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tferq ftnb ton ben ^rarolen 'Bewox^rldirt- oungen Aug«qangen, da- ihnen ble freie Ber- füguna über chre Wohnung nur gewahn wer­den könne, wenn sie Ihren Dienst wieder au'- nehmen und sich allen französischen Befehlen fügen.

FranzösischeRepressalie" in Essen.

Berlin, 16. Febr. <DvM> Aach ftner Blättermeldung auf Essen drang gestern abend irtnc ® nippe französischer und belgischer Soldaten bi ebie Dlnschaft in der Tunnstrahe und verschaffte fiH mUGewaltDetränke, nachdem ihnen die Deradfolgung verweigert wurde. 21U zwei Schutzpolizeibeamte hinzu- kamen, entstand -wischen Ihnen und den Sol­daten eine Aueetnandersenung. tn deren Der- lauf die Franzosen und Belgier mit dem Xe» volver drohten Daraus Logen auch die Poll- -Men die Revolver. Es kam -u einer Schie­berei, wobei zwei Franzosen und zwei Belgier so schwere Derleyun- gen erlitten, da- sie ins Krankenhaus ge» bracht werden muhten.

Essen, 16. Febr sDTB.) Heute mittag wurde das Polizeipräsidium von einer Kompagnie Infanterie und Pan-erautoS u m- ftellL Aiemand kam aus dem Gebäude her­aus, niemand durste es betreten. 3n der Stadt wurden sämtliche Schupobeamte, die sich nicht rechtzeitig tn Sicherheit bringen konnten, verhaftet. Das Stadttheater wurde für den Sffentlichen Verkehr geschlos­sen Ein Doppelposten verhindert das Be­treten des Gebäudes. Die aestrige Besetzung des Aot-ouseS und des Stadttheater« ist nach Angabe der Franzosen als eine Repressalie zu betrachten. Die Ursache der Repressalie konnte nicht angegeben werden.

Die Verhaftungen bauern im ganzen besetzten Gebiet fort. Dir tonnen nur einzelne herausgreifen:

Dortmund, 16. Febr (Dolfs.) Heute Mittag wurde Oberbürgermeister Dr. Sich- boffaue dem Rathaus heraus verhaftet und im Auw wegqefü' icrbem wurden der stellvertretende äanbrat des Landkreises Dort­mund Regierungsassessor Bitter undReichS- bankdireltor Müller verhaftet. Um die Der- Haftungen durchzuführen, waren drei Kompag- nlen Infanterie mit acht bespannten Ma­schinengewehren und drei Schwadronen Ka­vallerie mit Minenwerfern in die Stadt ein- gerütft.

Der Oberbürgermeister von Oberhausen vor dem französischen Kriegsgericht.

Essen, 16. Febr. sDTB.) Dor dem fran-bsischen Kriegsgericht in Bre­tz e n , y begannen heute vormittag die an ge­kündigten Der Handlungen. Zunächst wurde argen Oberbürgermeister Haven- fleln von Oberhausen verhandelt. Der Angeklagte hat am 7 8. und 9. Februar dem Bahnhof Oberhausen das elektrische Licht ver­weigert und ist beschuldigt, dadurch den Der- kehr gestört zu Haden. Rechtsanwalt Dr. Gri m m bestritt tn längeren Ausführungen die Zuständigkeit des Gerichts. Der Gerichts­hof erklärte sich jedoch nach kurzer Beratung für zuständig Der französische Staatsanwalt beantragte die höchst zulässige Strafe. Als­dann wurde die Verhandlung bis li/t Uhr nachmittags vertagt

DaS Begräbnis bei erschossenen Poilzelwachtmeisters Hutscher.

Gelsenkirchen 17 Febr (DTB) Gestern vormittag erfolgte bet starker Beteiligung der B>- völlerung ble ÄftaUung bei non den Franzv'en erschoss«« Poltzeiwachimellters Hutscher Als bei der Bcelbiautasfeter ble ÄapeÜ: das Rlcderländischc Tkinfgtbei fpttlk, fangen all« Auweien den spontan die Delle mit Dährend- bcflen kreisten über dem Friedhof Iran* -bsische Flugzeug» und warfen Flug­blätter ab Hier durch bemächtigte sich ber Je« vblkerung abermals eine grobe Erregung.

Das gesamte brutf e Zollpersonal im besetzten Webtet entlassen.

Paris, 17 Febr lDTBZ Davos meldet auS Koblenz: Dir Abeinlantzkommtsfion bat folgenben Beschluss gefasst Bom 20. Febr. 1923 ist bas gesamte deutsche Zoll- personal. und zwar sowohl das orls- anffllflgt. als auch bas aktive, bal zur Zeit Im veiev«. ' Gebiet Dienst tut entlassen Der .ivilbirekNonsauslchutz ber birch die Ordonnanz Otr 235 ber Rheinlanbkvmnüslion etngrtefit wurde, ist beauftrag! worden, den Zolldienst Im besetzten Gebiet zu sichern.

Die Memelsrage.

PariS 16 Febr (DTBll Die Botschaft cre tonfemu bat heute vormittag in t»r Tic m e l - frage entschieden dass die Souveränität über ktas Gebiet Litauen *ugesprochen und von der Regierung Jtailtu« Weiler verwaltet werben soll. Litauen must tetech (Ktrt'te TVNnaune. n über bas IcanlUtrc'en zu Datier und das Jtegt.nc bei Hafens zuge'Ukxn

Hue dem Veitde.

Hohe StnuOhmem ans bet tabafWeun.

Aus Kreisen ber Labakintzustrle wird uns geschrieben:

Die Xabflffteuer Hai bem Reich, nach Mitteilungen interessierter Stellen. In den letz­ten Monaten ansehnliche Grträgni'se gebracht. Das Aufkommen aus ber Lada Steuer war tm Monat Dezember v. I-Ü^Milliarben Mark. Damit hat ble Tabaksteuer vaS 3,6- fache von den ü Innah men aus sämtlichen übri­gen Indirekten Steuern tufammen erbracht, ausgenommen hie Kohlensteuer, ledvch elnge- schlo'sen die LtaatSmonopole. jn de? Mo­naten Achrll bis Dezember 1922 hat ble Ta

PafTTeuer mft TT,7 MM Lar den Mart ein Er­gebnis gehabt, das 61 Prozent über dem Etatsvoranschlag für das ganze Rechnungs­jahr Uegt. Die wett das Jab affte neraufümi- men auch unter der gegenwärtigen katastro­phalen Wirtschaftslage im Tadakgewerbe zu leiden haben wird, läßt sich nicht Voraussagen. Eine Ermäßigung der Zoll- und Steuersätze könnte dem Tabakgewerbe vielleicht etwas aufhelfen, was letzten Endes auch dem Tabak- fteuerertrag zugute kommen würbe.

Deutscher Reichstag.

302 Sitzung, 2 Uhr nachmittags Berlin. 16 Febr 1963.

Der 11. Aachtragsmat. der BesolbungS- aufbefferungen enthält, wtrb auf Antrag des Ha s^ll saa Schultes In zweiter unb dritter Beravmg unverändert angenommen. 3n ber bi* n folgenden Fertfetzung de zweiten Beratung des Haushalts des Innern führt

Adg Dulle (Deutle25b:L) aus. trotz aller Berspoechungei der RooewdermLnner fei der Obrtgtelt/rtaal aeblLeben. 3m Gegensatz zu der oft vertu ndeen Theorie des Einheitsstaates Däm­mert sich praktisch die SvziLldemrkralie an dir Aosrechterbaltung der Einzei^aten, in denen sie die Verwaltung tn chänden hätte. Die tedalirtt'd) regierten Staaren hatten geradezu ein Bündnis abgeschlossen. Unter grober Unruhe der Sozial­demokraten erklärt ber Redner Dir übernehmen in dufunft den Schutz unserer Versammlungen selbst. Denn wir verdroschen werden .barm »ollen auch andere verdroschen werden Der Redner pro­testiert dann heftig gegen die .^sthaliung der Deutsch-Dölkischen auf dem Bihnho' Gera und gegen die Darstellung der thüringi'che i Regierung. Die Tatsache, dah in sozialistisch regierten Staa-

Jtitftntt öao vcliW Doltaopftr!

ten dtzr jüdische Grvstkapitaltsmus au unerhörter Macht gelangt sei, beweise die Abhängigkeit der roten Internationale von der südlich-goldenen internationale. Tc onbert empdrertb sei der Tierrat der Badischen Anilm- und Soba- labrtt (Rus bei den Sozialisten Und das sind Christen!) Die nationale ALwe'rfront werde von den Sozialisten durch den Dolchstoss von hinten zerstört.

Adg Degmann (USP.) potenrifiert gegen den Brrredner. der mit den von Russland etn- gewanderlen Gegenrevolutionären zusammen- afbeitt. Dicke schid'.g'en bie Deutschen weit mehr als die armen Ostjuden.

Aba. Moses (6.) fordert Aufklärung ber Deit über das furchtbare Glend. daS in Deutsch­land herrscht. Das Äungerüerben gebe um und die Unterernährung schasse den Boden zur Ber» brettung von Seuchen, die auch vor den Landes- grenzen nicht Halt machen mürben. Der Redner gibt erschütternde Beispiele für die Unterernäh­rung und Verseuchung der Kinder, namentlich in den Grohstädten Dazu komme die neue grosse Gefahr einer weiteren Verbreitung der GeschlechtS- 'uiiflritcn. Mimal tm Rukra^ et. wo die Ge­schlechtskrankenanstalten beschlagnahmt und die un­geheilten Geschlechtskranken aus die Menschbeit irsgelassen werden. Das bisherige Rotgeley sei völlig unzureichend, es müsse jetzt energisch ein- gegriffen tt'erbcn.

Reichsmlnister Oefer bittet, in dieser schwe­ren Zeit nicht die vorhandenen Gegensätze zu ver­schärfen. Das der Vorredner über den furcht­baren Zustand unserer Volksgesundheit gesagt habe, fd leider tast durchweg richtig Die Re­gierung beteile einen Bericht darüber vor. der das TUb vielleicht noch mehr verdüstern werde. Dass an bem Abwehrkampf an ber Ruhr auch An­hänge. des alten Reglms beteiligt feien, sei ein Beweis sür die sehr erfreuliche Verstärkung des StoatsgedankenS Auch in Hantwver. am Rhein und in der Pfalz sei der Rc.chsgedanke mächtig gestärkt worden Gin Strom von Segen gehe aus von dem Zentralpunkt der deutschen Republik. Gr als Verwalter der Ausgabe, ein Hüter der Reichsverfassung zu sein, habe den Versuch des Ausgleichs zwilchen Reich und Ländern gemacht, und in Sachsen und Thüringen Entgegenkommen gefunden Der Abgeordnete Dalle Irre, wenn er glaube, dah das thüringische Vorgehen vorn Reiche veranlagt sei Aber das Reich Bant nicht taten­los zuseben. wenn stch überall Haufen zeigten, die für trgei d tnr: P tfch Daf en v rl.ingten Darim K-t ber RetchSverkehrsmintster solchen Versuchen in einem Erlass cnigegcngttreten Die politischen Beamten mühten auf dem Boden der HepibUf stehen von den Übrigen Boomten werde keine bestimmte UrberAnivTJng verlangt, aber die A^ hing vor dem Staat unb lernen Hoheitszeichen Der Redner schltestt mit einem Dank an die Kämp­fer an der Rubr unb mit der Versicherung, bah He Regierung dte dort ent<tanben<r Schäden nach Tlbglttidt ausgleichen werde.

Aba Molden Hauer (D. Vpt.) nimmt. tx>n mvb^Xben Zwischenruf-n un^rbrechcn. die Barsche Anilin- unb Oobafab'tf gegen t<n Vor­wurf bei Landesvorinls in Schutz unb legt bar.

cs sich bet dem Verkauf der Rezepte ledig­lich um bie Äunffbüngcrfab-t!atton gelangt bah« Wie Mele auch In Oppau betrkben werbe.

Ada Keinath (Item? fchssestt sich dielen ?..e trangen an. wühcvch Adg Äemmele ifti am Verkauf von VekrtebSgr^mnitten an Frankreich unter allen Umständen einen Hvch- oerrxM ftett

Xbg Dr Semmler (btnb) widerspricht dem Vorredner, betont ad-r bast die Produkt» Ueber- gangsProdukte für Svren^strff» fein könnten

ßtbebour 'U-abh. nennt das Ver­halten der Antdn-Patn.-.en eh.m Hallunken- fhtkb Dee Pakrtot'smus des K-vrarrs-nus tei als bkmer Dunst entlarvt worden

XM. Höllein (Ä.' beantragt strafrecht- NcheS «n t-e ten gegen Md:n OanMrerrar

.Txf Tlwr'l'lSen^n Dr Bell

w^rb Hc Msttmmuna über b n Anrrag d's ar ä. Lesung »urückoe'e lt

Dienstag 2 Uhr Detterhrvarung Sch'utz nach T Uhr.

Aus StaDt und Land.

Gießen den IT. Sebroar 1923.

Da» Deutsche Bolksovter.

3n der GekchUisstelle des .Gich- " er Anzeiger" gingenür untere bedrängtem Volle^-no"en an ber Ruhe und am Rhein wei­ter du.

Sammrnng de« Pterrrrs Hofmann in der Gemeinde Lvndorf 161360. Sri P. u D. 2200 Th N G 1X0. Dte 'Beamtm des Adi. He^auamts Stehen 18 700. Gewerttchatt Lute unb Alsdorf. DeiSariSham als Spende ber Be­legschaft 184 603. 5a. Gebrüder 2-chwan 50C*D, $a cmfi Rrnmann, Haootbahnho sresta^raat 50000. Ledch Krvtdorter Cx« 10 300. A Guts- much Tteted 200 A-g? e ite br. iSa. Scheidhaner u Gtehuig. Tlain-Iir C3 C00. A^stllre und Ar­beiter :e»' Za Zraake u. 4o 11330. Ar. Bauer 5000. Skat-Glub . Stechen^b 10CO E D Rowack u. Sohn 25 003 Klaste 2c Stadt-Kräderkchute 2100. Bürger nctsterei Annerod 26 577. Klaffe Zd der Stad k-^b-mtchalc 2000, Ghemiterfchaf: and Assi­stenten der S2anbc*nbetfltdl 98 260 Die Beamten de« B<rrnetfungSonueS Hungen 12 500. Bezirks- schule Giehen Klasse Tb 8000. Beamte unb Ange­stellte des HauptzollanttS Gte^en 22 100. Gustav Geisse 15 (k'C Adolf Geisse 30 000. Kl. 2 X Bezirksschule 2000. KochichEir^ll« Alten-Bufech und Ödurtn 8200. SprnUisch F K S. O. 350. A A. 100 Mark

Den Gebern herzlichsten Dank! Deitere Spenden Werken in ber Geschäftsstelle des .Giehener Anzeigers' angenommen.

Richtigstellung. Zn der gestrigen Quit­tung must es nicht heihen. .Staatswiltenichaftliche Frwickule (2. Rate» 10 000". sondern Staatswisse» kbaftlkbe Hach schuft (2.Rate) 10000.

Der (Vemeiuwirtschaft Oberheffe», dem von der Prvvinzialvenoalluna ange­regten groben sozialen HilsSverk zur Be­kämpfung der Tuberkulose unb Sl pptraiye in der Provinz Oberbeften. find bis jept schon betge­treten Friedberg. DorkeVoetl. Grvst-Karven, 3lbmftaM. Kitchen Ober-Florstadt. Vilbel. Him­bach. Rldda. Mittel-Gründau. Allen stobt. GckartS- bauten. Höchst a. b Ridder Kefenrod und 2IS- fett>. kDxi6lrv dx weitere Beitrittt sind in sichere Aussicht gestellt.

Wilder Ketreidehandel.

Bon arnlllcher Stelle wird uns geschrieben: Eine Unsitte, die nicht scharf genug verurteilt werden kann, ist neuerdings dadurch entstan­dest, dah viele halbwüchsige Burschen und Mädchen tagtäglich auf die Dörfer ziehen und dort Brotgetreide gegen Knöpfe, Zwirn. Schmiere, Löffel usw. cm- taufchcn und diese Frucht dann später an hiesige Mühlen und Frucht Händler zu teuren Preisen verkaufen. Dieser totlbe, skrupellose Handel verteuert nur das Brot, denn durch ihn wird lediglich ein unnützes Zwischen- alleb zwischen die Porduzenren und die Ver­braucher eingeschoben. Ferner wirb dadurch mancher Jugendliche verdorben, der. wenn er sich an diese« Treiben gewöhnt hat, einer ge­regelten Arbeit nicht mehr nachgehen will. Da« beste Mittel gegen diese Unsitte wäre, wenn die Abnehmer tn Stadt und Land keinerlei Handelsverkehr mtt bie- fen wilden Händlern ein gehen würden.

Die Mllchverkaussvrbnung für den Kreis Glehen bringt das Kreisamt tn einer Bekanntmachung Im neuerten AmtSverkündt- gungsblatt allen Mllchhu b'em. MUchfammlem unb Molker«ibcstkvm zur genauesten Beachtung tn Erinnerung 2s wird besonders auf folgend» Be­stimmung aufmerksam gemacht. .Gefähe. tn denen Milch ton einem Produzenten an c.nen Händler ober von einem Händler an einen anderen Händler befördert wird, müssen von bem Absender mtt einem gegen unbefugtes Oeftnen flchcmden Ver­schluss» IPlomben, Siegel oder dergleichen) und mit einem Kenftzeichm. aus welchem der Absender ersichtlich irt, versehen sein Der Verfchlust darf nur bn Beiteln des Empfängers ober fernes Be­auftragten geöffnet werden.

-Sine Sonderausgabe von Brok kündigt da« Lebensmirrelamt im heutigen An­zeigenteil an.

- Der Brotpreis tn der Stadt Diesten ist mit Wirkung vom nächsten Mon­tag ab auf 610 Mark für ein ISOO-Grumm- Markend rot festgesetzt worden. Die Brot­marken Rr. 7 können noch bis einschl. nächsten Dienstag zum alten Preise beliefert werden.

Sinbruchsdiebstähle. Während der vergangenen Rächt wurden aus einer hie- Hgtn Speiseanstalt mittels Einbruchs l7Pfh. Margarine, einige Pfund Schmalz, konden­sierte Milch. Mal-kaffee. Ster und fonstlge Le- bensmtttel entwendet. Bet einem Keller- etnbrnch in der Dacht zum Mittwoch wurden 100 Sier, eine Flasche französischen Sekt, eine Flasch« Schvedenpunsch. einige Flaschen ein­gemachte Bohnen und MUchslä'chchen mtt ber Aufschrift ,Milchkuranstall Schwetcken in Hei­delberg" gestohlen. Sachbienluhe Mitteilungen nimmt die Krimtnalpvlt-ei entgegen.

Fest der Silbernen Hochzeit tetert am 19 Februar das Ghrpaa- Tteerg Bru- ftuS und Frau geb Garn Dolltorstraste 15 wohnhatt

Bornottzc».

Tageskalender für Samstag ötobtlbeattr. 4 Ubc .Dllhekm tefl" - Gate Octo. 8 Uhr .Gin Dun7e.^bend tm Orient" Astvric»Lichtspiele, heute unb raorg.n Der glü- fcmbe «it'ioa-. 6 eptlDÖc. unb ,3m Rausch» ber Macht" Lichtspiekbaus Bahnhofstraße T*e ünf 5ranfhi:ter unb .Die Besetzung von G'en f 'rB Ne FvanzrfenE - dalast-Och'^pel-. .Am Aonb» her Grvststabt" unb .Ehaplln auf dem Maskenball"

Tageskalenber für Svnniag. Ltadtthea:er. 3», Uhr: .Dte drei Haule- Männerchen"; 7 Uhr .Schwarzwoldmädel" Astvria-Lichtlpiele. 11 Uhr Frlmvpnraq über ^Hypnose in der HeilLrnlt". Hotel Hop. fett». 10 Uhr: MonatSveriammlung der Da menlchneider der ZwangSinnung des Kreises b esten. - Phvfwlog'.fchos Onstivtt, 5 Uhr: Borrrng über Atmung. HL Eaf- Leib, I

8 Uhr: .Gttr DuTrderadend tm Ortern". TuTnholle tOewaldsganenl. S Uhr: 3r. > narionalt Bo^ürnpfe. Palast-Ltchtsrn« . ab heute .Der Graf von Gssek'.

3e der .Hc 11 i« cheu Bereinigung sürVolksku^b» wird am achten Mittwoch ^terrrr K. Rühl ouj ?leschei-petm tb'S sprech n über .Blicke tn das Seelenleben des Vogelsberger (Bauer e". Pfarrer Rühl war lange Ja »re tm höchsten Vogelsberg tätig. Gr if: weiteren Kreter, burch tennmib- rcich: unb strnnnungsvokte Au'kätze befcumt ge­worden. fo besonders Xrrch ber Betrachtrn^-n .Aus metner Drrfttrche" All» Fretnde entere« VvlksNnneS fewn auf den 'De* rch des Vortrags butgeeneten RähereS «tthäll bw Anze.gc in bet hcn igen R immer

Dttfenscha l tlicher Filmvnrtrng über .Hypnos» in de r Heilkunst" Für die lteTanfkiinmjL dte morgen tormtttag 11 U^r in den AHorte-Ltchtlpielen stattfm)«. ist Dr eneb Ä. D Gerlter gewonnen Gs toerben habet gänzlich neuartig» und selten» Aufnahme« aus her Anwendung ber Ht)rnost zu Hetl.zweSen zur Bc>r- ♦übrung gelangen b<« mtt Hilte der Finna Le tz hi Detzter herg-stellt ffnb Der Remerids Metz der Studentendilte tn Gtesten zu

3 m Lichtspielhaus. BahnhoMratze wirb vom Montag ad bugai b Alberts Dpt .X teil an b" tm gUm ge*< gt 3n ber Darstel­lung sind namtxd:» ^chuu'p.^ter beschäftigt u rd der szenischen Um a^murg iss besondere Aufm» k sarnsett gewidmet worben.

VZcttervoraussMgc für Sonntag:

Meist trübe« Detter mtt Heyen, ztemüch mllb Sübwestwinh

Tiefer Druck breitet sich ostwärts aus enb wirb für dte nächsten Tage das Detter bestimmen

Landkreis «testen.

s- Trohe, 16 Febr Zwei btdtgen Familten wurde tn der letzten Rächt Die getarnte, tm Garten Sm Trvknen au ge -ünate Däfche gestohlen, rt dem trocknen Froltweiter tonale Leiber bar Polizeihund die Spur des Diebes nicht finden Der Diebstahl zeigt wieder einmal deutlich, orte letcht'mnig es ist, die Däsche über Lucht tm Freien hangen zu kiffen

Annerod. 16. Febr. Für die Ruhr- bllfe tourben In unserer Gemeinde au her 28 577 Mark 28 3entncr Kartoffeln unb 11 Zentner Frucht gesammelt.

Leihgestern. 17 Fede DaS Fest der silbernen Hochzeit feiern morgen der Rottenführer Karl Hahn unb Frau Marte, geb Vellen

Londorf, 16. Febr Die Sammlung für daS Deutsche VolkSopfer ergab In unterer Gemeinde 171 180 Mk.. wovon 9800 Mk für Säcke verwendet wurden, um dl» getammelten Raturallen, 13 Ztr Korn, p/t Ztr Mcdl. 27*/. 3tr. Kartoffeln, zu nertenben. 161 380 Mk. wurden an die Sammel stell» des .Giessen,-, Anzeiger«" abgefübrt

Deickart s Hain, 16. Febr Dte B leg- schaft der Gewerkschaft Lute u. Zlsdvrf spendet» für das Deutsche Volksopfer den Betrag von 184 603 Mk. der an die Sammelstelle be* .Giehener Anzeigers" gesandt wurde

Kreis Lauterbach.

* Herbstein. 16. Febr Der Gemeinde- r o t hat aus der Gemeindekaste eine halbe Million Mark für das deutsche Bolks- opftr zur Beifügung gestellt.

Kreis Schotten.

* Ober-Seemen. 14 Febr. Für das Den tsche Bolksopfer kam in unterem Dors ein überaus stattliches Sammet-Ergebnis zustande Auster Kartoffeln unb Frucht wurden am Sonn­tag 348 240 Mk. gesammelt Rechnet man die Be­träge hinzu, ble «ich dte in bem Ellen werk und an ber Talsperre Hirzenhain beschäftigten btengen Arbeite in Höbe eine« SiunbenlohneS von ihrem letzten Dvchen verdien ft ab^tt <n l teste», s) er­höht sich dte obige Summe auf über 400 000 Mark

Areis -riedderg

Friedberg. 16. Febr. von den ober- hessischen Ortsgruppen des Hessischen Bauern- bundcS wurden für da« Deuts che Volks- opfer Wetter aef pendet Qaubab 26 410 ML, 1»D Ztr K Frucht Diebach

a« Haag: 87 940 Mk.. 45 Ztr Kartoffeln. 17.73 Zentner Frucht. 10 Pfd Bohnen 3 nhei den 133 000 Mk Freienseen: LZ630 Mk, 13 Ztr Frucht. VIllingen 63070 Mk. 9'.5 Ztr Kare löffeln, 6.45 Ztr F.^chk, 3.65 Ztr Mehl, 1J8 Ztr. Erbten. 19 Pfd Dörrobst Geitz-R idda 60 000 Mark. 180 Ztr Kartoffeln 20 Ztr Frucht. Schwickartshausen 19 370 Mk. 10 Ztr Kartoffeln. 12.65 Ztr Frucht Ranrt adk 36 450 Mark. 56.50 Ztr Kartoffeln, 1305 Ztr Frucht. Selters 73*00 Mk 72 50 Ztr Kartosseln. 21 Zentner Frucht. 1,5 Ztr Mehl. 17 Pfd Bchnen.

Friedberg. 16 Febr Dte BolkS- opferfpenbe der bteflgea Kaufmann- f 4>of l ergab 1029 300 Mk Gestern wurden auf bem Mdlgen Dochenmartt bei verschiedene» Händlerinnen grössere Mengen Butter beschlagnahmt. Dte Händlerinnen waren nicht bn Besitze deS Helau dell« schein»« zum Auf­kauf von Butter und Käte Gtn strafrechtlich^ Verfahe«» ist anhängig gemach«

'Bad-Rauheim. 16 Febr. Die Stadt- vervrbnetEn.BersatTnnlunq beschäftiate sich t» ihrer füngfrtn Sitzung mit btt 2teufcfi<tMuna der Hanbesseuer. Tter FlnanzauS'chllss empfahl, den Besitz des ersten Hundes mit 10000 TBL den jedes folgenden Hunde« mit 5000 Mk au besteuern Da« Haus beschloss |e- 6e* 'ür ba ernte H>utd 5&0 Ml .. 1 jeden weiteren ebenfalls 5000 Mk Steuer zu fordern GS wurde ein Ausschuss gewählt, der Slenererntäss gütigen auf Grund deS Einkom­mens. de« Vermögens und der Hundeart ge­währen kann. Für Zug- und Dachhunde soll von vornherein Steuerermässigung eintreten, wenn die Berwenbang der Hunde glaudhaft aachgewLesen wird. Die Stadtverordneten haben bie Stadtverwaltung beauftragt, mit der Bade- und Kurverwaltung wegen Errich­tung einer Badeanstalt Im Teich tn Verhandlung zu treten, lHoffentlich wirb die Kurverwaltung sich die Sache gründlich über­legen, denn eine Verschandelung des Sand- schaftSblldes durch den Bretterbau einer sol-

ßeuttger Stand des Dollars

10 ll-r Vormittage Berll» 19000, Frankfurt a_ M 19 700.