. da st dte Vermieter gar nichts da«» wustten und dah der Mechaniker und feint Fr« am gleichen Tagt unter Hntttrlaffung einer TBX* ichvld heimlich verschwunden Iden. Wtg« Tr trug« wurde der Sbemann zu einer Geldstrafe * 10000 Mk und feine »hesrau zu einer 'richs» hon 500 TU. txrurieUL

Heutiger Stand des Dollars

10 Uhr vormittag«:

Berlin 21 600. Frankfurt a.TL 21 500.