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April

Aus Stabt und Land

soll

3ufl 1923.

Dieben, den 5.

Die Te«er«nqsziffer im Juoi.

für die Le>

furtcr

0;*' .Di- THcifierfinger von Rurnbet i 6 S P 1900 81 Uhr abei.b« Jlabrct.x -

Die Verkehrssperre im Ruhrgebiet.

____ .. 6ttarne« perfdnM) geleben Ck. atfrrfrtna« todr# -xnf> seiner AnfkfM ein* Kemdju n« über den Au«tausch von Äo b- fen u r b r » e n 8G*14>m den RubrlnbuftriHIen wb 6erfranflbftl<»*n Industrie in vieler Ätnftd« sehr to ü n I <b e n « te e r t. und er rtxube mit dieser AnlldX nutzt allein tu stehen 3mÜd>rntnn (Couleur) und der deutschen In du prie besiehe jedoch keinerlei 5 ü b- (una und man könne nicht denken, dgs> er mach .seiner Londoner Geschichte eine Rette ju Cttnnt« i*4X imtrrranmnen hätte, ohne Idynft- 3bmai6unfl und den "Kat, sie aiyutrcten

m än n l td>« Personen mit lebens­länglicher Zwangsarbeit, weibliche ^Personen mit 10 Millionen Mark Geldsttafe

eile«. 4. Juli (TKTB) GnmMätzllch

Me ®er*bmtffi«ig zur "Ausstellung von A u «° «ahmepalfagterlchetnen erteilt werden bei Todesfällen. wobei aber eine Wschonst der eterbeurtimbe beizubringen ist, ferner bei Wtoeren Krankheitsfällen und für Gmsthändler in be­sonderen Fällen Den außerhalb der Grenze ber Kon t rvllftellen tvvhnenden Arbei­tern werden keine Passierscheine ge­geben Die "Vertreter der Arbeiter erklärten es Derbe unter diesen Umständen nicht möglich sein, die Aube in den 31 b e t ter tre 11 en aufrechtzuerhalten

An der Grenze sind Plakate angebracht, wo- nach schon die Annäherung an die Grenze bestraft wird, und zwar werden '" ' Personen mit lebens-

Die ReichSindefziffer . benShalttinqslostcn (Ernährung, Wohnung, .^rizung, "Beleuchtung und Bekleidung, stellt jTd) nach Feststellungen des Statistischen Reichsamts im Durchschnitt Z uni auf 7650 (1913/14 gleich 1) gegenüber 3816 im Mai. Die Steigerung gegenüber dem "Bormvnat be­trägt somit 1005 Prozent Die Inderzisfcr ohne Bekleidung beträgt 6979, die Steigerung ge­genüber Mat 98,2 Prozent. Die ErnahrungS- kosten allein sind um 102.3 Prozent auf das 9347sache. die Bekleidunqskosten um 109,6 Prozent auf das 1 l 995fache der Vorkriegszeit gestiegen. Die Zahlen sind inzwischen infolge der sprunghaften Preissteigerungen sämtlicher Lebensbedürfnisse wesentlich überholt. Am 20 Juni war die Gesamtindefziffer auf 9272 gestiegen, am 27. Juni, dem Mittwoch der letz- ten Juni-Woche, auf 11 785.

lamm! una im Aotet ttnh»! Lichtspielhaus T5abr>bcf(trahe .Der Taugenich.«"" unö . Hur etre Hoch: Astona-Licht spiele .Die Aattcnmübk

und .Lieber in# Kitichen - Palast-Lichtsptclr .Urne Ar 13" und .Die Grvstmächte de# Vefx-ni

Au# dem 6tabttbcaterbureau In der heutigen Auftübnmfl der .Aleisterllnge, nxrb für den. verhinderten Herrn d Scheid! Herr "Ja Kling vom Aartrmaltbeoter tn Mann­heim den Harrs Sach« fingen Dem Künstler ge!,' gerade in dieser Partie ein vorzüglicher Rui voraus

- D i e CetRungSprifungen und Wettkämpfe der Llniversität Diesten finden am 6am4Mg und Sonntag ftntl (Aäheres im Inseratenteil )

Der "ffiänntrr.efanj verein 2le­be riefel DerüffentlidB im Anzeigenteil des h«itsts?n Blattes daS 'Programm zu seinem ©tff- tnngS- und Fahnenweihfest, ba« am nächsten SamStag und Svnntag aus der LiedigSHSHe statt- frnben soll.

Sktterbornuefege für Freitag. Heiter, krochen, warm.

Seit tanger Zeil bedeckt, heute wieder zum erstenmal em kräftiges Hochdruchgedtai Deutsch- tanb unb ruft überall eine heitere, warme "löittc nmg hervor Sm Rückschlag w« hn Zuni ist nicht

Ihnen chi mit dankbarer Freude aufqenomme- neS Kvazert darbrachte. Die Klange der deut- schon Milltärmusik, die man Im besetzten Ge­biet schon so lange entbehrte, riefen bei den Zuhörern autzerordentiiche Begeisterung hervor.

* StromlieserungSbedlngun- a c n. Die Direktion der ElektrizltätSwerse (Sic- Ben veröffentlicht Im Anzeigenteil des heuti­gen Blattes eine wichtige Aenderung der iSttoml.eferungSbedingungen. Man üderfehe die Bekanntmachung nicht.

1 Erhöhung bei Semeinbcbunbc ft euer Einem Betchiust der &tabtt'crorbnck-n Terfanunhrig vom 28. Zun> zufvlg- ift die Hunoe- steuer mit Wirkung vom I Zull ab erhöht war den iRüberca ift auS der Bekanntmachung im Anzeigenteil ersichtlich >

Die Krankenkassen veröttenl lieber im Aiuteigenreii umere» peungen .Dlatte« eine Berichtigung ,he ge<tr genVetanntmachuiig

Bornstizs».

- TageSkalen der sür Donners­tag. Stabttheater 4 Ahr Gastspiel brr Frak

Der belgische Sabismus in Duisburg.

Äßln, 4. Zull. (WTB.) Heber DuiS- bürg sind neue schwere Strafen Der- hängt worden, da nach belgifcher Behauptung in der Nacht zum Dienstag belgische Soldaten angeschossen worden seien. 21b heute ist feder Verkehr bereits von 8 Ahr abends bl« 5 Uhr Sh gesperrt, ferner auher dem Auto- und otorrabDetfelyr auch der Verkehr auf Fahr­rädern Derboten. Das Verbot erstreckt sich auf den ganzen Brückenkopf Duisburg ein- schlietzlich Mülhelm-Speldorf und Mülheim- Broich.

Der von den Belgiern angeorbnete gesttlge Ruhetag war nicht von allen Gin- wohnern der betroffenen Gebiete innege- halten worden, besonders hatten Radfahrer an da« Berovr oee sayrens nicht gedacht Infolgedessen sind allenthalben in der belgi- schen BesatzungSzone sehr viele Radsahrer an­gebalten worben Aus allen Orten laufen Meldungen ein. dah sehr Diele Räder, an einem Ort allein 40, den Eigentümern a b- genommen wurden Die ® u m m i r e i f e n wurden ze r s ch n i 11 e n , die Räber selbst vertreten und zerschlagen. Allenthal- Den standen Posten, die die Radfahrer ab- fingen

Rach einer DadaS-Meldung at'S DuiS- bürg sind In der Rächt zuw 3 Zull d r eiPer- (onen oerhaftet worden, die für die Es- ploston auf der tzochfeIder Trude mit- oerantwortlich gemacht werden.

Die belgische Schreckens« Herrschaft in Buer.

Buer. 4 Zull (TTA) Burgermeifter Ruhr unb Stad«rot Dr (Freue Me al« D e i - s e l wegen der Tötung breier belqilchen ®olbo- Icn txi haket worben imb wurden letzt von Ctcrf- rode in bM Oclängnl« non Tlocri gebracht

Auf der ©dtacblanlage Rf<fllngbaul?n I b c - schlognahmien bic Franzoien Gruben­holz. angeblich wegen der Verweigerung der Zahlung der Kohlensteuer

Dao Verbot ber .Buerschen 3 c i - tung" ift gestern bi« zum 1 September verlängert worden Die lriegSgerichtliche Ver­handlung gegen den Schriftleiter Diebold fin­det am Freitag in Marl stall

Die Absperrung des altbesetzten Gebietes.

Srantfurta RI. 4. Zull. (WTB.) Der PersonenzuqDerkehr zwischen dem unbelebten und dem besetzten ®ebict ift durch die scharfe Hindhabung der fran- zöslschen Kontrolle überall gehindert, auch nach der englischen Zone. Rach dem Be­zirk der Reichseisenbahndirektion Rölntner- ben keine Fahrkarten mehr auSgegeden und kein S»epäd mehr abgefertiqt.

Karlsruhe. 4 Zull. lWTB.s Die R b- sperrung des Offenburger und Keh­ler Gebiets wird streng durchgeführt.

Pari«. 4. 3uR lMTB) ®n Berichterstai- ter etn non 2 vu «tzeur PersMillch erfahren Men, dast bi« "Äaärta*. eine Gruppe beul- scher etobinbunrieller darunter S t' n- ne« wünsche w't dem ehemaligen franzöttlchen Mtziiher imb Grosttnkmst Nellen in Verbindung kommen, tatsächlich »u treffe Mm Jod an □ouArur bei besten Rückkehr au« Woetboe im ----sei e« un-

TMe ber .Atzetnisch-wefställschcm Zeitung"" au« D» i S b u r g gemeldet wirb, ist ber Verordnung betz kommandierenden General« der Besetzungs- ttupven über die Derkehrsbeschränkungen noch ein Verbot de« gesamten Personenver- «etzr« auf dem Wasserwege tnnertxilD be« ®dHete« be« Brückenkopfes D u t«- bürg blnxugefügt worden Die ©4«ffe burfet nur Mannschiften unb keine andere« Fahrgäste An Bord haben Die BeMmnnmgen der Vervrb- rnma wurden auf den Teil von Mülheim, ber bmetbalb be« Brückenkopfes Duisburg liegt, aus­gedehnt

infolge der StiN^ung ber bergischen Kleinbahn aut ber Ctrede ® t eete, <3Iber- f elb durch die Fvanzosen ist «* «mniglUb. Me Kindertransporte derRuhrtzilfe unb be« Aoten Kreuzes, die in ben letzten Tagen faft nur diese Ohrte benutzten, au« dem besetzten Gebiet herauszubringen

DU Bochum-Gelsenkirchener St ra- fttnbabn. bk infolge be« verstärkten Verkehr« ben Zetznminu ten verkehr eingerichet hatte, muhte Mesen auf Befehl der Franzosen wieder ein st eilen.

Gtn TamSport von 660 Kindern. Me von Hamborn au« in« unbesetzte ®ebtet am: ®r- hoLrnq geschickt werden sollten, wurde in Selen anaebalten unb nach Hamborn zu r üdge sa n di Bon Der « n g l I, chen Besatzung tMrb mtf Me »«nzbfifchen Kontrollstellen dahin gewirkt day ^Mmtschen ^^dmmUetnw. englischen Pastvisum bk Wnteile tn da« «mlisch und fvan-Sfisch besetzte Gebiet geftatttet werden solle. Sah^iche Personen konnten^ heute bereits mit bem englischor Visum bk Sperre migehindert passieren. Der Lebensmittel verkehr tst^ auf ben KvntrvllsteN« bisher noch

1 unb Zull wurden auf der belgischen Kontroastation zahlreiche Zivilpersonen verhaftet unb .nlbbanbeti. -2^« dem bei- aisch besetzten Gebiet liegen Meldungen über rtÄe ohne Antab erfolgte SB i bj> an bl un- en von Bergarbetter« auf dfseaMcher Dtcabe «x

oMKeich sich tot Bezirk von ®lebberffein Swisch-afa11 ereignete, tocrf>enl4ntf 1^101x1- Mvrftei anb lafM auf vier Wochen ae- t^tosssu. ebenso ber Strntzenbahewerkehr für ptar Mochau

Kreid Schotte«.

"IBctterfclb. 3. Juli. Die von htestgen Landwirien für da« Deu t sche Volksvpser gezeichneten Gaben, betiehend au« Roggen, Derstr imb "Mehl, wurden in den letzten Tagen etngv- sammelt und verkauft. Er Id« begiffel sich auf 3 892000 Mark

spd Frankfurt a. HL, 4. Zull. 3n un­glaublich frecher Meise gmgm in einer der letzten Rächte Einbrecher tn Sachsenhausen vor Sie tarnen in einem Auto on einer Schnapst abmk tn der S«chofstrabe vorgetad-vn sprengten den Torweg, denn« in dkLager- täunw etn und rf ibtwi an« bleien Spirttu vsen Don bebeutenbem Mart. Dann ratterten sie an Kraftwagen mit khoer Beute davon. Bi« jetzt fehlt von dtesen Milbwestfeu»-n ub- Spur 2äe Ki iminalpvlizet hatte tm Monat Juni reichlich zu tun. VS kamen jur Anzeige 8 Raubanfälle. 50 Hehlervtsachen, 58 schwere Um­brüche. 548 kleinere SigentumSvergehen. 127 iln- tcitchlagungen, 31 Münzverbrechen, 123 Smlich- keitsvergehen, 306 "Du«Verfälle. 848 Schleichern- detafalle. 70 "llahrung«Mittelfälschungen Insge­samt wurden 878 Personen feftgenommen. Dazu nahm die Schutzpolizei 930 Personen fest und sistierte 1179 Personen öte schritt gegen 2952 Uebertretungen unb 930 Verbrechen und Ver­gehen etn Trotz dieser hohen ,tablen hat die ptarrmäfige Bekämpfung deS Verbrechertums rm letzten Monat erfreuliche Forstschritte gemacht

Infolge der ständig unb rapid wachsenden Lähne unb Gehälter Hai sich in kurzer Zeit ber Fehlb«»»a g deS Hau s ha l I s pl c» n e s von drei «if tzwanzig Milliarden erhöht Für die dfa DmmerStag statt findende Stcchtver- orbnetenveisamnilung beantragt der Hcaiptaus- schuh die Aufstellung von Richt starten zur Ver­billigung und wesentlichen Verein!achcng ber städtischen Verwaltung.

Siebener Stroffaermer.

Diesten, 3. Otfl 1921

Strafkammer gegen das Dienstmädchen M. S und die Ehefrauen B S und S "D wegen Abtreibung und Bechilfe dazu Au« der dfk-ttlichen Urteil«. begrünbuTtg ging hervor, dast da« Dienstmädchen in einem berüchtigten Lokal einen jungen Mann temengelernt halte, der efc verführte unb bann verliest Um die Folgen bet Verkehr« M be- fettigen, wandte e« sich an Fvau S. bk in Verhandlungen mit Frau D etntval und ihr da« Mädchen zuführte. An verschiedenen Tagen ttxrr- ben Don Meter bann energiiche Ötngrtffe vvrg?- irommen, die den gewünschten Erfolg hatten Di- angeblich weder verltngt«. noch erwartete 3rc lrhnung bestand in Mehl. Aach den gesamten Umständen besteht die hohe "Wahrscheinlichkeit bah die "D gewerbsmästig Abrteibmxgen nor- genommen hat. Die beiden erstgenannten Ange­klagten erhielten unter Annahme mildernder Um­stände Gefängnisstrafen von neun unb drei Monaten Bei der TV morde da« Vor- liegen mildernder Umstände verneint, sie erhielt die gesetzliche "Mindeststrafe Den einem Hab Zuchthau« und fünf Hahnen Ehrverlust Da« bei der Tat gebrauchte 3nffrumert wurde ein- 9e*3^' wegen Hehlerel vom SchSffengerich« Aidd. ipi drei Ahmatm Gefängnis verurteilter Fabrik­arbeiter verfolgte Berufung und luchte Umwind- hing der Frei Hefts- in eine Geldstrafe zu er reichen Er hatte von einem landwirllchaltllchei Arbeiter, der deshalb tbegen SinbruchsMebst.t i zu drei Monaten Desängm« verurteilt wvibe- r graste Mengen von diesem gestohlene Frucht z> Spottpreisen angekauft und teuer Weiterverkaufl ®rft durch ba« Anerbieten be« AngtUagten^ il>r Mehl abzunehmen, ist ber Arbeiter <unV'SHiofta,

DaS Deutsche Volksvpse-.

3n der Gefchäftsstelle be« .Diestener Anzeiger«"" wurden für unsere bedrängten Volksgenossen im Ruhrgebiet und am Rhein weiter abgeliefert

Klasse VI c ber Stadtknabenschule 11000, R Pr 44 000, R R au« einem Vergleich 50 000. Lehrerkollegium der Beztrksschule, 4 Rate 230 000 Maik

Den Gebern herzlichsten Dankl Weitere Spenden werden in der Geschäftsstelle be« .Diestener Anzeigers" angenommen.

Eifrige Fürsorge für die der- triebe .en Eisenbahner bekundete das 3nf.-Rgt. Rr. 15 mehrfach gelegentlich der Aufnahme der flüchtigen rheinhelsifchen Eilen- bahner in daS zum EisrnbahnflüchtlingShelm eingerichtete hiesige GarnisonlazaieU. DaS Regiment stellte den Eisenbahnern zahlreiche Soldaten und die erforderlichen Despanne zur Berfügunq, die bei der Einrichtung der Auf­nahmestätte bzw. bei der Beförderung deS FlüchtltnqSgepäckS Dom Bahnhof zu dem Heim ausgezeichnete, allen Familien sehr willkom­mene Dienste leisteten. RegferutigS-Oberbau- ral Piper und Daurat Brückmann be- grü fiten die Demlebenen rheinhessischen Landsleute am Bahnhof namens der Reichs­bahn d i re k t i v n Trier. Den Frauen und Kindern wurde bei dieser Gelegenheit Dchokv- lade überreicht, während die Männer mll Zi­garren erfreut wurden. Am Montag nachmit­tag bereitete die KapelledesOnf. «RgtS. Rr. 15 den im FlüchtllnaSheim wohnenden gamdten dadurch eine grvhe Zreude, datz sie

Verkehrs anb geradezu eine Ab'<6nürung 5,'bcu» len. Polnixherlelt» werden Mc Anordnungen da­mit begründe,, dast auch polnisch? Staat«ange- hörige In Danzig du.-ch die doil bestehenden Meldevorschi illcn bchinbert wurden Diese Be­gründung ist , icht stichhaltig Gegenüber den rlgorofen Anotbnungm der peinlichen Behörden sind bk Dorlchtiften. bte Danzig ertafsen Hai. austerordentlich mild

ay Henry b« 3 e u- dk Konzentration unb _____ber französischen nbtfetn Prvpaganba Heber ben letzteren Bericht soll tn einer späteren Siyung verhanüM werden

FranzSfisch« Sttmmungrmache?

Pari«. 5 3bIL <DB > Der ,08atin be­ruhtet au« Düsseldorf, dast von ben Gene- raLMrtftDT ber Kruppschen Merke h- lowaadden französischen Besatzung«- bebftrben ein bedeutsame« Abkommen ge­troffen worden fei. v. Bülow habe stch verpflichtet, 70 000 Tonnen Kohlen, bte auf ben Krupp- 1*0 Lägern bei Dvrtmunb lagen, zu förbem, wo- »wen bte französischen Besavuna«behärben ba« Verspreche» gegeben hätten, ben Ab trän« Port einer getatTren Menge Metall waren für Mc Ausfuhr zu erletchtern Tw Abkommen werde von ber an­bei-tschen Presse heftig angegrMeii

Anmerkung be« "D v l s f b u reo u « eine Bestätigung Meter Meldung von bentscher Seile liegt n i ch t vor G« hegt Me Vermutung nahe, dast c« sich hter um eine fran­zösische Sttmmung«mache handelt

Angebliche Verhandlung» sehn, sucht ber deutschen «rohindustrie

bedroht.

Der Vertreter des Papstes beim Reichskanzler.

Berlin. 4 Juli. Der päpstliche Rutrtlu« Pacelli hat heute vormittag dem Reichs­kanzler einen Besuch abgestattet, wobei über da« Telegramm de« Papste« an den Run- tru« gesprochen wurde Die Aussprache, die nur von kurzer Dauer war. soll in ben nächsten Tagen fortgesetzt werden

Ein polnischer vorstoh gegen den Völkerbund.

Genf 4 Zull lWTDl 3n feiner heutigen VormittagSsitzuäg hatte sich der Völker- bu n D6 r a t mit einem polnischen Vvr- stost gegen bte Zuständigkeit be« Ra - les zu befassen Der polnische Vertreter lehnte es ab vor dem Rat die Auslegung de« Artikel« 4 be« Minderhetlsvertrage« zu WTfnr- beln, von dem. wie bereits gemeldet. Me Dclrrildy Staatsangehörigkeit und damit das Schicksal vieler Deutscher in Polen abhängi Dte AMebmmg erfolgte mit der Begründung, dast Mele Frage demnächst in den deutsch-pelni'chen VerbanMungen in Dresden gelöst werden würde Lord Robert Cecil erklärte jedoch dast die MinderheitSfoagc eine der wichttgsten Angelegen­heiten de« Völkerbundes sei. dast dieser sich daher mit ihnen befallen müsse unb *u verhindern habe dast der Minderheitenschutz zum Han- d e l s v b l e k t werde Branting äusterre stch in ähnlichem Ginne. Hanotau r erklärte, dast es stch nicht um den Minderheitenschutz handelet, sondern um eine Staatsangehörigkeitsfrage ®6 wurde schiiestllch bestimmt, bk Frage noch cm mal am Onbe der gegenwärtigen Tagung zu beraten

Polnische Schikanen gegen Danzig.

Danx i a. 4. Zull. lMTB) Die .Danziger Aeaeffen Rach richten"" melden Gestern abend und heute früh wurden sämtliche mit Fahrkarten nach Vimotesdvrf fahrende Danziger Reisende, soweit sie nicht ein polnische« Visum betasten, in Dirschau au« bem Fuge herausge- holt und teil« nach Danzig zurückgeschitki. teil« nach der Staroste! Dirschau gewiesen, um sich dort arypimelden. "Die dte Presfes>clle bv« Se­nat« mittetll, Ift ber Dorttaut ber neuen Anord­nungen über Me Anmeldepflicht Dan- ^r Staat«angehörlger. bte nach oder

Polen reifen, bem Senat nicht be - fanttl. Seine Bemühungen, bei Dorttaut bei der diplomatttchen Vertretung zu erlangen, waren erfolgte«. Der Senat suchte unverzüglich ben Schutz be« Völkerbünde« gegen diese neuen Po tatsch« Anmeldevorschriften nach Ne dm schwer» BoetottMtzttaung be« wirttcha stllchen

vus dem Neicke.

Die Besprechungen dcS Relchskaozler« mit den Parteiführern.

Die gestrigen Besprechungen des Reichs­kanzler« mit den P.r i I c i i ü b rern gaben, den Berliner Blättern zufolge. !<lvnder« An la st zu der Frage in weta - > rn-m die Regierung zu den junqben Jicigntlffn im Ruhr­gebiet und zu dem Telegramm dcS 3.if- ft« --st- !?!! B. chlülli

wurden nicht gefastt. da man den Au «gang ber AuS't rache der Rc J?»; .-gtcrung mit dem pävst- bdyn Rimtiu« Pacell - abwarien will Da« ,B T " teilt mtt. dast Icwohl Im Plenum de« RcichSiagS wie auch Im Auswärtigen AuSlchuh eine a u st e n ? o l t t i' -i> < Debatte unter- f- I r ; b e n toll. Da die -SntxiJlung der aukm- p?!,!itchen Vrraange durch eine vorzeitige nMcnt- I,chc ^aiLuneiuötKiiuiteich ge'törr weroen ioiie Kundgebungen be« Allgemrtoeu Deutschen

Bewerkschaftsdurrde«.

Der BundesauSfchust de« Allgemeinen Deu11chen ®emer('d>aft«bunbe« nahm gestern m einer Sitzung zur Lohnir aa e eine Entichliestung an, tn der <« heistt .Der AuSfchust ,»e» A D G B emv«iehlt ben GewerNchaften Mc T a r ifverträge mit einer Klausel zu ver­sehen. Me bem vereinbarten Lohn bi e Erhaltungseiner Kaufkraft 'ichert H? Berechnung««,rundtage- dre Entwertung ist eine amtliche Rlestztffer etnzuführen. die Me wirkliche Steigerung bei Üeben«mitt<4(ofien voll zum Aus­druck brmgi Dies, Rlestz'ster must wöchent- l i ch leflqeltrill und möglichst birz vor dem L'obn- zahliag tm ganzen Reiche veröffentlicht werden Die Anwendung ber amtlichen Mestztffer auf Me Erhöhung ber Löhne ist möglichst durch zentrale Vereiiibarungen für alle Arbeiter und Angeslellle zu sichern "

3n einer weiteren Gntschliehung d e r ur­teilt der Allgemeine Deutsche GewerNcholtS- bunb auf» JdSirMte Me Sabotageakte im txftiten Gebir, und erklärt lie für unvereinbar mit dem non der Aibeiierschaft unterstützten Ab- wef lampl. Drr BundeSauSlchust '»rdert, dast dte Schuldigen ermittelt und zur Verantwortung nach devtlchem Recht gezogen werden

Dir LirhubrDrgung tte< Berliner Mei«ll» ar beiter.

Die Funktionäre der Re r l i n er W c ta 11 arbeitet haben gestern in ilcbcretnftinrmung mit ber StreiNeitung und den Orgamtattonen befchlofsen, heute eine abermalige Urab­stimmung über die Frage bei Streif« vor» zunebmen Der Verband der Berliner Metall- inbufirifllen bat gestern den im "ReichSardett«- minislerium gefällten Schiedsspruch für bte Ver- liner Metallindustrie angenommen und au herbem be'chlossen. die am letzter-. Montag gezahlten Vor- 'chülse iwrläulig nicht abzuziehen an dem geftri- gen wilden Streik sind insgesamt nur Neben kleine Betriebe mit etwa 1000 Arbeitern von 23OOCO Arbeitern der "Berliner Metallarbeiter- schast betroffen worden.

Die Saarfrage.

e n f 7. Juli lDB ) Die vom Völkerbund«- tat nach Genf berufenen Rlligltebcr der Regie- runa«kvmmisfion de« Saorgediet« Itnb heute hter efnge trott en

Stockholm. 4 3ult «"Wolff 1 Die aber- ealtfle Behandlung ber ©aarfrag'e tm B»lkerbund«rat gibt der .Rcha DagNgt Anebanba zu folgender Betrachtung Anlast Der Svuverain de« Saargebiet«, der Völkerbund, ist etn, Marionette, wa« er wirllich nicht Zu feto brauchte, wenn bte Saar Paragraphen de« Bertailler Vertrage« nach dem Buchstaben und de« Inhalt gedeutet trtirben. ®« bedeutet einen Sohn auf jede Detrr-fratie. hast mitten in nrvpa etn Teil eine« hochkultivierten. groTten TkfleB von unzivilif ierten Re gern afrikanischen Kolonie regiert wird