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Ictrbotanikh» Aorfchunasanftalt frtt 1918 M> Surtb eigen« 'Berfucb*- Ne Anbau Möglichkeit bet dru^bien Ichsen verbucht ®lne st hol iich al» put rx>Ulen Tie tnetffen bedetbe* mnuen au4> schon fett Um gern In »er» ♦4*ebmen ®egenben Sein WanM f melfl In tbahem. Thüringen und In brr Provinz Cutftfen) Mn*rt toocbe.. Bem Ä ö rnerbrogen kom- nen tn Jbettn che Jembtt Äörtonber. Genf unb
RtamX, vährenö brr Anbau brt 3nt« noch unteren heutigen AermtntMen noch al» sehr unsicher gelten muh Don Jt r ä u t er b r o g e n Huben sich al» lobncnb gezeigt <y*rugtm, Ifvp. Xarbobeneblftenfmut. Majoran. Meiifie.Pfeffer» minze unb TMnraute, unter oünfHgen Berhält- nlfien auch Wermuth Don Blottdrogen Stechapfel, Don (Blütcnbroaen Äbnifl«lcrje. schwatze Molde unb römische Äamtde von TDurgelbropen QBant, Angellla '3a(brtan. Eibisch unb Ctcbftod Wie weil der QLibau ber einzelnen 3rten sich lohnend gehalten farm, hängt »um grtblen Zeil ovn ber Zahl der zu ent« lohnenben Arbeitskräfte ab Del allen Trogen- pflanzen. von denen Blätter unb Blüten einzeln gesammelt werden müssen, t#rut1a<6i diese Art ber ®rnle seht hohe Arbeitslöhne, und nur wenn billige ArbellSkräfte reichlich zur Verfügung
stehen, ist bU ®eiDtnnung dies et tm übrigen lehr hochwertigen Produkte auch in der Äultur lohnend Besonder» einfach dagegen geftaüct sich der Anbau mohrjLhriger Äräutcrbrögcn, wie ®ftragon, Fsop. Melisse, Weinrauie und Wermuth, von denen nach ber ersten Anlage alljährlich mehrmals nur !daS Jhuut geschnitten unb getrocknet werden muh Tiese Kulturen können mehrere 3abrr ohne Schwierigkeiten auf den gleichen Feldern stehen gelaßen werden
Tte^te unb 6nd».
Der (Jlnflub des Degens auf die Srntc ist in der Landwirtschaftlichen Llmerfuchungsflaiion zu Dvthamsled in England genai crforicht tporbcr SS wurden einig > abgcjrennte Glucke Land 40 3ahte lang in ibrrm D'rholien bei starken und schwachen Liebe rfchlä^en beobachtet TLin fand
dabei dah der Boden 20 Pfund salpEtersau. > c 3 Salz aut den Acre jede» 3->hr durch dm Degen erholt, aber buh brachliegende» Land ein», fünfmal ’owel von dielen Salzen verliert al« bebautes Land Sir Dei'uche haben bewiesen, a»|c toflfDiclig e» ist. Land buvNicoen zu lassen. fif • eigen andeterfeitS. wie wertvoll eS ift. tnenn der ■B'bcn wä dienddet naffen 3ohre«zei in geeigneter Weil« befielIt ist Die Degonmen.- wu-de in Dvthomsted durchschnittlich mü 28 Zoll fcfigeftellt, aber der Degen, ber wirklich Do Dc^er ausgenommen wird und für die ttmtr v-’tMig t’l, beläuft sich nur durchlchnittlich au* 14 Joll Der uti.'gt Degen macht nur bie Schuh« deS LandmanneS nah
1,1 für di« Behandlung von Wollwäsche das gegeben« Waschmittel. Es bewirkt die Säuberung selbsttätig, ohne mechanische Einwirkung, gewährt also größtmöglichste Schonung des Gewebes.
Ein Verfilzen und Emscbrumpfen ist ausgeschlossen; die Stücke bleiben griffig und weich und behalten ihre Farben. - Man wäscht Wollsachen handwarm durch leichtes Drücken und spült in gleichfalls schwach* armem Wasser gut nach. - Beim Trocknen dürfen sie keiner großen Hitze (auch nicht der Sonne) ausgesetzt werden.
Wollsachen
-«brauchen Sic ein Waschmittel, das jedes Keiber, der Stoffe überflüssig macht.
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Aufruf
Ihre Verlobung beehren sich onzuzetgen
Giehen, den 20. Oktober 1923
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Dreischraubendampfer.
mittelst Doppelschrauben- und
Vorzügliche Verpflegung.
und Prospekte durch die Passage-Abteilung der
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Klugheit wir alle engver- kann ein während
find, mögen ihr Ohr der öffnen und sich sagen, dah eine« sozialen Organismus bunbene Glieder sind Vicht Glied leben und gedeihen.
Der nahende Winter sieht unser in schwerster Lot Jhnnn gibt rt ein Hau», tn dem nicht die Sorge täg. kicher Gast wäre And doch glücklich der, an besten Tisch stch nicht Mangel ■ab Lot noch hinzugesellen! Diele sehr viele in unserer Stadt find nicht so glücklich. Sie hungern und frieren und. Da« noch schwerer ist. ste sehen ihre Ktuder hungern und frieren. Ihre Lot •W e£ zu lindern DaS gebietet Men. fcheapsticht und Klugheit So ergeht her L»f an jeden, der nicht selbst Hanger leidet. Licht Leich turn, Wohl« habenheit ist eS mehr, da« allein heute verpflichtet. Wer nur sein Auskommen für die nächsten Tage geflcheri steht, bringe ein Opfer für den Darbenden, hen unverschuldet ein hartes So« traf Sind es doch nicht almosengewohnte Bettler, die um Hilfe rufen, sondern unsere Brüder und Freunde au« allen Schichten unsere« Bolke«. Berufs-, StandeSgenostenI Sollen unsere alten Leute still unter uns zugrunde gehen, ste, denen jede« Volk mit auch nur einiger Äultur Ehrfurcht und Liebe erweist? Sollen die Opfer vergesten fein, gebracht von denen, die im Felde Ihre Gesundheit darangaben, die Gatten. Daker. Ernährer vor dem Feinde verlieren muhten, stmnit wir anderen leben? Sollen brave Arbeiter und An- gestellte, kleine Gewerbetreibende und Handwerker, denen die Stockung dc« Wirtschaftsleben« ihren Erwerb ab- geschnitten hat, mit ihrer oft großen Kiuderschar mitten unter un« dem ärgsten Glend zur Beute werden? Sind Hal nicht Menschen, mit denen wir unser Letzte« teilen müsten? Schmeckt wirklich einem ein Bisten Brot, der all stch die« vergegenwärtigt, er habe Henn da« Bewuhisein, auch nach seinen wenngleich bescheidenen Kräften geholfen zu haben? Die Satten aber, die der Stimme de« Mitgefühls taub
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da« andere verwest Erhebt der Hunger übennächttg sein Haupt, so werden die Tage auch ihre« Wohlsein« gezählt sein.
Leich. Land und Stadt suchen nach Kräften zu helfen. Aber bekanntlich find ihre Hilfsquellen begrenzt und ist ihre Hilfe daher allein unzureichend Angehörige aller BevdlkerungSkreise unserer Stadt haben stch deshalb zu einem Hilf« werk zusammengefunden, da« stch wiederum an alle wendet ES möchte seine Tätigkeit den ganzen Winter hindurch fortsehen und bittet daher besonder«, ein jeder möchte regel- mäßige Beiträge leisten, solange eS ihm sein Einkommen irgend gestattet.
Spenden werben bei der Geschäftsstelle diese« Blatte«, der DezirkSspar- kaste und den hiesigen Banken auf Konto ^Winternothilfe Giehen 1923" entgegengenommen. Sie werden in kurzen Zeitabständen wertbeständig angelegt, soweit ste nicht sofort ihrer Besttmmung zugeführt werden Gaben in Lebensmitteln und Kleidung nimmt da« städtische Wohlfahrtsamt gerne
klllhk 71) ZkNtNtt Krtti gebe neue Möbel ?£ 6. Sreivinskl eärtiamnclütr
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Ab 22. d. M tu erben bie gleichen Strompreise erhoben wie in ber vergangenen Woche 6362 B
Giehen, ben 19. Oktober 1923.
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Die LerbälMiS^ibl für die Erwähl- aungen beim Steuerabzug Dom Ardeits- lohn beträgt ab 21 Oktober M 3# ^metbunbertzebn" 6364c
Giehen. Butzbach Grünberg, tzungen.
den 20 Oktober 1923
________X» FinanHSutter.________
Bekanntmachung.
3n unser Handel«regffter Abt A wurde beule bezüglich der Firma BahnhosSbetel. Hotel Len,, ofbaber Iustu» Lenz zu Dtchen eingetragen T*e Firma IN geändert tn Bahnhof hotel.HotelLenz.LarlSchuchbardt Inhaber ist jetzt Hotelier Sari Schuchbardt in Giehen 63608
Giehen, den 11 Ottober 1923
________Hesstsche» Amtsgericht__
Gaspreis.
Am 22 d. Mts beginnt die Ga«meiler- ablelung im 3 Bezirk S4 wird oon diesem Tage an für den rückliegenden, noch nicht bezahlten Berbrauch je Kubikmeter ©a«
320 Millionen Mk.
erhoben
Wird der Betrag bei der Ablesung nicht foforl enlkichtet so hat die Zahlung spätesten« innerhalb 3 Tagen an die ®ae- werkskaste zu erfolgen Bet Überschreitung dr« Verfalltages werden 5*, Tagevzinscn in Anrechnung gebracht 6371B
Giehen. den 19 Oktober 1923
Städtische« Gas- und Wasterwerk Giehen.


