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So</»*rtrrUtDmmaTitX) FII gibt exitct be- faMl. 3n bet 3tf*tttr1<bah Ist anscheinend bte QtaW Der breitet, boft da« Streikposten. f»«b«n Bein« strafbar« Handlung sei Wer Streik, pap« ft-hl. tul t*t» In der 2kbsicht, Arbeit«- wUlige von der 2h bett abzuhallen 3r macht sich daher nach Tterorbnuna vom II II 23 straI ba r und fe»t sich der Gefahr sofortiger Fest- nahm« aut Gehört der Streikposten einem der lebenswichtigen Betrieb, an. in denen der Strerk verbot«» ist. so läuft er auherdem Gefahr, nach der gleichen Verordnung wegen Arbeit s- nie Verlegung bestraft zu werden

*4!ed*tt* «ch die QMrttWl er Mit* h

Dergeh«^ gegen di« er- 4U verantworten Haden y der UcoottQ Brandenburg ver-

Der Kampf gegen Hunger und Kälte

Berlin, 14 Lov (2VTB - Der Anbader der vollziehenden Gewalt. General der Infanterie v. Seeckl. criähl folgende Bekanntmachung

Dir Vrdeittlofigkeil und dir 'Verelendung wetter Boi kl kreis« nimmt In immer rrfchr.den- derem 2llghe zu Der Winter mit allen lernen Äbten steht vor der Tür Lu« den Berichten der Mllitärkxsehlshaber sah ich mit Genugtuung. dah dirBekämpfong dieser Lol m 11 Bach- druck und Erfolg ausgenommen wu>dc Ich bitte dl« Vlilitärdefchlthader erneut mit all« Ärtiften auf diesem Wege fortzufohirn. die Hilfsmittel der Truppe grosszügig dafür einzu- kte> zu versuchen. '

bewr Wtittt Dslktkreis« gar Mitarbeit za greHeux,

Ongste« Zwfainmenardei ten mit den Behörden, Verbänden. gemeinnützigen Vereinen, amthdi n und privaten Wohl|ahri«st eklen ist frlbstver'.ch- ltch erforderlich Ich erwarte, das» hierbei die VMttLrbef,hl«daber da« treibend« Siement sind aab ihre Machtbefugnisse, die durchkeinerlei du r « a u k r a t i sch e Hemmungen beengt find, erforderlichenfalls rücksichtslos einigen Lebe» der Lebensmittelversorgurig halte ich für befeebrt« driagiich die Beschaffung von Heiz­materialien bzw bte Herrichtung und Be- retflkfUme von heizbaren VLumlichkeiten zum Stimebmm der Spellen, zum Lusenthalt während de« Tage« und zum llebernachien Frauen und Kinder müsse», soweit irgend möglich, davor ge» schützt werden, dah sie bn kommenden Winier un­heilbar« Schaden an der Gesund beit erleiden Die Beschaffung von geeigneten Läumlichkeilen dürfte in vielen Fällen auf Schwierigkeiten siosten und mich« ohne di« Lnwendung von Zwanqomast- nabmen mdglich sein Ich ersuche die Militär- befehtshader, hierbei von folgendem Diundjotz a»«gehe» zu nmsl«

3h fcHattti eeb kostspielige Lust, hrtlttt ist t» De»lfcht«d von Heal? kein IflHL Alle Gaststätte» «b Stabl'ssrmeut«, Mt Hefa Te»de»ze» Mene», foger.. Schirm. rigWr, Sikörsttide». Tau zpal äste ufw sind bl erster State geeignet, che« LämMlichkeitem e* Uibheniini Ichtrni-en der Fürsorge für dir »etlrtbeeh Bebälkernng bi der Gestalt voa -WM»*en, DollssPeiseanstelten, Värmehal. le» lieber»acht»gsränme» z»r Der.

figxeg ge stellen.

Den Inhabern bermtlger Lokale ist Gelegenheit zu geben, diese Umstellung unter eigener Leitung, unter möglichster Beibehaltung des bisherig:.\ Personal« vorzunehmen Machen sie bicrvon keinen Gebrauch, so wären die benötigten Bäume und stücheneinrichtungen zu beschlagnahmen und den entsprechenden amtlichen und prim*n Fürforgefiellen zur Ausnutzung zu überweisen Ich bitte hier ganz energilch vvrzugehen und erfvrderlichsisalls vor Hörten nicht zurück- rnschrecken Die Erhaltung der Vvlksgesundbei' ist l«enswichtta. dre Erhaltung derartiger Betrr.che aber nicht Die Durchführung dieser Mahnahm:n bitte ich nach Möglichkeit zu beschleunigen und mir tn den Wochenberichten über da« Deranlahte zu melden

Der Veichshaushaltsplan in Goldmark.

Berlin. 14 Von <WTB > Der Fninz- v«Ut sche Ausschod des vorläufigen Reichs t I* schastsrates nahm Cldung zu der Frag, oo und unter weichen DorauSsezungen beim Zullande- touane* einer stabil! fier Im Wirtschaft und einer wertbeständigen Währung ein in sich balan­cierender Stal in Goldmark ausgestellt

werden rann Der »«na) ter flauer Dr £uiq erklärte, neuerdings sei im F-nan.,Ministerium ein Uebergangsbubgel für die 3eü vom 15. Lovember 192t bi« zum 31 März 1923 auf- (jcfldlt worden dessen Desamlausg iben im DrM- narniK für 4> . Monat. 196o 78 1 innen Mark und aus da« 34r berechn«! 5216 Millionen Mart beli agen Loch 21buig der Lesoldungszuschü' e, der Cteutrübertpeilimflrw und der Lepai at ons- zahlungen sowie der Ausgaben für Verzin'ung und Tilgung der Lefchslchuld ermähiqen Np die Beträgt auf 1107 bzw 30D0 Million n gegenüber der Schätzung In der DenNcknit «in Mehr Djn 8.0 bzw 600 Millionen Gold nark Buip hält ins- bdenbert die vorgesehene te.lweise 5)f jung durch bw Slenereingüng, kür zu optimistisch und dteienige durch Inanspruchnahme der Lenten- banffrebile al« diesen zu erschöpfend

3»fannneHfaffenb gelangt er zu der Luffas, fmig, bah dir Balancierung de« Gtats für die tteberg«g«zett nicht gewährleistet and für später sehr zweifelhasl fei, wrrm nicht dir Lu«, gabeifeile buch größte Sparsamkeil auf da«

ÖNtzerste Mas, Mrückgeschraibt werde.

Lach einer 2luslprach? über bre mit der Frage dcr Ausstellung des iAvidetatS enz verbundenen "Pro- Ur me der DeckungSmogiichkriien einer Steuerreform, der Sinschränkung der S l aa I «a u « ga be n un> der Bal incic - rong be« Slot« gel inst« der Auoshuh zu ter übereinstimmenden 2us'iss,ing. dah es eine leibstversiändliche Lciwend'gkeil sei, dah ein in sich di lancierender Stal schon j c n i in ® p I b - markaufg, stell! w rd Sr beiullriql c'ot) d.n Dorfitz en !>en dir in bei D bitte au g tr.-t nen Ansichten über die zur Bilancierang ce, Sta's eisorderliche Durckiluhrung ter Detungo- und S euerresorm dem Leichtsinanzminist r c rmiegen und ihn um eine Dari eg in, seines Slan)pu,ikte« vor dem Ausschuh zu ersuchen

Ruhe in München.

TU ü ndjen. 15. Lev iWTB > In bet 2.vi- d.«Hauptstadt ist die Luhe wiederg lehn Ss I-e s,ch .iu.b i. 211 r ging ivr Bevölkerung ul i iic lebten Sr.ig u| e gclejl zu hab n. t;nn -m Laufe deS Dirnsiug und um Miuw.ch tarnen Ansammlung n nicht rn.hr r r Am 2!liliwvch tonndljfl nut cn weit t Op:er dir öfie>.cr:i rot der Lesid.-nz zu. Luhe befallet. Blanke.« flieh war las Siaucrgd-'lflc Lei der Brrbie.i- nung ier Lciche ic« Mi tcL.iCt« des .Völkischen Verdachter«" von Sch ubner-Richter B.-le Olli/i-re, Studeni n un7 Tiilglicbei der r alionalistisch n Sluimableilit 'g waren clichie.i.'n 2!m Sarge sprachen L u l n d o r 11 und be; srü- lere 2Hi.iili.r Roth Du l Ha idau l g n auf den Sarg b I u;rtcn d e ana>.lenden Fuh.er, un­ter tKnxn sich stapitänleuiaani chhrhnidi te- sand, ter nationalen völkischen Bewegung zum Euflc zu verhelfen

Ob.rlandrsaerichtsrat P o e h n e r und Ober- amtmann Frick, die in Schuyhaft genommen wa­ren, sind nunmehr vor da« ordentliche Ge­richt gestellt worden

Die kommunistische Agitation.

Berlin, 15. Loo iPriv -Del.» Die .Deut­sche Aertarng" meldet, die polizeilichen Lvchtor- .ungern, die im Fulanuneaihang mit bei kürz­lich, u Berhastung kommunistischer Kurierein KottbuS ongesielli wurden, hät­ten den Beweis bofür erbracht, bah rin? groh- zügige kommuni st ische Agitation übet da« ganze Leich int Gange sei Wie da« Blatt millcill, a>u" dra in einer Dasiwirl- sch it in der Löwenstrale in Derii.i 16 Pcrionen er.haftet, die über erbe lich? Dollarbeträie ver- fügien und brjt Aultroz ha! ei sich nach Leichs- wehrgarnisonen zu begehen, tro mit den örtlichen Führern ter Kommunistischc'i Partei Lückspra«^: genommen werden sollte ®8 kennte weiter ermittelt werde.,, dech in Berlm eine be­sondere Zentrale für die Aktion ringe- ti<f :cl ist. In dieser wurden von Ärimin.i'.beamlen mehrere Personen sestg n . nme.» und gewichtige« Grhrimma.erial betchlagnahmt, auS dem heroor- gch:, dad auch die kommunistischen 2lbgeord- nelen Eber le in und Deschke in diese neue Bewegung verwickelt sind.

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Baldwin und die Labour-Party.

London. 14 Lov iWolfs > Der Mist- lrauensantrag der Arbeiterpartei, der am Don­nerstag im Unterhaus zur Erörterung gelangt, beiagi, die Legierung hab, es unieilalkn. sich mit den dringendsten Erfordernissen der ArbeitSlo'en zu befallen In dem Antrag wird da« Bedauern darüber ausgesprochen, bah die Legierung nicht imstande geinelen lei. eine nationale Politik zu versolgen. die geeignet gewesen wäre.

»ei ®efliB des Landes nach aiftei wieder $xr Geltung zi bringen eib den rntematio« nölen Frieden und Handel wiederhtrzustellen. Feiner wird ein Wahlkumvl über einen un- bekannten Schntzzollplan und über die Letchsvor^ugsb.-Handlung rerutteilt, der von Ka­pitalisten im «igelten 3nierdk erbricht worden fei und dazu führen müffr. die Ätrfte, des Lebens- bebatk« zu erhöhen und antisoziale Schunzoil- kmblnaiicnen ins Leben zu rusen

Die beiden vereinigten llbei aIen Grup­pen haben ein Mir.iseki vecäfseniiichl worin es beißt, die vereinig en Liberalen leien enilchlosfev.. die Lkcinungsverschicdei,heilen te. Vergangenheit zu vergessen um eine ausreicheade Anzahl libe­raler Äanbiöxtlen aufzuliellen und eine libe­ral e L g , c r u n g zu ermöglichen Man glaubt in voltkilchen Ärcien, dah eine vollständige Ver­einigung dec beiden vr,i Brldwin und übamb i- Iain ,geiubr!en konlervativen Gruppen r.ut eine Frage von wei.igen Tagen ist

Tie javanische Nesormpolitik.

D v I > o. 14 Lov «Leuter i Der Premier­minister Lu vor xinei Äonfcrery ter Gouverneure und Präl<kten tie Politik der Legierung dirge- kfli vi< umlisti in der Hauptsache ti.1 Einsub- runfl «» allgemeinen Wahlrechte die V^iminderung k.i Aufgaben und die Förderung der Landwiitschoti und te« Aul> enhant eis Der Prernicrmini'ier l.lenke di. L.ttvendiglrlt strenger Svarsam- feit im östefkliichen und privoleii Seien

Ter Worowski-Prozeft.

Lausanne 14. Lov. sWDB s Der G niet Advrkat Aukerl der B , r > e i d i g r Pulr- n i n «. v.rheniichte -unöchst tie D,t der beiden Argellagten. ti. einsack ein 2Der£ indioidueller <S«ierf iU il vrillnnch: Hütten, nach 'i. ädi- lcktirget.chiigkeu Dir1 igle. In mehrsründigrt Lete gikih.lie er ieitenick rsllich den BollckewismuS. irr sckiimmrt als i3«an*mu«ci und der viele Schand'.atcn i t^ibe Die DoilchewistS

s« cn I" n . gefiüit, um die Alliierten v i ttrakn. und il?:.- Regierung sei eine Bante von Räubern und Mördern. Als 21uberl den crmcibeicn Werowskl und die c j ?/l n rustilch n Teilet.-mmilfare aufs heiligste t s -impfte, txrlieh ter ruff |jje 2ldnekai Dschlcn» rr,i den Saal, intern er gegen dir Beleidi­gung feint Legierung pto estienc Auch tzr krmmunistifchc Verteidiger Welii zog sich zurück.

Kleine politische Nachrichten.

Der Inhaber der voUzies enden Gewalt Genera^ v Seeckt hat au« Grund der Verordnung des Leichs» Präsidenten vom 26 9 bi» auf weiteres die Her- flcflung und den Vertrieb des DcuIschenTagt- blatte«, da« in feiner Lummer 161 vom 13 11 die Leich-wehr zur politifdien Slellungnahme au!- forderte verboten Das Verbot gilt auch für jede Zeitung, die als 6rfah für die verbotene neu herausgegeben oder ihren Beziehern zugestellt wird.

Lach einem Befchluh des Ältestenrates des Leichstngs findet hie nächste Plenarlihung am20.Lovember statt. Aul die Tagesordnung wurde auf)er kleineren Verträgen mit auswättigen Staaten die pvlililche Auslvracbc gc|eht Am 17 Lovember vormittag» tagt der Auswärlige Aus- Ichuh

Das niederländilche Lote Kreuz veröstenilichlcinenAufruI, In demalleOrganilalioncn, die in Deullchland bereits hilfreich tätig lind, au1- flelorberl werden, sich zu vereinigen, um die ll .ier- stuhung einbeilsicher und wiakungöuoller zu gestalten, belonders im Hinblick auf die geplante allgemeine Sammlung, die die niederländifche Zentrale für die deutfchen Fetienkinder veranstaltet Vom 22 bis 24 Lovember soll ein W o h l t ä I i g k e i t s- bazar zum Besten deutscher Kinder staltsinden.

Die Lübecker Bürgerschast nahm ein Mihtrauensvotum gegen den Gesamtscnat in namentlicher Abstimmung mit 42 gegen 34 Stimmen in zweiter Lesung an Die Soziaidemo- traten und Kommunisten stimmten dafür, sämtliche bürgerliche Vertreter dagegen. Wie verlautet, wird der Senat die Meinungsverschiedenheit durch einen Volksentscheid zum AuStrag bringen.

Der bekannte Volkswirlschastler der Heidel­berger Universität Geheimrat Pros. Dr. Eberhard D o t h c i n ist in Dahlem bei Berlin an der Grippe gestorben

Lach einer Meldung au« Madrid werben durch eine Verordnung die Kammer - undSenats- kommissionen sowie die Hausordnung in beiden Parlamenten aufgehoben Der Kammer- und. Scnatopräsidcnt werden ihresAmteSenthobcn

Die Fideikommisse im Hessischen Landing.

Darmstadt. 14 Lov (Wg 73eibang.) Reqferungstilch die Minister Hcnnch und TUab Eine Anfrage be» Lbg Diehl-Hoedweis«! sBbd tetr Verbot von Kartoilelaussuhri^ Tausch gegen Kohlen, cranbert Tülntfier 2taab dahin dak die Legi.-rung aus prinzipiellen E runden >6de 2v»stuhr ablehnen müfl«.

Die Abänderung des 5«lbber«lnl. gungsgeseyc» wird ohne I*batle ang^ nommen.

Es folgt bi, Beratung der Regierungsvottag, über die

Aiflösung der 5amiliniflb<lteweiffe.

Im Mai 1Q19 Hot bai Ministerium bet Justiz den, Landtag einen Gesetzentwurf di< lhbei'uf unq des tideikommi>fari'ch-gcbundrn.-l- E iu 'dde'ives in den freien Verkehr betrtflenb

-qt. der aber unerledigt geblieben Ist Di l -'st'chc Regierung hat nun im Uüq tX Zs ein.n neuen Entwurf dem Landtag vvrgelegt, be­tet 7c^cnqcbungsau«schuh beraten Hot Der tt.n- nuil 11.ic* t sich in (einen Grund,ügen an d - preuk! iIch « Regelung an. es soll abe diele Regelung anders al« in Pveuhen. ntch: burd Veividnunq. fonbem durch D, feh erfo! qcn r.-r Antchlust on Preuhen Ist auch durchaus bricduifli, da von den 49 hellilchen Familien- lideikommisten mehr alS die Hällt« al« log»- nannte zwilckenstaatlichc FamiiienlBttkvmmlsle

jg eict auch in Preusten liegen Der tn Poeuhen iinh auch in anderen Ländern bereits getroffener )legx ung enlip.vckend. Ichiägt daher auch lx'li'-ckr Tkegieiung eine allmähliche Auf­lösung vor 3t fall aber nur noch ein Lach f 2 lg « faH zuqelafsen werden, während Preu 1 * unter i-'en Voraus'eyungen auch raxt einen -w.inuiligen Lachfolgefoil zuläht

Abg. Vvrncmann sSoz.) gibt namen« feiner Fr.,k:ion die Erklärung ab. dost die Vorlage nicht befriedigen kann weil str nicht das erreicht. nx:S in der LvichSveisafsung niebergclegt IfL

21hg Wünzcr iS Vp l Der Deist der Her- f.ilfung ist ohne allen Zwriiel die Auflösung der Fid.ikomwisse, nicht deren 2lufhebuna. Meine Frallion steht auf dem Boden der Vorlage.

Es handelt sich h er um Iahrhmtdertt alte- den und erworbene L«hte verschiedensier 21a» tur, die man nutzt mit einem Schwertstreich zer­schlagen kann

llcbcrQll und zu allen Zeiten m denen dir AB- 'xbunfl ter Fideikommiffe befchlossm wurde, haben sich die gröstten Schwierigkeiten ergeben und auch die Staaten, die sich auf dm Baben der Aul- lubung (tei len find zu einer Aullö ung gekommen D-.s lieg: an der innigen Verknüpfung der Fidei- kcmmif mit unterem gesamten DiNscha'tS- und Leä : »wefen. Fiir Hessen hnb die Verhältnisse be- fvnd.ro sckwierig weil ein groster Toll unsere; Fideikommisse na® Preuhen hinüberfpHL Wolf ten wir andevs vorgehen wie Preusten. würde ein Lhao« entstehen das unentwirrbar ist. Die Anträge Bomemann wollen niehts anderes als eine Enteignung des Grundbesitzes Hc find für uns unannehmbar, weil fie der Reichs- ver*a'sung widerstreben, 2!uch da« Erbfvlgerech'

.11 der Abg Bornemann anders regeln b,iu. nu1 heb.n Das ist so, wie er es will, lechtlih nicht möglich Devarlige versteckte Svzialifie- rungSverfuche werden wir nicht mitmachen.

2Ibg Kindl iDntl > Die Fideikommisse sind viclläch unbeslritcnes Prtvateigen- t u m ES hat fernen Zweck, dast eine Volksvertre­tung lich dem ausseht. dast die Gerichte ihre Br­ick lulle wieder aufheben. Was die Anträge Borne- mann wellen, ist aber au6 zwecklos An mancher Slcllen Hal bie Tkachfrage nach Siedlungsland schon heule stark nachgelassen.

Die Zerschlagung de« Grobgruudbesiheö würde unsere Ernätzrungslage nicht bessern sondern sehr berfchlechtern.

Wir schädigen die deutsche Famllie und damit Deutschland und seine Kultur.

Abg Lest (Soz ) und Bornemann (Soz.' vertrecn nochmals den Standpunkt Ihrer Fraktion Eine Anlehnung an Preusten sei nicht notwendig weil sich die 2lnträge Botnemann nur auf den hessischen Teil der Fideikommisse beziehen In erster Linie sollte gerade der Bauernbund für un­sere Vorschläge stimmen

2lbg Werner (Dntl.) TDeirn von der Lin­ken behauptet wurde, dast den Lechlsorganisa- Itcncn Geldquellen au« den Kreisen der Fidei- krmmistbesitzer fliesten, so ist da« salsch Untere Eifolge liab einsach Ihre Politik feit 1918 Sie vergessen . welche Bauernleger in Ihren Äreifen fitzen und Ihre Dekbquellen darstellen (Lehr viel; ig' recht« Lachen link« j 7Uan schunpf! auf den Grafen ja nut wenn er im anderen Lager

Vor 10 Millionen Jahren.

Bel twn beiden mische Museum für

Sand über bie 3cugntfi« der 2>or- bes 21u»[r>fnung#- und

Giv, amerikanische Srp«diiion, die die M o n- aolci nach vcrgefchichllichen Funden kurchfuchle. hol überrafchenbe und cin-iaJllfle Soffilicn entbtdt. tarunter auch $ t n o 1 a u r i e r - CI c r. Ne ersten ihrer Art ®tn ausführlicher Glicht der .Times" bietet nähere Mitte langen über die­se« btlneutfame Unternehmen Bereits vor einiger Zett (piach der Pasäontolog-e, Pros Henry^.^air- fiel» OCLorn. tk Udxr»eug ing aus. dast Miit l- asten in Unetten die Helmat vieler j-lcte g.- wesen fd unb M) Ne geoisuchen und ntmati- ,d<n Tterhällnisie m kiesem Lande der Erhaltung kostbarer Fosillten bckonder« a-nstig ^"7"ustten Während nchnlich in anderen Teilen der Erde d e Tcrftdnerunaer In die Sel«Tnallen etngc'chlssten und daher sehr («töcr zusänal'ch

Monaviei ein aroh^ sandige« Platewt ohne hohe Tty* und fast °ha« Miste, zu, .Kalkung der Fossilien geeignet wte kein anderes Landestch Schichten von 6<n_----

ftt legten und die Hih« den At Berstetnerungsprvzeh besorgt« ♦tixMitonen. die da« antrnlanl,-.. Mtturgeschichl« nach Lhlna entsandte, machte Pvoi^ Ärtman A^rew« einen Mtecher ^u ^Bevde nach der Mongolei und empfahl die Wüste G» b ifür bU dritte chw tische

feem ausgerüstet wurbe ^s ve^angene Iahe fi*6 mit borbmttenb« ^lrbei^^ indem man LteWüste kreuz und qoer nach den betten Fvm- Itenlagern l«^<ucht« unb bte ^rw«vdnur tflttDoaen au «probierte Ans Grund Vieser Zest- dann die jJM* «r das dtes- GrtoTuirterwN* an dem sich

Str bex SOetr Andrews der Paluontolog, f---f be ZeoÜWC Mf Topograph

HvrrieS sowie zwei As'istenten, em Photograph und «wei erfahrene Kraftfahrer bcleUigicn Die EkieLitivn b^lanb aus dr.i Automobilen, zwei La'ikrafiwagcn und cm.r Karawane von 70 Ka­melen Man ging von Kaigan aus. reiste zunächst l s Erhlien. k a« auf der Hauptroulr nach Urga liegt und wo schon Fvslllirn gete-'-n waren Von tert lurchquerte non dir Wüst Gobi b« >u cimm unbekannten Fleck aus ter Äacu. in 44 Drad Breite und 102 Grad Läng., etwa 1200 Km n ter Lustlinic von Peking entfernt 34 m-isti.n uii» zu tiefem <)icfe LOO Km Einod: üb.rtDunbai tr- r- den. in ten.n Wasicr uno Gras lebt fpärii h ivaien. Die Kraftwagen waren mit lltahrung für iliKr THonat und d.r ent'prcchrndcn M ngr Pe- trclcum beladen Line Hilfskarawane sollte wei­tere Tghrung und Brcnnstoss nachbrmge>. Vier Weck-.n lang arfcciUtc man an Ort und Stelle und grub bedeutende Mengen rrn FoNilien auS Al« ober bann die Karawane nicht ankam. geriet man m grrst« Lot. da man fürchtete, fie sei von Lau­dern abgefangen worden Llucklicherweife gelangte tie Ersahkarawane doch nock. rechlzeitig an. fie war durch bie ungewöhnliche Trockenheit zu Um- wegen gezwungen worden

5Xc Arbeit vollzog sich in der IBeift, dah jedes aufgefundene Zvsiil mit naffem llllehl be­streut. in Leinewand gehüllt und in eine Kiste Zusammen mit Karnes haar verpackt wurde Heun Tranen Fossilien konnten auf diese Weite ab- IranspvrtieN werden, und. dabei erwies sich die Verwendung de« Kraftwagens als austervrdentlich nützlich, der in der Wüste ein ideales Fahrzeug ist. um arohe Strecken rasch gurüdAulegen jno grobe Lotten zu beffrrttem Der aufsehenerregend­ste Fund waren Wer von Dinosauriern, di« vor 10 Mill «men Zähren etwa gelebt haben. Dte Sier, mehr al« an Dopend, befinden sich tn verstewer»

fern Zustand und beweisen, dast diese Leptisien ter Urzell wirklich A.r gelegt Haden, was man l.«her nct nicht sicher wustte 5 der Gier fanden sich an einem Platz und 9 an einem anderen, wahrscheinlich an ter*.Iben Stelle, an der sie vor Zahrmillionen von ten Eltern in den Sand gelegt waren, um von ter Sonne ausgebrütet zu werten. Ganz in ter Lähe ter 5 Eier, mit dem Hinterteil nur 2 Fust von tem Lest entfernt, wurde tn« vollftänl.g. Sf.l.tt eine« Dinosauriers gefunden, in einer Stellung, in bei die Eier gerade gelegt fein muhten. I.vor ein Santfturm Tier und Öicr bedeckte, um fic fo lange Zeit vollständig zu er- l,ilten Ein« der Eier ist in der Mitte gebrochen, und man sicht hier das weiste Embryo-Ske­lett eines ungeborenen Dinosauriers, eingebettet in ttc rötlick e Sleinmasse, in tie d'S ®i durch bi: Laiur r. rtixintclt wurde Die Versteinerung ging fo vor fich. tast tic Gier, die in em gefchüytos Lock g. legt waren, von einer dichten Sandlchicht üi.rw.h! u>iirt;n; kas ausgetiocknetc Gi zerbrach, ter Sant riefelte langlam hinein und füllte den Zwifckenrium aus. ve.i tan 71: Flülflgke.t Der- künstele S-i it umgab bai Ei mit einer neuen Schale, unter der tie Versteinerung ungestört vor fick, gehen konnte Da» Innere der Lier besteht nun au« weifzem. roilichem Fel«, ter mit den Lantmasfen in der Färbung übercmlfimmt. unter denen . > gefunden wurde Die Gier müsien ur- fpmnglich weist gewesen sein und sind von einer giassres'enden Art der Dinosaurier gelegt

Dir Erpedjlivn, die eine groste Menge bisher unbekannter vvrg«schichtl-chrr Fosiillen gefunden Hal. rrbrochle den Beweis, dah bie Mongolei wirklich in der Urzeit etn Mittelpunkt des Z teile beut war. von dem tie Tiere nach aobere* Teilen ber Erdoberfläche auswanboten So wüht nM 70 ftyW iinh

12 vollständige Skelette von Dinosauriern dc verschiedensten Art gefunden, die vor 105 Mi! Honen Jahren lebten Sie sind nach OSdoms An sckiauung die Ahnen ter Dinosaurier, die man ir Montana gesunden Hal. und muffen auf der Brück ter Behring'trahe. die erst vor etwa 250 090 Zähren untergegangen fein soll, von Af ien nach Amerika hinubergewanderl f:in. Auch »ahsreiche Fossilien ovo Säugetieren Dj: ten gefunden, die den in llkordamerika entbcrt'c« Fossilien verwandt sind Man hofft bei weiic " Giped.tionen. tu in diesem asiatischen . Fossilicki Paradies" Dtrgrnommcn werden sollen auch nrd> d n Ah um des vierzehigen Pferdes zu enlbedn und auf Spuren Den primitiven Menschen stoben, die. wenn auch nicht zur Zeit der älterer Lcptilicn. fo doch zede"^ll^ in der Gpvche der fpäter auftretenden Säugetiere gelebt haben

Efektrisih« Dehandltmg bet Tuberkulose

Die Aerzte be« St Mary-Kranken Hauses I1 Hoboken in den 'Bereinigten Staaten haben nach einem Bericht der .Umschau" bemerfcnerxrte Srrclgc mit der Behandlung ber Lungenfchwind- suchl durch Elektrizität erzielt. Da« Tvettahrer be­liebt darin, tast mittels Platten, die auf 2>r1,1 und Rücken de« Kranken angebracht toerifr-n <,n hochfrequentier!er 'Wechselström durch dte Lung«-' aesührt wird, der -.in Aus brechen der - Jj * oerkeln v rurfacht Mehr als 30 Lungenkranke, bie sick Ichon in den letzten Stadien befanden, s'llen dadurch aus be-i Weg ber Besserung g«* bracht werken sein Da« Verfahren, ba» zweimal täglich wiederholt werben muh. stellt keinen ®r- fatz ber gewöhnlichen ärztlichen Behandlung dar. sonderr. ist nur ein, wichtig, ttmäaung ber a» beten aageHenbeten THttteL