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fähigßrtr mit Steuern all« 3rt belafbn Hnb. Dto Fr-ige einer erhöhten llmfan^reuer wird eine weitere Verteuerung der Lebenshaltung fein und die Schuldenlast der Gemeinden durch Zahlung höherer Gehälter und Löhne ins Ungemellcn«
>Der ewige Fluch
Da» groOe Kuppler Drama in |r Dd anöeront «hMiiertei rrognmml
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Da der Andrang zu den Abendvorstellungen ein gewaltiger »ein wird, bitten wir d*s terehrto Publikum, nach Möglichkeit < ie Nachndttngn- voritellungen beau- hen zu wollen. 23"C
Der 1. Teil nebet Beiprogramm bleibt bi« einschließlich Donnentag auf dem Sj iclplan. Der 2. und Schlnßteü folgt am IX Januar.
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Reiskirchen, den 7. Januar 1923»
Die Beerdigung findet Dienstag. den 9. d«. Mia. nachmittag» 2 Ubr, in Reiskirchen vom Sterbehans au» »talt. ±?7D
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Schreinermeisterversammlung!
Um 10. Januar, vormittags 10 Uhr, findet in Gießen. Hotel Felsenfester, Dabnhosstrabe, eine allgemeine Schreiner- meisterverlammlung für Oberhessen statt. — Tagesordnung: „Das hessische Schreinerhandwerk und seine wirtschaftliche Lage!**
Deferenten: Herr Schreinermeister Lautenbacher und Herr Architekt Wah vom Landesverband Hess.Schreinermeister. ( ,4D
Das Liebesnest
to n E. Stllgebanr.
Der groBe Sittenfilm
Ab heute bla elnschl. Donnerelag:
Das Liebesnest, Ueli
Nach dem vielgelesonen spannenden Roman von Edgar Stilgebaur.
In den Hauptrollen: Paal Wegener, Lyda Salmanova, Käthe Haack, Reinhold Scliünzel, Erich Kayser-Tietz.
Ferner:
ER, der Welt komischster Lust-pL-ldarsteller. in
fei'®!
Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mi tellung. dad e» dem Allmächtigen gcfnllen hat heute nachmittag um !'/, Uhr meinen innlgeigelieiten, treuen Mnnn. unseren lieben Sohn, Schwiegersohn und Bruder
August Carl
PostachatTner beim Postamt Gießen plötzlich und unerwartet nach kurzer, schwerer Krankheit Im 32. Lebensjahr in ein bessere» Jenseits abzurufen.
Tn tiefer Trauer:
bro Wjeh.JÄn u sQlstL Lat! statt Io'j'o , m stoniri merrn. Imurt bir Troifr. MU dem ,.▼»-»• App»-a"* ist lonnx dnd nnaebrod). flonh-rornnlo'roirb sSasKathse a Idiliru
Statliarbelfskrlfte onr 1 ht'll nea 2 tr b. i Berivrndunn melneO DdlUfilt Falhehera und Boeks» ,.Berka- I»»". Ttr -lnlchnl fnnaökou machen lich Lfflttrit.Reti teaahli.
Frankfurt a. M.. S. 3an. lDolfs Sine - - - der Turn- und Sportgemeinde .dintrachd" einberufene und von etwa 40 Turn- and 8 Port-
Handels Kammer Gießen
Der dem vorsäutigen ALichswirtschaftsrol Vcrgeiegte Sntwur? eines Gesetzes über den Abbruch und die Stillegung von gewerbliche.i Betrieben sowie über b:e Streckung der Arbeit (Stillcaungsgesetz) verfolgt ten Zweck, zwei In der bisherigen Demobilmachungsgesetzgebung getrennte Mate-ien zufammenzusafsen und dauernd In die ordentliche Gesetzgebung zu übersül/ren. Hatte bk Hankesskammer seinerzeit schcn die Berlängerung der beiden Berordnungen über ihre eigentliche Geltungsdauer befämpft so must sie erst rocht den vorliegenden Gesetzentwurf mit aller Gntschieden<-eit ablehnen, tp-Hl er gewissermasten die Verewigung eines starken und in seiner Ginfeitigkeil ungewöl-nlichen Singriffs In daS Wirtschaftsleben bedeutet Bei vollster Würdigung des Grundsatzes, dast die menschliche Gesellschaft für die Skistenz des einzelnen Sorge zu tragen hat. kann es jedoch die Handelskammer niemals gufbeif«, dast diese Pflicht auf die Schultern ganz bestimmter Äreife abgewälzt wird, besonders wenn b efe Streife nicht m der Lage find, die th^en aU?erlegte Last zu tragen. Solcher einfeiticer Zwang schwächt nur das Berantwvrtungsgefühl der Arbeit e')merschaft und brückt baS Unternehmertum zur Unmünbig- fcil herab. Die deutsche Wirtschaft braucht aber, wenn fie aus der Tiefe wieder zur Höhe empor- fkigen will, starkes MitverantwortungSbewustt- sein und Arbeitsfreudigkeit der Arbeimehmer- schuft und Freiheit Im Gutschriften und Im Handeln auf feilen der Unternehmer
Die Handelskammer hat schon wiederholt gegen die Art Sinfpruch erhöbe ', in w?lch7r ron der Aeichseisenbahn- und der Aeichspostver- waltung die Bornahme der Tartferhöbun-
Verkäufe («nt erhobene
Berkügung des Kaufmanns ^ehen must, der als einheitliche und unveränderliche G röste den Zwecken des Unternehmens dauernd gewidmet ist. Der Wille des Gesetzgebers hat nun aber in der Praris eine Auslegung und Ausgeflalmng erfahren. welcher als eine Verkümmerung dieses Willens bezeichnet werden must: die Handhabung der §§ 33a und 59a droht nämlich zu einer langsamen Kavitalvernichtung zu führen Dieser Äapi- talVernichtung kann u. a. nur begegnet werden, wenn der eiserne Bestand eine besondere steuerliche Bewertung in dem Sinne erfährt, wie es von der Handelskammer Berlin vorgesctzlagen wird, nämllch. dast der eiferne Bestand in die Bilanz mit den Preisen eingesetzt werden darf, mit denen er am Anfang des Wahres zu Buch stand, bah ferner neben dieser Möglichkeit der Sinstellung des eisernen Bestandes zum Buchwert des Boriahres dem Kaufmann gestattet wirb, «inen Malkentwertungsfonds in bie Passiven «in- zustellen, und fchlicstbch. dast auf Antrag des Pflichtigen die für ihn zuständige amtliche Vertretung über die Angemessenheit des Fonds zu hören ist. Bezüglich des § 59a hat die Handelskammer bereits in Uebereinftimmung mit den übrigen hessischen Handelskammern den Srlah einer Verordnung gefordert, welche vor allem der Geldentwertung Rechnunz trägt, die mit dem Gesetze nur in Einklang zu bringenden fetzigen Einschränkungen beseitigt und die Kontrolle sowie die Buchfübrungsvorschriften über die Rückstellung so vereinsacht, dast die Steuerpflichtigen auch von der Erleichterung des § 59a tatsächlich Gebrauch machen können Die Handelskammer erklärt sich mit aller Entschiedenheit gegen den Plan, die Umsatz st euer wieder um Prozent zu erhöben: sie erblickt darin eine neue und verstärkte Schädigung von Handel und Industrie, welche bereits bis an die Grenzen der Leistung--
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gen gehandhabt wirb. Wohl werden bie diesen Reichsb^wrden als beguwchende Körperschaften zugeteilten Beiräte in der Regel vor jeder Dartf- erhöhung gehört: bie rein äusserliche Form, in welcher dies aber geschteht, kann jedoch niemals bie Zustimmung der Handelskammer und der von rhr vertretenen Srwerbskreife finden. Die jüngsten Tariferhöhungen überfteigen nun das Mast des Erträglichen: |U b fei ii lhe Schma- tifktung jede Rücksicht auf die allgeneine Wtrt- schaftslage und bn besonderen jede Rücklicht auf bie berechtigten Bedürfnisse von Handel und Industrie vermissen. Dabei wird selbst zu gestanden, dast durch die beständigen Tarifechöhungen den, dast durch die beständigen Dari’e.Übungen das vvcchundene Defizit nicht gedeckt werden kann, so dast der beabsichtigte Zweck nicht nur nicht erreicht, sondern eine immer gröbere Schwächung der Finanzen fcrbeigefübrt wird. Rur durch eine Bereinfachung und Berbilligung des Betriebes und eine Anpassung an die Berkehrsentwicklung kann ein allmählicher Ausgleich im Haushalt von Post und Eisenbahn erzielt und die jetzt in bedrohlich? Räbe gerück'e Gefahr einer Lahmlegung des Bertcchrs beseitigt werden. Wie aber soll selbst bei einer Stabilisierung der Mark ein Prei-stillstand oder gar ein Rückgang der Warenpreise erzielt werden, wenn eine Immer stärker cmschvellende Verkehrsbelastung durch Erhöhung der Bahnsrachten und Postgebühren erfolgt?
Mit der nachträglich erfolgten Aufnahme der §§33a und 59a in das Einkommensteuergesetz hat der Gesetzgeber den festen Willen bekunden wollen, da- Kapital des Unternehmen- als die Quelle seines Einkommens von Wertveränderungen infolge der Geldentwertung unberührt zu lassen. Dieser Grundgedanke gilt auch dem sog eisernen Bestände, d. i. demjenigen Teil des Warenlagers, der ständig zur
DeppelprsgraMe:
Oberst to Wanin
5 Akte*
Bekanntmachung.
S trotzen benennungen.
Es wird hierdurch bekannt gegeben, dast die Stadtverordneten.Versammlung in der Sitzung vom 21. Dezember 1922 folgende Strafcenbenennungen beschlossen hat: 1 Die Derbindungsslraste zwischen der Lie> big- und Wilhelmstraste südöstlich der Iheringstrahe erhält die Bezeichnung „Huf der Weitzerde**.
2. DieDeroindungsstraste zwischen der Licher Strotze und der staiserallee südöstlich der Neuen fiafeme erhält die Bezeichnung **21m Äugel berg*4.
3. Die Ströste zwischen der Lupusheilstätte und den Älinihen erhält die Bezeichnung ^Gastkystratze'*.
Bietzen, den 29. Dezember 1922. (215D Der Oberbürgermeister, ll. D. llrenzien.
Bckanntniachnng.
Detr.: Landzuteilungsverfahren Weickartshain.
Der Plan über die Durchführung des Verfahrens sowie der Verteilungsplan liegen in der Zeit vom I I . Januar bis einschliehl. 18. Januar 1923 während der Dienststunden aus der Bürgermeisterei Weickartshain zur Einsicht der Beteiligten offen.
Plantag zur Erläuterung und Erörte. rung des Planes vor dem Landausschuh findet am Freitag, dem 19. Januar 1923, vormittags 11 Uhr, auf der Bürger, meisterei zu Weickartshain statt.
Einwendungen gegen den Plan und den Derteilungsplan können während der Offen» Icgungsfrijt schriftlich bei der Bürgermeisterei oder im Plantag mündlich oder schriftlich erhoben werden.
Bad Salzhausen, den 5. Januar 1923. Der Landamtmann zu Bad Salzhausen.
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