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für die "Doch- Mm 6 bl« 12 Ottober auf 2*/, HUItarben Work Ml SX« für

bat bvutfäx Tai4>biudg«tDcrt>e betrügt ao 6 Ok­tober 5 000 000

Sie Utliflt ber f *6 f f e n f ü fr t g e n Personen Hegt Don morgen ab, eint Woche krng tm 6 labt bau 6 Brrgftrate zur Switch» au* (Siebe <Beta tm tmatfru ngi

* Sie Strafrenbafrnfafrrpreilt er- tafrren morgen eine neue <3rfr6frujtg. Sie billigste gafrrt kostet bann 5 70UI tonte "ffiarf

** Die Aunbcfleuet-Ha^frafrlun- gen für Oktober sind lofort zu (elften, '"'läßt re* un heutigen Qb^cigentetl

spb Ächtung, Autvf üfrrerl Aach Bit- Teilung her 3ntcru(lilerten ÄommlHfon Ift tm besetzten ®cbret bai Hifsen txm TLttlonai- und lonfltoen Flaggen nur bann gestattet, trenn 48 Stunden vorher Anzeig« bei bem Jtrel «BH «gierten rftattet ift. Unter bem Hissen txm Flaggen Ift auch ba* Ulitfüfrren txm Heinen Fähnchen ('Kim- rein) an Automobilen zu verstehen.

- Oefsentlich« Bücherhallc 3m Uuguft am eben 1354 Bünde au-geliehen Da­ren kommen aus Grzählenft' Literatur 868. Zeit- I(triften 50, 3ugenb,«triften 123. ßiteraturge- i«Lichte 5, Gedicht,' und Dramen 16. Länder- und Völkerkunde 65 Ku l tu rg «schicht« 16. Geschichte und Biographien 71, Kunstgefchicht« 10. Haturaxften- 4aft und Technolvgie 62. Heer- und See treten 3. Hau»- und Landwirtschaft 9. ®e|unbbeitÄlefrrc 8. Ke!urton undPhiUlopfrie 29. Staat*wifs«irfchast 2 6prachwill«nschast 4. Fremdsprachliche» 13 Bünde Aach auütoärt» tarnen 18 Bände 3m September war die Bücherhall« gefdrtofttn Sie ift vom 6 Oktober an aHeber Samstag­abend» geöffnet

** Falsche Aeichsbanknoten. Bon den m letzter 3cit ou»gegebenen Aeichsbanknoten über .Zwei Millionen Mark" mit dem Datum de» 9 August 1923. über .Zehn Millionen Mark", über .Zwanzig Millionen Mark' und über .Fünfzig Mlllionen Tltarf mit dem Datum de» 25. Zull 1923. die ihren Schutz in einem natür­lichen Wasserzeichen und in den tm Papierstoff eingebetteten Pflanzenfasern tragen, sind Fäl­scht« n g e n auf getaucht, bi cal» solche an der mangelhaften Aachahmung ober dem Fehlen der 6d)lh«it»merhnale Dasterzei«hen und Pslanzen- fasern - unschwer zu erkennen sind Gleichzeitig «ohrb auf den Umlauf Don falschen Areen auf­merksam gemacht die eine von den echten Aeichs- banfruXcn in Schrift und Zeichnung gänzlich abweichend» Ausführung zeigen. Bor Annahme dieser Fälschungen wird gewarnt.

' _F r ü h 11 n g » « r wa ch en", der zur Zeit fm Lichtspielhaus, Bahnhofstrabe laufende Film nach dem bcftmnten Werke von Franz Wedekind, begegnete gestern abend dem regen .Entereste eine» lehr zahlreichen Publikum» Der Film tonn An- sprach auf die öffentliche Aufmerksamkeit erheben.

Landkreis Bietzen.

' Watzenborn, 4 Ott. Anläßlich de» frier gefeierten Dekanatsjahresfeste« für 3 nn e r e Mission, über Sa» wir gestern schon berichteten, veranstaltete unsere Dem ein de neben der üblichen Oelblollette auch eine Sammlung von Lebensmitteln Die Gaben wurden durch 'Berndttlang des Diebener Wohlfahrtsamtes gemeinnützigen An st alten Dieben» zum Preise von zwei Dritteln de» Ok(jener Marktpreise» zugefuhn. der Srlö» kommt zur Hülste der Inneren Mission, zur Hülste örtlichen kirchlichen Zwecken zugute Unsere Gemeinde hofft, dadurch, abgesehen non der Förderung der Inneren Million und örtlicher kirchlicher Zwecke, Im Sinne christlicher Liebe und sozialer Destn- nung gcfranSelt zu haben

ri Klo st er Arnsburg. 4 Ott An den Folgen einer schweren Operation starb im Slisabethenstist zu Darmstadt Schwester Wil­

helmine Mallem us. die 25 Hahre lang in dem hiesigen Rettung »hau» tätig war Destern. in der Stunde, in der m Darmstadt ihre Be­erdigung ftatlfanb, versammelten sich die An­gehörigen und Freunde der Anstalt in der Ka­pelle, dem sogenannten .Paradies", ,u einer Totenfeier Die Gedächtnisrede hielt Stiftsdechant Lenz von Lich Aach kurzer Tätigkeit in Lau­bach und Griesheim hat Schwester Wilhelmine ihr ganzes Leben der segensreichen, aber schweren Erziehungsarbeit an den .Älc-fterfinbcm ge­widmet

Ureis Schotten.

* Scholten, 4. Oki. Das Krelsamt vcröfsentlicht in seinem heutigen Bekannt« machungsblatt einen Aufruf andieLand- wirte, in dem man die folgenden eindring, llchen Ermahnungen lesen tann:Landwirte, Ohr habt stets freie Wirtschaft gefordert; wohlan! Auch der Verkehr mit Drotge- treibe ist jetzt frei. Vergeht aber auch nicht Eure Pflicht, das entbehrliche ®etreibe ohne Verzug an Absaygenossenschasten, Müller, Händler abzuletzen, damit am 16. Oktober Stockungen im Bezug von Mehl und Brot ver- mieden werden. Die Kaufgelder legt wert» besländiq an in Doldanleihe, Doldkonten der Sparkasse, nützlichen Vorrälen. Verkauft auch ebenso den Ueberschuh an Kartoffeln; es ift von allergrößter Wichtigkeit für Volk und Vaterland, daß alle Haushaltungen sich vor

Winter mit chrem Iahresbedarf versorgen kdn- nen. Liefert M i lch in die Molkereien, damit Kranke und Kinder In den Städten diele» un­entbehrliche Nahrungsmittel erhalten können. Laßt das Buttern für Handelszwecke; wieviel Verdruß entsteht durch das gebotene Einschrei­ten gegen Schleichhändler mit Strafe und Be­schlagnahme! Unterlaßt das Verfüttern von Brotgetreide und Mehl an Vieh; öS Ist mit hohen Strafen bedroht und eine Sünde am Volk, zumal eine reiche Futtermit­telernte es überflüssig macht. Vergeßt nicht, daß alle Stände heute eine Hot» und Schicksalsgemeinschaft bilden, leidet ein Stand, so leiden alle.-

X Schotten. 4 Ott Di« Ba u t ä 11 g fe 11 In unserer Stobt ist lebf iftrr geworden. Dor drei Wochen wurde der Heubcxi der staatlichen Mrsterschule auf dem Sch eßfrorft bezogen Am Hohen wirsen weg ist jetzt ein staatlicher 'Heubau unter D'ch de, drei Wohnungen kür Beamte ' umfjf,t. Sbrnsall» im West nbc in brr MÖt ein frieltger Fc»drikbelltzer auf einem ftaal-

ttchen GrmSKLck etn Gebäude errichten, das efrrert Wohnungen ftr *»ae*wettt eu- frält DerleLx etgentümer lädt für sich ein Ol» Keeilknfrau» tm Aordende des Orte» bauen, 8>o auch ein reue» städtisches Haus errichtet axxben ist. in bem eine Aaeafrl Farn Illen lUtterfunft re- funden frat. 3m Südende, an der Atddastraste. In der Aäh« des Dafrnhofe», hat der Gisenbahn» fiskus einen Arubau unter Dach gebracht. In dem die Soatllen nw frier er Sifenbahnveamten Unter- fünft Imben sollen. Schließlich soll am Hohen- wiesenweg noch der Bau eines Piivathoufe« in diesem Herbst in Angriff genommen werden

»rei# Büdingen.

Büdingen. 4. Ott Der Gemeinde- rat beschäftigt« lich gestern erneut mit her Äar» toffel Versorgung unserer Stadt Sr genehmigte für die uon der Gui»r«form gugeagten Lieferungen Blankvlredite in der erforber- llchen Höhe, außerdem soll versucht werden, H o l z gegen Kartoffeln z u tauschen Falls aus diesen Wegen nicht genug Kartoffeln heran- geschafft werden können, sollen Käufe an der xartcffelböde in Magdeburg erfolgen

Hefica-Nannu.

Aorde <1. 4 Olt Die für nächsten Sonn- tag angekfrte GinweihungunferesDenk- mals für die Gefallenen muß auf Grund de» Ausnahmezustandes bis auf weiteres ver­schoben werden

fpd Frankfurt a M, 4 Ott Der Bank- btemte Ludwig Spie 1 mann au» Bad Hom­burg v. b H hat e.ner h.rfigen Bank, bei der er beschäftigt war einen Scheck über 6 0 0 'TR i 11 i d r- ben Mark unterschlagen und durch leinen Bruder, der in der gleichen Bin! tätig ist etnlösen lasten Da» Geld tourb: in voller Höbe in einem Hotel in Homburg wo b-r Fesigenommene e» In einem Koster zur AulfreWährung abgegeben hatte, ermittelt und aufgefunben An gen eilte eine»

bichgen großen Warenhanse» bzw Konsettlons- haule» haben au» den Delchäli»räumei bedeu­tende Mengen fertiget und balbfcrtiger Stoffe gestohlen und durch Hehler weiter verkaufen lasten. Die Angelegcmheii zieht nun erheblich wertere Kreise denn jetzt wuid. fest- gestellt, daß die Diebereien auch in ein billige» große» Seifen- und Pari ümer.cgeschüst hinüber- fpielen Bi» jetzt wurden in der auffehenarregen- ben Affäre 28 Personen fe ft genommen, darunter Leute au» den besten ''Sürgcrfrcifcn Die Angelegenheit zieht noch erheb'ich weitere Kreise. - Bier mit her Betreuung e ner Q-jgerballe am Düterbabnhlll beauftragte Wächter ha den au» den "Räumen nüch'.llchrrwei e S tolle im Weite txn ungezählten Milliarden gestohlen iicu di? Diebsware unauffälliger for.lchistetr zu können, teilten fic die Stoffballen in Stucke un> unJclten sich die einzelnen Telle um den Leiv So l'nnto auf diese Weife die Aüuberei lange Zeit unbe­merkt fortgesetzt werden Durch Zufall wurden die Diebe ermittelt und nunmehr rerfraftet Unter dem Diebesquartett befinden sich u a die Wäch­ter Hermann Götz und Hemrnch Kaiser au» Obre- bzw Aieder-Wöllstadt

fpd Höchst a. HL, 4 Oft. @me 'Berfa mm- lang beschloß, al» Protest gegen die hohen Ga » pr « ife der hiesigen Gasanstalt m der, Berbraucherstretk und auch in den Zahl­strelk einzutreten, fall» die Anstalt auf ihren hohen Preisen beharrt.

Gietzener Strafkammer.

Dießen. 2. Ott. 1923.

Der Fuhrmann Kars D von Dießen halle einem hicltgen Gutspächter un August 1922 acht Gestund Hafer vom Felde enltoeniKl. um lic an die Pferde feiner Dienstherrin zu oerfüllem. Da er mehrfach vorbestraft ift. lautete da» Urteil de» Schöffengericht» auf 3 Monate Gefängnis wegen Diebstahl», die 'Berufung hiergegen wurde verworfen Aus die Aevifion de» Ange­klagten hob der Strafsenat de» Lberlandesgerichis ba» Urteil auf. weil die gesetzlichen Beltimman- gen über Feldentwendung von dem Borderrrchter nrcht angetoenbet worden leien 3n der erneuten Hauptverhandlang vor der Strafkammer wurde D. nunmrfr we'en Feld'ntwendang, nicht tragen D.eb lahll, zu 4 Wochen Haft rer- uru-.U, w:il der Wert be» entwendeten Hafer» zur Zeit der Tat derart war. daß da» Feldstrafgefetz zugrunde gelegt werden mußte

Wegen verbotenen Din» und Berkauf» von Frucht war der Händler David Sch in Dießen zu 10000 Mk verurteilt worden Aul leine "Be­rufung wurde er mangel» Beweise» freige­sprochen

Gegen den Zimmermann und Jagdaufseher tzrch H IV in Schzell hatte da» SchSffenqe.kcht wegen Jagdvergehen» auf eme Strafe von 50 000 Mark erfannt ®» wurde ihm zur Last gelegt, am 22 Oktober 1922 in der Biofelder Gemarkung einen Hasen unberechtigt gefchvfsen zu hasten SeineBerufung war erfotglo». auf Antrag der Storrtscurwaltlchast erhöhte die Strafkammer die Straf« auf 10 Millionen Mark und ordnete die Einziehung de» benutzten Gewehr» an.

Die Arbeiter Franz K und Franz Höver A au» Mainz haben im Mai 1923 zulammen mit einem Dritten einen Ginstruch in die Grdma- Möbelfastllk zu Mainz verübt und einen leder­nen Treisti.arten tm damaligen Wert von 500 000 Mark gestohlen, fic find geständig Mil Aücklicht auf ihre erheblichen Vorstrafen wegen Gigentams- delikls erhielt K 2 Hahre Desängnis. A. der zudem noch rückfällig, 2 Jahre Zucht- Hau».

Landwirtschaft.

X Scheiten. 4. Oft. Unsere Gegend stehl eben tm Zeichen der S r n t e. Das Getreide ist im allgemeinen gut geraten. Kartoffeln ?ibt es reichlich doch toirö der Preis infolge ofrer Arbeitslöhne nicht niedrig zu stehen kom­men. Birnen find sehr spärlich rerhrerden, doch >lt die ®nue an Zwetschen recht be­friedigend zu nennen,Zipfel werden zwar der Zahl nach nicht wenig« geerntet, aber die Früchte linst infolge der lang andauernden kühlen Witte­rung lehr dürftig entwickelt, so daß auch der Hostena ft Helmer in diesem Jahre ein verhält nis- mäßig "vfqt lelige» Detränk werden wrd.

Tarnen, Sport and Spiel.

Gin« neue Aückenlchwtmm höchst- le t ft u n a Am Sonntag hlell der 6 & 3ung- deutschtaib Darmstadt feine drillen nationalen ab wn jteforboerfe* txm B Skamper. .Ah-nus" Köln, bn 20»

Merer-AückenlchtiXmmen oo* 2J2J2 ANn wurde bessert

reuora Dre alle Bett auf 2.47.1 AN*, ver-

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Ctngekxnbt

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Aubrll stehenden Artikel übemimml die Aedaktion dem Pi-bllluu> gegenüber keinerlei Berantrooilung.)

tw Anfrage an dos Gaswerk.

Da« stöbt Gas- und Wasserwerk mochte am 21 September betamtt. daß für ein Kubikmeter Leuchtgas m*t Wirkung vom 24 Bug. b» 3». 5 Millionen berechnet und daß dieser "Betrog vom 24. September ab erhaben werde Wer nun das Glück halte, daß bei ihm bis 3 0. Sept, e l n f 4> L abgdefen wurde, kam mit 5 Millionen pro Kubikmeter davon Born 1 Oktober ab kostet das Kubikmeter dagegen i ch t Mill onen. und zwar auch für den Monat Bug Bei mir wurde zuletzt am 12 August abgeleken Ich muk also für 18 Tage 8 Millionen pro Kubikmeter zahlen, für die ein großer Teil der Bürgerschaft nur 5 Millionen ggafrlt hat. Ist da» tya>t ein« UngcrehtlgteitV Auf der Buch­haltung de« Gaswerk« konnte mir niemand ein« Auskunft geben Bielleicht ist auf diesem Wege eme Klarstellung zu erzielen.

Sermiftbfes.

Ass beet Bergwerk gerettet. Zehe lag« ohme Aachreng.

London, 4. Oft lWTB ) Heute vormittag wurden au« bem Bergwerk von Falkirk fünf Bergleute gereitet, die seil dem Unglück vor zehn Tagen ohne Aahrungsrntttel in der Grub« eingeschlossen waren.

3m 6bmn gestrandet

London, Ott lWTB > Der deutsche B i e r m a st e r .G u sl a v" ist in einem Sturm bei OueenStown gestrandet

Amtes Grdbebe» in Japan

Tokio. 4 Oft lWTB ) Heute ift wieder ein heftiger öröftoß verspürt worden Die Einwohner flüchteten au» den Häusern Da» clek- tillche Licht versagte Auch in Osaka wurde ein leichter Erdstoß beobachtet.

21 u»c>tabungee bn Paderbvr»er Dom.

ßine Grabung in einem Aebenraum des Paderborner Dom« durch Prof. Fuchs hat zu wichtigen Aufschlüffen geführt. 3n diesem Aaum, der sich in IKeslalt einer drelfchiffigen Halle zwischen den Dom und den zugehörigen kreuigang schiebt, haben sich Ikberreffe deck laroltngischen DomS erhallen. Da« Mit­telschiff der dreischiffigen Halle ist der Aord- trafl de« Atriums, b h. des orfenen, von Hal­len umgebenen Vorhofs de« Dome«, den Karl der Große 799 begann und der im Iahrtau- send durch Feuer zerstört wurde. Da sich karo­lingische Bauwerke nur in sehr geringer Zahl erhalten haben, ist dieses Ergebnis von hoher Bedeutung.

®bt 25 OOO» 7 cxr»en.Schtvbnnrbrxk.

Ein gewaltige« Schwimmdock, das eine Hebesähigkeit von 25 000 Tonnen hat, wird setzt im Amsterdamer Hasen vom Sta­pel gelassen Da« Dock bestehl aus acht 2fbtel- lungen, die durch Bolzen miteinander verbun­den werden. Lier dieser Abteilungen sind be­reit« im Gebrauch. Die Hauptabmessungen find' Lange 198,12 Meter, Breite 39,62 Me­ter, Höhe 15,<0 Meter Die Pumpanlage wird elektrisch betrieben, und ihre Kapazität ge­nügt, um etn Schiff von 6,70 Meter Tiefgang und 15000 Tonnen Wasserverdrängung in­nerhalb von 3 Stunden zu heben Das Eigen­gewicht des Docks beträgt 7300 Tonnen.

Kirchlich" Nachrichten.

Isr. AeligtonSgemrfnb«. Dottesb. I. Gemeinde, hause, Loirtzstr 4 ©am«tag, 6 Oftbr. Borabd. 5.45, morg. 9.00. abö« 6 00 u. 6 40 Isr. TUIlgton»- aesellschakt. Sabbatfeier 6 Oftbr. Freitag abb 5 25, SamSlag Dorm. 6.30, nachm. 3 30, Sabbatausgang 6.40. Wochengottesb - Morg. 6.30, abb» 5.00.

Vüchertisch.

Drama und Bühne im Wandel der Austastung von Aristoteles bis Webekfod. Grn Brevier von Aböls Winds. lStuttgarl, Deutsche Verlags-Anstalt.» Mit ihren eigenen Worten sprechen frier Dichter unb Kriirrer, Künstler unö Philosophen, Theo re Iller und Männer der Prarf» zu un», nxr werben Zuhörer ihrer Worte, die so zufammengestelll find, baß sie wie Wechfel- refpräche über ba» lewells zur örörtrrung stehen de Thema erscheinen Diese Themen erschöpfen wohl alles, was mit dem Thrater zusammen hängt, von der Frage nach dem äftbetllchen Wefon und dem sittlichen Wert der dramarischen Kunst bi» »u den äußeren Mitteln und den materiellen Lebensbedingungen der Bühne GS ist geradezu ein Lebenswerk das in dieser äußerlich durchaus anspruchslvfen Arbeit steckt, eine ungeheure Menge von Literatur ist bewältigt worden, um einen Ortraft alter wertvollen, maßgebenden und ziel- setzenden Anschauungen über das kulturell Io unendlich wichtige Thema zu bieten Aicht we­niger als 932 Zitate sind zulammengebracht, und die Zahl der .Wortführer" biete« Dialogs be­läuft sich auf annähernd 80. Wenn diese Zahlen die erstaunlich« Belesen hell des Berfaster» be­weisen, so die Auswahl ihrem Inhall nach fet« grrße Objektivität Für Dramatiker und Bühnen- künfller, für Bühnenleiter und Regisseure, für Kritiker und für alle die der dramallfchen Kunst und dem Theater Intereffe und Liebe entgegen- bringen, ist hier etn Handbuch geschaffen, das an Aeicylum de« Inhalts und an belebender An- regung nicht so leicht seinesgleichen finden wird

- Sonn« und Argen im Kinder­land. Unter biefem Titel gibt der Berfag D DunderI in Stuttgart etn« Caemlimg ent- zückend auegtftatteter Kinderbücher heraus, von der soeben das siebent« und acht« Bändchen erschienen sind Lharlvtte 'Börner erzählt unter dem Titel .agrfeie lirfefltnb* etn irfzende» Märchen au» her fitementoett. ba» Martha Welsch aßerltebft illustriert hat. Anni Geiger- Gog« .Himmels!chlüHel", ein Märchenbuch für

eew und groß» mit Bild­

chen txm Berta Werner, ffrtert en mutige M2r- I chen em Kun asb tlem

Berlin. 4. Oft.iblfeemcirlt Bet unverändert ftaritr Aachfrare wurden bta De» Dtfenfurfc weiter sehr beträchtlich In bW Höhe getrieben. Umsätze tarnen in Fretverfche wegen des fehlenden Angebots nur vireiMwii znftoetza Der Dollar ft leg bl» auf 600 TtuHone*. SU amtliche Aotierung bracht« bei knapper ZutaUweg nur etnr verhältnismäßtg geringennäßlguae. Gleich nach der amtlichen Seflftethmg tmrrbee für Devise London wieder höhere Preis« gebetau

Deutsche Wirtschaftszahlen.

Dollar am 4. Oktober amtlich:

Berkin Geld M» «26 000

. Brief Ml »75 000

Frankfurt a. TL Dell' 578 660 000

_ Brtrf......581 e0 5CC

Mittelkur» des Aeichsdankd»llars

am 4. Oktober 560 000 000 Aeichsbankdiskonl: 90 Hfrroseol Silderankauf«Preis der Beich»dank

vom 1. Oktober ab 15000000fach Goldzollaufgelb

vom», bis 9. Oft.: . . . .6 689 WO 000 ftroe.

(eine Gvldzollmark = 68 900 000 Papiermark) Lebenshaltung«lade» am 1. Oftbr. 40 400 000 Großhandels Inder am 2. Oftbr. . . . 64000000 llmrechrrungssatz für die Sandabgad«

vom 6. bis V. Oftbr. eteftfrl.: . . «900 000

Id h für rfne «folbmari stud. . . «900 500 Papiermark zu zahlen.)

Aeichsbahn-Schlllfsettzahl:

für Perfoneatzerkehr 90000 000

für Güterverkehr «000000

(Bert***.

(Ohne Gewähr.)

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Berlin. 4. Oft Der unauffraltfaa* Sttuh unserer Baku la hat notwendigerweise eine Wetter» starke Heiaustetzung der Ggrretdepveise zur Folge. Trotz der ftarlea Erhöhungen wird dm Absteräd gegen die Wef-maeftparttät täglich gröcher. Um­sätze senden am Produklentnartt in allen Ar­tikeln nur wenig statt, da roeaox der älllstchsrhell der politischen und wirttchaftllchen Berhällniff« große Unlust herrfchte. Aus der «bcom Seit» waren aber die Prvvinzhändler utafre zu Ab­gaben geneigt, da sie wegen der zu «afrtenbai Steuern sehr bedeutenden Geldbedarf bdbeu Wei­zen, märt 700 bl» 710, Hoggen. wart 680 bis 710. schtef 700. Cammergerfte 680 M» 700 (stei­gend). $o»~r. märt 625 btt 680. Weitzeamehl (100 Mdi 2400 bi» 2900 (steigend). Ao«enmehi (100 Kill» 2200 bi« 2700 (steigend). WeiMta und Roggenkleie 350 bi» 390 (sehr fest). Weizen- und Roggenstroh. drahtgeb 43 be» 45, Haferstrvh drahtgepreßt 42 bi* 43. Stroh, strohsr». gebrächen 23 bis 25. Langstrvh. gebanbe« 36 bl* 40. Wiesenheu. gut. gesund und trocken. Bcxmahd 35 bi* 36. (Die Preis« entsprechen her Zahl in Mi llllmm» und gelten, wo kein andere» Gewicht genannt Ift, für 50 Kilo)

»retirpirtrretreibebörf«.

1900.

e 1500 M* 16t 1900 bW 1600.