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Ufrener Stadttyeoter.

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Bat Mr M btr Jtrtttf bei .C**annt*. Iwrr frie ibtr öubermamt« hrumattlche Ännft Ne**X trifft er&Ä&tem Mah« au» au| bat 3a6t* trüber enlltonöene Schauspiel .Dos ®tÄrf bn Winkel" au Sogar bte Handlung zeigt >» be» erurtfXtfltAbei Motiven tau* weferttliche Beekfcuiwen unb mtolgedesten auch Ne gleichem Wen» aei ber lnü*i| tauen im Durchsüh» ru*e ber Berbogenhett bet Sbaoafta* ^i<r 1* beet 8®*i urwüchsig« Irtebtitiluren, bte au- etnanber netflzn. aber le gefltbenen Augenblick ®6rte Aussprache anetnonber Dort*!gebet, um ,ich atrt*rtltlgen Menschen an ben Hals zu werten Set Mairn bat etnr füblenb« stille, bau» reflgnie- trebe Frau an sich gefefMt Glisabeft» bte schutz- los» Waise lucht Itn OHüd Im stillen Btnfd bei Dteftorbaele« an ber Selle des am Otamen ge- l*eiUrten Jtonbibaten und jetzigen Bvftsschul- tehrers mt|r |d.t;n_ brei Waisen Sie schein! ben |o heiß erfebnUn Frieden auch getunben haben t» "Bescheiden aus ben selb st gewählten engen Roh- men ber "Bcrbältnifte und in bet selbstlosen Hin- Cbe an Mann und Ähtbet Aich! so Röcknitz. 3r

hi bet Ps erben und Bei dem "Betäubung. Aach drei Jahren vergeblichen Kumpfes Lmn er fein hech- ÄerrenMut nicht [Anger zügeln Ml! bru- latNen *ge>t«ntu« bricht er tn ben stillen Winkel

em. mn txt Frau an sich zu reiben, di« hter Anhe gesucht und gehtnber. hatte. t entlrxft ihr das Gestäadnts Ihrer Siebe und fvrberi nun ben betrug ihres Gatten ober droht mit dem Skandal. Sir sucht «ach hartem 3Ingen den Weg ins Wasser, wird aber daran von ihrem bis zu diesem Äugenbltaf offenbar ahnungslosen Maime gehindert Aach einer Aussprache beider 3 he galten scheint alles wieder bi bester Ordnung Gin neues .Glück tin Dinkel blüh» aus ben Xutnei Der Herrenwetsch Röcknitz, ber noch am Abend nach dem Rezept seiner Ahnen Auge In Auge. "Brun an Atu st fein Weib rauben wollt», wird vermutlich Der den Worten des weichen, säst waschtappigen Reftors entsagend dir "Beule tobten lassen ifnb das Weid wird leine Liebe zu drm Manne, zu dem ihre robuste Aatur sich unwiderstehlich hinge^oaen sühlle, aus dem Herzen reiben, um dem alles verzechenden. In seinem Gdelmul schier übermenschlichen Galten an ni bongen, ber bän stechen Gen brach in sein Gluck sechst bte Wege ebnete So u nroahrschern 11ch wie dieser ängstlichem "Bedacht den Itäglichen Ausgang eines tragischen Konflikts vei melden de vchlutz. to unwahrscheinlich sind auch die drei In diesem Zusammenhang eben umrtllenen Haupt - charakirre, sie müssen es ktn. um überhaupt den alles versöhnenden, fast harmorrischen Schlutz zu ermöglichen

Unter ber longtäUtgen, auch aus feinste Aiuan-

derungen bedachten Lpielleilung Adolf T e lektz- (bet sechst lr dem hart < uür "Sutei- tDärtige grenzend«' Schsricher Orb etne Probe seiner goohen tbaraftertflerung#tunft gab, wurde Sstern eine sehe taubere Ausführung auch dieses tHermann geboten Daul Schubert suchte mit rüei Glück ben weichlichen, saft ungeniessbar al- trulstischen Reftvr plau'ibei zu machen Aofe A u b- n e r hatte ber Dichtet vor eine schier verzweifelte Ausgabe gestellt, die sie mit viel Geschick intb Verstehen zu lös« sich bemühte Aur halte ihre Glifabclh unleoes G rächt en S schon vorzeitig etwas Geteiztes und Gezwu^enes, der man das viel­besprochene Glück bn Winkel nicht recht glauben tonnte Karl t'ambe.tln« Röcknty war eine prächtige Gestalt in ihrer krallen, nackten "Bruta­lität und Leibenfchaft. Glte Roop charakterisiert-: mit fein« Strichen bte seelisch müde, dem Kamps mit dem robusten Gatten entsagende Frau "Bet­tina ®le 3 naeI war etne rührend liebe He- Itne, die sebrfühllge Bltibt, die wohl ahnt, bat) mit Rdcknih das Ungtüd ins Haus kommt Wolf LeuIhe11er wühle der ftetnen Aolle des Leh­rers Dangel eine spmpothilche. liebevolle Aale zu geben Alles tn allem etne Ausführung, die ben Wunsch zurückläfst, die gut« Kräfte unseres Thea­ter« bald auch in psychologisch befnebigcnberoi Ausgaben zu sehen, als sie Subermannlfx Stuckt nun einmal zu bieten vermögen -e

| ed)lid)taafl#aa#lfd)tifa Cberher,en

Sitzung vom 8 Oktober 1921

Der Zentral verband ber Ange­stellten und ber Bund ber rechn Ischen Angestellten und "Beamten beantragten als Septembergehalt der kaufmännischen und tech­nischen Angestellten des Butzbacher Werks bei M«guin A G 25 Augustgehälter und 1 10 23 die Girrführung einer Gruppeneinteillrng mV Tarifgehältern 13 Augustgehälter hatte das Werl als Septembergehali gezahlt Der Schllchtungs- anstchuh schlug durch Scheedssprach oorlüihg Nachzahlung von weiteren 7 Augustg^ällern vor ebne Rücksicht auf bte etwa schon gezahlten Ok- trbervvrfchuile 3men abschliehenben Schied«- ipruch über beide Anträge will er In einer wei­teren Stkung fäll« inzwischen sollen bte Streit teile verhandeln

ömtmrDerfxntb der An ge stellten unt Butzda che r Detallllstenveretn schlos­sen einen Tarifvertrag ab

Kirchlich» Nachrichten.

Ar Aeltgion«gemeinde. Gottesd, I. Gemeinde- Hause, Lonystr 4 Samstag, 13 Oftbr Vorabd 5 30 norg. 9.00, abds. 5 45 u. 6 25 3fr. Aeltgivn« aelellschast. Sabdalfeier 13 Oftbr. Freitag abd 5 10 Samstag vorm. 8.30, nachm. 3 30, Sabbalausgang 6.25. Wochengottesd.. Ttorg. 7.00. abds. 5.00

Dte ZsökjliNW Bon Jowot.

Ao«an von AriarBraafewetter

0 Fortsetzung lAochbruck orrboter )

Dir Ccrmc war längst hinter den .ilrSrtgt.t Waidhügetn versunken, als sich Herr Aas müssen verabschiedete. Indes Tor Tehnaen und die blonde Käthe Ihren Heimweg zu Aust fort setzten, und sich urbou Muh, gaben, die Befangenheit nicht a»stammen zu lassen, die sich unbewuhi und un- gewollt zwischen ihnen eingcstell! halte

Für den nächsten Abend hatte Gunther el.tt tnlabung zu einem früheren Gutsnachbar er- haften, ber sich zu vvi über gehen dem Aufenthalt ie Danzig niedergelallen hatte

Da Tor Tehnzen gleichfalls einen Raglments- hxxrrutwn dort wohnen halte, der bei der Polizei amgeftelll war und ihn schon in Hpchtelpll.i um fetaei Besuch gebeten hotte so schlost er sich feinem Herrn an Aus dem Bahnhof trennten sie sich and Gunther ging allein die ihm von seiner Kind­heit her vertrauten Wege

Wie oft war er in Danzig gewesen s Wie lieb featy er diese herrliche, mit soviel alten Zeugen ber Geschichte, soviel ehr würdigen Baudenkmälern einer groben Brrgongcnbclt geschmückte Stadt gewonnen I Hier harte er seine ganze Schulzeit vis zur "Reifeprüfung verbracht, hierher war er als 3ünghng und Mann immer gern wieder zurückgekehrt leine eigentliche Heimat war rhm Danzig geworden Unb alles m ihr ihm wohl- vertraut bte engen Gassen, die an das Mittelalter erinnernden Beischläge, die Menschen, die mit vornehmer Patrizier würde oder mit dem gemäch­

lichen "Behagen de« eingeborenen Bürgers sich an­einander vor bei bewegten

Aber es war nicht mehr das Alle. w»e er es einmal gekannt unb geltet» hatte

"Rie gesehene Gestalten eilten geschäftigen Schrittes an ihm vorüber, dunkle, wenig ver- tnaueoerweck-rtde ®!n summendes Gewirr war auf den St vasten unb Plätzsr. ungewohnte Laute drang en an sein Ohr. die ihm weh taten

An dem Generalkommando da, wo er als hmger Lei dH ul ar Io manches Mal mit feinem Biaulchlmmel gestanden, wo fie an grotten mili­tärischen Fest tagen mit ihren Fahnen und Stan­darten In feierlichem Parademarsch herangerückl. damals, als Mackensen hier noch als Komman­dierender General residierte, zog gerade die eng­lische Wache auf

Gin Hause deuischer Gasser und Gasserinnen wohnte dem Schauspiel bei und hatte seine Helle Freude daran

Heber die Promenade brühen, über die er fo manches Mal unter ben hell schmetternden Kläo- gen der alten deutschen Armeemärfchr an der Seite seines stolzen Regiments geritten war. kam eine langgedeh-'ic Abteilung englischer Soldaten mar­schiert. auch sie mit weithin schallender Musik und wiederum von recht« unb link«, von vorn und hinten eingesast! von einer unabsehbaren Menge schwatzender Leute

Tadellos, da« muffte sein Kennerblick gestehen, sahen d-e englischen Soldaten au« mit ihren glatt­rasierten klugen Gelichtern, ihren schmucken wohl­gebauten Pterden Alles an ihnen war peinliche Sauberkeit und stralle Ordnung.

Ihm aber zog sich da« Herz Im Leibe zu­sammen. seine Augen btanrucn, er hätte laut

aullchluchzen können über das Glend leine« Vater­landes, über das wuidelole Volk, das heute neben dem Auge ber Gröberer und Feinde gemxi mit derselben Lust und Begeisterung herlief, mit der es damals bie eigenen Soldaten begleitet hatte

,Vae vidisI" Das war das einzige, was ihm fortwährend durch den Kops und oae erregte Herz hämmerte

Sr arar an dem Hohen Tor vorbei, ein Seines Stück bst Langgasse Hutu ater, in die Iogrngasse tmgebogen und verlor sich nun in dem Gewirr Deiner ©offen und Häuler um St Marien

Die Sonne liebäugelte mit ben alten, hoch- glebeligen Häusern, die sich hier dtchtgekufcheil anemanderschmiegten, und kletterte, allmählich sietzeskühner geworden, an dem gewaltigen Turm von St Marien empor

"Bon ihrem wundervollen Ratenro! umgoflcn, von den Deinen schlanken Türmchen um ttm her wie von gehorsam:<i Dalalle.r umgeben, blickte der mit dem trotzigen Haupte wie tin Äörüg aus die umliegenden Häuser unb Bauten herab

Wie oh und wie zu verschiedenen ^ahres- und Tageszeiten hatte er ihn schor, gesehen, ga/r, tat der Äähe, von weiter Ferne, über Riederungen und Zlülle und über dos blauende Meer hinweg - unb jedesmal war ihm. als sähe er ihn zum ersten Male Es ging mit ihm wie mit gewaltigen Bergen, die man auch immer neu sah Besonders an das Matterhorn erinnerte ibn seine truhig abgestumpfte Form Auf dem Psarrhoi nenmtüg- fen sich mehre,e halbwüchsige Jungen am Kug^- sp el. einige Tauben girrten und lockten in der Sonne Leises Abendgvld war schon m ihr, und aus ihm slocht sie eine grafte leuchtende Krone

unb setzte sie dem Alten da oben auf das trotzig« stolze Haupt

Gunther aber erschien sie wie eine Märtyrer- kröne Der Anblick, der ihn tn früheren Zeiten st> manches Mal erhoben unb erquickt hatte, «al >hm heute web Wie alles um ihn her

Jlüi schnellem Schrill begab er sich die Zogen- nofte w-»der hn^-'f zum ^ohlenmarkt und nahm eine Elektrische, mit der er die herrlich grünende Lindenallee hindurch zu der an ihrem Ende ge­legenen Billa fernes Freundes fuhr.

.Wir hoben Sie schon sehr erwartet,"" be» grüftte ihn dieser, ein noch junger Marrn von muskulösröi Gliederbau. dem man beides den Landwni tote den Soldaten auf den ersten Blick anfah

Er führte ihn tn das Empfangszimmer, unb der erste Mensch den Gunther dort vor sich sah, den fchlaicken Körper lässig an den Flügel gelehnt, war Jnge von Rocho to

Als er emtrot, wich der teilnahm lose Aus­druck tn ihrem Antlitz unb machte einem freu­digen Erstaunen Platz

»find fein Wret haben Sie uns verraten, Herr von Melkentin? Sie waren doch sonst nie ein Geheimniskrämer." sagte sie zum Gastgeber, als er ch, den Arm reichte, sie zu Tische zu führen

.34) wollte Ihnen bte lleberraschung nicht verderben, Baronesse Eben batten nxr unteren alten Frmrnd Gunther mit v.eler Mühe für ben heutigen Abend festgemacht, da kam Ihre und Ihrer Fvau Mutter Ansage "Besser tonnte es gar nicht passen "

(Fortsetzung folgt)

Statt besonderer Anzeige.

Nach langem schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden verschied gestern nacht mein lieber Mann, unser guter Vater, Sohn, Bruder und Schwager, der

ftaiteistesl Wilhelm Henkel

im Alter von 43 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen

Katherine Henkel geb. Kraft Wilhelm Henkel Elte Henkel.

Odenhauseu, Salzböden, den il. Oktober 1923.

Die Beerdigung findet Freitag, den 12. ds. Mts , nachmittags 2 Uhr, statt. *****

Am 5 Oktober verschied nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden mein lieber Mann,unser herzensguter, treusorgender Vater und Großvater, Bruder, Schwager und Onkel

Herr Heinrich Hansel

im 58 Lebensjahre

Für die Hinterbliebenen

Marie Hansel geb. Wießner.

Die Beerdigung fand im Sinne unseres lieben cmschiaienen in aiier Stiiie statt mD

Heute verschied nach längerem Leiden unsere liebe, gute Mutter

Frau M. Senßfelder Wwe.

mD Die trauernden Hinterbliebenen.

Wieseck, den 10. Oktober 1923.

Die Beerdigung findet Freitag, 12. Oktober, nachm. 4 Uhr, vom Trauerhause aus statt.

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. 2. , 359 , = 10,75 .

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Die Angebote find verfchlossen mit der Austchtist .holzsubmisfion bis Montag, den 15. Oktober, mittags 1 Uhr, bei ber unterzeichneten Bürgermeisterei einzureichen, wo alsbann die Eröffnung ber Offerten erfolqt. Nähere Debingungen werden da- selbst btkanntgegeben 6263D

Ettingshausen, den 9 Oktober 1923.

Bürgermeisterei Ettingshausen. Keil

Anzugstoffe

Zean Eckert Nachs.

Plockstrahe 2. 6270h

3n unser Handelsregister Abt il nr.itve heute eingetragen Die Firma Sdjeibhauer 4 Gichtig, Betriebsgesellschaft Mainzlar mit beschränkter Haftung m Mainzlar Der Sitz ber Gesellschaft ist von Bonn nach Mainzlar verlegt Gegenstand des Unter, nehmens ist ,) bie Pachtung und ander- wellige Verwertung von Fabriken feuer, fester Erzeugnisse, von Droben und Stern- brüchen unb von sonstigen Unternehmungen; b) bit Uebernahme von technischen Arbeiten aller Art; c) öie Uebernohme von Der. maltungsarbetien aller Art Das Stamm­kapital beträgt 20000 Tlk Geschäftsführer sind; Max Githinq, Kaufmann zu Römling. Hoven, Dr ine Hugo Ackermann, Fabrik- birektor zu Bobtsberg, Wilhelm Föhr, <n.t-i.»-. -» rm -___> <r> a>.

sellschaftsvertrag ist am 6 November 1922 geschlossen unb am 13. Februar 1923 ab- geändert 6252B

Dietzen, ben 2. Oktober 1923.

Hexisches Amtsgericht

Bekanntmachung.

In unser Hanbelsregister Abt A wurde heute bezüglich ber Firma Ludwig Kohler- mann IV. in Sieben t.ngetragen Das Geschäll ist mit Aktiven und Passiven unb mit bem Rechte ber Fortführung ber Finna, mit Wirkung vom 1 August 1923 ab. auf den Kaufmann Ludwig He'derich in ®leben übergepangen Die Prokura vi« 2i*vivlü ivi.-xv uv avv« i-

mann IV.. beide von Dieben, ist erloschen Der Ludwig Hei den ch Dheftau Smmt) geb Kohlermann In Dieben ist Prokura erteilt. 8251B

Dietzen, den 28 September 1923 Hessische« Amtsgericht

Die Winterkane beginnen em 22. Oktober 1923 GeJL A nmeidungtn nehme tägl. entgegen

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