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Die Preise toertcttn sich auf in Bro'getreibr auf unb Zisch auf Andere 2eben«mittel auf 3n«grtam1 Ceb:n«mittel ölten unb Stahl auf

Odyf-nbduie 2vhü brr Kautschuk

Rach einer Meldung aus München wirb bi einer Bek.v><r*mad)ung sämtlicher 6taa t«nnnl- ßerien an bk Beamten fdtatt rrtTärt, ba£ bie

tmn" '^s>"ch. e*r Seww» wwb Feiert Oq», rl1berS«e«tes*beilägt OletzeneeFamsliendl-Uer

Die Goldmarkpreise.

Eine Denkschrift des Reichswirlschaflsministerlums: Das Gesek von Angebot und Nachfrage und die Sparmöglichkeit al» beste Preisregulatoren.

luitm wt !i)t een ftrftte Iegewaue*eb.« pi* Kachmta», ooetzci 0bw|«b« OerttebOMett

Pnte lit l me 64H hU Xigeioen ooe 27 mm Brettl 'r Ilch8.au, wärt» 10»erbPfennig, ftr Xe- hUme.1njdgenD.70mm Breite 35 »olbpfennig. 'PUijoori 4)njl ZJ' , Muj- w* - Uerant®ortli$ rur poiuih u. JeoiOeton: Dr. Jeiebr. wilh.Longe, für Pen uociaen leik ttrnft dlum d)ein; jilr ben Mnjetgtnted. Han» 6«X, Idmth ch in G ,z« i

Die Wiederaufnahme des Verkehrs.

S-antfuri a M. 10. De, (TZ.Ti) TZu bie Reichseisenbahndirektion Franlfun a M mit- teilt, toerben am Sieneiag bem 11 Dezember, über bie TZ* herauf nabme t«A Verkehr« nach Maßgabe be« mit her französisch- belgischen Bt-g- be­sprochenen mobild vivendi bie bie unumgänglichen Ber Handlungen (t> f a ( e r Ttaiur tort- gesetzt Der Verkehr nach u:_b burch bas besetzte Gebiet kann naturgemäh nur nach unb nach triebet aufgenommm werben Sv wirb In Äürir ber Personen verkehr auch aut bet C rede Fianl- T u r t a. M lHbh s ) 5>a r m fta b t unb Frank­

furt a. TR. lHbhf i 5\bd>fi a M "her Grtesheiin unb 71 leb in beträchtlichem Umfange triebet tr Dang gebracht weiden TLuf ber Strecke Frankfurt a TR iHlchf >Darmstadt »erben mb.Ten vorerst nur Schnell- unb Personenzüge verkehren, bie zwi- 4en Frankfurt a TR unb Darmstabt nicht an- ballen. Der Personenverkehr auf ber Sieg- 0 rede fft aus ber Richmng Vetzdoes btt Hennef vorgeschrieben worben tmb H*rb vom i1_ 9r^mtoet ab voraussichtlich bis unb ab ?-tegb=ra eby iw -CI iiäxZ-u. iviiüe*. wCäu ee Ml

TO wtbp,einig ein ^Itetzstch IrägtrlDQn, eich bei stecht,tfch eine« «twjehwr Kummern hu felg« höher« BeexilL - tz«re Iptech-»nsd.lllsl«: fit bl« Schrift eanig 112. ftr Ter lag exb

«eschöft.pel. 51

Der Beamtenabbau.

"Berlin. 11 Drz t IDT'B) Do» Reich«- f ob t n e 11 hat bi? Reureg.llung ber Bram en- besoidung genehmigt Di.' gestrig n "Berbaiblun- gen tm R-nchäminisieruon tc8 Jntert zwischen ber ReichSregi.-rung und ben B amtrrtorqti mlati > nen führten *u keiner Siitgunq 63 soll damit zu rechnen sein, b:-f trotzdem im "Rahmen des Ermäch igungsgescye; die (Srböfjung ber 21: b.-it3- zeit ber Beamten >ur Durch-ührung kommt Laut /Boss 3tfl" wirb ben ständig n 2Lrtduh des Reichst >gs al3 erfter Beratungsnegenstand die Personalabbauverordnung fecht'- t*g-n Di? bie .German a". da« Blatt beö R ich?» kanzlers aeislen will, ist bie "Regierung anschei­nend geneigt ben Beamten Entgegenkommen z« zeigen, ober an einer

Heraufsetzung ber Arbeitszeit

unbedingt festiulrvlten Tire Verlängerung her Ditnftstunhen soll zunächst für di: Stift vm drei fahren »estqd'etzt w.-rben. rtn? bah jedoch eine Bindung bo'rtn . i 'gegangen .c rb. nach TTblauf dieser Frist br-3 M-'ommen nicht weiter zu ver­längern 3n Berlin und Hamburg soll bie ungeteHle neunstündige 21 rb its»eit ein- geführt rrrrtvi. w.-il es h?n B.- 'm*?.: i 'olg: der gröf ren ®nt errungen foum möglich sein würbe, bte Dienstzeit -r zw i 21b tfenitt.- u .nl'olvt.-ren. Sonst ober soll im ganzen Reich? bie Arbeit«- »e i t geteilt werben und nr-r In her Wetee naf, am Bormutag tunt Ötunbtm am Vachmittag ttkr Stunden Dienst geleiltet werden. Die "Be­amtenorganisationen ständen bieler Dtensteintel- lung ablehnend gegenüber

Die Zukunft ber Papiermark.

«* ber Fluch« vor ber Papiermark ist eine Fagb nach ber Papiermark geworden Dieser Tenbenzumschwung ist für uns besonder« deswegen wesentlich, weil bte Papiermark nach wie vor bas einzige gesetzliche Zahlungsmittel ift unb bleibt Die Besserung her Mark ift im Auslände unb Im Fnlande engetrcten 3m Vus- kmb ist sie deshalb gekommen, weil man dort der Vnftcht ist. bah nach bem Abkommen mit bet Micum allmählich wieder eine Stabili­sierung ber deutschen Wirtschaft eintreten werde. Xiberhem hat bie Besserung des Mark- kurses in Deutschland selbst auch bem Ausland wieder einiges Vertrauen eing ''öfjt, das «ich be- hmders darin zeigt, bah die mit einer erst noch kommenden "Mankverschlechtcruna rechnenden Sicherungszuschläae ben Kurs der Mark nicht mehr belasten. Die Besserung der Mark im Jnlanbe ist in der Hauptsache durch eine künst­liche Delbverknappung erzeugt worden. Zunächst wurden bu.ch die Einführung ber "Rentenmark grobe Summen Papiergelb aulgdaugt Dazu kam das Verbot bet Annahme von Votgeld burch die "Reichsbank, bas für bas unbesetzte Gebiet seit dem 22 11 durchgeführt trnrb Zur "Beidjalfung der benötigten Beträge wurden zunächst grobe Effekten«ikaufe getätigt. Da die Äude an den Effektenbörsen dadurch sehr schnell ins Weichen kamen, lohnte ein Sftektenverkaui sich nicht mehr, fo hab zu gröberen Devilenverkäusen geschritten werden mutzte. Dazu kam eine leise Wieder- Belebung ber Wirtschaft, die ebenfalls zu De- Oikmxrtoufen zwed« Beschaffung der nötigen Betriebskapitalien »toang Damit wurde der <tur« der Devisen gedrückt und der twr Pgpiermark von selbst fester

Aus dieser kurzen Schilderung ergibt sich zum Teil die "Beantwortung ber Frage ob mit einer MarkstabiIHterung von Dauer zu rechnen ist ®tne Markbesserung über ben amtlichen «urt hinaus wird man wohl schwerlich erwarten dürfen, da der innere Wert der Mark geringer ist, als er im amtlichen Kurt zum Ausdruck kommt unb

"Baumwolle 203

Andere Tertüien ioä

Andere Waren 153

Insgesamt 3nbuttrieftoffe 157

64 sei noch erwrhnt. bah der Preisstand ge­genüber einem 3nxer von ' '

brt Fitedenspieiies für lkauischukwaren »tnc Pikisüberfetzung bebeuten, ha Kautschuk aus bem Weltmarkt um 83 Pir>z<>U gefallen i,i unb Rautichukwaren duichschnittlich 90 Prozent ibrrt Werte« au« Auslandrohkivften bestehen

Beben den weltwirtschaftlichen Zusammen­hängen weilen die delbflfoitcnlahoren de. heut­igen Wirtschaft noch eine ausgetpiochene Eigen- dewegung aus. aus die bei ber Verwenüung ber 'Breite von 1913 alS Vergleichsmabitab Rud- sicht genommen werden muh An bclonbeien Ber- teuerungssaktoren ter deutschen Wiillchast tinö gegenüber bem Ausland und bem Deutschland roa 1913 Zunächst zu verzeichnen, die Gtniührung unb hie Erhöhung einzelner Steuern, insbesondeie bie Einführung bei 2pioz Ilmlatzsteuer. die erhöhten Leistungen für bie soziale Versicherung, die Be­lastung ber Wirtschast auf allen Stufen mit einer Beifrc unproduktiver Arbeiten, von denen mit der Einführung ber Wertbeständig- feit zwar viele verschwinden, andere jedoch au- f-üchst noch fortTirfen werden Anbei? Verte->e- iung«momcnte kommen von ber Geldseite her Mir der höhere Zinssatz, ben bte beutlet# Wirtschaft infolge ihrer Verarmung wird aus­bringen müssen. Von Bedeutung lind auch bte "Verteuerung bet Kohle tmb bie Teräxbe.

nraq ber Frachten,

bte auch nach Ein ührung b r Golbtavile «Betreibe um 47 Prvz., Xohie um 8) Proz höher ge- worden sind, alS im Frieden 2Iuberöem sind eine Vcihe wichtiger AuSnahmctarise in Wegfall gekommen unb viel ach muh statt des billigeren Bezuges in vollen Wagen adungen jetzt der teure Stüdgutbezrg treten 3n diesem Zu- samt nett Hang muh noch ber Büdgang ber Arbeitsleistung erwähnt werden bie »um mindesten in einzelnen Produktionszweigen nicht beftritten werden kann, so lehr auch bie Mei­nungen über bie Gründe dieses Rückganges ver­schieden lein mögen.

An BerblIHgung«momen'tenrnb auf ber anderen Seite einzusetzen die gegenüber dem Ausland unb dem Frieden wesentlich nied­rigeren Mieten und vor al em aber ber betannliich sehr grotze Unterschied zwischen Gold- löhnen des Inlandes und Auslandes ,hie so­weit 3nland«produkte In Frage kommen tei- wegen sehr mitsprehen weil sich Ich ieh.itz ber Preis eines jeden Produktes zum gr,f)en L 11 in " b e -u l s m lüfjt. und, Iwit Z.ilandSiohne in Betracht konvneu, diese Differenzierung seien totr bem 2lusland auch in ben Preisen sich auÄbrüden muhte Bei einem 2kb nagen der Veeb llioungs- unb Berteterung« akto en d e auf die deutsche Wirtschaft e.nwirken mir > man zu bem Schluh kommen muss n bah hi- Bi an» sich »um mindesten auSgleich' unb hie .erb.II genben "Momente bei hm reinen 3nlaib6- Produkten noch einen mehr oder weniger groben Te l der echten Teuerung auf bem Welt­markt wrrd ausgl ichen k.mcn

Unter Berüdsichtigung bider Grundsätze wird bieBefamtfogbe einer List.- bet »oldmark.

Preise auf bem Iahte 1913

ter Ocflenthdlrit die Beurteilung ber jetzt ge­forderten Goldm irlpreis: auf ihre Ängemessen- Ccit hin tt.'kntlid erlcichtem Die Verb auter- |dat te;rb tabei gut tun. sich zwei iwabrh.iten vor Auge,, zu halten Die eine ist die. tast daS Prvismve.u von 1913 an sich her Verga.igenh. it ang b r" und sich abg-f ch n vo r wenigen Waren, in absehbarer Zeit nicht nutpr wird erreichen laHen, o(ang.- taS WeltmarktPreisni­veau ferne jetzig- ,V>öh- b-hält unb sich Ne TL r - beiliieiftung im Zn land nicht auf bi - Vor- fueg h h- g hob n hat Die andere ist bie bah letzten Ende« da« Gesetz von Angebot und Nachfrage bie Preise wirksamer bee;n- Huht nie jeder d h^rt-liche Eingriff Da bie Ar- btit?<irfrmmen (Lohne und Gehälter), wie bei ib'.cr Umstellung auf d-ott leider nur zu klar ge- tonr en ist ei n Kaufkraft wesentlich e i n- 9 buht h bm wird da« Verhältnis von An- g.bol und V^ichfrage schon au« tiefem Granbe cir« w rmiifl? Verschiebung zu .ingunftcn C« Ergebet« erfahren Mit ©mfnbrung ber "Weitbcstanbgk.it ist aber auch der Verbraucher nicht wie bisher g zwungen, sein Geld sofort 1 "^2 umzutauschen Er kann vielmehr in Ruhe auch bei ter Deckung seine« täglichen Ve- der's Preisvergleiche anstellen, bte ihm Curd tie AuS-erchnung ber Geschäfte in Gold- nuirf ermeglicht üxrt.n Die ruh ge U eher leg unp ob em PrerS ang-messen ist. bie Dahl be« fl u n ft 1 g ft en Angcb - t « nriften ta6 SSaften

letzten Monate bei der Vedarfsbechung ab- lofcn Die Moglichk-.it zu sparen rvird auf die AuSnu-.ung k<r BrbnteH'hntg anregend wirken un' Arbeitsamkeit und Sparsinn gmiein'am wer- t<n i't Uebersetzung der Prelle Herr werden

ber Gruppe 138 IM 190 160 143

ES ift auch für den Laien klar, datz, soveft die deutsche Produktion auf au«. lanbifdxn "Rohstoffen aufgebaut ift, bie beut. ,cheu Produktronskosteu zwauaslSufig an bet e^ten Ie»nmg aus bem Weltmarkt teil.

nehmen.

Man würde z. B Unmögliche« verlangen, wollte man die Lieferung von Textilien, die durch­schnittlich 55 Prozent ihres Werte« au« au«, ländi'chen Rohstvftcn bestehen, u, dem Golltma-d- prei« von 1913 verlangen toen.i auf dem Welt- marft "Baumwolle im OftoberdurchschnlN um znka 100 Prozent. Ende Oktober bereit« um 140 Proz., TBcIIe um zirka 150 Piv-ent gestiegen ist. Auf ber anderen Seite würde z B dir Fatderung

auhcrorhentlidx Beilage ber Finanz«^ xu einem

Abbau de« Beamten» und Augestellleu» ßrpert

Singe So ber 21 u f g a be n tre i # der Be­rben njch fvalcich vermindert oerben &ane, müsse zunächst b£? Arbeitsleistung ber Be­amten und Angestellten soweit tote möglich ge- Mgert werden Die 48ftünbige Wochendiwest^ft

Die englische Krise.

London. 10 De» (Brüter) Der König hcU beute den Premierminister Baldwin in Audienz empfangen Unter den zahlreichen Per­sönlichkeiten. die b-uie voesprachn, detinken sich Lord fturion, der Untcrftoat« ekvetär hel2Lutem, TILck "Reil Revel le Ehamberiain und Worth ngtan Evans 5He Frage CcS Büdtritt« Bo I b - w I n « tr-.rrb- h-.sher r. * ch : sul«Dorfe.'. V,U mofgebrnber Sei e verlautet dah Ramiatz Mac­ho n a l d bte Regierung bilden würde w-an er b-v.u aufg.-forben würde baf jedxb die Möglich- keil drer Koalition mit ben Liberalen aus­geschlossen fe. Die Presse gibt her Anstcht Ausdrud, bah

Baldwin di« zum Znsawmeutrftt be« Paria» n«t« tm Amte bleiben

u ich Austen SHamberlain erklärte tn einer Abiterrcbung mit einem Vertreter be« .Evening £'an bart'", «s tourte ein grober Fehier sein bte Losung der Änle bi« Mute Januar hsnaus- zufchi^ben Wenn auch bisher keine endgültige Lötung der politischen «rite erreicht ist, ft» wird drtz in kvnservcrriven Äteifcn bte 2lnlicht allgr- mcincr, baf, bie Regierung vorsäuftg Im Amte bleibt bis bc-5 Parlament gufammertritt und bah te-rnt vielleicht ein mvdus vivendi erreicht würbe

In mahgebenden konfervaftven Ä reifen berr(d)t jetzt bie 2lnlicht, iXab Balbw.n nicht zurüdtrelen, sondern fein A m t weiter- führen und vor ba« Parlament treten ©erbe Ö-« fei keineswegs sicher, bah er. wmn er vor ba« Parlament trete, sich in her Minderheit sehen werbe, berat es feien, wie verlautet, Schritte unternommen worden, um die Einsichten ber Ci- b C ra le Ü Jennen zu lernen unb bte Regierung IXua" jetzt die Genugtuung, daß feiten* ber liberalen Partei kein« n> nötig« Opposition getrieben werde.

Dft .Westminster Gazette" lagt Die liberale Partei beherrsche bie politische Büh-e xeme Regierung, die gebildet werbe, Bane bte ®tfd)äfte ohne ihre Unterstützung führen. Da« Itberalr Blatt nimmt an. bah Mac bonald frucht wirt, die Regierung zu bilden 9a sei tetnf Pflicht, diese 2hifgabe zu versuchen Das Blatt Lloyd Georges, der .Daily Shrv- nicle^ schreit, toemt ber Röntg feinen tonfer- votiven Premierminister finde .so müsse er sich t We ÄrbetterPartei wenden, deren zahlen- mähige Stärke tm neuer Parlament Feo» ihr eine grohe "Beranttoortunq auf Die Vorfrage bt Arbeiterpartei zur Lösung ber Arte t«lo enftvige bättrn viel Demrtns rate« mit bemJnimmm der vereinigten liberalen Partei Da« Arbeit«ministe- rium, da« in dieser äuhrrft dringenden Frag' in dieser Richtung vvrgehe würde au* e nair rlag von feiten der liberalen Partei tm Anrecht hab.n.

Das Arbeiterblatt .Daily Gerald" sühn in einem

Werhalb nicht eine BtbtHerregienmg- übeschriebenen LeitaNlkel au« S« würde bester lein, wenn bie 3rbeit?r$>arfet erklärte, wir wollen bie Regierung übernehmen, wir sind die einzige Partei, die eine auswänige Politik hat Wenn die Zeit für einen Appell an da« Land kommt, werden wir zeigen, was wir für daS Volk *y?r- haben Da« Blatt erklärt, e« könne an keinen Tauschhandel mit irgendeiner näheren Partei wegen Unterstützung gedacht werten Äeinerlei Ar bell« Vereinbarung könne erwogen werden

3n einem .Die Wahlen und die ODIIIerten überschriebenen Leitartikel führt .Daily Ttle- g r a p h"' au«, es fei bte starke Ueberzeugung her meisten ßeire in England. daf> bie Aus- rechterhaltung guter Beziehungen zwilchen Grvhbritannien unb Frank- reich ein wesentlich« Interesse England« und Europa« fei. ba« trotz aller Schwierigkeiten und Entmutigungen oerltIg! werden müsse. Die über­wältigende Mehrheit der franzöli'chen öffent­lichen Meinung sehe in dem Ergebnis der Wahlen einen Rud nach link« und betrachte bieten al« eine ernste Bedrohung ber Aufrecht­erhaltung ber Entente Frankreich befürchte auch tehr. bah dieser Rud nach link« zur Wiederauf­nahme normaler diplomatischer Beziehungen mit Sowjet-Ruhland von feiten Eng'and« führe, wo« zwei feil cs eine der ersten Hand­lungen einer 2k bei ter reg terung fein würde

Berlin, 11 Dez <WTB.t Die Reich«reg e- rung ist toirterholi in Zkundfchre den an bte Länder, an die Brei*nrühmg«'fei #n >>c -> <«*-** durch Einwirkung aif die Kartelle bei' Urter- Höhung der deutschen Warenpreise enlge.en- getreten Di- Erhebun, unbil ig t Z »schlag ? aas blc Preise hatte ihre Haupturtach' in der v lii-ten Unsicherheit der BZährungsverhallnifte 2iachbem In den letzten Tagen eme Befestigung der Pa piermark emg-treten ist, zeigt Hy au« bem ftarfen Preisabschlag auf bem gelamten □Dartngebict, wie sehr die beutsch-n War normte durch bas System vot DeDentw.-rtungez schlägen über bas berechtigte Matz hinaus er­höht werden waren Die Reichsregierung wird auch weiterhin ihre gar.je Kraft gegen di? Will­kür in der Preisg?bärung einsetzen nachdem dir "Besterung ber Wahrunzsv.rhalmisse mb der Uebergang zur Wertbe tänb gkc^t bi? Vorau - tetymg für ben Erfolg bi.1c« Wirkens erhöht haben. 3n ben Di mit dieses 2fufgabmtreilc« stellt sich dne Denkschrift btA ReichjwirtschastS- miniftcriuntt, ber wir folgende« entnehmen

Mil bem Cmbrrngen der Wertbeständig» keil iu die Wirtschaft und der Befeitigung brt Unterschiede« zwischen der "Bewertung unsere« gesetzliche» Zahlungsmittel« im Inland und tm Ausland vertieren die Zuschläge, die bi«her -ur Abbüedung^ be« Gelbentwertung«risikrt snb bxS up<lLischiiftko» bei Papiermarrzay» len gen erhaben würben, ihre innere "Berech. tigung.

S« muh gefordert werden, bah lie verfchunndea, unb bah die innere Kaufkraft her a?-?i1 beständigen Zahlungsmittel nicht schon bei ihrem Stnfliehen m ben Verkehr auf aufgeblähte Dolb - markpreise flöht Welcher Goldmarkprei« ist aber im Einzelfall ber angemessene?

Verständlich ist ber Wunsch bah amUichrr- seit« angemessene Richtpreise in Goldmart ausgestellt unb veröffentlich! werben möchten. .2U6 guten Gründen hat der Vorläufige Reichswirt- schastSrat jedoch einen dahingehenden 2Litiag ab- flclebnt. und in der Tat bedarf cs nur cinrt Hinweises aus die Erfahrungen der Krieas^tt um zu erkennen, datz man von diesen. Gedanken endgültig ab seh en muh.

Bl« gewisser Anhaltspunkt für die "Beurtei­lung des angemessenen Goldmarkptelles kann der Voiliregs-Gvldmarkprei? d. h der Brei« be« Cabre« 1913 dienen, wenn man sich habet zwei tt-id}!ige Tatsachen vergegenwärtigt Die eine ist diefc Deutschland ist in das Stzstem ber Welt- ®J 1 f 4 * * einbezogen und daher in einem starten Blate von ber Preisbewegung auf bem Weltmarkt abhängig

Huf dem Weltmarkt ist eine echte Teuerung gegenüber 1913 zu beobachten, beten Grad fast b i jeder einzelnen Ware ein un­terer ist "Jl.bmen wir als Beispiel für bie Ver- änb rung tce Preisniveaus auf bem Weltmarkt ®rg .mb. so ergibt sich hort für Oktober 1923. den Preisstand von 1913 mit 100 angenommen eine SfCung des Poeisniveau« de« Drohh-tndelS aus 1ÖS. de« Kleinhanb-ls auf 175. Innerhalb dieser

Gruppen find folg nde Unterschi de in der Veränderung brt Preisniveau« se'lzustellen

175. Zcchrg-ntg vieuttaz, II. OejtatHt 1928

GietzemrAnzeiger

General-Anzeiger für Gderhessen

xur« gleichbedeutend wäre mit einer Verschlechte­rung der Rentemnark. Sine Markstabilisierung taen nur dann erntreten, wenn ba« Vertrauen be* Thr- und de« 2lu«landes nicht erschüttert wird. Die Grundlage dafür bildet ber Fvrtsall her bisherigen au benpolitildben Bebrüdung Deutschland« und bte Konsolidierung her beut- tchen rnnerpvlttt Ichen Verhältnisse Dazu muh kommen eine gesunde Finanz- und Wtrtschafts- pviitrk Sin grober Borteil liegt bereit« darin, bah eine weitere Papiermarkinflation vorläufig unmöglich ist, ba seit bem 15. Rovernber das Reich keine Schatzanweisungen mehr bei der Reichsbank diskontieren darf Buherbem ift her dem Reich zur Einlösung der im Umlauf des in blichen Papiermart zur Ver­fügung gestellte Rentemnarkkredll so groh. bah er nur zu ungefähr zwei Dritteln in Anspruch genommen werden braucht. Ze toeiter? Fort­schritte die Umwandlung von Papiermart in Bentenmart macht, um so mehr muh ber innere Wert ber Mart sich heben Mit einer solchen Entwicklung ist aber nur dann zu rechnen, trenn << bem Reich unb der Wirtschaft gelingt die Einnahmen zu erhöhen unb bie Aus­gaben zu beschneiden, damit die jetzigen die Chiflation verhindernden gesetzlichen Bestim­mungen nicht wieder geändert zu »erben brauchen Hier liegen bic Verhältnisse allerbing« noch un argen Da« Reich bat z. B im Oktober nur ben 90 Teil seiner Ausgaben durch Qinnatmen decken können, und im Rovernber nicht einmal den 100 Teil

harten-. Dte B-amtm tr rien berbflichtet, über bte fest gefetzten Dl nst :un'en hinaus zu arbeiten ohne eine b^fonher Entschädigung dafür zu et- hrtten ilebrr M Stnnchm soll sich bte Arbeit«- *elt im allgemeinen n ch« erftreden. Die ftrenae Lucchtzuhrung Mrfer Grundsätze würde ben Vor­st anden her Behörden jur Pfllch« ynwfi Da« Ganbtag«p(emtm wird wahrfchrinlich in ter näch- I flen Woche rinbemter Werden um da« Srmäch- lUBUMDUnm nn 11 m . 1 mimij.ijm. u,, <wn-- ..