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Foanzskm tttgeattbex Q5<£ Dtttart«-

nui j>;ngt»rn. ober «tnes ift doch sicher' Dah bie ocrhälmismuh g unauffönioe Ibftema- lisch« örbrofleai ig der deutschen Wrttschast durch baA JtobtenfbnöiMl leichter aeworden toäre, aLA die öina<ünelQoben, bei der sie. Lechtsbruch auf Lochtsb.uch fciufcnb, ihr toaste* Gesicht zeiaen müssen. Qlu3 dieser Ueberieguna ergibt sich die arotze Bedeutung. weiche dttDerleguna bet Äot)(<afpnbifaie von ®fTen ruch Homburg für bte gesamte deutsche Kohlen» ve.sorgung Hal. Diese rechtlichen und piali scheu Erwägungen muhten ausschlag­gebend sein. Die dagegen geäuhert n Dedercken Lab denn auch jjurüJgeflelli worden Ralurstch exaeben sich gewisse lieber- gang-schtvieriglelten Diele Danen aber den ge- regeilen Dang der Drvduktion und teL Ab'atze- ntchr stören, wenn btt Franzoen nicht mit rohen 7Batr*3(rm<m eingrrisen. kenn für den Hortung des Drichästsganges war durch die m Ilsen gelt offenen Anweisungen an dir Zechrn adorgi Wvrdcn. Inzwischen wurde der De'chäsl-oetcieb in H<tmburg vollkommen aufgezogen. All« De- schäfisbücher und DefchlstSpapi're sind xue 6 teile. Die:Ukt Anwrifung« an die Zechm archm b/tauB. Die Befürchtung. dah der ge'chäftttch« 2bba;at t>H Kohlensyndikats oder gar da- KodlLnsyndilai selbst -erschlagen 'e, Ifl unbercch- tigt. "Ukno Störungen in der ÄoXen-erlDrgung ebtieeten. so liegt da- unter feinen Umständen an den Maßnahmen de« Kohlensyndikats, son­

dern lediglich an den feindlichei Eingriffen. DicS gilt ganz besonder« auch für Störungen in bar P.Ldulllon OutoÄt nicht die französisch-belgische Kommission G ^enanordnungen trck.t, ist für dr.t glatt« Abwicklung de« Absatzes Sorge getragen. Es Ist auch dafür geforgt, bah die Loh melden aui Verfügung stechm. Bei Len Essener Vera- Lungen wurde ganz befonbere: 2Dert daraus ge­legt. jede Tla.. a'/mr auch unter dem Gesichts- bunfi der Interessen ter Arbeiter -u bet rach: en, denn jedem Bc «Uigien ist es klar, dah in unserer d«l-welfcl!«n La « di« Interessengegensätze zw> fch.n den A.britge ern und 2rbritnechn-?rn unter- g«chrn müssen in dem Gefühl, dem Frinde, dem wir Mack/mittel ntzcht ettqegenstE'len können, den festen Witten zu -et ei einig xusammenzustrhrn in echter deutscher Slotendnfdjaft

Die Haltung Englands.

London. 16 3an. lWollt) Dir Blätter nehmen tu Leitartikeln zu dem neuen Vor­marsch der Franzosen Stellung. Dir .Daily QUair tritt Dafür eii. bx\ Grob.- Ditlannin und Frankreich wieder xulamntenlom- men und eine verdate Politik brsolarn. da c- sich für CtTgiaab darum Hande ob eJ allein sieben obet mit F.ankrcich bei einer Politik Aular.unen- toi fen wolle dir sich bereits a!3 reichlich ge­rechtfertigt (I) ertocije.

Di: .Timer" t.tU dagegen der französische militärischen 2Ztu>n m'.l cuVlen Worten cal# gegen. Du« Dl»Ut schreibt, die Wahrheit sei. oaf) die Gaschichtc Europa- plötzlich einen Sprung In eine neue Sphäre getan habe Das allgemeine Reparation-Problem, wie es alle Alliierten bc- rühl«. ßnnt in den Hintergrund treten und Gr- toügungen strategischen und polilischm Dharakter- Slaa machen. Dann würde eine neue Lage in uioba geschaffen toerben und eine solche Lage würde bte Aufmerksamkeit selbsi der ruhtgslen aller britischen Aegierun- gen erfordern. Die ungarischen Ueberfälk- auf Rumänien und die litauischen ileberfälk auf QHemel seien Symptome einer neuen Unruhe. Die gesamt« wirtschaftliche Zukunft sei wieder unflditi und dunkel. Dir Franzofen hätten durch 16 « Aktion im Ruhrgebiet ein furchtbare- Risiko aus sich glommen, nicht nur lx^ünNch de- Repa rat io. -Problem-, sondern auch te3 F. lu­den- Europa- und der ganten Well. Es wäre ft begrüben, toenn bar Lauf der Ereignis^ die riiischcn und französ.schen Ansichten wieder in Einklang b Ingen würde

Der ,1B c ft m i n H C v Gazette" zusolgc wartet die Regierung die Qrcejn.ffc un> tk Ett- toldlH-.g im R :6vüe.let to i er'.In mit einig r Bc- fvrgni- bezüglich Cer Gage ab. aber in f.lnerlct 2lli»chi au in e volleren Wan sei nicht b:r An­sicht, dah di« französisch V.s?ckung von Bochum daä End« t*r Intervention bebcuie; nid Bnne di« Franzosen davon abhallen, nach Berlin zu marschieren.

Dentscki'spttnischk'- HandclSabkotnmcn.

7> t r 11 n . 16. Han. Zwischen derdeut- fchen und spanischen Regierung Ist ein 616 28. Februar 1923 gültiges provisorische- Handelsabkommen abgeschlossen worden.

Deutscher Reichstag.

Verl In, 16. Zan. 1923.

3» Drginn der Sitzung versagte der Reich-- tun Me Genehmigung zur Strasveriolguna der sozialistischen und kommunistisch«! Ad geordneten Höll« in. Hemmele, X>r. Mole- Köh- «en, gröblich und 3 u bell sodann wurde der Auslicserungsvertrag mit der Tschechoslowakei In allen drei Le'u men gebilligt, da» Ge - zur Vereinfachung der All» acmtlno« r b nbl <6 el t « e r 11 3 r u n g do i Xarlfoerträgcu in dritter Le u ig angenom­men und clvnfo elnr Rovellc xium W . In­ge s e h. welche ich auf den Geb rauch französischer und pvrlugi f'.'cher Aerfun't.'namcn besteht.

Äxnmc'jr kam die Aovelle zum Pr-ffe- eothanbigelcb zu. ersten Teralurg Danah soll die -olzve kauf-adgadc auquiften bei uui4- Dc.aülu ig für di. JJ.-cfU rückwirkend ab 1. 3anaar d 3^' von 0.5 aus iS Prozent erhöbt gxtoöl

3bg. Fischer lSo-.f n^cht für die Rot der Vreffe in erste LInii die üdermüg'.ae Steigerung der chv -preise u id die Preispotttik der lartellier- l«n Ptipierindustri« verantwvrllich. Von den vraat-f orNen sei bet gleich« Wu her getrieben tootben. wie von privaten Forstbeflhern Der Redner desürwor et einen Antrag auf Einführung Einer Äaturaiubgab« der Svl^wlrtfchuft und PsllchMese u ia.n von Papier.

Rl^g. Külb lDcm.) bedauert, dah der Reichs- tat ntch^ dl« Tlritwenbiakell anedanm hab«, di« ülnterstühung der nockeldend«n Press« zur Reich-, sachc au machen und noch «in balb«j Prozent von ber RegicrungSoorlag« gestrichen had< R«dn«. b.-antragt bxegt,b>uig der 5o -adgad« auf 1 Prvzeit.

2bg Diever (D Vves bebauet? gleichfall- ble hohen Hol-preis« der Lande-fvrskverlvalcun gen und empfiehlt der Relch-regierrmg die Ven'-s.

sichllgimg brr Den ®6«*TebaftBxr Be? ntarb i» RerchLw-r-fchnst-vat gegebene» 2tartgunj

Abg Bruhn unterstützt den 3n:mg Äü£5 und beantragt di« Au-dehnunz der Hnier- st üt^ung-berechtr g-eng auf bte rellg lösen Wochen- Kälter.

Schl restlich würbe ber Antrag s^ülb fast ein» stbnwtg angenommen, ber foztaUstifche Antrag u.*ti ber Antrag Vruhn den zu'ständiaen Au-- schu fen ühertoiefaL Dann wurde da-Oceffe« r.otgefe* tn zweit er dritter Leuna endgültig

argtTDTTtmen tmb die Sitzung gegen halb 4 älhr gefdbtoffen.

Akocgen nachmit-ag 2 Uhr 2brfragen und Anträge

Aus Hessen.

Hai dem FmauzoL-schust.

rm. Darmstadt. 16. 3an. 3n der heut wen Sist ung des Finanzau -sch ufse 6 hielt der Dorf inende Ava Delp eine Ansprache, in der er gegen die durch da- französische Alllllär erfolgte Zi.er,ung de- Ruhrgebiete- lebhaften Protest er­beb. Der Antrag der Abg 'Birnbaum betr dir Gewährung einer Frauen'/ilagc an die toelb- lich« Kraft, die den Hau-Hall führt, wird für er- lebig! erklärt, nachdem die Regieruna mitgetelll hat, bah bei dem Reich die entsprechenden Schritte .< i btrfem Sinne ringele? tet wurden. Die Vor­stellung de- Verbände- der Gemeinde- und Sraat-arbeiter fordert für die nur auf Privat- Detnag angestellten Hllf-arbeller eine GchallS» Zahlung ähnlich, tote bei den fest angestellten Be­amten. Die Regierung teill mit, Ixih die post­numerando zahlbaren Gehälter nunmehr auch am 22. de- Monat- zur AuS.ahlung gelangen sollen, dast auherbem nunmehr am 10 itX* Monats ein Drittel de« Gehaltes ausgezahlt werden kann.

Aus dem besetzten Gebiet.

Mainz. 16. Jan. (Dolfs.) Der heutige anafn-er 2InAeigerM wurde von ter Militärbehörde beschlagnahmt und da« Gr- schelnen des Blattes auf Drei Sage un­tersagt. lieber die Veranlassung zu diesem Borgehen l egen bestimmte Angaben nicht vor.

wd. Bingen. 16. 3an. Laut ..Rhein- und Aahezeilling" hat die DesatzungSbehürde am D.enStag morgen die hier eintrefsendcn auswärtigen Zeitungen beschlag­nahmt.

DenTruppen.VeamtenundAn- gefleilten des Wehrkreises V ist fol- dcnüc Sivil ivnsbes ehl zugeaangen: .Wil Rstckstcht auf die ernste Lage, die die französlsch- belgtscheu Gcwaltmabnahmen am Aiederrhein für unfn gan es Daterlattd geschaffen haben, ver­biete ich. dast Im Laufe des Monats Januar von Angehörigen der Division Tanzvergnü- ganger tn öffentlichen oder dem Reich? gehöri­gen Räumen veranstal'Lt werden. Ich erwart« weiterhin, dah di« Offb.lere. Unteroffiziere und Manu'chaften. ebenso tote die Beamten und Ange­stellten des Wehrkreis«- V sich in ber nächstlie- flenien auch In ber Teilnahme an an­derweitigen Tan?Vergnügungen ober öffenllichen Lustbarkeiten diejenige Zurückhaltung auf- erlegen, ble der Trauer und dem Ingrimm über die neue schwere Misthandlung des deutschen Vol­kes angemessen ist. Der Befehlshaber: Rhein» ba c bl

' Die Wahl des Provinzialaas- fchufsc - der Provinz Oberhesfen. so­wie der Ersatzmänner ist vom Provinziakdirektor Matthias auf Samstag. 16. Februar, vor­mittag- 10V| älhr an beraumt worden. Der Pro- vin.zial!aa hat 8 Mitglied« und 8 Erfarmänner au« ber Zahl der zum Prvvinzialtag wählbaren Angehörigen ber Provinz nach den Grunhlä^en bet Verhältniswahl zu wählen. Dl« Wahl findet Don IO*'-, hi- 11 Uhr vormittag- in dem Sitzungs­saal« des Regierunasgebäudes. Landgraf-Pbl- Ilpp-Plotz Ar Z ftatt

fPb Berschärste Pastkontrvlle Im besetzten Gebiet. Äick.t nur an den Zuaang-staiionen zu dem besetzten Heblet wird leit Tagen die Nachprüfung der 2luS- toellc tn verschärfter Weise norqerwmmcn, sondern auch In den entlegenen Hrenzortrn. besonder- tat Taunus, unterliegt jeyt le­bet Ausflügler einer besonders scharfen Prü­fung feiner Personalien. Am letzten Sonntag toarer. zahlreiche französische Soldaten an den Drenzllnle im Taunus mit der Äontrorie der Wie beauftragt worden. Biele Ausflügler, ble ihre LkuSwelse vergessen hatten, muhten ble Saumseligkeit mit bei sofortigen Erlegung einerButze" von nicht unter 1000 Mk. düsten, toenn sie eS nicht vor zogen, sich bis zu Ihrer 2Iburttllung durch das Wiesbadener oder Mainzer Militär gericht In franzd'lfch« 0bhur, b. h in Untersuch unashaft, zu Gegeben. 2UTo bei Reisen In das besetzte Seditt stets Päfse mirnehmen!

*" DerEkektrizitätsvrelS. Bom EkeftrizitätSwerk w'rb uns mhietellt, dast In­folge der tmstervrdenrlichen ÄDblenpreKftrige-

Aus Stabt und Land.

Diesten, den 17. Zonuar 1923.

Don der fenintniben Tarifcrl.öhung ber (?ifnibabn.

Hleichzeitig mit ber bereits bekannt- gegebenen Erhdhung ber Personen- und De- päcktarife ab 1. Februar wirb die Ent­fernung für die Berechnung ber Mindest- sahrprelse sowohl für Ginzel- als auch für Zeitkarten von 11 Kilometer auf 9 Kilo­meter herabgesetzt. Die Erhöhung um 100 Prozent erftiedt sich auch auf die Schnellzugs- zuschläge, bk Mllitärfahrpreise und sonstigen Hcbschrensäye.

An LchnellzugSzuschlägen wer­den also erhoben für ble Zone 1 (bis 75 Kilometer). Zone 2 (76 bis 150 Kilometer), Zone 3 (über 150 Kilometer) In ber 3. Klasse 200. 400. 600 Mark, in der 2. Klasse 400. 800, 1200 und in ber 1. Klasse 800, 1600, 2400 Mk.

Die Depäcksracht beträgt vom 1. Fe­bruar 2 Mark für je 10 Kilogramm und 1 Kilometer. Die Mlnd^stsracht wirb ebenfalls verdoppelt, also auf 200 Mark festgesetzt.

rang und Frachtenerhöhrmg die Strompreise tmILonar Januar nicht unerheblich erhöht werdenfen. D.e Erhöhung wird am Ende eines jeden Monats bekannt gegeben.

Die Kohlenpreise werden nach einer Bekanntmachung des heutigen Anzei­gen teils mit Dirtung vom 18. Januar ab wiederum beträchtlich erhöht.

- BesihtoEchsel. Dl« Wirtschaft .Zum Philofcphentolld" ist von chrem Bett.« Har­nt ck« l zum Preilc von 611« Millivven Mari an «tnen Saarlärider pcriaufl worden, der den Be- trieb am l. April übernimmt. Der landwirtschaft­lich« Erundbelch tfi b* dem Bcriaulc nicht ein- begriffen

Setoerbe-Legitimativnskarten. 23er nach 44 der Dcwerbevrdnuna Warenbestel- lunaen auttuchi oder Warr» ankauft, bedarf tnet- xu girier Legittmativnskarte. die für die Dauer teJ KalenderiahreS erteill wird. Diesbezügliche 2nircg- von Perionev in der Stad: Eichen lind für das 3abr 1923 alsbald bei den zuständige» Pvli'rireviere» zu stellen.

Gültigkeit der Fahrkarten bet Tariferhöhungen, ilm dem ammen- bringen der Reifendru aas dte ltzstr» Tag: vor einer $acifcrbßjjni ovrzubeugen. Hal der Rrtch-- ce kehrlmi .i ter bc kimmt. dast d.e einfach«-, Fahr­karten f m.tlg aab bei Tariferhöhungen ihre vier- tägige Gültigkeit behalten.

Die Rückzahlung der Hyvv- tbeten. Fu dieser jetzt viel erörterten Frage wird dem Wvlffburrau von xuständiger Regle­rn g»stelle mltg.ieUt. 2lu» wel'^n Bcrö'kerung-- r.eilen geht ber Reichsregierung dauernd eine Fülle von Anregungen zu. Die die Deldrnttoertung bet der Rückzahlung von Schufen perichiedeusler Btt. tnrb.'fondere bei HyJvthekea. brrücksich.igt sehen wollcn. Dabei wird u a ein Erlast geletz- llcher Vvclch.istrn befürwortet, wodurch die Rück- Sihstrrg der Ayvothekrn ai die Zustimmung der lau Higer gebunden werden soll Dl« Retchs- rcgteiun, dtr diese Anregung unter Derücksichti- gu -g des übermittelten Materials eingehend p üste. gelangte nach forjfättlaer Würdigu ig aller tn Betracht kommenden Gesichtspunkte au der Aullassung, dah grsehgeberische Eingr f e der bc- zeichneten Art a^u^ehnen feien, zumal ein.* Aus­wertung ber gelchu.'d-rtcn De rüge, und zwar so­wohl des Kapitals als auch ber Zinsen, nicht in Au'sicht gestellt werden kamt.

" Sie Brennst offversorgung der Landgemeinden. Für die D.ltrierung ber Haushaltungen ber Landgemeinden mil Brenn- flösset sind für den Rest le, l ufrnlea Han.b.attd- toir.fchaf S'ahteZ (30. April 19.3> w.itere 5 Ze t- ner frei gegeben worden Die Bargermelstereieii haben aufZnforbem Dezugsschetne über dtese Olle ge au-zu stellen.

* Der Verband Hessischer Justiz- bureaubeamten hielt am Sonntag eine Dezirisvel samm u tg im .Poslleller ' In Glehen ab. zu ber Mitglieder aus ga tz Oderhessen er- schienen waren. Der Berbanbsoors.tzende Elses- Mainz hielt ein au)führliches Referat über alle Standessragen, die be otftebenbe Einsühru 'g des ReichsteiltarifS anb d e Arbeit zwischen Spitzen- Organ Hai Ionen und Regierung. Während de- na­tionalen Trauerglockengeläutes wurde zum Zeichen der Trauer die Versammlung^für eine Viertel­stunde unterbrochen An ble Äu»führungen des Bori'yenden schlost sich eine rege AuZsprache.

* Der Hausbesitzerverein hielt vor elniaen Tagen im Katholischen Verein5hau Z seine bie-jährige Hauptversammlung ab. Die uberau- -ahlreich erschienenen Mitglieder füllten dm groben Saal bi- auf das allerletzte Plätzchen. Aus diese Bekundung des ausseprägtesten Sollte- titatZgesübiS ariLs ber Vvriiyente Launspach in seiner Eröffnungsansprache besonder- hin. Der Verein sei heute eine Macht, an der man im konunu.nalpolitischen Geben un'erer Stadt nicht mit dnem Ach elzucken vv-übergehen kdnne D r Redner erkannte an. dast man beim Kreisamt Verständnis für die Rotlage de- Haurbesitzers babe. und elnsehe. dast geholfen werden müsse, fall- man nicht zu einem immer schlimmer wer­be'den Verfall bei vorhandenen Wohnraume- kommen wolle Trotzdem seien die Zuschläge zur D unbmietr vom KrciSamt noch viel zu niedrig festgesetzt toorben; jeboch nur deshalb, weil man cer Meinung sei, dah zu einer Velserun j nur all­mählich u tb nur schrittw.ile Übergeleitet werden könne Die Verechtigu xg der Hau-befltzerforbe- tu gen bestreit« man nicht So müsse sestgestellt werden, dast am Krei-amt ein günstigerer Wind w ch.', alS bei bet Surdr.'« noaltung In der vvm Mieterverein an daß KreiSamt gerichteten Ein­gabe sei tgesagt, bah die vielen armen Klein­rentner un) Witwen unter den Mietern bk er­höhten Mieten nicht zahlen könnten. Man ver­gesse dabei aber pani dast eS auch unter den Hausbesitzern zahlreiche völlig verarmte Klein- rtntner und Witwen ge'e und man verichvrige weiter bte Tatsache, di st u iter den Mietern sehr viele wären, die ein Millionen-Linkemmen hätten und doch ihren vieilei -t gun, mittellosen Haus­wirten nur die lächerlich geringe M ete zahlten. Sber das Gesetz sie zwi.tge Da5 sei eine Er- <lnung, die nicht mehr als einwandfrei be­zeichnet werden Dnne. Der Mietrro-rrtn babt In feiner Emgade einen Zuschlag von 42? Proz. als au Zretchenv bczeichnTt^ du rin sollten noch ent­halten sein das WaNergeld. ble Äamlnfeaer- oedühr und die WohnungSdaua5gäbe Diele b «1 Posten allein würden ja In Zu straft mehr aus- machen als der Betrag, den der Mieterverein anzubi.'ten wagte, ganz abgc<>-n davon, bast die WohnunrtSbauabgibe mit der Miet« gar nicht» zu tun hätte. Man wolle eben wohnen, aber nicht­ober nur wenig zahlen. Unter dielen Umständen müsse ber Hau ide'>yerverein gemeinsam? Ver­handlungen mit dem Mieterverein in Zukunft als zwecklos ablehnen. Die Hauidetttzer würden für Ihre gerechte Sach: weiter kämpfen und trotz aller bitteren Erfahrungen die ^offnum nicht ver­lieren. bah auch für sie noch «inm.il die Morgen­röte der Freiheit nach der fah elanqen drück-nden Zwa-gswi-tscha't andreche Rach diesen Auttüh- iu acn des Vorsitzenden wurde ber I-2dre5b?richt

M «--Ne Vierteljahr 1923 feftge^tzt und der Vorstand beau'tragt Er» bebn» Se« früher anzuflellen. ob in Zukunft die Veittag.'zahlu tg auf Grund ber Vrandfassenwe-le eritHflen ttnjx. Bei der Vorstandswastl wu den btt an *betbenben Mitglieder wirder- und Pro- WId: Koob neugewäolt. Dmach erläuterte ber Dorittz-nde Launspach die V- echmrna ber aefetz'ichm Miete machte hnu' au'-nerkkam. bast vielfach zu niedrig war und beäbalb R.u «^tttzung beantragt werdet müNe. hiör.t /m). dast Reparaturen, vor allem bte offenen ten O Mn l<lt Irena rareren mir in'owelt vorgenommee werden könnten, als Geld dafür etnflmge, enb empfahl freie Mietverträge. 3a

Heutiger Stand des Dollars

10 Uhr vormittags:

Frankfurt a. M. 17200.

ber Aussprache wfes Dr. Spohr auf bte Zer» fahrenhett in den rechtlichen Berhälm ifen t*.w nnb Architekt Rikvlaus erllärte, ba*i wohl 35*3 Proz aller auf bei btefigen Hauskcn:cn ein-u-ablenden 'Beträge verschlungen nx-ib n toüc» den von den Unkosten, die durch die Verwaltung ber Konten entstehen Man hätte deshalb in Deden bk Einrchtung ber Haus kontert unter» kais« sollen, ein Ausweg hätte ttch bei gutem ^Dcklen finden lassen Die Hau -bescher ttiea n:ch lange nicht am Ziel. Eine neu: Eingabe müsse sofort emgereicht werden, es heiste wettetkampsv» im Bertttüien auf die eigene ÄrulL

L^orn ottzcn.

Tages kalenber für Mitt wvch Ctabttbcoter. 7 Uhr .Im meinen Rösti* Lichripiuhaus, B^h-.cho'strast«: .Das Lted«snafl*. 2. Teil.

D ie Alices chule gibt im beutigen Anzeigenteil bekannt, bast bte 2< ninane für tech­nische Lehrerinnen, für Fröbelfche Ki,tdergärt- nerinnen sowie bte Schule für Ku dervttegertnnen das neue Schulsahr am 4. Avrtl beginnen, unb dast bis 31. b. M In erster Linie Ve.verl«.llnne» aus Hessen anaenonunen werben 2-,; 19 övlnuar Ifl dann prattische Aufnahnteprusung für das technische Seminar. Alle aoberen Kurie langte am 5. März an.

tt)ettcrvorau6saqe

Wollig bis heiter, trocken, schwache, nördlrche Winde. Frost

Ho!-er D^uck, ber über Eigland bis 3f.nrLirb reicht, bestimmt die Witterung Do leine ©;ö- ru tgee in Aussicht stehen, ist mck einer Frvstpertode zu rechnen.

Landkreis ies.cn.

Garbenteich 15 Ian Gestern Der an- fkxltetc ble hiesig« O tlgraox der Ctaa tunt Schutze ber deutschen Äultui eine i Licht- bllberubenb. bei dem er?reustcherwette un tre Ir­gend recht zahlreich vertreten war. Behandelt wurde .Die Zremdenleglon" Mit gettxinntester Au-merilamkeit wurde den Shilderun^e^ des J ig. Echternach! gefolgt, die durch Lichtbilder wesentlich ergänzt truraen. Zum Schlüsse wurde ber Bed uiung des Tage- als Trauertag ge» dacht u ib einmütig Protest erhoben gegen die Belegung des deutschen Ruhrgebieie-.

IL 2 llendors a b Lda.. 16 Ian Heut« hielt ber Dienenzüchterverejn Cumba» tal eine gut besuchte Dereinstttzung dahier auf welcher der Zuckerbezug der Mitglieder geregelt wurde. Ter vom Vorsitzenden. Lehrer Adam, angekündigte Vortrag wurde für ble nächste Sitzung verichoben

tt. T re is a d Lda . 16. Ian Die 6 a m m lu na für die Hessische Rot hilf- dahier etgao 50 480 Mari und einige Rahrungsmutel. ble unter die hiesigen Dedüriligen nahezu voll­ständig verteilt wurden.

ri L i ch. 15. 3an. Einen würdigen Abschlust fand der gestrige Trauersonnta^ du.ch eine gut b.suchte Terfammlung tn der Stlit-lirchc, in dec Psa^-rer Änab aus Dustavsburg einen Bor» trag hielt über .Deutsch-evangelisch« R o I". In fesselnden Aussührungen zeigt« der Redner, welche gewalligen Drangsal« unb Unter- dtückungen die «vangestschen Deutschen Im Llsach in Polen, in Rustland. in Äanitcn zu erleiden haben unb tote der Dustao-Adolf-Berein dort ein gvofje» Werk der Hilfe zu tun hat Ein, Sammlung für dieses Äede-weri ergab «tcvas mehr als 2000 Mari Am Redner über denselben ®egen land in bem nahe, M u s che nheim. am Olach "itiag in Birk- l a t. Auch dort touren die Verianilulungen gut besucht

Orünberg, 16. Jan. An derS-ttast« Dründerg-Belterschaln sind in der 2lad>tvom 6. Januar 6 junge Bäumchen abge­brochen worden. Aus d.e Ermittlung des Täter hat der KrelSauSjchust 5000 Mark Be­lohnung ausgesetzt.

Krcis Lauterboch.

Schlitz. 16 Ion Dom 20 Ianunr Ml einschließlich 30. Aprll' 1923 fallen auf der Gl recke Bad Salzschlirf-Schlitz die nur Sonn» und Freitag- verkehrenden Züge 2501 lV ) unb 2505 (6.) Schlitz ab 6 56. Bad SalzschUcl an 120. ab 7d8, Schlitz an 8.22 voruutto^s aui.

Kreis Friedberg.

Butzbach, 16. Jan. Eine Berscmnn- lung ber Bereinigten Sozialdemo­kratischen Partei beschäftigte sich am 6amltaq mit dem Im neuen ©emclnberal entstandenen Konflikt wegen ter Besetzung der DemeinderatSausschüsse. Die Dersammlunq billigte die Haltung der so­zialdemokratischen Vertreter im Cemeintcrat, Oie bekanntlich erklärt haben, in keinem Aus» schütz Mitwirken zu wollen.

Hesfcn-Nnffats.

fvd Frankfurt a. M. 16. (Ian. (Tn bet Rächt zum Mon ag wurden aus den G»s Ff Ix 1 s- räumen «tneS an der Bxkenh« rner Qanüti .af)« toobnenben Bankiers das gdamte Silber­geschirr im Wvrte rtri m hc als 5J M llionea Mari und alle erreichbaren Juwelen ge­stohlen. Der lrich.en Qlrixit be Stele kam der Umstand zustal en. datz bie 5ufcbä2en mit dicken Teppichen belegt waren, wodurch ter Schall auber- ordenllich adgeoäm.f! truric Unter d n Augen einer im Rachbar Hause ein quartier'en Sicher- heit-toache f-l get S m» a' natm tut zwei verwegene Siebe in der ö chersi e mrr V. n f rat)« di« Fcnsterfchriben einer Wohnung ein u ;b ft a b» 1 e n aus den 2Uutn.m für etwa 3 Jll 1111 o n e n Mart Kleider und Schmuckfachen 2 s die beiden Diebe später mt zwei Kos e.m aus bem Hause kamen, wurden he zwar von den Bo- wachungsmannschaf en ge eb n. btetc aber un er» Irebert es, die Leute an zu lallen. Aus der Villa eines Bankiers in Sachenhoufen stahlen Ein­brecher tn der letzten Rach: fast ble geamen Silberfachen Im Wette von etwa 10 bu 12 QHLIionen Mark.

fpb. Jrankfurta.M.16 3an Di« Doge auf dem Arbeitsmarkt verschlechtert Nch fortwährend Di« Zahl bet anL-mcldeH» 2-b*it#lofcn auf dem 2rbdttumt tvach'i ,u- fedends 3m Oegenla? hierzu fdeht dic Verringe­rung ber Arbeltsm-gstchkell da die Zahl der zur A^mclbvra kommenden offenen Stell«'' stetig er tinger wird Gegenwärtig beziehen nahezu 2 0 00 Personen 2 veits!os«nanterstüyung gegen 655 um bte gleich: Zett bei Vormonats