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Kr. 269

fn<re n« icglfd), aofcer Kenn- unb 3»i»rtao*. ft\ CxrSomstogsbtilaqf (^c^tner^omilicnblfltlfr Peche»-Vez»q»vrel, |35 unb 15 Milliarden 51ark Irägerlohn, . vch t 'i.td)trr|a einen einzeln, xnmmern ins olgehöl er er Gewalt. st ern prech. $n|d)tüfi< fürbteSdirift- rfiuno 112. für T-errag ,nb <ß«id)äfts|leDe 51 «.i.|djri|t für Drohlnoch. ,^1'nLnzeIger »letzen.

I?o#fd)fdtonio:

ncntfnrt e. M. 11666.

175. jagtgang

VonneMag, 15. November 1925

GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Dmd mb Verlag: vrühl'sche Univsrfitätr voch- mb Slelnbnickerei R. Lange in Sietzen. Schnftlelttmg unb Seschäslrvelle: Schulstratz« 7.

Xeeebmt Inzrige» t<rbtt Itigtinummn oi« gern Nachmittag vorher ohn»i«d« DerbinbUd)k<U- Exil tirl mn» yvde nir nötigen o 27 mm Srette önL Grundzahl 55 Ulk-, du$a> 70UL, f. Hekla mt» Anzeigen o 70m n arme 225 500 m<a. bd)ien«i vlaqoorichntt ZJ-, Mu|- schlag. - tteraniworttich tut Politik u. Feuilleton. vr Friedr Witt) Pang«: lüt den übrigen X« Ernst dlumid)«in, tut den Anzeigenteil Han» Ö<di, lämtli ch in Siezen

Jur Einführung des Goldlohnes.

'Beim Uebcrgang tum Goldlohn kommt der Vereinbarung einer richtigen und toirtldKiftlid) ragbaten Lohnhobe für die gange Zukunft brr deul'chen Wirtschaft enrlcheidcnbe Bedeutung ;u Die deutsche Wirtschaft rcrldflt nur noch ub.-i geringe Goldbestände Sie kann neue Goldwerte nur noch Ichafien und au« dem Ausland heretn- srtngen, wenn he aut dem 'Bkltmartt ton« 'urrenzsähig bleibt und die verlorenen Ab- tangebictc wieder juiudeioberl Da« Hal tut Vorausfetzung daf> wir auch im Lohnkonlo billiget produzieren müssen al» da« Ausland und im Frieden Deshalb muh der deutsch« Lohn al« Aoldlohn grund'ahlich unter Friedens- dohe liegen Ao» vielem Grunde kann bei den berzeitigen Bei baltnifsen für die Goldlvhnsctt- i.-pung der auf die Weltleuerung zurüdzulührrnde sogenannte Goldentwerlungsfaktoi keine Anu-en- bung finden, den dte Gewerkt «ha st en in Form eine» Zulchlage^ von etwa 50 Prozent au* den >rieden«miuimallohu haben wollen Ein einheil- lidxr GeldentweiNuugstallor aas dem Weltmarkt i*t aber nicht zu eimiltcl.i Der Pirn» der Well- marftartifcl. die im deutfchen Äonlum verbraucht werden, hat sich gegenüber dem FrieDtnsprei« durchaus verschicke r entwickelt. Hierüber geben besonder« die Preiskurven des Grohhand.'.sinder an deutliche« Bild Ein Goldenlwertungasaktor Steife nach oben treiben Die Inlandlaaskiaft wird m;r dann zur Geltung kommen, wenn wir irt« selbst durch zu briien Gt 17 lohn die Gold- etner deutschen Mail ill ausweislich de« Preis- tnter rm allgemeinen auch heute noch qr5f)cr al« die Kaufkraft der Gtldm.rrl aus dem W.ltrnnrlt Schon vor dem Kriege konnte man in De nichland für 4 20 Mark 1 Dollar mehr kaufen al» in Amerika. Deshalb waren fchon vor den iege die Löhne in Amerika und auch in Holland hiwr al« in Deutschland Wo beute (im irclcr.li Aen verursacht durch die Warenknappheit) die Deutlichen Inlandvreise in Gold ausgebi icti eine cir-u- lirche Teuerung gegenüber dem Frieden ausweisen. cruh auf die für da« gesamte deutsche Doll nach verlorenem Kriege unvermeidlich gewordene Aot- tnenbigfeit enter Einschränkung int Der brauch solcher Güter gegenüber der DorlriegslebenShal- tung hutgewiesen werden Dem Oclbenttoertung«- fottor gegenüber ist fchltehlich von wertgehendlter Aedeutung der Umstand, dah auch die Woh­nung « m i e 1 e. die ». D in Berlin sui Tic aerober höchsten« da« 70millionensache der FriedenSmtele aoe macht, und immer erst noch einen geringen Bruchteil des Ulte? an teil« beim Lohn o.r Vor­kriegszeit beträgt Dadurch wird der Gotke.itwer- tungsiaklor für andere Güler des täglichen 'Be­darf« zum gröhten Teil ausgegtich.n ? t An­gleichung der heutigen Mete an di. Friede, i o )- miete ist im Laufe der nächsten Monate alim.ililich zu ernxtr'en. Wenn die dann lomme ide Mie.'- flcigcrung auch noch aus den Lohn übe, nommen werden soll, ist e« er t rech notwendig den Gold- lohn heule entsprech-eud n edriger zu vereinbaren, um so in naher 3ufumt eine Ü?bc fd'rei u ig 'rj wir.schaf lich t a bare i G ; lobnan e l . vm d) teil unfe.e Konkurren !.ih-g ei zu e hl d a

Der Südgang der der sch'N Produktion, dre -ahlenmähig out höchsten» / I csTkrh i. g *: i r ?' au schäften i't m g ans den Se.rllohn b.üaen Auw bei Goldmarke t loknung tarn der Der:lohn dos einzelnen Arbei er« nicht gröber sein, a < es der auf den Kopf der Be. ol!e>'ing zur Der eilung kommendcn Gütermenge entssriau. Die Veut'ch Wtrksch ist ist fc < b g mich- für die Sicher r g der Währung undfui die krep.rra.ivnen Auch die deutsche Arbci nehnic.sch i 'null einen 01 : .1 Alt diesen Sicherungen in der Höhe ihres 7tcalli>viic3 beitragen

Die Ausgabe der Rentenmark.

Berlin, 14. 71 ob. (WTD.) TerSeich«. finan«mrr.:'t»r Dr Luther hat an die Drut-che "Sentenbanf sollendes Schreib n gerichtet

Auf Grund de« § 47 der borläufirer. Durchfük run'Sbest ir.imuiigen der Verordnung über Vic Errichtung der T- atsch'n Denken^ dank ermächti t ich die 2>cut| < S nt nbaiik, am 15. Nobsntbrr d. 3. rr t De: *21 u «gäbe der Acnteiibankschrngzu be t,innen.

Die SozialSemokratie 3*4m Wcibrunasnerfo .

Berlin, 15 Aov. (Priv -Tel.» 77ach dem .Vorwär!«" Hal vic t ; .

>m Deich 'ag eine onterpjattai rin gebracht in der es h.ihi

5>ii h.mniui'ge !. und sortschreilende 3er- rititung k:r giinn-.n des Deiches, der Länder unb Kommun.n iir' d.r 'n ... I alg.nde Wäh- ningZverfall habet: a .mer ötodung in Der 5 r o t u 11 i d ii mit /a lincr Anarchie in de, Preisbildung unü -u inet Unter« b c A a b ( u n g ier Arbeitskraft geführt,

eine Hui gtrkalaslrophe in gei-ährtiche Tläbc rucken Die fint.ry.-Uanlen rtch ten deshalb an die AeichZregierung k lq.nl c Fra ,i>

Wie ist der e g "Ji.-.lil S'e.nd d.i Tk.ich«- lmanze.i, wie t,i > crauökichtfich Etat in ten nächsten Monaten, in Goldn ar! berechnet? W.l- che Tlkafir.ahmen bc.: Begier, n, zur Beleiti-

»urq 2v|i it Auge geiaht?

Liehen die ,'ai t-. if .nD.-n wrihranoemaftaah- nten fest, rn6bc.2n. erc auch D- initlun - d r Papiermark in eit: ii-crtbzftäiibij» Anleihe »der m em trerlbckärDi: ? Zahlungsmittel? Den trifft die Der.antweilunq fi r .':c Der - kchleuderung bei Gol dun t eihe und die

Das Schicksal des Nheinlandes.

Die Unmöglichkeit weiterer Zahlungen. Frankreichs unerfüllbare Forderungen adgelehnt. Die Leistungen aus dem Friedensvertrag eingestellt.

Köln. 14 Tlov (WTB > Dor Töerliner Be­richterstatter der .Köln 7) d (l 6 »Ig 1 drahtet feinem Blatte Beim Heramrahen de« 15 Aov. liebt lich die TdeichSregie.una vor folgenlchweie Entlcheidungen gefle.lt. von brnei d.r« GchiTlal de« B.h<in- und Bahrlande« in tragischer Tveife bell offen wird Sowohl da« Ahetn- wie da« Tiufcigebiet stellen g i d he wirtsch a l 11iche Trümmerfelder dai durch die Schuld Der­jenigen. die in« Auhrgebiet cinma.'chiert find 3n letzter Stunde stellte Frankreich adern,al« Bedingungen für 7tepaialion«lci- ftungen. die al« unannehmbar ovn der Aeichviegieiuiig abgelehnt acieen.

Frankreich hat die Absicht ausgesprochen, die Kohlenlieserunzen der Industrie nicht ans Ae» Parationskonto gutzuschreiben, sondern diese Lieferungen fürandere DerHfiichtungen Deutschlands" in Anspruch zu nehmen, womit anscheinend die Finanzierung deS Tkuhrein» einbruchS gemeint ist.

Dah die TleichSregieiung dazu ihre Hand nicht bieten und derartige 7k rot licht ungen nicht aier- kennen kann, bedarf keine« j .itc.cn Wo>te-5 Weiter will lich Frankreich e.n:« , n T.üeZ der 711) e i n I ( c 11 e de nächu je.i Au.) die c Fo. bciung ist chlechlueg unanncb.nba. Di: s-a.i- f.ö itefce Tvegie.ung wurde u?n Der deultch n Sc- gic.ung omt.ich - davon in KeantniS ge'e.zl. Dah DeulfchlatiD nur noch sehr t.irje Zeit in Dei Lago lei, die bi«r,erigen Iahlu i e , j,i Da« besetzte Gebiet zu leisten Zwilchen Der Seid)«- tcgieiunq und den gestern hier ucilanimelteit Ver­tretern der deutlch en L i n z e 11 ä n De r hei richt: tollflänbige Uebxr.inftimmung baiüber, da' Di? neue Wahrung, die am 15 7L>vcmbcr in Kra,l treten lvll, nicht dem Schicksal der Pa­piermark an heimsallen Dürie

TDemt eS überhaupt noch eine Aettung für da« deutsch« Volk geben soll, muss nach der lieber« jenqung der AeichSregierung ein energischer Strich unter die bisherige Politik gesetzt werden.

Dio Srid'Sicgic/unq sj hl sich geAwungen, den belekt n Jebi.t n m t u» t ea bah ihre fti äste erschöpft find u.i) Dah lie g a i le Zahlu r te r nur n o d uenige Tage üic den 1 ö. S?.> kiin.au» leihen kann D e Sc ;i ruai wo. ?.c sch a eien s eiifch.n W: lunae.i D.c c TRu . u ig heivorrusen ivirb: ab. ? bat auch da-» . . Vertrauen, dab, die Vc öl.'e u ij an 7t):i i u.iD Sri' r nicht einen Aui?:ib.iit länge do üoer im < i-eeilel in a> o d i e wahre Schuld litzt Di? Hoffnung auf eine 7>? :i ibarun, mi F otil- icid; tat g t agen. 7lu r tnu ) Die S ich« 2.41c ung den Sch.itl tun, der ihr unvermeidlich erlcheint.

Eie wird ailz Leistungen au« dem Friedens« tertraa einsfellen, nicht weil sie diesen Ber'rag als unnültiz und nicht mehr cxistierend kün­digen will, sondern weil Frankreich ihn mit

Fützrn getreten hat

Sine Wiederaufnahme der dcit'chen Revaiaiioi«- Eci; f id tungen ist nur möglich a u s der Bali« d e v Z u sl <1 n d e « vor dem 11 Januar Die Lage, in Der sich Deuifchland insöefoiid? ? Da» belebte und da« Einbruchs'.eoiet be inde i, i l lu chtd.r. Gan, Deuttchland kennt Die e i ei, it die Gelchichte für diese« Slend verantwortlich machen wird.

lieber D e Konlerenz der TlrichZregierung und Der Tkrtre'cc Der Länder mit Trtretem der be­setzten Geb et- f. ner ,De r Deutsche", i>'« Blatt Der chr. Hich-n Gereistchallen folgen- ie« zu b.iid: ei: Die Serchoregi rung stell e lest, b<' D.c u.,g Heu. c SriT Tb»Io'igr it im besetzten Gebiet fern Seich ine L-st auf,-i legt. Di.- .-« in Anbetracht s ine. Finun.l'i,« nicht länger u t-a- <K-t r.ime-g W.e lange Zahlunge 1 nach D.-m besetzten Gebiet noch g.-l -iftet irei De.i fönnei, hänge da on ab, ob und ; i 10.lt die 2ef.atzu.ig«» Mäch te den, Tte-che Die 6 i n n o b in e 11 au« D.m LJ.Pc-. Geb.et et im sperren fällten Die 7ic c ei ?g crunq stellt, zur G.örtcrung j « in b.t. r/e.i Geb et g?fch<>fscn ate ."en kvn.ie um der rmd; Der Einftt.lung der Zanlungen u>h leiden- den Beoölleug die Möglichkeit zu lch-ifien.

in einer AuL«inand«rs:hun> mit den Okku- pattontmächt.m die Aegelung Der Wirtschaft«.

fragen selbst in di« Hand zu nehmen.

Hiebei lei von dem Standpunkte au-zugrheit, c« f.ch an Shrin und Ttubi um eine tat­sächliche Offuv.ticn Hand le. Die zur Zeil de rerfr-fu-gSmäi. gen Regierung Die Aus­übung b , f r -g odeiiSrcchteunmögltch

iiiurd b.Dingte Schädigung Der ScichSfinanzen? Weiche TKafjnabnicn gedenkt Die AetchSregterung '» ergreifen, um Die durch Die Verzöge­rung in Der Zuteilung von D 0 1 daN - leihe st ücken entstandenen Privatgc- winne lür ta« Seich >u befchlignahrncn?

Sr r ner w ücn «rz-.albcmokratischcn 3nter- t>. (latipn wirb lie A. ich fr gicrung gefragt, ob die P fl n-.l u g:r. r chtig seien wonach die Segle- tung b als b ig«, .ine Verlängerung der am 17. D 7Rt» ablaufcnben Demobilmaebung«-

mach! Die Legalisierung De« sranzö'isch.-belgi- schcri S.chtsbi uche» lomme lelbsioeritontzlich nicht in Fiogc Da!>.r rönne cs sich auch a icntnl« um die>nctu.ig Der Hoheitörcchte an .in 1 bei nischc Oigotiifaticit b.ntDein. Die säm ig«! ufig »ur B.ldu.ig cin.r rheinisch 1 Äcgierung suhr.n mülle Dazu wurden da« Se.ch und die L.>,>D.-> n.emol« bi.- Hand bicic.t. Die Vertreter rer Läirber besiät gten die Tluflasfruig der Reich»- icgierung, Dah

die Weiterzahlung von <?rtt>erb«lofcnimt .,rftiit» jungen über einen nahen Termin hinaus un­möglich

sei Die Tv;freier bei btsetzleti Gebiete dagegen hiüdtca di - Hosftrung oj«. Dar sich ,ür da« Seid) doch roch, TTZ.ttcl und W ge iinbe 1 lassen ::tüf1t? i. oud tre.teibin Die bi«bc-. an Ttb.-in und Suhr <b;clüb t.-n .jablungc.i lortzul.tz. r Wenn ii.'» aber tatsächlich au«g1 sei, müsse eine 1 fc c i ii 11 d e O r g . rr i s a t i 0 n mit weit - gehenden wirilch ältlichen Vollmach­ten nu«gc Hallet .ic. Dcn. da lonft d .- F:i - Handlungen m t Den Orluialioa«mäd tc 1 un Wie­ke h.rl'cllu. g e.ncs g orkn : \ Winjch iftslcb.il« rnrf :. orD.ntl.d-.cn Schi rerigl. t eil b.-gci c.i wür­ben. Di- Tj- lyviDlungc.i uxtile.i in di len Drgen fo.tges.yt .1 erben.

Die Kölnische Zeitung" schreib, unter der Uele.-rschr.st

Schluß mit den unproduktiven Ausgaben!" Zur Scltung der D:utiJ>':i Gcsam beit mülle 1 di. Zahlung n im bel.tz e:i Gebiet auhibrcr Dlad; Den jetzigen Beilincr TkrbanDlungcn ill der Snl'.blub Der Sci<t«rcgicr.ing beianntgewrrden die Weiter­zahlung Der Ilntci i;aiianq.-n nach dem besetzten Ge­biet unb der gesamten WieDc b..Tiicl(iinft»lciftung überhaupt ei nju Hellen Freilich wird jeder, dem ein deutsches Hetz im TMen ld)lägt, mit einem gewissen Grauen vor einem laichen Gnt'chluh ste­hen, well eine arbeitsame und intelligente Bevöl­kerung und ein schöne« reiche« Land Damit ten Machtgelüsten s rem Der Gewalthaber ausliefern.

Dasselbe deulsche Herz aber verlangt jetzt nach Aettuni für die Ce .imthnt de« deutschen Tof» Je«, das Brot und laS Leben haben mr-ß. wenn eS in seinen physischen Straften nicht mehr weiter so st'rk zerrütt:t werden soll. Daß jeder Freiheits -:dank? in ih n auf lange Zeit vollständig vrrnichtst werden würde.

Die Gcsam i> it De« bcl Jei Belkes, und wenn cd eien n.J anDer« q .-n:((. Dm 1 der unter eige­ner 73cite il .mg noch cib.iele te S I a m m des ge­samte!' 2>rl e.» m if) 1 m Leben erhalten wer­den und zwar in einem I.-ben«läi)igc 1 Wirken und Schassen, sonst ilt a 1 l c « u c 1 l 0 1 c n A >s Die "cm Slandp rnkt stehen tri, heute De.-halb 1 l ea nur zu teg.üfj.-.i, daß sich endlich ei ic De.rriche Sc- giciung ein' »ö 111g c Äla 1 l>ei I über Die Sach­lage gefd ific.t tu und Daß sie gewillt ist. nun- mehr aud; danach zu handeln

C6 bleibt noch dir Fra-e, wall am ,we<kmäßig, sten für da« Tiheiniand zu /e'chehrn hätte.

Wird die P a p i e r m a r I in ein fc'ica Vcihäl:- n i s zur fcnimcnben Ttcnlcnmarf oke ."olJ- mail g b ad . so wird Die Pr.pi. rmark (labil unb wir i aben bami! im Rheinland ein starte« Zah- lungjmittcl eircichl Wird aber Die Scniemnarl von Den Tllad L ibern im belegten Gebiet nicht an­erkannt, vor welcher Gntschcibung sie aber ncch zu stellen träten, ko muh c zwar Die Sentenmarf im unb.scytcn Deutschland auf schwächere Fuße gestellt werde S« wäre aber hin Hind.-rungs- gninb. Die Sentenmarf trotzdcni ftalyl \.i e.halten. Wir werden Dann sehen, ob die Mach Haber an Shcin und Suhr auch weiter Da tu ülxigc ,cn Hier- Den, Die stabilisierte Papicrmark z u beschlagnahmen.

3n diesem Augenblick übernehmen sie zugleich, und zwar vor aller Welt die allgemeine und volle Derantwortuni für die Erhaltung eine« einigermaßen geregelten Lebens an Tkhein und Tkuhr.

Die sozi-ldemi-kratistze .Shei Nische Ztg." teilt mit: Di? d iliqe Zerrüttung de^ Wirifchafts- lebens im besetzten Gebiet sowie die furchtbare Gefahr, dah Hunberttausende von Menfchrn buch­stäblich zu verhungern drohen zwingt zum Moiligen Handeln Mittwoch nachmittag hat sich daher eine v 0 l i t i s ch Abordnung au« dem besetzten Gebiet veril'rkt durch einigt Männer au« dem Wirlfchaftsleb n zu e-ner Besprechung über die < u ergreifen Den TSahnahmen zur Sheinlandkommission begeben D.e 60- zialdemokmiic i(t in dieser Tlbordnunz durch Dm Sci<t6tc.g«abgeori>ncteii Meerfeld - Köln und

den Landlagsabgeordnctcn Klupsch-Dori- mund vertreten

Die Industriellenverhandlungen abgebrochen.

Essen. 15 7lov (7B$7S.) 7hid> der .Shcin Wcftf riig.' (amen Die Vcrhandlung.-n der Dch- 1.1 ft nnnihion De« Be rgbaulichen Verein« mit Der 3i.gci.curlcnwü|lion wider Grwarten nicht H u m Abschluß Die Dcrhandlungcn konnten r. 1 : sertgeletzl werden. Di die Zngenieutkommission die Anerk.-nnung der Leistungen auf Sepaiationtkonto üderrasthen» verweise ablehnt.

<3* ist uußrrordeittlich d.Diuerlich, Diß jcht. wo ikid) langen TkrhaiiLhingeii eine Einigung über tic Wirtsä-allssragcn erzielt war Die 3ntetrieb- nähme ter Werfe , u > ch politische Grunde ver zögert wird Wah.sch.rnlich im Zusammen- b.i: g mit diesem ^rneuten Slibcrf Dig teilte nach e n.r Ölleitung ie« .Vorw-irl« ein äkrtretcr des

>-d. i'v.rt ande-s nach einer Versammlung Der Ge­ro. Ifchasicu ter Arbeiter und Ang slclltcn Des writl.ilrlchcn Serglauc« mit teil Unternehmern

sämtlichen Arbeitern unb Angestellten em 15. DS. MtS gekündigt

tr v 1 c t w dies, entlasse n würden, da di» x c r b s.tzcr D-ii *in mAtellcn Snlor. ciuugvn nicht n eh. u.:d)lommcii könnten Aus Der Sombachei Hu 1 ift xim 71kitlwvch länitlichcn HKtblidxn und ic ig.iu männlich, n Personal zu in 1 Dezember gc- h-.i.x .gl tvfrDn

llad) einer Slclbung aus Esten ist nunmehr aud iem seit kurzem aus Der Has: entlassenen Her rn Krupp von Bohlen und Halbach Straloufschub bewilligt Tlachdem da« Be- IriebsratSmitglied Skuller. dessen eital'cil ohnehin rm Dezember abgelauscn wäre, kiclxr Laz», bereit« au« dem französischen Ge­fängnis entlassen worden ist Auch bte Di­rektoren Hartwig Bruhn und Oester- l c i n haben Strafaufschub erhallen Sie erlangten D.rdurch die Möglichkeit, sich jetzt besonder« den sdwrerigcn Thi'gaDn der Kruppschen Gesd)äfl«- kitung in Dollem Umfange wieder zu widmen

England und die französische Neutralität am Rhein.

Pari«, 14 7!ov <W B ) Der englische Boi» f(*: iftcr, Lord (Srcroc, holle eine Untx*rrebung mi; P 0 i1,0 a 0 e. in Deren Tkrlauf er eine 'Sole feiner Scgierung über Die separatistische Bewegung in Den bcfetz'en Gebieten über- 1. idje Da« Forcig.r Office hat bekanntlich jüngst tic Si fmci(fnmkit ter sraniösilchmr Segterung aus die Folgen jriri'tilcher Art gelenkt, die die S(l.ira'iltc ibetregunj auf Die ® ü ( l i g f e i t D e « Friede iisvertrageö haben könnte wenn Staaten sich Dom Deutfchen Seiche loSlöfen wür­den Die französische Scgierung hatte geantwortet, dof; Die Alliierten in ten Artikeln 27 und 29 feine Garantien für d i e Grenzen de« S c i d; c « übernommen hätten In der heutigen Qlniircrinotc beb irrt die englische Scgierung aus ihre: Thcle, die lie in lehr langen A isfuhrungen ju. islisd- bcg ünDct Poincar, feinerieit« über­reichte Lord iSrctrc eine Sole, in der erd 1 eHal- 111 n g der I nzös > Ichen Befatzung«- be Hörden im ?li>cm(anD und belrndci« In bei Ps'lz als unpart > sch g gen über der separa- tiflildicn Bewc^.ing bczetchnel

Der stellrertre e idc ScgierungSpräsident Obenrgierunggri: Sicherer- Speyer ist aus­gewiesen worden Wie mi geteilt wird, Hit die neue separatistisch: Scgierung dem AuSgewiefenen cillärt. daß die Ausweisungen aus Befehl Dee Armeeoberkommandos der Sbcln- atmet eifrig en Die Sachrich'en der pfälzischen Presse lasten s.mer cr'enncn daß au« B>id D ü r k- heim die Separatisten von den Franzosen ab- transportiert worden sind Ss ift jedoch ein Kom­ma rdv von 10 bis 15 Mann in der Stadt zurück- gel lieben, zu deren Schutz jetzt THa r 0 t (an erin$>ürlbeimcingerüdt sind, wäh­rend bisher keine srairzösisch^n Truppen m Dürk­heim stationiert waren

Pressefreiheit" in der Pfalz.

Kaiserslautern, 15 7kvv (WTB ) Wie aus D-r Pfalz gemeldet wird, wurden seitens des iranzösilihen Krcrsdeleglerien die .Freie Presse", Der .Pfälzer 7)v'k«bote"". die .Pfälrifctzc Presse" unb .Pfälzisch" Bo kSzeitung" in Äaife e- lautem, ferner D'r .Pfälzische Kurier" in Tleu- stad! und Die .Pirmasenser Zeitung" aus je drei Tage verboten wegen Der Verbreitung einer Sach- richt de« Seuftabter .Kurier" daß Die Franzoler. Die Sepa vollst en in Seuftabt entwaffnet hätten ba *6 sich hier um eine Falschmeldung handle

Verordnungen über Die Arbeitszeit von Arbeitern unb Ange stellten nicht vor zu nehmen

Buchdruikerstreik und Notendruck.

Berlin. 15 7lov (Priv -Tel - ($« eri olgen zahlreiche Meldungen arbeitsloser Buchdrucker zur Arbeit Vor der Seichsbruderei stellten sich gestern morgen 7 Uhr fünf- bi« lechstauleirD Arbeitswillige zur Tkrfügung Degen 9 Uhr war

die Zahl der Arbeitswilligen auf zehn- bi« zwölftausend anaewachfen Die SerchS- Drudctei mußte schließlich Schilber anbnngen lassen, aus denen mitgeteilt wurde, daß

Aeuetustellnuge, «tcht »ehr möglich

feien Gestern abend ist In Berlin nur der .Vor­wärts", der .Deutsche" unb bte .Deutsche Zei­tung erfch-enen Wie ba« letztere Blatt wissen will wurden auf Veranlassung de« DehekoriS- tomnuntbo« mehrere Verbast»,gen Mi