vch w^wti Dteie •oflbofbeft&er HertM zölttche ®äfte Dorläuftg nicht auf: aber bk 'De- pöcben haben bai nicht angeregt, fonbem vielmehr davor abgeraten § 277 des FrtedensvLr- trage gewährt Den alliierten Angehörigen qete^» lichüi und gerichtlichen Schutz. Das Verhalten deutscher Drwatpettonen In ihrem Privatvettehr mit Ausländern wird aber durch diese Bestimmung nicht betroffen.
6 benagen die tjranpfen, bah bi Verletzung der Artikel 278 und 277 des Frtedensvert rages der Dostbirektor in Äffen ztoifchen dem frmqöfHc^en KohieTikommissar in Äffen und dem tn Rotterdam keine telephonische Verbindung Her- Vellen wollte Die genannten Äommiffare find nun aber Teile der OrganHatiDnen, die zur reibungslosen Belieferung Frankreich» mit Repara- tton»kohle gefbaffen wurden Durch den Ruhrein- marsch find die Abmachungen, die zu diesen Or- gan Hatton en geführt haben, gebrochen worden.
4. wird oyne nähere Begründung Klage geführt darüber baf) in Verletzung befl Art. Z25 des Ar reden »vetttiogs der fran^öfischr Ausschuß zurRachforschungnachVermißten wegen feindseliger Haltung der ^Dcooöcrung ferne Arbeiten habe unterbrechen müssen. Tatfachlich beging nirgends die Bevölkerung feindselige Handlungen Einige Mitglieder des AuLschuffe» sanden wohl Schwierigkeiten, in Hotels unterzukommen. Ferner hat die bayerische Regierung angesichts der gegenwärtigen Qaqe wegen «u befürdofenber Zwischenfälle gebeten, die Lehumierunz In Badern vorläufig noch htnaus^ulchte^.Das ist aber alles keine Derlchuna des Vertrages.
5. wird erklärt. Sah die deutsche ‘Regierung den deutschen Gesellschaften verboten habe, fran- fische und belgische Interessen wahrzunehmen. Tatsache ist, das) die deutsche Regierung den ®e» sellschasten keine solchen Anweisungen gegeben hat.
Paris, 1. Febr lDTV.) Die französische Regierung überreichte gestern nachmmittag dem deutschen Geschäftsträger. Botlchastsrat von Hecht, eine Verbalnote. In der auf die angeb» llchm Derseblungen Deutschland« gegenüber Frankreich und Belgien, die die Reparativ ns kommt ssion am 18. und 26. Januar feögefteflt habe, hin gewiesen wird 3m Anschluß daran -vird mit» get.-Ut. daßab 1. Februarkeine Kohlen- und Kokssendungen aus dec besetzten Zone In das übrige Deutschland ausgesührt werden könnten.
(Pine Protestkundgebung in Tokio.
Hamburg. 31. Jan (Dolfs.) Ruch einem hiek elngetTofferei 5ta bei trteg ramm aus Tokio versuchten am 27. Januar die Delegationen von über 30 japanischen Gewerkschaften, bei berfranzb fischen Botschaft in Tokio gegen dis Besetzung des Ruhrgebiets zu d e • mon ft rieten. Die Ansammlungen tourten von der Polizei zerstreut.
Deutscher Reichstag.
295 Sitzung, 2 ilfcr nachm.
Berlin, 31. 3an. 1923.
Bon den sechs auf der Tagesordnung stehenden kleinen Anfragen sind gern äh der neuen Geschäftsordnung fünf bereits auf schriftlichem Wege erledigt worden
Aus die Anfrage des Abg. Dr Mvst ('S). V.) über die Pläne wegen Ärrichtung einer rheinischen Republik erklärt ein Regierungsvertreter Diesen hochverräterischen Plänen wird mit allen Mitteln entgegengetreten werden. DaS tn dieser Richtung Ärforderliche ist beton Iaht worden.
Zur Beratung gelangt sodann ein Antrag der bürgerlichen Parteien und der Sozialdemokraten, der gegen die Beeinträchtigung des Schul betriebe - imRubrgebiet durch die Besetzung von Schulen und Jugendheimen seitens der Befatzungsarmee protestier!.
Abg Dr. Schreiber (3.) kennzeichnet bei Begründung des Anträge- Ne grohen kulturellen Schädigungen, welche durch die Beschlagnahme von Volksschulen und höheren Lehranstalten, Lehrer- Wohngebäuden usw. im Ruhrgebiet angerichtet worden sind. Redner belegt diese Ausführungen mit einer groben Anzahl von Beispielen aus dem Offener Bezirk und weist darauf hig, bah diese unheilvolle Entwicklung auch schon aus den Bezirk Münster übergreift. Redner schildert sodann die unerhörten Ansprüche der Befatzung-truppen auf anderen Gebieten, namentlich die F^rd rung von btvi Liter Milch pro Tag und Stopf 31 der leiblichen Aushungerung der Kinder folle nun noch bk kulturelle Aushungerung kommen 3m Rainen der deutschen Kinder erhebe er vor der ganzen Welt Protest gegen den gewaltsamen lleberfall des Ruhrgebiet»
Der Antrag wird sodann ohne Debatte einstimmig angenommen.
Os folgt die zweite Beratung des Gesetzentwurfs über Kleinrentnersürforge.
Der Ausschuh hat in 6 10 den Krei- der Fürsorgeempfänger auf bedürftige, alte ober erwerbsunfähige Personen ausgedehnt. Ausgefchloilen find nur diejenigen, die auf Grund der sonstigen RcichS^-hmgebung eine gleichwertige Unierft Übung erhalten, unb ferner diejenigen, welche Infolge eigenen Verschuldens fürsorgebedürftig sind
Otn Regierungsvertreter verlangt hinsichtlich des Kreises der Fürsorgeempfänger ‘Diederher» stellung der Regierungsvorlage. Äin Vertreter de« Finmizmintstertums fordert WiederhersteNung der Regierungsvorlage, da bas Reich den Gemeinden flatl der vom Ausschuh verlangten <K) Prozent nur SO Prozent der Fürsorgernittel erstatten tonne.
2dg Frau Schröder (Svz.) wünscht in § 1» Streichung der Bestimmmg welche den Streit 6er Fürsorgeberechtiaten auf diejenigen beschränkt, bte infolge eigener oder fremder Fürsorge auf die öffentliche Fürsorge nicht angewiesen sind. Sie wünscht allo Au-bednung der Fürsorge auf alle, bte gleich hilfsbedürftig find wie die Kleinrentner.
Aba Dr Oberleb ren (Dtschntl.) beruht Vas Ge'etz und beantragt zum § 2 eine Abän- berung her Schluhbestimmung folgenbermatzen Die Fürsorge hat sich nach Art und Umfang berfeni- gen für Sozialrentner anzüglichen
Abg. Frau Dr Matz (D. Vp) bittet, die rotlge allgemeine Volksfürsrrge jetzt nicht mit der Älcinrentnertüdorge zu verquicken, weil diele da- 6urch verzögert würde.
Abg Külz iDem) bittet, das Gesetz an der Frage nicht scheitern yi lassen, ob die Detellt- Jolle *** ®tindnben vder 20 Prozent betragen
Angenommen wird ein demokral.scher Antrag, brr die SOprvzentige Reich Beteiligung der Re- gienmg*tiorladc wieder Herstellt.
Unter Ablehnung aller toetieen Anträge wird die Vorlage tn ber Ausfcwitzfallung Tn
zweiter unb dritter Lesung einstimmig angenommen.
DaS Haus fetzt daraus die am Dienstag abgebrochene zweite Lefung des Zvgenbge- richtsgesetzes fort, das in ber Ausschuß- fafhing anaenemmen toird Die Sofortige Vornahme ber dritten Ce’ung scheitert an dem Widerspruch der Rechten
Meegen nachmittag 2 Uhr Erat des Reichspräsidenten und 'vzialbenwkrattscher Antrag aut Rurfcbung des bayerischen Ausr^hmezustandes. Ätat des Reichskanzlers.
Schluß 5i/i Uhr
Aus Stabt unb Cant).
Dietzen, den 1 Februar 1623.
Tie Ruhrhilfr-Lammlong.
3n ber Deschä'tSstelle des .Gietzener Anzeigers" gingen für unsere bedrängten Volksgenossen im Ruhrgebiet weiter ein:
Aug Becker 1000 Uhrmacher- und Goldarbeiter-Verein Dietzen 12000, Hch Baß, Kaufmann XXX). Kuno Drublewstt, Kaufmann 5000, Dr. Dobaege, Amtsgerichtsrat 3000. Ja. Ähr. Inderthal 25 020 H Ad-l 5000. Landgerichts-Präsident Güngerich 5750, staatliche und kommunale Beamte unb Angestellte bri der Prvvinzial-Direk- tion Cb h ff en und Dem Krei amt Dietzen 135 0 0, Dienstag-Klub Wirtschaft Leibt. Äderstr. 9000, Hochzeit Magnus. Drotzen-Linden 3343. Frau Geh Rat .Zöller 10 000. Sri. C. B-bagtzel 500, R. R. 2000, Äin alter Krüppel 50, A Wagner. Waltorftr. 2000, Klaste Illa Stadtknabenschule 700 Bayerischer Löwe, von den Gästen gefammell 6300. Lehrerkollegium de: Oberrealschule k2Prvz. vom Gebalt, 1. Rate) 50 000. Sparbüchse einer Räbftunbe 1100. R. R. 5000. A Hölterhofs Söhne. Bieten 20 000. Fo. Smil Roth 10 000, Familie Ä M. 1030, D.fanaverein Liederkranz. Mufchen- hrim, gesammelt bztm Iah eSlchlutz 6030. F. H. 300. Staat!. De-mefsung-ämter Gießen- 148 750, D Hornung 3030. L. Kreiling 2500. K. Str. 1000, Lehrer des Bezirk» verzins Drotzen-Hufeck 15 000, Hans Karl Hahn 2000. Heinrich Dahl 1000, Verein für Bewegungsspiele 11000, Kriminalkommissar Müller 1003. Hellborn 49 700, Dir Lehrers^'i' zu Wie'eck 25 300 Amtsgerichts- rat Schmidt 5000. Au- ber Sparbüch'e der Anne- marte Apt<l 2 0. Restauration Meufer von den Gästen gesammelt 1500. Schüler und Schülerinnen der Handelsschule Hermes 9000, T. S. 2000. Klasse 7a ber Stadtmadchrnschule 1625. Klasse Illa der Oberrealschule 3550 Mark.
Den Gebern h rz ichsten Dank! W itere Spenden werden in ber Geschäftsstelle des _® lettener Anzeigers' angenommen.
Herr Rich Hellborn lStabttheater) veranstaltete am DimStaq abend im Tas6 Ernst - Ludwig, sowie im Tas< Krämer in uneigennütziger Deise kurze ernste Vorträge zu Dunsten der Ruhr Hilfe Die cwigegangenen Summen, TafL Ärnft-Ludwig 36 700 Mk., TasH Krämer 13000 Mk., wurden öffentlich gezählt, von je zwei Zeugen kontrolliert und bestätigt. Die Bestätigungen haben unserer Geschäftsstelle, der das Geld zur Deitersendung übergeben wurde, vorgelegen
Die der Bereinigung der Arbei tgeber- verbände de - Lahn-Dillgebiete- und Oberhessen» ang« hörenden Betriebe hoben be- fchlossen. an die R^hrhUfe für jeden bei Ihnen beschäftigten Angestellten und Arbeiter einen Betrag entsprechend dem Lohn von vier Arbeitsstunden der 2. Oanuarbdlftc abzuführen. Heber da- ÄrgebnlS wird nach Abschluß der Sammlung berichtet werden.
DaS DewersschaftSkartell ®leben. derAfa-Dund und der A l l g e m. D e u t s che Beamtenbund veranstalten unter den Ihnen angeschlossenen RlltgllcberW eine selbständige Sammlung zu Dunsten der Ruhrhilfe Vie fordern ihre Mitglieder auf, daS HilsSunternehmen nach besten Kräften zu unterflübex
Die landwirtschaftlichen Verbände Hessen- — Landwirtschaft-, immer für Hessen, H<s ischer Bauernbund, Hes ischer Bauernverein Lorsch (Hessen), Äin- und VerlaufsgeTwlleischaft de- Helf. Bau em re rein- Lorsch (Hellen), Verband der hcs ischen landwirtschaftlichen Genossenschaften. Landwirtschaftliche Zentralgenofsenschaft Da mstad!. LandeZgenos enschaftSbank Darmstadt. Reformbund der Du'-Höfe — wenden sich In einem Ausruf an die hessischen Landwirte mit der Ausforderung, die Ruhr Hilfe-Sammlung mit aller Tatkraft zu fördern. Die Landwirte werben unter Hinwei- auf die deutsche Opserpfllcht in dieser schweren Zelt aufgeforbert, in erster Linie Rahrung-mittel. Getreide RIebl. Kartoffeln unb anderes rasch unb reichlich zu geben. Der giotx Mengen Rahrungsmittel nicht liefern könne, solle au herbem noch Gelb geben.
<StärkererVerkebraufberMaln- Defer - Ba h n. Durch Verkehrsschwicriqfetten Im neu besetzten Gebiet werben die Güterfrachten auS Süddeukschland zum Teil über die Mam- Deferbahn über Dietzen-Kasiel-Marburg-Schwerte umgeleitet, toodurch sich ein erheblicher Ver- kehrszuwachs auf dieser Strecke bemerkbar macht. Durch bei nicht unerheblichen Umweg werden die IkrfcbrÄhtiereffenten mit Verzögerungen zu rechnen haben. — Degen Sperrung beider Rhe.n- lin,en wird zur Herstelluna einer Verbindung zwischen Frankfurt unb Köln von geflern, TRitt- woch 31. (Vmuar. ab bis auf weiteres ber D- Zug 81 — Dietzen ab 8.41 norm — von Foanllurt a. Main-Hauptbahnhvf nach Köln über Stegen gefahren Äbenso verkehrt als Gegenzug Köln- ^ranksurt v-^g 82 über Siegen-Dietzen, In Dietzen ab 10.00 nachm.
•• Gin« öffentliche Sitzung des Provinzialausschusses ist auf Samstag. 3. Februar, vormittags 9 M>r. in den Sitzungssaal des Regierungsgebäudes zu Gieyen einberufen Worten. Tagesordnung: l- Klage der Frau Rosa Müller in Gie- tzen, Dallwrstratze 11, gegen das KreiSann Gtetzen wegen Versagung eines Danderge- verdeschetns. 2. Klage der Katharine Das In Lang-Güns gegen den Bescheid des Kreisamts Dietzen vvm 3. Januar 1923 wegen Versagung eines DandergewerbcschcinS. 3. rintersaaung des Lrödelhandels des Trödlers Dilhelm Schmidt zu Dietzen. Kirchenplatz 15. 4 Reuregelung der Vergütung des Bürgermeisters und der Besoldung der Demetndebeamten in Oppenrnb; hier Be- ntfinig der Gemeinde 0ppr«^ legen das
Urteil des KreiSauSfchofseS des Kreises Gießen vom 15. November 1922. 5. Gemeinde- ratswahl in der Gemeinde Altenburg: hier: Berufung des Grafen Dolf von Bredow und Denollen gegen das Urteil des Ki.iS» ausfchusses des Kreises Ällsfeld vom 12- Dezember 1922.
•• DerPapierpreiS. Infolge der Gchöhung der Kohlenpreise, die durchschnittlich 50 Prozent betrügt, hat das Rcichswirtschafrs- Ministerium einer starken Drhöhung des Zei- tungsdruckpapierpreises mit Rachwirkunq vom 18. Januar ab zuaestimmt. Diese neue Preissteigerung ist für die Zeitungen um so $ürter, als sie mitten im Monat In Kraft aetreten ist und die Verleger diese Mdglichkett bei der Kalkulation des Ianuar-BezugspreiseS nicht in Bettacht ziehen konnten. Da eine Racherhebung zu dem einmal bestimmten Abonne- mentspreis nicht durchführbar ist, haben die Zeitungsverleger wieder einmal eine schwere Geldeinbuße auf sich allein zu nehmen. — Die Frage der Gestaltung des Papierpreises ist auf der Hauptversammlung des Vereins deutscher Zeitungsverleger tn Würzburg am 14. Januar Gegenstand der Beratung gewesen. Herr Direktor Müller machte bei dieser De- nli folgende Angaben: .Kein Produkt e derartige Verteuerung erfahren, wie gerade das Papierholz, für das bereits das Sechs- bis Reuntausendsache des Friedenspreises gezahlt wird, während viele Produkte erst auf dem Sechs- bis Reunhundertfachen des Friedenspreises angelangt sind. 3m Zunl betrug der Papierholzpreis etwa 900 Mk» im September rund 6000 Mark für den Raummeter, während er jetzt auf 40 000 RIL, 50 000 Mark und vereinzelt bis zu 82000 Mk. aufwärts gellettert ist. Der Verein deutschrr Zeitungsverleger wird weiter bemüht fein, bei der Reichsregierung auf die Durchführung feiner Vorschläge zur Senkung des Papierpreises hinzuwirken.
•• Die Gas- und Wasserpreise sind mit Wirkung von heute ab erhöht worden, und zwar auf 260 Mark für den Kubikmeter Das und 120 Mark für den Kubikmeter Wasser. Für Wasser wird in den Monaten Februar und März eine Mindestgebühr erhoben, über die in der heutigen Bekanntmachung im Anzeigenteil RähereS mltgetetlt wird.
*■* DaS VolkSbad. Die Bet rieb-zetten unsere- Volk-badeS irerte.i im Anzeigenteil unsere- heutigen BlatteZ zur öffentliche Kenntnis gebracht. Interessenten mögen die Bekanntmachung beachten.
we Die Männer* und Frauen-Ver- tinlgung der MatthäuS-Demelnde hielt am Montag abend im Demelntehiuse unter der Leitung ihreS Vockitzenken Rektor Knautz Ihre dritte ZahreSverfammlung ab. Der Vorsitzende wieS tn feiner SröfinungSanfprache auf den groben Ärnst der Zeit hin unb gedachte mit herzlichen Dorten ber fänu>fe iben Volksgenossen im Ruhrgebiet. Glaube unb ©ottöertrauei mühten jetzt bie stärksten Dassen unseres Volke» sein AuS bem Bericht über bas abqelxiftne Ver- einljabr gewann man einen sehr guten 21'druck, ble Vereinigurw ^Shlt zur Zeit 742 Mitglieder, unb In allen Abteilungen ist von den Leitern und den Helfern unb Helferinnen regt Arbeit tn unb an be Matt Lu -D mehibe artet tet wvrb n. Ta n n - sich auch auf bem Debiete bet Fürforar für minbetbemittelte Demetnbeangehörige wurde den Ve b’Itnlffen ber Ve e’.nigung entsprechend Zweck- mäfige» geleistet und vcrge'chm Die finanzielle Grundlage ber Vereinigung ist, wie au- dem Kassenbericht zu entnehmen war. in bester Orb- nung, immerhin schien e- aber geboten, eine eini- gtrmahen ber Zeit eitsprechmbe Reuvegelung ber Beiträge vorzunehmen, bamit die großen Ausgaben ber Vereinigung, bie au- ber Rot ber Zelt entspringen, tn möglichst vollkommener Deise gelöst iPetoen können Dem Re hier wurde mit bem Ausdruck dankbarster Qlnerfennung einstimmig Entlastung erteilt Der Brttrag Neugestaltung unter weltgrti^nder Berückstchtlgung ber Lage ber minderbemittelten RTttgUeVr stimmte die Versammlung einhellig zu. unb bannet fand ber Voranschlag für 1923 einstimmige Billigung Bei ber VrrttanbSwahl würben fünf turmi-gemäß aut- schrtbenbe RTltaI5e*r- trdeoer- unb Frau Schneider neugewählt. die bistertgen Rechnungsprüfer berief man erneut tn die'es Amt Ätner von Da'mstabt-Besi'ingen ausa-ch-nden Anreaung. die evangelischen RTflnncfTeHnfmingen He's-n- In einen Landesverband xu vereinigen, stellte sich die Versammlung sdmvachisch oegenüber. zunächst will man aber die Vorschläge hören. b‘e deTTtnächst auf einer Vertre'e-versanTmlung gema-H a-erben sollen Das gemdnfame Leden unb die Tätigkeit tn ber Männer- unb Frau en-Vereinigung ber Mat- 'häu»-Gemeinde will man von jent ab dabu-ch Inniger bxw anetTember gestalten, bat: bie Helfer* unb Helferinnenabenbe an ben drei ersten Dienstagen im Monat zu allgemeinen Versammlungen der Vereinigung celaltet werden unb nur ble Helle-Versammlung am letzten -Mcnftag des Monats gefchlollen stittfinden soll. Pfarrer Mahr beTmhte die Geseaenheil. den Helfern und ch-I'ertn^i und ben tr.elm Dvhl- tätem in der Gemeinte bte bie Bereinigung auch Im abgelaufenen Be e nsjahr fo trefflich unter- stützt Huben, feinen und ber ganzen DeTneinbe Dank öffentlich auszusprechen.
ee Der Verein für Öterbeunter» ftübung Diehen dielt am Sonntag feine Generalversammlung im Postkeller ab die recht gut besucht war. Rach dem Geschäfts- und Kasten- bericht bat sich ber Verein gut entwickelt unb fttbt auf einer ge<uoben Grundlage Die Reoan- mtlbung von Mlkgli.-b-rn überstieg bei weitem die Za bl der Au-g-rtchiebenen 3n Anbetracht des allgrmeinen wirtschaftlichen Rfebergangs hielt sich die Versammlung vor Augen, bah eine Oierbe- unterftünung beute nicht mehr fv bemesten fein farm, bah damit bet einem ©terbefaU die Kosten au4) nur annähernd gedeckt werden können, ba sonst btt Beträge baupt'ächlich für bte wirtschaft- sich Schwachen kaum aufzubringen fein würden. Diesem Umftanb Rechnung tragend, wurde die Erhöhung de» Sterbegeldes für einen Cf er befall auf 15 000 TKL unb die im Umlagct>edabrtn zu entrichtenden Beiträge auf 10 Mk. pro Sterbefall befchlvsten. Die Auszahlung der erböbun Vterbe- fariuntcrhüfiung beginnt mtt bem 1 März b Ä Der fettberige langjährige Bvrlltzenbe. Schuh-
fes Konzert zu gestalten, derben, »aPrvf Pfitzn> leiben in München erfran
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maaxrtnetfftT Seibewand, hat aus Dfun^ !>ettsrück',ch:en auf fein Ann verzichtet. An seine Stelle wurde Schreinermeifler Reitz zum 1. Dor- schenben «wählt. Die Versammlung ernannt, Herrn Stidewand in Anbetracht feiner hoben Verdienste um den Verein «um ÄhrrnvorsitzmibM.;
Vornotize«.
— Tageskalender sü r Donnerstag. Reue Aula, S», Uhr Aliarad Schattenspiele. — Asteria-Licht'piele. ab heute .She Abenteuer des Kavitäns Ötnccln“ unb .SM Sippschaft". — Lichtspielhaus, Bahnbofstrahe: .Döllerrmgen". — peij last-Lichts viele, ad heute: .Zugend" and .DaS uandelnde Licht".
— Aus dem Stadttheaterbureau. Auch an dieser Stelle sei auf die Aufführung von .Wilhelm Teil" am Sonntag nach, mittag hingewiesen, die die letzte in dieser Spielzeit sein wird. Die -eitgemäh der Tell gegenwärttg Ist, wird am besten durch di« Tatsache beleuchtet, daß die Franzosen, nach ihre, j Dinrücken tn die amerikanisch« Zone, In Ko- / blenz di«Aufführung dieses Schillerschen Frei- 1 heitsdramas verboten haben. — Der Direk- I twn Ist «s gelungert, für Donnerstag, den 8^ 1 abends 7 Uhr, ein Gastspiel mit dem zur Zeit in Frankfun mit starkem Grfolg gastierenden 1 russischen Theater .De r F « u e r v o ge l- ad- £ zuschlichen. Das Interesse an diesem Gastspiel I Dürft« sehr reg« w«rd«n, a«wimtt der Besucher i doch einen ungetrübten Einblick in die russische 1 Volksseele. Riebt unerwähnt bleib« der Hin- I weis auf bte Pracht der Dekorationen und Kostüme, deren Entwürfe von russischen Kunst- ' lern stammen.
— Konzertverein. Di« aus bem 3n» a feratenteil des .Gieß. Anz." eNichlllch, ftrxbet das nächste KvnzeN Sonntag. 4. Februar, als Lieber- abend statt, für welchen bte erste Kolovaturtä» gertn ber Staatsoper zu Stuttgart. Frau Margarethe Heyne-Franke, ytoortnen IfL Der ursprüngliche Plan, als P f i tz n e r - Abend bte»
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lichen Einwohner der Stadt, welch« am Wahltage das 20. Lebenswahr vollendet und in Alsfeld Ihren Wohnsitz haben. Di« Abstimmung erstreckt sich darauf, ob der Platz Im Hof« bet DreifaltigkeitSkirch« ober der Play rechts vor .bem Friedhöfe gewählt werden soll. Sntspre« chend« Stimmzettel werden am Rathaus- eingang für die Wähler und Wählerinnen bereitgehalten. Der Ausschuß hofft, daß die Bür- qcrlcf Jh der Frage reges Interesse entgegen» bringen und sich recht zahlreich an der Ab- fttmmuna beteiligen wird (Fehlte eS denn hem Ausschuß an der erforderlichen künstlerischen Dera tu ng. die es ihm ermög- licht hätte, die Entscheidung nach künstlerischen Gesichtspunkten selbst zu tressenV Ober meint er, bie Wahrnehmung ber künstlerischen Belange del einer DolkSabstimmuna besser sicheraestelll « sehen? Das darf man doch wohl dahingestellt I sein lassen. D. Red.)
Kreis Ariedverg.
• Friedberg. 31. Jan. Für die Ruhr- Hilfe wurden von folgenden Onsgruppee des Hessischen Bauernbundes gesammelt: Rendel: 1 Waggon ÄartoffW * 20 Pfund Mehl, 10 Pfund Fleischwaren; Oft» heim: 25050 RIL. u Zentner Kartoffel«, 253 Zentner Frucht; Kaichen. 288 Zentnek Äartoffdn, 50 Zentr«r Frucht; Okarben: 1 Waggon Kartoffeln, 2 Sack Mehl; Dohn» b a ch. 40 Zenmer Frucht; Be r st a b t: 40 Za. Frucht: Grüningen: 30000 Mk^ 100 Za. Äartoffdn, 213 Zenmer Frucht.
nächsten Sonntag, 4. Februar, eine a 11 g e meine Abstimmung der AlSfelv_. Bürgerschaft anberaumt, die ganz nach dem Muster der großen politischen Abstimmungen vor sich gehen wird. Zur Abstimmung zugelasfen werden alle männlichen unb weid»
bringt daher nur eine Auswahl von Lieb'em Hang Pfrnncrs. außerdem solche von Hugo Dvls und Richard ötrauh- Die Ä1 anierbegLeitung hat Pros Trautmann übernommen.
Wettervoraussage
f ü r Freitag:
Mild. Rteberschläge brl wesillchar bis südwestlichen Dlnden.
Die Detter la« hat sich gegenüber gestern nicht verändert. 8tn plöhllchrr Umschlag ist nicht zu erwarten.
Landkreis Gictzen.
X Dieseck, 1. Sehr Di« Eheleute Hein» rich Lepper und Älisa bethe geb. Hofmann feiern morgen ihre goldene H o ch « e i t. * Die Oibtlart stehen beide tn der letzten Hälfte ” ihres 78. Lebensjahres.
e flaafen. 1. Febr. Zunge Burschen inb Mädchen, die aus einem Rachoardorfe hier zt Besuch tixirtn. w irden bet bem Heimweg« von hiesigen Burschen überfallen tndübelzt- gerichtet. Die ®enbarmerie von 7rci-sirchEU bat bte ttnteduchung eingeleitet, so daß die Rofr. singe ihrer Bestrafung enlgegenfeben.
D. Lang-GbnS, 30. Jan. V«i einem Theaterabend des hiesigen Radfahrer- Vereins wurden 8200 Mark für die Ruh r» Hilfe gesammelt und von dem Verein für denselben Zweck noch 5000 Mark ejtra gespen- bet 3n ber Gemeinde ist heute eine Sammlung für die Ruhrhilfe Im Dange.
SlreiS Alsfeld.
* Alsfeld. 31. Jan. Die Frage bet Aufstellung unseres Kriegerdenkmals konnte bis jetzt noch nicht entschieden werden. Dem Arbeitsausschuß sind verschieden« P.'Lye als geeignet empfohten worden, zu einem Xe» fultat ist es aber nicht gekommen. Er hat nun beschlossen, die Entscheidung über den zu wählenden Platz der Einwohnerschaft zu überlassen. Zu diesem Zweck hat er auf den


