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Xbrtrrfiu>ueo*pap cmgm^net, so bah Ma Brr- urtalfUa. btt übrig»« Mm Xrtrffton etnläQ/n tooben, noch nw Doch« zu oerbüben haben

Die FrirnAosEN in Limburg.

Limburg, 18. 3ulL (DTB.) Die 3tan«of<n >oton heule dl« Dohnhäufer irK^rttti höherer Beamten, anscheinend Kwecks Gfnrtchtimg von OffiZIerSwohnangen, beschlagnahmt und den Abtransport der Möbel verboten.

Di« Abhaltung bes Katholiken­tages in Köln verboten.

Köln, 18. 3uIL (DTB.) Der Borfit- Trndr deck ScfaliviTüiix® der 63. (zrenerQirret- lamrnlmg der Katholiken Deutschland« glbt in der -Kölnischen Volkszeitung" bekannt, dah laut «mer WtneUrmg de« 21u«wartlgen Amt« dl« Interalliiert« Rheinlandkom- n IH I o n bk Whaltung de« Katholiken- läge« verbieten werde Infolgedessen stehl sich da« Komitee genötigt, *u erklären, dab bk TTböoInmn twi >-

Köln unmöglich gemacht lst.

Der ÄreMIbclrgirrt« »ob HSchst

A 6 4> ft a HL. 18 3u(l f Tolfl i Der Iran- iöstscht Kreistotegtert« de« XrtHH a Bl , Mafr>r Schneedes« r. Ift zur Tletortorftd- luitfl Irtwr ®etunbb<ll In Urlaub gegangen 5kn 3*Jaf) zu Meter 'Beurlaubung bildeten ver- ichkberre BorgänQ.- der letzten leit, bei denen da« Berixtiten de« 7Ba|ort Schneedekr fdt* in den Hegte der Franzose» nicht mehr nl« ein- tDaeöfrei betrachtet Derben konnte Tie durch feage» beftättat ttMrb. Ift er totetorboü bet A>to- labrten habet Detroffe» worben, baft er tom Pu­blikum Me Zunge berau« ft reifte 3n sei­nem Dtenftztmmer sind kämt Iche Tünde noll voo Iintenfledee «tnmib-reie Rach'ichten be- stärtg«, hab erXletenfäHer mehrsach al# Durfges chos s e bcau|t bat

Di« mrerw Vrrhavblvngro urit der 1te>er«tioB«femeiffwM.

Part«. 18 Juli (TEB) Die Repara- tiv»skommwission hat heute nachmittag um 3 IUk unter bem Bvesttz lhrea Prä«,tontet, Loui« Bart Hou eine Sitzung abgebahen Aach »rkMgena ber la» texten Tigeka en betten bat tne Rzparxat«e*tiRnmt1lton bk Vertreter der de »ts chen legterung über eint 3nter- Dretartettflraoe des 'Bertruge# von Bertaille« an- gehört 3* baxbette sich um Me Jrage. ob e« zu- I äffte ift, tnxt Deutschland Zuckerliescru n - gen aus *nntb bei § 19 bee Bert rage« von Der- falPt« zu fordern Die deutsche Heakrung a»r De rette durch die Herren Staatssekretär Dr Mischer. Otflailonftral Dr Frvhlvein. Tic gtenme*tai Dr Meyer. Direktor S ch a s s e r und 2tegkreng*ral Dr Michaeli«. Der Stand­punkt der deutschen legierung, dass aus Grund de« angeführten Art>kols do« Frieden«vertrag« keine 3Bdetlkkiu*gen angefoetert werden G>n- ntB. ist von den Herren Fischer und Frohwein ehwfcenb ftrristvch bargekgt worden Die "Xepa- rotwiT*6?mmtfTton wirb eine Entscheidung zu einem tpüeren Zeitpunkt fAllen,

Joffrrank

Pari«, 18. 3ul\. C2BTB.) 3 a t> a « b e - tttntlctt In einet amtlichen Aokiz da«Ge­rücht troa dem bevorstehenden Rücktritt de« französischen Botschafter« In Washington, Iusserand. Die Nachricht wird in dem Dementi auf englischen Ursprung zu - rückgeführt. (I)

Die vertagte Tanqerfrage.

Part«. 18 Juli (T$B.) Heber den Stand ber bi« auf weitere« unterbrochenen Londoner Bet Handlungen der Sachverständigen in der Tangerf rage wird von HavaS berichtet, bah der französische Delegierte seinen Äollegen ein französische« Projekt unterbreitet hat Da der enallsche Sachverständige Einwände erhoben habe, fei er gebeten worden, eben!all« einen Snttinirf einzureichen Diese« letzte Doku­ment Werse neue Fragen auf und sei für Frank­reich nicht völlig annehmbar Der franzo'ilche Meuterte sei deshalb zur Zeil damit befchäftlqt. bk etnjdnen Bestandteile de« englllch-s anzöst- schen Memorandum», soweit sie für beito Par­teien annehmbar seien, miteinander zu Der- schmelzen

Der Gesundheitszustand unserer Studierenden.

Karlsruhe. 17 Juli. (TTB) Tin er- sch reck en des Bild haben die an der Techni'chen Hochschule in Karl« ude systematisch vorgenvmme-

nen Feststellungen von Mähen und Gewichten der Studierenden ergeben T« zeigte sich, dah (ft«M Im Vtchältnis zum allgemeinen deutschen Durch­schnitt) 75 Prozent üdernormale Drohe aufwetsen. Dazu ist zu bemerken, bah nach bekannten Fest­stellungen die ubernoemal langen Menschen einen to1 entert groben Prozentsatz vor Leuten auf- axi'.ii, welch» StLr-i/siich.i ,ui Cdogentubti- lulo'e zeigen Di« Sewtchlsseststrllungen er­gaben, day 59 Prozent untergewichtig lind und bah bet Feststellung der Desamtkonsti- tton 65 Prozent unter wertig hab 5Ht Gungen- uniersuchung allein mgtt ent, UntertDertlgfcit bei 42 Prozent Du-ch den lachgernäh durchgeludr- hm Betileo von Leibesübungen wurde bereit« folgende« erreicht Verbesserung bei Gewichts t-<. Lungen und Hebung her wetamttpnTiitution Tenn man zu den obenerwähnten warnenden w'.x ftficll*njor. her QÜgc.T.circ- X-bcr-

kulolellaltsttk, welche die alleilchw-rflen Bebeaten citvat. mit In Betracht zieht Io ergibt sich tot gebieterische Forderung für wettest gebende För­derung der Leibesübungen an bei Hoch- ' chule wenn nicht ber alademllche Vuchwucho schweiften Schaden erleide.' IvU Gescheht toe» t"> *u- vrrgtrtwgrtü^».. 3i."«n d>« schwerste Verantwortung auf Ilch Au» dielen Tlu-'lübtungen ergibt sich ferner, ivie notwendig ce ift, bah auch an anderen Hoch'chulcn Deutsch lanto Äontrollmeffu ngei und Dewichtsteststellun- gen norgenommtn werden

Die Währungsreform für Danzig

Danzig, 18 Znii iTTB i Tie bernt« bekannt, hat der Finanrsortor von IXinAig. Dr Voitmatnr. Mm Finanztomitee de« Völlervundes eint Devktchrlst üher die Täbrung«reform für Danzig vorgetegi Zu den von Volkmann Mirgelegtm Drundzüaen für eint Täbrangirriorm haton llch sämtliche TtenrcNr befl Finanzstnnttee«. da« sich aus ton ersten TIutontäten tor Ttlt zu­sammensetzt. zustimmend geäußert Die Deistchrilt ist 'vdann dem Danziger Senat oorgeiegt und von diesem genehmigt worden Tluch der Haaptaus- lchuh de« Voikstoge« ha' über sie beraten und. soweit ferne Vertr.-Ier lich nicht Me Stellung­nahme ihrer Partei Vorbehalten muhten, dem Plane als lolchcm zugestimmt

Die Denkschrift beliebt au« d ei Teilen Zu­nächst wird Danzig« Lage tm Hinblick auf die Täb."U"xj«reform i'ehantolt 36 wird nachgew e- fen, bah d>e Verhältnisse In Danzig reif lind für eine Täbtungärelorm. und bah die Ti«- lchaltung tor Mark durch Verkehr, Handel und Ctokngcbung soweit fortgeschritten ist. bah eine Tähinngichid r ng unvermeidlich r'ch l Der zweite Deil behandelt die »rgct-nillv einer Tdbrung«reforrn in Danzig 3s wird mit Nach- diuck hervor geb oben, bah das Ziel einer ®e1un- bung ber Tährung mir unter schweren Opfern tor Allgemeinheit und des einzelnen erreicht wer­den kann

Der dritte Teil enthält sodann Vorschläge für btt Tährung«rezorm in Danzig 11 6 blei­bende« künftige« Selb wirb vorge- schlagen D u l be n u n d He 11 e r Der Heller teil ein Hundertstel Dulden Jein. Die ®ulton- münzen sollen al« Metallgeld von tot Freien ©lato Danzig ausgeprägt werben, die 100-tfoilton- stücke so. bah sie da« gleiche Voh- und Fein­gewicht haben wie bas englische Pfund, also last genau so tpie die alten 20-zTlarffiücke Dte Denk­schrift stellt fest, bah diese Deldmünzen vor­läufig nicht In gröberen 'Beträgen hergestellt wer­den Knmrn, wohl aber wird toe Tidgato von Silber gelb, bo« ton S ha raster von Scheidemünze hat, sowie von Vickel- ober Kupfermünzen in« Vage geiaht. Die Silbermünzen tollen em Voh- gewicht von einem Dramm für je 5 Dulden haton Der ilmteiif von ©('.tor-, Nickel- oder Kupfer- münzen darf 100 Dulden auf ton Kops ber Be­völkerung nicht ütorsteigen Dreier ®nlton wirb duich bestimmte währungsleechiitche Mahnahmen in lefie Beziehungen zum engli'chen Pfund ge­fetzt und zwar so, bah 1 0 0 Dulden gleich 1 Pfund lind. Der O,i(ton würde also einen Tert von elwa 20 Doll>pfe>migen ober nach dem heutigen Kui«stand von etwa 10 000 Papiermark toistellen Ss ift die ©lünbung e nerD a n j i g c r Votenbank vorgesehen, die ein selbständige« Unternehmen darstellen, nicht ton Cha-akter einer ©taa'.sbrnk haben und vor allem nicht mit ton ®c!sb'''ürfntffen von Staat oder ®emcinton b.- lastel wirb, um eine neue Inslaiion zu verhindern

Diese Votenbank darf Voten bi« zum Betrage ten 500 Dulden pro Kops tor Bevölkerung, alte ettri 180 Millionen Dulden, au «geben Hiei-oon muh ein Drittel durch eine Vote ii-eserve gederkt sc, i Die Votenreserve muh In Gold ober eng­lischen Pfundnoten oder In täglich fälligen Pfund- foiberungen bestehen und teil aus Gewinnen der Bank angclammell werden Da die« viele Zahre dauern wird muh vorläufig zur Sichtung ein T ihi>in>i«kredit. der in Höhe von 503 000 P und vvigefeheii ist. dienen. Die nicht durch Boten- tclette gedeckten zwei Drittel des Votenuinlanfs si-ib in voller Hohe durch mehrfach garantierte

Dantolswechfe! zu decken 31 n Umlauf von V « l ch« banknolen In Dulden ist nicht vor­gesehen Born Tage tos Inkrafttreten« der neuen Tahiung wurde die Vetchsmail wie ausländische Valuta behandelt werden Alle nach Inkraft­treten der neuen Tährung bestehenden and In Danzig zu erfüllenden prrvotrochillchrn Mark» tottorungen rönnen nach Tapi tos Schuldners ui IHuif oder in Dulden erfülll werben Gefolgt eine Tablerflärung hlr Duiben oder Mark ver­spätet ober unterbleibt sie, telnb die Marlfvrto- . ungen In Dulden zu erfüllen, und zwar Nach dem betreffenden Umrechnungskurs

Als liebergangemahnatrme ist vorgesehen die Iinsüdnung tos Gvldoerrechssrungsrxrkehrs, sowie toe Schalluna eine-* testen TtVn-nnTiefe Blaftnubmen tollen llchergeftell» twrton durch eine Ausgleichsstetl. to> tn en-jer F.ihlung mit tor äanzige, Bant aie lelbltantoge« .tostitut gebiltoi und a|6 Dorlaut.i einer Tmienbanf anzulehen ist Diele Vusgletchslletle soll gestützt a*rton durch einen Vorkrebll auf ton künftigen Tdto iungslredit

2»ir.ifter!tri=.5 Ir.

Haag, 18. 3u(l. (BJXB.i Det Mi- nifterrat fahle ton Betchluh, Im nächsten Parlament aus ungesäumte Behand­lung des Floltengeseye« au bringen, in tor Abllchl. da« Gesetz am 1 )anuor In Krall treten zu lassen. Da tot F , nanzrni - ntftcr d e Geer bietem Sntschlatz nicht zu- stimmen konnte, hat et tor Königin seine De­mission unterbreitet. Die Königin hat das VücktriNSgesuch bem Miniskerrat unterbreitet.

lue bem Weiche.

»erHyp»«hela«glS»higer^ch»-»erb«»d fib da« Deutsche Vetch"

toeit Sonn tag, ton 15 d Mt« . in ton Kannner- lälen m Berlin <^n« öftentliche Versammlung ab Dr Jadickar erstattete einen Vorstandsberich» and betonte, bah neben dem Uriah eines sofor­tigen ©perrgesehe« nur ein gerechter und billiger Ausgleich gefordert werbe, keine 2hthi>ertmg auf Goldbalis Die Gläubige! wehrten lich mir mit aller Gewalt dagegen, bah ihnen für ihr einst blngcgehene« voll we rtiges Tährungs- g e l b (bei heute noch bestehentor Goldwährung) die auSgehöhUe y u p i« r man iai« gegen war- ngel ,^aUung«mineli »um Bennoxri zirückgege- ton r-erto Dabei leien die Hypolhekengläubiger allein von allen Forderungsinhabern In toefe Viisnatonestdlemg von tor Regiering gedrängt Norton Da« ©uchm nach wen beständigen Steuern teilens toi Regierung a B fei doch auch nicht« andere« als ein Verzicht de« Staate« auf fein eigenes Papiergeld Der Redner heg ruhte ton Antrag Düringer und erhoffte auch von den Par­lamenten noch in allerletzter Stunde den ©ä»itz, ton die Rechtsprechung lchon durch eine gtm.re Reihe von Urteilen dem Dläubtger zu gebilligt habe

ReichsfagSabgevr-dneter Direktor K o r t h a us hielt bann einen eingehenden Vortrag über .Die 7t Di läge tor Hypvt hekengläubigee unb Tvege der Abhilfe" 3r letzte sich ebenfalls ein für eine gerechte und billige Regelung dieser Frage and ei wartete von der 3rridXimq von Hypvtheken- clnioimg«ämtem sowie von einer Ttziftoertung de« Zinssatzes etne triiflame Abhilfe 3s rmirbe fol­gende OnUdjflfhang angerrorrmwn

.Die pcilammelten Mllglleder geben erneut ih,er Gntrüstang über die ablehnende Hallung tor Rdchsregierung gegenüber einer Sperre und einer gerechten und üluia-uueuh-kpenben Valori­sierung tor Hypotheken Ausdruck.

Mit Rücksicht aus die am 1. Oktober in Tlrlung tretenden Mall nkündigungen von Hypo­theken flnb 1 der Srlah eine« Sperr- gesehes dem einen praktischen Tert ab- zutpiechen em völlige« Verkennen tor Sachlage totoutet sowie 2 Bl ahn ab men, die Gläu­biger vom Zwange zu befreien, sich durch Ben n- wertrückzahlung ihrer in vollwertigem Tährungsgelto gegebenen Darlehen in ent­werteten PapierzahlungSmittelnal« abgegolten betrachten zu müssen, aus Grür.ton tor Gerechtigkeit sowohl wie zur Be­seitigung der bestehenden T^echlsansicherheit drin­gend geboten "

Btt erhöhten Disetidahnlarise

Berlin , 18 Juki. (MTB.) Der Skän° bige AuSscbuh bc« VeichSeisenhahnrakS hat bem Vorschlag ber Eiscnbahnverwallltng zu- geftimmt, ab 1. August bie Personen- i a r i f e in ber zweiten Klasse um 300 Prozent unb in ber britten unb vierten Klasse um 250 Prozent, unb ferner bie Gütertarife um 150 Prozent zu erhöhen, zugestnnmt.

Hus Stadt und Land.

Dieben, Öen 18. 3uH 1923

Das Deutsche Golksopfer.

In tor Deschälisstelle tos .® i ebener Anzeigers" wurden für unsere totoänaten BolttgenoHen Im Ruhrgebiet und am Rhein weiter abgtliefert

3. H F 10 000. gesammelt getetzenttlch tos Zugendteste« zu Daubrmgen durch Lehrer Baller 712 000 Dewerbdchute und Gewerbliche Sort- budungstchule Dieben 592 450. Schul« Holzheim, Te'ly'blu-g 330003 Cebrer S und R 40 000 370 000 S 3 5000. von einigen Gästen .tsammelt tot Apselnetn-Schneitor Butzbach 2t> 553. voi M.. 3nn«ruv. (ü, avoien ou ixm, ul UL 3. Rate 10000 Biart

Den Gebern herzlichst«,, Su,i?i uDeitert Spenden werden in tot Geschäftsstelle des .Siebener Anzeigers" angenommen.

Vornotizen

Tageskalender für Donnerstag. THuri«.<H4<H»iJ- .? Birc! a.-ch

.Sybill Mcrgan" ' P.llast-Lichtspiele .Talea, siehe auf" mit Beiprogramm Lichtsptethaus. Bahnhotstrahe .Tüarta Antoinette"

3 t n e Dedenkleier anlähllch tor 25. Tietortebr tos Todestage« vm Bismarck und eam Andenken an die tm Ruhrkamps D e - f a 11 c n e n verar.ftoltei de, HochüsAilring baa- icher An am 24. ds Ml« Da« Programm, tosten 2Li«tubfung von erflen Ti 1 fentepa ftlern unb Kür.stlf ti übernommen wurde, verdienl Beachruag Dir verweilen daher aus die 2bx»e^e tn hruftger Rammet

gBrttmwreMefegt

für Freitag:

Hefter, trocken, warm. ,,

Morgen wird lich bafl gute TBetter nxtj halten, edoch steht ein abermaliger TerterumhtMag tn Ausliche

C XI XI n lve rkltäts-Gottesdienst. Am Sonntag. 22 Zull. tx>rmttrage 11' . Ubt fmtot m tor Reuen Aula dn Untoerfität«- Dvttesdienst statt, zu dem tn erster Linie toe Angehörigen tor Xlnroerlität eingdaton smd Selbstverständlich hat aber auch feder andere Zu­tritt Die Predigt hält Herr Privatdvzent T*. Adolph

* Die Butzbach-Licker Elsen- bahnverwaltung hat nunmehr, den Bc- bürfnilfen de« Verkehr« Rechnung tragend täglich drei Zugpaare aus ber Strecke Lich Grünberg unb zurück eingelegt. (Vähere« siehe Anzeige.)

** D' e Fahrpreise der Straften- bahn mutzten infolge tot allseitigen Pv-iSste^e- rungen wiederum mit Tirtung ab morgen er Köhl werden Die billigste Teilstrecke kostet nunmehr 1500 Mark (Rädere« siehe Anzeige.)

D l e Ortslahung über die ®r- hebu ng einer Vergnügungssteuer In Diesten hat auf Velchluft tor Stadtverordneten- Versammlung ehre Aenderung erfahren Di« Sieuerfätze werden um ein Beträchtliche« ge­ändert iTlr verweilen auf toe Bekaivftwachung im heutigen Anzeigen teil )

Die Ort«fahung für den hiesi­gen städtischen Schlacht Hof hat etne durchgreifende Äenderung erfatem. Sowohl Schlacht- wie auch Fleischbeschau- und Ttichtnen- lchaugebühren sind neu testzgefetzt wurden Dir verweilen auf die Befannto<ict»«11 tn heutiger Bummer.

- Die Geschichte einer «nnffl <f- lieben Königin bringt m ton nächsten drei Tagen das Lichtspielhaus. Bahnhofsfta'ie Dor historische, unter vorzüglicher Regle entstandene Film .Maria Antoinette" gehoN mi ton guten Grzeugnillen tor Filminduftrie und rx*r- dtent bas Interesse aller Äreile (Tir machen auf das Inserat in heutiger Bummer aufmerksam >

Konzert S t u de n t e n h i i f e. Btan schreibt uns Das für Sonntag. 22 Zull. 8 Xlftr, m der Beuen Aula tot Xlnineriität an gesetzte Konzert zum Bellen der ©tu tonten hi Ise veripmchl reiche Genülfe. ^rr ©pielplan tveist Nafsifche, dabei leicht verständliche Mn'lk aus Lieder von Schumann unb Brahms, Stucke für O,qe unb Klavier von italienischen Bleistern to« 18 Zahr- hiinbert«, deren Tvhlllang noch heute lebe« Ohr bezaubert 3n ton Herren Fritz Roth (Vio­line), Ernst Fleischhauer iVariwn Kurt Salbet und Gottfried Schw< izer (Kla­vier) lernen wir junge, melocripredjento .Künst­ler kennen XIm jedem ton Belach zu ermöglichen, lrnb die Preile möglichst niedrig gehal!«i Ein reger Belach ist aber dem Konzert lchon um bei guten Zwecke« willen zu -teischon Die St*- tortenbilfe erireut sich " '"-en Kreisen unserer Gtabl grober Anteilnahme aber ie muh auch mit groben Mitteln rechnen, wenn >ie ihre Ausgabe erfüllen soll

Feuilleton.

Dine Löns-Legende 5feromnn Lön« Ist In ton Zähren die 'eit feinem Heldentod ver­gangen sind un) in tonen er immer mehr in bie vorderste Re-,he tor touHeben Dichter kam. zum Gegen staub menschlicher Vru -ter und alles mög­lichen Klatich»« geworden B.fontorri haben bi-u die Onnneruigen von Frau.-n beigetragen bie tn feinem Geben eine Rolle fpidten Am f-bad!tch- ftei aber für da« Andenken diese« tapferen Man­nes ist die immer wieder auftauchende Legende von Jenem .freiwillig gesuchten Tod In der Blar- neschlachi 1914" Gegen diese Behauptung, bie ton Heldentod tos Dichters zu einer feigen hluchi an« tom Geben umfällchen will, wendet 'ich Fried­lich Safltile hi toi Zeitschrift .Der Heger" 3r erzählt bat) Lön« in tot. >Iahr«i 1911 12. al« erheb In schwersten seelischen Röten tosanb. zu (<n lagte: .Tenn einmal zum Aeufterilen temmen sollte dann werd« ich gen Osten wandern unb den OnMampf mit dem letzten Tllenünilten aufnelxDCTi. dann wird sich« zrigett wer mehr Lebensrecht hat tor oder ich! -1914 »ar er ftrneriich soweit wieder gesundet daft er 11$ be- rett« neuen groben Plänen freudig hlngah Von feiner Stimmung beim Ausbruch de« Teilkrieges zeugt eine Karte vom 5. August an La'telle. auf btt fn feiner leitonschaftlich bewegten Schrift mit Ne Torte ftanben .Ich hab 3ulenaugen! Ich San schiebenl Ich muh mft dabei fetal, »emt e« m das Letzte meine« Volles geht!' Sa Göns ter^rr ber QfaifW* war bah 3u«fant> Deutsch. teM Stlub fei. ip «u öar baö

n-A tor englischen Kriegs«rkbiruitg dir Stunto Iot oevomwen sah. in tor tt fetnn

Mann stehen wollte .3« war allo reinste deutsche I Gelinnang bie ihn In jenen Tagen erfüllte." | tdV'riv ftgstell:. . urbburi.u« nichi 2eu<iiemü- big'eil oder Verzweiflung Xlnb diese böse Legende ntuf) endlich einmal au« tor Tdt geschafft wer­bet tonn fie tut einem Manne unb Dichter littet Unrecht tor dem Feinte hocherhobenen Haup'.e« entgegengegingen ist und ton man auf tom Schlachtfeld« gefu ton hat. aus tom Antlitz liegend, allo tom Feind entgegen. d>e Kugel in der Brust BlaNschab. wie er es sich immer al« Iägertod gewünlchl Halle"

- Geh Ra t Dr Heinrich Tölfflin. tor hetvorragento Krtnstliistorike , will, wie die München-AugSburger Abendz^nt ing" eiiährt. feinen Ms.-.chmer Lehrstuhl aalgelen and in feinem GeduiIsland er ist Schr^izer Staats­angehöriger, obwohl lchon fein Vater Tduaid Tölfflin als Altphilologe Diele Zahre an der Universität al« Latinist gelehn Hai sich gesam­melter Forscher- und literarischer Täligkrit wid­men 3r nÄll leinen Tohnsth in Zürich nehmen. Tölfflin war Don 1900 bi« 1912 an der Berliner XlniDcrlität als Lehrer tor Kunstgeschichte tätig

Drahtlose« Fernsprechen über den Ozean Die Versuche zum toahtl-'set. Fern- fpr chen über ton Atlantischen Ozean. Ne zwilchen toi. Vereinigten Staaten unb 3nglanb ftaUgtfun- ton haben, llnb insofern von befoatorer Bebeu» hing al« dabei zum erftenmal Ne für eine spätere allgemeine Verkehrsaufnabwe unerlLftiichen Be­ton gungen bnrchau« erfüllt waren. Aach Mittei­lungen englischer Fachmänner tarnen bte Saibnrr-

Iltcnbtgen zu tom üderetnstmrmenton Xlriell, daft die TBbgll<W«ti einer allgemein«! »nfübrung tor drahtlosen Ozeantefephcmie nunmehr zsetfellos ge­

geben fei Tährend der vferzehnlägigen Vcnsuch«- zeft konnte im allgemein m wänrend 14 von 24 Stunden mit ausreichenver Deutlich e-.t tdepbo- niert werden Danach erichemt em Zulallserfolg, wie er im 5ernpericl/r miolgc plötzlicher Zunahme toi Reichtveite bisweilen vvrkommt. fr er ausge­schlossen Die zu üLermitielnben Torte wurden ucn Beuhorf aus tor Drobfunkstelle Rocky Pomt iLong Island) durch em gewöhnliche« Fernsprech- katol von 112 Kilomdei Länge zugeführt In Rocky Point wurde Ne aas einem Drehstrom- umfvrmer gewonnene Sendeenergie torch wasser­gekühlte Kat Hoden röhren Derflärft Die 2 Kilo­meter lange Senbanleime bie von 140 Meter hohen Türmen getragen w'rd, strahlte 200 KllowaNSend- energie ans Die Empfangsstelle befand sich toi Vew Svuthgate (England) wo die ankommenden Tellen von einer tm Empsangsraum um ergebt ach­ten Rahmenantenne aufgdangtn wurden. Diese bildete ein Quadrat trtn 18 Meter Seitenlange unb war mit Empfang«Hörern in der üblichen Teise durch Ka hotonrohrenverstärker Derbunton. Die zu überbrückende (jntfernung betrug etwa feOO Kilometer über Taffer und Land, wozu noch das erwähnte Fernsprechkabei von 112Kilomettt Länge kam - In Deulfchlanb haben in jüngster Zeit von Bauen unb Könlgswusterhause-i au« wieder- holl ähnliche Versuch« auf beträchtliche Entfernun­gen stall gefunden. Ne durchweg guten Erfolg hat­ten Auch Me deutsche Funll^chiik ist daher zur Aufnahme eines internationalen Radiofernsprech- verfehes )e6ciyit tn tot Lage.

Das neue Zuck-r-Heilmittel In Deutschland Da« au« tom Pankreas _gt- GxrrmeLt neue Mittel gegen Me Zuckerkurnkhetl ^Insalte", da« tu Äcnaba eettodt unb nbä)

versuchen tn andern Ländern eine grobe Be­deutung zu belltzen kfrtnt. wird teni auch tn Deutschtand nad>geprüft Tie die .DnUlche Medi­zinische Tvchenschrift"" meldet, hat Me Uni­versität von Toronto, an der das Insulin »»erst da,gestellt wurde, rin« Anzahl deutscher Forschet totanlaftl, zu einem Komitee Mlammerrzutreten und die Dustellung de« Insulins tn D-utschtand in Me Tege zu leiten Danach ist zu hoffen, dab in absehbatet Zeit den teuHeben Aerzten «In #t- veilässtgeS Präparat deutschen Urlpiuna« zur Beifügung stehen wird Bi« dahtn tmro auch da« tm Ausland hetgestellte Mittel bei rnrf - ton Handel geb, acht werden Da e« llch dabm aber um eine durchaus nicht ganz ungetAfrlwtF BehanMnngsweis. handelt, so sollte Mnachsf eine Zuiückhalkung in tot ärztlichen Poart« beodachiei weiden, bi« in ton Kliniken auöretzchende Ersah- tungen gesammelt sind

Eine Pariser .6 tere« a 11««^ Sb StnbtPtttDaltunq jn Port« ha' den Plan gefnftt. Me Avenue de l'Oblervatoire zu einer Art .Tie- geSallee" auszuaestalten Zu beiden ©dien Me­ier langen ©trab« sollen die Stohren mehr ober weniger berühmter Pariser Bürger In Stein oder Brtmze ausgestellt werben Da man '"bt mehr gestattet. Den trauter aut einzelnen T^fem auf- zu stellen. Io will man hier alles zusammen Mft> gen. was Me Denkmalslust tot Pari'er wünscht, unb wenn man nicht weift, trae man tonst mit einer Statu« anfangen soll. Io wirb fie einfach nach tot .Trennt to ''Obfervawire' a-tziachf wo noch soviel Platz ist, daft für Mt UminMKttfett auch der tfeinertn unb Qrarften Deister gesorgt hyrim fn Trn