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Dtenfhelfe» soll bei eilen Bechveven yngt- wirkt werde».

Om weitere» Verlaufe der Betchanblan­ge» wurde ein Antrag Ersiag (ßtxj ange­nommen, wonach zur Förderung bei deutschen Tabakbaues fünfzig TBlM» 1 Ionen Mark dewiLgt werde».

Ei» sozial demokratisch« Antrag.

Berlin. 8 Mai. Staut .Vnewans- bat Me sozial de mvkrQtifcheAetch»tagsfrak- t Ion *um »tat des 7Utdb*ttnarumJra'tertum» lofjinfn Antrag eüybui^ IM 7tet4*rrai<- runfl tottb «lucht, bem Äeichirage bt» tum 5 3um einen M«»<nttoud öortulrgm Mmzulola« Mt jtofNe MsAeichas. bte durch den »nbnub ^nxif- retchs und Belgiens in bot «nftonben

smb. durch Belastu ng der hob«« Einkom­men und Vermögen gttodl »«den. Eintom- men. das vorliegend au» Arbeit ob« «» ftH* verzntetichen Wetipapte«». H.-Po.hek-n uflD.be- stedt, ist hierbei ftcUutoften dagegen ist Pon ben für Mt Körpertchasien bei der Aermöoenssttete»»' rung geltenden BergunftigunOtn Abstend Zu ebnen.

Dir Biersiemer.

Berlin, 8.Mai. C2DTB3 DerSteuer- ausschub des Aetchslaqs verabschiedete btt erste L'efunq bei Dtersieuergeseye«. nachdem er sich aus Erdddung der fetzt gelten» den B»ersten« auf das 50sacht geeinigt Hai.

3e prentzischen Landtag vTucden am gestrigen Dienstag aal ihre lärmen­den Unterbrechungen hin auch die kommuntstischm Abgeordneten Eberl ein. König. Dahlem. Schön- bed und firai Geffke durch Polizei aus dem Saale geführt.

Die lebe Ctrefeeaxei.

Berlin. 8. Mai (Wolff.) Aach Zei» kungsderichten sollte slch Stresemann in Eisenach für eine Einheitsfront von der Deutschen Bollspartei bis zur Svzlaldemvkra- tie ausgesprochen haben. Wie eine national» liberale Korrespondenz mlttellt. Ist diese Mel­dung ganz und gar unrichtig. Stres,ernann sprach vielmehr von der Aotwendiakeit einer E i nheitsf ront. zu der sich mit ?lusnahme der Rechtsladtkalen und der Kom­munisten alle Parteien einschließlich der Deutschnationalen bekennen müßten.

Aus Hessen.

Die Aatiomalsozialisiische Den Ische Arbeiter. Partei in Hesse, Verbote».

Das Hessische Ministerium des Innern er» ließ am 26. April d. 3». folgende Derorb» nunfl Auf Grund des Z 14 Absatz 2 des ®e- setzcs zum Schutze der Aepudllk, vom 21. Juli 1922, wirb die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei hiermit im Freistaat Hessen verboten- Ihre in Hessen bestehenden Orts­gruppen werden für aufgeldst erklärt. Zu­widerhandlungen werden gemäß 8 19 Ads. 2 des genannten Gesetzes bestraft. Gegen dieses Berbvt ist nach 8 17 Absatz 3 a. a. O. inner­halb zweier Wochen die Beschwerde an den Staats Gerichtshof zum Schutze der Republik zulässig. Die Beschwerde «st bei uns elnzu- reldxn; sie hat keine auf schiebende Wirkung.

Hessischer Landtag.

48 Sitzung.

Am A«gierung»ti1chc S'aai»mb,ister Ulrich. Siran»rmnlftrr Henrich A gi'ru^gsk mm'siare

PiäfiMnt Adelung eröffnet die Sitzung um tz». Uhr

3n ein« Kleinen Anfrage wünscht W-g Zosi (Bbb ) Auskunft, ob der Regierung besannt sei und Vas sie zu tun gedenkt, abviftdlm Me Iwi schonfälle im Ätetfe vauterdach. ipo es mu blutigen Schlägereien kam wegen der Ab­lieferung bzw Pretsscstfehung für ®itr.

Präsident Uedel enoiMrl. Mt Aegierung bob< tut .seit keine Handhabe zur Festsetzung von Höchstpreisen für Eier Die erwähnten Zwischen- fällr seien der Aegierung bisher nicht bekannt- gelnorden Sofort nach Kenntnis Mr Anfrage habe bk Acaierung sich mit dem Kieisamt Lauterbach in Bert» in düng gefetzt

Es wirb dann die Etnzelberavmg bes Staatsvoranschlags fortgesetzt Zu Kapitel 11:

Wohnungsbauabgabe macht Abg Ebner <KPD ) längere Xiifübmn- gen. in denen er dem ? a-rtspi.sildenttn und der Aegicrung portoirft. bah fit kein Verständnis für die virNtche Wohnungsnot haben und ständig mit falschen Mitteln arbeiten. Me die Avt nicht beheben können

Abg Kindt (DntL) ist ebenfalls der Ansicht, bah die Wokmunasdauabgabe die Wohnunasntzt in keiner Weite beoeben könne Man »ei allerdings an Me Aei dsge<etz.- gebunden q

nun befchlosien. eine Auleibe auizunehmen und Ne aus Mr Wvhnungsdauaögabe tu verzinten Dafür könnten dann 6V? Wohnungen erbaut »er­ben. anflau 125, Me man aus Mr Abgabe direkt erbuunt kannte Dis alles fei aMr nur ein Tropfen aus einen heihen Stein. Außerdem feien In- leihen, die nicht nxrtbeftdnMg sind, unmoralsich Es gibt nur einen tnlrPamen Weg »ar Bekämp- fung der Wohnungsnot Das ist Me private Biu- tMalett. Man mutz das Privatkapital tun, Bauen M auslo<ken S\i,u kn a^er Mr Häu'er wieder rentabel werden Die /fretgaM der Wohnungen mu' kommen, gleichwie eben alle Zwangsgefetze des Krieges fallen mußten Die Festsetzung der XsnM nach Mm Brandkasienwerl ist eine U.i- .p rechtigkeit Wir werden, falls wir diese nicht Metttgen formen, gegen das ganze Kavitek stimmen

Abg Hoff mann-SettgenstaM (3h*3 be­leucht, r die C4><vterigfeitri Mr Wohnungsämter Ttr Regierung mülle gegen Me Borwürfe des Tt u Ebner in Schutz genommen werden. Tat- sächlich feien Me vom A.iche «esigefetzten Mieten tu i?» rtna Dennoch giauM er nicht, daß nich dem Vorschlag des Abg Kindt Ne Wohnungsnot geen wirb Ein Keines bescheidenes HEuschm m',dkc heute schon eine Million Miele ein- dringen wenn es rentabel fein tollte Meine Frak­tiontejt auf Mm Standpunkt bah Mrfenige. Mr bn Besitz einer W. dnu ig UL dazu M,trage» mud. Nih andere auch eine Wohnung Ms'-mmen huium lummen wir Mt Wohnu^asda au x iu (Maat uixb GerneinMn fXltci «ehr . zu.

Hebung Mr 'Baufnft. Das Barte geschehe« durch Berd'U:-g-ur.g Ms Bauholzes. Mrch Achaten Mt gegenseurgen Hille ufw Die Rrgx.uaaeüte bei»

' ch da hin rmrken. bah aHd-i Mr Autzu-gswert Mr BeöauM für Me DvhnungsabgaM maßgebend s«n muß

HZ mitte Aaab Die Oeaterura MtL daß das Aektz. t-il f* ei-^-Macht. "'ch in biefrr Tagung veroMchkMt wird Dann a*xto seiij- ftenJ Meber ein« Anzahl Wohnungen erbau: »er­ber Bnner. Wern Mr Ada Kindi meini. mau fo'lte bat Petr atrial «ne Tu' xureibi- to a-- ziehen so Vt bu* -tnt eine Aedensari Die Woh­nungsnot Ift kernesWOGs allein «ne -IL- Frage, sm ft in we^-mllchen eint f siche Mr BomfivllM'ch. furg. und bek Frage wieder-m tft eine solche brr ÄoNennoL .^raiem-. Kalk- Dach»^gel- und 'Bedft -intabrila"td xn brauchen siündlch Kohle. Obrrohl Mck Fabrikations^wn re schon vorzugsweise versorgt werben, ist es nucht möglch Mt eNvrberlichrn Men «en Bausiosie zu ♦obrr.tfivn Dorersi muß mit Mn vorhandenen Martin versucht »erbat Mr Obdachlosigkeit zu heuern

Ada Antdes svoz.»: 3n Wirklichkeit be­hebt ja doch gar le uw ZworasMwirllchaiwng Mr Wohnungen mehr Die n^ch Mm 1. Juli 1919 erbauten Mukr ftnb ja doch von allem Zwana fu-t Privartapttal kann allo bauen, wenn es will. Es trogt sich mir. wo es Me 'Harren findet. Me die Otute bezahlen, um das bilrre'lkrte Kapi­tol rentabel zu machen Baden tft in bezug auf die WohnunasbouaboaM Md weiter grgang-n und konnte Mmgemdb, «ruch mehr Wohnunaen bauen Aotwe dig ift Me ausreichend. Berrit- helung von 'Taumaler a au l aa Ichrm und kom­munalem Besitz, um preisoeguliere ch zu wirken. Es Ift zuzug.Mn. daß Me Ulkten noch nicht H b genug sind, doch lh dabei »u bcfunMn. daß auch Lohn und Geholt nicht bo» genug sind, daß Me LeMnshrltung Mr Lohn- und Gehallsempfüng-r um 60 Prozent getunten Ift Damit schließt die Beratung Das Satt el wird genehmig^

Ohne Debatte werben angenommen die Ka­pitel 12 bis 15 Zum Kapitel 16. Mehrauswand für Beamtenbezüge unb Aachtr^^. liegt eine 'Regi^cungst-vrlage, bete, die Lanoessarben und -flaggen, vor. Das Kapitel unb die Dvclag« Verden alsbald genehmigt.

Zum Kapitel Staatspräsident MsprLcht Abg Dr. Werner Mn von ihm emgedruch.cn Antrag zur

Vereinfachung der Staatsverwaltung.

Der Herr StaatsvräsiMnt habe auf diesen Antrag bzw auf drw Anfrage, was geschrhcn h't. ge» anttrortvi. es sollten Vorschlag« gema-cht »erben. Wir nehmen in Mefer J.a re den gleich n Stand­punkt ein, den der Herr Abg Ulrich früher hier im Haut, eingenommen Hal Er Hal damals stets betont, trenn man sparen und vereinfache wollte, müsse man Mt Mn Ministern an fangen $k Bor­lag. gut Aenderung Ms Mlnisierpensrotrsgefetzes ift immer noch nicht erngebracht ioocMn. Wir sind In dieser Drziehung nicht fo radikal wie Mr Abg Ulrich früher, der die Minister nur für Me Dauer ihrer Dienstzert bezahlen wollte. Wir verlangen nur etwa GletchieUung mu ben Be­amten Wir sind auch der Meinung, daß wir mit 50 statt 70 Abgeordneten aus kommen können. Eine'Mevifion der Wahlgesetze, längere Budget­perioden ulw würden unbedingt Ersparnisse brin­gen Wir bitten die Aegierung weiter, bestrebt zu fein, daß Mn Einzelstaaten mehr Selbständigkeit Sgenüber den unitariftischen Bestrebungen in tdln tingerdumt wird Wir bitten den Herrn Staatspräsidenten. In diesem Sinne in Berlin tätig zu sein. Wir bitten weiter, dafür zu wirken, daß der Staatsgerichtshof bald tnieMr befestigt wirb Endlich bitten wir wojt.'r energisch bei ber Aeichsregierung dahin zu wirken, daß energtkb und intensiv gegen die Schuldlüge Dorge­gangen wird

Abg Dr. Ofann (D Bpt ) möchte darauf Hinweisen, daß «ine große Äeihe von Bvlks- genollen aus Mm besetz en Gebiet hertrieben tt-urM. Dem Staat erwuchs

bie Pflicht, die Vertriebenen unter­zubringen

Da» gefchteßt in dankenswerter Welfe Die Aus- nahmt Mr Ausgewst-senen in Darmstadt war stets hemlich und auch im Plasten LanM. Im DMn- walo. hat man sie mit offenen Armen ausgenom­men AMr Me Vage für viele Mr Venriedenen besonders für dl«, die nicht Beamte sind, ist doch recht schwer unb vielfach verzweifelt, trenn die Betroffenen an die 3ufun<t Mnten. Es ist darum anzuerkennen, daß die Aeichsregierung in Ihrer Kok die Aückkrdr Mr Au «gewiesen en unb Wiedereinfetzung In ihre Stellungen 'ordert. Aber mancher wkrd nicht mehr zurütkkebren wollen. Für diese bitten wir. reichliche Mittel zur Ver­fügung zu stellen, um ihnen die Errichtung neuer öiiftcat zu ermöglichen

Abg Delp kSoz.) Mkämpft Mn Antrag Ofann. die Stelle Ms Direktors Ms Presseamt» streichen Das Preffaamt fei heute weniger wie icrnals zu entbehren Gegenüber Mn Ausführ in- gen Ms Abg Werner In sestzusteü« daß heute nicht mehr Minister vorhanden sind wie frftMr. und bah ber frühere GrvhMrzvg auch das Aecht batte. Minister ,u berufen, inb daß sie. auch trenn sie nur zwei Monate Minister waren, auf Swatskrsten pensioniert wurde« Wir find gegen tl« Anträge Werver Mit Mm Adg O*ann geben vir durchaus einig, bah für di« Ausgevieten.-n MlonMrs gesorgt werden muß. auch Venn es gilt, neue Et'stenzen zu errichten

Äach Mr Paule erfolgt zunächst Me Abstim­mung über Kapitel 7:

Landestbeater

Es liegen zu Meiern Kapitel drei An­träge vor Der Antrag Dtngelbey <D Bp.s. d,e perwaltungskommillion Ms LanMsrNaters durch ,e einen Vertreter Mr Fraktionen des Vanbtügeg zu ergärsen. um auf Me«e Weife «uw vit.-itm ihtge Berüiksicht'gung aller geistigen und künstlerischen Richtungen und eine fozurle Be- banNu-g bet Sragen Mr Anstellungen u » zu aetrdhrleihen, wird angenommen gegen Me Stimmen Mr Winten , Zuruf links Da« ist Me Pvlltllierung? UnraM )

Der Antrag Hatt emer (3te). eine Mr Mei Stimm«,. Me Me Staat in Mr Tbeairr- oerLalkurge'mmt".c>n zu'tebe«. Mw- Ministe­rium des Oweern za üMr:raacn. wird ange­nommen Der Antrag Kau'. Soz '. das Dbeai r füefttg Me LonMsamt für bas 2kl- Mvogsweirn «u u terheflen wird aha, lehnt.

3e wttktung Mr Deßrcte über Kapitel 19. vsaatsprät dau. führt

Seatspräsibe«» Ulrich aus Tew Antrag C*awn, das Prrsteamt afrrj[eb­nen, Mtle ich obiuIc^M*. Dx <s Amr ist nicht zu

otbebro. Teen Der Adg Werrnet mnm. uch hätte ettne Auf ich: über Me Bereof^chung tot S «oetsoerwaliung. über Me AMchalfung von Mi­ni st r stellen. grändrtt, fo irrt er d»ch Mi -34) ftec. Mute auf Me gl ichen SraaLtmnE. ®ta ftuMt 2Bcxr «e Aba D AMrn^r bot er » hoh it einmal Lte TicMtciX bi Syatak gäbe unb ut brr Itgierxng. p re Mn ich ger» Mteil. ,he to» « betr^tkn (At.amung links H ut- HL) .igcn» fitzen Mute >a tzberhrups f.nne .»Kll*ng<n M.r. fr-Mr »irr»* Mel Die Selb- ftbnt-.wl.il to: 3exilioat.n gegen Ger Me Jtd* Wtrd Den uns stets «er.grlch » ntde» AMr snr verkennen aut Me B<d r'niste Ms Amckes "AM Wenn Herr Der«« ne trwr Standpunkt grgae- über Ausnahmrgrt.tz-n gegen Listige Mregkiwe renecnlemcn w-lll. fo muß ich aderte rgs fest- fteÜen. MS ich Me für du G.setz u biM« 'so werbe da» eine geistige Bewegung Mkämpfin toO. Das Gesetz zum Schutze Mt X^ubii! richt s fich ober nicht gegen ctite oeißraw 'Mreg-ng. fov- Mm g gen g tr- kllawte Bkämplung bet AepuMrk. Denn die gdhtgx Rch.ung tes Abg Wem« ein­mal bir Jidlfen für «ich gewonnen haMn wird, ttirb das Cd et) Ja ohne weiteres fallen Was Me Ausweisungen betxlflt, fo muß ich doch fo» g*n. was da s deutsche Volkjetzt durch- lebt, ist das Furchtbarste, was es le durchmachen mußte. Gebet Möbel­wagen. Mr die Achin traM M rauf rollt, ent­rollt für mich eine Schickfalstraaödie. 34> Hube das stets en.r»,ich tteUnl an Mn Stellen, die weit vom Schuß sind Bn der fetzigen Ein- fkflung Mt Franzofen. Mc ein labi sti- fches Vergnügen an ton Katastrophen emp­finden. Me sie verhängen Ist kaum anzunchmen. daß die Ausveisunaen bald aufbbren werden. Die Jürforge für die Au-gcwte' m :n sunkllonieN bn oa^.-nxintn schr gut Es ist allerdings notwendig, da- flache Land zur Unterbringung M^«Wteuchen. Atch-rg ist leider, tob manche Jr.'ic.;u völlig Mrnichlet wurden«r auch hier wird AbHlll« möglich werten. Ich MW* also, baß wir auch In Meter Aichtung untere Pflicht tun Birnen Ms zum Ende «Bravo'»

Abg Dr Werner (Dtfchall) Meine Aus­führungen sollten hier keine gewöhnlichen Gegen- lätz« aufelna/rberprallen La ff en. ich wcll'^ daß wir unS über Me grundsätzliche Frage unterbauen. Atchtig ist, bah früher die Minister vvm Laides- herrn berufen wurden Aber tas waren meistens Herren, die rbnehin schon penfronsMrecht,at waren. W<n.i bei Herr Staatspräsident mit ter Vereinfachung Mr Skoatsverwaltuna war ei will, tis er hier Me Mehrheit hat. to muß ich ihm doch lagen, daß vir alles daranletzen toerMn. daß er Me M«b» Mit nicht bekommt. sHeiterkelte Zustim­mung.) Die Aussichten lind )a dich nicht fo. daß Sie (wr Linken) bie Mehr hei! bekommen werden Die Sozialisten werden allerdings Me Mebrhell et ballen, aber bie 2lalUfia!fo4lalihen. (Hellerkeit) Fr.iMillichr Bewegungen lassen sich nicht unter- brüden. iSchluß folgt.)

Aus 5»aöt und Land.

Gießen, Mn 9. Mai IW. ffbrifti Himmelfahrt.

Es ist noch nicht allzulange her. ba bat man in Deutschland die Menschen. Me von Mm Him­mel als dem Vaterland Ms Frommen, als Mm Ziel» feiner Sehnsucht redeten, als veltsremM Träumer und Phantasten verfponet Fest und sicher glaubte man aus Mm Erdboden, mitten In der Wirklichkeit zu sieben unb tagte. Hier allein ist untere wahre Heimat, hier gut es tütia )U fein unb sich bas Glück zu erringen Man kann biete Maturen Diesteitsmrnfchcn nennen Sofern ihre Weltanschauung sie nicht zu wÜrMloten An­betern des Genuftes gemailt bat. haben sie viel­fach durch Gewiffenhaftigteit unb Treue hervor- geleuchtd unb Tluobrlngenbc* für Ihre Mit­menschen geschaffen Friebiich Mr Große gehört in ihre Aethe Er Ist nicht ohne reltgiö'rn Glau­ben getoefrt. bat aber für Me tiefsten Bedürf­nisse Mr Menschenfeel«. für ihr Trachten nach Mr Gemeinschaft mit Gvil kein Verständnis, für das Ueberaellliche. Onfcillgr bn Christanum keinen Sinn gehabt. 3m 3abrt 1779 machte Mr damals 67:5bngc König «ine Befichligungsreife durch Mn Ahin- und Dvsiebruch 3m Fl^ge ging die Fahrt über Wege und Dämme, in jeher Ort- schatt standen Beamte und Gutsbesitzer bereit, um Me Fragen Ms Fürsten zu ManNvorAo, Alles lab fein scharfes Auge, eine Frage reihte sich on bie andere .Wißt 3trr. wie Kienäpfel gefüt wer Mn 7 Die Vlebteuche ist doch nicht Mer in her Gegend? Kann ich Hier nicht Wusirau liegen teden? Wie seid 3he mit der Ernte »ufrieMn? Was lät 3br denn haben, wo 3hr sonst Hanf hlnfätet? Macht 3hr Proben mit ausländischem Getreide?" Hätte einet ber Beamten Mm König etwas von Mr Sehnsucht nach dem Himmel ge­tagt. so wurde et lhn bart angefahren haben

Aber im letzten GrunM kann das Dlesseils einem Menschen nicht genügen Sogar von Mm großen preußischen König erzählt man. bah er von Mr Teirasie von Sansloucte noch her unter- gehenden Sonne blickend getagt bähen toll Mb trerM ich Mi bir fein! Wie Mr Quell aas felsigem Gestein, fo bricht überall aus Mr Mrn- (d.enterte Me Sehnsucht nach einer Welt Ms an- geflbtten FrtebeTis hervor, nach einer Welt. In bet es kein Leib, feine Schuld, feint Trennung vpn Mr Terrasie von Sanssouci nach Mr unter- in einem vor ungefähr hundert jahrvo ent- ha n Denen VteM ba« bie Frage erbebt Wo ttnbet b < Sreie Me Heimate Me Auh ?. unb das bie Antwort gibt ihr Heimat bet Sette ist droben Im SM*. Aicht zu allen Feite» regt sich im Mer.fLel.Mn Mefe Sebnfucht Wer in Mefen Tagen lugenbfi^ftig unb iuacnDfrößllch über bie Serge wandert, in das dlüpenM Tal MmieMr- schaut. Im DalM bie Quellen tauschen, bte Vögel fingen anb Me Infekten f um men hört. Mr mag Mr Meinung fein, daß er Mr bimmllften Heimat enttaten könne, alte Menschen Margen. Nr be­obachtet baden, wie Mt 3cU enmefbaltim dahin- rtR.nt und wit Schuld und Leid die Tagt un'rvh mache», fpreche- gern 3ch möchte heim, mich liebt# brm Baier haute. Mm ILateTbcrwn zu. fort cu< ber Welt -x rxot itntm G-Monte zur stillen, tiefen Auh Tidrr Sehnsucht bringt Mr chn'i- siche Gla-M bte Erfüllung Iekos s*3t f'ch M*ten dewußt unb bat es mehr als einmal ausge- iprochen, daß er nach feinem Tobe in eine Welt einaehen axrM. m brr tr mit Gott für alle Feit nttvnbr* ist jnb bte auch bte erreichen 'ollen.

beit anb in BUMrn von unror al ei-sicher vchön- Mtt ba* bie Heilige Schrift Mn Wr^-be- unb bte Seligkeit Ms jenseitigen Ledens getchUbert.

Daulus ndeetMtMit hat da» JDort m Oem er» Mt :«n Ebnß - ccj:. Mm Shnsi»s. der nach einen SLeider-. r:n Mr 3Sdt noch immer .n ber Kta'i Ms da ist, fd» 3« 5 ausbrn et

und btt. die an ltz.n glaube», fuirt: -ab ttbUcL Daß Mete Owenang* n berechtigt waren, dafür bat die Geschech«.- bet Christentums Ma Bewx »

ge.tekett. H B

Das TcBtidir BolkspPfee.

In Mr G.'chäftsltelle des .Gießener A- zeigrrs" find für unter« MMängten Bokks- genxM'm im Auhrgedtet und aa Ahein weiter ein» gegangen:

1 r. baber unb Ingrstellte» Mr Fa. August Schmeiher. Gießen. TSaiburgcr Straße 68. 30 000 Aechn -Aak Ättr.tg, 3 Xate. 23>.' Unger»ann» Lau dach 2300; Mt Mt 2 r sgtitchtU'chrrivtrei- Dingen abgegeben iXX? Mk

Dao Gsber» herzlichste» Dank! AMirerc Stenden werben tn Mr Gefchäftsstelle des .Gießener Anzetger»^ angtnoMsen.

ee Ernannt tmirbe» am 2. Mat Mr Seu- Mcnahrffoc Hugo v Mural: aus NiMr.gen uim C tu Men rat an Mt Heal- unb tlnnhwteifchafis- 'chute iu Grvß-UmstaM. Mr SeuMenasiesior Dr Ouo Spaar aus Xodmberg »um StuMenrat an >r QMrreal'chmte tn As'ckb am 1 Mat her StuMen*,1 teilet Tt Kari Dietz aus Lich zum Stubtenrat an Mm AmugvMnasiu'n wEießen. sämtlich mit '»utung »om 1 Mai 1«3 ab. bet Karl Herbst aus Älrtod mu Wirch»ng vom I 3an*ar 1923 an zum Xnttgety.fcr an Mr Edirurgi'chen Beterinär-Kl te.lt der Uandesuni- DediLit Gieße».

Ivanastnouna der Wagner- meister bes Krell«» Gießen Das Kreis- amt gibt im neuesten AmlsverkürGigunush^^ bekannt .AachMm hei her Adsiirnmu-tg sich Ma Mehrheit ber beteiligten Bewerbet reiben Mn für die Smhlbruna Ms Beitritt »Zwanges erklärt bat. ordnen wir hiermit an. daß zum 1 1923 eine

Awanasinnung für ba» Wagnerhandroerk tn Mm Beurte Ms Kresies Gießen mit dem Sitz« in Gießen unb Mm □tarnen .Zwanasirneung Me "SJc jnermeiher des Kreites Gießen" errichtet wird Bon Mm o«nannten Zeitpunkt ab gehören alle Gewerbet reiMnden. Me das Wagner Hand­werk betreiben, bietet Innung an Fug eich werden zu Mmselden ,3e i.-untu Me treten ."hmuegen des Wagnergewerd« im Kreite Gießen gefchtvften '

Bornottzcn.

Tage s ka l« n der für Mittwoch Stadnheaket 5> > Uhr Opern -Aufführung .Don 3uon Srngfaal her OMrreaifchula. 6 , Udr Oesientlich.' Vortrag über das Thema .El» unoerme dlich-r neuer WeUktiea" - üair Amtnd 8 Uhr öenbertor^ert UichtspielMuis Buh»- boiHroht .Der .Fr^Mnsvertrag von Vmckaillts*' unb .Die Uountn ber Lelltz Burtt". Palusi»

3 u Toskari" und .Kapital unb Eteist". Astorta-Qchlfdtei« .Da» Licht um Mitternacht".

TageskalenberfürDonnerstag. 0 6.1. Ausflug nach Lich unb Laubach Abfahrt 8.16 Uhr Schutz- und PollzechunMporioerern unb Deutscher Lchu'etdur.dvereln. Aus'lug Vers ich. Abmarsch 7>, Uhr. Aestaurani Krokodil. MTV. Turr.gang von Wetzlar nach Braun- fei», Abfahrt 624 Uhr. T E Abmarsch 7 Uhr. Wlhrnur-S al.,döden-S taufenberg. Büraergefell- schuft. Tour nach VetzMrg-Dün»Mra. Abmarsch *r»T Üahabrücke. D H V . DünsMrg-BteMi- tuL Adm. 6* . UM Uahndrucke. G. X V la» «sausflua. AM 7 Uhr Hell HM - Stenvgr - Ges .GaoelsMrger", Wanderung nach bcaun- fels. 6 Uhr KibnMü - Stchtsptelhaus Badnh-f- straße .Dte FleMrmau»-. Aftvna-Lichtfpiele. .Lola. Me Apachenbraut". - Palast-Lichts viele Da»s«lM Programm wte Mittwoch

Zweite» Gastspiel de» Staff«!«i Staatstheaters mit Mm Schaufvtet .Der Wettlauf mit dem Schatten" Aus Dem Giabtibeatetbursau wird uns gefchitesten Als im vergangenen Monat vvm Jtdfteicr StaatstMoter Wild v Scholz' dochtnte:«ffont«» Schoufptei.Der Wettlauf mit dem Schatten" auf grübet wurde, ließ Mr Besuch Mr Bodtrllung leider ru wünschen übrig. Der ouhrrorMrrtlktx Erfolg Ms Stückes und Der glänzenden Darstellung bat« sich oMr hetumgesprochn unb von vielen Setten wurde ber W^sch .ach einer Dtesterdolung Ms Gastspiels geäußert. Der Direkt io» ist es ge­lungen, ein zweites Gastspiel Ms Wertes raü Mn haftetet Künstlern zu Derembarm. unb mmt für Mittwoch ben 18 Mai Vorbestellun­gen aut Karten hütet man einstweilen im Betest tasten Ms S:aMrh»aters r.teberxuiegm

.3 m Lande des Dollars" lieber persönliche Xeltertkbnlfk bi SuM unb AorM amerifa spricht am Freitag. 11 Mai. abends T1,, Uhr. im Kathvl Vereins hau« FrteM Koch- Wawra unter Berühr -ng vo» Lichtbilder». (6

WettrrDoranOsaqe

für Donnerstag:

Etwas kühler. Bel wechsel»ber Bewöl­kung nur undebeutenM Vtederlchläge.

Gs besrehk für bte nächsten Tage bte Mög­lichkeit eines weiteren Temperattsrrück- ganges.

gaebtrti* Aießete.

'Aeisktrchen. 9 Mai Am nächstm, vom» teanochmiaag 'pricht Mer Mr Lonbwinfchrfr»- aM-r Dienst von Mr EmebWieifchaftttchen Schule tn Grünsterg über dos Thema .A«uz» 11 - liche Düngemittel eeb ihre Anwen­dung"

Wiefech 8 Mal Auf Antrig Mr Ont- prl'tei'^ehörM hat das Kretsamt «ch Anhörung Ms GemeinMvorstanMs wnb mit Gemehmigung des Ministeriums Ms Inner»o< jenM Ber^üguno ttr unteren Ort er Je fr- .Es ist verböte», «s ben Straßen unb bf fentli chen Plätzen in ber GememM Wteteck Eünf< Enten und Hühner u m bet la «; len f» lasten. Zuwider- vand.ungen werbe» mit einer EelMtra'e bi» |u 300 Mk bestraft. Totem nicht Bestrafung nach § 366 3tner I »ab 10 M» St ra'getetz buche» ein- »treten Hai"

Ärri» B»bt»qeU.

»L Hir »enbaln. & Mall Ein Wnmr Kte»EgWmb Wibe am Sonntag dahier t» Mt Kantine Mr ttlteiarcrfc geboten, wo Mr Ge-

Heutiger Stand des Dollars

10 Uhr vormittag»:

Berlin 3T 450. Frankfurt a. M. 37 500.