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c nft irit slsl,; f.'.q,m fann

Germanns sum

Wii hoffe b.V? c« her ©ichener Stubtnten- Mx>ft mögLii feil irüb, in abL-hbarer Zcii wie- be um eine <Scnfo gut qdlng nbe auhe'ipallnsch.- ILodje v.vll.ich: obre auch einmal eine gl ich be- biutcnic inncrta'litifdfe Loche in die Lea» au leiten.

Landkreis Wiefern.

LSicbcrbcfftngcn, 4 Rov Schon vor 11 Tagen tour cm? Frau au« ®tring«bauf.-n q.gen Albend beim Heimweg m dem Walde » H e n hier und L i ch überfallen soeben Der Täler verföchte der Frau den Ä?rb *u entreißen. D.ivai rih er ihr die Haai- vom »opfe und die Hache entzwei Beim Heraonah-n 2"" Fuhrwerk« entfloh er Ttun ist wieder em 3<ann fast an derselben Stelle überfallen :>orben Der Räuber warf chn in den Graben und ^rchsuch'e seine Taschen ohne etnxi« zu fmben Smem Strolch, der dazu Lim, rief er zu .Vast 2umt> liegen der hat nicht-'' Hoffentlich «udeN die Gendarmerie einmal den Wald öcmrt der Verkehr der bei den teueren 3ilcn- iuhnsahrpretsen vielfach zu Fah sein muh nicht noi-Ietbel.

Arris Alsfeld.

3 l«f c l b. 3. Rvv Die hiesige Jugend- ber berge, die in bem Gebäude dec Lanbwiri- ^«itlichen Winter schule untcrgebiacht ist. war in

An die Poftdezieher des Giehener Anzeigers!

Um die Angleichung der Be^ag «gebühren an bte Geldentwertung gu ermöglichen, bat da« Relch«postminlfterium befanntllcb eine zweimalige Aacherhedung Innerhalb de« Bezugsmonat« verfügt. Demgemäb wird die Post für den Giehener Anzeiger in dieser Woche ISO Milliarden Mark durch Aachnahmrkarie erheben. Der Restbetrag wird in vierzehn Tagen eingezogen werden in einer Höhe, die den GesamtdezugSpreis für den ganzen Monat HoSember au*» gleicht. Die unmittelbare Einzahlung der Racherbebung«beträge an un« ist nicht an» gängig, weil die Post die QBelterUeferung der Zeitung einftellt, wenn d>e Rachnahme- karten nicht eingelöft werden.

Verlag des Giehener Anzeigers.

Iwei Freunde.

Roman von Wilhelm Kegele r.

111 Fortsetzung (Rachdruck jtrboten.)

®r machte eimge Hopser, al« trenn er in icubigcr Uebetrafchuiig auf sic zueilt", stolperte »bei über feine eigenen $üh? und tagte

.0 guten Tag. Fiau Sb.-nftod, S e lind wie- »r ausgestanden' 2Uio geht es Jhn.-n b.-ller!" schüttelte bei Kops und flufteite mit ifctr Stimme etaxi«. das er nicht oerftanb.

2Iufgcregt eizählte er die« u id j.neS ax>8 eben einfiel und blickte scheu b-Id hier-. > dvithm. während er zugleich fortwährend mit 'n Rügen zwinkerte Plötzlich unterbrach 1 >ich:

-Die Sonn? blendet so auf der weist-?.i Äalf- (da« ist abscheulich Rlfo Si ici'en nun

1 Da werden S.e sich gewist bald ganz erholen " Sie schüttelte noch einmal dm Kopf.

-Du wolltest zu Älou« <3i ist brinn-n .Dann will ich zu ihm gehen "

Wiedel streckte sie ihm ihre Hand hin, diese ^ che und doch knochig-hoiie Hand, und streichelte itrstich einige Male über bk (einig?

.Adieu. Hansl ®« waren schön? Tage. Weifst

"och Lah e« dir gut gehen im Leben ' drückte Die schwere Klinke auf und trat h 9r?l,cn Sonnenlicht in« kühl« Halb- *'Un^L_ &cr we sten Wand standen einige "r'rb**fbäumc und LaurustinuSbüsche 3r glaubte n ®arg zu sehen Ihn fror unter dm Schauern t*1 ih" überfallen hatte anc ein

am hellichien Tage Und gleichzeitig ***** er an die fchone Frau Rgrws von einst, an

ntflen Kräfte an spannen um zu verhindern Nif) diese Beiummungen in dei Hand der Alitierten e.n .Instrument zur Rusnufung dr« Sieges mrnccaiiB würden

Äm Abed fpiach Prof R ü h I m a n n (Ber- lir) über Ftankreich am Xtjcin In feinen kfcr inkuilantcn Rusfuhiungen ,w:atc er. u*ic Frankreich durch Unterstützung der Separntiften sowie durch eine fast bediot-liche Propaganda auf (ultuulRm Gebiete die Loslösung der Rheinlaude vom Riiche ketlelzuführen fudx- Preise Buch B.oschure Religion, Geich,ch e Sl'tache und Kunst stelle Frankreich in den Dienst feiner Kuliurpropa- g.inta, rmt allen, leibst den ixureilüd/icn Mit- !vln, lefticbt, eine zu Frankreich hinneigende Stim­m'' 9 eine Mckchkultur zu schicken Gottlob ohne Erfolg Seine packenden, von giohem Diffen ge- trog.non Austühiungen f.ui'cn starken "Beifall.

21ni viertm Tag sprach Oberstleutnant We­gei i ub;r bie modernen arme en Rn 5)0.!' loigfam nu«gcarbeite;cr graph scher Da- steliu.'g.n legte er d'.e militärischen Krästever- hältn fic und di? Zufammenfetzu g der modernen Riine.., J'or Ruch Deutschland muffe, wenn e« :n ke- W.I, Geltung haben wolle, sich ei i mo- 'c n.s Heer (chofm nachdem es durch da« Bcr- faJIc. Diktat vernichtet worden >ei

S..-e jünbenle S ch l u st. s p r a ch e de« Rektor« beendete di? R.ib der offlzirilm Dortrage D-r Rachmittag rei'ammclt.- di. T.-il- i ehmer nochmal- zu ein.r u ^[gelungenen g?- feiligen Feier Hierbei fpr.ch Dr Lisi <Stiast- bu.g ® eh n) über ö l f o fl C o t bringen und fic W ft m a t f Fulichliw cnuc man da« Clo, Lesimaik Mart ki Gr.- rzland. das Jlf.ik ade sei kein Drenzland, foid.-i.n urdeutßh und grstöie zum Herzen Deulfchl.ind« Gut rnsg,. wühlte, irobig.lungen.' musikalifch,- und iezitaio- i.sche Darbietungen gaben der 5cter ein fe'tlich.e Gepräg?

D e erst? Giestmer auhmpolitische Woche v.-r- h«f in haimonischer SinhZi Oi.i? Reihe djijua)- "t*1 Vorträge gaben eine Ltn'ührung in die CBiunMogcn d.-r mobernca PolUik Immer wieder mustier di? Redner aus den unseligen, ja geradezu filtenan&iiflen Berfoiller Vertrag zu fpiechen kom­men, drr- von beherrschrnder Bedeutung für d.< «rze Rustm- und In/enpolstik Deutschlands Ist Immer wieder wurde mit Recht betont, dah Deutschland alle motnlifchen Kräfte aufbieten müsse, um den Platz de. ihm in der Weit ge- bufcie (Tiefer einzunehmen Dor allem aber for- feic untere Austrnpoiir!.' ein einige« kstg<>ch,of- fern« Deutschland und die Reubegiündung einer militärischen Macht, auf bah jeb r van uns der-

kriegerischen Konflikt geraten träte Während cfl frübei durch seine überlegenere Kultur, die ei von anKg.rm an in den Dienst seiner Sfpansions- beftrebungen gestellt habe, Erfolge zeitigen kon.ite, könne e« sich heule auf diese nicht mehr Nützen, da dt? deutsch Kultur der sranzöfischen jetzt roei: überlegen fei Mit der Mahnung, diele deutsche Kultur zu trabten, schloss der Redner

Hiernach sprach Dt MeeSmann (Mainz) über Frankreich und Rheinhefsen In bewegten Worten fchilderie er den schweren mo- talilchen Druck, den Ftankreich ausübe Trotzdem sei und bleibe die rheinische Bevölkerung treu- deutsch und die Sympathien^ die man Frankreich im re:garamen Jahrhundert entgegenbrachte, ckl- ftIrrten nicht mehr

Darauf kIgtc ein Dortrag von Dr Metz s Foanksurts über die Die der lan de Mit gither Sachkenntnis entrolfte er ein Bild von den. vor allem durch die Dalutaverhältniste erschwerten f-cutsch.fr Iläiidischen Dirtschaft«be,iehungen ber Rachknegs?eit

Rm Rack mittag sprach Dr Kaden IGiehen) über den FiiedenSoertragundPrlvat- »echt In fesselndem klar disponiertem Dortrag betonte er anfang«, tkih bei Derfaisler Dertrag mit l ech'.lichen R g imenten nicht bcfeitigt werden fnrne Rur ein-, durch geschickt Divlamati^- ge- fühlte, auf Macht geflützte Politik vermöge eine Abänderung seiner harten Dedingungei herl'ci- Au'ubitii. Aeüner hob tooann Die eminent wirt- liaftlirf? Bedeutung bei viiratiechilichen Be­stimmung?,! hervor, bie er in knappen Storchen fkizzierlc wonach dem Deu,s«ch?n Reich noch über bie Reparationsleistung (xnauege^en^e Dcrpslich- tungen aufeilegt feien Deutschland müsse alle gei- fc.i Racken Heb sich die Stirn, und nachdem er ' y umfl*blidt b.rttboltc ei au« ferner Seiten- ''-'D? -"in flaches Flöfchch n heioor tat einen

Jug dann noch . e.i und gost. ein biitt?« anfcljenö. den ganze , Inhalt gierig hinunter Ißo« H^n« geahnt hatte, das wurde ihm einige Woche, spätei von Klaus bestätigt Mit Gern lustigen und gesunden Hungen mo, in letzter 3e:t eine solche D?ränf?run) vor sich gegatig.-n h- 1 I>au Bokolmann schon d, - Be'iirchoimg au«- fp'c-ch die Krankh.it kincr Mutter hätte sich auf ihn vc,erbt. 31« Klaus wieder einmal auf rem Zimmer seines Freundes in verstörte« Schweigen ceificl und Hans in ihn drang, er folltc doch lagen, was ihm fehlte, antwortete er rlotzlich ol« wenn er eine unerträgliche Qual von sich obftofen wollte

Heb hab solche Rngst '

.Deencr Mutter wegen?"

.Rein, wegen Datei Aber du gibst mir drin COicnTort. Hans, dast du s niemandem toeiter- sagst.

.Mein Tht enwort

-Der ^Dater hat sich übernommen mit der 3ibe-,i Sergen hn> ei auch viel Im Geschäft Unb um sich bei Kräften «u erholten da er Iah: Iich dflei vom 2^»g heimlich Sch.-iaps holer' Ich hab ihn 'chcn zweimal abend« im K-,^ntr ac,inTf*n den Kopf über den G-schäfts» duch<'n Ich dacht? er wäre vor Müoigkeil ein- goich.osen, aber cs axir nicht Müdigkeit Er wvi besoffen Und die Lampe hatte er umge- fchm-.ssen, und wenn ich nicht gekommen wäre dann wäre er verbrannt. Was soll ich nur machen Son«? Ich hab solche Rngst Es nimmt aoch «mnal ein sch lech, es Onbe.'1

nwraarge Bauer, wachs wn Cjcne zu Qwe mit seiner Rolfe und erreichte (n dem Kamps mH dem Reiter bem Konflikt zwilchen Rach- 'acht und Rächstenliebe feinem Bekenrnni« zum toabien evangefflchen Geist etrw tief ergreifenbe Ttagif Sein Weid bem alten Glauben an Han» genö. abei Ihrem Manne treu auch fern ber ^«,mät. gab Rvf« Rubner durch und durch echt und warmempsunden Den Spatz die« ur- wuchsIge. von sprechendem Leben durchpulst? Ge- fchdps, dem kein Wipfel zu hoch, kein Fel« zu stell ist. hätten wir uns frischer und ursprui^,- Ilcher gewünscht als Sarin Rarnegg Ihn dar- stellte 5<ail Dolk hatte sich mit feiner ganzen künsllerilchen Fei n fühl igle it In die mit dem vollen StoU be« 'Bauern fest m der heimatlichen Scholle wurzelnde Ratui des Sandperger hm ein versenkt Mil feinem Weid hat er auch den Halt Tür feinen Glauben verloren kann er wcht mehr um fesGlau- lCT< wollen den <lge--ei G'-und und Btden veriaf- fen, auch trenn Ihm das tchlrch e GewiUen die hei­matliche Hütte zur Hölle mach: Die aufiech.c. glau- bensfrvh? Sandpccgeiln gab F..ya S t u t m fei « mit terhattener Glut und grober dramatischer Au'lasfung Rdolf Teleky chaoaktenliertc mit treffenden Strichen den Ml-Rott, der feimsi Slauben verleugnet um In heimatlicher Erd? bic letzte Ru|»- zu finden, aber den Mut -um Bekennen findet, al« das tiauiigc Los der Saad- beginn sdn feinen Plan du.chkreuzt sieht D?m Reite., decken belfer?« Selbst ein ftnftiier ga.ui- liemua überwuchert gab Karl Juhnke mit gretcr kunstlerilcher Ge taltungSkraft neben alle- Wilden Rauheit. ftzmpathifche Jüge Rudolf O o 11« ©nglbaucr nxn der kalte, hadg er ge Rutz- niclkt aus Rot und Elend feiner Dolk«gensl'?n. ir. dem ber Ötzchter den Ttzpu« be« Kuegsgewinn- lere und Schiebers unserer Tage bereit» in seiner ganzen Gemeinheit hier nur du ich Raioilät ge- mi.oe.t r-orcmpiunbcn hat Don be,i llcuuicn -Hollen Helen be'onbcrt der 'Peter Rott Fi>n Gilb« und Richard H e 11 b o r n s philofophifch an^chauchlei Genchtsschieiber durch gute Ghaiak- tenflif auf Ruch die Damen ö ch u b e t t - J ü n g- Itng und Engel und die Herren Schubert Leutheiser. Holl, Stichel. Marlin und Ltnkmann taten ihr Bestes, um der 3u,'uh- |Un9 öu einer gefch.offenen, ton einheitlichem Dollen gctiagcnen Wirlung zu rerßelfcn c

Außenpolitische Woche inGiehen.

(3. imb 4 Tag )

ßtn feinsinniger 'Bertrag vrn Profeffor W o l- ters (Btarburg) über die geschichtlichen Grundlagen der tranzösifchen <8 r panfionspclitik leitete den btiltcn Tag der auhenpolitischen Woche ein. Schars und klar «e.g'e ber Ix roci r.igenbc Redner bic beiden Richtungen ber französisch.'n Srv.infion«prli.i!. W.:h>end die ren .Frairkie ch z Z. der Kr.-uzzag?. K .rls des Rnirus und Grlberiü betriebene Imperial- Politik stet« zusainmcngebeochen sei. habe Fiank- icich dank bei früh erfolgten Zusammenfassung aller Kräfte in feiner Zentralpvlitlk große <3ifclgc erzielt Letztere habe al« vornehmste« Ziel bie Wiedererrichtung de« allen karrlingifchen Reichs, dessen alleiniger Erbe zu sein, Frankreich stets - aber zu Unrecht - behauptete, diesen Gedanken habe Frankreich zunächst durch die Ge­winnung Elfab»Lothringcns zu ei reichen versucht, weburch es mit Deutschland immer von neuem in

bMem -abc m »1 (he Bocfahee 235) Per» kner. besucht D^e Zahl h« Heben®jungen be. trug 314 (tat Boefahee 283) 'Ben den lieber» nächtenden waren Z männlich«, 2 weibliche Dnlks» «fcuter, 83 männliche. 31 wriÜiche höhere Schüler und Stubenten. 136 männliche, 35 weibliche Schul­entlasten« Die weitaus grtbte Zahl der Be» Mxt kam aus Mkn inl> Hessen-Rastau Ru« Wcstsalcn fanwn 13. au« Hamburg inb Schles­wig-Holstein 13, au« Sachsen und Thüringen 8. au« Bayern 2, au« Württemberg 3. au« ber Rheinprvoinz 2 ulw Rach der Dereinszugehörig» ke.I. bie i^doch bei ber Rufteahme in die Jugend­herberge keine Bedengung ist. fetzt« sich bic Be­uche rzahi au« folgenden Jagend verbänden Sj. Jammen Arbeiter lugend. Arbi Her-Wände vo»?el, ®unb Deutfcher Watck-erer. Bund deitscher Hand^ lungsgehiifen Bund b?r Köngener Bibelkränz- tben. I^hrtgef.llcn, Tettcmbleroiüen, Zunadcut- M* Zunft. Zungnatienaler Bund. Z ing-Pfad- finbet, Qandfahr r Raturfimmde Sozial Ar­beiteriug.nb. Quickborn, Deutsche I irner Fuß­ball verein«, Wandervogel e D. Wanderv-v.ei- Wehrbund B H C -Jugend ulto Tk*1 Berbaltm ^r Herbergsgälte trat im a(lgem«inen fehr gut Ruf strenge Einhaltung ber Hausotdn mg wild das grohtx Gewicht gelegt Insb.fo,ibere Ist es Nicht zulässig, bah tlc Boucher nach Schluh ber Jugendherberge Ernsah bvgehien Wer sich des Abends noch auf rer Sltah. ober In ben Wirts­häusern berumtreiben will, wird rückstchtslv« iue- geschlvlsen Am 20 Februar wurden der äugenb- rerrerg» durch 3 hcrunrrelfende Strolche 13 Teicn gestt bl en Bemühung, n zur TDiebercrlan- ffung des kostbaren Gute« waren crfolglo«

Ärn« Buvinqen

R i d d a, 3. Roo Zur Behebu xq der Zah­lung «mittesnot hat untere Stadt Gutscheine über 10. 20 und 50 Mckliard.m Mark ausgegeben Die Scheine h'ben den b. t lAO.ibft B-b ir1.ii|l<n genügt. Ruch in nnleier Stadt ist ei i H, l s o - werk zum Be'ie.n der bedürftigen Mitbürger In Gang gebracht irortei Reben rnrer Geidsommlung in der Stabt solle i von den Landwirten k -mde.i von Äartolfdn erbeten werden

ibi Haar das we Ehristbaumgoldfädru glühte an ihr seines Ge ich, da« ihn a i die Blüte einer Dicke erinner f>»:tc Und ein-.- Stimme i.i ,hm It iad) bar auch er einmal so wurde . Lange Zeit an ft. htckr Eindruck in ihm fort, und fein unlchuldige« Lebem>ge ühl war von Derwe'u igs- hauch umw.tteil

Qba-vhl er jetzt noch seltener als früher In bc 0a.tn.r<n ka.n. behickt c li deimrch im Rüg» Rn schönen Soinmei oben den axir fein Lcolingssiy noch imm . in fern Wipfel de« Biindaum« Don diesem Beodachtungsroslei au« re [folgte er die Dorgänge dort und geux-nn den ®tturf al« w.-nn drüve.a etwas nicht stimmte Tie früher fo l-uberen Anlagen schienen ver- wahilost und verfall.n Gras und U ikraut wuchs auf de.i Wtgen in bet Mistbeeten wa> en Fenfter zeikrochen, und manchmal lag das gro< R a» t«a gan?,lid) verübet 3r wüste d -st ^vtn-

ftod bald -tach bei Rbr .se feiner Frau au« Spatstrmke tsgrü.nden zwei Gestilfen citla'f-a b-ath? RIS er e.nmal mit Kia, über Ci fe Tctänberungen fpr.ch ero.be. t? bi r heickg fein D»ttr mache beste re Defchi't- al« je Tiber UKa.Ttm dein zwe, Dehiben ci4la<'e ? k-achtc Han»

Sine« Tage« beobachtete e ta-aS, ioa« feinen Befürchtungen eine neue Richtung gab

Cbenftod fnicte vor ein -m Mistbeet, um irgerdackche Pstä.nzchen zu piki-re- Di' fchwer« RachmittagSfo.ine glühte auf feinem Rücket Da fiel ihm plötzlich dl- Pfeife au« dem Munde Er hob be wieder auf. und das Pflanzholz au« der Hand legend, setzte er fich auf ben Hölz­ernen wobei Ihm sein K.-ps wie vor übergroster Müdigkeit auf die fB.-f. sank Rach einigen Augenblicken schob er den ruoZun Slrvhhui in

Jur Umsatzsieuerzahlung.

Don Oberstcuerrnfpektor A Ä c r n Offcnbod)

Die Beiordnung üb.-r tfteueroufnxrtung und Dereinfachung im BesteuerungSix-rfaf r t vom 11 Rugust 1923 und b e hierzu edalknvn Durchsüh» ruogsbesiemmuiig.n haben auf fern Umfatzsteuer» zahlunqsgebiri wesentliche Deründ.rungen ge- oiacht deren Kenntnis für die Steuerpflichtiger unbedingt erforderlich find

Rach ben frühe, bestehenben Bestimmungen war bte Umsatzsteuer bis zum 10 jeden Monat« iju ent, ichten Zu diesem Zahlungstermin war eine Schcnfiist von 7 Tagen gegeben so bah d.e Umfatzst.uer bis rirHrhl 17 ieb-n 'TOnnnia ohne Rrchtsnachteise iDerzugszufchiäge ulw.» ge­zahlt werden konnte

De SKiKioufaxrtunjtDeTDrbnung hebt blefe Regeiuvg nunmch. vollkommc, auf und fetzt an be St.lfc des u sprüngiich.u Fälligkrilstages ben -i-ag. an bem feiten» des Reich.-s der Rnfpruch

Und da« Ende kam fchn-lle und fch immer, al« bie beiden Zungen in ihre., schwärzesten Be­fürchtungen geahnt hatte.,.

E.neS Sonn,agnachmittag« war Klaus wieder be, Innern Freund gewesen ober anstatt wi- fönst di« /chn Uhr zu bleiben, hatte er fich gleich vach dem Rb.ndesscn veradfchtedet. getrieben von ber aurchi, d ch zu Hau« trge ,brin Unheil auf ihn lauere Er fand bie Gärtnerei gänzlich oeriiffen TR« er an brr Klingel rih unb da« hohle De- bimmel durch bi.- Stille taumelte, iubr bei Zpiy oii« seiner Hundehütte hervor rih mit wütendem ©efläfl oi der Kette beruhigte sich aber sogl -ich wvber. als er bie Stimme von Klau« irtnwbm D" n.emahh antwortete schellte er nochmal ein bntteL Mol pochte an ber Tüt und rief

.Datei' Daterl"

.Der ist denn bo?" rernahm er endlich dessen Stimme Der« schwere Schl ost scheiappie zurück, ^n rpjt'gen Riegel trat ein schwerer Faustschlaq Sein Dal er stand in ber Tür. sonntäglich aoge- «ogen, im übrigen ober so wüst auslehend. wie sonst nur bei der schmutzigsten Rrbeu Dicke Schaieif.tropfen perlten aus feinem zerdrückten Aaar u.id quollen au« bm tie'ea Falten feine« blassen Gesicht« In seinem langfristigen Rock hingen Sägcfränc unb Enden von Snohhalmen Seme Hände axr.cn kohlschwarz 3m Mund hielt cr schiefhrennentze Zigarre

-Du? Ich denke, du bist bei Hans etn- geiadew"

-Och bin schon früher nach Haus gegangen weil Ich noch Schularbeiten machen wÜI."

.Schularbeiten jetzt? Am Sonntag abenb! Do« albt« nicht Dafür ft das -Petroleum w *ucr- (Foetfetzu»g W*)

Htnc>i-Ra»,au.

spd 3 r a n f f u r t a. TR., 4. Rov. Df« Ar» beit«marftlagc in ber Woche vom 22. bi« 27. Oktober hat sich weiterhin a ufaer- ordentlich verschlechtert. Die Zahl der Arbeitsuchenden naym in allen Berufe,t zu, bie Zahl ber offenen Stellen ging abermals erheblich zurück. Am 27. Oktober waren 13 438 Stellensuchenbe vorhanden. Offene Stellen waren 919 angemeldet. Die Vermittlung«- tätigfeit ist somit sehr gering. Auf 100 offene Stellen kommen somit 1556 ArbeitSzesuche In ErwerbSlosenunterstüyung befa<ib<n sich 10 945 Personen. Derkurzt arbeiten 1320 Fir­men mit rund 61 500 Arbeitern. Hiervon be­ziehen 926 Firmen mit ungefähr 19 560 Arbei­tern Kurzarbeilerunterstüyung. Ende ber Woche stellten einige größere Unternehmun­gen der Metallindustrie tk-n Betrieb etn, wo- von ungefähr 9000 Arbeitnehmer betroffen wurden. Das städtische Strahenbahnamt wird vermutlich noch m dieser Woche für die Berechnung der Strahenbahntarife eine Schlüsselzahl einsühren E« ist also damit zu rechnen, ba& auf ber Straßenbahn täglich wechselnde Tarife gelten.

©iehener Stabttf)eater.

Äarl Schönherr i Glaube und Heimat.

Den Gedenktag der Refornnatlon beging da« Sladiihsalcr mii einer erlchätiemdcn Auflüh- nmg von Schö .h.-rr« .Glaub.- und Heimat We r kann heute nicht m hr denn je diese Tragödie eme« Dolkcs b S ans Herr packen > Stehen wir doch stlbst m tlen in einer nicht weniger grau'iqen Tiagödie unsere« eigen-n Dolkeö Wer könn'.e den Kampf zvschen G'auben und Heimitslieh- den diese eaifachen Tiroler Bauern in ihr mH-ri-n mannhaft durchfeck.t.-n imt ritt miter.cb n oh e tabei der gleich fchweren De ick'-en «not tem Kon- flift zwischen Heime.1 liehe und Pflicht, zu ge­denken, rar die ein tückisch lauernder Feind un'ere Dolksgenosten an Rhein und rtuhr stellte? Mui Treue Standhaftigkeit der grobe Deist tc Se- fonmtron w. ht au» der Tragödie zu n' herüber □ßab unser Dolk in är b br i nunq un"> Seck st- tU5" Zeichen d.-r Zeit heherzig-n und zu vielem st-Iren, srehckchen Dein zurück,.n>.-n d-r emen Cdn'of Rn't zu, fchier übermensch.ich grrtzen Tai fähig nutet le? .Rod nil viel gd, brinem Glaubenach, geb deinem Geivfifen deiner Pllichi nach" das Wnri der fterbonden Sandperger,n weist auch unserem Ge'chsech d n stecken W.-g zur Höhe hinan

- ^Ici teleky« sorgsame-, fein ab- wagender SpielleUung aurde eine au«gezrichnc e auffubtung geholtii Oskar Feigel. der schlich,..

p^riHtber f

tn 'ben Stäbtee »arm- leb««. Mainz unb Waems Beamtan In Ruhe unb son- flT" aus bem Geschäftsbereich

I x-1 0anöe«amt« für das Bckbangswesen sind hh» 1 Irren Lehrer off aller, am Platze zugeiellt worden. I Pa« neue Berechnung«- und Zahlung« verfahr en loC erftwaB auf die am 9 Rovember fäl- |Hgen 'Se«üge ber Ruhegehaltsempfänger unb | S-tXxn aus bem Geschäftsbereich be« Landesamt« | >. das BiUnrngswesen angewandt werden. Die | umreitben. d h die monatlichen. Bezüge der 1 jtubegtbali«eeipfänger und Beamtenwitwen wer- t-n t* vor durch b* Haupts,aaiskass« «. | phlt ober überwiesen

** Da« Schulgeld an den höheren b u 1« Das Lanbcsamt für das Bckdung«. I refen bat beftimml, bah das Schulgeld für den | 3onaf Rovember nach dem Lebenshaltung«. |-ri*fDo* 22 Okta her 1923 (rund 3 000 000 000) | u berechnen tsi, wenn bte Zahlung bi« tp 2 - | <ff eu« 1 OH Obernber erfolgt Be, spaterer ablung gttt der Inder, welcher In ber ber Zah- I vvrausgehenbeu Woche Dertffentiübt war

** Rrbeitssublläum Bei ber Firma ' vchoststaedt GmbH blickt der Monteur M. i n r l ib Schmidt au« Grvtzen-Linden beule , eror 25jährige Tätigkeit zurück Dem Jubi- | mürben seitens ber Direktion, ber Rn gestellten B Rrbeitskollegen chmnde Anerkennungen >-.rd Geschicke zu teil In weiden Kreisen der 'ebener Büvgerhhafl dürfte ber Jubilar gut I -lannt feta. denn « tzxnml Infolge feiner Tätig- I '< 1 ol« Monteur unb Installateur so ziemlich oüe Häuser ®t erfreut 'Ich allgemeiner Be- '*>11

I - Eine Ak«Nersteche cl, bei der ein - E einen Sttch m bte Brust unb zwei In ben erhielt, während etn anderer durch einen I such m die Seite verletzt sein soll, spielte sich in »der Rach« zum Sonntag zwischen 1 bl« 2 Uhr in

Äatferxinee ab. Die Kampf Hähne waren an- I 'betiienb wegen politischer Gegensätze aneinander- geraten Der durch Me drei Stiche ziemlich erheb­lich Derletzte wurde alsbald in ärztliche Hilfe ge- Itratb« unb bann von ber Sanitätskolonne nach I lauer Wohnung gefettet

' Diebstähle 3n der Rocht zum 27. Oktober I-urden atm einem Gehöft zwei tverioolle Hafen, der |,m< «'n heller, der andere von dunkler Stlberfärbt l urd) Erbrechen de, Haftens gestohlen Am Samstag lourbe aus einem Hofe etn Hauskrauthobel mit zwei l'Ueffern, etwa 60 - 70 (Zentimeter lang, gestohlen 12er Hobel war am oberen (Enbe zum Auf hängen rusgefchweift Vor Ankauf wird gewarnt Sachdien- I 6» Mitteilungen erbittet die Kriminalpolizei

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I ®trrif>^nbe in Wölfersheim.

Unfcr «f »Mitarbeiter berichtet un« au« 3rieb- P*r9 Die Arbeitseinstellung auf den staat- I Den Gruben Weckesheim unb Wölfersheim lunö dem Kraftwerke zu Wölfersheim ist am l.-rcitag nach zehntägiaer Dauer zu Ende gegangen I2urch da« energifche Einfehen der Technifchen Rot- I dilfe und der Mannschaften der. Schupo gelang e« Itoi Betrieb aufrechtzuhalten und die sonst sehr I.nerfreulichen Erergniffe. das Derfagen be« elef- I mlchen Lichte«, für einen groben teil ber Provinz m verhindern Die Technlfche RothUfe. bie in einer ' von zirka 80 Mann eingesetzt wurde, setzte Ich zum groben Teil au« Studierenden bei Polytechnikum« in Friedberg, von Frankfurt. Darm- "adt unb Bergwerk«schülern au« Dillenburg .uUunnen. ju Ihrem Schutze unb g*r Aufrecht- rpaltung bet Ordnung waren zirka 40 Mann der 0<t>t4»o tommanbiert Die Streikenden verlangten vor der Wiederaufnahme der Arbeit die Wieder- Anstellung sämtlicher Arbeiter, diese Forderung iinbe von der Direktion glatt adgelehnt Es fand

r.eine bedingungslose Ausnahme der ckrbeit statt. Heber 40 Arbeiter, bie an dem Lusdrcchen de« gänzlich unmottvierten eck« hauptsächlich schuldig waren, wurden entlassen.