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£*u<1* TM ja ertoarten tndrt SNefer ®0m dtefenigtn CleOen 7lc<l>n u n g Moen Brtffee, tMe für Die Cßfung Der (Kuilgen TDettgnrftell auf eine breit: m« »totftt mtMrfnng Der Seutf<6ftaltonalen Wl»*
t*t Kanzler und Bayern.
»ontz»^ 4 Lov lMoM ) »er .Manchester •earütoe- twrDfNntiktM eine UnterteDunfl feine* lerttwn 'BerkUerftatter* mit Dem Leich«tanz- (er ®r Otr*wnta. worin btefer fich über Die taDeTtföe toi Berte Der Rangier erflärte.
ct gebt die .^cffrumQ nicht auf. baf) mit Der bayerischen Leerung auf der Grundlage einer alleund*en Ortnrnrag des Berhältnifse« ton Lrtch unb ■BunbeMcmten eine Cßfung Der gegenwärtige» Differenzen getroffen weiden Rn ne bw baw von seihst wohi die OcUbiying der P e r- fonal fragen bringen dürft», die nach aussen am meisten brroorgrtreten feien
M» «b« bdMffMte SrchebunH Bayerns ge- I« bas Leich. He bet te Manchen axilfa. bü4«i »reifee Mt Lede sei. glaube te Deatschlae» teb Mensch. ebeefc*eeig an eine Lbfichi bar oeeaeiMariltchee bayerisch«» etufffc—ii, sich He Leich lH|el6f«n
Tk argen seien coli tische Strömungen in Bayern oorbanbee. b* d». bayerische pvlittsch recht», siedende etefteOung Deut1<t*int auf gönn gen srndten und bte sich zu diesem Zweck der löge- ■enrnten oaterländif chen Verbände unb Der vechtsdebeebee Parteien bedienten Ihnen to—ni es «guie. da» in Deutschland gegenwärtig die voll tischen Sirtmuneen weit nach r»4M< a*n- gen * glaube aber nicht bat» sie stark genug feien, um die graenwärügen Verhältrlllle zu ändern ober sie tm Halle ihres Sieges auf tnc Dauer HD bebaut) brn
Die Sachverständigen- Konferenz.
Poris, 4 Lov (BTB ) Der diplomatische Mitarbeiter der Kava sagen tu r erführt über den Stand der Verhandlungen übet ine Otnleoung eines Sochverfiünbigenausfchusfe« fc.Ig.nde» Die Fngltfche Legierung Hal durch ihren Botschaft, r jur Renn rat* gebracht bah es unzweckmässig wäre, in der Rollekliveinladung an die Vereinigten Staaten die von Pvincori- formulierten Veränderungen aufzunehmen die darin bestehen sollen, den Umfang der geplanten Untersuchung auf die gegenwärtige Zahlung»- sähigkeit Deutschlands zu beschränken und sämtliche Lechte der Lepaiatlonskommlssion au» dem Versailler Vertrag vorzubehalten le* bet englischen Auffassung wurde diese Wef4eimtinig bazn angetan sei», die Der« einigten Staaten We bet Teilnahme an bet
Roaser en z ab Inhalt en
Die Brüffeter Legierung soll dem ®ninb» der englischen Lufsaffung nabdteben nach Ansich« der Belgier müsse die Enquete die Zuknoft Ui dem Sm ne in Betracht ziehen, das» sie die Stabilisierung der TBäbrung. Da* Gleichgewicht des Hansbalts. die Ron trolle der deutschen Finanzen unb vor allem d t e Geldmittel unb da* Kapital tefteuftelten habe, denen Betrag Deutschland für bte Bezahlung seiner Schuld verwenden Monte Al* Grundlage für diese Arbeiten würben sich die girr Zeit der Prüfung der Lepavatioerskommissivn unterliegenden technischen Studien der Belgier eignen Pollicarö hätte fich feine endgültige Am- wort an England Vorbehalten, um sie in die Form einer vollgültigen schriftlichen Lote zu kleiden Diele fei noch gestern nachmittag der ena 11 scheu Botschaft überreicht worben stehe auher Zweifel, bah ber französische Standpunkt auch in Washington in aller Kürze bargclegi werde Lach der französischen Auffassung bürte das Sachversfändigenkomitee keine ausgedehnteren Kompetenzen erhalten als die Reparations- kommisfion. deren Emanation es barftelle Der Fr leben» ve rt rag bestimme aber in seinen Ar- tlkln 233 unb 234 die Vollmachten der Lepa- rationskommission In sehr präziser Form, es könne Deutschland kein Zahlungserlah ohne die einmütige Zustimmung der in der Kommission vertretenen Mächte gewährt werben
Unter diesen Umftinben werde Frankreich ffc seine» Teil einfach dabnrch daß rs von feinem Vetorechte Gebranch mache, es in der Knnrnriffinn oblrh»e», eine tzerabfrhuag de* Defanrtbetrage* ber beutfche» D.rpflichtanxra znznlassen, die die Leporationskoonnifs,on am 1. Mot 1921 ans 132 Milliarde» Solbmark festgesetzt habe
Uebcigene würde um Ölt Herabsetzung zu ermöglichen. dir Annahme de» Gesetze« tm sra izölllchcn Parlament unerläßlich sein Dagege-.i würde Frrotkreich gegebenen'all* mit Abänderun- fien de* Londoner Zahlungsstatute* n bet Form eine* Zahlungsaufschubs einver- fianben sein Der Londoner Zahlungsplan lei übrigen* nltmol* durchgeführt worden, da Deutschland ferne Veiplllchtungei nie erfüllt habe Dee Sachrerltä tdi -enausschuf» könnte ki e.nst zu nehmen der 'Beif • die deutschen Zahlungen nur für einen sehr beschränktet Zeitraum, »edoch nicht endgültig 'estsrhen. ®* lasse sich unmöglich schon jetzt vocausfehen. über welche Wirtschaftskraft Deutschland in einem Zah r verfügen werde während allerdings Heu!« ganz sicher sei, bah feine finanzielle ß tftung*- sähigkeit tatsächlich ruiniert worden fei Frankreich kötme sich andererseits mit keiner Her- obsehung seiner Forderung an Deutschland ohne eine Gegenleistung einverstanden erklären Die Bereinigten Staaten hätten nun erklärt, t>ih feine Lede tx>n emer Erörterung der InterolltIrrten Schulden durch das Komitee fein könne
G* fei also folgerichtig, baß Frankreich seinerseits Idee» Teiler laß ber deutschen Schuld ^gestehen iS«», wen» nicht fei» eigtee Schmid an eagteab a«b Awertka tm gleichen
Derhtiltnts herabgesetzt wstrbe.
Das Sachversiänbigenkooritee würde nach französischer Auffassung zweckentsprechend ooegeben. Wenn c* die Gründe feststellen würbe btv Deutfchland zum Bankerott getrieben hätten lKapitalflucht usw ). und wenn es sich mU gtt igiwen Mltwto der D i e d e r he r st e l lung seiner sinamziellen Leistungsfähig- tr tt (WnfteOuna der Papieroeldausgabe Wie- bechersteUnns des Haushallsgieichoewichts. Rxxu
trpOe der öffentlichen 'Ausgaben usw > widmen wuibe Schiinwelle mürbe so bas Leich wieder zu finanzieller Disponibiiiä! gelangen unb leinen Rerxxations Verpflichtungen ge.echt werden kön- nen Vom fianzöfilchui und bei ast chen Standpunkt au» lei es besolde cs w-^chrig bah al* leibst ver- stündlich *u gejicn habe bar. die Besetzung be* Ruhrgebiete« und ihre wirtschaftlichen Folgen nicht Wiede» zur Debatte gestellt tue, den Dürften, ruunentlüb uxi* di. 8o n- be i ad machungen zwische n bei deutsch n 3n- DuftiielKn und ken Dei'-tzu gsmachteii über bk Miede raus nähme Der Sachiteferungxn o i beträfe, BZetzung des Luh oebiele» von Frank- reich unb Belgien tm Anschluß an di - rtn der Leporatlonskommil'ron selige lell'e verl chiung Deutschland» i m Einklang? m I f dem F i i c- be n * d e i trage vcllzogen worbe» sei
Der Minister be* Must.ren Zaspa r und Minikteipräsident Theuni» hatten tm Lau! k<r Ui;kn 24 Stunden eine Lethe Unteriebung.n mit kem franLöslichen englilchen und dem .im rl- (amlden Bvllchafter Ein , ttrxngv r Fehllch az tot Laä verftändigenkons^renz wuib. in Belg», i grobe Enttäuschungen verursach»n
»te Brüsseler Legierung mirbe es für ge. fnhrllch halten, wenn ber amerikanische Vorschlag scheitern würbe
Si M mit Frankreich der 2Lnfjflung. baff jede S>ut Irrung ter deutsch.n Schulde» exm Vei- boltni» nach rtne entf prechenbc A«i<iblrl)ung ber alliiert; n 6<t> u 11 e n )xi den Vere.nia- kn Staaten nach sich ziehen mühte Trotzdem die Lage schwierig sei. getv da* Brüsseler Kabine't die Hoffnung auf rin. Berftänbigung mit Amerika ubti den Plan nicht auf TXt Telegraph fpiele ununterbrochen ,wischen Brussel. London,' Pu,z und Dash,ngton
Poincar^s Obftruhtion.
Pari», 4 Lov IW B > Ministerpräsident Princai> hielt heute wieder zwe, Leden Bei der Einweihung de» KiiegeidetikmalS in Brtoe behauptete er nach der gewchnten Polemik gegen die raltinierte 3[(ct>a(ität Deutschland», Frank- »eiet) habe bisher erst 244 Millionen Doldmark cibaften Zu dem Pia i de« Sachverständigen- auSschusles zur Abschätzung der deutschen Zahlungsfähigkeit betcnie er, baf) Fi anfreich seinen Veidundeten seine Fieundtchaft habe bekunden Wellen als es diese Perspektive Im Prinzip z u g c l a s s c n habe Die Schluhwr rle Poincates galten der S I ch e i h e 11 » s r a g e Bisher le; nicht* an die Stelle der in Versailles verivi oche- nen LlcheihettSpakte getreten Zu welcher politischen Organisaiirn künftig auch da* bcul!d>c Tol( gelangen möge,
Zrankre.ch werde darüber Wachen, daß neu Angrisfr für immer unmöglich gemacht würben.
Frankreich fribc niemals versprochen, di.» beuücha Verfassung cb.'r auch nir di L ich^inh it g?g n die Deutschen selbst in Schutz z r n hmen Die Znstiative der deutschen L'änbe. üb.-r^ebe die Afinerten brr Verpslichtuna. untereinander die Bestimmungen b?» Frredensoertrage« innezu- holten 3n einer Lede versprach PvncarÖ, tm gegrdenen Zeitpunkt der Forderung eines groben Zukunstsprvgramms für die kommrnden Mahlen aachzukommen aber augenblicklich lei b.e BvahUampagne noch nicht erösfn.-t Bevor man an die nächste Vegt*laturierlobe derrke. mö e mar» zuerst bemüht sein, die noch nicht beendet- in Ordnung und melhob scher Arbe t abzu!ch.ieheru Schttestlich beklagte sich ber Mmlsterpräiideni, bah die dei-ifche Illoyalität, anstatt die Gläubiger in einem gemeinsamen Vorgehen einander näher zu bringen, nur Verzögerungen und Schwankungen in ihr Zufairrmeniri 'en bm ein getragen habe Fr an kr.ich hab? somit tag.ich böpp..le Mühe, sich f o f r u n b s ch a I t i i ch w i e möglich mit seinen Alliierten zu verstarb et unb lerne ehemaligen Feinde zur Rapilulation zu zwingen
Amerika unb bas europäische Problem.
Paris, 4 Loo IMolls) Der amerikanische Bvtlchaster in Paris, tzerrick sagte bei her Einweihung eine« Kriegerdenkmals in Lava in u a Die Lage in Europa interessiere zur Zeit Amerika ebenso stark wie die europäischon $r?ij- niste ton 1914 1t wenn sie auch Heuiger tragische @mrlinbungen in ihm wachiusen 1917 seien die Vereinigten Staaten gezwungen worden, in den Krieg einzugreifen durch das was sie für ihre Interessen hielten und dieser Glaube habe lick auf ihre moralische Entrüstung gestützt 1923 appellierten dieselben Kräste an Amerrla, da> es bei einer 'UMebetberftellung des Gleicht gewichte* in der Welt Helse Lall« sich diele» Werk ohne die Vereinigten Staaten durchführen? Di« Lvgfk der Ereignisse sei ftärfer als der Wunsch irgend jemandes, unb
die fielxnimterenen eine* Lande« starker als die persönlichen Prrfer-»ce» feiner Staats-
märnter ober seiner Bürger.
Wegen derselben Motive, um derentwillen Dir gekämpft haben, wegen der Hoffnungen, die wir gehegt haben, wegen des letzten Zi.'le«. für das untere Männer gefallen lind, ist unser Schicksal, ob wir es wollen ober nicht, heut« In erbeb- 1 ichem Grade an das der anderen La- tionen gebunden Diele» Problem erweckt aus allen Seilen Murren und Streitigkeiten der Politiker. Wef den Versuch macht, sich ihrer za bedienen um politische Vorteile za erlangen, besudelt da* Gedächtnis ber Toten, die wir ehren wollen.
Die Sonberbünblcr.
Brüssel. 4 Lov iDTB i Der belgische Obertommlflar in dem belebten Gebiet n erklärte nach seiner Unterredung mit dem belgischen Minister Zaspar einem Vertreter ber .Agenre Beige' er Hache auf Dr -id ber ihm ron der belgischen Legierung über die 71 e u t r a I I - tät gegenüber den Ereignissen im Lheinland erteilten Weisungen aeglaubt am Samstag vormittag In Aachen e I n s <y r e 11 e n <u müssen E* wäre unzulässig gew-sen bah bü? Belgier Partei für tne bewaffneten Bmdm die fkb be* TtatbMule» bemächtigten ergriffen hätten D»e beutsche Polizei habe tote die b.-lgi'ch Den- donnerte den belgischen Militärbehörden unter- standen.
«bi Lichteteschreite» hätte behöbet, baß die Beiztet für die Uxtebeftifler Partei ergreife», ober es hätte zum minderten den Anschein er» weckt, bao fte von chnrn einges chü chtert
so.en. Deshalb habe er bte bewaffneten Bannen aufgtfoTb.Tt. die Stadt zu versagen Die Stalx- verwaltimg bab.* ihm eb.n o wie bei englische Vizekonsti! unb der hsllänb<sche unb lchwoi e 'che Äonful ihre Befrird.guna über diese Slcherheits- mahrahme ausgeb.uckt Nay cin ^iva*-Mei- demg aus Kob.en, loll die teparatiittsche .Re» g erring' beim del Zischen Obertommihrr wegen ber Ttergänge In Archen bereits protestiert haben Die Lage im Ruhrgebiet.
41 len. 4 Lov fPriv -Tel - Leber die nun- m<h* sum Teil abgesLll.sie.tcn Verchanblungen der bcutldxn Dustchaftegr.Iplen mit den Fran- jökn <n Dustrldorf erfahrt die .F Z aus Kreisen ber beteiligten Industrielle.! Die iheinllch- westlälilche Iiibuslrlc zei'iel bei den Bihandlungen mit den Franzosen in drei Gruppen Die r.ste wa. die Gruppe Otto Wolf die durch hl g<lu"b.ilf< Vorgehen den übrigen Industrien -.ituoib.nihcbe Sch Willigkeiten in bei Weg ge- Irgt hat Die zweite Gruppe Ist K r u p p ivflen l^it.ag sich im allgrm. ir.cn ber dritten G'uppc. bte die übrigen ^onzeine umiaht, anpahi Da» Adkemmen mit dreier von ö t i :i ,i e « ge- fubitcn Gruppe ist zeitlich bi* zum I April 1-424 ' -st- - • V ■ Vei Handliingen waren ouherordeni-
li-b ’d r iriig 2!am.ntlich ist d»i Grport für die Gifenindustiie in feiner ?>ochlrmcnge auf die (?■• vortzahl be* Zahle* 1921 bv-grenz,
Hot allen Dingen aber ist wenigsten* erreicht worbe», baß bi* an besetzte Deutschland nicht, wie von den Franzosen während einer ganzen Hnjabl Von S.Hangen verlangt wurde, als Lmlanb behandelt wird, daß vielmehr die Rollen nach Erfüllung de* bekannten Liefe- tnngtsoll* nach dem anbesetzten Dentschlanb abtreniborttert werben dürfen.
Tic 3:ibuftiie ist der Anstch^ bah sie diele* Abkommen nur bindend abichlicsren konnte, wenn die Lcichsregterung in ber Frage der Kohlen- ft euer auf dem Dege ber Rückvergütung hinter tic Industrie^tritt, wenn sich eine starke Vcrbilli- Sng der Aktirn au»führcn läßt und da» Ver- idnet) in abfebbaier Zeil wieder in Ordnung
K-biack - wild Die i i Sulfelborf bei den ab- fd liebenden Vcih-anbiungen Betelligten find von tci Vriauslen.ing ausgeganaen, daß die ein- jcl >cn Inhustiicn tm besetz en Gebiete nunmehr auf Giund de: Lichtlinien handeln können und bah fccitc Teile, Franrrfcn wie Deutfche sich unbedingt an b eie Lichtlimcn halten Gs wäie nun- mehr txi.chl., anzttn hm.m, das) inner halb weniger Tage sich die Wirllchast wieder i:t Dang befinde <iS t.iif a g nemmen werden bih a-ich die Srn- । labfrmmt .t die nunmehr ge äligt werben müslen, al nficken 63 rie igf;i:c t begegnen, wie sie bei be- fen Verhandlungen in Dülleldris au,getreten sind T’znn d:r Franzose.a nicht mehr Cnt^egenhnn» ’nen zeigen unb nicht schneller in ihren Cnt* tchluss.a f:»b, dürft? die Schreckenszeit de» Lnhrgelnetr noch eine geraam? Zeit an bauer».
Inzwischen haben sich die Verhältniste im Luhrgebrel weiter verschlechtert Am morgigem Montag tritt die Kündigung des dritte n Teile» der für die Kündigungen in Aussicht genommenen BeleglchafiSmitglieber ber Zechen in Kraft Dom Montag ab we ben neun Zehntel ber gt-sainten Luhvarbeiterschuft der GrweibSloscnfürsorge zugesührt sein. Dah es schwierig ist für eine solche Menschenmenge bas Geld rechtzeitig herbeizuschafi n i<t er- llärlich Am SamSdag I e h l t e es z D b~i b m gröhten Teile ber Ortschaften und der Städte. In Gelsenkirchen war e» erst in den späten Lach- ml:tag»'iuni)en .ndgllch. den seit dem srülren Lkoigi^i zum Gm^f tnz ber Erw. rbsioscnfnrsvi ge ang^-treten,n D.legltasten dae Gelb au ,u a'ilen. Von der Unruhe g treben, dah sie an bicfem Tage (cm G id erhalt.n wurden bewegten sich gegen Lkittag gewaltigeDemonstrntionoztige in die innere Stadt vo das Lathaus In Erwartung von Unruhen hatten die Deschaste zeitig geschlossen, muhten aber aui pol.z iliche Anoid iung gegen Lachmiltag die Läden wieder offnen
Kleine politische Nachrichten.
Eme VertrouenSmäirnerverlanurrlung der S o- zialdernokratifch n Partei Frankfurts beantragte, den Leichspräsidenten Ebert au» der Partei auszuschliehen.
Durch eine Verordnung des Leichsminister* ist der L ichoausschuh der deutsch m Betriebsräte für bai ganze Leich a u f g c ( ö ft und verboten
Lach dem dem Volkstag zugegangenen Deich zur Einführung der Goldwährung gelten ab I Lopcmbe. im Gebiet der Freien Stadt Danzig Gulden und Pfewiig aI8 alleinige* Zahlungsmitttel
In einer Hamburger Wirtschaft am Hafen wurde eine geheime Kvmmunisten- Dcrfammlung von ber Polizei überralcht Dabei wurden über 30 Kommuniftensührer festgenommen.
Der frühere fächsifche Ministerpräfibent Dr Zeigner wurde zum Landgerichtsdirektor beim Landgericht Dresden ernannt
Am Sonntag kam es in Berlin zu ausgedehnten Plünderungen, von denen vornehmlich Metzgereien und Bäckerläden in den östlichen Stadtvierteln betroffen mürben
Der Budapester Verein derLeichs- beulfchen leitete zur Linderung ber großen Lot in ber deutschen Heimat eine Hilfsaktion ein, um die Angehörigen der in Ungarn lebenden Reichs deutschen angesichts der drohenden Hungersnot mit Lebensmitteln zu unterstützen
Am Samstag fand in London in Anwesenheit des Königs und 6er Königin von England, des Königs von Schweden unb von Mitgliedern beibet königlicher Häuser bte Hochzeit be« Kronprinzen von Schweben mit Lady Lulle Mountbarten statt
In Italien Itoih bat Gerücht um. bah in Griechenland m den letzten 24 Stunden ernste ®retqnifte eingetreten seien Der König soll von den Levotulwnären gefangen genommen morden fein
AUS Stadt und Land.
Gießen, den 5. Lvvember 1023.
3ar Milchversorgung
hat das Ministerium für Arbeit unb Wirtschotz (neben eine einschneidende Verordnung erlassen die gestern Im Regierungsblatt befanntgegtber wurde unb wohl ungesäumt von den Rrriiämten weiterverbreitet werden wird Zusainmenfafsenb wird über die Verordnung halbamtlich folgende« berichtet
Die katastrophale Entwicklung bet Mllchvet- forgung In den Städten und Bedarf«, gemeinden be« Lande« hat bte Staatsreglerung veranlaßt bereit« Ende August bei Dem Reich auf Grunb der Verordnung über bte Lotstankteversor- gunq vorn 13 Juli 1923 um die Ermächtigung lum Erlast von Anordnungen nachzufuchen. die zur Abstellung der zutage getretenen Schwierigkeiten und damit zur Hebung ber Mi Ichversorgung d enen losten Lachdem nunmehr nach langwierigen Verhandlungen die Tirichsregtetung die gesetzlich vorgeichi.ebene Ermächtigung erteilt bat. hat da« Ministerium für Arbeit unb Wirtschaft eine Ber- ardnung über ben Verkehr mit Milch Putter unb Öler erlaßen Lach bietet Der. nrönung fönnen ben Kuhhaltetn zur Sichet- Heilung be« Fnfchmilchdebars« toieber Liefe- runglauflagen gemacht werden unb auch die Molkereien haben burch Auflage be- stimmtet Vietemengen an bet Fnlchmilchvetsorgung der Bevölkerung pstichtgemast teilzunehmen Die Auflage an die Kuhhalter erfolgt durch die Rrcieämter während bte Milchauslage an die Molkereien durch die V«nbe*t>er1orgung«. (teile erfolgt Kuhhalter und Molkereien, die dieser Auflage nicht Nachkommen, haben die Abführung ..„et Buß. verwirkt, die sich „ach der Höh« bc« jeweiligen Stallpreise» für die Lk i l ch richtet Diese Büste ist aus dem kärgstem ®ege wie bie rückständigen Gemeindeabgaben einju,leben Leben dieser Buße wirb bei unterlaflener «luflageablleferung auch noch eine gerichtliche Strafe ausgesprochen
Weiter bringt die Verordnung einschneidend« Bestimmungen zur Abstellung ber Milch- Hamsterei Man ist bet Austastung bah da« Hamsterunwesen am empfindlichsten bte geregelte Milchvetsorgung beeinflusst hat Wenn auch bie gestiegenen E'senbahnsabrpteise ben Hamsterverkeht auf das Land erschwert haben, so find doch damit nid)! die Schädigungen beteiligt, insbesondere durch diejenigen Personen, die sich der gewerbsmästigen Ham'ierei ergeben Die Verordnung bringt deshalb die Vorschrift bah jeher Aufkauf vbn Milch in einer Menge von über 2 Liter an die ®rtel- lung einer Genehmigung geknüpft ist, ohne llnterichied, ob ber Erwerb für ben eigenen Geb' 1u* ober lut die Versorgung anderer bestimmt ift Die Dutchfuhtung dieser Bestimmung, die in»- besondere den gewerbsmästigen Schleichhandel zu bekämpfen bestiiiiiiit ist, wirb mit rücksichtsloser Energie durchgeführt werben
Weiter bestimmt die Verordnung, dah auch die Kuhhalter ober die Llolketeien nur Milch an solche Personen abgeben dürfen, bie im Besitze ber vor- geschriebenen Erlaubnis sind
Die Ersahrung ber letzten Monate hat ergeben, haft bte Milchvetsorgung inlbdonbere durch bie zunehmende Verbutterung gelitten hat. Die Verordnung bringt unter Aushebung bet früher erlassenen Bestimmungen eingehenbe Borschristen ub.t den Verkehr mit Butter Die bisher erteil- ten Aufkaufgenehmigungen verlieren mit dem 31 ®e- jembet 1923 ihre Gültigkeit, unb ein weiterer Aufkauf ist nur noch mittel* bet Genehmigung zulässig bie von bet Handelszulastungsstelle Tn Darmstadt erteilt ist. ®e besteht die Absicht, diese Genehmigungen nur in erheblich verringertem Um. lange zu erteilen Lut durch die Erschwerung des Butterabsatzes wird eine Verbesserung der Milch- Versorgung erreich! werden können, zumal auch in bet leisten Zeit bie Beobachtung gemacht wurde dah auch Landwirte in denjenigen Gemeinden zur Verbutterung ubergegangen sind, die bisher es nach keiner Richtung hin an einer gewissenhaften Erfüllung ihrer Verpflichtung zur Milchabli-serung fehlen liehen.
Die Verordnung bringt schließlich die Bestimmung, bah auch in Zukunft ber Aufkauf von ®iern an die Genehmigungspflicht geknüpft ist.
Dcr stzaS- und Wasserpreis.
Dag Gar- unb Wasserwerk teilt uns mit, bah es infolge bes eingetretenen enormen Marksturze^ "ichs mehr in der Page ist, sich an ben unter dem 29. d. *mtt. bekanntgemachten (Pas- unb Wasser, preis ju halten. Begründet wird dies burch ben Um- (fand, bah sich ber Kohlenpreis laufenb bem Dollar st anb anpajjt unb bie Dahnoerwal. • u n g ihre Frachtsätze nun auch nach Kolbmark berechnet Das Gaswerk hat z. D bei bem am Samstag erhobenen Satz von 3 Milliarben Mark für 1 cbm Ras kaum ' , bes gezahlten Preises für vergaste Kohlen erzielt unb steht sich baher Ju seinem Bebauern gezwungen, ben Waspreis von lag zu lag erneut sestzusehen Das Werk war in ben letzten lagen nicht in ber Page, floaten zu bezahlen, unb hat nur noch Dorräte für etroa 3 Tage Dur bie neuen Mahnohmen können bas Werk vor bem (Erliegen bewahren - Den Bas Verbrauchern gibt bas Werk für biefe Woche al ■Hidjtlinte für bie ungefähre Berechnung bes ®a: prelfes für 1 cbm zur Kenntnis, bah als Kubik meterpreis etwa 1 .. bes jeweiligen DoDarftanbes anzunehmen ist Der Wasterpreis beträgt etwa '/«, des Dollarkurses. sSiehe heutige Anzeige )
Vornotizen
Tageskalender für Montag Lichtspielhaus. Bahnhofsi vaste Premiere Boheme^ ^Palast-Lichtspiele .Die Fremde aas der Glstergaffe" and .Die R^che einer Fnn.
"Die letzte dies ^ährige Schwur- gerichtstaaung wird am 3 Dezember beginnen Di. Der Handlungen in ©leben wird Landgerichtsrat Wi11enbücher teilen
V) ichtig für pensionierte Leh ter und L e h r e r w i t w e n. Dr»S ßanteteimt fü: dos Blldungsn-elen hat angeortmef. dah flirr*ftj bet Erhöhung der Bezüge ter tn Hellen wohnenden Ruhegeyallsernpfänger und Becmtenwitwe" au* feinem Geschäftsbereich die erhöhten Beträge durch Beioldungsr.-chner berechne, und n»ch Mate gabe der Befoldungslcheckoorichrifien überaxeten «verden sollen, damit bte Ruhegehaltsempsängi-r unb die Beamten mit wen künftig ixtbt^eitig ht Den Genust der ihmm zustehenden Lachzahllrngen bei Erhöhung der Bezüge treten Zu diesem .Pveck hat es bie Volksfchultehrer in Ruhe und die TBti‘ wen Don Volkskchullehrern den Befoldungsoick' Ichüllen. Die für bte Berechnung Der Bezüge der im Dienst befindlichen Volksschullehrer gebildet


