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M. 24? Swett« Blatt
Samstag, 20. ©ttobet <025
Siehrn« Anzeiger (General-Anzeiger sürGderhehen)
Aufbau.
Tton La rl Diem.
3» > Tchlagwörter. bte uniert jtli realeren UebcrKufltQ«-# abbauen. CfrruntMegenbe« aatbaaen Bentflcr Vura«. mehr QIrbetL Da« ifl dir IMang. nicht nur te6 7Uicb«tabtnett«. nein aad> t-c« TtoCte» THIcr, wa« nicht unmittelbar 'Berte Ktotkntx Arbeit Ift. muh heute doppelt scharf aus Daseinsberechtigung geprüft werden
Ist daher bei Sport abnubauen ober ouhiubajen?
Die Frage verdient eine besondere Beantwortung, denn Doll und Tleflietjng sind sich noch nrcht tn allen Teilen darüber fiar Jlur die Jugend weih e«
Die AetchS- und Staatsbehörden Haden in ber Unterstützung der Tum- and Sportlachc angesichts der Birrfchaftskaiastrorhe nahe.ru die BaHen gritoedt Zwar geben we weiterhin Unterstützungen Ihr Realwert ift aber ein Bruchteil non dem, wa« sie früher geben wollten. noch wer grr von dem. wa» sie vor dem Krieg taten, nichts ,m vergleich mit dem, was sie anderen Bewegungen ^ufommen lassen Zweifellos besteht in den Aultanbigen Stellen der beste Bille die Verhältnisse wurden übermächtig. Cietjt heisst es sie von neuem prüfen
Benn Sport Luxus ift möge er gründlich abgebaut werden, wenn er Autzwen hat, möge er ebenso entschlossen gefordert werden Das dazwischen liegt, ist leine AegierungSkunst, das ist ®etD46Teitaflen.
Der Sport ich verstehe darunter Leibcs- übung schlechthin ift lufbaug ri. h> läge ich ®r ift in der Schulzeit wichtigste Ergänzung unserer re men GetsteSbrefsur. die un« wissenSbelobenc aber hn Eharakter unentwickelte Jünglinge liefert Vach der Schule ift er da s einzige 3 r • ziehungsmittel, las der Staat noch in der Hand haben Formte Dall der heutige Fortbil- hungsschulunterncht wrhl eine Unt-rrichtsgclegen- heil, aber feine Erziehungsgeleg.-nh«t ift, wird sicher zugegeben werden Benn die AeichSregie- rung und tie Länder d, Jugend vor den körperlichen Schaden der Schreibstuben, und Fabrik- arbeit bewahren dem Zigarettenrauchen und Schnaps tranken entwöhnen fic arbeitswilliger, naturfroher, sozial-einsichtiger und zu gesundem Vaterlands- und Behrltolz fx ranbilben wollen, dann möge Turnen. Sport und Bondern als 2L u s ba u a r be i t anerkannt und planmöhig gefördert werden
DieS gebt nur durch Diel Geld betten Aatz- toert man m Gvldmark ermitteln möge
Sportplätze bauen und damit bi? Krankenhäuser entvölkern, ist Aufbau, Banöerfce'bergen fchasfen und bcnril die Schwindsucht oemiinbcrn ist Ausbau. Schwimm unterricht geb. n und damit die Erkältungskrankheiten verringern, ist Ausbau. Spielen (offen und damit die Streitsucht bannen, Handeln lassen und damit die Vedeslut dämmen, ist Ausbau
Statt Kranke Gesunde, ftakt Schwächliche Kräftige, statt Schwankende Tatlustige. statt Politisierende Arbeitende, statt Mihvergnügte Frohgemute schaffen. daS vermag der Sport DaS ist der Aufbau, den wir brauchen!
Lin rechter Frauenberuf.
Ommer stärker ist in den letzten Jahren eine Bewegung geworden, die wir als,.Hand- toetfertnnenbetDegung“ bezeichnen möchten. SS ist eigenartig, dah die (grau gezwungen ist, sich auf einem Gebiet, das in vieler Bezleyung ihr ureigenstes Ift, erst durch mancherlei Kämpfe Selbständigkeit und Gleichberechtigung zu erwerben.
DaS Handwerk hat der grau schon seit primitiven Zeiten Beschäftigung gegeben, im Mittelalter gestattete man Ihr ohne Widerstreben, den Meistertitel zu erwerben, Gesellen und Lehrlinge zu beschäftigen. Man zwang sie fogar in die Zünfte, um<ic zu gleicher. Kon» kurrentzbedingungen zu nötigen.
Es gab selbständige grauen in der Seinen- und Wollweberei, der Tuchmacherei, der Schneiderei und Teppichwirkcre' SS gab Weibliche Goldspinner, Goldschlä^r. Gürtler, Diemenschneider. Wir finden weibliche Kürschner in grankfurt nah Schlesien, 'Bäder in den mittelrhemischen Stadien, Wapp.-nstider und Gürtler in Köln und Straßburg. Lohgerber in Nürnberg On dem Matze, wie d'.< Verhältnisse der Handwerker 11* verschlechterten, nahm and) vG6 W»u/livoUen gegen Die wrldlichen Konkurrenten ab On grankreich wurden die grauen schon Ende des 14. Jahrhunderts vom Gewerbe ausgeschlossen, in Deutschland erst
gegen Ende des 17 Jahrhunderts. Anfangs verbot man ihnen, Meister zu werben, mit Ausnahme der Witwen. Später schloß man sie auch als Gehilfinnen aus. Die Aufhebung des prunkvollen katholischen Kults hatte eine Menge Gewerbe, In denen grauen beschäftigt wurden, schwer geschädigt. Die Terarmuna Deutschlands nach dem 30sährigen Kriege lieh viele Zweige be« Kunstgewerbes völlig ein- gehen. Der grau blieben nur diejenigen Hand- werkSzweige, in denen sie schwer vom Mann ersetzt werden konnte die Damenschneiderei, Wäsdzenäherei, Puymadzerei Doch gehörte sie nicht Zünften uitb Onnungen an, sondern lei» stete häufig im Verborgenen so schlecht be- zahlte Arbeit, datz sie kaum ihr Dasein fristen konnte.
Erst die sozialen Umschichtungen des letzten Zahrhunderts haben die grau wieder In die Treiben der .Handwerker eintreten lassen, haben ihr gestattet, Meisterin zu werden. Lehrlinge auszubilden und Gesellen zu halten. Seit der Zuerkennung der Schpssensähig- keit steht die Handwerkerin völlig gleich- berechtigt neben dem Manne im Handwerk und in den Onnungen Es gibt heute geprüfte Goldschmiedinnen, Friseurinnen, Phvtogra- phinnen, Schneiderinnen, Hutmacherinnen vlw., die teils gemeinsame Onnungen mit den Männern haben, tells wie die Schneiderinnen eigene Onnungen bilden. Die gewerbliche Frauenarbeit tritt immer mehr In geordnete Bahnen, unterstützt durch den Ausbau der Fach» und PflichtfortbildunaSschulen. Ommer neue Zweige erschlichen sich der grau, ainö der gebildete Mittelstand wendet dem (Eintritt der grau ms Handwerk erhöhte Brach- tunq zu Die akademischen 'Berufe sind überfüllt, ebenso der Lehrerinnen- unb ^ber kaufmännische Beruf, die Aussichten in dem letzteren nehmvn besonders bei der Verschlechterung unserer Wirtschaftslage dauernd ab Hingegen steigt die Vachsragr nach Qualitätsarbeit! On den kunstgewerblichen Schulen wird dem Kunsthandwerk im Dienste der Mode besondere Beachtung geschenkt. Sp'tz.mstickereien unb Klöppeleien, Handstickereien, Herstellung von Puppen unb Spielwaren u a. In. gibt ungezählten grauen des Mittelstandes den Le» beneunterteilt Die Heimarbeit leidet jebixh in ihrer Bewertung stets darunter, datz sie nicht gelernte Arbeit Ist. Will man hoch qualifizierte und gut bezahlte Arbeit liefern, muh sie gründ- lich erlernt, mutz sie auf die Stufe des Handwerks emporgehoben werben.
Das Handwerk hat einen goldenen Beben; darum gibt die Erlernung eines Hand- werk« immer eine gewisse Lebenssicherheit, unb gerade die Töchter de« gebildeten Mittelstände« sollten, soweit sie Ge- schmad und eine geschickte Hand besitzen, nicht zögern, sich einem Handwerke zuzuwenden.
Die Nolhllfe für die Presse.
Denn Finanzamt Dietzen wird uns geschriebene
Aach § 2 des Del ehe« über die Mah» nahmen gegen bie wlrts cha ftli <be AvtlageberPressev. 21. Zull 1922 (Presfe- notgeleh) wirb bei Betäuberung Don Holz durch den zur Gewinnung des HokzsS von rorft- wirtschaftlich benutzten Grundstücken Berechtigten eine Abgabe Don 1 . Proz. für 1 922 und 1 1 , Prvz ab 1 Za nuar 1 923 de» Ver- kaufSpirife« erhaben Stcuerpttlchtig find die Autz- ni^tzer sorsttvirischastlicher Grundstücke mit einer Dcsaurtfläche Don 10 Hektar (40 hell Morgen > und nrchr Dleichzcitig sind nach § 5 des erwähnlen Gesetzes Voranmeldungen abzugeben und Vorauszahlungen aus die Abgabe zu leisten, und zwar allgemein monatlich, anstatt wie bisher Dieitcliährlich Sollten rn einem Monat keine Einnahmen nachzuwri.en sein fo ist der zuständigen Raffe ste's eine Fehlanzeige abzugeben und zwar bis zum 10 eIneSMo nats iür den abgelaufenen Monat. BiS zu diesem Zeitpunkt mutz auch die jeweils entstandene Steuerschuld bezahlt fein Verspätete Zahlungen sind mit Zuschlägen nach An III des Gelbem- wertungsgefetzeo tn der jeweils gültigen Fällung zu belegen
Cotoert die Pstichtigen den vorstehenden Be- lunmrungen nicht «Nfprochen haben wird empfohlen. dies fofort nachzuholen
Nochmals die Dolks- küchenfrage in Giehen.
De Beratung de« privaten ID internet bU le- werk« der Diek.ener CtnöobnerldKift zum Besten be* ratirlbenben Mitbürger, die am Dlen»tag rxxp mittag im Stabtverordneleiu-Slvungs'aalr stattfand. Hal verfchLdene Aeden gebracht die. ganz hu Einklang ml! unterer schon mehrfach itxigl ®lel 2lnz Ar 116 und 2271 vertretenen Ansicht, die Eirichtung einer Volksküche for- betten flben’o wie von uns in den Stauen diele« Blatte», wurde auch dort tm Sitzung»- foalc die U.-fx-^cuaung ausgesprochen datz die Volksküchen-^rinrichtung wohl allein die nm- fallende und tiefun lende SürforgemogiId)fei• für unseie Hilfsbedürftigen fein werde, unb bJ; man unbedingt lanach streben mutte, den von der Aai ler Zeit fchw<r getroffenen Mikmenfchen wenif stcns einmal am -Sag. rin warme« Esten zu !- ' ten was fich aber nach Laar der Dinge doch nur auf dem Bcge einer Vollssperfung ermöglichen laffe Die Vertretung de« städtifchen Bodil th t - amte> gab starke Tvbrnfcn finanzieller An gegen 7i< Schaffung einer VoikSluche zu erkennen, tauchen brachte fic aber auch noch Gri nde vor. deren Stichhaltiak.it nicht einzulehen ist. Da eine gründliche Aussprache über diese Angelegcn- r<it In jener Sitzung nicht möglich war. weil Zu- ständigkeitSgesichtepunkie gcU-rd) gemacht wurden die bis xu einem gewissen Grobe ja auch Berechtigung holten, wellen wir die Frage an diele, Stelle noch einmal prüfen
Ls ist natürlich nicht zu leugnen datz die Lr- richtung unb Durchhaiiung einer Volk«dich» lehr hohe Geldmitt. 1 ersorden. wenn man die Sache nril k-vr llbezahlten Kräslen In der An ei nee gewerblichen V'etne.'es errichten wollte Die A>i>1 lichtnahrne auf die städtische Finanzlage hat ua* trüber schon veranlafit. von diesem Bcgc lüdcn und vc>r,,ischlagen mit cinsachen ?l!>t- fein - jLeihen einer F. lbküche. die man eiest acht kostenlos, jedenfalls oste, billiger befemmt al« de.e C nbaucn von Ketteln. dre Onanfpnichaalime ehienamtlicher Hilfe von Damen des Voten Kie.rxes ober fonftigei hilföbereit.i Angeboei:ea der Bü'.gcddaft Verwendung i on Räumlichkeiten. entfprecchend einem VoZchiage des s >>>f B i n n. in denen die Einrichtung teilwei'. lazon vorhanden ifl t in durchaus zw denlspi em.mder Beile die Schassiing einer Vollvtüche zu bewe ' fielligcn Tiefe i Teil der Kosten fönntc air wohl r-erhültnismäfzig niedrig g halten ax-i b.-n. Tic Ausgaben für die Lebensmittel be Schaffung find bei der iLin,'.el'.erIrilung natü. iid> genau ebenfo vorhanden, wie bei b- Bei i,beilang im gemcinlamen Kochlöffel, und ferner wird die Ausgabe der Vcbenimittel bei t.n Linz l- tertei'-ung wohl auch von einer bdonbr.n le,al,! ten Kraft vorzenommen werden mülsen. l.'a n. B daS Bohlfahrtsamt überfchüslige HilsSkiaste nicht hat. die heute zum Teil brachlägen und erst tNird) die Lebensmittel-Ei nzelverteilung voll nahbai gemacht werden fönnten Ob man nun eine solche Kraft anftellt. ober eine Kochfrau für d n grohrri Kochkessel heranztehtz hat u T die g.Vichv iiaun zielle Wirkung Damit dürste zur Geldfrage wob! alles gesagt fein, was nach unseren frühem ®r närungen heute noch zu bemerten wäre
SS war besonder« interessant, datz in jener Sitzung die Aotwcndigkeit einer Dc>! Iv- kü che auch von ärztlicher Seite hervorge- fctbcn wurde, die ja wohl am bestem fctn Defund- hcits- und Ernährungszustand werter Bevölle- rungskreise beurteilen kann Die Ansicht des Bohlfahrtsamtes. die alS Antwort auf d,e ärztliche MeinungSäufzerung und auf verschiedene andere. mit dieser gl. ichgerichtete Beben zum Ausdruck kenn ?af) manche hilfsbedürftig? C? '!<• di - e nstmals b stere Tage (eschen haben jed nf II ti Olafe rümpfen und wahrscheinlich nicht znr Voiko- kuck« geh.n würden kann wirklich nicht als ernstlicher Grund gegen die Errichtung einer Volksküche anges.hen werden Dir haben in unterem vorigen Artikel in Ar. 221 schon betont, katz heutzutage Bein notleidender Mensch einen Makel in ler Inanspruchnahme einer öffentlichen epcilcanfifllt finden kann und darf, weil ja doch die allermeisten, von den früheren Kapitalreninern überhaupt alle ohne eigene* Verschulden lediglich durch de- groben B ä b- r u ngsbetrug des Staates um ihren Aeätz gebracht und in das furchtbare Elend gestehen wurden Es darf sicherllch angenommen werden, dah diese Anstcht letzt Gemeingut reworden ist und dah fich kein Kapital- oder Sozialrentner, oder verlchümter Armer um einer Der- kehrten Anftchl willen selbst von dem Be^ug einer täglichen warmen Speise ousichaiten wird Benn da« Wohlfahrtsamt In dieser Hinstcht aul frühere Erlahrungen verweist, fo kann ihm cnl- gegengehallen werden, dah sich die Verhältnifie
miNlerweile leider latastrovhal verschl-chteri haben und datz heulziitage siche-rlich mancher unterer Hils«bedüi< ige» Zmptmdungen unter- drücken wird, die rim fniber Fessel>t au» dem Gange zu einer Voll>speiseanftalt gewe'en wären Sollten aber auch beut.- noch hier und da not- letdimde Leute vvrhande' »ein. bi: den ^l.ihrungs- empfang In einer Mlen'Ji tKrt Küche fo verkehil beurteilen, wie man im V ohls-ihi tsami an- nimmt, 'n darf doch um d-.-'er .v.'iigen Personen willen nicht eine Giniilz ung unterbleiben, bie auf die eine oder b: andere Weise zu finanzieren wäre und stch-tzich von Hunderten notleidender ITilltuirg. r ubig begru'it mürbe Intercslar' ift in bi.*,.-m Jular.ui'.e-thnng eine Aeiiheiaing. die rv-t; gestern a.i» Er">erbsfosen. kreif»n hörten 5\i ioiiis die volle cnmtxilbir mit der 'stolf»kuchen-2i . i.htung ai-sgefprocheu und gleichzeitig b.-toni da»; man zur Herab- mintv: ung der Bete: -b 'lo"en gern' '-«ereil wäre, eft'tgb..: die eifoid । v .Ut ' i'i-' neitruie tiü d ge । Aiann rn o r Ä tuen a i de K ei'c der i'ini.rl'. le', i z.: n ' ' elfch.ile i V'c-.ui«
?ui rn und l nit gen >'> tv- i a ; : 1 >.i d ■ ludv zu f-hickr >. tn.'iu: ran l'f- ' •» •' d Vko.,
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uvib-n Diese 2ü>i :t->.!:igkrtt zur >zt!f, etst.u.,, c; fd>eint uns beacht. .'e'i>ei t
Aus unlerer fin1 j n BeirachUtng dee Stand piinlte» des Bobhab teamies zur Boll-küch.-iv frage darf die BürgerMiifl al<cr nicht awa den Dchluf. Heben das Boblfuh tAimf Hetze einer töteten 5inrl<t)lunn g r u n b f >i h I i di ablehr.e.id gegenüber Das ist edr~.iliu-.ernvi*e nicht d-n Fall und bi? brachte bie veranlii'» ,'iche Stelle auch am Dienst w Nur >.,m Aued-nick Die Leitung i,nse>ei Sozialfürfptge fmt :-or allem die B- fürchiang d.i»' der Stadl aus der Voiksküchen- rimid:mng eine sinanzielfe Velitstntig erivachfen könnte, die unter den jetzigen Fi,ta:izverbültnist<-n gänzlich nntiagbir wä,c Glicht nür allein lind der Anlicht, ba». das Bol.stahr'adaernat n,ch "ief.-i striätiing bin wohl etiia» gar zu petti miflil.t ill und datz fich. Wie oIkii in kur' :i Br-ten angcbeulci. nmnderl flog fei'« • Kostenhertibmindernng Ist.ten die eine Verwirk lichunq der Vofkelüfienged.inletrs nx>M g fl.iliclcn
3n de: Sinung am Dienstag iv.i lb nun ein neuer <-Nrilc entwickelt, nach dem die Volke kübensrage nnt.-r 1 t-.-.-itgeb iCer Ttttf.: ufi'.na de: p r i t a t c n V i c 'i c x' I ö t i <11 i ' - e ost wer den soll, datz d,e Sl«'».-eiW st tu-, nur nxli einen letz, kleinen T.il de st-st.-o : na-,en kziilte stn Aed't.i feilte i-.intflV mit. in br.t Kreifen von Hin del und •3n?i..ü :nv - c en. bitfl i-'b« Fi , a b'.tv do i- !".• 1 i ,!ma ia ober Zndu- st iellx abr.' l.-i■ ■ r -•i"t T, im Moral 2sto Ärhen ' .'t S. . >-' b. r ededarf tigen
decken l-ll - so ? die Siad-i „,, noch ba» Voifrnst die S- i i u-tb 2 - )’ ieuch'un,, w
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unb -fr.vt ien ,v m.-n tzzw Si:t.zell>ersvNxM nicht au?ietd?c, uni di st'-t ckch.ili im ul le Tage eines Monats zu üb.- in m. konnten vielleicht
,iuck wii tfchaftliche Bcrb.iitbc sich nach biefer Aich tu ng bin niit'ietäfigen Wir hall :t beim ?lr - hn. .-n bi. i-r Mittel -I!.; den (Si::b. .:d. dal, 21- befaqien Citt-äg-inaci' sich fd)>n z.i einem sie • '"di fest umrittenen Platte ve-.-Htet IaiLxoi biefer Eindruck in greifbaren Tat fachen seine Bestätigung sindet, wären irrir d>, if eine-, groben ODfeibeivitf<f<ifl von Hand> l und C'nhii- (ine der Lösung der d> äugenden Aifgabe schnell um ein gootzes Strick nähe'.gekommen. Die reinen Betriebskosten dürfte die Stadt u 2. ohne Bebenfen übernehmen ' men. um so mehr, alS fich eine Kostenhetabmindenmg in der von uns ge- kennzeichneten An stck>-rl'tz wirb erniög'.ichen laffen Jedenfalls sollten die berufenen Amts- stellen nicht fäuincn bei neueröffneten Mo.stichk'sr bereitwillig und tatinlrob - st e. zutreten, um vicl- lcicht duich ve re i n t e Unsti eiigu ig .n von opferbereiten Bürgern und Star i e w.tltitng die Volksküche in Diesten, bi. mir l'cute n.-ch mehr als früher für dringend notwendig hatten, als not- lindernde Tat ins Leben zu rufen.
Aus Stadt und Land.
Diesten, den 20 Oktober 1923.
2.11. Vond । L nbes - 11 n i n c r f i I ä t Die Ortsgruppe Di,st - dee . 2lkade.nitz!»e!i 5>ilss- bundee". die währen) bei trr.-j.i znt Unter- stütz.ing Doi: cbmaJ) kiieg.-v lu.ab; ;t,r 211 betntier g,grönbct worden uxir. bat iiitivii. b" ihre A if■ [Ölung vrlizogen Lo'""it ihre A>! gäbe» nicht erji.Ilt find, werden ft - "o' der in r.-gcr e'äügfcit lomnien. neben der baa L's-ii : • ivhcn b»nj HUsSbundes zwecklos geworden ttxir
•• AuS b-’in Stabttbcat'-rbureau wird uns geschrieben Tami: an*er Äunflir.ftitut In
Goethes „Faust" im Lichte der Physik.
<?S gib: zwei arohe Persönlichkeiten In der Geschichte, die gleichzeitig als Künstler und als Bisjenick^ttlei das Höchste geleistet haben Leonardo du Vinci und Doetche Abe. ihre Beg; gehen denkvai weil aueemanber Leonardo war der gebei one Mann des Versuches. Doe'he war der Beobad'.tcr der na'.irliichen Tinge und stand dem ®ip.*nment sremd. ja feindlich gegenüber, Dam - wuide Goethe zu einem heftigen Gegner der Phhiik deren Zoifchung auf dem Versuch beruht Das tzetont der grobe Ppns.kec B Bien in einem geistvollen, soeben bei ohann Qlmbrcltu# Barth m Leipzig erschienene Vortrag .G^ihe und die Phtzs k" Da Goethe bi: Batur nur beobachten. n.chi mit ihr - kperimentieren wollle. so verwaZ er gr-u.ld'anlich alle Apparate und verneinte damit d>c «Ksperimentalphizfik. die allo In ihrer befrnberen Arbeitsweife von Goethe nichts lernen Innn Seme . Farbenlehre' vermag daher nach Biens Anficht d. :n Ptzhfiler nicht« zu bieten, aber, sagt rr. als Dar ml'uni von Beobachtungen der Aatut wird fie bebcatungäral! bleiben, soweit He n *1. au# ihrer Aall^ fallend, phtzfika- liftpe Erlläiu.'qen abgeben will Goethes Gröfze alS Aatu>wittenkichafller b.ruht auf der Darstellung der Aufgaben unb der allgemeinen Zusammenhang: der Bif onfoaH.-n mit der Defaml- peit bei Kultur unb auf d künstlerisch.-n Verklärung w.llenfchastlich,-. Ged^k-o D,e<e unper- ÖtecdHidjc Fähigkeit, dm Bi'lemchist tm Zauber der Dichlung zu spiegeln finbe' Bien do- all-m im .Fchufi ä crUar: den (jrbgcift mch: uxe Helmholv alS eure Vooahnung bet später ent
deckten Gesetze« von der Er Haltung der L mergle, fonderu alS bie Aaturkrast schlechthin, wie sie un« Menschen auf unterer Erde entgegen- tritt Die Borte .Du gleichst dem Deist der. du begreif ft, nicht mir'' haben nach ihm die Bedeutung .Tu kannst nur einen kleinen Teil bet Batur begreifen; in mir. in der Tlaturfrafl seihst, wird immer Zurückbleiben, wo» du ntcht zu verstehen vermagst " .In bei Tgt Finn der Mensch nie hoffen, wie weit er auch die Aaturkräfte erforschen mag jemals ans Tnde zu kommen.' fährt Bien fori .Zcde neue Entdeckung Dürft immer trr.ebcr zahlreichere neue Fragen auf. so datz die Forschungsarbeit endloS ist Zu den höchsten Höhen der menschllchen Erken.-ckniS uberhauvi hat sich Goethe im ll.Tell deS . Faust " emporgeldzwun- gen Die Gestalten derMüitei steilen Zweifellos die abftvnkten 3been bar. welche die Mathematik, die malhsmarische Physik und bte GrkennrniS- thevrie an wenden Die Borte .Ilm sie kein Ort. noch weniger eine Zeit. T-n ihnen sprechen ist Verlegenheit" sind der modernen A e ! a 11 D l • tätSthevrie wie aus den Leib zugeschnlNen " Mit dem .Schlüssel" der matbemahfcber Kenntnisse steigt . Faust" zu den reinen TenOormtm nreber, die nur Theorien b h Bildor der Birkllch» ke?t bieten unb erst burch bie Anwenbung auf die Birkllchkeit mit Leben erfüllt werden Die Schl u st- verfe des .Faust" .Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis" bezeichnet Bien al« .das Snd- ergebni« aller physikallfch-philolophllchen 3rfenrti- urs" .Die Birllichkert selbst bleibt uns unbekannt Brr löraiui uui nur mit Hilfe unserer VerskandeSkräftc Brider von Ihr machen bie von der Art fern müllen, dast bie logischen Folgerungen aus unseren Theorien nril dem Abtaui der Btrf- lichßell übrreinphmtr. ^irrrrq wir bte ’Ttrrp’r
begriffen Aber alle Erkenntnis brr Aarur bleibt unoollftänbig, daher .DaS Unzulängliche hier wrrd's Dretgnis." t
Ibsen« Gesicht
tn Georg Brandes' Erinnerungen
Georg Brande« der greife bänllch- Kritiker, der durch mehr alS ein halbe« Zahrhunber: ein wegweisender Führer zu der. heften Berten der Beltfunft gewesen ist. hat da« Publikum mit den gröf)tcn skandinapischen Dichtem zuerst dek.rnnt «mach: unb ist auch ber früheste Vcrküml ler Jbren« gewesen Die für die Kenrrtnis Ib . n, w . für das Schicksal feiner Berte glelchb dentsamen GllahS. bte er bem .Magus au« dem TforSen" g - widmet, find jetzt in dem bei Carl Aeitzncr jn Dre-drn erschienenen .Ibsen-Buch" v rrinigt und enthaften auch Dick persönliche Srinnernngcn Brande- an Ibfen Besonders tnterelsant ist e». wie er aus dem Del ich: des Dichters bas Befen feiner Kunst erfi&rt .Henrik 3b1«rus 2kufyrcÄ deutet .aus bte Eigenschaften, die ferne Pvetie kennzeichnen Der nur ab unb zu durchbrochene ftrenge ober furkastifche Srnst der Phtzliognomie verdeckt eine feefenDvlle Betchhelt 3bfer. ist untersetzt. stark gebaut, et kleidet 'ich mil Ctt: unb Sst ganz und nimmt sich höchst anfehnlich one Sem Gang ist Lingfam ferne Hallung vornehm, er bewegt sich mt! Bürde: ba« Haupt ist groll interessant, umgeben von einer reichen Mähne ergrauenden Haare«, da« er ziemlich lang fragt Die da« Antlitz beherrfdrende Stirne ist steil, hoch, weit unb dennoch durchgeformt ungewöhnlich durch ihren Stempel von Grolle unb ®e- dankerrretchtum. Der Mund erfd)r.nl wenn er schweigt. zufammenaeLoffseii. wie ohne Lippen. Hub nqrrrtt, gEfcfctofrci und verschlossen, Schweig
samkeit Idfcn sitzt auch wirllich ln ® gennxirt mehrerer Perioden ....uiia ü<-:u ..»o/f.ra ba alS der stumme, mitu/.'.-r lall barsch Türwach: f vor dem HeKigtum seines Geiste z.veit ober in einem ganz kleinen Äreife 1 • tpi-ttt
ift aber auch bi nichts ivenige' al» ' n ' • Franzose, den ich einmal in Asm : i !< i. Jbfrn-I’-ü'..- fahrt f gt D r Au 'rü - » me - 'p litu.tl al pocrtl Ilkan stehl e 3b1 nr baf$ er ein laii.ua> eia ■ i '
Schwärme, ist Ab-ei • beftri: - > a---
.Tabin" und einige andere .zeigen ist i*. r. c. male im Kampfe beS Leben -tn > ■
roll unter dem Leibe qet.>: ■'.) t
zwei Ausdrücke tn f.mem ।brr ci:i dr- wenn das Lach lr. ■ und | Lache-in. bi* Gesichtem,.k. ditick > । in: be lich macht, wenn all bi-' Herzlich' 1 t:t u. ■ zutiefst in seiner Seele ruh"., c i cniqe \ tritt. 3bfen ift bis zu ein. m q ■ ab verlegen wie schtrx r er ft • u ■ : c.- butt sind, aber er hat ein io fchön. - _ ;u. und be
Lächeln. Slick unb Händedruck fag vi l --. er nicht in Borte kleiden ii’i'i o'c. lön ite Sr bn lernet ein? Art während eine» Gclu.ua>--.« still lächelnd ichmunzelnd in'C b. ■ Ocu'f-ii— lagen mit einem Aufdruck gutmütiger Sche merci eine alnveiv nd?. ni-. wen : a.> u
mutige, stets garz knapp' : rluita . i le:., in de. das Licber.sivüräi!, . seit • J" V verrät. Da» Läch.i ' Sch- de
AuSbruchS Aber Ich k. .-v • ;ec anc- t Auch ruck an ihm > -In. ? Z. n Empörung, beincnbc. Hoy > feiner lltico geven können, einen 2Li»0rud von fa't g-aulam:. Strenge Dieser ist ei. den feine Dichter°eeie der Bell gegenüber am häufigsten eingenommen hat.


