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trtfMitten durch ben atekhS^ohkTckrnmnfttar. Don Pen der Dahn für bo« Jahr 1922 AugebiHigteil Obttrirf^foflcn sind nur rund 50 Proz geltet en trocben. Die fvrigetetzten Anstrengungen auf -r- höhung der völlig ungenügenden Sielleterana. die pd dem ÄobtentommiTkn unter Hinwei- auf der- tragliche Verpflichtungen der 'Batm gemacht wor­den sind, haben au einem Resultat nicht geführt Die Zufuhr an Kohlen war tm Degen teil In ein­zelnen 'Manalen de an uUMtügend bab z«tt- weillg mir ern ÄoUerroormf für 2 Tage vorhan­den war

Die Kalamität fn ber Kohlen bei iei erring hat funächsi -ar ötn<te(Irnn deS Sonn lagSver- ehr - geführt Um aber auch ein Bild über ble gelbliche Auswirkung des obenerwähnten 2er- fcfr-«rürfgangt« gu geben, lassen wir eine Auf- stelluna der 2inr»ochmen und Ausgaben folgen, die b t be Tie er u n hrne deS So' ntagSre ckehrS zu erwarten wären L o r der Gtotchränkung deS Sonn tag-oerkehrS im Vorjahr« sind verlaust wor­den. 60 Ölüd Fahrkarten von und nach Heuchrl- hetrn Fahrpreis 50,- 'M - 3000-SEI 140 Stück Fahrkarten von und nach

Lodheim a. d Lieber. Fahrpreis 80.- Ml - 12 600 .

mithin Einnahme an einem Lage 15 830, QHt

Demgegenüber stehen an Ausgaben:

Kotzenverboauch 33 Ztr Kohlen/

Dillen« k 3800-All. . . - 114 000 . Oelder brauch

10 Kg Oel h 1600,-M. - 16 000 . Arbeiterlbhne ....... 10 003

i4oooo,-am.

worden:

1 100.

Bei

fre^f^/AU

ein

fa<b(e der Vückler gut geia jebfle und kackste? 3a. morgen find

uni.

Otun tlam.

Ginnahmen Im In 11 Monaten

Die Ausgaben dieselbe Feit (II

124 400- . bk Material-

zu mirl 8r richtete ten auf und winkte

Ausgaben an einem Sonntag fclg ich LctriebSverlust an einem Tage Berücksichtigt sind hierbei nur

die Rückfahrt erst 5.30 werden kann Lei Eintritt gun

gen. wenn auch angetreten WetterS

2 000-LN.

8100 ,

die L^^n^crwgst'ing Ihre Dariegun- g<m sind 'ebr aufschlußreich allein zur v ö l l i g e n D"urtetk"ng der wi"llchfillch^n Situation ber Dabn wäre e- noch nötig zu hören, wie hoch die Rücklagen auS früheren Jahren sind In welcher Höhe der Crneuerunatffernte in der Bilanz steht, unb wie hoch bat Anlagekapital ist.

Summe 4 000 000 Ml 11 Mo-

geben. nach und von der Arbeitsstelle gu langen. Auch den Schülern bleibt die 1 lichtett, nach ber Schule zu

gefttnben FugeinkchrLnrumgor wohl nicht allzu

schwer rni Gewicht

Durch den Lerkehr Von 4 Fügen, von denen

warme Hände legten sich ihr fest um den Leib. Schon war sie umringt von Männern.

Am 25. Qanuar sind verkauft 40 Fahrkarten von u. nach Heuchel­heim k 50- Mk - 80 Fahrkarten von u nach Rod- heim/Lteber ä 90, Mk. . Hierzu an Arbeiterwochen- und Schülerkarten<- iirem Tag

einer G'eiSkreuzung

Arbeitslöhnen

JlcOHe und kackst«? 3a. morgen find wir am Rriler Hal«, bat fag deinem Vatter Komm, fey dich eweil noch e bir ' NH au« der Bläsis Harla zu stch heran.

mithin Ueberfchuß bet

naten 4S3 000, .

AuS diesen tatsächlichen Änaaben ist zu e*-1 f'b"m. daß von einem Ue^erichuft von 100 Mil- Tonen keine RoV sein kann."

an der Dahn strecke gelegenen Orten beschäftigte» Arbeitern und Beamten Gelegenheit gr­

ünd on . . . 1200 000,

au «gaben, während die eferfati« sehr erheblichen Kosten für Gehälter der Beamten, Abnutzung de« rollenden Materials ufw. nicht aufgeführt find.

Aoch ungünstiger find die Ginnahmen au« dem Pecsvnenver eur an Wochentagen.

wandert aber der grösste Teil der Schüler von der Lahn ab und benutzt für die Schulfahrten die Fahrräder.

Durch die Gnfchränftrng deS an sich unbe­deutenden Per forenverkehr« wird ein Teil der hier für nuhlo« ausgewendeten VrtriebSkvhlen für die Gükerbesörderung frei, wodurch eine Streckung ber Vorräte erreicht wirb. Verücksich- tiat man. bab a»r Zett In den Lergwerken in Vicber ca 700 Arbeiter unb tn ben Steinbrüchm axitere 100 Arbeiter beschäftigt werden, bie durch eine LetriebSelnslellung der Lahn infolge Kohlen- mangel« brotlos würden, so erscheint die Ginschrä7>- tunfl befj Personenverkehrs eine dringende Olot» axnblgleil

Die DetriebSergebnisse ber Lie­bertalbahn. soweit biete feststehen, unb zwar vom 1.3anuar 1922 bl« 1 Dezember 1922, sind: Einnahmen im Personerwer-

Maria trat etn In ben tiefen Schatten, noch fab sic ni.nnand, aber sie fühlte es sie war nicht mehr allein, wie ein Atmen wehte e« um sie ber U»r war. al« höre Ile frltlame« Launen. Sie kflte bk Hand an den Stamm, ihr ward plötzlich ängstlich Sie, die ohne Orauri einsam die Rächt durchwanden hatte, flieh je-t zaghaft ben Auf ein^ Käuzchen« au« Wiederholte rdn zitterig noch zweimal Da llang plötzlich ein Lachen

Schnee, wenn der weisstlockig vom Himmel fällt und noch nicht gelegen bat ajJ der schmutzigen Erde.

Sie schritt lautlo« dahin arf dem mooSweichen Grund be« Kondels War da« ein Wald! Trotz Ihrer Bedrückung fühlte die einsam Wandernde seine gange Hoheit, vte!l icht empfand sie die heute doppelt stark, Unnahbar stolz ragten himmelan febr hohe Bäume: sie standen Mann bei Mann, mächtige Rl.fen Unb ein Duster ging von ihnen au«, ein Ge> ich nach Kruft, ein Strömen von ©cfunbbJt. bd« an ben Wurzeln in Mark unb Linde, in Veste unb Aestchrn. bi« tn bk höchsten Wlp el hinrufstieg Ein makelloser Wrld. ein teb.mbigvr Dom Hkr kvnn e man wohl beten. Da« Mäbchen faltete die Hände, aber «8 war zu ungeschickt, eigene 215te unb eigene Litten vor da« Ohr be« höchsten Richter« zu bringen. G« flüsterte nur leis- ein .Lewuhr un« In Gnade«- unb schlug da« Kreuz

Mar-ia brauste nicht Obacht zu gcBcn. ihre Gestalt zu verdsien. die hier sich aushielten, taten ber Tochter Han« Last« kein Seid. Unbe­kümmert ging sie Im Moudlicht mitten auf der breiten K anbei st raste.

Aus Stabt unb Canb.

Gtesten, den 3. Febr iar 1923.

Vorlätifiste Zahlunst

von Vrrsorstunstsnebülirnissen.

2lm 13. Dezember v. I. hat der Reichstag einer Aenderung des Gesetzes über das Ver­fahren in DersorgungSsachen zugestimmt. Ver- forgungsberechttgte, denen auf 'Berufung hin vom Dersorgungsgericht Gebührnisse zuqe- fprochen worden find, erhalten bis zur Sr(«ot- aung des vom Reichsfiskus etwa eingelegten Rekurse« einen Teil der ihnen zuerkannten Ge- bührniffe vorläufig cmsgezahlt. Eine solche vorläufige Zahlung kann ferner von den Ver­

kehr tn 11 Monaten rb. . . / 490 000, Mk. Güterverkehr

mithin ein zifsernmäst. Heber*

schuf! vcn . 4 490 000,-Mk.

Richt in den 3u«gaben enthalten sind bte- fertigen für ble gesetzlichen Rücklagen, wie Re­servefonds. Grneuerunq-fond« ufw Wie erheb­lich die Rücklagen für den Grneue-ungSfondS bei den austerordentlich (Steigerten öifen- und Holzpreifen fein müllen, ist darau« zu entnehmen, dast für eine Schwelle freute 2800 M-nck gezahlt werden müllen. Lei einem V?dari von ca. 1000 64vp<lfen für da« Hahr 1923 betrügt die Au«- pob? für Schwellen allein . . 2 800 000 Mk. da " kommen' Schienen Kkein-

c^nzcug teifto t e Srn ue ung

) 111 f a, 27. 3an. Auf der ein Kilometer südöstlich (In der Mine be« Wege« zwischen hier und Oberichminen) gelegenen .Alten» bürg" sind unlängst Ausgrabungen ge­macht worden, die ein besondere« Interesse be­anspruchen. Man hat nämlich den Burg- graben blobgelegt und daran die Hoffnung geknüpft, noch weitere wertvolle ötgebnllfe zu gewinnen. Die Herren von Ulfa treten vom Jahre 1183 bl« 1304 In drei Geschlechts­folgen auf. Da« Stammgut zu Ulfa und Zu­behör fiel nach dem Ableben be« letzten Man­ne« an die Familie Schenck Diese Familie hatte bis In die neueste Zeit hinein da« Recht deS Ktrchcnpattonats zu Ulfa besessen. Unweit dieser Burg, aegen/< Stunden südlich, ober­halb be« Dorfe« Kohden, liegen die Mauer­trümmer der alten ©rafenburg, de« SiyeS jene« mächtigen Geschlechte«, da« in der Mitte be« 15. Jahrhunderts auSftarb und dessen Erbanfall an Hessen diese Landgraf­schaft wesenllich vergröberte.

AuS dem rlmtsverkündigunqsblatt.

** Da« ArntSverkündlgungSblatt Rr. 10 vorn 2 Februar enthält Ausgabe oon Rotgeld durch die Provinz Oberhellen. Preise für Zucker. Versicherung «grien fih Angestellte. Waisenbüchsengelder 0^-zirkS^ellngelauSstel- lung tn Lollar Fleifchbeichaugeoühren. Ge­such des August Schlord. Walkmühle bei Lauter, um Genehmigung einer Rohrleitung Gtnstel- lang und Veschäftigung ausländischer Arbeiter. Dedeckung der Stuten. Dienst nachrichten. Feldbereinigungen Holzheim. Lang-GönS. Langd und TreiS a. d Lda. Gefunden, verloren. Vorsicht bei Aufbewahrung g f.lger 5.üllgleitea

Kirchliche Nachrichten.

Gvangel sche Gemeinden.

Giesten. Sonntag, 4. Februar «SeragestmH, Stadtkirche. 9 /, Pfr. Decker 11: Kinderk. b« MartuSgem Pfr Decker, 5: Ptarrass Decker, IvhanneSkirche. O'/j Pfr Aust.ld, 11 Kinderk. f. d. Iohannesgem Pfr Ausfelb, 5. Pfr DechlolS- Heimer 8 Dib^lbespr i. Iohanness Pfr Adolph. Kirchberg. lOUbr - Lollar, Staufenberg l'/e Uhr - Wies eck 10 Ubr.

Katholische Gemeinden.

leben. ©am«tag, 3. Febr. St DlastuSs. 5 a 8 Deicht. Sonntag 4 Febr Seragestma 6 , Deicht, 7 Mesie, Komm. d. Männer. 8 Komm . 9 Hochamt m. Pr.. 11 Messe mit Pr 2'/, Jüngling. 4 Haus­angestellte 5 , Ghristenlebre und Andacht. Hungen 6 Uhr - Laubach lOUbr. - Lich entfällt.

ging immer In MannSNeldem - aber mit dem freien Arm hielt er eine zweite umschlungen , nun bemerkte Maria noch andere G^ sicht er. die sie kannte au« der Lulliese Hau« ^n Schwarzen Peter, den 3liK-3afob Scchnuh- Zalzer, Petrvnellen-Michel und Husaren^vhllipp

noch neue waren dabei solchr. die sie nicht krnnte alte Kerle, schon grau, und junge Milch- gesichter, die waren die frechsten.

Al« Maria den Auftrag de« Vater« hersagte, stammelte fle. S« war nicht Furcht, die ste stottern nwchte. ein heftiger Widerwille schnürte L, ÄetHe au. nur stockend entrangen sich ihr bte Worte Ihr ekelte vor der Dande die sich hier siehlte: selbst der Wald hakte jetzt seine« Stuber nicht mehr, der Duft, der köstlich feinem Doden entströmte, war fort, die Luft mit dem sta'ken Schweistdunst von halbnackten Leibern und betöenbem Tabak«rauch durch'em ®eru<b r>oe Wildfleisch unb Zwiebeln stteg au« den Kellel. ber über dem Feuer hing Unb mehr noch al« olle«, waren ihr ble zwei Weiber zuwider die Dlästu«. bk dem VücLer alt Killen diente,' unb bk andere, bie seine Hand liebkoste.

»rnlert« Nch nltftt. Idm IW» 3ltl«-3afDb schon einmal feine Frau, nur bei anderen nahm er'« genauer. Al« der Schwarze Peter, wie berLückler e« eben getan der schönen 3nne auch einen Ku st gab, funkelte e# In feinen OUlAxigen. Qkrftoblen fingerte er nach feinem Mell«.

.Lrauchst nlt Angst zu haben." sagte der Hauptmann. Sie hatten Maria vor den Lückler gc bracht. Sie erkannte den gleich obwohl er ihr totlber unb verwegener erschien al« damals bei der Luzliefe.

Da ein Pljsl Ganz In ihrer RLhe. Sie strengte die Augen an: nlemanb zu sehen.

zweiter Pfist, durchdringend und bebeu ©le war gesehen worben 2ha. und ba war f^t 0^ bk Luche! Tief geästet unb schön gerundet, mit bem Stamm den »ebn Männer kaum mit ten Armen umspannten, stand die grost>e Duche an Aixxl sich Freutenben Wegen Der Mond stand gerade ob ihrem Scheitel und tüftle den. aber bU in ihr Herz tonnten seine SichtfInger nicht dringen, ü« blieb bunfci unter bem riesigen Daum

Morbiol- Der Malve lief in Unterbeinlleibern auf die Strafte, ble Männer sammelten sich Man rannte verstört untereinander der Lückler? wo, wo? In der Pfarre sollte er sein. Sin bewafs- neter Haufe zog dorthin. Die Sturmglocke dröhnte.

DaS Pfarrhaus war verrammelt wie eine Festung: die starke HauSlür wurde zur Rachtzeil immer noch durch zwei eichene Lallen geflchert. Vchiestscharten waren uderall in den ellenbeschla­genen Läden. Man ningeüe. man Nopfte Drin.,en rührte sich nichts. Der Pfarrer unb feine Schwester waren taub, aber ba« müftlen sie doch hören .Herau«. berauS!" Die waren ermordet tn Ihrer Festung I Aber wo war die Rkagd? Auch tot?

Die Sturmglocke dröhnte und wimmerte, von angstvollen Händen am Seil geschwungen. Immer mehr Leute tarnen vor« Pfarrhau« gelaufen. Da öffnete sich endlich die Lute im Obergeschost. vor­sichtig hielt der Pfarrer AuSlua Gr sah unten den Haufen, hörte da« wilde .Herau«. herau«f So brüllten immer die Räuber, wenn sie arme Dewohner zur Rächt überfielen. Gr war ein streitbarer Herr, er steckte seine Flinte durch die Schtestkcharte. er feuerte ab auf gut Glück Unten hinkte einer von barmen.

Da« war ber Lückler. ber Lückler! Seine «mje Dande steckte Im Hau«! Schuft auf Dec Pfarrer schoft auf die Räuber, dte Räuber schollen auf ihren Pfarrer Derweilen kroch der wicckliche Räuber an ber Hinterseite deS Haufe« au ber Amte Kammer!enfter heraus und versuchte sich weazuschlcichen. Gr wurde gesehen. Und rum ging die Hatz M.

«*81 Wer tetn

Batte aetro fen. Gin Glück, dah der Kondel so nah war. da hinein waren sie ihm nicht werter gefolgt, öle sollten nur kommen, dann würde er ihnen ein Leuerge'echt liefern, dast ste däc^en. die Franzosen gäben eine Schlack

Der Räuber prablte Marin sah ihn an dem Feuer sitzen, ba« mit dürrem Reisig angefacht war w£JXe *S%bFU 14 DaW lag er an seines ' Liebsten. Schulter, stützte ben einen Arm auf Ihren Schost ba« war die 3ulle LlLsia«, bte

sorgungSgerichten unb bem RelchSversor- gung«gerid)t angeordnet werden, wenn sie nur dem Grunde nach erkennen, oder bie Sache an eine Vorinstanz aurücfoerweitert In allen Fallen beschränkte sich jedoch bie vorläufige Zahlung bisher auf bie Grundrente unb bie SchwelbeschLdigirn^ulage, bei Hln.etbli.benen auf bie Hinterbliebenenrente, währenb z. D. bie Ausgleichs-, ble Pflege-, bie Älnbcr- unb vor allem bie Teuerungszulage zunächst nicht gezahlt werben konnten. Dach dem neuen Ge­setz werben auch die Ausgleich«-, bte Kinder- unb bie Pflegezulage ohne weitere« gezahlt. Darüber hinau« können im Falle ber Bedürf- tigkett auch die sämtlichen sonstigen Gebühr­nisse, insbesondere die im DerAeich zu btt eigentlichen Rente sehr beträchtlichen Teue­rungszulagen, bewilligt werden. Damit ist eine Anregung be« RelchSarbeltSministcriumS verwirklicht, ble für bte 'Beteiligten um so wichtiger ist, al« ba« Rekursverfahren infolge ber Aeberlastung be« ReichsversorgungS- gericht« längere Zeit in Anspruch nimmt.

Da« Haar hing Ihm tief bi« auf bie geraben ?ra>^n und hinten lang di« In den Racken: an bem Schläfen träufelte e« sich ihm in bte halben Wangrn Auf ber Lrust hatte er ba« Hemd osten- flehen, notbürfltg nur hielt ihm ein Gurt bk y^c zusammen. Man sah seinen ebenmdfttgen bafbnarft Lückler war eben erft, kurz nach Mitternacht, zu seiner Dande geflohen, noch ging Ihm her Atem rasch er war müde unb helft . per Dulllesen-Amle war er zu Lefuch gewesen. Die hatte sich unlängst mit ber Allen entjtoelt unb versuchte ihr Glück nun auf eigene Leim Plärrer von D^gel batte bte Saubenjanfte mit ben alattgesch-llellen Haaren unb mUbenBilden ein Rest gesunden. Die alte die dem Pterrer den Haushall führte, es nicht mehr allein. DteAmie mar scheiden unb zutunltch. Heute hatte sie sich Xi«- gewfl erbeten gehabt In S.vringierShach war Kirmes, hort hatte ste mit ihrem

Gekünbigte Schulbversckret- bungen hessischer Staatsanleihen. Zur Heimzahlung zum 1. Oktober 1923 sinb alle noch im Umlauf befindlichen Schuldver­schreibungen über 500 Mk. unb 200 Mk. fol­gender ch.slllch«r SiaatScutteihen gekündigt worden: a) Der 3* ^proz. Anleihe vorn 24. Juni 1893, Serie I, b) der 3'/,prvz. Anleihe vorn 9. Mai 1893, Gerte B und c) der 3prvz. zum Dennwerl bei allen Finanz- (Bezirks») Rückzahlung erfolgt gegen Rückgabe der Schuldurkunde und des Erneuerungsscheines zum Deennwert bei allen Finanz- ('Bezirks») Kaisen, allen ReichSbankanstalten und der Hess. LandeS-Hypolh.kenbank in Darmstadt vom 16. September 1923 ab. Die Stucke Der Anleihen Serie B und VII (letzter ZtnSschein fällig am 1. Aprll 1923) können schon vom 16. März an zum Nennwert etnaelßft werden. Neue ZinSbogen werden für diese Stücke nicht mehr ausgegeben. Für nach dem 16. Septem­ber eingereichte Stücke der Serien B und VII wird nod) ein Halbsahrszins, abzüglich Kapi- talerttagssteuer. vergütet. Mit dem 1. Oktober 1923 hört die Verzinsung aller gekündigten Stücke auf. In das Hess. StaatSschuldbuch ein- aettagene Forderungen der genannten Serien bleiben bestehen.

DIe Zehntausendmark-Vrief- marke InSlcht. Mit dem Inkrafttreten der neuen Gebührenordnung vom 15. ßanuar sind von ben vorhandenen Freimarken die Marken zu 3, 6 und 12 Mk. entbehrlich geworden; sie sollen nebenher aufgebraucht werben. Neue Freimarken au 25 Mk. befinden ftd> tn der Herstellung. Rollenmarken au 25 Mk. können vor Mitte Februar nicht geliefert werden. Da­gegen hat die Reichsdruckeret mit der Ver­sendung von Rollenmarken zu 40 und 50 Mk. begonnen. Rvllenmarken au 100, 200 und 300 Mark werden so schnell als möglich hergestellt werden. Später folgen auch solche au 400 und 500 Mk. Die Freimarken bi« zum Werte von 500 Mk. werden künftig nur noch In der ge­wöhnlichen Markengröfte gedruckt werden. Die größere Form komm! für die Werte von 1000 Mark an tn Anwendung. Die Herstellung oon Marken zu 1000 und 2000 Mk. ist bereit« ver­anlaßt worden. Marken zu 3000, 5000 und 10 000 Mk. sind tn der Anfertigung begriffen.

♦♦ Gefährliche Frachtbrief-. Un­richtigkeiten". Die Gifenbahnverwaltuna hat, wie die Reich«zentrale für Deutsche Verkehrs- Werbung mitteilt, ihre Dienststellen angewiesen, die Fiachtbrirfangaben über Inhalt unb Gewicht ber Sendungen scharf nachzuprüfen: bei unrichtigen

Angaben ist tn federn Falle neben ber Mehrteachl I em FrachHufchlaz zu erheben, ber ähnlich wie bas .8trufportr bei Pelltendungen bas Dop­pelte des Ünterichiedes zwilchen ber angegebene» | unb ber richtigen Fracht betragt, bei Dagenuber» 1 (aüungen wird etn weiterer Zuschlag erhoben, 1 unb außerdem werden die gesey.ichen oder pvll- | zeilichen Befttrnmungen ant erunbt. bte falsche 1 Frachtbrtesanaaben unter träfe steilen. Leson- ; bet« gefährlich werben btek .UnrichtIgMten" bei Sendungen nach dem Ausland, auf einer Grenz- | fkitüm Im Often ist festgestelU worden, daß al« .Umjugigut bezeichnete Ömbunjen auch Han­delsware enthielten: derartig unricht.a bezrichnete I Sendungen werden auch wenn ste bereit« zoll­amtlich Dotxxbgefertigt find von der LvUbehörde befchlagnahmi unb. um die Wagen nich: lange dem Verkehr zu enrziehen, au «geloben und eina. lagert | Um diele Schwtectatetten zu vermetden. bat t die ReichsbanOirvcktIon Lerstn on.eoidnet: Han- V delt es sich nicht um Urruug«gut, so ist der Fruchte s zufchiag zu erheben unb gleichzeitig ber Polizei f Anzeige au erfüllten, benn bann liegt bie Anr.ahm, nahe, datz eine Schiebung mit Mädeln beabsich­tigt ist.

Krci« Schotte«.

2der sie streckte abwehrend beide Arme au« er kannte Ne wohl nicht mehr, tonst hätte <r doch wissen müssen, dah ste Nch nicht so behandel» Ikß. wie die zwei Weiber ba! Sie reckte ben Kops auf unb sagte ernsthaft .Ich bante für bi« Ghrf^ (Fortsetzung folgt)

. st« mit ihrem Herzliebsten getanzt und ihn dann mit sich In die Pfarre ae- nommen. Das alte Fräulein war taub der 'ehr fchars auf den Öhren. 2er Vic^daber sah Nch geruhsam überall um, deiwell ihm sein Liebchen $tannfucben backte Hochwurden war ein Fveund von Kunstwerken, von alten Münzen. Silber- und Soldgeräten, ein ÖÄ? !>tr uns-NLrt Herumstöbernde

x?tk ,k*> schon einen ganzen Schutz unter der Amte Vettsiatt Autammcngetrogen. 211« sie nun Wader geschmaust hatten, verschlossen Ne sich In bte Äammer be# Mädcheas.

. ben Lückler aus ber KlrmeS er»

rannt ober sonst wer ihn angeletgt hatte? Gr lag 'w ersten Schlaf, ba tutete eS auf der Strafte. Nachtwächter bl le« au« Leibeskräften -H«^u«, heniJ#' Der Lückler IN da! Feurio!

Ertilhllcb le Apotheke«

Rueb u.voe- itglichwtrk.

271M

ii 200-am.

Au« den Ausstellungen ist zu er'e'rn. baß bte Ginnahmen de« Pe^. sore rderkehr« noch nicht genügen, um den Verbrauch an Del zu bezahlen.

Dis Fahrpreise der Lahn be'.raaen nur einen LruchtcU de« FriedenSp e.lefl, da eine Fahrkarte im Zckhre 1914 nach Lieber 35 Pf kostc e für welchen Tklrog man 7 Sier otec '/»Pfd Lutter kaufen konnte. H^ate reclanat man In Bieber and Umgegend. 7 Gier 700 Mk. und für/.W Butter 1000 Ml.

Wen« auch g«-gen über den Ginnahmen aa« dem Perfonenve.se diejenigen au« dem Gü­terverkehr erträglich gmanni werden müssen, so ist dabei zu berücksichtigen, daß die Güler- tron«porte dec Qktfyn nur au« Grzen unZ) KaU- ftelnen befielen, die auf die geringe Entfernung von 5 Km., von Lieber bi« Aoendflern, be­fördert werden. Die scannten Güter werden den im Saacgebtet unb Im Siegerland desindlichen S-öfen zugeführt, die fast ausschließlich auf den ug von Kols au« dem Ruhrgebiet anoewtefen . Tritt nun eine Stockung In der KokSver- sorgung ein. wie die« ja twW durch die Te- köung de« Ruhrgebiet« allem Anschein nach In Kürze bevoriteh!, sv Ifl mit einen Abblasen der Hochöfen zu rechnen. Hierdurch kommt mit einem Schlage der Güterrerkchr ber Bihertalbahn zum Stillstand, wodurch der Dahn jegliche weitere Ginnahmcinöglichlelt geraubt wird.

Da der Pelfonrnverlehr nur erhebliche Ver­luste bringt. wird mit her gänz­lichen BetHeb«etnftelIung de rDah n zu rechnen fein. Die'er zu erwartenden Katastrophe gegenüber fallen die ab 1 J^bruar

7 900 000,- .

Sunnna 8 390 000, Mk. betragen für Monate) vd 3 900 000