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t*1 lDo<N ) Der t>rru!)if4K bei TtuJ«* Bolfiraler tndi

LLrJ.f '.*1 e.r Htw <£ iu« ben »na^. ZT t?Trtx,T k»b t*r Spenbenringang (mm S«vt!4»TT Do{f*jpfrr her ®ei bcnttoen u na enlipTt» W acpiegen tH 0« tourt* Aufschlust bar* toö «0«6enJn eei*er Weife bte Anlage unb Me "ö<n*UlI?« ®*U*T Dorgenommen totrb unb JUODT^flrc" '*T ®^»Huna von Ter f t chen beton l ferner beftmber* ein- CSL- flÄ .. S*tTn,rT't~nQ »erl<t>i<flcr "T £*r*n Umständen (die

-Bolteopfer aufpeb6ri ©erben, bcfonber« ®^7Ld" ,, 1 ftoaificben Beihilfen abgebaut ©erb« fod« müftte bat Bolteopfer Me baburd, perwrgebrodHen Cxbdtxm <i ungleicher'

er 7M>4rbewebb«e.

'Berlin 19 Sept <WTV > Durch ein.- Berorbnung bc« BelchSpoäf^denien würben Nr Beld>«<fltcferung«tommifflon unb brr H<l<b*auAl<buh für C-»lff«bau unb C ($1 ff «a bl i cf er u n g j u f g e I b ft Die Ar- beUen ber beiben Dicnft(tcnen fmb fomcit rrorge- f*ritien, bah ihre Beibehaltung al« IcfbltänMge Bebbrben nicht mehi notmenMg edchcim Da- bMvd) ®*rb bet frbtpir rlgcn Finanzlage be« M<hH au« bem ®ell<b<«puntte äutterfter Spar» famiett burch tocltgebenben Abbau ber Beerben Rechnung getragen Die Beftarbeitcn werben von bem Belch«kommlfsariat Aur Ausführung ber Auf- baraibeiten In ben ^erftprten Gebieten über­nommen. ba« Me Bezeichnung BeichSkommM.rrlat für Bepa rationüllef c rungen erhält

Xenreyhrng ber ( ielraetea.

Berlin, 19 Sept (Tboi" , Der Beich«- fNDtanSfchutt für Joviale Angelegen hei len fetzte Mc Beratung über bk Beu regel ung ber Scm,alten- ten fefl Um einer BcrjAgerung tn ber 3at>lung ber Ärantenfcflenbcttrüg: nor>uhcugm würbe be- schtollen. ben ^steichtzarfmi «Minister gu ersuchen, die Äafloroorftänbe zu errnäch igen tn ihren öaftun- gen « bestimmen, baf) Beiträge nach einer für Ma Zatzllrag« Woche maßgebenden Aeich«richt - zahl «u kiffen ftnb

bei Ptentztsche« SaMegi.

Berlin, 18 Sept (B)TB) 3m Aei testen- autzschutt be» Prvutzischcn Oanbtage« würben beute Anträge ber Deutschautionolen unb bet Kom­munisten. Dor ber Vertagung noch eine kurze pdII- lifche Aussprache statt suchen »u lasten, wiederum abgelehnt, ebenso ein Bntrag ber Deutsch- nationalcn, Me Vertagung nicht bi« zum 16 sondern nur bl« zum 2 Oktober zu erftreden 3 ber Plenarsitzung be« Vanbtage« wurden P eiche Anträge gestellt unb obgelcbnt. der Vanbtag vertagt.- sich bl« zum 16 Oktober nach­dem er zuvor die Deskchentwüi sc. betr Ucber- Irogung ber Verwaltung unb Ausbeutung de« staatlichen Berg besitze« an eine Deiellfchaft mit

beschränkter Haftung sowie betr. Uebcrtragung staatlicher Wetirigildtianlagen an eine Aktten- gefeUWoft mit gncher Mehrheit angenommen

W pnUtariftea HEtzertfchaffem tu Reffte.

Darmstadt 20 Sept (Prfd-Tel) Wegen ber Bildung proletarischer Htmdertschasten unb her offiziellen Bekanntgabe be« fojialbenwfrah* schm Ordnung«- unb SicherHeitSbienste«, besten Gliederung. Stotd usw richtet ber deutschaativ- nale Oanbtagüabg. Kindt eine Anfrage an die deststche Begterung

lat Stabt unb Land.

®ieft tn, ben 20 September 1923

3>r Viedkrtaf bahn frage

3u bem noch Immer andauernden Bericht«- Ikaudal auf ber Blebcrtalbahn gebt an« folgende Zuschrift zu

Mit bet wertbeständigen Tarisgrundiage bei ber Aeich«babn hat die Blcbertalbabn. wie die 'Xet<b«bafrn. ba« System D rundzahl mal Schlüsselzahl ein geführt Während aber bei der BeichSbaHn al« ®runbpretfe nur eine ganz geringe ErHtzHttng ber Friedenspreise ringetreten ist (4 Klaste pro Kilometer 22 Pf früher 2 Pf). glaubt die Direktion ber Biebertalbabn al« ®runb- preife ben dreifachen Betrag der früheren Äabtpreife etnfeyen zu müfien (Die Fahrkarte ®testen-Bieber kostete vor bem Krieg 35 Pf., jetziger »nmbprei« 1 Mk.i Die Folge w<rd fein. Sah bei dem spärlichen Verkehr von täglich je zwei Zügen tn jeder Bichtung noch viel mehr Leute den TBeg zu Fust oder per Aad zurücklcgen werden Bextoerft vtelleicht die Direktton. durch diese Blatt- nähme (dreifache Friedenspreilei ben Verkehr jan« z u erdrosseln? Sollen btt Beilenben ntt Gewalt au« der Bahn vertrieben werden?

tuet etwaigen Stillegung be« ganzen Ber»

rtpr= tx-rnen doch starke Bcaentcn entgegen;:«^ BJIr gehen der ,3abreA«<it entgegen, in welcher T® "'ch> immer ben Weg von Bobheim. Bieber FeklingAdauIen Ben berg usw nach Diesten zu Fuki lurütflegrn kann Arbci er unb Schüler können un ®lnter nicht mit bem Xib nach unb von »lehcn lahreet Sollte da Mc Bab>< uxrfllb ben ganzen VedonenoerteM labmlegen wollen wie die Be- PMlentng viellach vermutet?

Bun die Anfrage wie Per halten sich Mc vtabtoerwaltungchiehen unbbltBür- lermclfterclen btt an ber Bahn liegendc-t ®emelnbcn »u ticlen Mitt änben? Wil man a b - »arten bi« die Babnnc. i -Uung «tnci guten Bage« erflärt Von morgen ab siebt ber Pcr - lonenoerfehr still? Bor ungefähr einem halben 3ah' la« man doch im .Dlestencr An, die Bahn könne vertraglich gezwungen werden, täglich je 4 Züge in jebet Tlichning ncr- kbren lasten Hat die Stadt Diesten in öle*cr Dache weiter gearbeitet?

TBenn die Verwaltung der Vteber'aldahn er- Härt .An eine Stillegung bet Ver/ey t In über­haupt nicht zu denken e» ncrfehien täglich i e 3 Züge nach unb von Diesten " fn würde die, äjrn vielen Interessenten genügen ft^blen- mangel kann heute bei etwaigem A iSiali der Petfonenzüge nicht vorgeichutzt werden

Anmerkung der Bebaftlon Der '-orstebenbe Bnel zeig' erneut wie ich-ver b»c miserablen Iustänbe im Bet iehe der Bi -bert.il- bahn von ber Bevdsk rung cmpuitbcn wer en und »le dringend notwendig c# (ft hast nu , endlich die Austtch,«b> yörfwn ihre Pflicht zum Schutze der Allgemeinheit gegenüber der rüdsichttzlofen Aktionärintcrcstenvoiitll biete« Bahn unternehmen« tun Die Dtestener SuMncr- »altuna hat wie un« bekannt ist. schon vor län- gcrer Zeit Me Bcglerung In Darmstadt auf den hier wieder beklagten Bcrf.-br «1fanb.il aufmerftam gemach« und um AMiilfem.istuah gebeten 31 ne Antwort ber Mf'tMx t Bc- aieiiing Ist, wie un« auf Anfrage von zustän­diger Stelle erflärt wurde bisher a u « ge­blieben ©in reejt merkwürdige« Bei baren der Bcgiening geaenüber einer groben Stabs- Verwaltung! Bcuer'ing« hat Mc ®ie'iener Bür­germeisterei noch einmal bnngenbe B r'ie lurgen in DaiwsdaM Hrhoken unb dabei betont, bah die Klagen über den Biebeitalbahnbetneb sich tn erbrbiichem BIahe mehren IDirb Mc befische Begierung sich nun endlich zu entfchloisenen Daten aufraffen?

Zwei Jahrzehnts ^rrttpifliqr 2aniläti>foloiiiie in Wtrftrn.

Tic Freiwillige SanitätSkolvnne vom Boten Kicaz in 3 i c n I -cl>t in Kürze die F ier ihre« 20iäbrir)c.t B?"efrm« Sic trmrbc gegründet am 3 Aorember 1933 in einer von dem Vorsitzenden de« Zwclgveroin« vom Boten Kreuz. Lanbgerichtsdi.ektor 2* icr, er, e.n- berufenen Veriammlung unb erhielt, nachdem die beigetretenen Mitglieder an einem ton Stabsarzt Tr Ehrlich abgechaltenen Au«bilbung«kursuS mit Erfolg tcilgenommcn hatten, die Berechtigang »ar Führung Oe* roten Kreuze« Die Kosten der eisten Au«rustung trug der hiesige .iweigvermn vom Boten Kreuz Wtc bei allen Kolonnen, be­stand ihre Hauptaufgabe in ber Unterstützung be« militärischen SanitätSd enste« im Kriegsfälle Sehr halb aber erweiterte Ile ihr 3iel und nahm die erst» Hilfeleistung be Ung(üd«fällen und den Transport ton Kranken und Verietzien auf. ferner wollte sie die Äcnntnt« unb die Fähigkeit, erste Hilfe zu leisten, tn weitere Kreise tragen m der Erkenntnis, hast häufig ein Menschenleben zu retten ist. wenn rusch sachgemäster Beistand zur Stelle ist DeSl-alb machte die Kolonne ihie jähr­lich vom Kolonnenarzt veranstalteten Ausbil- dui.gSkutse allgemein zugänglich Bich dem Kriege wurde noch eine weitere Wahl tätig keil »einnch- tung geschaffen eine Beilcibanftalt für K.anken- pflcgcgeräte aus der gegen billige Leihgebühr die für die Krankenpflege unentbchi Ildjen Degen- stände, wie Lust- und Wallerkissen, Eisbeutel, Ärantenfabrftüblc. Krücken, Schönen. Wannen. ,Yi<bcrtbcmiT>meler usw für bestimmte Zeit auf ärztliche Anordnung entliehen werden können

Der Werdegang der Kolonne gestaltete sich nicht leicht, denn e« waren viele Vorurteile unb Schwierigkeiten zu überwinden 3n unermüdliche. Arbeit unb zähem Ausharren gelang c* der Ko­lonne aber, sich durchzusetzen und Me allgemeine Anerkennung zu erwerben. wuS die von Zahr zu Albt stetgei.de Zahl der Hilfeleistungen und Krankentransporte betoie« Vicht so einfach war c«. ba« aktive Interesse weiterer Kreile burch Beitritt zur Kolonne, ober zur finanziellen Unter­stützung zu gewinnen Die Ausbildungskurse hat­ten nicht den gewünschten Zuspruch unb freiwil­lige Zuwendungen blieben au« Die Kolonne war aus sich allein gestellt Die Unterstützung durch den Zweigverein vom Boten Kreuz, der selbst nur über geringe Mittel verfügte, reichte nicht au«, und vom Lande«verein wurde ihr nur ein­

"a* ein Betrag von 300 Mk zugewiesen Durch Gewinnung passiver Mitglieder. Mr einen Zah­le« beitrag von 3Mk bezahlten, konnte aber froh- dem. wenn auch nur schrittwellc. die Uniformie­rung und 3 i»tuftung durchgcluhrt werben Bur die Stahtpera-altung begegnete der Kolonne von Ansana an mit Wohl »allen, flc überwie« ihr "i-ächn eine unb später "vch eine zweite gcbMtc Bäbei bahre, wodurch Ihr b c Au«ubung de« öf- kntllchen Aettungtzdienste« erst ermdgiicht wurde, übcrlictt ihr ein Depot »u> Abhaltung von Uebun- gen und Bufbcaxihrung der Deräte trug Me Kosten her Versicherung der Mannfchasten gegen Unfall und Ansteckungsgefahr unb zahlte Ihr einen fähilichen lleinen Beitrag

Beben der Etnzelau«b.lbung unb -eiu«rustung muhte auch der Schulung und2u«r istung für grb- f re Un tlu<t«tällc Bech iung g.'ti.rg n nvrben Zu bicti-m Za ecke fanden |dhi bd) m 6 cre Hebungen im Bcfänbc ft itt unb b>e Ausrüstung wurde ent- sprechend ergänzt. inSdefondei wurde rine TianS- pvi teinrichlung für Oil.-:ib hngutci axtgen nach eigenem System, von Bl tgli.-b in bei Kolonne, v.c'd'-'lt.'n, Me leicht tianSpoitabcl und ralch in . Wagen en zu bauen ilt unb die Lagerung von 24 hi« 30 Verletzten ermöglicht All >»« wurde mit vei häitniSmähig geringen Mitteln in« Werk gesetzt

Al« ber Krieg käm. hatte Mc Kolonne zu be­freiten ob flc auch den höchst en Ansorderungen gewachsen e»r und lic ha! die Probe bestanden 5"lonbem non tzö Mitgliedern 24 zur Fahne ein- gczrgcn und 4 weitere zu FelMorrnationen de« Boten Kreuze« abgegeben wurden ,,nd Im nwl'c- >en Verlauf be« Krieg-« sich der Blitglteberflanb iriln rllig auf 12 verringerte vvllzoa sich der Bet »undeten'oanSpvri unb der Dienst auf her Bahn Hof «wache ohne Störung Einige Unter- tuhung gewährte die Qfii«bilbimg junger Leute, dir sich in der ersten Äro-g«begeiflerung zur Ko­lonne meldeten Aber sie konnten, ba Me Ko­lonnenleitung mit anderen Aufgaben über häuft n-a . nur notdürftig auSgcb-ldet wc- den unb ge- n-iaicn in Leistung unb Disziplin nicht ben zu stellenden Anforderungen Sie konnten auch nur mit normal ausgebildeten Mttg'federn zusammen verwendet toerixm Da« ®efamtblld der Krieg«- tällgkett ergeben folgende Zahlen ®« wuroen rund 45 000 Verwundete unb Kvanke transpor­tiert Aus der Bahn hofswache wurde tn 30000 Fallen Hilfe geleistet durch Anlegen oder Er­neuerung von Verbänden, Beistand bei Ohn­macht«. und epileptischen Ansällen und bcrgl Außerdem wurden Ersi schungen an rund 600 000 durch elle-.ide Soldaten verabfolgt, denn auch die­len Dienst übernahm die Kolonne nach Auflösung der besonderen Berbanb- unb Erfrilchungsstelle Beten der Äricg«augabc befolgte die Kolonne weter den acla-ntcn >.ettunge> ''ist in der Stadt und bat auch habet etüxi 60iX) KrankentraiispvNe au«gcfubrt

Mit Befriedigung darf die Kolonne auf ihre Dätiglcit wählend der zwei Jahrzehnte ihre« Bestehen« zuiückblicken In be i -n sie nahezu 150 000 verletzten und fronten Menschen Beistand geleistet hat Aber dunkel liegt bte Zukunft vor ihr. Die Uniformen und Bettung«gerate ftnb während de« Kriege« sehr abgenutzt worden, ohne bah al«- balbiger Ersatz möglich gewelen wäre Die Schä­den treten je länger je mehr in ditz Erscheinung unb Bepaiaturen und Erneuerungen sind u.-wb- wei«bar wepn nicht tn Kürze der ganze für Me gesamte Vevölterung so seaen«reiche Bettung«- dienst eingestellt werden soll Au« eigenen Mit­teln kann st? da« bei der heutigen Geldentwer­tung nicht leisten, sondern ist aus Me finanzielle Unterstützung weiter Krerse an gearteten Me ihr hoHentlich nicht fehlen wird Mne günstige ®e- legenbeh dazu bietet da« Konzert lBähere« hier­über folgt noch im Anzeigenteil, ba« Mc Kolonne am 23 ds Bit«., abends 8 Uhr. unter Mitwirkung hiesiger geschätzter Kräste im Katholl>chen Bcr- einshau- auS Anlah ihre« Jubiläum« veranstaltet unb zu dem sie guten Besuch erwartet Möge ba« Publikum ben Wahrspruch be« Boten Kreuzes, den Mc Kolonne ihm gegenüber jeberoeit zu be­folgen bestrebt ist. auch ihr gegenüber in Me Tat umfehen Edel sei ber Mensch, hilfreich und gut1

Tic NetchSindcxziffcr

WTB Die Beich«indc»ziffer für LebenSha, t>rngSlostei, 'S näl-ru'g.Woh­nung, Heizui» Beleuchtung > kvelleidungi be­läuft sich nach ten yeststellungvii V im Statistischen BcichSami für den 17. September auf 14 244 900 Die Steigerung gegenüber der Ziffer für die Vorwoche (505 046) beträgt somit 182'»

Vornolizcn.

Tage«kalcn der für Donners­tag V f V 8'; Uhr im Schipkapah au her­ordentliche ®cnci al Versammlung. - Licht! Piel- hrj3, Vahr.Hofs'iüi.r. .Zwei gegen Eir-on und .Die letzte Bacht der Dora Ziametta"

herein Buöerfport eieben 1»1< Sam«tag. 29 M Bit« . abend« Uhr. HMipt- nerlommlung (Siebt Anzeige.)

Stenographen-Verein Sabel«- berg er tn W i c f e ck Bächflen Sam«tag Stif- tung«lest Bäbere« Im Anzeigenteil

eBcttcrvoran«iaflc

für Freitag

Aufheiternd, ohne wcfenUtchc BiedeeschlL«^ kühl 'West- unb Bordwest winde Ein Ties ist mit grober Seschwindigkcit über Europa htnweg- gezogen

Die Schlüsselzahl für Onfereiw tft t* dieser Woche auf 12 000 festgeseGt.

' Ernannt wurden am 12 September mit Wirkung vom I September an der Obervermes- lunge'ckrnäi Karl Stein beim Feidberei.il- gungeamt ®ithcn Abteilung K reu der zu Stehen. <um VcrnicllungSinlreltot. und der Bermeflung«- praklikanl Ludwig Döring beim Feldberöi- nigungSamt S.rf'en. Bbteilirng K reu der zu Ste­hen. »um ObcroermctungeiefreäT, am 14 Scp- temb. r der Studienasleifor Dr Suftan Paul au« S ehen zum Studienrat an dem Bealgnmnaflum In Darmstadt mii Wirkung Dom 1 September 1923 rb am 15 September ber Anntzgehllse am Landwiritchafti chen 3nft tut der Lande«wriperfl- tät Dlctz-n- Friedrich Bin« au« Stehen «um Amsodetachilfen baMbfl mtt Wirkung vom 1 Scptemocr 1923 ab

Erledigte Forst dienststeilen Er­ledigt ist dm Forftwaetei Schönbrunn ber Obersörstcrei Waid-Michelbach Tom 1 Oktober d« Z« ab kommen in Erledigung 1 N« Ober* fftrttcreien Schiffen berg zu Stehen unb Butzbach 2 die Forstwarteten Sielmenhain iOberförfterei Wahlen). Seebenau (Oberfftr* fieiri Siebenau i Bobenro b lOderförfterei Hoch-'Deisel) unb Sch»><kart«haufe nfOber- fürfterti Konrad«dors) Bewerbungen ftnb M« zum 6 Oktober bet der BlirnfteriatabteHuag für Fvrft- und ÄameialDcrtoaltung cinzureichen

** Zur vorläufigen Unter­bringung der AuSgewiefenen weist da« Krrisamt hn neuesten AmtSverfünMgnng«- blatt auf Me entsprechende Terorbnung bei BcichSpräsidentcn bin und bittet Me Bevölterung. alles tn ihren Krallen stehende zu tun. um ben Au «gewiesenen ihr lchwere« Lo« leichter zu machen Von der Sinlitzt der Bevölkerung er­wartet das -KreiSamt. bah die Anwendung von 3t-ang«mafjrcg?(n, wozu die gesetzlichen Bestim­mungen Handhaben geben, nicht nötig wirf» Sollten sich dennoch Minftände ergeben, lo haben die Nachgeordneten Behörden umgehend an da« Krei tarnt zu berichten

" <St K i ii de r da n k s e st. Zum Andenken an Mc verdienstvolle, opferwillige Tätigkeit der Quäker regt da« LandeSamI für da« Bil- bunqou-ettn die Veranstaltung einer Dedeikseier für Me Speifcteilnehmer in allen an ba« Spri- suirgswerf ar gegliederten Dernemden and An­stalten etwa am 22 b BL an Bei den Feiern, die im Walde ober auf Wiesen sta Ns Inden tollen, können nachmittags Kakao und Brötchen zur Ver­teilung kommen Auch sollen Sammlungen »ur Unterstützung der örtlichen Speisungen mit der Feier verbunden werden

" Degen die Vermietung möblier­ter Zimmer an Ausländer zum Aach teile br deutschen Wohnuogsuch-mden richdet sich eine ullahTHahme des Wohnungsamtes, bte Un heutigen Bekanntmachung«keü angefünbtgt wird Man kann dem Vorgehen der Behörde mir zu- stimmen

Die Sprechstunden de« Wvh- nung«beirat« sollen bl« auf wettere« au« Bäheie« in ber heutigen Bekanntmachung

Die Erhöhung der Hundesteuer wird heute In unserem Anzeigenteil amtlich zur össentlichen Kenntnis gebracht.

" Der Obstertrag von ben Bäu­men bei Kreis st ratzen soll In bet Zest vom 24 bi« 29 September versteigert werden. Bäbere« im heutigen Anzeigen teil

" Die Allgemeine Ort«kranken> lasse Gletzcn-Land verössenlllcht Im heutigen Anzeigenteil eine Erweiterung ber Lohn- stufen

A n die Grenze de« Xleberfinn- 11chen führte Herr Äonrabt-Oettner etn -ahl,eiche« Publikum an seinem gestrigen Phan- lom-Sspeiimentalabenb im Stabttbeater E,ne Bei he schwieriger peri mente auf dem Gebiete ber Gedanlenübertragung glückten auSg^eichret Uebciraschcnde Leistungen wurden besonder« im zweiten Teil be« Programm«, der der Sug- geftion gewidmet war. geboten Da« PabltLum zeigte sich für den unterpaldamen Abend leb­haft dankbar

Die Schorn st einsegergebübre» Mit Wirkung vom 10. Sept em Per ab stech alS Schornstrinsvarigebühren ,eiigesetzi worden 1 für Me Kehr bezirke der Städte Sarerftabt

lBachdruck arrfwten >

52. Fortsetzung

dleMejMW oonjoppoi

Qtoeum k>on2rtltrDraus«wettel.

Ein Helle« Leuchten flog über die greifen <w .Sic machen zu viel daran« «« »ar für mich selber Mc aröstte Sreibe " .

.Soll ich 3hnen au« der 3eitung oarlc eiv Herr Dvas?" fragte die .Kleine'

die Kickebusch zu Ihrem Festbratra beaehen .Oder da da« wenig ni-ihnachillch

dem schönen Buche da« Ste mir gefchecill '

ör geriet tn einige Verlegenheit

.Ich will Ihnen '*3«V ^veShoL

alle« heute nicht aufgelegt bin Bcfftn zu einer Unterredung lehr am ^erjen liegt, unb zu der ich ihn J«i* Sekunde erwane."

JM VI hvftenllich nichtt

Dan, und gar nicht. Bber immerhin etwa« dann nach einer turyn

nun H ein gewisse« Alter fontml, mutz «wi »©M ober übd antetnen Tob denken ibtb obgleich Irnich offen gestanden, mit bem »edank« nicht

Soafr °^A«ch srich"

wenn Sie mich nicht tief betrüben unb mir Mc ganze schöne Festfnmmung rauben wollen Ich kann c« nicht hören."

Er streichelte gerührt die weiche warme Hand

.Ich habe c« ja auch lange genug hinauSge- schoben Aber nun wird es wohl Zeit, meinen lctzl.m Willen rechtskräftig zu machen

.Sic haben noch gar fein Testament gemacht?"

Den grohen, schwarzen Augen wurde es nicht leicht, das Erstaunen zu verbergen

.Dewili. habe ich ein« gemach' E« wäre ja unvciantwortlich, wenn ich e« nicht getan hätte Aber da« llnd zehn Hnhre her 'ritdem hat sich viel geändert Beut Menschen lind tn bei. Krei« weine« Lebens getreten, tee mir viel ge»orde:i sind and Me

Er hielt einen Xiqenbhd inne Voller Er­wartung waren Mc gronen schwarzen Augen auf ihn gerichtet

.Mein Besse ist Merbet gekommen, ber mir früher ferner staub, bellen Tüchiigteil "ib Ernst ich jetzt fennengeleTnt unb der mein Sui auf« beste bewirifchattet Der atme Mensch steht (p gut »te mittellos da

.Könnten Sie ihm beim nicht Hochkelplin vernwchen V

Da« ist unmöglich Ich habe andere Ver­pflichtungen Meute Haupterbin Ist meine um zwanzig Jahre jüngere Schwester Sic heiratete einen Offizier, der fdn bedeutende« Vermögen ver­spielte. früh starb und sie völlig verarmt mit drei Töchtern unb einem Sohne izurücklletz. der sich Ki Sibirien al« KnegSgesangeaer befindet. Da« aber wird mich nicht hindern, einige Legate ab^t sondern*

-riher* eterttt f=f==rtc.

Sosvil erhob sich bi? .Kleine . reichte dem Hoch- felpimer m:t warmem Druck bte Hand, al« wollte sie ihm ein stumme« Zeichen ihres Dante« für 'ein Vertrauen geben, unb verlieh da« Zimmer

. 0-s ist gut. bat du ba bist" begrübt« ber Dras leinen Srohneften .Ich habe eben nwme.i Beter in Btuftab! angcrufen Er soll morgen Doimitlog zu mir herau«kommen Du müfMcft also so gut sein, ihn vom Jrühzuge ab ho len zu lassen "

.Handelt es sich um eine so eilige Angelraen- heil. bah du ihn am Festtage bemühen muhtT"

.Zrnvohl Um mein Testament." <

Da schwieg Dunther

.Es liegt, was ich dir längst sagen wollte, im oberen Fache meinte Dridichrantes drüben Im Arbeitszimmer Die Schlüssel zu ihm kennst du, dieser flc n« öffnet das verborgene ober- Fach So wäre olle« tn OrMiung. Aber ich habe noch einige tresentliche Zusätze und Veränderungen zu machen Le handelt «ich um drei gröbere Legate Für Tante Suite unb chre Kinder denen ich schon viel zu lange lebe, bleibt immer noch genug

Er nahm ein kleine« Heft au« seiner Brust- 'vsche in ben. er sich etmge Aufzeichnungen ge­macht hatte

.Das erfte betrifft dich latt mein Iunae, ich ax « wie tapfer du zu schweigen unb dich durchzufchlagen treihi Aber das Kapital deines leligen Vaters möchte in absehbarer Zeil er­schöpft fein, unb bo ich Mch zu ntanent Bebauern nicht zum Besitzet von HochSelplm machen fcmn. was ich am liebsten getan hätte, so möchte ich wentgfterns im desch» ch r> r Welle ftr Mch sorgen. Da« zweite soll ber Kfckebasch gehören, bte mich tr-i h=i, =tb Me cwb~<-

abenb sicherstellen mutz Unb ba« Mitte

Er zfichnete mit dem Bietftift etmge Striche und Schnörkel aus etn teert« Stück Pap ter

.Ba, bu kannst e« Mr ja denken Ich will « dir offen gestehen, es hat Stunden gegeben, gestern abend erst, da ja. lache mich nur ax« ba habe ich allen Trostes daran gedacht, ste zu heiraten Doch abgesehen davon, datz der Mtertz- unierschied etn wenig groft ist. haben bte Trockau« stets aus die Beinbeit der Baffe ärrnstlich Obachl gegeben, unb ich will an ihnen xichi zum Ber- lätcr »erben Aber ein« mutz ich sagen' - eine merkbare Bewegung war in seiner Siiuuae, al« er langsam fort fuhr .Mag man aa ihr auSsetzen, »as man will, mag Ihre Herfurrft nicht vom Adel, ihre Art unb ihr Wesen dem unserigen in vielem fremd fein - sie hat unendlich otel be« Schönen in mein emfamt« Leden &t;»+ngetragen, hat mein Alter fonnia und manche trübe Stunde bell unb froh emacht, mir manchen ichwarzen De danken fort gelungen und fori gespielt Ich bin ibr zu grober Dankbarkeit verpflichtet Und der will ich Abdruck geben. Sie [oll fovtei haben, datz sie ohne jede Sorge ihre Ausbildung voll­enden kann, um sich dermaleinst durch ihve Kunst auf eigene Fühe stellen zu Banen Drs ist mein wohlüberlegter Wille, dem ich morgen durch meinen Bot ar Bccht-kvaft verleihen will. Unb nun genug, lieber Dumher. wer wollen un« Mefei schönen Festtag nicht durch ernste ®ebanten Der* kümmern Die Kickedufch werd schon warten, datz wer ihr da« Zimmer »um Decken freigeben, unb be ttxrft so gut fern, Mch nach ben Dericheen zu er* kundigen, bte sie un« voczu setzen gebeafi, ratz Me ent sprechenden Wetwe dazu autzsachra."