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Dalum:

fpd. Frankfurt a. M.. 14. Ian. Die

iminalpolizei verhaftete den Schweizer atSangehörigen Karl Gruber, der zum

20&L75 20ff7>,25 20G4',K5 206")'1'.

Mark,

Man verlange ausdrücklich MAGGI8 Würze.

von Nasser,

Gefchäftseröffnung! |

Habe in Dorf-Gull eine

!

denen-niBfiftiineiöerei |

eröffnet.

Gutsitzende Arbeit und

reelle Preise sichere ich zu.

r

13. Januar tlmiL Nostern.

Mark

57 000

50000

Geld

67«,30

41i 2*20

48378-75

733.15

1062.60

1821)95

511,20

4^000 Mk_. 'Kaps'knchen 13 000 613 13 500 Mark. Trockenschnitzel 6700 bis 7000 Mk. (6o- weit ein Gewicht nicht genannt, verstehen sich die Preise pro 50 Kilo.)

Drucksachen al ler Art lie'* 'n jeder gewünschten Ausstattung stilrein und preiswert die Brfthfsche Uelr.-Drudieret, R. Luge.

Gefunden. Impsgarnitur für Aerzle.

Aua Frankfurt 51 asset. Wer? sagt die Gcschäiiöst. des Gieh. Slnzeln. 0308

11,86 394, 29675 106.75

Bekanntmachung.

3n unser Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich der Firma Tonwerk« Abendstern. Gesellschaft mit beschränkter

Bries

681,70 412210 48621.25

7.16.8")

1972,40

1623,07)

513,80

bx Gießen ist erloschen.

Gießen, den 9. Januar 1923. Hessisches Amtsgericht.

Bries 197750 732- 2075,- 2785 - 4130,-

14,83 10375 - 48670.-

513- 67450 360,50 297,- l'M,- 5725,-

1915.20 1924.80

2755,60 2769.40

1O3I4A5 10395'95

9500 bis 9800 Mk. (still), Aoggenkleie 9600 bis 10 000 Mk. (still), Kaps 31 500 bis 32 500 OHL (still) Diftoriaerbsen 32 030 bis 34 000 Mk., kleine E b'an 28 503 bis 29 500 Wk., Futtererbsen 18 000 Mack, Priuschken 29030 bis 31 030 Mk.. ver­bohren 17 030 bis 18 000 Mk., Wicken 30 000 bis 32 000 Mk., Lupinen, blau 17 500 bis 18 503 Mk., ge^b 23 000 bis 26000 Mk., Se'adella, alt 39000

12. Januar tlituL No lern.

? vorüber Sie Srtuc bet Die unserem 2oit idben. Unb V* Vvve cgessen! Diese Lehn rc Trauer mit in unfe n. lie vergessen'. )oi Dort.Frankreich' ten, an dem uns« guls den unter den Men ann auch uni tn Dtehs schieden sein wird.

nflemeltxt ausgeyalten. öm 'Lnensnnao i stahl seiner im Ostend wohnenden Herr- ift im Laufe weniger Wochen Wertgegen- ide und Goldsachen im Werte von rund MillionenMark. 0m Hause Main-

erhalten sofort kräftigen Wohlgeschmack durch Zusatz einiger Tropfen MAGGI3 Würze.

Vorteilhaftester Bezug in plombierten Originalflaschen Nr. 6.

Geld

1947.50 728.-

20 Üb 2745, 4090,-

14.45 103*5- 4-370,

50

67",50

3 )4, G

293, - 1)05,- 5675,-

Märkte

Berliner Produktenmarkt.

Brief

0)6,65

4161.05

48621.25

729.30

1967.40

1629,05

512,80.

1934,8') 2794.45

2 0.65

10400,95

17.06

400- 216.25 108,25

14.94

396.- 29.8,25 107,25

Bullenverkauf.

Die Gemeinde Trais a. d. Lda. ver­kauft durch Submission einen Simmen­taler Dullen. Angebote sind per Zentner Lebendgewicht bis zum Mittwoch, den 17. dS. WtS^ nachm. 4 Uhr, bei unter­zeichneter Bürgermeisterei einzureichen. Die Derkaufsbedingungen werden vor Eröffnung der Gebote bekannt gegeben.

Träte a. d. Lda., am 12. Januar 1923.

Bürgermeisterei Treis a. d. Lda.

Benner. 338D

1925.15

278055

256,35

10319,0")

14,68

398, -

296.75

107.75

Hochachtungsvoll

Wilhelm Löffler.

03 3

Geld

653.35

4098.95

48378.75

725.70

197760

1620.95

510,20

Antw-Brüffel . Holland London Baris Scluvet, Eoanien Italien Vissabon-Ovorto Dänemark . .. 9ioriuenert . .. Schweden .. . ^etiinnforS. ... Neimork Deuisch-Oesterr. Btidnpest.....

Pran Agram

Diese Aniwort erhält man bännu, wenn man Bekann­te und Berwnndre bei unieniicbeitb oufnefübri. Vcibeit nm Rai annebt, ein BervetS für die überaus aronePer- breiinnanndPolkS» tümhtbtch d. <pcib ntetbobe rcrs Ludwig Hcu mann. (Ls isl no­tariell bezeugt, daß in wenigen Jahren weit über 90 000 Dank- und AnerkennungSirbreiben eingelausen sind. lHenie stnd es über 120 000). Das in eine ^ahl! Ein solcher Erfolg ivrichl sich natürlich herum. Alles nähere geb' an­dern Buch «Pfarrer HcnmannS vctlmctbobc hervor. ivelcheS jeder Leser nmionit, Vorto frei und ohne jegliche Bervstichtung erhält. Man branchi der Iirma Ludwig Henmann fc 60., Sinrnberg M. 101. nur seine Adrene oiuurtcben. Ponkane geniigi. Eine größere Ausgabe des BncheS ica. 240 Selten, 200 Ab- bllbitnneni wird gegen Einsendung von 100 Mk. portofrei versandt, 1 stosstcheckk. 5820 O(nrnberg). In Betracht kaninien folgende Leidens '2t r- terienverkalkuna, Aitbma, (sticht und stiheu- matiSmuS, Nerv u-, Magetr-. Hätuorrboi dal-. V11 n >rn-, Blaieu und Niere» , («allen- u. Leberleiden, Husten. Krähe, Kopffchurcr- »eu. schlechtes Blut, offene Nüße, ttrarnpst adergejchwnre, tvlcrbt., Ltublträgbert.Blnt armut u. Bleichsucht, Unterleibsbruche uiw.

Bekanntmachung.

3n unser Handelsregister, Abt. B. wurde heute bezüglich deS Spar- und Dorschußvereins, Aktiengesellschaft, zu Grohen-Linden eingetragen: An Stelle des seitherigen Direttors Ahode ist Lud­wig Kehler VII. zu Grohen-Linden als solcher gewählt.

Gießen, den 10. Januar 1923.

393B Hessisches Amtsgericht._________

Mntcl Sport»

Platz an der Hardt bis Walltorstr. ver­loren. Ab.rngeb. gen. gute Belohn. 407 Walltorstr. 05 II.

Bekanntmachung

In unser Handelsregister Abt. A wurde eingetragen:

Am 21. Dezember 1922. Die Firma Emanuel & To., Gießen. Gesellschafter find Kaufmann War Emanuel in Wies­baden und Albett Steigmann in Frank­furt a. M. Die offene Handelsgesellschaft hat am 1. Oktober 1922 begonnen. An­gegebener Geschäftszweig: Schahgroh- und -kleinhandel.

Am 29. Dezember 1922. a) Bezüglich der Firma Schunk & Ebe, Heuchelheim: Dem Ingenieur Lorenz Zilken in Esten- Duhr ist für das Hauptgeschäft und die Zweigniederlastungen in Frankfutt a. M. und Berlin Prokura erteilt, b) Bezüglich der Firma Herz Klipstein, Alien-Buseck: Die Firma ist mit Attiven und Passiven auf Frieda Klipstein und Iohanna Frank geb. Klipstein, beide in Alten-Buseck, über- gegangen, die sie unter der seitherigen Firma weiterführen. Die offene Handels­gesellschaft hat am 1. Augu,. 1921 be- gönnen.

Am 2. Ianuar 1923 bezüglich der Firma S. Throm, Gießen: Die Firma ist erloschen.

Gießen, Sen 10. Januar 1923.

Hessisches Amtsgericht. 346B

Berlin, 13. Jan. In Uebereinfttmmung mit den geringfügigen Veränderungen für De­visen stellte sich auch im Prvduktenverkehr die Preislage ähnlich wie gestern. Das an den Markt kommende Material in Weizen undKoggen findet glatte Aufnahme und besonders für Koggen be­steht Nachfrage, die in der Hauptsache erneut aus Deckungen gegen frühere Verkäufe an die Neichs- getreide stritt zurückzuführen ist. Für Gerste, Hafer, MaiS und Mehl und Futterstoffe waren die Ein­sätze bei geringer Preisveränderung unbedeutend. Weizen, mariischen 19 503 bis 19 830 Mk/ (be­hauptet). Koggen, märkischen 18 503 bis 18 800 Mark (behauptet), Sommergerste, märkische 15 500 bis 16 600 Mk., schlesische 15 300 bl3 15 800 Mk. (behauptet), Hafer, märkischen 15 003 bi8 15 500 Mark, pommerschen 14 603 bis 16 230 Mk. (still), Mais, La Plata, loco Berlin 19 303 bis 19 400 (still), Weizenmehl (103 Kilo) 53 000 bis Mk. (behauptet), Koggenmehl (100 Kilo) bis 54 000 Mk. (behauptet). Weizentleie

?tf. Dieder hat!« Mitarbeiter hn De- niv..Dmckrrei zu sch ig früh verschied N SchristM Er" 113. Okwbrr 1860 li cher Kindheit mit \tv steril nach Sieben zu- 1741878 lernte er 11 et war bann längere ller'schen DnMei all seit Oktober 189W ' seiner Lehrdrucle^ ÄSS Äft» feit ein bcgabm.A ier williger ArbcM

iSSS Hen verstand. Ehre cA--rgarlnen«r die Wltgarini > 1*

afeU am I30

Handel.

Berlin, 13. Han. DörsenftimmungS- bilb 3m Devisengeschäft hielt die Geschäftsstille bei zumeist nur geringfügig veränderten Kursen an Aus den für Tchissahrts-, Bank-, Kali-, Pe­troleum- und Dalutapapieren vereirnrit genann­ten höheren Kursen ist auf ein Anhalten der festen Grundstimmung für Wertpapiere zu schließen

Frankfurt a. *211, 13. Fan. Börsen- st i m m u n g s b i l d. Dollarnoten begannen heute früh mit etwa 10 400, später wurden sie mit 10 300 genannt. Die Umsätze auf dein Devisen­markt waren äußerst beschränkt und die Kurse kaum verändert. Im Essektenverkehr von Bureau 311 Bureau machte sich einige Nachfrage nach ver­schiedenen Jndustriepapieren bemerkbar. Es sollen verschiedentlich Umsätze zustande gekommen und zum Teil höhere Preise angelegt worden sein. Die Unsicherheit der politischen Lage gab Ver­anlassung zur Zurückhaltung. Unter diesen Um­ständen blieb daS Geschäst auch in Effekten be- fchräntt. Frankfurter Handelsbank begehrt, Aus­landsrenten behauptet, etwas Nachfrage bestand für Ungarrenten, Montanaktien wenig beachtet. Gegen 1 Uhr nannte man den Dollar mit 10 360.

Frankfurter Devisenmarkt.

(Telegraphische Auszahlung.)

Bekanntmachung,

31 unser Genvstenschastsregister wurde tMile bezüglich des Landwirtschaftlichen ItrfimDeretn« 11. eingetragenen Genossen- Wfrft mit beschränkter Haftpflicht, zu Lesärchen eingetragen: Direktor Philipp estwf VII. ist ausgeschieden, an seine ist Johannes Klengel IV. von Leskirchen getreten; für den Karl Debus «?.e-Lkirchen ist Johann Wilhelm Schäfer »elbft zum Lagerhalter gewählt.

Gehen, den 11. Januar 1923. Äß Hessisches Amtsgericht.

"ÄB. efne DruLvirtSfrom <nte Lumda, fr'dyem aratgeflagt war. teilweise entrahmte 'Mich zur Molkerei geliefert zu haben, zu BOOO Mark Geldstrafe undsVerösf«tt.ichung Urteils

KreiS Friedberg.

Friedberg, 14. Jan. Der Brot- lk is im Kreise Friedberg wurde auf 525 rf für ein 1900 Gramm-Markenbrot fest- tzt.

Dad-Nauheim, 13. Ian. Die Ge- tsrequenz deS Bades im Jahre 2 2 betrug 35 485 Kurgäste, wovon 22 731 ksche und 12 754 Ausländer waren. Ins­ult wurden 399 484 Bäder abgegeben, und r 379 895 tn den staatlichen Badehä ufern, im Konitzkystift und 19 230 im Elifabethaus. Däderarlen verteilt sich diese Dunme fvl- i>ermabvn; 37 081 Obrunnenbäber, 30 083 Sol- r. 98 332 Thermalbäder, 10? 697 Thermal- dölbäder, 123 163 Sprudelbäder. 2712 Süh- erbäber. Die höchste Tagesbäderzahl (am uni) betrug 3112, und zwar: 310 Drnnnen- 187 Solbäder. 816 Thermalbäder, 886 malf prubdbäber, 826 Spudelbädrr, 1? Süß- «rbäder. Die höchste Zahl dec gleichzeitig elenden Kurgäste betrug (am 22. Iuni) 5852 flr! onen.

Kreis Wetzlar.

Wetzlar, 13. Han. Die Kreisprüfungs- Me hat den D r v t p r e t S mit Wirkung vom _4.kmuar ab auf 510 Mk. für ein 1900-®ramm- Brt festgesetzt. (

Hcsscn-Naffau.

Banknoten.

Frankfurt a.M.. 13. Januar.

CdnoeiAcr Noten...........

f;rnnchsiiche Noten..........

Däniläie Noten Sklnvedische No en SoUänbtfdte Skalen Deutlrt>-Oesterreich ä 100 Kronen Amerik tnikche Noten.........

Englische No en Italienische No en Belgtsche Noten llitnnrifrtie No en Tfchechosloivnkische Nölen Noriveaische Noten . . . .....

Rntnäntsche Noten Spanische Noten ..

WM 9(0010111 W!"

1 am .Ä?? bk ®it». in t>en 7!npei^

vermischtes.

d In der Lus tbroschke um dieWelt. '.8r erste .Lustdroschlenkutscher", der Flieger Alan x) 0 b b a n, der bereits viele lange Geschäfts- fÜge mit Keifenden ausgeführt hat, beabiichtigt fa Därz einen Flug um die Welt zu wagen. »wird dabei begleitet werden von Mackenzie

i eve, der bereits Hawker bei seinem Versuch, tte Atlantischen Ozean zu überfliegen, im Jahre

Haftung in Dießen eingetragen: Die Prokura des Kaufmanns August Wehn . . ... ... 348B

Landstraffe 69 gerieten der Händler D a - wt l Dürer und der Fuhrmann Emil «Still wegen einer Wohnung in Streitigkei- im in deren Verlauf der letztere durch einen 'Lelserstich in die Brust so schwer verletzt f»:Öe, daß er kurze Zeit nach der Sinliefe- Jg In das Krankenhaus verstarb. Der-

Turbe verhaftet. Die Schutzpolizei kam 5eren Salv rrsanschiebungen auf 2pur und verhaftete in der Angelegenheit

1 Eisenbahnbetriebssekretär Albert Jahn, 1 Fabrikanten Emil Glück aus Bad Hom- g v. d. H. und die hier wohnende Ehefrau labeth Hildebrandt geb. Molitor.

Polizeipräsidium gibt bekannt, bet dem überhandnehmenden rbrechertum gegen Leben und Eigen­es den Kriminalbeamten nicht immer lich ist, sofort dem Publikum Hilfe zu gen, und empfiehlt daher mit Eindring- eit, jedes Mittel zum Se lb stsch u tz ge- daS Verbrechertum restlos auszunützen. Herborn, 12. Han. Heute früh 6 Uhr Minuten wurde im hiesigen Bahnhöfe auf

II ber 37 Jahre alte Bremser Paul Peil, Sillen bürg stationiert, tot auf gef un» n. Der bedauernswerte Mann war in zwei zerfahren und muß der Tod sofort einge- sein Wie und wann das Unglück geschckhm, niemand sagen. Die Familie des Derun-

1 wohnt tn Du tz bach.

"d Land.

m 151 Januar 1823 Traurnag bi? bei aOg, l8ai ^uib feint

«W der Dille uZ» 1J/**"31 ^euen, man befonbä stacken, (Bah? uferen Son um feines » - 2us guten Mrbobn tlen Dockt ber Saft. natiDnalen Trauer

echlt Deutsch? falb. etn_ l>iertelfiünbtgti Ikirchlürmen ein, bat ' öladt hallte unb ba< rtjen aller Hitbürga Jen Kot unb ber Der- ch Frankreich eingebed chen ©ebäube unb auch n bst Fahnen aus halb' gung«ftätten hatten gt. ürbtovll bet Stiinnnrnz nb.vickeltt sich der Den allen Plätzen ab. 3a efl fnnhgebung eine 2h4« eil flott, über bie ar, tilgen Aaites deckchle

Bekanntmachung.

3i unser Handelsregister Abt. B wurde St eingetragen: Die Firma Chemisches

Oratorium Dr. Eisenach, Gesellschaft mit k-eihränkter Haftung in Gießen. Gegen- fajev, des Unternehmens ist die Vornahme ktzerischer Untersuchungen jeder Art, Han- b<! mit Ch mikolien, Drogen. Erzen und 1-b eiprodukten, sowie die Beteiligung an äZeichen Unternehmungen. Das Stamm» Iwtcl beträgt 50000 Mk. Geschäftsführer : 4 ihard Glähner, Kaufmann in Butzbach. 4^e tzesellschaftsoertrag ist am 16. Dezent» t< 1322 errichtet. Die Bekanntmachungen t< Gesellschaft erfolgen nur durch den *tk.td)en Bcichsanzeiger. 34ÖB

N etzen, den 4. Januar 1923.

Hessischer Amtsgericht.

1921 begleitete. Die Keife svU quer vurch AUttel- eurvpa über Wien nach Konstantinopel gehen, bann nach Bagdad und Indien, quer durch In­dien nach Ehftta, dann nach >)apun. den Aleuten- Inseln, nach Vancouver. Aeufundland, den Azo­ren. Lissabon unb wieder nach London zurück. Cobhan hofft, dielen Flug rund um die Welt in etwa 60 Tagen zu vollenden.

* E i n Haus aus Flaschen. Die selt­samsten Baustoffe wurden in den Anfängen des Stlberbergbaues in dem amerikanischen Staat Ke- vada benutzt. Die Stadt Tonopah wuchs damals rasch aus dem Boden. Holz und Steins aber waren nur mit ungeheuren Kosten in das damals noch vollkommen unwegsame Gebiet zu bringen. So entstanden die wunderlichsten Häuser, die man sich denken kann. Eine amerikanische Zeit- sch-.ift breichtet, daß Bauten ausgeführt antrben aus Stroh, aus alten Säcken, aus alten Petro- leumkannen und alten Kisten Den Vogel aber schoß ein Bergmann namens William Peck ab, der sich ein Haus aus leeren Flaschm erbaute. Er benutzte bte fortgeworfenen Dierflaschm, um sich einen Bau zu errichten, der 20 Fuß hoch und 16 Fuß breit war und eine 8 Fuß hohe Decke hatte. Diese merkwürdige Architektur er­richtete er innerhalb eines Monats in den Frei­stunden, die ihm nach des Tages Arbeit blieben. Mehr als 10 000 Bierflaschen wurden verwendet. Die Innenwände wurden mit Mörtel ausgefüllt, und zwar wurde dieser so stark aufgetragen, daß er die herausstehenden Flaschenhälse bedeckte und eine glatte Fläch: bildete. Peck lebte in diesem Flafchenhaus'mit feiner Frau und zwei Kindern, einem Mädchen von 7 und einem Knaben von 3 Jahren, und fühlte sich sehr behaglich. Während in vielen Häusern von Tonopah die Temperatur nicht selten den Gefrierpunkt erreichte, herrschte in seiner Glasvilla stets eine angenehme Wärme.

Bekanntmachung.

3h unser Handelsregister Abt. B wurde :»te bezüglich der Firma Dr. med. F.

L Eo.. Fabrik pharmazeutischer Prä- rurale mit beschränkter Haftung in Gießen tragen: Durch Beschluß der Gesell- H-'t?rversammlung vom 23. Oktober 1922 i bie Gesellschaft aufgelöst Ka"fmann >ne Hickel in Gießen ist zum Liquidator 'Tet££L 347B

Gehen, den 9. Januar 1923.

Hessisches Amtsgericht.

(In einem Teil der Auslage wiederholt.)

Verbot deS TrauertagoS hn besetzten Gebiet.

Mainz, 13.Han. (WTB.) Wie von deutscher amtlicher Stelle mitgeteilt wird, hat die K b e l n = landkommission die Anordnung der KcichS- regierung über die Feier des Trauerlages am 14. Januar als eine Anordnung bezeichnet, deren Anwendung im besetzten Gebiet nur nach Zu­stimmung der Kheinlandkommission in Kraft treten könne. Die Kheinlandkommission hat daher u n» tersagt, daß am Sonntag halbmast geflaggt, daß bie Glocken außer zum gewöhnlichen Kirchendienst läuten, daß von den Kanzeln herab auf die Bedeutung dieses Läutens hingewiesen wird, und daß Ion- füge Versammlungen oder Kundgebung gen stattfinden. Die öffentliche Kundgebung ber Trauer kann daher im besetzten Gebiet nicht statt- finden.

Sie hessische Regierungskrise.

Die sozialdemokratische Land« tagSfraktion hat ihre Stellung zur Ke qierungSkrise in einer Erklärung an die beiden anderen Koalitionsparteien präzisiert, in der sie betont, sie könne deren Standpunkt nicht teilen, daß die Negierung durch den Ein­tritt der Deutschen DolkSpartei erweitert wer­den müsse. Sie sei aber trotz schwerster Be­denken bereit, weiter in einer solchen Negie­rung mitzuarbeiten, jedoch nur unter Garan­tien. die erst nach Abschluß der Derhandlungen des Präsidenten Ulrich über die Erweiterung gestellt werden könnten.

Darmstadt, 12. Jan. Die heutigen, vertraulich geführten Derhandlungen des Landesausschusses der D.D.P. ha­ben, wie wir erfahren, zu einer Derständi- gung über die Voraussetzungen, unter denen der Eintritt eines der Partei angehörenden Parlamentariers in die Regierung erfolgen kann, nicht geführt, da der Staatspräsi­dent am Donnerstag abend nach Berlin ab­gereist ist und eine Verständigung daher nicht erfolgen konnte. Die Beratungen sollen im Laufe der nächsten Woche fortgesetzt werden.

IUI Äß ß ls WiirTP1,11,1 In der Küche sparen.

8 «M W 8 W 8 Uli failJ Dünne Suppen und Fleischbrühe, Gemüse und Soßen

«iiiticrftiifL

Vereinigter Musiker-Kalen der Hesse-Stern für das Hahr 1923, 45. Hahr- gang, 3 Bände (1. Bd. Notizbuh, 2 und 3. Bd. Adreßbuch). Max Hesses Verlag. Berlin W 15. Der vorliegende Jahrgang stellt die Dereiniguig von Hesses Deutschem Musikerkalender und dem von Dr. Stern heran ^gegebenen Allg. Musiker- talenber dar. Der nunmehr einzige Musiker- kalender vereinigt die anerkannten guten Einrich­tungen der beiden früheren selbständigen Hahr-

Der Skiläufer. Gin Lehr- und Wan- derbuch von Anton Fendrich Bsarbeitett noch mH einem neuen Abschnitt »Der alpine Ski­läufer" von Walter F l a i g. Mit acht Knnst- di.uck aseln und zahl eich n Teriabbi.dungen. (Ver­lag von Dieck & Co., Stuttgart.)

Die Ep oche n der deutschen Ge­schichte. Don Hrchannes Haller. ('Bering der H. G Cottaschen Buchhandlung Nachfolger in Stutttgart und Berlin.) Das neueste Weck des betarrnten Historikers umreißt in einfache eindringlichen Zügen das Bild der deutschen Ge­schichte. Es sucht die entscheide rden Wendepunkte der Entwicklung auf, faßt dir oft so verwirrende Fülle der Tatsachm nach großen Ge'ichtspnntten zusammen und meistert damit eine bislhrr ungelöste Aufgabe der Geschichtschreibung. Lebendige Darstellung unb vollendete Beherrschung des Stoffes wirten zusammen, um weiten Kreisen das Verständnis der Geschichte unseres Volke« zu erschließen.

.Eine Kunstausstellung tn Tokio" betitelt sich ein in der soeben erschienenen Kummer 4091 der Leipziger Illustrierten Zeitung (3- 3- Weber) veröffentli^er illustrierter Aussah von A M. Karlin, der uns in ungeahnte Märchen- tiefen japanischer Kunst einführt. Mehrfarbige Ke» Produktionen, wie Hans LiehmannsIm Zauber das Gardasees: Weingarten im Winter", Paul Leuterih'F^chs beschlc-icht Wildenten am Wald­bach" schmücken das Heft. Der grohen Goethe- gemeinde bringt Prof. Dr. Heinrich Gloel (Wetzlar) in seinem mit bisher unveröffentlichten Diwern versehenen ArtikelKeu? Goethe-Funde" hoch­interessanten Lesestoff. Der Kunst des Gold­schmiedes widmet H. W. Gerlach in einer Ab­handlung eingehende Beachtung. Den Naturfreun­den und Naturforschern wird durch einen Aufsatz Kakteen" von Dr. D. Stange viel Neues über diese eigenartige Pflanze geboten. Neben d.m Ge­sagten finden die Tagesereignisse in Wort und Bild eingehende Berücksichtigung. Vor allem ist auch der Damenmode Nechnung getragen.

; rteil einer Züricher Firma Wechsel- c[ fd)ungen in Höhe von 50000Schweizer nnfen heute etwa 100 Millionen Mark verübt hat. Gruber hat sich bei einem be- tanten Frankfurter Villenbesitzer monatelang

^regemeldet aufgehalten. Ein Dienstmäd-

EruncMalke'errh, Langealeiden Srlppe, Schnallen, Hasten. Spezial-Heil verfahren nach Dr. Olpe, Ambulalorlom Hießen, werk- tflfflich Westanlape 10. 0117

Bnllenverkans.

Die Gemeinde Wieseck beabfichttgt einen Simmentaler Dullen auf dem Submissionswege z ; verkaufen. Die Offer­ten sind bi- zum Mittwoch, 17. Januar, vormittags 10 Uhr, schriftlich per Zentn-r Lebendgewicht auf hiesiger Bürgermeisterei einzureichen. Die Bedingungen liegen auf der Bürgermeisterei offen. 375V

Wieseck, den 12. Ianuar 1923.

Schomber, Bürgermeister

KiMoff tfl gut billig unb bekömmlich.

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