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Der Widerhall im Reichstag

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London. 13. San. Jter .QHa n

«bester Ouar* *

ffen im besetzten ©ebtet Dir fordern sie auf. tn dem 'Setruf,ttein <w«zu- barrtn. bafj die grvste deuntye H?imai mtt ihnen fühlt und sich nrü ihnen verbunden betrach ei. Wie

ite Gewasipvlik'/ gewesen tet erflärt die Kommunismen be-

* 3« Wer nrete.ftift j. i»vUk J* «j m ? nin r baW r,p«.kri

tommilfionen Tr fordert »etter btt baldige Qhifte f a.t efji

Heutiger Stand des Dollar,

10 Uhr vormittag<

'Berti* 11000. 5ra*rTurt u. TL 11100.

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Aus Stabt unb Land.

Diesten, den 13 3*imar 1823

Ter nationale Trauertag führte gestern auch tn ©leben, «t bet allen guten Deutschen he Oteichr, bk Harzen enb Önrnt aller DaiertanZhfd) Otnrftnbenben tn einem 3«tf «lammen- dem P rvtesl gegen Fran ter,chz neue ©emailtat gegen Deutlchanb unb dem Gelübde.

©erben ftetet ber S.rtrfüfrnrc Neter Pow» nertxaurMP*(l aitterfrüfien Dte Jmhaihie ber S«uaer ewb Verbraucher in ©tibi uud Land muh oer Artchsreateru.ng tn ©unwiuofeh zur

gängiamachung toter Folgen Seine Partei Birne sonst her OUgienrng da- 'Bertmuet nicht an«- s brechen.

QCbg. Frölich (Ärnnm.) bestreitet dem Bür- gerann das Recht zur ©ntrüfhma. weil es von

trachteten sich in dieser Stande al« Brüder Ihrer französischen ©enoffen. ertönen auf den Tribünen P ei ruft. Me vom Präsidenten gerügt werden.

Preußischer OHLnlHerpräsident Braun er­klärt namens des Reichs rat- und ber nerbünieten Länder, dast dte deutschen Ctrutlünbcr gesLolsan hinter der Reichs reg ienmg stehen ®k Länder

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3m Reschseag. dessen Fahnen auf halbmast -rietz» sind, verzögerte «ich ber Begtnu ber auf 2 Uhr awbetaurmen Sitzung bis XIA Uhr Ute ihßmen touren schon lange vorher bis auf xrn letzten Platz besetzt, auch die Diplomaten-

Präsident ßöbe eröffnete die Sitzung mit

nicht zu muten Die Qterlegung deZ KrOtenfyndttat« dort nicht die Qhifgabe der Äojten<7rmrtn!r*rl- schäft bedeuten Die teusichen Qfcbetter lrt-nen einen Kavsiasismus am so ntebr ab. wenn er mit Tanks ein rückt.

Abg v v n D r ä s e (Deutfchv. Freiheitspartei) schlief;^ sich dem Protest gegen den Gewaltakt an »i »erlangt den sofortigen völligen Abbruch der diplomatischen Beziehungen und die sofortige Ausweisung alter Reparation«- unO Kontrvll-

beng nie zu vergessen

©rau unb schwer, wie die drückende Sorg«, bte auf unserem Ba tert an de taflet, wölbte sich bet Himmel über unserer Vtabt. -alt wie der © svauch ber Bereiirfamung tn ber g rosten Desigemetets chatt, regierte die Oanuatfuft in den Str asten 2toet ernst und gefastl der Sinn tm2> ber Dille unserer Mitbürger trn Hinblick auf die schweren Zeueiz. denen wir entgtgengeben Das sah man besonders Überzeugend tn den Gotteshäusern, tn denen sich gestern die Gläubigen tn überaus starten, Mast, Derfammelten. um dort unseren ©otl um leine* Beistand zu bitten tn ber neuen groben Rot un­serer deutschen Bvlkssamilte QUil guten Qlcferbobe* fielen da bte ausgezeichneten Sorte der ©eist- l ich kett über diesen Tag ber nationalen Trauer, «nd fortttHrfenb werden sie ©uies erzeuoen bei allen, die gute Lhrtsten unb echte Deutsche sind. Um 12 Uhr mittag« fetzte ein viertelst ündzaes Trauergeläule von allen Kirchtürmen ein, das feierlich mahnend über die Stadt hallte und da­durch nochmals an bte Herzen aller Mitbürger appellierte, unterer deutschen Rot unb der Ver­letzung unteres Rechts durch Frankreich eingedenk zu fein. Sämtliche öftentlichen ©ebdube und auch manche Drtvalhäuter hatten die Fahnen auf halb­mast gehisst. Die Bergaügungsstatten halten ge­schlossen, unb ernst und würdevoll der Stimmung des Tages Rechnung tragend, wickelte sich ber Be» kehr de« Publikums an allen Plätzen ab 3m Stabil Heater fand als Protest hmbgetning eine Ruf» führung von Schillers Teil" statt, über die ae anderer Stelle unseres heutigen Blattes berichtet wird.

©er T a g der I teuer ist vorüber Die Trauer selbst und bte ©rbitierung über bte unserem Boi© zugefügte Gewalttat aber bleiben Hab frn wolle* wir auch in ©testen n le t>e r ge f f e nl Dreie Gebet wollen wir au« dem Tag ber Trauer mit in unser Alltagsleben hin übernehmen. Ale vergessen!, bas fei bte Parole, wenn das Wort .Frankreichs fällt. Der lag wird kommen, an dem untet gutes Recht aus ein freie« Geben unter bei Böller, wieder triumphieren unb bann auch uns tn Stehen ein erleichtertes Dasein beschieden sein wirb.

frage beteiligter Staat baS Staats- heoattcmeiu erfüch: hat, ene halbe Million Gewehre anftmten zu bürten.

Ein neues SchiffHessen" der Hamburg-Amerika Linie.

Darmstadt. 13. Jan. (DTB.) Der Bvrstand der Hamburg -Amerika- L I« i e richtete heute an ben Staatspräsiden­ten Ulrich nachstehendes Tetegrann»: 3n dieser Stunde. In der a« Großmast unseres neuen Schisses, das am Dormast die Hess.scheu Landesfarben trägt, bte Hapmg- flagge geh ßt wird, sendet dem P^tenland nu­ferer . j) e | f e n" Grüße. Wir sind stolz dar­aus, trog der lastenden Schwere der Ze.l, ein neue« Bindeglied zwischen den Völkern tn D-enst stellen zu können, das hoffentlich feinem Patenland unb feinem Heimathafen stets Shre wache, wird

Der Borsiand der Hamburg-Amertta-Ltme

rnben, ob es Wblg Mn werde, w (eben Da« Leben Ku Ruhrgebiet werde hart, aber für ben übrigen Teil Deutschland« werde es nmtotlMt fein. Das Matt siZört fort Tn dem von brm deutschen Botschafter im Foreign iW über­reichten Protest werde bte fctaalltät der sianzösi- fchkn Aktion tn Abrede gestellt, aber bte deutsche Reo erung weite darin den Fri-densnercrag nicht zurück. Sie erkläre mir. beb. LM i-w der IWrtran

ihre Prrt'e weiterhin, unb zwar f um 90 Ttt. für PflMrzenfeu um das Pfund

Vornotizen.

B,s« |Ä?t ,259re i

kommen legitime Standpunkt

London. 13. San schreibt m einem Sri'art <t»< »itente ober ein-

heute .Der verfluchte Hunger »ach ©oll»', 1. Teil, und .Der grobe Wurf .

Wettervoraussage für Dienstag

Aufh iternd ohne tnr'e Nsiche Rtektertchläge nordwestliche TBinbe. kalt

Rach dem Abztehen der Randwell« ber Depression im Rorden. bte terbteftett Schme- unb Regenfälle hervvrrtef. stellt sich ht West- deusichkand Vieber Hochdruckwetterlage ein.

Landkreis Ziesten.

© r fl n 6 r r g. 12 Ian. Ta« hiesiaeS chöf-

f f o (i n i ftrcöe i der Äoaimtot»

Tageskalenber für Montag Reue Aula. 8 HUr: Bort rag be« Bem ns htt bas Deutschtum tm Ausland .Die deutsch« TLel am Rhein". Astorta-Ltchtsptele. ab heute .Rmnibahnschieber' unb .Das PanzergewHllte". Lichtspielhaus, Bahnhofs«rast«, ab beut« Das

Retzhstag solle t/nt? Stellung nehmen zu einem empörenden militärischen Gewalt streich. 2Ln bte von diesem Gewaltakt zunächst hetrofsenen Lands- (tnte an der Ruhr richtete er bi« Rlahn ina. m bteten Tagen m Festigkeit unb Treue bi Ttolz und Würbe ausrechtsustehen. Bor ber Well erklären wir. ßtefrr Stretch ber geführt wird gegen ben Frieden eine« QanbH. gegen Freiheit und Rocht feiner Bewohner, wirb fernen Stachel tragen nicht mir gegen uns, sondern geaen alle, bte eine ruhige Entwicklung wollen, ©r wirb bte verhängnisvollsten Folgen für die Allgemeinheit haben. Schließ Ich rich­tete der Präsident an das französische Bott die TZab-nriq Haltet ein unb macht rurfgan pg das Unrecht, bas ihr gegen ura begangen habt, sonst

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br dteter Seit bte Nahrung naneefller Wurde. Smst unb Besonnenheit. Wo sie testen, must bte 2lu:rrttät der Regierung fte schatten 3n ber 3eit 'chweriter Rot enb Gefahr rasen wir dem beugen Botte die T rte zu die vorn Deutsch.» ©BL Mote! urö Rhein grübet Rinmmr wach das Reich berühret wenn 36r einig teib und treu' (Webb Brifall-»

Rda Müller- Franken So«.»: Sie Be- tetzuaadcs Ruhrgebiets ist ein miluäcilcher ®c- rxtriaft Tte deutsche Soziakdemokrakte ist stet« gegen alle imperialistischen 2tbtiUeuer aufgttrrtrn. auch wenn f« non deutscher Seite aaigivgta. iUnruhe bet ben bürgerlichen Parteien Zurul be« Rba Helfterich i>nL Bp j Das mstz'.e kommen si Ich erinnere nur ar. das chinel ische^Abrtrt«er «♦rneute grobe ilnrabe. ^«Te>geedMe bet Rechten verlosten den Saal., Äebi Arbeiter wirb sich von den l^gnerVdien Behaupkunaen des französischen Mtuisterprästdenten «nfangen lall«. Die Leidtragenden lind dte Bewohner der *r- tzörten Gebiete Dte fran.ösilchen Sotzia/ifteu haben tn ber Kammer gegen aber dem Toben be« nationalen Mocks bte deutschen Rechte gewahrt. Die Bewohner des beteyten ©tbietev werden au«, halten dis zum Tage der cnbgülhg^n Befreiung von der .Trtmbbrvrtdxih. Dir werdeu nach wie vor unteren örnfluh ausüben, damit Deutschland feiner Leistungsfähigkeit entsprechend zur Zah- lang bet Reparationen bereit ist. Um bte Ber- pflichtungen zu erfüllen, müllen uns bie 2n- Icch-mürrt« gebffre? werden. Dir sind bereit tebt vernünftige varsichastsiche Lösung zu unter- stütz-m Dir werden dte Re^eruna auch bi allen Mor nahmen zur Abwehr sirmzöstfcher Dewalt- taten unterstützen. (Lebhos er.all.f Dir freuen uns, dast bet Kanzler sich^ ge^exm hat, ben Dachi von einer angeblichen b-u sichen Re- ranch.' durch ben Arteten«vatt za fe.-ftören. Die­ter Dahn besteht bi Frankreich ©r wird durch rrchiSradikate R-den n»ch s.e iäfhrt. ©ine Gemein­schaft den Leuten, die tägbch ge-en dte

gen unternimmt Herr Boincart milllätische Ak­tionen. bte ungeheure Kosten verursachen unb in der verhängnisvollsten Delse bie zur Repa eiforbersichen Mittel unproduktiven Zwecken mi si'hren wird Dte Dorle Poincarös tonnen übei

ber zerstörten DeUwitsichaft bte Sraadtuge deS Diederau,bau» vj sichern. Dir billige* eb-enlo d-e von be grge» ber Böllert«chts-

Bet ben Dorten des Präsidenten hatten sich dte Abgeordneten mit AuZnahme der Kommunisten von t<n Sitz m erb* atn Sie begleitete» d.« An­sprache mit stürmischem Beifall.

Aachdem der Präsident noch der verstor­benen Abgeordneten utb ber Opfer bei ober- schlesischen G.ubenunqlüks gebacht hott«, gab er dem Reichskanzler das Dort «: Erklärung der Reichsregierung über die Ruhroeseyung.

Reichska»zier Ar. ®unz> fchllderte zmtüchst unter Pfuirufen der Mehrheit das betDaff.-ete Sin rücken oer sranRösisch-belgsich^u Besatzungsarmee In bas Ruhrgebiet Dieser be­waffnete ©infall ist unternommen worden einem Dankte und rtnem Bolte gegenüber, bas seine Ent­waffnung burchgesührt fr ber Arbeit

nachgeht, das nsch! daran denken konnte, und nicht baren gedacht hat. der heteltgestellle.n franzö'ttch- t-elgischen Armee auch nur einen Monn ober «tn Gewehr enlgegenzusteslen Die>» Borgeben stützt bie französische Regierung auf ben Bersalller Ber­it ag. ber vor drei Jahren unterzeichnet würbe, um an bte Stelle bes Krieges einen festen, ge­rechten unb bautrbaf.rn Ärieben »u sehen. Das deutsche Boll hat sich ehrlich bemüht. M« zur torrnw feiner Leistungsfähigkeit bte Vertrags- Bedingungen zu erfüllen. Ach fraae bl« Welt, ob s ein Volk irebr geleistet hat. m

feisten tonnen, dasgon,? vier Jahre htnkurch durch Al'sperung vom Wrtwerkehr und durch die Rot tzes Krseges entnervt unb entkräftet war Di« farni da Herr Poinrat^ tn feiner Kammer red« er­klären, er könne nicht mehr aus falsche Berfpre- chungen Deutschlaubs eingehen!

Der Reichs kanzlet schildert dann die verschie­denen von Deutschland unternommenen und von Frankreich abgekfrrten Versuche ter Durch- suhtwlg ber ReparallvnSnore vom 14. 11. Deutsch­land höhe wirtschaftspolitisch olles hin wollen, um bte Reparationen burchzuführrn Die französisihe Regierung habe sich jedoch bet bteien Alastnahmen nur von niachtpolisilchrn Gesichtspunkten leiten lassen (Ccbtafle Zustimmung ) Für angeblich seh- lenbes deutsche« Schnutdosi unb Telegraphenstan-

forigetetzte brutal« Atpaniionsootitit. dje bas Rh?infanb dauernd voi Deutsch'anb lo«- retften will Wir gebet?«i tn Irme enb Leid ber QanHtente. bte stzi unter der Rrtetzung teuften Höhr aber al« ba« Bertieteu tn ba« Leid steh« uns brr tätige Wll e es zu überwinden

Wir richten au alle BvllSgenvssen aerad, jetzt bringend unb nachdrücklich'! bk Mahnung zur äuhersten Besonnenheit, beim jeder unbe- formene Shrtv eine« einzelnen bni bk ber- verhängrti-nvttsten Folgen »ftr bte Allgemein hetz haben Wir wollen die Sammlung aller Seelenktäste. Wir können sie mir er­reichen, wenn jeder bereit ist, fein A u^erfte« her­zu geben lBeifall bei ber Mebrhrit. Lärm unb Rute bet ben Kommunisten. Ihr Heuchler') Wir fühlen une al» Träger eine« Recht«, ba« nicht ftsxbt Unrecht. Rot unb ©ntbehrmig sind heute unser Geschick, Recht, 5tet bell unb Friebe sind unser 3>rt. Ginigkeit unfec Weg! iStünnifcher Beifall unb Händeklatschen bet bei Mehrheit.)

Abg. Dr. Streseman» sD.D L) gbt tm Ramen sämtlicher dKraerltcher Par­teien ernt örflüruiq ab. in der es Heidt: Frevel basier Bött«?trech:«bru h hat zur Beletzung deusichen Landes durw dir sranzösilch? Militär- macht geführt. Deullch- wirlschafUich« U itemeh- mu?gen wurden franko! isiher Botuädiakeit unter- Worten. Di« angebliche absichtliche Verfehlung Deutschland« ist nut ein Vvfurano für die un­erhörte Vetleyu ig ber deutschen Souveränität. Schon bte von Frankreich hierfür augetrxmbten Mittel stehe i tn keinem Verhältnis zu dem be­haupteten Rückwand der deutschen Sach ei mngen. Dir sehen in diesem Vorgebe i nur ben brutalen Versuch bet Ausführung langgehegter französi­scher ,3tele: Frankreich toill« Rheinland von Deutschland losreiden unb bi« Wirtschaft be« Ruhrgebiet« rauben. Degen bttfc Vetaewalti- (,u»g rufen Wir das beui'ckte Volk und das Ge­wissen ber Völler zum Widerstand auf. Frank­reich bat es ubgelcbnt, deutsche Vorschläge zur Lösung der Krtegsenllchäbigung auch nur anzu- hören. Frankreich« Ziel ist die Vernichtung Deutschlands ö» hofft durch bauerntte Be­setzung deutschen Dod.ns. durch untere wirtschaft­liche Erdrosselung die deutsche 0 in freu zu zer- rerben. Das wirb i h rn nicht gelingen! Dte Dmheit be« Reiches ist da« hehre Gut, da« wir uns au« Krieg unb Zusammenbruch für un« und künftige Geschlechter gerettet haben. 3ebc Hoffnung auf deutsch« 11 nein intet! muh zerschel­len an einheitlichem brutschen Willen unb Dvlleit

Ernst HSpsner f. Wteder hat der Tod einen langjährigen Mitardeiter tm Be­trieb her Brühl schen Unw -Druckrtei xn füh genommen. Am SamSiag früh verschied nach kurzer Krankheit der Schrisilestcr Qinft HSpsner. Geboren an. 13. Oktober 1860 in Reu York, kehrte er tn früher Kindheit mtt fei­nen ©Item unb Geschwistern nach Chiffren zu­rück. 3n ben Jahren 18741878 lernte er l» ber Brühlfchen Druckerei, war bann längere Seit ht ber früheren Keller schen Druck«.rei als Gehilfe tättq unb wirkte seit Oktober 1892 wte- ber nminlerf)rochen tn feiner Öcfrrbruderet Mit irdischen Gütern nicht gelegneL, war er sei­ner zahlreichen Aamilie ein treusorgender Ta» ter. feinen Ardcitsgenossen und allen, die !h» kannten, ein lauteret ©faraher, an der Stätts seiner beruflichen Tätigkeit ein begabter, ge­wissenhafter unb Immer williger Arbeiter. Trost täglicher Sorgen um das Wohl seiner Farnllle war ihm ein zu rechter Seit einscyen» der Humor eigen, dem er. auSgesiaNct mit an­sprechendem Talent, durch Dort, Schrift enb Bilb Ausdruck zu verleihen oerflanb. Shre seinem Andenken!

Die Ptelff für Margarine uutz Bflanzenfekt. Mil Wirkung von heut*. 15 Qaiwar. ab erhöhten die Margortnelabrtte»

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_ - bt in einem Veit- artikel Bor bet Vetetzung des Ruhrgebiet«« war Deutschland nsitzt in ber Lag«, zu zahlen, nach der Bete.-ung des Ruhrgebiet« ent steht bte Frcwe n4>t. ob es tn ber Lage tetn werkte, tu iahten

bie Realität der fraiuföslschen Soldaten unb Wal­ten tm Ruhrgebiet nicht hinwegtäuschen

Rach einer Kritik ber für seine Haltung vor- «brachten ®rünb« erNSrte ber Retchskanllert ©^ stehl fest. Recht unb Vertrag sinb durch brn ©imnartch ber fremden Truppen in« Ruhrgebiet gebrochen worden (Lebhaster Beifall.) Die »eutsche Regierung erhebl gigen die Gewalt, Me hierdurch einem ti«brieten Bott angetan wird. t*r der galten Dell feierlichen Protest, f Cebfraller BTtlall.) Sie kann sich ceim dte Ge­walt nicht wehren. Ist aber nicht gewillt, sich dem Frivden-di-uch zu fügen oder a*e:. tote khr zu- jrmutet Ufrb. bei ber Duochkührang ber fran- »ösischra Absichten mitzuwirkeri (LeShaf e- Bei- teül ) Dte Berantir-orkuna für die cntite/mb«! 'rügen fällt allein aus die Jteq'.e ungen. ötc ben Oi nnaikb b.foVen Haden (Furus bet tei Kom­munisten Unb aus Cuno! Stürmisch? Gegenru e ber M L Mi.) Solange ker vertragswkdrtge 3u- ftunb befiel)!, soll tet.* Hanb tm beutsch-n Volle

sich reger, um biete TUar.nj!yr«n ya uniert testen 6* ist ml ter wenig, was wir der GewaV itetM «ntgegencm könne*, was wir ihr -.enerttzch em- Cqr-T'ft* - tonre t tmb müktei,*i mehc, es ist

t Dille und ©ullch^ist. t» bteten ichwerrn Tagen unerlchäitersich an ber J-.-itgteit bes R.ihes srtizrchaHrn De enb-Tm VäUer totrben ertermen, baft Friede unb T^rtövraeg Mch' *e bcdxn roimt*. trmn b>r frrv Grarasi über bei Rvcht liegt.*r Mb rid,te feinen Apvrl. au bie anderer. Völler, denn ich weist, bah mehr al» jemals über ben Sefchk^e t ber Bölter und Ratio­nen harte 3»teref,eifregee idc!ew.

Meine Damen unb Aerm? Zuuöch 1 ttbm wir alten 31 handelt tich bei dem jüngsten All ber französischen Regierung nsch: um Reparation.

zölischen ©ttraft und den Bernichtungs- Plänen gegen uner eigenes Bott Vorschub » u leisten. Die Treue zum de-rtschen Voll, zu unterem eigenen Fleisch unb Blut stehl höher als das Ansiimu ber franz-silchen Gewalthaber Ferner wurde bie Ab e rdung eines leie- tramm« an ben Reichskanzer de'ch ollen.

dem brm Reichsfanzier für bte «sischtedene Wahrung bet deuNchen Rechte unb Wirde ge- ba'ckt wi ck> Tem Betraue ns Votum be« R.ichS- ag« schll fr: sich die Versammlung einstimmig an.

ÄVritrre Verhandlungen.

Berlin. 13 Jan. Aach einer Meldung des ^Vorwärts- au« ©ffen tfl der Borsit- senbcbesBergarbeiterderbanbes in Bochum sür heute nachmittag von ber fran­zösischen BesatztingSbehördc zu einer Bespre­chung nach ©ssen geloben worben.

3n Steele wurde die von den Befat- »ungstruppen aufgezogene französische Fahne deretts nach einer Stunde herab- gerissen und «ersetzt Der Bürgermel- fter entschuldigte sich bei dem Rnmmanbanfen und muhte einen Anschlag an bte Bevölkerung anschlagen lallen, ber vor Ausschreitungen warn».

3n BetHandlungen, bte heute vormittag ATOtfct-en der franzt sischen Ongenlturfom- Mission und den Bertretern des Ruhrderg- baues i» ©ssen patffanb. wurde, nach einer Meldung der .Boss. 3tg.. eine Verein, barung ewitlt, wonach einzelne Auhrzeben ölt Brennstoftlleftrnngen noch Frankreich wie­der aufnehmen. Für utete Sleferungen würden die Regierungen dteter beide» Sander vor- tchnhwe.se Zahlung letsien.

mit ber ReichSregieru ig ben Geschäbigten weit­gehendste Hllfe zuteil werden zu lasten.

Die Abftnmmorg.

On namentlicher Abstimmung tombc mtt 283 gegen 12 Stimmen bei 6 Stimmenthal­tungen folgender Antrag Marx (3-) an­genommen:

Der Reichstag erhebt gegen den Rechts» und Vertragsbruch durch bte aevalt- fame Besetzung des Ruhrgebiets feier­lichen Protest. Der Reichstag wird die Regierung bei der Anwertdung jeher zur entschlossenen Abwehr dieses Gewalt­aktes ztveckdienenden Maßnahme mtt allen Kräften unterstützen.

Das von ben Kommunisten beantragte Mißtrauensvotum gegen den Reichskanzler war abgelehni worden.

möchte als G«geng«wicht gegen ben «igVsch-ame- ritanischen Block an. Dteier phantastische Plan Webet auf ber Am«hm« 5#grünbet zu feX bah Frankreich durch einen mllilärtfchen Druck auf Deutschland bte deutschen Industriellen jtnwgen »im« mU ihm ein wirtschaftliches Heberetnfom- moi ab-ulckltesten, an betten Bvrtell 3taTe* be- tdltgt fetn kömiie. Alle« dies habe mehr den «ha ratter der rohen Grwägung eines Dorf- pvlt t ifer s, al« man sie von einem nerannrort- h©«n ©toat«UHnu erwarten »ine Mu''->l!m MM und Itasieu Schien z^-k e-n.

*4> in vhaniastsich? napvleunsicht Prane tn ein« Lage, m der W* freunde zuräckwetfen tonne. Frank- Interesse daran, sich bte Naltemttche Unterftüüung bei ber Anwendung von W ift.nV-a^r obgleich bie franzö- »r ben 3uoenb(id aul «ine voimr Der ^C<r.Tfrttmrti tn der ReparaHsimsteaae glasten ^de. beständen doch ttch-rr An.etchen weiter auf bte bnnl*e -IP'rrfünnng rechne, tm auch immer sie gegeern wer Den tonne.

Äunbiebiniqrn in Pavis.

> 3an. lWTB> Am Ende der brrmgen Äuebgebung ber kommunlfti- i<btn vartti aegen ben Jmpertalts- TI? °7,bb e. <r .egkarn ei «wer Havasmek- bung »t olge bei ber Ruckteh« ber Ber«amm!ungs- tellnehmer nach Parts zu eine* fiZSXSX ^^^^eute rtne Grapp«. bie verschieden» Rute uussttest Debrere Veckan-wlungen wurden zerstreut und mehrere Demo ^krauten ^lent bar- unter ttne Fra»

<*»» w-sieuverkankStzeebokin Umerffn.

14 0« ^DTB) Reuter meld« J17? Deckte beton«- -ar ding tm Becktznf haften axfremb« Sinder unb «. «budm »rftetet hm DrS Berdo: Dir» damit

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axr cnuxo ote abtrenmiT« Der SVntfamrr.e un­serer Dirtschafl lrtbev und etlb^ren. so nrüfcn Me hrate beeren Gebiete bte Fremdsterrschisi erdulden, bi« a*c das Rocht we^e. an bte Steile ber Gewalt gesetzt Haler. Heber bie beuisch? Dr-mze hinaus aber gilt unter Ce'xnrfen auch allen deutschen Rollsgenvllen. Me den feiersichen 3u- lagen bei bem DasietstillstandSabsch'uh zom Trotz vcm Dcutschnt Reich losgertttet wurden. 3n«- befonbete fühlen wir mit den beutschut Btotchrero be« Metrelland-s Da« Vor­geben Frarckrrtchz tr^cb nicht einmal von feinen eigenen Alliierten gebilligt DaS Ist ver- stänbsich, denn die Mächte, bte mtt D7utsch- torb aal Grund bestimmter feierlich formulierter Vorau .fetzu raen einen Waffen still st and Ichlvsien unb dte später Daulchsirnb« .?nt- toaffnnng erzwange«, staben vor Gott unst der Gefchichteauch die Pflicht und Veraniwortang. Du sch and do? ber B-r- getoiltigjn? zu fhützm Di' Airte'wte ber Regie­rung zeigen den ehrlichen Willen bei bratsch n Bottes, bem friedlosem Garopct den Friedet und

Ein Protest Sowjet-Nustlands.

Moskau. 14. 3an. (WBi (Russische «ete- S^avsten-Agentur ) Der Präsident des 3enttal- rekuiivkomi ee«. Kalint». erliest einen Auf- ruf an alle Völker ber Welt mit einem Grötest gegen die Besehung Offen« «reiche da« Selbstbesttrnrnung-reDt ve:l?tze. bte wirtschaft siche Zerrüttung Europa« terme^rt und bte ©efabr eines neuen Bl u ive r g i eh«n« tn sich berge. Der Aufruf kritisiert u. a. scharf °ben Versailler Frieben.

Tir öffrnthdir Meinung in Lponie».

Madrid. 11 Oan i WTB.) Fast bte ee- lomte spanische Press« kritisiert das frmHösi'che Vorgehen hn Ruhrgebtet sehr scharf

Stimmen aus England.