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-greifender Weise ausführlich die

Gelten der Deutschen in der

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Nenvork Deuisch-Oefterr.

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15. Januar Amtl. äio ierg.

18. Januar Amtl. Nollerg,

cn.

.. ßinen toürbigcn auerfonnlQQ durch tint düng in der öliilslirchc, ir 1118 Tuslavsburg einen lot- Seutlch-evangelifch, n Ausiührungen jeigte bet ligcn Drnngsule und Unten eiischen Deullchen Im E!l^ 1 i), in Kärnten zu erleid«

Vuslao-Adols-Ämin bod

Brief

74L85 4738,80

56140.- 8:12.10 226'i,i>5 1870,70

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2380,95

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Bries 313).- 1121.50 3230,-

6620- 23,- 16700- 77250,

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641 460,50 885$-

Geld 3070,- 11K3.5O 3170,-

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796,- 998, 636,- 452450

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2da.. 16. Jan. AeSamm. u!che Avthilfe da!-ia 4nd einige Achrungsmittel. n Dedürftigen nahezu boll-

sieu 1 sche n Hausfrauen, in denen Wote ningen di« fremden Einquartierungen sich IrÄtmachen und unerhörte Ansprüche stellen. Gr ft-Ä weiter: ausführlich hin auf die wahntoitzi-e D-ersch-vendung. die der Feind mit deut- ety-em Geld und Gut treibe, auf die Unter®

Gelb

997,50

62«.4O 74812450

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Gelb

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3201.95

298.75

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17,46

48S80

347,15

Kopf kühl und Füße warm, das erhalt gesund. Warme Füße kann man auch Im Winter stete haben, wenn man jeden Abend ein Kukirol-Fußhad nimmt Dieses hält die Füße warm und tiocken, kräftigt sie und verhütet Erkältungen und Wundlaufen. Eine Packung Kuklrol-Fußbad. ausreichend für zwei Bäder, kostet nur 200 Papiermark. Verkaufsstelle! Drogerie Wallenfels, Markt 21. 250A

Ich der steigenden Bewegung des Dollar« «t, der anfangs 15 000, später 1650015 500 ge­nannt wurde. Besonders begehrt waren Aus­zahlung London, Aeuyork und Holland. 3m Effektenverkehr von Bureau au Bureau war die Tendenz sehr fest. Am 1 5lhr wurde der Dollar 15 600 genannt.

Frankfurter Devisenmarkt.

(Telegraphische Auszahlung.)

Zricvberg.

16 3an. Eine Terfw ,laten Sozi-ldemo. rtei beidiähisli I1*

S** [ wollen.

toß. Saarbrücken, 16. Jan.

BrotpreiS ist mit Wirkung von heute ab wieder erhöht worden. Das vierpfündige Mar- kenbrvt kostet jetzt 8 8 5 M a r k, das auf Mar­ken erhältliche Brvtmehl kostet 27 8 Mk. je Pfund. Auch die Preise für Weihgebäck sind wieder erheblich gestiegen. Ein Weißbrot kostet bereits über 1000 Mk.. ein Weck (75 Gramm) 110 Mk. Auch andere Lebensmittel,

Banknoten.

ftrantfurt a.M., 18. Januar. Schwerer Noien Jrnntöllsche Noien..........

Dänische Noten Schwedische No en Holländische Noten Deuisch-Oe>terreich L 100 Kronen Äiiierikunliche Noten Englische Noien Jialiei'ische Noien Belgische 9lotett Unaarische No en Tschechoslowakische Noten Norwegische Noten Numänische Noten Spanische Noten . ..

Die Deutsche Slot am Rhein.

©teilen, den 16. Januar 1923.

GS war ein guter Gedanke der (Siebener Ih-rtsgruppe des Vereins für das I!)tutschtumimAuslande,in diesen Lagen l'rfhinecec nationaler Bedrängnis durch das |>2 itragsbrüchige Frankreich einen gut unterrrch- |rt_m Redner über die deutsche Rot am |R bein sprechen zu lassett. Daß man auch hier be- I ;i<cig war. die Wahrhert über die Zustände in >eri Rheinlanden zu vernehmen, bewies der auher- » r benllich starke Ändrang zu dem Vortragslolal. |.<t Reuen Aula, in der am gestrigen liTmtagabenb etwa 10C0 Personen sich zu ammen- Ihirten, u:n den ReichstagSa.^a. Pfarrer Korell In Rieter-Iugelheirn über die Rot unlerer B:ü- en utld Schwestern im besetzten Geb et, rich.tger ?Zeichnet im französisch bei eh en (Sebie , spre» jot zu böten. 3n etwa V/Jtünblger Rede gab

!g Korell einen llaren Meberbiid über die ege in dem vom Feinde, den Franzosen okku- I:arten Gebiei, der eine außerordentlich tiefgehende Mt.ung ausübte

3n strengster Sachlichkeit und Ruch ernheit der > urteilungsweile sprach der Redner. Er lieft zu- kchst die Rot der deutschen Randgebiete, die ; niteshaß uns durch Len Versailler Vertrag ent» l cn hat, vor dem geistigen Auge der Zuhörer riehen. Das Saarland sei durch die Ein- Hcung des Franken, also durch die Doppelwäh- ing von Franken und Mark, in größte wirtschaft-- (Ile Rot gefommen, aber dennoch halte die Be° -hnerfchaft in aller Treue fest zu Preußen und 1,11 in Reiche. Die Rot des Memellandes, in :a.i jetzt die Litauer eingebrochen sind, um der ia-je bevorstehenden, wahrscheinlich polenfreund- den Entscheidung des Völkerbundes, den !ti Redner mit Recht dasKasino der Pha- il läer bezeichnete, ein fall accompli entgegen» Mellen, lernte man fühlen, die be gische Schande h Eupen-MalmedH wurde in E.innerung irLracht, die Vergewaltigung des Deutschtums In Ri Tschecho-Slowakei, rn Deutsch - SD*fl erreich, Sudtirol und im deutschen [{gab wurde in groben Strichen gekennzeichnet, ir b dann wandte sich der Redner dem Rheinland rn allgemeinen und dem französisch besetzten ®e«= liel im besonderen zu.

SSSÖ»; Q an 8.22 vomUtügs M

Gietzeucr Strafkammer.

Dieben, 12. Januar.

Eine Anzahl Landwirte von Dusenborn hatten statt eines Wagens Laubstreu, der ihnen von der Oberförsterei bewilligt worden war, zwei Wagen voll abgefahren. Sie waren dafür vom Schöffengericht Schotten wegen Forstfrevels zu Geldstrafen von je 800 Ml. verurteilt worden, obwohl der Wert der gefrevelten Laubstreu 15 Mark tei weitem überstieg. Auf die Berufung des Staatsanwalts hob die Strafkammer das Urteil auf, indem sie ausführte, es sei ein Fun- damentalsatz der Rechtsprechung, dab die Ge­richte nur die bestehend.n Gesetze anzuwenden hätten, nicht aber selbst Recht schaffen oder te- stehende Gesetze abändrrn dürften: das sei Sache ter gesetzgebenden Stellen im Staate: so hart und unbillig es auch sei, wenn bei der heutigen Geldentwertung geringfügige Straftaten, die vor dem Kriege als Forst- oder Feldfrevel zu ahnden gewesen wären, jetzt als gemeiner Diebstahl be­straft werden müßten. Abhilfe könne nur der Landtag durch Abänderung des Forst- und Feld- straf-Gesetzes schaffen: das Gericht sei an tee Bestimmung dieser Gesetze, wonach Forstentwen- dungen, bet welchen der Wert des gestohlenen Gules 15 Mk. übersteige, als Diebstahl zu be­strafen sei, unter allen Umständen gebunden. Die Angeklagten wurden daher wegen gemei­nen Diebstahls zu je 800 Mk. Geldstrafe verurteilt. ,

Ein Urteil das den Polrtei-Detrtebsasststen- ten i. R. A Sch. aus Eichenrvd wegen Diebstahls von Steingrus in eine Geldstrafe von 503 Mk. genommen haste, wurde bestätigt. Der Landwirt H., der zum Absahren des Steingruses sein Fuhr­werk zur Verfügung gestellt hatte, tourte wegen Beihilfe zu einer Geldstrafe von 300 Mk. ver­urteilt.

Die Ehefrau S. G. aus (Sieten war vom Schöffengericht zu einer Woche Gefängnis wegen Hehlerei verurteilt worden, weil sie eine Lampe, zwei (BiFtet und zwei Stücke Gardinen, die zwei jugendliche Dienstmädchen ter Herrschaft ter einen gestohlen hatten, zum Geschenk angenommen hatte. Ihre Berufung gegen dieses Urteil tourte ver­worfen. 3n einem anderen Falle hatte dieselbe Angeklagte wegen Diebstahls einer Pferdedecke vom Schöffengericht Gi.chrn eine Woche Gefäng­nis erhalten. Die Strafkammer konnte sich aber in diesem Falle von ter Schuld ter Angeklagten nicht ganz überzeugen und sprach sie frei

Handel.

Berlin, 16. Jan. Börsen st im- mungSbild. Die ungeheuerliche Markent- toertung im Auslaute und die trüben po­litischen Aussichten haben eine weitere kata­strophale Aufwärtsbewegung ter Devisen­kurse zur Folge gehabt. Bei fehlendem Ange­bot bewirkten schon kleine Käufe ganz ge­waltige Steigerungen, nur ganz vorübergehend zeigte sich, infolge geringfügiger Abgaben, ein mäßiges Rachgeben ter Preise. Englische Pfund wurden bis 80 000 Mark bezahlt. Der Dollar stellte sich im Bormittagsverkehr auf 15 500, stieg dann bis 16 500. Am die Mittags­stunde trat eine leichte Abschwächung ein au; 15 500, die aber bald wieder von erneuter Steigerung abgelöst wurde. Die Umsätze hiel­ten sich in sehr engen Grenzen. Für Effekten, namentlich für Industriepapiere, wurden meist um mehrere 1000 Prozent erhöhte Kurse ge­nannt. Begehrt schienen hauptsächlich ober- schlesische Werte und Kallaktlen zu fein.

Frankfurt a. M., 16. Jan. Börsen- stimmungsbild. Schon lange herrschte nicht solche Unsicherheit und Unklarheit an der Börse wie heute. Der ununterbrochene Bormarsch im Ruhrgebiet wird lebhaft be­sprochen. Die große Äachfrage nach Industrie- papieren hält an. Es handelt sich nicht um Ausschreitungen einer Spekulationesucht, son­dern vielmehr um eine Art BerzweiflungS- hausse. Ausländische Zahlungsmittel schlossen

Bries 1OO2J5G 6301,60 75187,50 1112^0 30.0.15 2566.05

802,-

32O<- 3007 50

401, 163SXX90

22.80 041,00 459,15 154X38

icht einmal mehr fingen könne man ach Belieben. Tiefen Haß und große Gmpörung tute man daher jetzt allenthalben im Rhein- inte.

irü du ng der persönlichen Freiheit ich das französische Gewaltregiment, auf die I - splhesuna ter Deutschen durch mit fran» Gelte bezahlte Subjekte, auf die Ver - clgung der Beamten und aller im jf|'mtlich?n Leben stehenden Personen: kein stetes Wort sei mehr möglich ohne Gefahr,

besonders Fleisch- und Fettwaren, sind in der letzten Woche erneut stark im Preise gestiegen.

Berlin, 16. Jan. (Wolff.) Zu ter kürz­lich von ter Presse verbreiteten Nachricht, wo­nach die wegen Aufforderung zur Ermordung des Majoratserben zu zwei ZahrenGe- fänaniS verurteilte Gräfin Schlief­fen die ©träfe bisher nicht angetreten, son­dern Strafaufschub erhalten habe, teilt ter amtliche preußische Pressedienst mit, daß die Gräfin jetzt die ©träfe im Gefängnis zu Breslau verbüßt.

Dessau, 16. Jan. (Wolff.) Heute vor­mittag ist das berühmte Orangerie-Ge­bäude im Wörlitzer Park durch einen Brand vollständig vernichtet worden, lieber die Entstehungsursache ist nichts be­kannt. Der Schaden beträgt viele Millionen.

Bismarck und der Baumschuh. Bismarcks gewaltige Persönlichkeit of eibart sich dem feineren Beobachter manchmal besonders klar gerade aus fleinerei Zügen, und auf eine solche noch kaum beamtete Stelle im dritten Band ter Gedanken und Erinnerungen" macht Philipp Hordt in ter von Eugen Dieterichs herausgege­benenTat" aufmerksam. 3n einer Fuhnote zum Kapitel über Caprivi, der sonst gerade persönlich verh'iltnismästig gut axgkommt, sagt Bismarck: 3d) kann nicht leugnen, baf; mein Vertrauen in den Charakter meines Rachfolgers einen Stvst erlitten hat, seit ich erfaßter habe, dast er die uralten Bäume von der Gartenseite seiner, früher meinet Wohnung hat abhauen lassen, welche eine erst in IührHunderten zu regenerierende, also un­ersetzbare Zierte ter amtlichen Reichsgrundstücke in ter Residenz bilte'en. Äch würde §erm von Caprivi manche politische Meinungsverschieden­heit eher nachsehen als die ruchlose Zerstörung uralter Bäume." Hördt hebt hervor, dah es sich bei dem einer solchen Bemerkung zugrunde lie­genden Gefühl unt tiefste menschliche Werte han­telt:Au3 dem Gefühl für die kosmische Urrer» buntenbeit alles Seienden und Wertenden heraus fällt Bismarck dieses Urteil über Caprivi. 3m einzelnen, in politischen Meinungen und Urteilen, mag er nun recht oder unrecht haben. Entscheid tend ist allein, ob er, der die Geschicke eines grohen Volkes lenken soll, mit seinen Wurzeln so tief hinunterreicht bis zu den Müllern unseres Geschlechtes, denn diese, und nicht der falsch oter richtig meinende Verstand, geben unserm Tun zuletzt Inhalt und Richte und lebendige Folge. Der Mangel an Ehrfurcht gegenüber einem in Qafcrßu itetten gewordenen Lebendigen beweist, datz dieser Mann wohl im einzelnen das Rechte sehen und wollen kann, teh aber in ihm nicht der Dämon mächtig ist, ter ihn mit nachtwandlerischer Sicherheit den Weg gehen cheiht, von dem Der Verstand erst nachträglich erkennt, daß er der richtige war, weil er zu dem durch unser tiefstes Wesen bejahten Ziele führte."

Büchertisch.

Die andern Tage. Rovellen von Vicki Daum. (Stuttgart, Deutsche Verlags- anfiatL) Vergänglichkeit des Schönen, vergeb­liches Ringen nach dem Glück, langsames oder rasches Versinken ins Dunkel das alles gibt den ernsten Grundton dieser Rovellen. Daß sie trotzdem von weichlicher Wehmut, von hoffnungs­losem Trübsinn freibleiben, danken wir der Dich­terin, die den Zauber des Augenblicks, das Hei­tere ter Jugend und Gesundheit, den Humor des Alltäglichen sicher und rein festzuhalten und so das Dunlle, Trübe versöhnend aufzuhellen weih.

Die steuerliche Bewertung des Vermögens. Von Rechtsanwalt Dr. Fritz Haußmann, Regierungsrat Dr. Heinr. Höpker und Rechtsanwalt Dr. Richard Rosendorff. (Industrieverlag Spaeth & Linde, Berlin C 2.) Dor allem wird dieses Buch für die Veranlagung zu dem neuen Dermögenssteuergeseh und für die Zwangvanleihe mit dem Stichtag vom 31. Dez. 1922 ein unentbehrlicher Ratgeber für die Steuer­pflichtigen sein, um so mehr, als eine Selbstein­schätzung jedes Pflichtigen vorgesehen ist. Das Werk, an dem die ersten Pralliker des Steurr- rechts mitgearbeitet haben, gelangt erfreulicher­weise in einem Augenblick zur Veröffentlichung, in dem die Frage ter steuerlichen Bewertung des Vermögens im Vordergründe des Interesses steht. Ein ausführliches Sachregister erleichtert die Handhabung in ter Praxis.

Fechten im Bild. Eine Einführung für alle in Technik und Taktik be8 Säbel-, Florett- und Degenfechtens von Hans Murerv, Dipl. Fechtmeister. Mit 36 Lehr bildern auf Kunstdruck und einer ausführlichen Fechtanweisung. Verlag der Stuttgarter Sportbücher, Dieck u. Ev., Stutt­gart.

Fr. Köpcke! Mittelftreckenlauf im Bild. Mit 14 eigenen ganzseitigen Lehr­biitem auf Kunstdruck. Verlag ter Stuttgarter Spvrtbücher, Dieck u. Eo., Stuttgart.

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Märkte.

Derllner Produklenmarkt.

Berlin, 16. Jan. Am Produktenmirk! zeigte sich die Rückwirkung ter gewaltigen De­visensteigerung darin, dast Angebot vom Inlande gänzlich mangelte und die Ware auch zu be­trächtlich höheren Preisgeboten nicht herausgelockt wurde. In Drotgetreite kamen nur vereinzelte Umfaße zu ungefähr 3000 Mk. höheren Preisen als gestern zustande. Das Gerstegeschäft ruhte fast vollständtg. Hafer wurde zu beträchtlich ge­steigerten RotieruTigen in groben Posten nach dem Ruhrgebiet verkauft, auch Rährmittelfabriken und ter Konsum nahmen Ware aus dem Markte. Maismehl und die übrigen Artikel stellten sich beträchtlich teurer. Weizen, märkischen 26 500 bi- 28 000 Mk. (wild erregt), Roggen, märkischen 23 700 bis 24 500 Mk. (steigend), Sommergerste, märkische 20 500 bis 21 500 Mk. (steigend), schle­sische 19 500 bis 20 500 Mk., Hafer, märkischen 20 000 bis 21 000 Mk. (steigend), pommerschen 19 000 bis 20 000 Mk., Mais, La Plato, waggon- frei Hamburg 24 000 bis 26 000 Mk. (steigend). Weizenmehl (100 Kilo) 65 000 bis 72 000 Mk.

(steigend), Roggenmehl (100 Kilo) 58 000 bis

66 000 Mk. (steigend), Weizenlleie 12 500 bis

13 000 Mk. (steigend), Roggenkleie 12 500 bis

13000 Mk. (steigend). Raps 35 000 bis 38 000 Mark (steigend), Biktoriaerbsen 40 000 bis 41 500 kleine Erbsen 33 000 bis 34 000 Mk.. Futtererbsar 22 000 bis 25 000 Mk., Lupinen, blau 19 000 bl» 20 000 Mk.. Seratella, alt 46 000 bis 50 000, Rapskuchen 16 500 bis 17 000 Mk Trvckenfchnihel 7800 bis 8000 Mk. Rauhfutter: Weizen- und Roggenstroh, drahtgeb. 8000 bis 8200 Mk., Haser- sttwh, drahtgepretzt, 8000 bis 8200 Mk., Stroh stlohsrtlgebündell 7800 bis 7900 Mk., Wiesenheu, gut, gesund und trocken, Dormahd 8000 bis 8500 Mark, Rachmahd 7800 bis 8000 Mk. (Soweit kein anderes Gewicht genannt, verstehen sich die Preise pro 50 Kilo.)

25. Südwestdeutsche Zentral-Häuteauktiou ht Mainz.

* Mainz, 16. Jan. Heute fand bei star­ker Betelliguna die 25. Südwestdeutsche Zew- tral-Häuteaukllon statt. Es wurden zum Aus- gebot gebracht zirka 9000 Grohviehhäute, 6000 Kalbfelle, 2500 Hammelfelle. Bei flottem Ge­bot und stark anziehenden Preisen wurde bas ganze Angebot rasch verkauft. Die Preise überstiegen wesentlich die Gebote der in letz­ter Woche vorausgegangenen Auktionen.

Turnen, Sport und Spiel.

* Der Lahn-Regatta-Verband wird feine diesjährige Hauptregalla am 8. Juli in Dießen, die 3. Herbstregatta am 26. August in Wetzlar abhalten.

bt 13. Deutsches Turnfest in München 192 3. Die Stadt München hat »ur Durchführung des 13. Deutschen Turnfestes im Juli d. I. die sämtlichen Ausstellungshallen und die Theresienwiese kostenlos zur Verfügung ge­stellt, einen Zuschuß von 103 000 Mark bewilligt und einen Garanttefvnds von 300 000 Mark ge­wahrt. Die Theresienwiese, ter Festplatz, wird zur Durchführung ter Wettkämpfe mit einer 1500 Meter langen Aschenbahn, einer ebenso langen Rasenlaufbahn und 24 nebeneinander liegenden 100-Meter-Aschenlaufbahnen versehen. Die Hänge an ter Theresienhöhe werden zu natürlichen Tri­bünen ausgebaut, die hunderttausend Zuschauer fassen. "

ikirien Eroberer«

M^inlani) die Deutschen aller Stände h ft zusammengeschweiht. Der sozial- !-:mokratische Reichstag sabgeordnete Soll-

nann habe treffend gesagt, Frankreich ahne Hast es zwischen sich und iten Gebiet durch feine

(In einem Teil der Auflage wiederholt.) Gfft Shmpachie-Telegramm der englischen

Arbeiterpartei.

London, 16. Jan. (WTD.) Die .TimeS* melden: Die englische Arbeiterpartei bat an die sozialdemokratische Partei Deutschlands ein Telegramm gesandt, in dem sie ihre Shmpathie für die durch tee Be­setzung des Ruhrgebiets so schwer gedrückte Ar- beiterklasse ausdrückt.

Die irischen Anruhen.

London, 16. Jan. (WTD.) Reuter meldet aus Dublin: Gestern tourte hier ein Angriff auf das Hauptquartier des irischen Befehlshaber- gemacht. In ter Rahe des RegierungsaebäuteS kam es zu heftigen Schießereien. 3m Zen­trum ter Stadt wurden zahlreiche Bomben ge­worfen. Es steht rroch nicht fest, coieviel Verluste zu befiagen sind.

Berlin. 15. Jan. (Wolff.) In dem vvw Kammergericht entschiedenen Prozeft des Prinzen Friedrich Leopold von Preu den gegen den preufischen Finanzminister um die bei Berlin zcvischrn Zehlendorf und Wannsee telegene Herrschaft Düppes-Drelin den hat das Kammergericht das Eigentum an diesen Be­sitzungen in vollem Umfange dem Prinzen zuerkannt und den Finanzminister ve» u r t e i l t, die Kosten beiter Instanzen zu tragen. Es hantelt sich um ausgedehnte Forst- und Land­flächen im Wert von mehreren hundert Millionen.

&t. Ah

"5 "fijen.

kuig» j 1 4. 2lbri(T: ^nnnen ArZL k ^^4 todö'*>*. «,4,

Aus dem Amtsvcr^ündigungsblatt.

«* Das Amtsverkündigungsblatt Ar. 5 vom 16. Januar enthält: Wahlen zum Provtezialausschuft der Provinz Oberhessen. Ab­haltung von Amtstagen in Grünterg und Hungen. Kreistagswahl. Belampsung ter Anwerbung zur Fremdenlegion. Staatliche Detriedskrankenkasfe für den Dollsstaat Heften. Brennsloffverlorgung in den Landgemeinten des Kreises. Anlegung des Grundbuchs für die Gemarkung Hattenrod. Viehseuchen. Beschädigung von Obstbäumen. Dienstnachrichten. Gewerte-Legitimationsrarten.

LsndWirtschafl.

Die Maul- und Klanenseuche.

Erle scheu ist die Seuchr in Großen- 2 in b en und in Watzenborn-Stein- L " cAuSgebrvchen ist die Seuche in Alten- Duseck, das Sperrbezirk ist, E«nd tee Ge­markungen Wieseck. Trohe, Aödoen und Grof-en- Busca zum Beobachtunasgebiet gehören. Ferner wurde die Seuche noch sestgestellt in Ran­stadt, Rohrbach und Aulendieoach (Kreis Büdingen) und ui Wermertshausen (Kreis Marburg).

Obbvrnhvfen, 15. Ian. Da ter an­steckende Scheideka tarh unter dem hie­sigen Viehbestände erloschen ist, sind die be» hordlichrn Sperrmatzregeln aufgeho­ben worden.

Richt Mttleid und Rührung wolle er erwecken, Icrm was das Rheinland jetzt erdulde, sei als ein geschichtliches Schickjal auizufassen, ater eine Mahnung sollten seine Worte sein. Zuerst unte Abg. Korell in umfaffenter Welse mit ierr von den Franzosen so gern verbreiteten Le- : nte auf, als ob das Rheinland von jeher llicruzosisch gefühlt habe und auch heute noch Franzosen hold gesonnen sei. Kein Land in. besetzten Gebiet, weder das zu Prmhen ärige Rheinland, noch Rheinhessen, noch die !^lz oder gar das kleine Birkenfeld, wolle zu . a n k r e i ch, sie alle hätten 'übergenug von l«onkreich! Schon lange, viele Jahrzehnte vor dem ' *ge, tebe im Rheinlands ein stark a u S = prägtes deuisches Rational-- o u b t s e i n geherrscht. Beim Einmarsch ter j Manzosen habe man nicht aus Schlimmes ge= chnet, aber waS dann und nun die ganzeck :i ^rc hindurch im besetzten Gebiet sich ereignet :!.«, das sei nur angetan gewesen, das deutsche , hin l,. $r»bf l nben noch mehr als je möglich zu r liefen. Wenn die Bevölkerung im Jahre 1920

a&toerf ergab Dorten-Patsch noch mit passiven Mitteln

ÜSK z--gewehrt bäte, so sei mittlerweile unter der ' 'Sösischen Bedrückung die Stimmung ter deut-

Einwohnerschaft so geworden, datz ein i bk Qkihuiirulungtn jai 6e Baratt ft en -Unternehmen

, m < den aktiven Widerstand der über-

16. 3ntl 2In bctütiQyltigenb groben deutschen Mehrhett im be->

lin flnb in bet 2lad)tDDB ten Gebiet stoßen werde. Frankreich habe mit

i Bäumchen abge> innen Eroberer-- und Dedrückermanieren im Auf die Ermittlung der ^Möfchub 5000 Mrk De-

Mittel arreötben f2an«vHaldender, stürnttscher Beifall.)

Im Anschlag an ten treffllchen von tiefer Vaterlandsliebe dunchglühten Vortrag fand die nachstehende, von tem Vorstand des hiesigen Vereins für das Deutschtum im AuSlande vor­geschlagene Entschließung einstimmige te» geister te Annahme:

»Die heute versammelten Mitglieder und Gäste des Vereins für das Deutschtum im Aus­land geben ihrer tief ft cn Empörung Aus­druck über die dem wehrlos gemachten deutschen Voll neuerdings angetane Gewalt. Wir geloben in diesen schweren Etunten Mann für Mann und Eh.au für Frau treu zur führenden Re - ate rung und zu unseren bedrängten Volksgenossen zu stehen und mit Hint­ansetzung aller Parteiungen alles zu tun, um unser getemütigtes Vaterland teueren Tagen von Recht Und Freiheit zuzuführen."

Mit dem gemeinsamen Gesang ter letzten Strophe des Deutschlandliedes fand dann die erhebende Versammlung ihr Ente.

Lauterbach. welche Mauer von

Vn Dom 20. ImM bi.' te: Deutschen im besetzten Di---- -

ri923 fallen auf der Stitit svslitU aufrichte. Hierauf schilderte ter Dortoa i fiAlih Me mir Sonn' rnte in ' . 9 n.-.,. ovu ffi) mii Ugähligen 5_____

^nzo fischen Desatzungszvne. vi^ hin auf die ungesühnten, nie ganz ungenügend bestraften Morde, big: von Desatzungssoldaten begangen tour- ien, er eiinnerte an die D i 11 l i ch k e i t s - )e rbrechen. wobei er in objektiver Weise (u«b nicht verschwieg, datz dort manch» Deutsche Wt ihre Ehre schamlos toeggetoorfen hat, !afh ater erfreulicher weise die weitaus größte !llchrzahl der teuftchen Mädchen und Frauen stz außerordentlich tapfer und brav hatte und kan manchrs Martyrium erduldet habe. Hier ki werte ter Redner an die seelischen Leiten ter

Mieten.

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die durch

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a 1L-Dben W-:-) die m Äubnjeoieiej

-°.d 2da.. 16. 3an.

^rvereil' Lumda- DerernslNng d-hied ch cerbezug der OHitgliebe °M -öorfitjenten, Lchei 2 Dvrtrag tourte für die toben.

Das besetzte Gebiet erdulde viel für das ätsche Reich, aber es leite gerne, wenn es n||e, das) man es im unbesetzten Bater- a n b nicht im Stich lasse. Aus die Hilfe es Auslandes brauchten wir nicht zu hoffen, ie komme nicht. Das unbesetzte Batertaird dürfe lot glauben, tem besetzten Gebiet mit Worten eilen zu formen, Taten müssten es sein zur it arfung des Mutes unserer dortigen Dvtts- cvvssen. Taten ter fürforgenben Räch- ten liebe, ter toirts chas t liMen Er- elchterung. ter geistigen Befrucht U.Ng und der geistigen Stärkung. 3m eigen müsse ganz Deu tschland so fest schlossen und einig zusammen stehen, wie eite in nationaler Beziehung alle Parteien des ätzten Gebiets. Rur Vertrauen auf uns e Ibft und Einigkeit, Ginigkeit, Sinigllstt Dnntcn unser Vaterland wieder aufwärtsfüh^n. öl, mutiger Zuversicht und Treue zueinander Mlten wir bestrebt sein, unser Recht mit schlichen Mitteln au wahren und zu verteidigen. Bulle ter Feind bad hindern, so müßten wir, toi Gott und unserem Gewissen gerechtfertigt, pur Wahrung unseres Rechts dann andere