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Ter ö»iefNe t*r- etebate. fte# öfter sL-ultche Vachdrattere'- betrNfte ettermffoltung bet geglichen Be- * rtraumgee schließeo.

Um die Ruhrkohle.

»titelbor,. 22 Bug. (Hava« > »eneral Deaou«l« hol einen 9riah berau «gegeben, durch den In ollen ®ruben, tue M«bcr keine Roftlenfleuer bezahlt ober keine Siele- tu ngen grietfbei haben. Äot« und sonstige Beben- . vduve zu »unflen der alliierten Mächte ge- Iperrt warben 3ebcr Otngriff In blt griperr- len Bestünde wird mit einer »efbftrale m doppel­te» Bbb» deO TDerte* de« gewonnenen Äoflet ober mit »efftngnliftiafc bii zu 5 3abren geahndet Ta« Allen werf HöIch wurde geltem erneut belebt Die Arbeiter flnb In einen trterunb- -wanzigftünbigen Proteststreik ctngetmen

Anscheinend zur schärferen Durchführung der TVrfebnfperre wurden

die sra,zostscheo Treppen an bet Ostgrenze bet Ei»droch«««biete« in den letzte» Zöge» erheblich verstärkt.

Zum Teil werden Tkrtiärtungen noch erwartet Auch schwarze Truppen sind selige stellt Die Kon­trolle wirb üuhersi streng und rückst cht«lv« ge­handhabt Die interalliierte RheiniandkvmMillion hat bk Auslösung aller nationalen verbände hn belebten ®ebiet belchloster,, weil Ile eine Gefahr für ble Belaftung«- truppen bedeuteten Die belgllche Krimstial- oolizei Hal In der AL he von Aachen weiter« Berhas tu ngen von Mitgliedern der Organl- lation Menden DDT^enommen Bet einem ge- -visten AeuHausen Mitglied be-6 »ennaniaorben« ifl ein Alphabet beschlagnahmt worben da« einen Schlüssel für die Abzeichen barstellt die d,e THltglieber gewisser Organisationen tragen Tie bunb einen Teil der Prelle gegangene Aach- richt von der Lrschiestung zweier französischer rim tnalbea m len in der AL he von Dünen be­tätigt sich nicht 3« wurde lediglich Ansang ocr vergangenen Woche gelegentlich einer Schlä­gerei tn einer Wirtschaft ein französtscher Allen- oapner von deutschen Pviizeioeamien t e 11 ge­nommen 3m Zusammenhang mil der Fest­nahme ist nun der fieiltxrtretenbe Poltzeikom- mifiar Pvlizeiastistent Bauer von den Fran­zosen verhasleI worden Die übrigen Polizei­beamten konnten sich der Festnahme durch den Uebertritl In« unbesetzte Gebiet entziehen

Au herbem wurde da« Postamt in Lünen wegen -rne« angeblichen Sabotageakte« von den Fran­zosen besetzt

Der französische

Aa»bz»g auf bie deutsch«» Selber

nmt täglich unerhörtere Formen an So mut- >n bei der Lohnzahlung für dir im Abwehr - itreif stehende Belegschaft der von den Franzosen Lrleljlen Schachtanlogcn 2 und 3 der Zc^e Dorst­feld in einer in O. IpeI errichteten ^Zahlstelle von den Franzosen 600 Millionen Mark fort- gejtvuiuRu 3n Bochum haben dir Ssnbrach«- truppen am 17 August 45 und tn Dortmund am 18 Thimift 6 Bhlltaiben Lvhngelder weg- genonnnen 3n Mainz wurde aus dem Wege tton der Druckerei nach der Aeich«bank durch bi« französische Geheimpolizei neu gebrudte« Geld in Höh« von 1.4 Milltarden Mark .bc- ^^D^belgilche Bezirk»beic-gierte teilt« dem Ae- gienrng«prLs'denten von Dülleidori mit, bah bi» Ahetntandkommilsipn

bie einer zeitlichen Ailfspolizet

etwa bt« eit Stärke von 10 Prozent der teytgen Pvllzeikräfte tn bei belgischen Zone unter folgen­den Bedingungen gestatt« Die Ärciöbdegierten beftinloren im AinPerständni« mit den bclgi'wn Bezirk« delegiert en bi« genehmigten Poltzeilräsle 61« haben da« Recht, sich der Srnernung ihnen nicht genebmet Polizeibeamt«r zu widersetzen Da« Avlletzen' dieser Polizei ist abhängig von der vorher erfolgten au»drücklich.'n Genehmigung de« Rrei»belcgicrtcn Dieler ifi auch befugt, die gänzliche oder teilweise Aus­lösung zu Derfügen.

Aussperrungen im Nnhrrevier

Assen. 22 Aug iPrio -Tel > Sin« Aeihe von Zechenperwaltungen hat b i c Betriebe ge­schlossen. da die Belegschaft bet der pa' l, - Den Aesistenz verharrte Bad. dem Berliner Tageblatt smd bi« Zechen Gustav. Zolllxrein. «öln-Aeuefsen. Srne-sttro und Graf Beust still - gelegt werden Wie die Bolfildx 3etUing mel­det. wurden auch auf der staatlichen Zeche H'ber- nla' die Bergarbeiter au «gesperrt ®« Honbelt sich um 15 000 Mann Aus der Zech' Äonsoiidoiivn würben rund 10 000 Arbeiter au «gesperrt Die Zeche Äonsolldalion forderte Äohlen für Holland

Aus Stadt und Land.

Stehen, den 22 August 1923

Einiges znm Nachdenken Über die Zeiknnll^preise.

Die Oesleniltchkett ist in dreien Tagen mchr- lach darauf hingewiesen worden bah bu ld)on leit langer Zett bestehende Jl o 11 a g c b e r Ze t - tu ngen unter der Srnwirkung Der ungeheuer- /.<tcn D Ideniwertung jetzt k a t a st r o p b al « Formen angenommen hat. bah de« allermeisten Zeitungen heute in de« Worte« ernst« I « r Be­deutung um ihr« Sl' stenz ringe n. UrHrre Mitbürger haben durchweg in einsichtiger Beur­teilung brr w rtlchastl.chen »nttridlung auch der Zeitung Gerechtigkeit widerfahren lassen, rndem Ire ihr trotz der naturnotwendigen BrrteuCTung die Treue hielten, nur leiber noch mchl klar ettomt. bat) die deutsche Prelle jetzt tn der Tat am Aande be« Abgrunds nngekmgt ist. in den Ile unfebfbar Mrrzen muv. wenn ihr in dieser bitterernsten Volzel t rnch bte die.teste Allgemeinheil stet« btlfrd»;igrjBete steht Dielen VolkSgerrvssen fei hier Adrige« zur nachdenklichen ArwLgung oprgetragen

Bevor man über bk .teuere und unerschwing­lich«' Zeitung wettert und sie kurzerhand aooe- (tdlt - obwohl sie von den meisten nach ihrer eigenen Berbienftlteigening ruh la u>dtCTgeöalten werden tönree überlege man einmal tn ruhiger Prüfung, warum eigentlich die Se^uag, teacrer wird, ja teuerer tDertea must Man b^en» Auch tn den Zeitung«betrieben müssen bk Lohne. Gehälter und sonstigen Betrieb« ko st en enllra^enö der rasenden Steigerung der Prelle van Woche zu W°ch« beraulgde».

auzu wen «rrtlemt Ist einen Wochenlohn von 36j Millionen Mart Man übersehe ferner nicht bah auch da« Druckpapier In der längsten Zell wieder eine ungeheuerlich« Preiserhöhung t. fahren Hut jetzt nach DoIdmark be­rechnet wird. und bah die Äoften für

einen TBaagrm Papier bei dem heutigen Ma, I- ftanbe mehrfach tn ble Milliarden geben J4 ist fodann daran zu denken, bah auch die Zri- tung«b«incb< nicht nur von den lau'cnben Steuern sondern tn auherorbentlid) ein'chneidenbec Melle aud) von den neuen, lehr hohen Sonde steuern betroffen werden bah wellet bie gewaltig er­höhten Alle.tbahnsrachten und Postgedudren den Betrieb dec Druckerei stark bei.isten Auf der andern Sette kann jedermann täglich beobacht , bah der Umfang b«4 Znletatenteilc- der hu di« Wirtschaftlichkeit der Zeitung lehr bestimmend ist. stündig zurückgeht wodu-ch erheblich. Linnahme- au«sälle enlstehen IXi bie Tageszeitung keine TDare ist deren Preis von Tag zu Tag verändert werden kann, londern bie ihren Bezugspreis immer nur aus einen längeren Zeitraum z Zt monatlich befhmmen bann. Io wirb auch klar bah innerhalb diese« Zeitraum«« entstehende Mehrkosten gleich­bedeutend mit Verlusten für den Vertag find Ab­bestellungen tun bann ein TDcilcre« zur 2richwe- rung der wirllchoftllchen Lage der Preise.

Obwohl die Zeitungen mit Ihren Prellen noch nicht den Dollaritand erreicht hoben, bemühen sie sich trotzdem nach bellen Kräften, auch in dieser schweren 3etl den nidkntigficn Wünschen zu dienen Da« bedeuten die 5kosten eine« Blatte« wie de« uniert gen in Höbe von ♦30 000 Mark für den ganzen Monat rinlchllriillch Ttägerlohn? Vach dem Preisstand non gestern kostet« m einem hieligen Geschäft ? Pfund Schmal, 480 000 Mark, dasselbe wie unser Blatt für den ganzen Monat Die neuen Bierprcile be­ziffern f,ch von heute ab aus einen Mindestsatz von 100 000 Mark für 1 , Liter mithin lostet unser Blatt für den ganzen Monat noch nicht einmal so viel, wir manche für die Zech: eine« Abend« au «geben Der tre terc Vergleiche wünscht nehme sich di« letzte > Berichte über den Wock^nma- kl. ober irgend welch« Daienpteile vor unb stelle ihnen den Monat« bezugSprei« für unter Biair gegenüber Denn man weist, bah z B einige Berliner Zeitungen 500 000 Mark in der Wvchc au«lch> Bringer lohn kosten, Io wird man wohl lagen bürfat, bar ein Provinzblatt mit ausgedehntem Vachrichten bienst, da« |ur den gan- zen Monat noch nicht den Wochen prei« dieser Berliner Prell« erreich,, wirklich nifr teuer ist

Alle diele Tatsachen erwäge man sorgfältig Man denk« aber auch daran. Dah e« gerade m dem jetzigen Lebenskämpfe de« deutschen Volke« P|lichieineSiedenStaat«bürgerSist. die Prelle zu utllerftüyen. denn sie ist de« deut­schen Volke« Sprachrohr an die Welt unb stehl im Kample für Deutschlands Einheit und Bestand mit in vorderster Linie Wer sich alle hier angeführ­ten DcfichtSpunkte gewissen hast vor Augen hält, wird w-hl sicherlich zu dem Ergebnis kommen, bah bie Zzsttungc-n in bicfet Zeit nicht au« dem Hause bleiben dürfen sondern in jede« Hau« gehören!

Aeu.« Hartgeld in Sicht. Die .Voss 3tg. meldet 3m AeichSsinanzmi isterium wurde bcschloffen neue« Hartgeld in Stücken von 100 000. 200 000 unb 500 000 Mark auSzugeben Da« Hunderttausend-Mai drück soll da« Format de« bisherigen 200»Markstück««, das 200 000- Markstück da« Formal de« 5000-Markstücke« unb da« 500 000-Markstück et» etwa« grohere« Format haben Sine diesbezügliche Vorlage ist bereits dem AeichSrat zugegangen, der darüber in allernächster Zeit entscheiden wird

Der Höchstpreis für Braunkoh­lenbriketts ist mit Wirkung von gestern ab auf 1970 000 Mark für den Zentner festgesetzt worden (Siehe heutig« Bekanntmachung )

De t Lohnfkeuerabzug ab 1. September Die gemeldet, ifi der AeickiSrat über die ursprüngliche Vorlage, wo­nach für September die Ermäßigungen beim Steuerabzug versechsfacht werden sollten, mit Rücksicht auf den weiter gesunkenen Geldwert noch htnauLgcgangen. Er brschlOtz demgemäß eine Verachtfachung der Augusllaye Da- nach würde für alle nach dem 31. August fäl­lig werdenden Lohn- und Gehaltszahlungen der Abzug von der Ivprvzentigen Steuer be­tragen für den Steuerpflichtigen und seine Ehefrau je 192 000 -August 24 000) Mark für ben Monat, für jedes Kind 1 280 000 (160000) Mark, für Werbungskosten 1600 000 Mark. Steuerfrei wären danach für ein Ehepaar mit drei Kindern (384 000 - 3 840 000 1 600 000) < 10 = 58.24 Millionen Mark Mo- nalseinkornmen.

Da« Ah« in - unb Auhrhi 1 fe­st v n z « r i. da« am Montagabend im 6 a f £ 2 mend stattsand. hat den erfreulichen unb dankenswerten Ertrag von 15 Millionen Mark gebracht

D i« Hugendvcrelnlgung der MatthäuSgemeinbe ®lef>en. ein Dlled de« Hellenbunde« veranstaltete am Sonntag biz erste Hungführertagung für OberHel- < e n Schon am SamStag abend kamen viele ?ungfübrrr au« allen Teilen Süddeutlchland« stier an Abend« um 1 ,9 Uhr veriammrite sich die Zugend zur Abendandacht in der Stadtkirch. Sonntag früh wanderten ungefähr 150 Zung- fübrer auf den Schiffenberg Dm dort um 8 Ahr gehaltene FrühgotteSd.enst wurde durch ein Strei^rchester and bi. am den Altar ausge­stellten 12 Wimpel verschönt Pfarrer Becke r- Scchwa-cheim hielt eine warm empfundene Predigt unb richtete manche« ernste Wart an die Ge­meinde Später hielt Dr Frick-Giehen einen Vortrag über .Zuaend unb Beruf . dem sich «In« lebhafte AuSfptache anschloh Damu war der offizielle Test erledigt Hieraus wurde abg.-koche unb Lieder, gemeinsam« Spiele unb Ausführungen wechselten dann in bunter Ae-che

Vor»oti;en.

TageSkalender für Mit twoch D H V 8' 7 XQrr Beisammensein mit Samen Lichriprelhau« Bahnhofstrahe .Dem Tode ge­weiht"

Ein« Versammlung der 3u«ge- tolcfcnen unb Verbrangten Man schreibt im« Anter den AuSgewdesemen unb Ber- drängten au« btrn besetzten und dem AtnbruchS- gtbLl ist der Wunsch laut geworden, zum Zwecke einer MaSspräche eine Versaunnlamg abzuhallen. Diese Versammlung sjndet am 5>txmer«tag. dem 23. August, nachen'twgS 1J0 Ahr i Luhollsche»

Die neuen Posrgevuyren.

(Gültig vom 24. August ab).

Di« wesentlichsten Gebühren die vom 2 4 August 1923 nn Im Post- unb Postscheckverkehr ttnrrhakb Deutschland«

gelten, sind nach einer Verlautbarung der AeichS- postverwaltung folgende

Postkarten im Ci tSverkehr 4030 Mk Im Fernverkehr R000 Mk

B tiefe im Ortsverkehr bi« 20 Gr 8COO ?!Ik. übet 20 bi<- 100 G. 12 000 Mk ubei ICO bis 250 Dr 20 000 Mk. über 250 bi« 500 Dr 25 000 Mk im Fernverkehr b>S 20 Gr 20 000 Mk. über 20 bi« 100 Gr 25 000 Mk. über 100 b'S 250 Gr 30000 Mk über 250 b>« 500 G> 35 000 Ml

Für n cht >dei unz>treichend ireigemachte Postkarien unb Bne'e wird da« Aineinbaibkache iX» Festlbet,ng«. unter Aulrunbung auf eine buich ICO teilbare Tlkarklumme noch rboben

Di uckIache.i b,S 25 Dr 4000 Mk ubei 25 bi« 50 Di 8000 Mk über 50 bi« 100 Dr 12 000 Mk. über 100 bie 250 Di 20 000 Mk. ubei 250 bi« 500 Gr 25 000 BIL. ubei 500 Gr bie 1 Kg 30 000 Bit, über I bt« 2 Rg (nur für einzeln versandt« ungeteilte Deuckbändc zu- läl|ig 35000 Mk

DeschäftSpapier« und Milch n - düngen bi« 250 Dr 20 000 Mk. über 250 bi# 500 Dr 25 000 Mk über 500 Dr bi« 1 Äg 30 000 Mk

Warenproben bi« 100 Dr 12 000 Mk, über 100 bi« 250 Dr 20 000 Mk über 250 bi« 500 Dr 25 000 Mk

Vicht Ireigemachte Drucksachen. DefchältS- papterv und Darenproben werden nicht bc- fördert Für unzureichend Ireigemachte Sen­dungen dieser Arten wird da« (Ä nein Hal bla che de« Fehlbetrags unter Aufrundung auf eine darch 100 teilbare Marksumme nachrrvoben

Päckchen bi« 1 Äg 40 000 Mk

Paket« 1 Zone (bi« 75 Äntl bi« 3 Äg 45 000 Mk 2 Zone (über 75 bi« 375 Äm ) «oiw 3 3rne (über 375 ! SC000 M7.

über 3 bi# 5Äg SO 000 Mk. bzw 120 000 Mk. l>zw 12 000 Mk. ubtr 5 bi« 6 Äg 70000 Mk. bzw 140 000 Mk bzw 210 000 M7 über 6 bi« 7 Kg 80 000 Mk. bzw 160 000 Mk . bzw 240 000 Maik über 7 bi« 8 Äg 40 000 Mk bzw 180 000 Mark bzw 270 000 Mk. über 8 bi« tz Äp 100 000 Mark bzw 200 000 Mk. bzw 300 000 Mk. über Q bi« 10 Äq 110000 Mk. bzw 220 000 Mk. bzw 330 000 Mk. über 10 bi# 11 Ng 130 000 Mk. bezw 260 000 Mk. bzw 390000 Mk über 11 bi« 12 Äg 140000 Mk bzw 280000 Mk. bzw 420000 Mark, über 12 bi« 13 «g 150 000 Mk. bzw 300 000 Mk bzw 450 000 Mk. über 13 b'S 14 Äg 160 000 Mk bzw 320 000 Mk bzw 480 000 7Nk. über 14 bi« 15 «g 170 000 Mk. bzw 340 000 Mk. bzw 510 000 Ms . über 15 bi« 16 Äg 180 000 Mk . stzw .360 000 Mk. bzw 540 000 Mk. über 16 bie 17 Äg 1 <40 000 Mk. bzw 380 000 Mk. bzw 570 000 Mk. über 17 bl« 18 Äg 200 000 BtT. bzw 400 000 Mk. bzw 600 000 Mk . über 18 bi« 19 Äg 210 000 Mk. bzw 420 000 Mk.. bzw 630 000 Mk. über 19 bi« 20 Äg 220 000 Mk. bzw 440 000 Mk. bzw 660 000 Mk

3eitung«pafete bl« 5 Äg 30 000 Mk. bzw 60 000 Mk. bzw 60 000 Mk

Wertsendungen (Wertbriefe unb Wert­pakete, die Gebühr für eine gleichartige einge­schriebene Sendung bei unversiegelten Wertpaketen wird die Snrschreibgebühr aber nicht erhoben) und die VerltcherungSgebüchr. die beträgt bet Wertbriefen und versiegelten Wertpaketen für je 10 000 Mk der Wertangabe oder einen Teil von 10000 Mk 100 Mk. bei u n - versiegelten Wertpaketen (zugelassen bi« 50 Millionen Mk ) 50 Mk

Postanweisungen bi« 100 000 Mk 8000 Mk. über 100 000 bi« 1 000 000 Mk 12 000 Mark, über 1 000 000 bi« 2 000 000 Mk 20 000 Mk . über 2 000 000 bis 5 000 000 Mk 25 000 Mk. über 5 000 000 bi« 10 000 000 Mk 30 000 Mk . über

10 000 000 bl« 20 000 000 BT! 40 000 Mk Qf-n

20 000 000 hl« 30 000 000 Mt 50 000 Mk ub/r

30 000 000 bi« 50 000 000 Mk vO 000 Mk

Meistbcttag ist non I Million auf 50 Millionen Mark erhöb! >

Die Dinschreibgebühr ist aut 20000 All die V n r z e i g e g e b u d r für Vachnahme und lx n ft a u f 11 n g c nul 10 000 Mk. lest^esty, die Cinrehiingaqcbjbr hn Vachnabmei, und P»,>. au't iuic von I von tedeiti angeangen.ii Taulci\ der cingciMca.-r' Peinige ble bi imiKnuiberi.

ist em Tünbeiibeti.ig von 100 Mk und die ch., ninbung uderlchiefeiider Betrag.- au* voll« |y Mark fcftgeleht Die DinziebungSgebuh wird von dem einaezsg-nen Betrag ab gezogen und mutz u XL daher bei der 2lut nähme- oder AufiiagSfuntine von dem Absend., benicklichtigt werden

Für die Eilzustellung fmb bei Boraj# zahlung zu entrichten für eine Brieffenbanq n . 1 dem Oueuilfellbcurr 40 000 Mk '-ach Zx-ni L... zustelibezirk 120000 Mk für em 'Pa#ct t>0 000 )li! bzw 160 070 Mk

Für bar cingezahlte Zahl karten 5, 100 000 Mk cinich 2000 Mk uber 100000 , 1000 000 Mk 3000 Mk. über 1 000 000 bi- 2 000 000 Mk 5000 Mk. über 2 000 000 bi, 5 000 000 Mk 6000 Mk über 5 000 000 bi,

10 000 000 Ult 8000 Mk. über 10 000 000 bi-

20 000 000 Mk 10 000 Mk. über 20000 000 bi,

30 000 000 Mk 12 000 VU über 30'00 000 bif

50 000 000 Mk 16 000 Mk. über 50 000 000 iun. beschränktj 20 000 Mk bu bargelbUxi beglichen, Za hl karten dieselbe Gebühr, höchsten« jedog 10 000 Mk für eine Zählkarte, für Äolsenscheck, die bargeUHo« beglichm werden, >., vom Tau lenst de» Scheckbettags, tut Barauszahlungen mit Post­scheck 2 vom Tausend de« Schickst«na««, Mindest- gebühr 1 Mk Meist betrag ein«« Postscheck« 500 Millionen Mk

Die InlandSgebühren für Brieffethme*'. Werisendu>,g»>> unv Pi-inrnweiiungev geilen auch nach dem Saargebiet < jedoch Päckchen nicht zugelaksen >. ferner nach dem Gebiet der Freien Stadt Danzig, wohin auch Pckele zu den 3r.lanb«gebühren versandt werden rönnen (Füi Pakete nach dem Saar gebt«! besondere Gebühren Die ZVlandSgebühren hir Brieffenbungen gelte« ferner nach ßufemburg. Memelgebiet und Oesterreich Päckchen nach üaeembarg und Oesterreich nicht zagelallen).

Die

AuSlcmdSqebödreu

betragen vom 2 4 A u g u st 1<>23 an für P v Il­ka r t e n 36 000 Mk iedvch nach Ungarn unt Tlchecht lowakei 27 000 Mk sur Briefe bi# 20 Dr 60 000 Mk. jede weiteren 20 Dr (Mellt- gewicht 2 Äg.) 30 000 Mk. jedoch noch Ungarn unb Tschechvllvwakei bt« 20 Gr 45 000 Mk jede weiteren 20 Dr 30 000 BtT ; für Drucks«, che für je 50 Dr 12000 Mk kür D--schäft«- Papiere für je 50 Dr 12 000 Mk mindesten« 60 000 Mk . für Wa renprvben für je 50Dr 12 000 Mk. mindesten« 24 000 Mk. Stl-u - ftellgebübr für Brresfendungen 120 000 Mk Sl nschrei bgehühr 20 000 Mk.. V orzeige gebühr für Vachnahme n auf Briessendun gen (vorn Absender zu entrichten! 12 000 Ml Dewichtgebühr für Wertkästchen für je 50 Gi 24 000 Mk nrindeften« 120 000 Mk (dazu 8tn- schreibgebühr txm 20 000 Mk.j. Vers iche - ru ngSgedühr für Werthriefe unb TBertClfb anwrifungSgebühr bt8 5 OOP OOP Mk chen für je 30 000 000 Mk 50 000 Mk . Post- 50 000 Mk über 5 000 000 M? bi» 10 000 000 Mark 100 000 Mk. jede weiteren 10 000 000 Mk 50 000 Mk. jedoch nach England, den britische jtolonicn und den britischen Postanstallen im AuSIcrnd für jede weiteren 10 000 000 Mk 100 00? Mark. Vachnahmegebühren für Paket- 50 000 Mk für je 5 000 000 Mk de« ülachnahmi betrag«

Verein#hnu« in Diehen Liebigstr 20 stall I"1''" auSaewirfene Ae ch»taa«abgeordnete Pfarrer Äo - rcll wird ein Ariernt erftatlen. Alle in Cber- heksen untergebrc-ch en Verdrängten und AuSge» wirirnen sind zu dieser Versammlung ringriaden (Siehe Anzeige j

Wettervoraussage

für Donner« lag

Wechselnd bewölkt, unbeständig.

flrci« Ariedberg.

Butzbach. 21 Aug 3n einer drirtglichen Sitzung de« Temeinderat« wurde gestern abend beschlossen, zur Linderung der .ZahlungS- mirtelftiappbeit städtische« Volgeld tn Schemen von 1 Million Mark auSzugebrit Stnft- weilen sind 5 Milliarden Mark vorgesehen

Startenburg unb Rheinhessen.

rm Darmstadt. 20 Aug. Zu unterem Bericht über die feierliche AmtSemfübnino he* Prälaten D Dr Tiehl ist ergänzend zu be­merken dah bei der Feier auch der frühere hessi­sche Äi-chenfürst Drotzherzog Ernst Ludwig und Demahltn. sowie die Prinzessm Heinrich von Preusten mit ihren Söhnen anwesend toaten Sbenfo war Ftnanzminister Henrich erschienen den LandeSkirchentag vertrat dessen Präsident Freih Heyl z u Hernsheim Tic schon vor Wochen erfolgte Drohung der Franzosen bah die vor dem Hauplbahnhos liegende, zur Vesatzungszone gehörige Junker- kasern. geräumt werden müste, werrn die dort wohnenhen Dstenbahnerfamilien ficht in den Tienlt der sräitzösischen Aegie treten, wurde jetzt zum Teil in die Tat umgefeyt Schuld daran trägt anscheinend der neue ÄommanZxnti. der tcharf und rücksicht«lo« oorgehl. während sein Vorgänger nach Möglichkeit ent gegen kam und die Leute nicht fo seht bedrängte, so dah e« ihnen zum Teil möglich war. ihre Möbel herauSzu- bnngen Leider haben auch hier wieder eine ganz« Anzahl Baterla nb«rerräter ihre eigene। LandSleute in die Hände unterer Feinde ge Irri en Am Freitag abend wurden 10 Familien uber die Sperre nach der Stadt abgrichoben Der Veit (im ganzen lind c« etwa 50, wird wvhi bald folgen müllen Da« Schliarme für die meisten ist der Verlust ihrer Möbel.

rm Aeu-Isenburg. 21 Ang Zu groher Vorsicht wahn! sei! kurzem da« Verhallen der Franzosen, da fit mehrfach aa der Grenze be« besetzten Gebiete« Stichproben zur Paß­kontrolle au«führen. Am Bahtrhri res-tWern sie zeitweise die auf dem Weye be# Pendelver- I kehr« Don 5uulfun kommenden Fahrgäste.

Hesscn-Rassan.

3 b ft ei n, 2! Aug (WTV.! H-ut- vor­mittag brach tm Hof Gassenbach. der von be- Stadt Frankfurt gepachtet Ist. rin ©robfeuei au«, da« tn kurzer Zeit drei Scheunen rinascherte Vieh Ist nicht umgekommen

Hanau. 21 Aug. Die Stabtperocboeten- Versammlung hat in rrw nichtöffentlichen Sitzung he chlvssen «weck« Be-chaffung ber Mittel zur Fort­führung der Ha fcnarbeiten eine Gold- anlelhe der Stadt aufAulegen.

Schlichtnngsa«»schutz der PravtnZ Cbn Hessen.

Sitzung hom 20 0'ugust 1923

3n ber Lvbnsfreitigkeit |m ® letten er Schnei bergewcrbe erging fvlgenderSchted«- sprach 1 Der Starndenlohn *ur die Woche ovir 11 bi« 17 August beträgt 400 000 Mark Ater- Pen grltin 320 200 Mari aie <prunblage für t* künltige Lohn regel ung. 100 000 Mark al« Aus­gleich für bie vorhergehende Woche 2 Die Zu­lagen ber Dcunenlchbvider unb QtialltäKarbeher bleiben in dem bisherigen Verhältnis hierbei bestehen > prozentual Die Prozente lind vvm Drunsfvhn 3CO 000 Mark w berechnen 3 Di- Löhne sind künftig halbwöchentllch au«quz»chl-

Al« Stunden lohn bet Betrieb*! rbel ter über 21 Zahre der Ziegeleien In Die hen unb Umgebung, bk dem Arbeitgeberverband- ßabngau unb Oberhellen angehören, schkug ber Sch cktungsauSIchust für bie Woche nem 12 bu 18 August 350 000 Mark in ber erflen OriSklall- (Diesten vor

Zu dielen beiden Sck»ed«sprüchnt erhtell- die Parteien Srf1ärung«Vr1ft

Barnen« der Belegschaft der Äunstkohl. fabrif S chu n k u Abe iWindhof bei Die heni beantran*< der Deullch- Metallarbei^rve- band die Diutetzung einer ÄnrnmifTkn, die die Vo twendigkri t b-r Äorzarbeit bei dreiem Bel riet piüfen soll zwecks späterer ^rrscheidung brr SchtichtirngSau#schalle« Dieser gab dem 2brtr<. statt

3n ber Antrag«lache de« Deutschen Metal' arbeiterverbande« wegen Am bering und Grwei terung der tarifvertraglichen Äcqetjnq der be sonderen Lohn- und ArbeaSbed.ngungen br BlonLagearbeiter bei den Lietzener Ftrm<- Appel unb Schaff staebt gab ber Schlich' turg«<na«'ck»is> den Slreturilen auf, zunächst un mittelbar zu verhandeln

3n bei Lohnlv eirigfett ber sell tvhnarberte' b*r G ie stener Zlgarienfabrk Schirmer erklärte er sich mit Lücksich» anf bie v-tchStaris'