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175. JgJfrgoeg

Mittwoch, 12. Dtjembtr (92$

GietzemrAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen.

»rwtf n»9trlti|: BrtblW U*lo«rfitais.Bed?. neö Stetubnidtrel R. lange In «fetzen. 5chrlftlett»n- ie6 «eschäsfgtzeSe: Zchistzratz« 7.

leiebwt eee 1n)t j«b ftr b l« le gte mue m er b I s gern 'led)mittag ootf)»r obnefeb« 0«rblnOtid)l<U

Ptili für 1 mm hobt St Kn|tia«n oon 27 mm reite or lichS.auswärt, lO®o(bpf«nnig, für Xt» hlame-2lnj«igen o 70 ii n Breit- 35 ®oibp|ennlg, Dlaioori ijrift ZJ , Lei- schlag. - iJerantmortltd) tut Politik u. Feuilleton: Dr Friebr. HJiig Cang«; für beit uongen Xeil: <£rn|t dlumidjein, uc ben Anzeigenteil >>an» deck, amtli 4) iit Uh« je i

Macdonald und die Labour Party.

Unsere Partei ist die Regierung oon morgenI". so verkündete Ramsay Macdonald schon nach den Rovembenoahlen von 1922, al« er. der Führer der Labout Party, ^um Haupt der Opposition im englischen Unterhaus auf- rückte Der damalige Grsolg der britischen Ar­beiterpartei, eine annähernd.- Verdoppelung der Mandate, berechtigte den kühnen Schotten, so zu sprechen Und heute? Die Arbeiterpartei hat die Zahl ihrer parlamentarischen Vertre­ter jetzt von 145 aus 192 erhöht Sie ist nach wie vor die ztoeitstärkste »Fraktion", um einen kontinentalen Ausdruck zu gebrauchen Der Abstand zu der dritten Partei, den Liberalen, hat |td) um zwölf Sitze vergrößert (Die Libe­ralen hatten im früheren Parlament 117 Plätze, heute 152.) Die Konservativen find von 346 auf 261 Sitze gesunken. Die Labour Party wird also, ob sie nun die Regierung oder die Opposition gegen eine konservativ-liberale Ko- aliiion stellt, eine politische Rolle spielen, dir bis zum 7. Dezember niemand geahnt hat

Wer ist Macdonald, und wie sicht seine Partei heute aus? Macdonald ist Auto­didakt mit den natürlichen Gaben eines ge­botenen Schriftstellers. Gr hat leine Laufbahn nicht als Arbeiter, sondern als Journalist ge­macht. Gr ist wie sein Vorgänger in der Fah­rung der Labour Party, der ehemalige Mon­teur Henderson, ein ausgezeichneter, reif­lich überlegender Redner. Aber Macdonald spricht mit einer Wärme und Uebetzeuzungs- fraft, tie man bei dem andern oft vermißt hat. Freunde wie Gegner rühmen MacdonalvS musikalisches Organ", das so umschmeichelnd klinge, was der Franzose mit caressant bezeich­net. Dabei spricht Macdonald nie um des Wohllautes willen. Ihm ist e« stets um ein Ziel und eine Absicht zu tun. Gr begnügte sich auch biSher In der Opposition nie mit Regie­rungsantworten, die um dSn Kern der Sache Herumreden. Macdonald ist strammer Sozialist, aber wie Snowden ein wenig enttäuscht durch die Erfahrungen der letzten Zeit Den Gewerkschaftsführern wurde es nach dem Kriege fast unmöglich, die organisierten und unorganisierten Arbeiter zu Lohnherabseyun- qen zu bringen. Innerhach der Gewerkichaf- ten war ia stets em radikaler Flügel vorhan­den, der durch überraschende und wilde Streiks aus dem Rahmen der Parteitaktik brach. Diese Kreise haben neuerdings in dem sogenannten variablen Element der Arbeiterschost eine wesentliche Unterstützung gesunden. Die Ar- bettslosen, die längst aus den Gewerkschaften ausgetreten sind, und diejenigen Teile der or­ganisierten Arbeiterschaft, deren Reallohn un­ter das VorkriegSniocau gesunken ist. wollen von Tarisabm achunaen, Lvynsormeln ul®, nicht« mehr wissen. Sie behaupten, daß Die Ge­werkschaften Dank rott gemacht haben, und er­warten da« Heil von einem neuen staals- sozlalistischen Wirtschaftssystem, das dem schwer geplagten englischen Unternehmer je­nenMehrwert" nehmen und den Arbeitern geben soll, der nach dem Urteil unparteiischer Volkswirtschaftler zur Zeit in Der Inneren Di- lanz der englischen Wirtschaft gar nicht vor­handen Ist.

Aber Manner wie Ramsay Macdonald, Henderson, Sidney, Webb und Clynes wissen ganz genau, daß der StaatSsozialiSmuS weder con heule auf morgen in England eingeführt werden kann, noch Die golden.-.i Früchte tragen dürfte, Die die jungen radikalen Schlagwott- aposte! ihren Anhängern vetheißen. Der leyte große Parteitag der Arbeiterpartei im Som­mer dieses Zahre« war ein einziger langer ^ampf der alten erfahrenen Politiker und Gc- werklchastsführer gegen das ..kindische Ge­schwätz und die fluchbeladene Gewaltpolitik" der unverantwortlichen Radikalen, die nicht gewillt sind, sich auf die Taktik einer besonne­nen undloyalen" Opposition Seiner Maje­stät einzustellen. Man sieht, die Labour Par.y ist keine radikale Partei. Sie ist auch keine reine Partei de« Proletariats. Zu denlabourerS" rechnen sich Männer, wie eben der Kopf­arbeiter Macbonald. der Histori­ker Trevellyan. Der berühmte Dra­matiker Bernhard Shaw. Der Soziologe und Romanschriftsteller Dells und viele bedeu'ende Tanker, Di« zwar den Fort­schritt, aber nicht den Umsturz wollen.

Die Finanzlage des Reichs.

Berlin 12 De» <P ir> -Tel.) Laut .Tfbff. .Zeitung" mad tc bei.ttemb rglfche F.-ianz- minifler Dr Stall tm Stuttgarter Herein der 5emokiatilä«n P.. . t be nerfonetnt. e Au-iüb­rungen über bi iinanjullc Lage Deutschland« Aach ber Stillegung der Roten prelle mülle da« Reich bi« zur Valanzterung de« Etats mit 1200 Millionen Rentenmark au«fommen. die ihm von der Renten bank zur Veriügung geUetli I Herben 550 Millionen davon leien bereit« an- | aetrvioi. 400 21( Ul tonen schon in de» trftea |

Die Rheinlandpolitik der Reichsregierung.

Ausgabe wertbeständigen Notgelds. Fortführung der Erwerbslofenfürforae. Die Senkung der Preise. - Kei re staatsrechtliche Veränderung der besetzten Gebiete.

Berlin, 11 Dez (H)FB ) Di« Rclch«kadi- nett Hai nach crn;nler eiitg.-benbcr Veialung der Lage und Ortcrbemin.- de« belebten Aevieles circ Reibe von Maßnahmen, die tm besetzi.m Gebiet zur Durchsichrung tomm.n sollen. beicht't- fen Die Rente n mar k soll weg.n der ®efahr bei Vefchlagnahme und weil Ihr Fun- dicrung tm b.s.tzten Gebiet bl« jent nicht erfolgt ist, tm befetten Gebiet amtlich nicht eingeiuhit werden, doch b.sieden gegen die Derwendu.ig bei Renlcnm.lrt Im Postsch,ckverkehr zwilchen dem befahlen unt dem andeieyle.t Gebiet leine Bedenken. Zur Grleichciung deS Ueb er gange« ten der bisherig, n R^tgeldwiitschift zur Einfüh­lung des wertb.ständ g n Rvtgeld.« werden noch Dc-binilungen mil I r Reichel ink geführt wer­den. die Aussicht auf Drsotg bub n Die Schal - su g von wertbeständig.m Rotgeld auf der v)m RtichSfinaiizministerium mit ien Ikrtrclem be« belebten Gel,iei<s Dcrcinbartcn Grundlage soll ui.verzüglich und mil Rachbruck duichzetehl werden

Die Ausgabe von wertbeständigem Rotgelb ist in wenigen Wochen zu erwarten

Den @vmcinben und Kommunal verbanden des belebten Gebiete« fall durch Verordnung die Ve- iugniS beigelegl werden, im IBcge eine« ein­fachen Gemeinbebefchlusscs die Zahlung aller Ab- ?aven und ffebüt).cn an die Demeinoen j.i we.I- efiänblgcm Rotgeld anzitordnen Gegen die Tr­itt lang der gepla.itea rheinischen Gold- Notenbank bestehen im Kabinett erhebliche Dedenken Insbesondere ist vor der endgül­tigen Sntfchetduna in erster Linie die 5-age zu klären, ob die rheinische Goldnotenbank In die künftige Zentralnotenbank aufgeben wird Um den Gemeinden die nötigen Hinnahmen zu sichern, losten die RelchSante.le an ber Einkommen» und Körperschaft« st euer sowie zwei Dr it­tel des Reichsantetls an ber Umsatz st euer ben Gemeinden, in deren Veziick Ile aufkommen. alt Kallenvorichuß überlasten bleiben. Den Ge­meinden wirb ein Zuschlagsrecht zur Um­satz st e u e r elngeräumt

Gnlsprechend ben Wünschen bei besetzten Ge­biete« trab aller politischen Parteien soll da« besetzte Gebiet auch weiterhin in ber Erwerbs» losenfürssr^e nach dr» g«id>*n Druitd- sähen wie bat übrig: Deutschland brharibrlt t erben.

Die im Ucbrrqcnfl«cut für bi. Duich'üh.ung be- Erax-ibLlvfcnsünoigc bis zum 31 Mirz 1924 rerlüab. ven Mine! folleu noch Srichö'llu I<1 bc für ti» 3ra-:!bMocifü.ferg1 iit (.1 h?i "e5i*t Aunäd/I eu6g.iDocl.-nen 8? Mitli. Gdniark in gl ichm S iRcn für l> ! b -'.-z.- u id u ibJ tr* ®<bi<t ur Verfügung gestellt avrbe-i und z-r . mit ber M.i'" "i>- bal> G8 n ber ndG meIn- 6 en zu dem tont ng TTti.Tt<m Retchzau schuh m n- dcsten» in tzö'e > ,r*z gci yti h n 21 -los bot- Heuern Die ^urzc-rb.itcrfursorae muh künftig abgebaut tr rfen Ss soll fern t Mc D -a^gbru-g von Snve bAfo'en-"f-'iroe ver­weigert ireidm trenn vorhandene Ar- bett ohne triftigen Dinmd n!ch' angenommen wird 3m übtigen tollen die b? 's tniefei-.'n <f rt'ativen Mastnadm n so nach''ruckli.^ w e mög­lich irrtt-Tcehibtl werden und r.,m R.ich» v rt- l<t-i|t«minificr tollen a'le sach^i -nli ten Mittel angewandt werben um namenllid

birr<6 enttch ost-nes Dor ehtn gegen bit Ans» schreittrag«, be« Kartetlwes*ns ein? Senkung bei Preisniveaus

au erreichen Die Fürforg? fär Gdingen- und für die ausg wtesenen Veamtm und Priv >t- jxrfonm sollen mit ber Matzgade rreitcrq fu f werd-n bah im Hinblick ui* die Ftn.n*(ag- nut Sintchränkung und Ersparnis b i der Ausgewetenentürsvrge o ' ren ger cl< bi3h*r hing-wirkt v- den o ' Für die 2-spruchr au« b.-m I7ll pttivnslristu g5r r- fahren, dem Personenscha engete.i un' d -> icht- linicn für die Gnlf häd gun .r,i b.-r 2u-ger i ene i bleiben dir bisherig.n Lesch Üsfe des Rei.S- tabmvtt« mil dm darin v:og froen i vtnl^r. >- tungen auf rechter halten Die 2<ei b.^regi ttrh' in voller Ucb rein tlmmung mit den vr.u is^n

14 Dag.n verbraucht, ixtntm 100 Millionen für das besetzt.- Gebiet Öhre de > kt eunlgft duich- zuführenden grüt. blichen 2l b d a u der ge. samten siaa11ichen Bei Wallung und damit des Deamtenkörpeis sei der Zusamm.n- bruch unseter Jinanzwlttschafl unabwendbar Der Stnaryminlfter fchloh jeb u- mit Tfedtt» tungen. dir über da« Berantwrrtungsgeiühl und den ztelbev-ihten TBUlen der leitenden Manner keinen Ztieifei liehen und daher geeignet leien, einen lähmenden Pelslmismu« zu verscheuchen, ber sich etwa breitmachen könnte

Notgeldclearingoerkehr.

Baut .Derkiner Tageblatt" stehl die Ver­öffentlichung einer tDcitcr.n Verordnung über die Regelung Fe« Rotgeldwestm« bi Auslicht Die neue Verordnung steht eine Zentras t f i e rung des Aufrufe« be« Rotgekbes tx-im Reich«nrinIftertum vve Das Vtatt hört, doch mil dem Aufruf des wertbeständigen Rotgeldes etwa am 15 3am«ar begonnen »erde, das nicht wertbeständige Roigeld erti des »1

Staatsmrnisterium auf dorn Slindpunkt tsif) staalsrechlliche Veränderungen de« besetzten Gebietes nur au| per- sassungsmäßlgem Wege vollzogen wet- d.n könncn Sie lebnl daher nachdrü t ih j-b? Er­mächtigung au Schrillen ab welch auherbalo de« in der Reich«verlas im , Dprgcfchenen W es siaatSrechlllch? Veränderungen de' des yltn G - bktrf vollziehen ober vorb.-reilen würden Die Reichoregterung erilrcbl zur Linderung bei un­erträglich geworb.nen V.satzu g.'lafkm, r.ir TBertcib L-tning bei Wirtschalt reirc unj Set Gcsangcn.n. tled der 2tu»gervte|cnen wie überhaupt zur Lösung aller Frag n des be setzten G.biele«. mög i h'l bald in unmittel­bare Ve. Handlung n mil den Ve- sayungsmnchten zu tornmen.

Das rheinische Notgeld.

Düsseldorf. 11 Dez. ClDolff.) Da« flählUd. preffe.imi ml del S« «ft im Vinotrr.h- mcn mit der ReichSi.-gi-i-ung gelungen ein ge­mein | o m e « wertbeständige« Geld Qller Gemeinden kos b l tz en Gebietes zu sch ilftn und zwar cineS D di I S da« lich onn $<i mun bch nach Ludw g ihasen erltreckl u.tb die Rh i lo iS. .TEe Halen. He i n-Rassau. Hel cn und di. Rh Inrf.nli um'a-1 Dieej Geld w id gedeckt i-urch cit.e g.nvii.f .m - 6pr. y-nl gc. auf Gold lau­tende -fommunoti An.'eior b r l> wellig len Stäblc und Lrtndlrcilc und fonllige i tomnunalen Vrr- tanbe. für die die gefa nt.n Kör^.-richiflen foli- darisch haften, ferner durch bpro.cr l;e R ichr- gvldanll ihe und «pro entige R ichösch lygnw -isun- gen Die Sinheit ist eine G oldmark (4^0 GoUfmr.rk I Dollar! Die Ausgabe de« aertb.flänbigen G l e« erfolgt durch du Landes- k nk her Rheinprovmi. die für di - logenaintm Londes banken die Geschäfte versteht

Die Vorbereitungen zur Ausgabe des Gelbes sind soweit gediehen, daß noch vor Weihnach­ten mH dem Erscheinen ber ersten Serie dieses wertbeständige» Geldes gerechnet werden kann,

und baf), wenn ferne unvvrhergoselx-nen Stö­rung n ein treten, im V».iuar 1924 de. gesamt.- Zahlungsmlllclb.-darf ic1 b.'setzten Gebiett-z aus Ma. 'm,-; r '.n - r'e' tn

Die Gemel b/n roerb-n ihrerf it» grtam e Rctgeld. da« sie bisher au-gegeben haben am 1 Zanu1924 a frufen und I ät st n bij zum 1 Februar 1921 cinlbfen Si. werden, soweit btc ®inlöung nich. in anderer Form cilc-Iq* bi« etwa noch tu Fanuir umLiulciibc Rotgeld in ein m noch b tinn zugebcnde Vei - baltnio gegen bi« wcrtbestäntig Gel) um biulch n Der Besitzer oon städtiichem )I?t elä b auch! b.«ha b nicht in Lesorgni« za fc'n. b f) ihm bei: Velin diese« Rolgeldrs ir<enba-l- Der lüft bring: und dah er . « ctw.1 nl t,: gegen um- lausfuhig.« Geld eintauschen tonnte.

Die stäktischen Rotenpressen sind inzwischen bereits still ekegl worden, oder werden entsprechend dein Dorg hen des Reiches jetz: Itillg.l al ns rhen A n I .Fai'Uir weiden die Stadt l -enem zur GoI dre ch- nung übergeh i uni eitspreehend einen 11 e b c r g .1 n g e b a u >2 b a 11 « p I a n ü b . t vom 1. (>inuai b« 31 Märi 1924 aut stellen. Mit ber e f a n u n g hat mein bi notHKii igei Voiwerhanblungn g:p*(cgen Dis neu- wert beständige G i, wird -in u n b e g r c n < I ' XI m- laussfahigkei: haben Se r>.rb a f auch außerhalb d -s b fer tc t Geb l a an e eun en w.rd.-n Di Ireibenden Kräfte bi ( i Iieuorbnu.ig. btc hoffeitlich t>'d zu Sicherin^ uib Tce-ung bc« ILiilschllleieben« in den o testen Gebiet betlrr-.gen wtrd. sind die neu räing« zusamwc >» g.scho seien Stadt und Landg mein ben b?« gesamten besetzten Gebietes 3 i Auftrag dieser Ver-imgun i fxtbe: bie St 'bc Kr-ln. Ess -n und Dülselbv-i bie nunmeb von EcstTig g.tront n D rhciidiungen . e ührt

Tic iHcntrnmar? int brsevken (flebict.

Köln. 11. Dez lWTV.) Vor Prestevertre- lei.ii mutte d.r der Stadl Köln

Cuft in aussuhrli<h«r Weise über die feil langem

von t«n Städten und Gemeinden des ueleoleft Tcbicle a machten Anst»ngung n. c n wertbcitan. itg.« ZuhlungSmitlel zu schaff n. was nun ge­lungen fei Ss ist bcabsichligl, Geld in 1-, 2-, 5-, 1O-. 20- und 50-Maerscheinen und auch Klein- g.-lb Den 10-, 25- und 50-Ps -Scheinen auszu- g.tzn. Ss ist vooge-ichcn. dast bie Renten- dank wie tm unbesetzten Gebiet iSirouer» lehr für dis wertbeständige Geld .-infübrt, kbenlo bie P o st Ihren Scheckverkehr im beichten Gefiel auf da« neue wcrtb,-ständige Gelb eln- flclll v3ur Ucberwachung des ganzen Geschäft«, g.t ihren« wird ein befonleici RelchStom- m i f | ,i r ernannt tnerb.,1 Auch die Dparkas - I > werden ihren Veli leb auf das neue wert Le läut.ge ®vtu cinftcllm und «laich der Girvrcr- kt w.rd auf tief » Geld umgeltelU weiden Ruh.end die t aMiettigle Goldnoienbank eine Ct i« act< auck für t«m int.rnatianaLn Vcikrhi Jd iffen feil, handelt es sich hier in d.r Haupt l.'.d c um btc T.frkbigang des Geldb.-dirss de.- läs.lichcn Leb. ns

Hessens Schicksalsslunde.

Darmstadt, 11. Dez. sPriv.-Del ) Die Dkulfchnaiionale Panel veranstaltete Montag al end eine vaterländische Runbg.-bung uber D.n- ^l-cntn Hellen« Schicksaisstundc. zu bei sich An- gebertge aller Parteien eingefunden hatten Der Vcfuch Weir derart bah viele feinen ömlah mehi finden (ennten Die von Pi.irrer H c f) geleiteten Verhandlungen begannen mit eing fy-nben Aus­führungen bee Abg Kindl, dec ausführliche Angaben ubci die fepar.rlistllch- Vewcgung machle und dabei ausführle, baf) ein hesfrschei Vramter, der Oberregterung«ral Di. Strecke- tn Mainz, mit Millen ber hellllchen Regierung mil ben Franzosen wegen ber

Dllbang eines selbstänbigen Rheinstaates drr- hanbelt habe, an den auch Siarkenbur; enb Oberhessen an geschlossen werden sollten

Chi dem Abweh rau« schuh habe Dr Strrcker den selbständigen VundcSslaat populär zu muhet versucht, sei aber energisch abgettxclcn worben Ober helfen sei in diesem Ausschuß über­haupt nicht vertreten getoefen Di- eingehen­den Darlegungen des Redner« die sich ser-i aller Parieipoli lk hjellin, fuuveii uxciuue rei'tioi« <$u- flimmung 3n der anschließenden Aussprach« nahm GewerkschafiSlefrelär Leuschncr De- lege b..l do grunL-grtiben Äussül r^n en de«

dnerS im allgemeinen zuzuslinmcn. während einzelne Fragen sachliche Zurückweisung erfuhren Tellcrc Redner Dcibr?ilclcn lich, teil« für teil« gegru übet Sin.ic. dir etwas auhcrb.ilb de» Rah- men» de» Aocnds lagen Der Abg Kindl legic i.i feinem Schlußwort der Versa imlung nach­stehende

Gntschlleßiwg

vor. die allseitige Zustimmung fand

3m Gaalbau r.-rfammclle hessische und deut­sche Männer und Fi auen crhebc-i ihre Stimme unb Dai n e n die hessische Regierung und das hessische Volk ddi dem Gedanken der Vildurg eine» neuen VundcsliaalcS Im Rahmen be» Ret- <i » unter Zerreißung bei geschichii- l i ä> gewordenen ft a a t (l d> e n Verbände ai'a dem besetzten G.bict zu billigen Sie fordern t berdies auf da» i'chiedcnste daß ni.-ma!« hie­bet unbefei . Telle hessischen De - bicle« einem solch, unter sranröllfchem Ein­fluß und in franzö'ilchc Abhängigkeit stehenden neuen Vundesstaat zugrtctll werden und bitten die hellifche ^"gierung um eine unzweideutig« Erklärung in diesem Sünie Sic ge! b-n. Immer» Z ar treu »um hessischen Staate zu ste­hen. zu ihm fu lallen und ihrer Zustimmung je?cr Abtretung hessischer GebiclsleUe zu verweigern

Der rheinische LechziyerauSschuft.

Düsseldoif. ll Dez tlvTV 1 Wie die _D.illcldr.rf-r Rachiichten" melden taale in Köln de- Sechzigerauöfchuß. der einmütig die durch die neuesten Erklärungen der Reichs- und preußisch, n Regierung dokumentierte feste Haltung beider Stellen begrüßte, wonach die Trennung de« Rhcinlande« vom Reiche und von Preußen i n jeder Form abgclek> «'

t chnno^geldcs gelang? der-its irr de n nächsten | Zagen -um 2turnjf $it CbefamtiinHauf an werlb.ständige n Rotg ld tonte -arr Zeit auf etwa 400 Millionen Gvldnmrk voran sch tagt werken.

Um

bie UmlansssLhigketl be« Rvtgeldrs zu erweitern er rufet et das Rfe-ßamt für Muster- mellen in Oetr»ig für Rotgeidich-rütc für die vom R.ichsslnan-mintsteriuoi ermächtigten Ausgabe- flcticw die sich an ber Ginr chtutag bet-nligen wol­len rtr«n Lleorin^ verkehr Die Ausgabe- ^stellen verpflichten sich bie Rotgeidsche ne ber übrigen brteiligten Stellen te der zeit gegsi eigenes Rotgcid um^u tauschen Die Rvlgeldlchein« er- langen dadurch eine Freizügiqke-l in ben be­teilwt en Vezirlen. 3 «»ehr Ausgabestellen sich anfchlleyen^ desto mehr wird die Umlauffäbigfcü des vorn Reichsftnanzmintsterium genehmigten Rodgei de« über da« ganze Reich ausge­dehnt Die Zentrale für ben Umlauf* unb die Abeechmrngsstelle befind« tich bebe 28*

Die Renlenmarkbriefe.

Verlin. 12 Dez tPriv -Tel> 2vte kle .Voll. Zeitung" erklärt, |ino btshcr von der ReNenbank Acute r.efe noch nich. tx-rau#aibt wurd n. De ersten Stücke werden erst in einig i Tagen amt« gefertigt sein Das Via» nimmt an, daß fcrrci ! jetzt Den der 2tenUnl>inf Vorbereitung n für bie Einführung der Rcnlenbriefe an ber Vörfe und zwar nicht nur m Verlin. sondern auch an ande­ren groben Vörfenplatzen getroste i würden. ®s werden jetzt täglich 100 Millionen Mark Renten da nksche ine fcrtiggefteUt Die Scheine werden mach bestimmten Grundsätzen über das ganze Reich an bie Reichs- bantanftaUen verteile She dirie Verteilung nicht ganz abgefchtollen ist, kwn der ® l - roverkehr in htttUanarf m See Provinz nicht eröffnet werden Da« Vdalt trofft, daß recht bald die 23er6ffenUkbung des ersten R < ntenmarf- ausweises mdglich fein wird An ihn würden sich bann allwöchentlich neee Ausweise an reiben