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Der entschlossene Abwehrwille der Gewerkschaften.

Oi Dortmund tagte am gtflrtgm fr et tag eine Aonterern der f rette >e tt>e r f <f>a f ten aul dem belebten CDtbtet In einer tm» «urmntg angenommenen OntdUtehung wird be­tont, bah Dte gewerktchsMick) organ(fierten Ar­beiter, 'Xn^'.tlten und 'Beamten des Au be­geb tets nach wie vor auf dem Standpunkt fleht*, bah der Einbruch des fränkischen und detgitchen MUttarismus des Ruhrgebiets mit allen gut Verfügung hebend« Mitteln des »affinen Tiber- flanbei abqetoebrt Werden muh. Gewalllame 3u- Iammenfl6he mühten durch das deformen.» Ver­halten der Arbeitnehmerfchaft vermieden werd«. Von der Aeichs reg Irrung erwartet die Konferenz, bad sie lebe ftch Metenb# Deleg«heit beruhe. txrx Abwehr kam of zu einem günstig« Abschluß au bring« 3m Vordergründe aller Verhandlungenfc Die Räumung des Au hrgebietes fteh«, das als nächstes Ztel erreicht werd« müflc.

Mörder Poinearö".

Parls, 6. April. iDTB.) Sine 2 0 jäh- r Ige Frau Madeleine Jenö, bk heule vor. mittag PoincarÖ, als er das fett einiger ßelt dem Publikum zugängliche Bild der Einnahme von Douaumont befichtigte, dem Minister- präfibenitn ..Mörder Poincarö" -u. rief, ist fest genommen worden.

Amerikanische Kohle für Denkschlaud.

Verl In, 7. April Mir der .Lokal-Anz." aus Hamburg meldet, fbib dort gefkrn die er* ftenamerikanlfchtn Kohlen an gekommen .zwei nortoeaifdx Dampfer bracht« etwa 12 (M 5 onn« Kohl«. Weitere Sendungen werd« folg«.

Kriegsgerichtsurkeile.

Essen. 6 April (W5) Vor dem Kriegsgericht Werden wurde beute nach­mittag gegen die am 23 Jebruar Der ballet en 2Rtn Heber des z«tralpolitlfchen Ausfchuttes der Deutschen Volkspartei das Urteil gefüllt Der ®eld>an#Uibrrr der Offener Ortsgruppe. Droefcher. und der Kruppsche Beamte Rinke erhielt« fc drei Monate Gefängnis und 100 000 Mark iMbftrafe. die übrig« Ungeflagt« |e vier Wychro Gefängnis und 100 000 Mars Geldstrafe Die Unterfuchungsbaft wird angerechnet Aufter- bem wurde der technische Angestellte Muehl- beim er von der Bergwerksgefellfchaft .®laumM au fünf ylabrrn Gefängnis und fünf Million« Mark Geldstrafe verurteilt Gin IZjilbrlger Dr ). giflenlebrling, bei Dem Augblätter getun* 0« wurd«. erhielt zwei Jahre $J<ingnii und 500 000 Mars Geldstrafe

Wegen der G.feubahnfprengung auf der Streike 5 Lindemann)

sind von d« «Franzos« weitere sechs Perlon« verhaftet werd«

affen. 6 April. lWTB) Gegen d« Vür. germelflcr von Gffen Schäfer, der am 23 Stbruur vom frnnzüsischen Kriegsgericht In Offen zu z we i Jahren Gefängnis und fünf Million« Mark Geldstrafe wegen Richtdesolgung eines französisch« Aeguiiitionsbefebls verurteilt Word« war. fand heute vor dem französischen Kriegsgericht in Recklinghausen bL B«- rufungsverdandlung flalt Der AnNagevertreter verlangte eine höhere Strafe als die im erst« Urteil erfolgte, wüdr«d die Verteidiger Darauf hinwieten, bah Schäfer feiner Tieg Irrung den 3reuetb l<tnHDtg war und sich selbst «tebrl Mite. tD«n er sich zur 'Beifüg mg Der Befahungsbehörde gestellt Hütte Das Gericht erkannte mit vier gegen eine Stimme auf eine Strafe von drei 3a br en Gefängnis und sechs Millionen Mark Geldstrafe Vier Rtchter tixiren Offiziere des aus den Borgüng« in Buer bekannten Alprojäger- regiments

Ein Tieft von Fälschern und Landesverrätern in Kastel.

Ädffef, 6. April lWTB) Kurz vor Den Feier Ingen tnurben In Kassel mehrere Personen von der Kriminalpolizei fefigmomm«, weil Ile dem f ranzöf if chen Spionagebure au in Düsseldorf Aachricht« über angeblidx rechtsradi­kale Organisation« und Verbünde in Deutschland überbracht hatten Diese Nachricht« hatte das Aaupl der Gesellschaft, ein gewisser 23jäbrigcr Kaufmann Hans Heinrich B r u e n I n g. der j uer dem falsch« Aam.-n eines Dr Boerner feil län­gerer Zell In Wilbelmsbaus« bei Kasfel wohnte, nach dem Muster des 'Berliner .Fälschers 3 n spach frei erdichtet. Aus den zahlreich«

<m*gefenben« Schrl*t stück«. die au he rord«! sich getch.ck gefälscht sind, geht berxr. dahBcuwing nicht nur Me Meldung« erlaub, sondern auch bei vor. ihm erkunden« angeblich« Gehetrnverdänd« auffallend Htngtnbc Aam« gab. Seine ar.geb- lich« Meldung«, die sich auf die Becbmüur-g etr.rt Aechlsputfches bezog«, tarn« aas Münch«. Hamburg Hannover and Berlin. Das d« Fvanzoi« in die Hände gespielte Mrtenal war geeignet, bet Mm d« Ombrucf au ertrxdtn. als ob in Deutschland eifrig gegen Frankreich gerüstet würde nnd Waffen in grober Zahl, vorhanden lei« Bei Bru.mmg ward« et wa 4 3 falfche Stempel vor­gefunden, die er für die jäl*bürgen benun r jku«tng war bis vor kurzem Ml aroerter der in Hannr-ver erfchein«d« deut'choö.'schen .'kttung Der Sturm besten Geschäftsstelle Kassel r leitete 3n dieser Stellung hatte er naturgemäß Zutritt zu zahlreich« rechtspviUisch« Kreil«. Itcben der politisch«, betr ed er auch militürilche Spionage. Mit "Biuening ward« «och bte 22fäb» rige Glli Hagemann und der 21jährige Frltz Wahmutb aus Kastel sowie der sljährlg, st ranz Wanderer aus HamGverfch^Münd« feftgenomm«.

Die Verhandlungen Aber das Memelqediet.

'Berlin, 6. April. iDTB.» Die deut - fche Regierung hat bei Der Botschaf. ter konferenz durch die deutsche Botschaft in Paris den Antrag gestellt, falls bei den zur Seit zwischen ihr und den Memellän- Dem schwebenden Verhandlungen die Frage der Option von Im Memelgebtet ansässigen Personen für Deutschland zur Sprache kom­men sollte, zu diesen Verhandlungen hinzu, gezogen zu werden.

Rücktritt bed ^tnbinettd Branting.

Stockholm, 8. April (WTB.) Das Kabi­nett V r a n t i n g hat seine Demission ein­gereicht. führt aber auf Orfucb« des Kronprinz- Aeg«t« Die Geschäfte vorläufig weiter Der König, Der gegenwärtig in Rizza weilt. wurDe von Dem Rücktritt Des Kabinetts telegraphisch verständigt.

Stockholm. 6. April. lWTB ) Der Rück- tritt Des Kabinetts Branttng wird in der Presse lebhaft besprochen Die sozial demo­kratische Presse macht die Konservativ« und Liberal« für den Rücktritt des Kabinetts dir- antwvrtlich Von konservativer Seite begrübt man allgemein den Rücktritt Vrantings als eine Er­leichterung. Gotheborgs .Handelst idning" be­zeichnet Den Fühl er Der K iven, irtjg- ger, und den Führer der Liberalen, Skman, als die kommenden Vlänner. Gs bestehe die Mög­lichkeit eines Koalitionsministeriums, in Dem sowohl Konservative wie Liberale und BauembünDtcr Sipe erhalten würden.

Antisemitische Ansschrcitnngen in Warschau.

Warschau, 7 April. sWTB ) 3m An- schlust an die gefirlgen Demonstration« gegen bi« Moskauer Vluturteile kam es. wie die Blätter meld«, zu antisemitischen Ausschrei­tung« gröber« Umtanas Die Demonstranten butdMogrn ab«De die jüdischen Stadtviertel, wo­bei es zu Uebcrtätl« auf jüdifche Einwohner tarn. 44 Guben wurden erheblich verletzt. Einige Geschäfte wurd« zerstört

Wu« bem Reicde.

Die Beamten besoldnngSsrag«.

Berlin, 7 April. Gestern nachmittag be­gannen im Reichssinan.zmiiiistr-l-ium die Ver» Handlungen über Dtc Frage der 'Beamten- aebälter und Der Reichsarbeiterlöhne Bei Den dies« Verhandlungen vorausgegan^en« Vorbe­sprechung« axir Den Blättern zufolge Der Vor­schlag gemacht worden, die Vorschußzahlungen fiutcnnxifc Aunlcbufab!«. Von Den frei gewerk­schaftlich« örganifatton« war verlangt worden. Dah Die BoroutuibUina« als einmalige Beihilfe betrachtet und deshalb ganz gestrichen avrben sollt« Diese Frage wurde in Der gestrigen Be­sprechung ausführlich erörtert Von Reg erungs- feite wurde Darauf Dingen»!den, Dah eine all­gemeine Gr Höhung Der Löhne und Gehälter Rück­wirkung« auf Das gesamte Wlrtfchaftsleb« hab« mülle. Die In schroffem Gegensatz zur MarkftabiN- fterung und Der angestrebt« Preissenkung stehen würbe

Stnfoniehoniert des Frankfurter Sinfonieorchesters. Leitung. Karl Kn übel vom hiesig« Stadt- tbtater

»leben. 8. Avril 1023

vtn Stnfoniekonzert obnz Sinfonie? Sine Gr- scheinung die heute Durch Ihre häufige Anw«. Dung längst anerkannt Ml Ader ein Olnfent* kvnzcrt mit - tage und schreibe s»hs Ouver^ tüten, das ist zum mindesten ortglnefi und »chxmt sich in der K'.chamg Der VrMcnmmoDrmMtevun. g« zu bewegen Die neuerdings Bortragssvlgen etwa In einheitlicher Tonart aufstell« Oder :t*ar es nur ein Rotdehell oder gar eine Konzession an Das Publikum Das. offenbar berückt durch Den 3üMDcr seiner LiediMgsmelodi«. aber gerade durchte auch stark gelten bet, mit Lebhaft eh cm Beifall nicht geizte

Ader Me >.»x pnpuli ist tn Diefem Faste nicht die Stfmmc Der Kritik, welche ein Derartiges Programm, das in jeher GrvhstnM unfehlbar Dem Finch Der Lächerlichkeit aicheim'allen würbe, von künstlerischem, nicht von stilistischem Standpunkt aus als unmöglich dezeichr^r Frnd« wir uns fedoch einmal mit der Unwög'dcht.lt ab Die htrr Durchtius verwirklicht werd« 'slim. Dann erheb« sich um Io arb'Vre Bedenken gegm DU Art Der Darbietung, die tfch über drs gewöhnliche Mast eint* aut und efrrtkb gcire.ntm Hand­werkertums nirgends erhob Man kön . < veracht sein, festzustellen, welche von Den fech' Ouvertüren als Konzenouvertüren in «ger.m Simre über- Haupt anzuhchsn find. Denn nicht Dw ÄnbvüJe Der gestrig« Au #1 irbrung das kritt'che Gewi Nea lu lebe an bat rein Materielle g.*bunx*n hätte' Gs hfeidt w bedauern unk. bVax ilmbüntw weder der Dramainte <$barxih.. der Freischühouvertüve. die unter V.rrrcht au* st», tonische DurcharbeikuTtz» etwa ao bk tul-.ef «

Jrt Der q <-h« Levnorroouvertur? B anknüpft und in nuce Die gan.se Oper enthält, "och das romanttschc Reich Der Oberonouvertüre. Deiches das Wunderhorn Oberons mit i«cn märchroheft« Drei Xön« gleich )u Beginn er- schlißt, noch gar das gettMlhgt elementare THerr- Drama Der HollänDerouvertüre oder Die urth*<unDe Äraft unD Das breite Pachos Der Meistert in,^r- pvlvthonie zu wirsttzcher Geltung komm« könnt«

Das Frankfurter Sinfonieorche­ster Das einst beflevt Seiten qelctm und die u1 / Dirigro:«wDchfel und andere

Umstände beding»« Schwach« noch lange nicht übennunb« hat erwtes «ich Gott let Dank als fattettest aenua um Den g^gentl ch« Unge'chtck- Uchkrit« des tgrot« ohne gröstere Gntglet'un- sen gu begegn« Wer allrrdrng» einmal die Frei- '»^ouvxrurt oder Das Metsterstngerovr'P.el un^e\ * tisch gehört bat. dem fiel« dreier robuste OrchelierVang. tvn Herr Knübel weder dhrnnnisch noch rhr'thmi^ch p> retvuchteron ver­mocht. und gani besonders die rauben Un-d-n- »rtt« Der Holzbläser. Denvn gegenüber das Blech wifl edel Bang, stark auf Die Rero«

Gr H

eimmak M einer be1 gebeten Hs^e Der yekstr empcrrotst« ftnm

Herrn K n ü bel an Mkn ernstem Streb« ?pnw- "nfestt« **T ri^bnar ^Vibre sttst« Studiums Dann mag er an knrr ©inftmk ctnrnal Mac Kräfte erprob« ^Eich \u .Vertmstaktung« grth- t« Stiles greif« . trenn v«, dem 'n" anaus- bl ei di ich« Mvt alve'eb« nur h« Vetve^f er-

gung steh« Und dann toll man tn bWk Oja» "i^t etn Orchester versuch«' Nn In l -in^r augendl./urch--' Vrodung *» Meist«

ein Vsspeisideut des Freistaates Brsuusck.weig verhaftet.

Braunschweig, 6. April. (2Dc»!ff.1 Gestern nachmittag wurde der S/präft- deut Des Frc ftaaies Dra»»schtretg. Auzuft Derges. in Der Wohnung ppn Tennen Der Schutz- und Kriminalpo »Mi verhaftet und in einem AutvmodU nach dea UaterfuchungS« : -er tru

lei dte Kommuntfren-Führertn Arau Minna Fasth'.«er, die seinerzeit den Poften des KultuemintstcrS Im Freistaat Brauistchweig bekleide.e. und ein kommunistisches Ghev^ar. Läm»'uche Vechafteren wurden heute morgen, tote Die ^Reueften Rachrtchte»- meiden, öem Amtsgericht tn Braunschweig vorgesührt, wo die erste richterliche Vemehmung stattfand.

Drei Berhaftuuge« in München.

Berkin, 6. April. Die Verhaftung zweier Herren von Puttkammer in München sott nach einer Version mit der Ermordung des Studenten Baur zusammen­hängen. Rach dem .B.D.- war einer der beiden Verdufteten Korrespondent des .Ber­liner Taaeblattes- und des .Berliner Bdrsen- courierS . 3n stmgster Zett habe er die Mün­chener Vertretung des Berliner .Dorwäns' übernommen. 3n dieser Etaenschaft berichtete er über Versammlungen unb Veranftaltunaen der Rationalsoziattsien und verwandter Or­ganisationen, was ihm den Äast der national- sozialiftischen Verbände einbrachte. Die voll- ttsche Polt ic-l verweigerte bisher jede Auskunft üoer die Gründe der Verhaftung.

München, 6. April (WTB.) 3m Zu­sammenhang mit der Verhaftung der Ge­brüder v. Puttkammer wurde auch der 25jährige Kaufmann Gdmund Heines von Mer verhaftet. Die Münchener Poll.zet er- klärt, mit Rücklicht auf den Gang der Unter­suchung vorerst keine Auskunft geben zu können.

Aus Stabt unb Canb.

w Giehen, Dm 7. April 1923.

Dank des Reichskanzlers nn die Volksopfer Lpender.

Dir haben vor einigen Tagen eine weitere Rake de rbei un.i elngczahlten Svenden für das Deutsche DottSopser an die Zentrattam- melstelle tn Berlin überwiesen. Daraufhin ist uns auS der Reichskanzlei das nach­stehende Schreiben zugegangen:

Berlin. 3. April 1923.

Der Herr Reichskanzler hat Die wettere SammelspenDe von 10 Millionen Mark für Das Deutsch« Volttopfer mit herzlicher FrsuDe er- halten und licht allen Beteiligten fein« aufrichtigen Dank übermitteln 3m Auf­trage Bernsledt"

Die Sammlung DeS ..Gießener An­zeigers- fÜT dieses nationale Opkerwerkhat oiS jetzt rund 231 , Millionen Mark er­bracht. Weitere Gaden sind aber dringend notwendig, denn der Feind bringt täglich neues Glend, jetzt wieder durch die Maslenauswei- sungen psiichtgetreuer Glsenbahner. über Tau­sende von Volksgenossen. Jeder, der im un­besetzten Gebiet in Ruhe und Frieden leben kann, spende für die Brüder und Schwestern, die für das Vaterland und damit auch für ihn Schweres auf sich nehmen.

Das Deutsche VoltSopier.

3n der Geschäftsstelle des .G l e h e n « r Anzeigers" wurd« für untere bedrängten Volksgenossen im Ruhrgebiet und am Rpein weiter abgeliefert:

Ikberldiuh vorn letzten Ätälfenau4flug der Oberllasse Lich 2530, R R. Krofdors I Rate 10 000, W Lieber 1000. (Bef. vorn OanbiugmD- hunb Hatt«rod bet Der BtsmarkgeDrnsteier 22 000: ^tima Wilhelm Hornberger 3. Rate 23030; Frl. Tropp. RoDheimcr Strohe 6. 5000; Dvppel- koppgrfellschast Lich l»30 Ml.

D« Gebern tzer^ttchst« Dank! Weitere Spmben werd« in Der Geschäftsstelle des .Gießener Anzeigers" angenommen

Das künstlerische Personal des Stadttheaters führt an jedem Gagetag Bei­träge für Dte Ruhrbiste an Die Sammelkasse Der GenoNmschasr deutscher^nmanaebörtger In Berlin ab Bisher ging« 56 710 Mark in Drei Rat« ein.

- Schulgeld ist vvn auswärtigen Fortbltdungsschülern zu zahlen Die getretb(l<6m und tautmännrsch« Abteil i g« X-r 5onb;IDungef<bule werden von nahez i 1000 Schü­lern belüde Hteevon sind runb 570 Schüler, also mehr als D e Hälfte. In anderen Gemeind« 'crtblldunOsichulptt ch:ig Die Stabt Gieß« ^ird d^rdurch mit e h.b Ich« ft 'anAiettm Kost« be­lastet. zu Der« Tr flc nicht gesetzlich ver- ptttcheet ist Di« S-a'-^rryltuna sieht sich da der tcntnlafM. vvn Den mchr n G>.h« »oNbttdungs- schu'.ptttchtlg« Schüfe«, Di# DM« Ö4rulabteil S besuch« «Olten, «in Schutg«!D diy if?rt*rn.

den Grfatz Des auf btete Schüler «stallend« Anteils an Den «achltche» Kokte» tHeizung lrochvma. Ae»r.,guna Mter. ukw) Darf teilt 'Stede Bekan tmachu xa In Der beult.xa Rümmer )

*** Bermiht wtrd brr Kaufmann Ba l- t bafrr SchmidtV von Groben-Bu'eck Der'ekbe bat ft* am 1 D 25 etwa 5 Ubr cor- mittag«. von G^'en-Bu'eck mttentt und sott am gleich« Tage am G,est«7? noch gegeben

ward« feinetrbrm fehlt fede 2pur von ibn*. Da er schwermütig war. wird angmomnu-n. Daß er sich «in lietb angetan haben könnte. Perfoaal- iMschreibung Xur N Jahr, gehör« 14 Rov 1833t. Haare Dunkelblond <gro'te Glatze «Br- 'ichl vchwar»er Schnur dan. bräunt Augen Grök:« wlüNt ..75 Bieter K ei Dung Schwarzer M»t«7 Anzug (etiroeibMet Rock, lang« Hv'c,. rea« Snt^el. ar-nSri n r Hur.

** Dretzstromverfsrgung werd

moegm früh h.r Stxnb« unitrt'ro*n t*t- tei Man beachte Me beuiige Bekannt nach Des Glektrtzliät« -er^es

** D»e BekisfOrUug von Kohkea- etUx ml BeeutiPtt gj* Da» BrmosttvstsM

Im untrem heutig« an^tigmieC beftmm. 25a» beadxe Die T«fc - .'maMmg

Die Ausgabe Des März-Zuckers wird tm Betannt.machu..gSretle unteres heutige» Blattes artfftfüsbtQi

** 9m HausDekttzerverbanD für Oberdefsen Am 3. April fand im Hestttch« Hof bab.er ernt v-mtc:<rr>er4ammluaa Der Haus- Nnp GrunDDef thecvert ne von C-Srr^ten statt Rach cngebcnDe Aus'prach« wurde Die Grün­dung enes llRteroetbanDc* »ür C^erbeften Des He.ff.fche t £a des erba-De» de«ch or« Der Unter-

ter« L - - -

1 BcdtbenD« wurde Ma errx- her Launfpach alf Ddkn Clellotrtrotzt Architekt Aicolaus unb als Gefchäfis'üorer Aug Becker gewäbtt. Tie Bereinigung führt Den Hamen . Ihtterrer- bunb Der HauS- unb Gmnhbefttzervereine für OterWkn*

Oberhesfifcher Kunstverein. Die Hvh'chnftt-Aur'frettung Deutscher Künstler kann erroeultcherweife noch bis tum kommen­den Mittwoch hier verbleiben. Hamit ist dem Wunsche vieler Rwftfrcuntte Rechnung getra­gen. Die Ausstellung ist von morgen, Sonn­tag. bis zum Mittwoch täglich von 11 1 Uhr geöffnet. Bon Donncrstag an bleibt die Aus­stellung wegen vollständigen Wechsels einige Tage geschlossen.

" Autzviehmarkt in Gießen Dte Abhaktung eines Rutzvtehmarktes In Gieß« ist für den 10 April genehmigt worben. Arn 11 April findet Schweinemarkt statt. Tw behördlichen Vorschrift« für Den Auftrieb Des Viehes finb tm neuesten LntsverKlndigungsDla 11 «thalt«

Zur Vertilgung Der Raupen­ne st e r werd« bi« Gar.en- unb Feldbe'itzer D«r Gemarkung Gieß« in einer Bekanntmachung der S'^DtvenvaNung im heutig« An.»rig«tell auf- Sfordert Rtchtbefolgung Der ObwrDnung ist mb träfe bedroht

< Reueinstellung von Personen- lügen. Von beute an verkebr« Die Personen­züge 3383 tn Gladenbach ab 12.25, Aieber- uxrtgtrn an 12 53. unb 3376 in Riederwal- gern ab 1 55. Gladenbach an 2.18 Uhe tmebet

8 0. Geburtstag H«te feiert ein sehr bekannter Glest«er Crt^hurger. Der 'Babeauffebrt L2L Carl Ockel. Mühlstrode«, in feiten« Frifch« fetiwn 80. Geburtstag Herr Ockel «t- flammt etnem alt« Grostenet Geschlecht aus Der A«stabt Sanbaaffe. bas mehrere Hunden öahrw hier ansäfflg ist

Bornoti^en.

Tageskalenber für Samstag. M T V. 8', Uhr Hauptversammlung tm Hotel Köhler. 18701920 Hauptverfammlung tm .Aauarium", 8 Uhr Lichtspielhaus. Bahnhof- strahe Der Steinach-Film Palast-Lichisptele' .Die 25estie" und .Die StranDfee". Astona- Lichtspiel«: .Addie Polo in Zirkus GrayG

Tageskalenber für Sonntag ötaDttbeater. 3' , Uhr: .3phig«ie aus XaurU". 7 Uhr .Die Dvltarorinzessin". Lichtspielhäuser dasselbe wie SamStag.

Aus Dem Stabttbeaterbureau. Es fei Darauf blngetrlef«. Dah Dte Ausführung Der .3phlg«ie auf Tauris" am Sonntag nach­mittag bei fietrwn Prollen ffatrtinbet, bimtt na- mmttich Schüler unb Schülerinn« Gelegrobett batwn. Diele letzte Ausführung Des kiafftschev Meisterwerkes mit Herrn V u m b « r 11 n unD Frau Franke tn den Hauptrviten anzuseaen

Di« Mitglieder Der Theater- aemelnDe Des BühnenvolksbunDes fei« nochmals auf Dte am Montag. 9 ApNl, abroDs 7 Uhr. statttinDenbe (ernte Vorftettung Der jetzig« Ttetfw i.Ueber b« Wasfern ) aufmerksam gemacht Trotz Der enormen Pre »ste,gerang Ist Der Preis btt Eintrittskarten gegenüber Den tonst üblich« Theaterpretf« ganz erheblich ntrDrtger Di« MitgUtbtr mög« DaS Inserat In unterer heutig« Ausgabe beacht«, wonach nicht um- gehend abgvbolk Kart« schon von beute ab auch an Richtmiiglitder zu Dem emtifblgt« Preis ab­gegeben werden

Wettervoraussage für Sonntag

Leicht wolkig, nur zeitweilig aulbettemb. ge­rinne Riederschläg«. Temperaturen trwnlg twr- ändert.

Die Rachtsrostgesahr ist vorüber. 3bt slachet Tiesdruckwirbei über Westeuropa b«Herrschi Dte Witterung.

Landkreis sttießen.

Watzenborn-SteinberL 7. April. Gestern abciD gegen 81, Uhr brach In bem 8 ä go- werk von Rubl Gtoßfeuet aus Der Be­trieb Ist vollstänbignieDergebrannt. Die FroeNvehron von Watzenborn. GaNx-nteich unD Haus« batten ettna Drei Snind« angcflronat mit Lötchaeben« zu tun Dn Schab« ist groß. Xtebtr Dte Gntstehungsutfache bei Feuers konnten wir bis jetzt noch nichts ermitteln

Hattenrod. 6. Avril. Bei Der hiettgen Bismarck-Gedenkseier am zweiten Öfter- sei erlag bat Der LanbjugenDbunbbezirk Busecker ta i 22 000 Tlarf für Das Deutsch, Boi ksopf er gesammelt Das GelD wurde an die Sammelstelte teJ .G 2."Hcigers" abgNühn.

Hesseu'-lassan.

fpd Frankfurt a. M. 6 Avril. An Den Uebergdngeu In Das bef etzte Gebiet entwickelt sch besonders in Den Abendstuab« ein bald te'w #je*ihriger 'Betrieb Tausende von Fußgängern troll« noch vor Der um 8 Uhr DcginnenDm Sve^f'-unbe Den Hebet gang erreichen Während Die Person«. Dte aus Dem befetzten Gebe« geben, fast unbehelligt bavonkvnnn«. wer­den Dte ins betetzt Gebiet gebend« Leute von bei ropnzos«- mit e-.rwr Durch nichts au übet- bxcnbcn Getolltenhalttgkrit untetfucht. tn erfror Vix e rach verbotenen 3ellun gtn Wer Im Bef-t> vvn solchen Blättert- betroffen wird muß entweder auf Der Stelle eine außerordente lich hohe G-ldstrute entrichten ober er wird ner- ba*tr Selbst Dte Kinder weichen au« kthitgru grü> blich untersucht Sehr scharf fi.eh bte Fran» iof« auch ruf :n:!ar*übvro List«, bei Denen sie dte Mit alte der verbotener ober gar gefährliche, Croflitkition« renraitet Btete Bewohner bet Aachharori, Des b - - h

nach ^ranfhirt, nur jtn «in« ?<-:ung zu telen WHb ttch über Di« Vorgänge in .tzror schwer ge- aullltn He ma: ein tedenswahres Bild zu mach«.

Heutiger Stand des Dollars

10 Uhr vormittags:

Berlin 21050. 3ranMuti a. 22. 21 200.