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-gewählt.

Die Wiegegebühren werden aus

Fälle.

26

Datum:

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meindevertcetersihung m einer Anleihe von a ch

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5. Zannar Amtl. No lern.

lenehmigte die Aufnahme 11 Millionen Mark

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ielhaus, Bahnhof, it bet Vorführung des iS5)q8 Liebes- xtannlen Vornan von i&t worden ist.

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t für Erb, und Donnerstag hält Var. in der Aula der Uni. «rdottrag über das ' Ceylon." (Siehe

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Dermifcdtes.

Ems Schftmmer-Darzia.

Berlin, 7. Jan. Sn der vergangenen Nacht wurde von der Kriminalpolizei in ver­schiedenen Stadtvierteln Berlins eine umfang­reiche Razzia veranstaltet, die den heim­lichen Schlemmerlokalen galt und großen Erfolg halte. ES wurde eine große An­zahl dieser heimlichen Gaststätten ausgehoben, und die Besucher mußten den Weg zum Poli­zeipräsidium antreten. 3n der Bellevuestraße wurde ein Nachtlokal auSgeräumt, das mit einem außerordentlich umfangreichen Schlep­per- und Spanneravpacat arbeitete. Bon den anwesenden 82 Gästen waren 72 Auslän­der der verschiedensten Nationen, die sich bei Sekt, die Flasche zu 30 000 Mark, vergnügten. Die Polizei gab die Namen dec von ihr festgestellten Gäste dem Landes- finanzamt bekannt, damit dieses sich über die Elnkommensverhältnisse der Leute infor­miert.

Mit 85 Millionen Mar? verschwunden.

Berlin, 7. Jan. Sin Banklehr­ling, der bei einem Berliner großen Bank­haus beschäftigt war, ist mit 10 0 0 0 Do l- l a r (rund 85 Millionen Mark), die er nach anderen Banken bringen sollte, spurlos ver­schwunden. Da er schon früher weit höhere Summer ordnungsgemäß befördert hat, wird vermutet, daß er das Opfer eines Anfalls oder eines Verbrechens geworden ist.

Ein Smaragd im 15-erte von 10 Millionen gestohlen. x

Berlin, 6. Jan. (Wolff.) Einem ko­lumbianischen Ehepaar wurde in einem Hamburger Hotel aus einer Kassette ein Smaragd im Mindestwerte von lOMil- Honen Mark gestohlen. Auf die Wie- derbeschaffunq ist eine Belohnung von einer Million Mark ausgesetzt.

Eine vereitelte Opium-Schiebung.

H a m b u r g, 6. Jan. (Wolff.) Hier wurde für 18 Millionen Mark Opium, das mit einem holländischen Dampfer über Bremen inS Ausland verschoben werden sollte, be­schlagnahmt. DaS Opium stammt vermut­lich aus der Zentralstelle in St. Pauli. Ch i - nesische Seeleute kommen als Hehler in Frage.

Preisabbau beim Norddeutschen Llohd.

Bremen, 6. Jan. (Wolff.) Dem Bor­gehen ausländischer SchiffahrtLgesell»

Frankfurter Devisenmarkt.

(Telegraphisch« Auszahlung.)

B e r l l n, 6. Jan. Am Prvduktenmarkt zeig: sich nur wenig Unternehmungslust. Das Bi merlenätoeiieftc. war das vermehrte Angebot in Haier. wofür nicht genügend Aufnahmefähigkeit bsstand. Die Hohen Frachtkosten und in einigen Fällen auch Geldmangel wirkten auf das Ge- schift einschränkend. Für Roggen zeigte sich nach wie vor Begehr. Auch Weizen war gefragt bei etwas matteren Notierungen. 3n Gerste blieben die Umsätze gering. Mais konnte seinen Preis­stand ziemlich behaupten. Hülsenfrüchte und Futtermittel wurden wenig umgeseht. Weizen, märkischen 16 300 bis 16 700 Mk. (ruhiger), Rog­gen, märkischen 15 100 bis 15 500 Mk., pommer- schm 14 900 bis 15 000 Mk (etwas schwächer), Mais, La Plata, loco Berlin 16 800 bis 16 900 Mark (maller), Weizenmehl (100 Kg ) 45 500 bis 49 500 Mk (still), Roggenmehl (100 Kilo) 41500 bis 45 500 Mk (still), Weizenkleie 8500 bis 8700 Mark (still). Roggenkleie 8300 bis 9300 Mk (still), Raps 27 500 bis 28 000 Mk. (fester), Viktoria- erbfen 30 000 bis 32 000 Mk., kleine Erbsen 27 000

Rrnnffnrt n.TL 5. Januar. Schweizer Moten...........

ll-rmnöüiche Noten Dänische 'Noten Schwedische No en Holländische Noten Deutsch-Oesterreich ä 1000Kronen Sliuerikinikche Noten d'nnlilche No en Jialieuische Noien Belutsche Noten llnamifdie No en Tschechoslowakische Noten Nvrweatsche Noten Numänische Noten Spanische Noten ...

Geld 1602,50 594,50 1735, 2260.- 3397,56 11,60 8542.50

Gießen.

(Jan. Der Einspruch eindrratsVähl ist orben, so dah nun dll itiaftü aufnchnen tarnt H tollt sich in iE _em Antrag zu t W m Dbelracht der uit* II

a aus dem öiautiuuu- Ung gefldlt werden soll. Fami.'tenveiblllmilfe M feiet eelbftmorb

* Markte. Derllner Produktenmarkt.

yvr Fertigstellung von Siedlungsbauten.

fpd. Königstein i. T., 7. Jan. Die städti­schen Körperschaften wählten an Stelle des bis­herigen Bürgermeisters Jacobs, der zum Landral des ncugeschafsenen Kreises Königstein ernannt wurde, den Regierungsrat Dr. Bruno Beyer in Lübeck zum Bürgermeister von König­stein. Die Bestätigung unterliegt neben der Ge­nehmigung der deutschen Behörden auch jener der Interalliierten Kommission. Um den Bürger- rneisterposten hatten sich 109 Herren beworben.

Kirche inxö Schule.

~ Rodheim an der Horloff, 6. Jan. Im Jahre 1922 wurden im hiesigen Kirch­spiel getauft 20 Kinder, konfirmiert 18, neun Trauungen fanden statt und 19 Beerdigungen. An gottesdienstlichen Veranstaltungen nahmen insgesamt teil 14 475 Personen. Der Hauptgottes­dienst wurde im Jahresdurchschnitt besucht von 146 Erwachsenen und 59 Kindern 205 Personen. Am heil. Abendmahl nahipen 1221 Erwachsene teil. So hat auch das alte Jahr gezeigt, daß diq kirchlich-religiöse Sitte Inmitten des Zusammen­bruchs so vieles alten Gutes unerschüttert fest­steht. Daß diese Sitte nicht nur tote Sitte ist, beweisen die Gaben christlicher Liebestäligkeit Sie betragen etwa 114 000 Mk. Davon entfallen in runden Ziffern: Auf die Heidenmissivn 12 000 Mark, Werke der Inneren Mission 25 000 Mk., besondere Notstände sowie Deranstaltungen in der Gemeinde 27 000 Mk., allgemeine Kirchenkollektcn 2000 Mk., Ainnen- und Krankenpflege 3200 Ult., Stiftungen 28 000 Mk., Gemeindepflege 15 000 Mark. Sn diesen Summen sind ansehnliche Be­trage enthalten, die an die Deutsch-Evangelischen in den uns geraubten Gebieten abgeführt wurden.

schäften folgend, setzte der Norddeutsche Llohd alle Ka j ü te n f ahrp re Ise für seine zwischen Bremen und Ostasien verkeh­renden Dampfer, ausgehende und einkom­mende, um rund 20 Prozentherab.Auch die Fahrpreise dritter Klasse sind ermäßigt worden.

ttÄwenvet worden sind. Sm vorigen Hahr brachen Hie Diebe durch die Fenster ein; da diese in­zwischen mit spanischen Gardinen versehen wur­den, wählten die Spitzbuben diesmal den be­quemeren Weg durch die Tür. Bon den Tätern In beiden Fällen fehlt bis jetzt jede Spur.

Kreis Friedberg.

-f. Friedberg, 5. Han. Gestern trat zum »rsten Male die neugewählte S t a d t v e r o r b- nelenversammluug zusammen; die neu ein­getretenen Mitglieder wurden von dem Bürger­meister verpslichtet. Die Zusammensetzung des Hauses zeigt gegen früher ein wesentlich anderes Hesicht, da ungefähr die Hälfte ausgeschieden und durch Neuwahlen ersetzt ist. Als neue politische Partei tritt die kommunistische mit 2 Mitgliedern, außerdem die Mieterpartei mit 3 Mitgliedern und die Handwerlerliste mit 2 Mitgliedern ein. Gleich zum Beginn der Sitzung erhebt sich ein kleiner Streit um die Verteilung der Plätze, da die Kommunisten nach parlamentarischem Ge­brauch den Platz aus der äußersten Linken, der seither von den Demokraten eingenommen wurde, beanspi-uchen; ihrem Verlangen wird ftatlgegeben. Es wird ein vorläufiger Wahlausschuß be­stimmt, der aus je einem Mitglied der früheren Parteien besteht und durch Zuivahl ergänzt wird; es werden die Stadlv. Philippi, Füller, Koch, Mörschel, Shl, Bernett, Dittmar. Heß und Lolh

bis 28500 Mk., Futtererbsen 18 003 bis 20 000 Mark. Wicken 26 000 bis 29 000 Mk.. Lupinen, b'.au 17000 bis 18 000 Mk.. gelb 21 000 bis 24 000 Mark, Seradella, alt 36 000 bis 41 000 Mk., Rapskuchen 11 003 bis 11 503 Mk, Trvckenschnitzel 6303 bis 6500 Mk. Rauhfutter: Weizen» und Roggenstroh, drahtgeb 6700 bis 7000 Mk., Hafer­stroh. drahtgepreßt 6703 bis 7000 Mk., Stroh, strohseilgebündelt 6200 bis 6630 Mk.. Wiesenheu, gut gesund und trocken, Vormahd 7003 bis 7200 Mark Nachmahd 6800 bis 7000 Mk. (Soweit hin anderes Gewicht genannt, verstehen sich alle Preise pro 50 Kilo.)

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10 Mk für den Zentner erhöht, der Mindestsatz lür Kleinuieh beträgt 200 Mk., für Großvieh 300 Mk. Der Polizeiwache im Stadtteil Fauer­bach soll für die Nacht ein Schulsaal als Lokal zur Dersügung gestellt werden. Die Errichtung einer Bedürfnisanstalt auf der städtischen See- Diese wird wegen der zu hohen Kosten, (für eine einfache Bretterbude werden 60 000 Mk. bean- Ipruchl) nochmals zurückgestellt. Die drei Bäume rot der Direktorwohnung des Lehrerseminars follen entfernt ineröen; dagegen wird dec Antrag, Die schöne Lindenallee in der Mainzertoranlage zu entfernen, glücklicherweise abgelehnt. Wegen Bereitstellung von Räumen für die Oberreal- Ichule liegen verschiedene Projekte vor, von denen das eine auf 20 Millionen, das andere auf sieben Millionen lautet; es sollen in dieser Angelegen­heit noch Derhandlungen mit der Direktion der Schule eingeleitet werden. Die Pachtfestsetzung für städtische Grundstücke wird von einem Zentner Weizen auf zwei Zentner erhöht. Der Ge­werbeschule sind seither von feiten der Stadt vor- lagsweise 30 000 Mk. bewilligt worden, während der Staat seine Unterstützung eingestellt und nicht einmal das fällige Gehalt des Dieners ausbe­zahlt hat; es soll das Ersuchm an den Staat gestellt werden Linen Verpflichtungen der Schule gegenüber nachzukommen.

Starkenburg und Rheinhessen.

* M a i n z, 6. Han. Die von dem Mainzer Börsen-Verein in die Wege geleitete Not­hilfsaktion ist beendet und hatte einen über Erwarten guten Erfolg. Cs gingen insgesamt ein: 39 Zentner Mehl, 190 Zentner Kartoffeln, Z Zentner Gerste, 6 Zentner Grieß, 44 Zentner, Hülsenfrüchte, 5 Zentner Graupen, 9 Zentner Zucker, 10 Zentner Malzkaffe«. 4 Zentner Nudeln, 20 Zentner Holz. 55 Pfund Kakao, ferner Arpfel, Dirnen und einige Flaschen Wem und Likör. 2ln Bargeld sind 580 000 Mark eingegangen, für welche Hülsenfi-üchle angeschafft worden sind. Diese Gebefreudig keil der Börfenmilglleder und der der Börse nahestehenden Handelskreise hat gestattet, xtß rund 1400 Bedrängte vor dem WeiHnachtsfefl bedacht werden komiten.

Hcsscu-Nassan.

spd. Bad Homburg v. d. H., 7. Han. Für Klelnsieblungs zwecke bewill gte die Stadtverordnelenrersammlung die Aufrahme eines Darlehens von 25 Millionen Mark.

fpd. F r a n k s u r t a. M., 7. Han. Dor einigen Tagen wurden hier durch das Lebensmillelamt un-- zeheure Mengen gefälschter Brotmarken seslgestellt, durch die die Stadt um viele Zentner Drotmehl betrogen worden ist. Trotzdem scharfe Warnungen ergangen sind, blüht der Handel mit den Falschmarken noch flott weil er. Die Kriminal­polizei hat bereits eine Anzahl Berhaf ungen bor­gen ommen und dabei er begliche V träte gefälsch­ter Matten beschlagnahmt. Doch ist es bisher nicht gelungen, die Fälscherwerkstälte ausfindig zu mä­hen. Man vermutet, daß die Marten auswärts .fKigeftellt werden. Die Kriminalpolizei befaßte lich im Monat Dezember mit 3968 Straf» fällen. Es kamen bei ihr u. a. zur Anzeige 7 Mordversuche, 3 Raubübe f älle. 336 Ei bruchs» diebstähle, 1045 Eigeitumsrergehen, 136 Delrugs- sälle, 145 Unterschlagungen. 18 Münzvergehen, 236 Wuchersälle. 241 Schleichhandelsfälle. 49 Nah- rimgsmittelfälschungen. Festtenommen wurden 391 Personen, darunter 38 steckbrieflich Gesuchte.

fpd. Griesheim a. M.. 7. Jan. Die ©c-

Gießen im Jahre 1922.

VII.

Das Wasserwerk.

Die Dürre des Hahres 1921 wurde durch Än regenreiches Hahr abgelöst, so daß Wasser­einschränkungen, wie in dem Vorjahr, in 1922 nicht nötig wurden. Die Quellen der Stollen- antagen im Gießener Stadtwald und lei ©roßen- Buseck lieferten in den letzten Monaten wieder mehr Wasser, und die Drunnenanlar-.e auf dem Queckbocner Quellenceblet wurde durch D.bauung von drei Filterbrunnen erweitert. Der Betrieb des Pumpwerks hat einen ungestörten Fortgang genommen, wenn aüch oft die ©e;at>r bestand, Den Betrieb infolge Kohlenmangels einstellen oder unterbrechen zu müssen.

Cs sind im Kalender^chr 1922 etwa 28/< Mill. Kubikmeter Wasser getrui ei worden; davon ent­fallen auf die Wafserförderung in Qretborn 2580 000 Kubikmeter, auf den Wasserzulauf aus dm Stollenanlagen 156 600 Kubikme e:. Die größte Tagesabgabe (am 2. Huni. 1922) betrug 9860 Kubikmeter, die geringste (am 17. Sept. 1922) bezifferte sich auf 4532 Kubikmeter. Das gcsamte RrHrnetz hat eine Länge von mehr als

Sandel.

Der Stand der Reüchsbank am HahreSschluh 1922.

Berlin, 6. Han. Wie bet Ausweis der Reichsbank vom 30. Dezember v. H. erkennen läßt, haben die von der Bank zu besriedigenden Ansprüche zum Hahressch'. hauptsächlich infolge der üblichenoeise gesteigerten Ulkiinobedürfniste zu einem neuen gewaltigen Anschwellen der An­lagekonten und der Banknotenausgabe geführt. Die gesamte Kapitalanlage flieg um 240.4 Milliarden Mark auf 1607.9 Milliarden Mark. Die bankmäßige Deckung allein erhöhte sich um 241.7 Milliarden Mark auf 1606.7 Milliarden Mark. Die Neubelastung wurde über­wiegend durch Einreichung von Reichsschah- anweifungen bewirkt, deren Bestände um 212.9 Milliarden Mark zunahmen, während sich das Wechselkonto im gleichen Zeitraum um 27.8 Mil­liarden Mark hob. Die verstärkten Zugänge an Schatzanweisungen hängen abgesehen von den Einreichungen seitens des Reiches zu einem erheblichen Teil damit zusammen, baß der Ncu- absah gering zu sein pflegt, außerdem aber ab­gelebte ßchatzanweisungen aus dem Verkehr zur Bank zurückströmen und fällige Summen an solchen Terminen nicht prolongiert werden. Die frem­den Gelder der Dank haben sich in der Be- richlswoche um 95.4 Milliarden Mark auf 530.5 Milliarden Mark ausgedehnt. Der Dank­no l e n u m l a u f ist von neuem um 1432 Mil­liarden auf 1 2 8 0.1 Milliarden Mark an­gewachsen. Der Umlauf an Darlehnskassenscheinen ließ sich weiter um 83.3 Millionen auf 13.4 Mil­liarden Mark emschränken. Die Darlehnsbestände der Darlehnskassen sind in der letzten Hahres- woche um 2.7 Milliarden auf 252 Milliarden Mark zurückgegangen. Die Reichsbank lieferte einen biejer Aonahme entsprechenben Betrag an Darlehnskassenscheinen an die Darlehnskassen ab, so baß sich die Bestände der Bank an solchem Scheinen unter Berücksichtigung der aus dem Verkehr au,genommenen Summe auf 238.5 Mil­liarden Mark vermindert haben.

.*

Frankfurt a. 6. Han. Börsen- stimmungsbild. Der Dollar wurde heute früh 83508400 genannt. Bald trat eine mäßige Befestigung ein auf 8500, an der Börse 8550. Der Effektenverkehr von Bureau zu Bureau hielt sich in engen Grenzen. "Die Tendenz kann gut behauptet genannt werden. GS waren nur wenige Kurse zu hören. Beachtet sind einzelne Spezialwerte. Umsätze kamen nur in sehr geringem Maße zustande. Monlanpapiere zeigten eine unregelmäßige Haltung. Sn der kommenden Woche findet die Wertpapierbörse am Montag, Mittwoch und Freitag statt; an den übrigen Tagen werden nur Devisen und Noten notiert.

'Berlin, 6. Han. Börsen st immungs» bild. Am Devisenmarkt war das Geschäft sehr ruhig. Die Kurse stellten sich etwas niedriger, der Dollar fchwcmtte um 8500. Allgemein wurde Zurückhaltung beobachtet.

103 Kilometer, davon entfallen auf die Länge der Zubringerleitungen 48 635 Meter, auf das Ortsrohcney in Gießen 52 139 'Ble.ec, auf das Orlsrohrnetz in Queckborn 3020 Meter. Sn dem Rohrnetz sind 440 Schieber und 450 Hydranten eingebaut. Wassermef.ee sind 2750 vorhanden.

Das Wasser wurde chrmisch und bakterio­logisch laufend untersucht und stets als einaxmb- frei befunden.

Ve.a.ilaßt' durch die hohen Betriebsmaterial- Preise und dis Unteri/Utung des Rohrnetzes, der Stollenaulagen und des Pumpwerks muhte bet Wasserpreis von 120 Dlark im Hanuar auf 43 Mark je Kubikmeter ©nde des Hahres fest­gesetzt werden. Das vovaussichlliche finanzielle Crallmis wird schätzungsweise auf 1 250 C00 Mk. beziffert.

Der Schlachthof.

Die ©efamternnaßme wird auf 1 006 918 Mk. beziffert. Davon entfallen auf die Schlachthof- aebühven 218513 Mk., Ausg'eichgebüh.e^ 518 371 Mark, Verkauf von Cis 9c 842 Mk., Kühlhaus- einnahmen 94 189 Mk., Beschaugebühren 57 294 Mark und der Rest auf kleinere Gebühren. Ueber die Dettiebsausgabsn und das voraussichtliche Endresultat der Unternehmung fehlen uns die er­forderlichen Angaben.

Geschlachtet wurden 65 Ochsen, 71 Dullen, 913 Kühe, 1272 Rinder. 111 Pferde, 3277 Kälber. 3995 Schweine, 517 Schaft. 1C5 Siegen, 4 Ziegenl. mmet, 9 Spanferkel, 1 Echaslamm.

D l e Bevölkerungsbewegung.

Die Einwohnerzahl dec Stadt bezifferte sich am 1. Hanuar 1922 auf 33 258, am 31. Dezember 1922 auf 33 013 Personen. Sm abgelaufenen Hahre wurden 328 Ehen geschlossen. Die Z-ihl dec Geburten belief sich auf 1035, davon ehelich: Knaben 415, Mädchen 423, unehelich: Knaben 100, Mädchm 97; auf dis einheimische Bevölkerung entfallen vom diesen Geburten 323 Knaben, 308 Mädchen, wovon 60 uneheliche Geburten sind; auf die ortsfremde Bevöl eeung kommen 192 Kna­ben, 212 Mädchen, davon 137 uneheliche Ge­burten. Sm Stadtgebiet wurden 502, in der F cruenklinik 372, in den Schwesternhäusern 161 Kinder geboren. Die Zahl dec Todesfälle belief sich auf 727, davon Einheimische: männliche 199, we b.iche 175, Ortsfremde: männlich: 186 weib­liche 167. Es verstacben In der Stadt 342, in der Klinik und in den Pflegranstalten 383 Per­sonen Totgeboren wurden 53 Kinder, davon 23 ortsfremde, ehelich 47, unehelich 6. Gs entfallen hiervon auf die Stadt 27, auf die Kliniken

Paris wird d i ck. Unter diesem Titel veröffentlicht Andrö Diollis in einem Londoner Blatt eine Plauderei, die von der Tatsache aus­geht, daß man jetzt so sehr viel mehr dicke Men­schen in Paris fielet als srüher. Der Franzose und besonders die Französin, die sich früher möglichst schlank erhallen wollten, gewinnen ein behäbiges Aussehen und setzen gehörige Fettmassen an. Diese Erscheinung ist auch bereits in der Dichtung verewigt worden in dem mit dem ©oncourt» Preis ausgezeichneten Roman »Das Martyrium des Dicken" von Henri Deraud. Der Verfasser ist nicht nur einer der begabtesten Hournalisten und witzigsten Erzähler von Paris, sondern auch em schwerer Hunge", der zu demKlub der 100 Kilos" gehört, einer Vereinigung wohlbeleibter Herren, in beten umfangreichen Kreis keiner aus­genommen wird, bet nicht wenigstens 200 Psunb wiegt. Der Roman dieses dicken Dichters ist eine Lobpreisung des dicken Mannes, der unter seiner massiven Schale ein zartes Herz verbirgt und da­her von den Frauen besser behandelt werdens müßte, als er es gewöhnlich wird. Der Held des Vuches wird von einer federleichten, aber entzückenden Schönen betrogen und verlassen, und er folgt ihr nun mit seinem ganzen ©ewichl auf ihren weiten Weisen, damit zufrieden, sie zu be­schützen und |ie mit seiner hoffnungslosen Liebe umgeben. Die reizende Puppe aber lacht nun immer über den ihr vollständig ergebenen Koloß und trifft den Dicken mit diesem Gelächter grau­samer, als sie es mit Schlägen täte. DieSMar­tyrium des Dicken" wird mit einem graziösen Humor erzählt, hinter dem aber eine bittere Trauer schlummert, die Selbstironie des Mannes, der unter feinen Feltmassen leidet. . . .

* Das ©rauen auf der Dühne. Cs gibt jetzt in den Großstädten besondere Theater, die nach dem Vorbild des PariserGrand ©uignol die grausige Gespensterdramalik und das grellste Sensationsdrama pflegen. Besonders die Londoner sind auf solche Stucke, bei denen einen eine Gänsehaut überzieht, sehr erpicht, und das neuste Werk dieser Art ist einSchlager des ©rauens" mit dem TitelDie Katze und der Kanarienvogel". Die Heldin des Stückes wird in ein Srrenhaus gesperrt und erlebt hier die furcht­barsten Dinge. Nachts greift eine Hand aus der Wand und würgt sie an der Kehle, während sie im Bett liegt; eine Leiche stürzt auf sie aus einem geheimen Schrank herunter; ein Wahn­sinniger, der sich einbildet, eine Katze zu sein, springt ihr, demKanarienvogel", an die Kehle. Diese Schreckensszenen lösen nun merkwürdiger­weise bei den Zuschauern weniger Schreie unb Ohnmächten aus, als vielmehr sehr viel Ge­lächter. Es wird bei biefen Schauerdramen mehr gelacht als bei den komischsten Sachen, die in London gespielt werden, und man erklärt dies daraus, daß der Mensch das Lachen dazu benutzt, um schreckhafte Spannungen in harmloser Weise äu entladen. Die Darstellerin der Heldin Mary Glynne erzählt einem Ausfrager, baß auch sie bei dem Spiel eher komische als grausige Empfin­dungen habe, und daß die schrecklichen Szenen, deren Mittelpunkt sie sei, nicht die geringste Furcht in ihr aus lösten. Sie wisse jeden Augen­blick, daß es eben nur Theater sei, und das gleiche Bewußtsein walle wohl auch bei dem Publikum vor, so daß es die Schrecknisse mit einem allerdings etwas gequältem Lachen aus­nehme.

' Woes keine Grkältunggibt. Wäh­rend bei uns der Winter eine gewaltige Menge von Erkältungen hervorruft, leiden die C s k i - m o s, die doch viel schwerer als wir gegen Kälte und raühr Witterung zu Kämpfen balea, niemals an Erkältungen. Man schreibt diese er» staunlichs Tatsache zum großen Teil der Klei­dung dieses Volkes zu. Der Eskimo hall darauf, daß er möglichst viel frische Luft um den Körper herum hat und trägt deshalb feine e iga.hegende Unterkleidung, sondern nur ganz lose C-e'wänder. Dadurch, baß ein beständiger Zustrom frischer Lust gestattet ist, tcerben die Eskimos zur ab» gehärtetsten Rasse ter Well. Die Säuglinge sind überhaupt unbekleidet und tresben von den Frauen in den Kapuzen ihrer Pelze getragen. Große Aufmerksamkeit cerlKiben die Eskimos auf ihre Fußbekleidung , und genießen den Ruf, die einzigen wirllich wasserdich ei Stiefel her­zustellen; diese Ue:ben aus Scehundsleder gemacht unb durch Kauen weich gehalten. DasKauen" der Schuh-e ist eine Hauptaufgabe bev Eskimo­frauen, beten erste Pflicht am Morgen burin besteht, bie Schuhe fei Ehegatten mit ixm Zähnen zu bearbeiten. Snfolge dec kalten Luft, dir sie einalmen, unb der be,tänbigen Uebung der Zähne durch das Kauen von Fett haben die Eskinv)s bie besten Zähne dec Welt; Zahnweh und Zahn­fäule sind bei ihren fast völlig unbekannt. D'.e Socken, die der Eskimo unter der Stiefeln trägt, bestehen aus Renntie ftll, wobei die haarige Seite auf der Haut au, liegt. Socken und Stiefel werdeir jeden A e ib über einer Oellampe an einem Ständer getrocknet. Auch der reichliche ©enutz von Schneewasser wirb dafür h.tan^ezogen, baß es bei den Eskimos keine Erkältungen gibt

* Der Silvester-Flaschenkrieg. Die amerikanische Polizei h-itte für eine eigen­artige Abw^^'lung beim Silvesterfest gesorgt, inten in allen ame iranischen Slädreir Pa­trouillen ad^eichickt waren, dir in den Restau­rants unter den Tischen und Stühlen Umschau halten mußten, ob da nicht irgendwelche der» botenen Flaschen verborgen wären. Sn den mehr als 1000 Lokalen von Neuhork, die in­spiziert wurden, fanden 68 Verhaftungen statt, und man beschlagnahmte 81 Gallonen Wein, 28 Gallonen Schnaps und 15 Gallonen Bier. Dieser Flaschenkrieg, den die Behörden mit so großer Hartnäckigkeit führten, verlief über­all verhältnismahiq ruhig, da sich die Gäste gefallen ließen, daß die Tischdecken aufgeho­ben und die Stühle weggerückt wurden. Nur in St. Louis kam es zu einem richtigen Krieg, als in einem eleganten Hotel einige der Visi­tierten die gesuchten Flaschen als Waffen be­nutzten und sie den Polizisten an die Köpfe warfen. Dazwischen fielen einige Revolver­schüsse, so daß die Wächter des Gesetzes fluchtartig das Feld räumen mußten.

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433,90

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Dänemark....

1781/15

1745,10

1754,40

Norweaen....

1616.90

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1608.45

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11,09

12.15

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249,35

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Banknoten.

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