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>Der ewige Fluch

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Da der Andrang zu den Abendvorstellungen ein gewaltiger »ein wird, bitten wir d*s terehrto Publikum, nach Möglichkeit < ie Nachndttngn- voritellungen beau- hen zu wollen. 23"C

Der 1. Teil nebet Beiprogramm bleibt bi« einschließlich Donnentag auf dem Sj iclplan. Der 2. und Schlnßteü folgt am IX Januar.

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Reiskirchen, den 7. Januar 1923»

Die Beerdigung findet Dienstag. den 9. d«. Mia. nachmittag» 2 Ubr, in Reiskirchen vom Sterbehans au» »talt. ±?7D

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vereinen aus Frankfurt q W. Höchst. Hanau. Daimflabt und Heidelberg. Main.). Dvrrns. Wiesbaden, Saaibrurfen, Zftnl aiburg ulw be- fuch e Iw rlamm lung nahm nach Lassübrang en von Dr Schöndube- Frankfurt a. Ul unZ> einer cingebenden Diskustlon. an der sich u a. Dr. 2 lbrecht als 'Vertreter le; Deutschen Spor b Hörde, RLdig - Darmstadt als Dert.eter des Kreises 9 der Deutschen Turnertchaft und Tantor-Mainz hctd lgtcn. d x G if J.cfturg an. in der die Llldun i eines süddeutschen Turn- und Lportbundes ^eorde.t wird, ähnlich wie es in Westdeutschland zwilchen dem Westdeutschen Lpiclverbanb. dein dortigen lum- heif; und dem Schwimmverbände ge:d>cben ist Ferner wurde an die Spi.>enverbände eine Gut- schlief:ung abgdanbt. in der diese aulgeloröert weiden, zu einer Arbeilsgememschzft auf den Grundlagen zu kommen, wie fie lich bet den De Handlungen m München, Westdeutschland und Ostpreuhen gezeigt haben.

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Schreinermeister­versammlung!

Um 10. Januar, vormittags 10 Uhr, findet in Gießen. Hotel Felsenfester, Dabnhosstrabe, eine allgemeine Schreiner- meisterverlammlung für Oberhessen statt. Tagesordnung: Das hessische Schreinerhandwerk und seine wirtschaftliche Lage!**

Deferenten: Herr Schreinermeister Lautenbacher und Herr Architekt Wah vom Landesverband Hess.Schreinermeister. ( ,4D

Das Liebesnest

to n E. Stllgebanr.

Der groBe Sittenfilm

Ab heute bla elnschl. Donnerelag:

Das Liebesnest, Ueli

Nach dem vielgelesonen spannenden Roman von Edgar Stilgebaur.

In den Hauptrollen: Paal Wegener, Lyda Salmanova, Käthe Haack, Reinhold Scliünzel, Erich Kayser-Tietz.

Ferner:

ER, der Welt komischster Lust-pL-ldarsteller. in

fei'®!

Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mi tellung. dad e» dem Allmächtigen gcfnllen hat heute nachmittag um !'/, Uhr meinen innlgeigelieiten, treuen Mnnn. unseren lieben Sohn, Schwiegersohn und Bruder

August Carl

PostachatTner beim Postamt Gießen plötzlich und unerwartet nach kurzer, schwerer Krankheit Im 32. Lebensjahr in ein bessere» Jen­seits abzurufen.

Tn tiefer Trauer:

bro Wjeh.JÄn u sQlstL Lat! statt Io'j'o , m stoniri merrn. Imurt bir Troifr. MU dem ,.»-» App»-a"* ist lonnx dnd nnaebrod). flonh-rornnlo'roirb sSasKathse a Idiliru

Statliarbelfskrlfte onr 1 ht'll nea 2 tr b. i Berivrndunn melneO DdlUfilt Falhehera und Boeks» ,.Berka- I»»". Ttr -lnlchnl fnnaökou machen lich Lfflttrit.Reti teaahli.

Frankfurt a. M.. S. 3an. lDolfs Sine - - - der Turn- und Sportgemeinde .dintrachd" einberufene und von etwa 40 Turn- and 8 Port-

Handels Kammer Gießen

Der dem vorsäutigen ALichswirtschaftsrol Vcrgeiegte Sntwur? eines Gesetzes über den Ab­bruch und die Stillegung von gewerbliche.i Be­trieben sowie über b:e Streckung der Arbeit (Stillcaungsgesetz) verfolgt ten Zweck, zwei In der bisherigen Demobilmachungsgesetz­gebung getrennte Mate-ien zufammenzusafsen und dauernd In die ordentliche Gesetzgebung zu übersül/ren. Hatte bk Hankesskammer seinerzeit schcn die Berlängerung der beiden Berordnungen über ihre eigentliche Geltungsdauer befämpft so must sie erst rocht den vorliegenden Gesetz­entwurf mit aller Gntschieden<-eit ablehnen, tp-Hl er gewissermasten die Verewigung eines starken und in seiner Ginfeitigkeil ungewöl-nlichen Sin­griffs In daS Wirtschaftsleben bedeutet Bei vollster Würdigung des Grundsatzes, dast die menschliche Gesellschaft für die Skistenz des ein­zelnen Sorge zu tragen hat. kann es jedoch die Handelskammer niemals gufbeif«, dast diese Pflicht auf die Schultern ganz bestimmter Äreife abgewälzt wird, besonders wenn b efe Streife nicht m der Lage find, die th^en aU?erlegte Last zu tragen. Solcher einfeiticer Zwang schwächt nur das Berantwvrtungsgefühl der Arbeit e')merschaft und brückt baS Unternehmertum zur Unmünbig- fcil herab. Die deutsche Wirtschaft braucht aber, wenn fie aus der Tiefe wieder zur Höhe empor- fkigen will, starkes MitverantwortungSbewustt- sein und Arbeitsfreudigkeit der Arbeimehmer- schuft und Freiheit Im Gutschriften und Im Han­deln auf feilen der Unternehmer

Die Handelskammer hat schon wiederholt gegen die Art Sinfpruch erhöbe ', in w?lch7r ron der Aeichseisenbahn- und der Aeichspostver- waltung die Bornahme der Tartferhöbun-

Verkäufe («nt erhobene

Berkügung des Kaufmanns ^ehen must, der als einheitliche und unveränderliche G röste den Zwecken des Unternehmens dauernd gewidmet ist. Der Wille des Gesetzgebers hat nun aber in der Praris eine Auslegung und Ausgeflalmng er­fahren. welcher als eine Verkümmerung dieses Willens bezeichnet werden must: die Handhabung der §§ 33a und 59a droht nämlich zu einer lang­samen Kavitalvernichtung zu führen Dieser Äapi- talVernichtung kann u. a. nur begegnet werden, wenn der eiserne Bestand eine besondere steuer­liche Bewertung in dem Sinne erfährt, wie es von der Handelskammer Berlin vorgesctzlagen wird, nämllch. dast der eiferne Bestand in die Bilanz mit den Preisen eingesetzt werden darf, mit denen er am Anfang des Wahres zu Buch stand, bah ferner neben dieser Möglichkeit der Sinstellung des eisernen Bestandes zum Buchwert des Boriahres dem Kaufmann gestattet wirb, «inen Malkentwertungsfonds in bie Passiven «in- zustellen, und fchlicstbch. dast auf Antrag des Pflichtigen die für ihn zuständige amtliche Ver­tretung über die Angemessenheit des Fonds zu hören ist. Bezüglich des § 59a hat die Handels­kammer bereits in Uebereinftimmung mit den übrigen hessischen Handelskammern den Srlah einer Verordnung gefordert, welche vor allem der Geldentwertung Rechnunz trägt, die mit dem Ge­setze nur in Einklang zu bringenden fetzigen Ein­schränkungen beseitigt und die Kontrolle sowie die Buchfübrungsvorschriften über die Rückstellung so vereinsacht, dast die Steuerpflichtigen auch von der Erleichterung des § 59a tatsächlich Gebrauch machen können Die Handelskammer erklärt sich mit aller Entschiedenheit gegen den Plan, die Umsatz st euer wieder um Prozent zu erhöben: sie erblickt darin eine neue und verstärkte Schädigung von Handel und Industrie, welche bereits bis an die Grenzen der Leistung--

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gen gehandhabt wirb. Wohl werden bie diesen Reichsb^wrden als beguwchende Körperschaften zugeteilten Beiräte in der Regel vor jeder Dartf- erhöhung gehört: bie rein äusserliche Form, in welcher dies aber geschteht, kann jedoch niemals bie Zustimmung der Handelskammer und der von rhr vertretenen Srwerbskreife finden. Die jüngsten Tariferhöhungen überfteigen nun das Mast des Erträglichen: |U b fei ii lhe Schma- tifktung jede Rücksicht auf die allgeneine Wtrt- schaftslage und bn besonderen jede Rücklicht auf bie berechtigten Bedürfnisse von Handel und Industrie vermissen. Dabei wird selbst zu gestan­den, dast durch die beständigen Tarifechöhungen den, dast durch die beständigen Darie.Übungen das vvcchundene Defizit nicht gedeckt werden kann, so dast der beabsichtigte Zweck nicht nur nicht erreicht, sondern eine immer gröbere Schwächung der Finanzen fcrbeigefübrt wird. Rur durch eine Bereinfachung und Berbilligung des Betriebes und eine Anpassung an die Berkehrsentwicklung kann ein allmählicher Ausgleich im Haushalt von Post und Eisenbahn erzielt und die jetzt in bedrohlich? Räbe gerück'e Gefahr einer Lahm­legung des Bertcchrs beseitigt werden. Wie aber soll selbst bei einer Stabilisierung der Mark ein Prei-stillstand oder gar ein Rückgang der Waren­preise erzielt werden, wenn eine Immer stärker cmschvellende Verkehrsbelastung durch Erhöhung der Bahnsrachten und Postgebühren erfolgt?

Mit der nachträglich erfolgten Aufnahme der §§33a und 59a in das Einkommensteuer­gesetz hat der Gesetzgeber den festen Willen bekunden wollen, da- Kapital des Unternehmen- als die Quelle seines Einkommens von Wert­veränderungen infolge der Geldentwertung un­berührt zu lassen. Dieser Grundgedanke gilt auch dem sog eisernen Bestände, d. i. dem­jenigen Teil des Warenlagers, der ständig zur

DeppelprsgraMe:

Oberst to Wanin

5 Akte*

Bekanntmachung.

S trotzen benennungen.

Es wird hierdurch bekannt gegeben, dast die Stadtverordneten.Versammlung in der Sitzung vom 21. Dezember 1922 folgende Strafcenbenennungen beschlossen hat: 1 Die Derbindungsslraste zwischen der Lie> big- und Wilhelmstraste südöstlich der Iheringstrahe erhält die Bezeichnung Huf der Weitzerde**.

2. DieDeroindungsstraste zwischen der Licher Strotze und der staiserallee südöstlich der Neuen fiafeme erhält die Bezeichnung **21m Äugel berg*4.

3. Die Ströste zwischen der Lupusheilstätte und den Älinihen erhält die Bezeichnung ^Gastkystratze'*.

Bietzen, den 29. Dezember 1922. (215D Der Oberbürgermeister, ll. D. llrenzien.

Bckanntniachnng.

Detr.: Landzuteilungsverfahren Weickartshain.

Der Plan über die Durchführung des Verfahrens sowie der Verteilungsplan liegen in der Zeit vom I I . Januar bis einschliehl. 18. Januar 1923 während der Dienststunden aus der Bürgermeisterei Weickartshain zur Einsicht der Beteiligten offen.

Plantag zur Erläuterung und Erörte. rung des Planes vor dem Landausschuh findet am Freitag, dem 19. Januar 1923, vormittags 11 Uhr, auf der Bürger, meisterei zu Weickartshain statt.

Einwendungen gegen den Plan und den Derteilungsplan können während der Offen» Icgungsfrijt schriftlich bei der Bürgermeisterei oder im Plantag mündlich oder schriftlich erhoben werden.

Bad Salzhausen, den 5. Januar 1923. Der Landamtmann zu Bad Salzhausen.

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