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aber auch jeber andere 3u tritt

an

Einführung des

'Stallen b I e La

die Rolle eines Btnnlttlerti

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tote überall nd> bei der br'

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In verschiedenen ausge ibt ttnrb,

e an der Ruhr als a n s 1 e h t. Obwohl 3ta-

übernommen habe, habe es doch ausdrücklich dorgeschlagen, datz irgendwelche weitere Zwangsmaßnahmen nur nach reif­licher Utber Icgung ergriffen werden (ollteii.

die Landwirtschaft ist. als die Aufammenlegungsversah renS.

Sin Verfahr«, das bereits Feldbereinigungen mit Erfolg

Heutiger Staub des Dollars

10 llbt vormittags:

"Berlin 18300. Stanfhurt a.18.19000

LU. Unlt>er1it8t«-® ottetblevft Morgen SsnntaL 21. 3ojl, vor«. ll/4 Uhr. linder in der Reuen Lula ein Universitäts- ®otte*inenft statt, zu dem in erster Linie die An-

Itattenlsches Dazwischen- greifen?

London. 20. Jan. kWTB.) Reuter er­führt, datz die italienische Regierung Schrine unternommen habe, um der britischen und französischen Regierung darzulegen. bah

firm regt, erhöh re vateriändische Begründ Rü­deres über die Vorführungen enthalt der heutige Anzeigenteil.

»etterttoranOfage

Trübe« Detter mit leichten R'ederichlL« gen, später aufheiternd und wieder toltet, liordwestwinde. lieber Skandinavien zieht ein Sturmwirbel mit orkanartiger TIMnDftär» hinweg. Er beeinfluß» vorübergehend auch

(Ein Rundschreiben des Reichskanzlers über zeilge- mähe Lebensführung.

Berlin, 19. Jan. (TDoIff.) Der Reichskanzler hat am 16. Januar an

bSch stge Iten nicht

Der brauest imb der Rest zu Briketts. Ratzpretz- firmen u"b 54>ttwveU*roouhen verarbeitet. Er­zeugt wurden tnsgeiamt 57 303 To. Briketts und 23 228 To. *3abprebfletne.

des ÄirvyolS fv auch nn Denutz Tabaks In einer Zeit, da viele ihr legte« Wertstück hergeben müssen, um ihr Leben ab triften. Alle irgendwie entbehrlichen Mittel, insbeson­dere. was bisher für Luxus und ©aftereien üppiger Art ausgegeben wurde, sollten der Fürsorge für Minderbemittelte und Arme so­wie der Fürsorge für die öffentliche Bildung und anderen gemeinnützigen Zwecken zufliehen.

2. Die Reichsregierung isi sich darüber Nar. bah die wirksamste Abhilfe gegenüber solchen Mitzstünden aus dem Bolkeselbst kommen muh. Das deutsche Boll, namentlich unsere Jugend, hat das Recht auf Freude. Aber sie soll In würdiger Weise gesucht und atfunben werden. Leibesübungen und Sport feder Art sowie die Einkehr bei den Geistes- schützen aller deutschen Kultur sind heute noch auch Unbemittelten leicht möglich. Dte deut- schen Frauen sollten sich freidalten von Schmuck und Tand. Die deutschen Männer vor allem die Jugend, sollten stch Matz un' Sinschrünkungen auferlegen, wie tm Sen

der Schlemmerei mihbrauchs gelichtet. In dem es heißt:

1. Die Reichsregierung empfindet es als eine Herausforderung aller Rotleidenden wie

be-viniflang nicht fehlen. Haven füh benifr(gt und . k.rser ws»nfcht den alten Zustand mehr herbei, und die l i übliche Arbeit sieht man sich in den Gleisen «roher -mb nutzbringender Arbeit be- E>eacn kann baher den Landwir.en nicht brin­gend gorufl an geraten «Derben, sich nicht durch Furcht doi Hoden Felddrr eint gung St osten davon ab halt er »u lasten, sich die fegens, eichen "Wir­kungen einer Zeldberelnigung zu verschaffen.

Aus Stabt und Land.

Dietzen, den 20. Januar 1923.

Die Kohlenproduktion in Hessen.

Die monatliche Statistik der Kohlen Produktion des Volksstaates Hellen weist für den Monat De- Aember 1922 folgende Zahlen nach: An Roh- DtaunfoNen wurden gefördert: 56 557 Io., ver­kauft wurden davon 18 587 Io.; der gröstte Teil der Rohkohle wurde weiter verarbeitet oder war zur weiteren Verarbeitung befitmmL Aus den verarbeiteten Rohkohlen wurden neben Schwe- lereiprvdukten erzeugt: 2923 Io. Braunkohlen­briketts; außerdem wurden In Hellen erzeugt 7810 Io Steinpoetzkohl«

Unter Verückllchtiautta der aus Vormonaten übernommenen Bestünde sowie des Absatzes und Selbstverbrauchs verblieben am Monatsschlutz ab­satzfähig: 10 253 Io. Rohkohlen. 1525 Io. Ratz- p?eb-'!cine. zu lammen 11 796 Io. Braunkohlen und Biaunkodlenprodukte im Ge'amuoerie von 87 534 390 Mark.

Die Kohlenförderung des Vollsstaates Hell« für da« ganze Zahr 1922 belief sich aus 617 804 Io. gegenüber dem Vorjahre mit 322378 To. Hiervon warben 220 637 Io. ün Rohzustand v-.tai:* rin weiterer Teil von den Werken si-lbst

gehörigen der Universität eingeladen sind Selbst- verständlich ha: Die Predigt bau

Die Feldbereiniyung.

Von sachverständiger Seite gehen uns die nachstehenden AuSsührungen zu:

3n der heutigen Zeit ist es mehr denn je notwendig geworden dauernde Werte zu schaffen. 3 B sind die Fel dbereinigangen in dem­selben Matze tote seither und, wenn möglich mit nod> gißte er Unterstützung zu fördern Ber­sch ebene Gemeinden waren vor dem Kriege be- t eitA auf dem besten Wege, angeregt durch die günstigen Resultate der Feldberrinigungen in ih « Rachbargernarkungen. alsbald das Zusam- menlegungSveifahren ci susühr« Diese ®emctn- ben lassen sich aber jetzt vielfach durch die nur scheinbar höheren Kosten davon abhatten Wenn man die Vorteile kennt, welche durch die Ein- fuhrung einer Heldbereinigung für die Land- wittkchaft und für die Allgemeinheit geschaffen weiden, wenn man aubertem die Preise der landwiitschaitlichen Produkte zum Vergleich heran - zieht, so muh man sagen, dah es zur Zeit keine staatlich.' Matznahm' gibt, welch? wichtiger für

gelehnt: Der ord. Pros, der Juristisch« Fakul­tät und derzeitiaer Rektor Dr. Otto 9 a e r zum ord. Prof an der Universität Königsberg. der ord. Professor an der Philosophischen Fakultät, 1. Abteilung Dr Paul Kahle uzm oro. Prof, der Universität Königsberg. der ord. Pros.

_ . Herr Prof Dr Hanl Schmidt.

** Die Racheichung der Matze und Gewichte beginnt vom Montag ab im 2. Bezirk. Zu diesem gefrören: Marktplatz. Mäusburg. Kirchenplatz. Lindenplatz. Schul- stratze, Schlotzgafse, ^aplaneigasse, Wagen­gasse, Wettergasse, Kirchfttvtzc. Burg groben. 2uf der Bach. Dreifrckuscrgasse. Die Rach- eichungsfrisl läuft vom 22. bis 27. Zanua'.

"* 2 us den vchalsammlungen für di eR o t Hilfe Hessen ist dank der bogen X^tlgfeit der Lehrer unb brr Opferfreudlgke,« In allen Gemeinden bisher bei dem Landesausschub ^rr Avthille Hellen die stattliche Summe vv» 1 368 876 Mk. ein gegangen, cli herbem wurden dem Landesausschutz durch die Schule All«Ichsiri brei Beniner Gerste zur Beifügung gesteil Bon den Spenden ist bereits ein erheblicher ied den Ovt*- ausschüssen besonders beburftiger S ädte unb Ge­meinden alsbald unter entsprechender Berücksick» ttgung der Leistungen in diesen Bedarf sgemeinde» selbst unmittelbar weiter überwiesen worden

aller anständig gesinnten kreise unseres Vol­kes. wenn gleichwohl immer noch Schlemmerei, Genußsucht und Alkoholmitzbrauch sich breit machen. Gs ist Zeit, zur Tat zu schreiten. Die Reichsregierung bat dem Reichsrat soeben autzer dem önttourf eines Gesetzes über den Verkedr mit Absinth den Entwurf eines Schank skättengesetzes vor- gelegt. Der erste Gntwurs soll die Einbürgerung eines gesundheitsschädlichen, deutscher Art fremden Genustmltteis rücksichts­los unterbinden, zweitens den Landesbetzör- den starke Handhaben zur Regelung des Schankstättenwesens und zur Bekämpfung von Mitzständen geben, insbesondere Ne Befug- nis zur Entziehung der Schankerlaubnis er­weitern und die Abgabe geifttger Getränke an Jugendliche verbieten. Die Reichsregierung erhofft eine eilige Verabschiedung des Gesetz- entwurss. Doch kann und braucht mit einem kräftigen Vorgehen gegen dffenlliche Mitz- siände nicht bis dahin gewartet werden. Die Reichsregierunq kühn mehrer« Mittel an, die schon alsbald in die Praxis eingeführt werden könnten.

Die Landesuniverfitat im Jahre 1922.

i.

Die Vefomtbefuchsziffer der Vandesuniverittät betrug im 6ommerfemefter 2073 und stieg im laufenden Wintersemister auf 2144.

Durch Tod schieden aus: Der ord Prof, der Lhemie t R Geh. Hofval Dr. Aleronder Baumann, der ord Pros der Mathematik Dr Her77»ann G ratz mann, die Assist.-Aerztin an der Med. Klinik Dr. Erika Ihaer. der Ober­tassen Inspektor der Medizinischen. Frauen- und Hautklinik Adolf Irepplnger. der Amtsober- gehilfe Zakob Schmi11ga 11 und die Studie­renden Fritz Schwanhäutzer. Richard Müller, Friedrich Michel und HanS Höhn.

Sinern Rufe nach auswärts haben Folge geleistet: Der ord. Prof, für Obren-, Rasen- und HalSkronkheiten Dr. Earl von Sicken, jetzt ord. Professor an der Universität Berlin; der ord Pros für Archäologie Dr. Ger­hart Rodenwaldt, jetzt Generalsekretär des Archäologischen Instituts des Deutschen Reichs in Berlin, der aufkrpL ao. Pros, für Romanisch« Philologie Dr. Arthur Franz, jetzt ord. Prof, an der Universität Würzburg und der autzerpl. ao. Prof, für Volkswirtschaft Dr. Werner Fried­rich Bruck, jetzt ord. Prof, an der Universität Münster.

Rufe nach auswärts haben ab-

die Landesregierungen ein Rundschreiben über die Vekä rnpsuna und des A Ikohol

Rus Hessen.

Shtewymnifter Henrich bleibt hn Amte.

nn Darmstadt, 19. Zan. Finanzmnsifter Henrich frai mit Rücksicht auf die je^t emgetre- terw schwierige politische Lage des Hestenlandes feine Demission zurückgezogen. Damit Dürfte die hessische Regierungskrise zunächst bei- gelegt sein, n.cht aber Du .Trage der Regie- rungserweiterung. auf Der, «vie wir er­fahren, daS .Zentrum begeht. Der Hessische La n d- ta g wird am kommenden Dienstag. 23 3anuar, vorm. 10 Ubr. zusammen treten. Sinniger 0c;en- stand der Beratung ist: .Die polttische Lage".

ee D i e 21 o t de r P res s e. dl« lebem Laien bcuZutage zur Genüge bcfamit ist unb Die den Fachmann und alle feine Angestellte» tn schwerster Weise nieder Drückt, hat Den hie­sigen ^chdrucker Albin Klein nicht ab- Shalten, sein bisher unter Ausschtutz Der 'ffentlichkeit eeistierendes Blatt jetzt tpieber bi Erinnerung zu bringen. Die Form, in der das aeschieht, geht auf Bauernfängerei hinaus. Wer keine Enttäuschung« erleben will, mutz den mehr als gewagten Bet bedungen gegenüber v o r s i ch. 11 g unb ä u fr e r fl kritisch sein Wir halt« es für uiisere Pflicht, tm öffentlich« Interesse vor Derartig« Vlachenschaft« zu warnen. Grell beleuchte« wird der £fraratter des Unternehmens übrigens durch ein« grob« Teil Der 3a.»eigen. Die jedes anständige B att aus Reinlichkeits­gründen entschieden ab ebnen wirb

"OberhessischerRun st verein. Mor­gen, Sonntag, steht die Ausstellung bes Süddeut­sch« Illustratoren-Bundes. Münchener Künstler, zur Besichtigung. die 116 Bkrte. Xjuarrfle, Ra­dierung« und Zeichnung« auf weist Autzer dies« Äunftlem haben noch ausgestellt atme r Darm­stadt, Fries-Ort« berg. Wi11gervdt - Dil­lenburg und Bart bei-Dieb«.

Der Milchpreis wird nach einer Be­kanntmachung des heutig« Anzeig«teils mit Wirkung vom 2L Zanuar ab auf 270 Mark für daS Liter Vollmilch erhöht.

Gestohlene Fahrräder. Stn tm Juli 1922 tn hiesiger Stadl entwendetes Fahrrad wurde dahier beschlagnahmt und dem Eigentümer wieder zugesteltt. Der Täter wurde ermittelt und zur Anzeige gebracht. Feskgenomm« wurde ein junger Mensch votr auswärts, der In Gdingen bei Weylar eia Fahrrad entwendet Hane, das er in Dietz« verkaufen wollte.

** *211 le r I e I Diebstähle. Festg«omme» ttnitbe ein Äetlner von frier. Der einem Hotelgast den Ä öfter erbrochen unb einige UM ran Ern «t- men de! (xitte. An etnrm lleubuu grgmubrr der Siechenanstolt ward« 4050 Gerüstg^ideln «t- vendet. Aus einem Betrieb wurde rin Treib­riemen von 14 Meter Länge unb 30 Ztm Breite gestohlen. Sachdienliche Mitteilung« nimmt die Kriminal-Abteilung «tgeg«

" Die 2 us ga bevon VerslcherungS- karten für die Angestril:«Versicherung twrb tm freutiq« 2nzeig«tetl betanntgefleben.

* DieAnmeldungsterminefürbas neue Schuljadr am hiesigen Ghmnastum. Dem Realgymnasium und der Oberreal- schule teilt der heutige Anzeigenteil mit

Das Fe st der silbernen Hochzeit begeh« am Sonntag. Den 21 b M, Die 3beleutt Snmyenz Krack unb Frau, Riegelpsad 20.

Tiornottzcn.

TageSkalenber s ü r Samstag. Stadttheater. 4 Uhr .Wallensteins lob" Astoria-Lichtsviele, freute und morgm .Die öung» hau von Orleans-, Palast-Lichtspiele, beute unb morgen: .Osiris, das Opfer Der Sklavin *2Zal)a" und .Das Logier Haus für Genttemen".

lageskalenber für Sonntag. ötaDttfreater. 3'4 Ufrt: .Der letzte Walzers 7 Ufrr: .Doktor 5llaus" Holet Hopfeld. 2 Ufrc: Versammlung Der Schne dvr^i« -gsin-'ung. Lichrspb.lhaus. Bahn hofft,abe ab freu-*. .Der Rhrin in Vergangenheit und Deamtoart**

Äonjcrlöereln. Das für morgeM. Sonntag, anaefagte Äon^ert mutz weg« Drti> flenber Verhinderung des Kürlltlervaares Dr. Rostnthal unb Frau auf Donnerstag, d« 21 Januar abends 8 Ufrr pünktlich ts ri fy>S-n Der­ben Gelöste Äart« befrali« ihre ®üülgteiL

Der Vaterlänbtsche Abend des Deutschen Zugenbbunbes Bismarck wird eingeleitel durch verschiedene musikalische Darbietung« Weiterhin ist es geiungm. den bt- tarmt« Marburger Dichter Bogislav vo» Selchow. Fregattenkapttän a. D. für eine» Vortrag: /Bon leutpfrur gbi« ötajermr im gewinn« Als Verfasser Der beiden Gedtchtsann» Lung« .Von Trotz und Treue" und .Der Ruf Des Tages", von Den« einige Gedichte jum Vor» trag gelangen, lebt Selchow beute in all« deut­schen Herz« Räheres über Die Brcanftultu^ ist aus Dem beut gc i 21n.|eigenteU zu erleb«.

Der Rhein la Vergangenheit und Gegenwart wird von nwrg« ab ia

um daü Aus bauen der Wege und Gräb« auf eiträgltdy? Weise zu ermöglichen, ist. datz Die erforderlich« Arbeitstage und 5ubriet/tungen teilweise auf die ©runbbeiiter tm Verhältnis zur Glötze ihres Vefi^es ausgeschlagen werden, und von dies« 6ig«tümem in der Zeit, in Der Der landwirtschaftliche Betrieb es zulatzt, ausgesührt tverd«. Auf diese W-.tse bleibt fast das ganze Veld tm Ort, au herbem wird für jti>nmann Da- sechst Arbeitsgel'genheit und Verdi« t geschaffen.

Die staatlich« Beifrili« fnti> ebenfalls ent- sprech.'nd der Geldentwertung erhöht, und es ist anzunehmen, datz Hessen in dieser Sache gleich« Schritt mit Preutzen hält. Das Durch Gesetz vom 7. März 1922 einstweilen ein« RX)-Million«<- Fonds zur Förderung Der Bodenverbesterung ge- fchasfen hat; Dazu komm« noch der in Preutz« bestehende Westfonds und die Bei hilf« Der Pro­vinz« und Kreise, die in Friedens zeit« bis zu 50 Prozent Der Unkosten betrag« haben Der Verkauf Der Massegrundstücke hat ebenfalls in letzter Zett aezetgt, datz in viel« Fall«, sogar schon dadurch allein, die BereinigungÄtoften auf­gebracht werden. Dte etwa 2 Prozent, welche von den Grundbesitzern für die Bildung der Masfe- grunDflüde gestellt werd«, sind allein schon durch Die erhebliche Verminderung der Grenzfurch« und durch Beseitigung von Wende- und Fahrt- rech en ansdegltch^n Welche grei baixm G.-solge werden allein f^n durch das regelmäßige Weg- unD Gcabeimetz geschaffen? Man Denk nur an Die freie Bewirtschaftung und an die erforder­lichen Be- und Gntwässerung« der Acker- und Wiesengrundstücke. Fast jedes neue Grundstück ist in wohlgeformter, möglich t gleich breiter Ge­stalt zwischen zwei neue Wege eingefügt Durch die Anlage von zweckmästigen Zufahrtsaxgen wird aufre Dem Die Bewirtschaftung möglichst er­leichtert Da» gibt dem Landwirt neu« Anlatz zur intensiver« Kultur und Düngung Die Stei­gerung Der Roherträge und Die Minderung Der Wirtschaftskosten b tng« gröbere Beinerträge unb Demgemdb cm? g ö et Lust unb Lickre zur Scholle. De> Abwandelung vom Lande wirb dadurch eben­falls entgegengewirkt.

Oft kann auch im Zusammenhang mit dem Feldbeleintgungsverfahr« gleichzeitig das Ä l e i n f l e D l u n g» to e f e n zareckmätzig durch- geindr-t werden. Vlan d«ke nur Daran, datz gletchleitig das zur Verfügung stehende Sicd- lungSland an den Äleinbefltj al« Anteil zugelegt werden kann, überhaupt mützte in viel« Fäll« ein Hand-in-Haird-arbeit« tn dieser Sache mehr wie seither ftatlfinben Die Bereitstellung von Baugelände hat tn viel« Gemeinden sehr grobe Werte geschaffen Die Errichtung gemeinschasi- sicher Anlagen, wie Spielplätze, Dreschplätze. Vieh- werd«. F,4edhöfe kam vielfach erst durch das Fel b reinigungsversahr« herbe ge üfrrt wer7«. Dte Bereitstellung von mehr Varienaelande wurde fast überall begehrt.

Ost wird die Meinung vertret«, der Borteil Der Zusammenlegung sei wegen Den Rentei lang« durch Gutsubergabe mir ein vorübergehender Dies ist nicht der Fall ÖIngeb«De Untersuch»n- a« haben bewies«, datz Nde Icilungen durch Zukauf. Verheiratung unb au» sonstig« Gründ« immer aufgehoben werd« Die durchrefühn« ärtlbbertinigung war fast immer Die Ursache, Dafr mehr wie vordem mit landwirtschaftlich« Mafchn« gearbeitet wird, man denke nur an Die der- bzw Mähmaschine, xsir falt lebet Hinsich ist die durchgeführte beiemigung ein Anlatz zum gesunden Fortschritt

Kriea -s in Der Zett des [Tf an Ar beitskräft«.

frat sich Der we'«tlich Untersched zwisch« be- reinigen unb nicht bereinigten ®«iarfung« DaDu^ gezeigt, Dah tn D« bereinigt« Gemar- Jung« unter sonst gleichen Verhättnlfs« bk frübtr bestellt und abgeemiel ttnnb« Durch die Außstrinung Der Grundstücke sind Streillgke.t« m htÄ? ausgrichlosi«. unb cnrxi errt- fiebrnbe Wertnwn tonnen leicht an Hand der hTetnl-

in der Philosophischen Fakultät. 2. Abteilung Dr. Hans Schneiderhöhn zum ord Prof, an der Universität Hamburg und der planm ao. Pros, in der Medizinischen Fakultät Dr. Wilhelm Stepp zum Leiter des ehemalig« deutschen Aleranderhospitals in St Petersburg

Auszeichnungen: Der ord Prof, in Der Medizinisch« Fakultät Dr. Rudolph Theodor Edler von Zaschke wurde zum korrespondie­rend« Mitglied Der Gesellschaft für Geburtsbilfe und Gynäkologie in Buenos-AireS ernannt Dem Direktor der ääniv.-Bibliothek L R. Geheime Hof­rat Dr. Hermann Haupt wurde als Erstem die Würde eines Ghr«burgers Der Universität ver­liehen.

Ernannt wurden: Der autzerpl. ao. Prof, in Der Medizinisch« Fakultät Dr. Alfred Brüg^eman n zum ord. Prof und zum Di­rektor ter Klinik für Ohr«-, Rafen- und Aali- kronkhetr«; Der autzerpl. ao. Pros, in Der Medi­zinisch« Fakultät Dr. Wilhelm Stepp zum planm. ao. Pros.; Der Privatdozent in der juristi­sch« Fakultät Dr. jur. et phil. Aug. Emge zum autzerpl. ao Pros.; der Reg-Rat im Aus- würiigen Amt tn Berlin Dr. Richard Del­brück zum ord. Prof für Archäologie, der planm ao. Pros. Der Philosophisch« Fakultät 2. Abt. Dr. Han» SchneiDerhöhn zum planm. o. Pros.; der ao Prof, an Der Universität Freiburg (Baden) Dr. Paul Blombert zum ord Prof, der SLatswifsenschaft«, der Prioatdoz«! an der Universität Äönige-berq Dr. Hans Fa lcken - berg zum planm. ao Pros, der MathematU; der autzerpl. ao. Prof in der Philosophisch« Fakultät, 2. Abt Dr. Paul Eermak zum planm ao Pros ; der Prioaldozent in berielb« Fakultät Dr.Heinrich Weder zum planm ao. Prof.; der Prioatdoz«t in derselben Fakultät Dr Hubert Erhard zum autzerpl. ao. Pros.; der Assist«t am Zoologi­schen und vergleichend Anatomisch« Institut Prof. Dr. Arthur Lootz zum ord. Honorarprofessor.

Reue Lehrausträge wurden er­teilt für: Geschichte der protestantischen Theo­logie, Arbeitsrecht, Gefängniswesen. Psychiatrische und Ehirurgische Unfallheilkunde, Meiaphysik. So­ziologie, Archäologische HUfswisienschaft«, 23er- aleichende Physiologie, Fvrsnoifs«schasi. Forst­botanik, Zeichnen und Malen. Ferner wurde ein Lektorat für Spanisch errichtet.

Die venia legendi erhielten Lic. theoL Dr. Phil. Heinrich Adolph. Dr. Wilh. Groh, Dr. Adolph Seitz, Dr. Th« Spira, Dr. Zulius Lewy. Dr. Heinrich Burt Dr. Paul Ä ö 11 o e n, Dr. Walter KIüpfel. Dr. Louis Dede, Dr. Ernst R e u n i n g.

Am 18. Oanuar fand eine Reichsgrün- dungSfeier in der Stadlkirche statt, bei der Geh. Rat Prof. Dr. Behaghel die Festrede hielt. Die Philosophische Fakultät wurde am 1. April In zwei Abteilung« getrennt, eine geisteswissenschaftliche und eine naturwissenschaft­liche Abteilung Am 5. Mai wurde an dem ehe­malig« Wohnhaus des verdient« Pfrarmakologen Rudolf Buch he im, gestorben 1879. eine Gedenk­tafel enthüllt. Buch he im war der Begründer der experimentell« Pharmakologie und emes natür­lich« Systems der Arzneimittel.

tn Widerspruch gn Den Bestimmung« bti RheinlandsubkommenS sieh«, (gez.) 6uno, Braun, v. Kntlllng. Ulrich, Tantzen.

Die Beschlagnahme der Staats* und Gemeindewaldungen.

München, 20. Jan. (TBIB.) Die von bet Interalliiert« Rfreinlandkommnsioa ver­fügte Beschlagnahme der Staate- und Demeindewaldungen hat in Der Pfalz grotze Srreaung frervorgerufen. Die Äatznahme muh sich besonders für die Ge­meinden fühlbar machen, der« Haushalt grdtzt«teils auf d« Ertrag der Waldung« aufgebaut war. Sie ftefr« tn der Gefahr, tn grStzte finanzielle Schwierigkeit« zu ge­raten.

Heiraten auf dem Rhein.

Karlsruhe. 19. Han. Die Franzosen setz« ihr Piratentreiben auf Dem RbeIn fori Dte französisch« Briahung«truppen frait«, wie wir von gut unterrichteter Seite er­fahr«, jed« rheinwäris sahr«d« Schlevvz tg bei Frank«'Hal an, nehm« Dabei d« Schiffe« die Papiere ab unb zwingen s ie, am linken Rheinuser anzutegen Dort werd« dann Die Schlepp,üae von d« Franzos« bewacht. 3n Monsheim Hub« französische Soldat« am Bfrein­quai zwei Kähne einer Mannheimer Kohlenfirma beschlagnahmt, auf Der (inten Seite wurd« eben­falls einig* vor Der Anisinfabrik Iien«be Äofrüm- kühne beschlagnahmt. Wie zuverlasiig verlautet, soll« b*e französisch« Pirat« bet Rieritein auch ein auf Der Fuhrt von Amsterdam nach Mann­heim befindliches Getreideschiff angefrait« haben.

llrbrrtvaH)unq deS PoslverkehrS.

Sssen, 19. Jan. (WTB.) Die' Fran- zosen hab« In Essen eine Ueber- wachung des Post Verkehrs eingerich­tet. Von der ein- und ausgeh«d« Poft Verden Stichproben entnommen, die abgeholt und nach etwa 12 Stund« wieder zurück­gebracht werd«.

Foch und 9Vft)q<inb im Ruhrgebiet.

Berlin. 20 3an. Die Ernennung des Ge­nerals Weygand zum Rachsolger Degoutie^ als Ober befehl Shader für dte fvanzösische Ruhr- aftizm wird tn Berliner politisch« Äreiten als eine enwulc Bestätigung des rein politisch« Lhalaklers der Rufrrbesetzuim durch Frankreich angekfr«. Die ömennung WehganDs wirb als eine Be schärfuna der ßaje betrachtet und lätzt auf DosncaröS Absicht sch'ietz«, die mili- tärischen Alatznahm« noch writer auszudehn«. Mehrere Blätter bericht«, datz Marichall Foch freute im Ruhrgebiet eintreff« wird.

Fürsorge für die Beamten und Arbeiter int neubeseyten (Gebiet.

Berlin, 19 Zan. Die Reichsregierung hat mit sofortiger Wirkung die Besayungszulagen und die Zulag« in den neu besetzten Gebieten verdoppelt.