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Die Seamtenernennung ber Schetnlanbkommisston
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- ^o&Htere^ be# Staate», tn bte Mnbe privater BeniWänbe übergeben würben
4- örterbenlanb führt aU daran tie für bte von «Hm tu triff enben Zabluoge» eine ©um™ von 30 Millionen Lire ab.
grirgcnb.il Dfibanbclt haben.
Der Lonboncr 5 ond.-rberichterstatter .Pckil IVirlltfn -rfährt a'u« guter Quelle, bo» jugrllaBildK Äabtnut Md), offen hat. Bebingungen BZuffollnl« bctr Fiumc n l d) t zu nehmen
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Giehener Wochenmarktpreise
am 8 September 1923 — ^b*bte*?Ttifc
®« kosteten auf bent heutigen TBo<hernnart! 'Butter bat Pfund 5 000 000, Worte 500 000, Äüfe 2 900 000 bti 2 700 000, Sier bcri Stück 200 000 bi« 300 000, -Birftne ba4 Pfund 400 00C 61« 500 000. Brihfraut 400 000 KiS 500 000, gelbe Rü- bat 300 000 bU 400 000, rote Ttübex 300 000 Bohnen, grüne 800 000, gelbe 900 000. 6cMat 250000 btt 300000, ftatn tgu rfen, txri Stück 700 000 btt 830 000. 300 000, ObedchtmN
ent hatten
I Die griechische Flotte muh hn Hafen be« PiräuS einer Division ber italienischen Flotte bie. gefolgt von einem französischen unb einem britischen Krieg«fchitt in ben Hafen laufen wirb, bie Ehrenbezeugungen erwe" n Die Flaggen ber beet Möchte werben durch je 21 Kanonenschutte begrübt Die internationalen Schiffe laufen ohne Gruß ein.
2. 3n einer katholischen Kirche wirb zum ®e- bächkntt ber italienischen Toten in Anwesenheit sämtlicher Mitglieder ber Regierung eine Leichenfeier abgebalten, während beim bte Schiffe hn Hafen halbmast flaggen
3. 3n Prooefa werben ben Leichen bri ber
Ichwvii,. Txaä) der Unterhaltung mit Polncirö frlt Pa I i l f ch gestern abend länger mit den, italienischen Bvttchaitcr in Paris über bie “
Ein Seamtenabbaugefetj.
Berlin, 8 6ept (Priv-Tel.) 3m Reich«, finanzminifterium beflnbct sich gegenwänig ber Entwurf eine« Gesetze« über ben Beamtenabbau tn Barbereitung Der Entwurf liebt fleben Fälle jur Beschleunigung deS Abbaues ber Beamtenschaft vor. unb zwar
1. Verletzung von Reich»beamten über 6 5 Jahre in ben Ruhestand.
2. Benficnlerung von Reichsbeamten im Alter von über 60 Jahren,
3 bei pfanmüfjig abbauenden Behörden wirb bie e l n fi toe 11 i ge Versetzung entbehrlicher Reich«beamten In ben Ruhestand erfolgen.
4 sreiwilliaa «scheibende, leben«- länglich angesleilte Beamte können, sofern sie für bie Verwaltung entbehrlich find, auf ihren Antrag au« dem Dienste ausfcheiden.
5. an Beamte, bie nicht lebenslänglich ange- stellt sind unb entlassen werben ober freiwillig auSscheiben. können 3bfinbung«1ummen gewährt werben, bie für jedes geleistete Dienft- jahr ungefähr ein Monatseinkommen betragen, bei Beamten mit 16 unb mehr Dienst jähren aber ben Höchst betrag beS 14fachen Monatsgehaltes erreichen.
6. Zuschüsse zu den UmzugSkvsten können in ben Fällen 4 unb 5 gewährt werben.
7 auch Berforgung«antt>ärtcrn kann bri ihrem Ausscheiden rin dreifache« Anfang«- Monatseinkommen als Abfindung gewährt werden
Aehnllche Maßnahmen sollen durch Reichs- gefetz auch für bie Länder al« bindend erklärt werben
Pröbel-Seminar An«stcllung von Schälerinnen- aibctten in dem Räumen de« Kunstvereins täglich ron 11 121. und 3—5 Uhr Gastspiel Haiha K- h Tkrilr.Shau* Ciqxipiri- L.iu«. 'L.;bn.bo1ftiafc .Dec Menschenfeind Palast-Lichtfpicll Da« Schicksal einer Millmi- k^i0»cht. Astoiia-Ltchlspfele .Marille und die chinesische Truhe".
3"agc«faltnber für Sonntag Siobc(-€cminar BuSstellung von Schülerinnen- arbeiten im Kunstverein 11 -12' - unb 3 5 Uhr Bienen-üchtc.verein für Diehen unb Umg . 3 Uhr 'm Mittelbau bc« »eterinärmedizinlschen 3nfti- tui« Port rag mit Lichibllbern. ®iehcncr Balbbuhne 5 Uhr Borftrilung zam Bellen der Siudentenhilfe .Ein Somwemacht«träum'’
I B. 8' , Uhr Samtltenabenb auf ber Karlsruhe Lichtspielhäuser Dasselbe Programm wie Samstag
Au» dem S t a b 11 hea 1e r b u t ea u wird un< geschrieben Am kommenden Blittöi abenb« 7 Uhr. Imbct eine einmalige Aufführung r-on .Der Teufel", rin Spiel in brci Aufzügen tmn Franz 31 r I n k r statt Da« TDerf. von 2bolf Telekh sorgfältig cinfhibiert, britfriftigt in ben Hauptrollen die Damen Orczd. Koop und 31> e tr sowie bie Hemm I a h n k e und Hebing Die Titelrolle spielt Kari Bomber- 11 n Da« interessante Werk bürste eine starke OT-A«.... fl.u.. .-4.4 — - .1 ,ei . .
“*»' “***v 0* • ‘ *m*-i*. u-ri. ycvcici
wttb, sich de« am THontag inn 11 Uhr beginnenden Boi verkauf« zr bedienen
Siebener WalbbÜhne. Han schreibt un«; Der Besuch der ©onntagflauf- fubrung des .SommernachlStraumS" se> Im Interesse der Siebener Studentenhilfe. deren segensreiche« Wirken genugsam belaruu ist, angelegentlich empfohlen- ber Preis ist so niedrig wie möglich gehalten. Die Spielleitung liegt in den Händen von Frl. Slse Spcckhardt, die Darsteller sind die der .^Penthesilea". Zuschauerraum und Abendkasse werden 1 .Stunde vor Beginn geöffnet Rähe- re« s. Anzeige in dieser Bummer.
Wettervoraussage
Vielfach heiter, trocken. Temperatur unverändert
Oht hn BSeften liegende« Hoch beetnfluht bte Witterung.
ouew oi« 70 000. öibfen da« iptunb 800 000 Spinat 500 000. Römttchkoh! 40 000 Xjwatee 1000 000, Rettich bo« Stück 50 000 bi« 200 000 «ndiviei 300 000 bi« 400 000, Radieschen bat Bündel 100 000. Frühäpfel bo« Pfund 120 000 btt 150 000, Falläpiel 40 000 bl« 60 000 Birnen 250 000 bl« 300 000. 3welschen 250 000 bi« 300 000 Belncflnubeii 300 000 bi« 400 000. hinge Stopnen bo« Pfund 2 000 000 bi« 3 000 000. Suppenhübaer 2 000 050 bi« 3 000 000 .Alle« Händierprosse >
Mich Festlegung de« HdchilbetrageS der Ro- Wtenattea txrt> 1. her Goldbestand bei Reich«» laete* be* mtt den Btaftnahateti der Devisen- *ü*n«e ringeKatbee ausländischen Zahtu rgS- |M rinem Mü rrzfond« vereinigt Dieser WVD auf »runb von Vachwertbeiastungen durch AnSlandSanleihen nach Möglichkeit rr- ' chinlöfungSrecht bc« u miau- PripiergeldeS zu einem dem Tage« wert Kur« gegen Gold oder andere «ri axn> erflärt 3. Auf Srund werden
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ataftBea. 4. Bach Ginführung der Goldnoie und Wupag her Einstellung de« Boten- •red« toetfien die noch im Briitz der Wirtschaft deftndtlchen oder in sie griar^endenGvldzablung«. mUSri ffa ben allgemeinen Verkehr freigegeben
Die Aeich««nk bteibt autonom. Die »richSauMcht wird aber verstärkt durch eine be« RrichSbankkuvatorium« und durch ^wetteinng seiner Rechte und Pstichten Da« Kapittt ber AeichSbank wird erhöht durch L»S«-be von Aktien, die tn Gold ober Devise^ «ber wertbeständigen Betastungen, Dollhypolheken der Landwirtschrft usw rinzuzahlen flnb
Am kommenden Di en« lag wird zu dieser Resolution ber Wirtschaft «politische Au «schuh be« RrichSWtrtschaft«rate« gemeinsam mit dem ftnanz- pvllltschen AuSfchuh Stellung nehmen
■n I m D n ernannt n eiben, bte die grieipliwe Untersuchung zu tenlrMlicrm Hal unj deren Bor- flbcnber rin Javaner Ist
Zuspitzung der Fiumefrage.
Pari«. 8 Sept (WTB> Wie der.TLitln‘ mittrilf, scheint bie Bel grober Regierung ent- schlosten zu fein da« Statut für Fiume unb Bort Ba r o ' Io •< oarttiiilch bie hohe- nifc^jugol aal che Kommi' io feftge etzi Hit. a b - Aul«w.icn Da nu . _.i u f f o । । n i ertiäi i hat, baö er am 15 September wenn bi« dahin bi« Lache nicht geregelt sei feine Handlung«- f re I beit wiedernehmen werde fo besteht eine ern ft hafte Bedrohung ffci ben Frieden tn bet
Adria.
Akan bemüht sich in Pari«, diese Drohung *u bc-
Rheinische Treue.
Berlin, 8 Sept iPriv -Tel.) 3n einer Besprechung der ReichSeegierung unter dem Bor- ,lb be« Reich«kanzlc.S mit Abgeordneten und sonstigen Bente fern bei bekOten Gebiete« er- Bärte nach längeren Ausführungen be« ArichS- t2Altr*bah* ^*nrtirr te* briegten Gebiete« rin- bet passive Widerst« b voll oafrechttrhalleu bleiben müsfe Do« kl der Wille der rhetntsch- Lestfälischm Bevölkerung. Oderbürgerrneister 2 den a u e r - Köln, Geh Kommerziernai Hagen unb RrichStanSadgeordnet er van rh j d • ratb bekundeten, hast die separutistlfchcBew-gung im Rhein land ganz ohne Bedeutung fei DlcHerre > gehören bekanntlich alle dem Feniium an 3m Zentrum unb In den anderen politttchea Parteien sei davon nich,« oorhanben. Aua) oieienigen. die Im Winter 1918 19 fich ml: bem Deb-anfen einer Rhrinischen Republik Im Rahmen de« Bei- che« getragen hätten, lehnten ein loiche« VtaatS- gebtlbc ftn: entschieden ab Kein anständiger Mensch wolle eine Loölosung. unb jedem Besuch Frankreich«, einen rheinischen Staat im Böhmen bc« Reichs« iu schaffen itehe die rheinische Bevölkerung ablehnend gegen iber Die Herren Adenauer unb Hagen verbürgten sich geradezu dafür, hast die rh.-inische B--vö!ker-a >g unter Ihrer Führung alle Währung«pläne unb separatistischen Pläne der Franzosen zunichte machen würde Die Beamtenschaft laste sich auch durch die neueste Ordonnanz der Rhrinlaad- koannistion nicht rinschüchtern
f*W bUbes. '
ÜPI<**K|groben Schwankungen be«
■»WCTqm «tertäge unb tm internationalen tl> der tf «ichSverba nbe « ber be u t- hbzulehnen. daba« nach Drid den Um-
, «tnfchränkwt, seine Gn»wer tung unb Zu- ^ckteeifwng alsv noch oeschleun|g»n würde Alle btiarnjen Projekte flnb auch beehnfb
Di« Vrrkrhrsintrrrsscn unserer Tladl waren Gegenstand einer Besprechung, die am Donnerstag abend auf Ginladung bee gegenwärtigen Borftfienben de« Verkehr«verein«. Ltadtv Winn. eine Anzahl Herren au« asten Berufsschichten im Tewerbehau« vereinigte Stadlv W t n n gedachte zunächst der Blütezeit be« Ber- kehrSverein«, bu namentlich ein Betbtenfi be« verstorbenen Schriftführer« Frist Kühn war. zu dessen Ehren man sich von ben Listen erhob Der Bebnet bemerkte weiter, der bamaliqen rastlosen Arbeit be« V rkehrSvere nS lei es in hohem Blaste zuzuschrciben gewesen, hast unsere Stadt einen recht anlehnllchen Fremdeitverkehr hatte Durch die ständig steigende Bot der 7ka<VriegS- #eh lei leider für unter BerkehrSleben eine recht betrübliche 'Wendung zum Schlechten ringelreten, unb heule fei eS bem Verkehr«verein ganz unmöglich noch irgendeine Tätigkeit zur Hebung be« Fremdenverkehrs zu tun Bor allem fehle eS ihm an ben nötigen Geldmitteln, au herbem mangele es ihm auch an der Möglichkeit, den immerhin heträchl- lichen Schrifiwech'el zu führen. Achnliche Schwierigkeiten wie ber Berkehrsoerein hätten auch bie andern gemrinnüyigen Bereine, ber Berschöne- iung«Deietn unb ber Lesehalle-Berrin Da« sei vom Ltanbpunkt der Allgemeinheit au« gesehen austerordentllch bedauerlich beim erheblich.? ideelle 'Werte der 2tobt litten dadurch Bot Um diesem Hebel abzuhelsen unb die gemeinnüstigen Vereine lebensfähig zu erhalten, sei rin Zusammenschlust dieser Bereine unter mastgebender Mitbestimmung der Stadt zu erwägen, trimit mit vereinten Kräften unb mit Unterstützung ber Stabt bte gemeinnützigen Belange ber Allgemeinheit gewahrt werden Bunten Dann dürfte e« dem Leseballe-Verein wohl möglich sein, seine Sorgen um bas Heizen unb Beleuchten der Lesehalle im kommenden Winter zu beseitigen, der Berfchönerungsverein könne leichter arbeiten unb auch dem VerkehrSverein werbe c« ermöglicht werben, seinen Ausgaben bester al« in den letzten fahren nachzukommen Vielleicht sei e« au® empfehlenswert mit bem Bürgeroer ein Fühlung zu nehmen, um ihn zu gewinnen für bie gemeinsame Betätigung tn ben hier gezeichneten Bahnen 3n ber Aussprache war die volle Zustimmung aller Anwesenden zu ben Dedanken- gängen be« Ltadtv Winn zu erkennen Man gab dabei bem Wunsche Ausdruck bah e« gelingen möge, den einzig richtigen Zusammenlchluh aller gemeinnüstigen Vereine unter tatkräftiger Stützung durch die Stadt baldmöglichst her- beizufühken Zur Führung dahinzielender Be- spiechungen wurde ein AuSschuh von vier Herren eiageletzt, ber sich ungesäumt an feine Aufgabe machen soll Kiner in Bälde einzuberufenden
Betfammlung soll bann Bericht erstattet
Reue Sohleopreise.
Berlin, 7 Sept IWTB) Der Brichs- Bohlenterbanb unb bei graste AuSschust de« Bclchttohsenrat« verhanbellen tn ihrer Sitzung vom 7 September anlästlich bet fchi«b»ger,chllich festgesetzten Lohnerhöhungen unb infolge ber durch ben neuen Marksturz rin getreten en M a- terialVerteuerung übe, neue Äo/enpiciS* erhöhungen 04 wurden einstimmig folgende prozentualen Grhöhungen der fett bem 3 September geltenden Preise mit Wirkung ab 10. September rin'chliehlich der Steuer beschlossen Bubr 83.5 ProzeM, Sfchweiler BergwerkSverein 82,5 Praz. Bcrbftcrn 81.7 Proz.. Äiederfe-ch'en 85.8 Proz.. Ibbenbüren 85,1 Prvz. Oberichiesten 84 1 Proz. Riede,fchleslen 85,1 Proz, Sachfen 85,3 /tclbi’Be unb n^tlelbeaksche Braunkohle 84.1, Rheinland 82,7, Bayern Peck^Stcinkohfe 79,4 ^Sraunkohle 84,1 Prvz Die sich hiernach ergrirenden Pro.fe liegen selbst bei einem Dollarkur« von 30 Millio- nen sämllich. tetürette erheblich unterB3ett- marftparltät, obwohl lic zur Zeit noch die volle Kohlen ft euer tragen
kche Gefasdtfechast in Brüssel tnuiben angetDk- J«, bee bortigen Begkrungen folgende Bote M iber geben
Die Ontrrantkrte Rheinlandkmtnnlsslon erließ tn ben letzten Tagen eine Verordnung, bezxp bk fk sich selbst ba« Recht verleiht, Ernennungen von Beamten vorzu- ■t^eten, wenn Infolge Abberufung, Austvei- frag ober abgelehnter Genehmigung der Gr- nennnng von Beamten ein Posten In der deutschen Verwaltung frei wird. Diese Verordnung
«tnen eeeen schweren Verstoß gegen ba«
Aus Stabt unb Laub.
Diesten, ben 8 September 1923
Die neuen Etenern.
.Ba« Beicheflnanzmlnlstertum teilt der Presse mit
.S« stnb In den letzten Tagen von Beruss- krelsen aller Art zahlreiche Eingaben und Proteste gegen die Durchführung der neuen ©teurrsähe beim Aeichsfinanzministerium cin- geaangen. Zum gröhten Teil wird bann Abänderung ber einzelnen Gesetze ober wenig- st>-n« HmavSschiediing her Zahlnnnefrilten vor der Durchführung ber ©teuer verlangt. Da« AeichSf inanzminifterium ist n i ch l in ber Lage, diese Gesuche im einzelnen zu beantworten Stattgeben könnte es ihnen überdies doch nicht, ba e« als Verwaltungsbehörde lediglich die Ausgabe har, bie von bem Reichstag übrigens einstimmig - angenommenen Gesetze beschleunigt zur Durchführung zu bringen. Außerordentlichen Harten im Slnzelfall wird Im Rahmen ber bestehenden Gesetze Rechnung getragen werden. Eine größere Reihe Steuerpflichtiger har ferner unmittelbar beim Reichsfinanzministerium um Stundung oder Erlaß nachgefucht. Diese Gesuche sind den Landersmanzämlern zur zuständigen Erledigung übersandt worden. Es wird aber darauf hingewiefen, daß durch die Einreichung solcher Gesuche die Verpslich- lungzurZahlungnicht aufgehoben wird, und daß im Falle der Ablehnung der Gesuche die Folgen der verspäteten Zahlung iZuschläge usw.) nicht vermieden werden Jn diesem Sinne sind auch die Gesuchsteller vom Reichsfinanzministerium vorbefchieden worden."
•• ©teuerfälllgfeiten. Dis am kommenden Montau. 10. September, einlchl. stnb fällig bte Abschlagszahlung auf kste Umsatzsteuer ber Geschäfte, bie zur monatlichen Vorauszahlung ber Steuer verpflichtet flnb (2 Prozent der im Vormonat vereln- nabmten Beträge), die BetrIebssteuer auf die Lohnfummen, die btt zum 31. August zu zahlen gewesen wäre, deren <jahlung aber bisher noch nicht erfolgt tft; bte Abgabe auf ®runb ber De v i f e u de r o r d- n u n g, soweit man ben Vorteil be« 25prv- zenttgen UeberpreiseS geniesten will.
" Lanbwirtschaftliche Arbeiten an Sonntagen. Angesichts ber zusam- mengebrängten Erntezeit erkennt das Ministerium beS Jnnent bie Aotwendigkeil für bte Lanbwirte an, Smtearbeiten auch an ben Sonntagen zu verrichten. Hiernach sind In bie- fern Iah re (SmtearbeUen als dringlich hn Sinne des Pviizeistrafgefetzbuche« anzufehen.
*' Die Erlaubnis zum Kartoffelauflauf Das Ministerium für Arbeit und Wirtschaft gibt belärmt, daß bte tn ben Iahren 1922 unb 1923 von ben Provinziab- direktionen erteilten AuflaufSgenehmigungett für Kartoffeln mir bem 1. Oktober b. Is. ihre Gültigkeit verlieren. Anträge auf Erteilung ber Auflaufsgenehmigung für bie Zeit nach bem 1. Oktober flnb bei bem KreiSamt zu stellen. In besten Bezirk ber Aufkauf erfolgen soll. Die für bie Zeit nach bem 1. Df tobet erteilten Auflo aisgenehmtgungen verlieren mit bem I August 1924 Ihre Gültigkeit
•• Der BrotpreiS In Gießen tft mit Wirkung von Montag ab auf 350 000 Mk. für ein 1900-Gramm-Brot festgesetzt worben.
"DieZuhlungvonSteuer-ond Gebührenrück st änben wird heute In einer Bekanntmachung öffentlich gemahnt. Zahlung Hal bis zum 15. Sept zu erfolgen.
•• Früherer Schluß ber ® oft f <ha I- t e r Da« Postamt teilt urtt mit, daß vvm 10. d Mtt ab die Pvstfchalter tn D«hen allgemein um 6 Uhr abenb« geschlosten werden
•• Gegen d i e Einführung einer kommunalen Getränkesteuer soll morgen vormittag in einer Versammlung hn „Hindenburg" Protest erhoben werden. (©. Anzeige.)
' Reue Banberolternng«befttm- m u n ge n für Saba (waren. Der RrichS- tivanzmrnister hat eine Verordnung ertasten, nach t<r eS nich, mtfrr notwendig ist. Tabavvaren, bte infolge ber Geldentwertung zu höheren Preisen verlau werden, mit Zuschlagbandervlen für den Unterlchi^ zwischen bem früheren unb letzten Veckauttprri« zu versehen. Da« Pobiikam wird deshalb darauf aufmerstam gemach«, daß ber Berkaus von Tabakwaren mit niedrigeren Steuerzeichen al« dem KlrinverkaufSprei« keinen Grund zu einer Beanfkmbunfl bietet
•• 3m Wandel ber Zeiten 8tn alte, Herr stellt m der nachstehenden Zuschrift an uitt eine feinet 3ugenbertrmerungen in festelnberWrife dem Heute gegenüber .An Drostvater« unb Ur- grohvater« Briten erinnert in diesen Tagen, in Denen kurz bürttreinaiiber bie Postgebühren erhöht wurden Der Verkehr an ben Posts cha l - fern. Schreiber dieser Zeilen erinnert sich noch
Der Entscheid der Botschasterkonferenz.
Pari«. 7. Sept (BXTB) Die Bstschafter- ton Irren», bte heute nachmittag zur TDriterbe- tatung be« griechls<^i!alleni|chen Strritlalle« zusammengetreten war, bat ihre Sitzung um 7 Uhr abend« beendet Ucber bte Sitzung ist folgende« Sommuniguö ou«flcgebcn worben Die Bvt'chaf- lerkonferentz bat den TDortlaut einer Bote fest- jetefit. bte sofort ben dlplomaittchen Vertretern n Athen telegraphisch übermittelt worden Ist, damit diese fte ber griechischen Regierung au«, bändigen. Die Bote ist au herbem dem V ö l - kerbunbSrat mitgeteilt worden
Hava« tritt dazu noch mit Odlchon über den Inhalt ber Bote gröst'e Zurückhaltung gewahrt wirb, stnb wir In ber Lage, mltzuteilen, dah blese« Dokument die einmütige Ansicht der alliierten Delegierten barfkellt unb ihrer Ansicht nach eine «Uscheibende Gtuppe für bie Regelung be« griech sch-ua^ienlfchen Stivitfalle« kenn^.nchnei
Bach einer weiteren Hava«m.Tdung au« Lvn-
ba« in Art. 5 ausdrücklich befthmnt, baß bte Zollverwaltung ber Provinzen, Regierungs- teztrße, ©txibt- unb Landkreise und Gemeinden tn bet Hand ber deutschen Behörben verbleibt und weiter nach ber beutschen Gesetzgebung und unter Leitung der deutschen 3flttrafreglenmg geführt wird. Wenn zur Zeit bte Zahl der im besetzten Gebiet vorhandenen deutschen Reichs-, Staats- und Gemetnde- beantien weit unter den in den HoushaltS- pQnen vorgesehenen Bestand heräbzesunken ist, so ist da« ausschließlich zurückMführen «■f Die von der Interalliierten Rheinlanb- loeonistion und den sonstigen Befatzungs- peflen
*M «WW «Xf bk bertregteitiet« Bet. «werengai rad «f bei Böllerrecht »etg« MMiw BUfleeraAteifragte rad THeffcx- »erhaftragra.
Dank der aufopferungsfreudigen Arbeit Mb den übermenschlichen Anstrengungen de« «xb verbliebenen Restes der deutschen Beam- tenschäft gflang eS aber immer noch, die Verwaltung in dem erforderlichen Umfange auf- rechtzuerhalten. UeberdieS find alle Bertoal- tragen, obgleich sie die Rechtmäßigkctt der 2fnA>dfungen und Verhaftungen nicht anzu- erkennen vermochten, bemüht gewesen, die entstandenen Lücken durch kommlssarifche Einberufungen unb Reuernennun- gen auSzufüllen. Allerdings stießen sie hierbei tellweste auf ben systematischen Wider- stand der BesatzungSstellen. bk offenbar da« grundsätzllch nach der Verordnung der Rheinlandkvmmi stton vorgesehene Veto-
recht in jedem Falle auSübtea. Der jetzt von der Rhetnlandkommistion beschrittene Weg, die stark gelichteten Reihen der deutschen Beamte Rhetnlande wieder aufzufüllen, ist ■tonet, eine geordnete Verwaltung tm ive aufrechtzuerhalten. Ernennungen
M Beamten, die die Rheintandkommistton Bdtr Mißachtung verwaglicher Rechte vor- ebmnt stnb rechtswidrig. All« Handlun- gen solcher Beamten würben ebenfalls eine
Anordnung der deutschen Staat«-


