öttmmen für 1922 zurückgesteM. Oberburger- meiner G ranz in erklärte, daft er an den JU- fonnorbeiten sich nicht beteiligen werde, da er cm grundsätzlicher Gegner der gesamten höheren Mädchenschule in ihrer heutigen Form sei. — TUtt einem Kosten Voranschlag von 1 319 000 Mk. toutbe die Errichtung einer Mainbadean - ft alt beschlossen. - Die Dergnügungs- steuer wurde endgültig verabschiedet. Einige Schulangelegenheiten iWatzl zum cd)uh>oiftanb. Errichtung eine» Stadtfchulamts, Einführung des Arbeitsunterrichts an der Frie- bensschule) wurden zunächst an den Schul- und Finanzausschuß verwiesen. — Für 1921 muhten beim Schlachthof 550 000 'TEtt, beim Stadtbad 99 850 Mk.. beim StadtkranlenhauÄ 1 900 OCOQHL, beim Dermessungsamt 10 ZOO Mk. nach bewillig t werden. Die Schlußzitter des Haushaltungsplanes der Stadt für 1922 be- 101 829 783 Mk., 28 Millionen mehr als .im Vorjahre. ■—
Hesscn-Na^au.
' Frankfurt a. M.. 28. März. Aufter- ordentliche reiche Deute machte eine Sin- b r e ch e r b a n d e , die in der Nacht in der Sch.-mannstrahe im Westend nacheinander zwei Woh. ungea vollkommen ausraubten. Den 6in- brechern fielen zahlreiche Wertgegenstände in die Hände, deren Wert auf über 2 Millionen Mark geschäht wird. Alle Anzeichen deuten darauf hin, da st man es mit einer Bande zu tun bat, die mit den modernsten Hilfsmitteln arbeitet. Man hat bis jetzt noch keine Spur der Verbrecher entdecken können.
' Frankfurt a. M., 2Z. Mürz. 3n der Friedrich-List-Strabe wollte eine 66 Jahre alle Frau das Feuer m ihrem Herde mit Hilfe von Petroleum entfachen. Dabei schlug eine Flamme aus der Ofentür und setzte da- Kleid der alten Frau in Brand, so daß sie bei lebendigem Leibe verbrennen muhte, da keine Hilfe zur Stelle war.
fpd. 5ran Ff urt a. M., 28. März. Kurz nachdem der Eilzug Frankfurt a. M.—Pirmasens die Station Steinalben (Bayerische Pfalz) verlassen hatte, wurde der Eisenbahnassistent Hellwig auf dem Gleise vor dem Stationsgebäude erschossen aufgefunden. Es war bereit« öfters versucht worden, in das Stationsgebäude einzubrechen. 3n dem Gebäude wurde eine neun Millimeter-Patronenhülse gefunden, die vermutlich aus einem Armeerevolver stammt. Auf die Ermittlung des Täters setzte die Betriebsinspektion eine Belohnung bis zu 5000 Mark aus. Heber den Hergang und den Grund zu der furchtbaren Tat ist man noch völlig im Linklaren.
mc. Frankfurt a. Q2L, 28. März. 3n der heutigen Stadtverordnetenversammlung hielt Oberbürgermeister Boigt seine grohe StatSrede, aus der hcrvorging, daß die Stadt noch 80 Millionen Mark Defizit decken muh. Gleichzeittg wurde man damit verttaut gemacht, daß für nahezu sämtliche Gebühren und Steuern wesentliche Erhöhungen bevorstehen. 3nSbesondere wird die G e - werbe st euer eine starke Mehrbelastung erfahren. Eine Reihe neuer Steuern sind über das Stadium der Borberatung noch nicht hinausgekommen.
jl Marburg, 28. März. Das Derfchwin- den des seit dem 19. Februar vermihten Studenten Schmidt hat sich jetzt aufgeklärt. Heute früh wurde seine Leiche in der Nähe der Kaserne In der Lahn gefunden. Der junge Mann ist zweifellos in der Dunkelheit vom Wege abgekommen und in das Wasser geraten. — Gestern versuchte sich ein schwer nervenleidendes Mädchen zu vergiften. Es wurde schwer- trant in die Klinik eingeliefert. — Der von Münchhausen stammende Paul Moog in Hai» York stiftete für die Beschaffung von Orgelpfeifen in der Kirche feiner Heimatge- nuinbe 3500 Mk.
Don u n
1920 gebar die Tochter ein Kind, das aber bald Jtarb. M. setzte dann den intimen Derkehr mit tort’ und die Tochter schenkte im Oktober 1921 wieder einem Kinde das Leben, das sie alsbald tötete. M. hat die Leiche im 2ackosen verbrannt. Die Tochter wurde im vori- gen 3ajr von den Darmstädter Geschworenen wegen KmdeStötung zu 2 Jahren Gefängnis Der- !L'2?r!etiFiL an1?n Tötung des Kindes beteiligt ist, lieft sich nicht feststellen. M. wurde wegen seines gemeinen Verbrechens nach 8173 Bes StGB, zu 1 Qabt 6 Monaten Gefängnis und 5 Oafcren Ehrverlust DerurteilL
Gerichtsfaal.
NN. Darmstabt, 28. März, glaublichem Tiefstand der Moral zeuat das Verhalten des 51 Jahre allen Bäckermeisters und Landwirts Zoh. Herrn. Merkel m Sieber bei Ottenbach. M. ist feit 1917 Witwer unb verging sich wiederholt im 3afirc 1919 an leiner damals 16 Jahre alten Tochter. 3m 3uni
Vermischtes.
Das Wetter.
Wie die Blätter aus Karls ruhe melden, ist in Baden und kDürttemberg feit gestern früh ein neuer Kälterück- fall zu verzeichnen. Aus dem höheren Schwarzwald wird starker Schneefall und eine Kälte von 6—8 Grad gemeldet. Seit gestern abend ist her Schwarzwald bis zur Talsohle herab mit Neuschnee bedeckt.
Russisches Attentat in Berlin.
Berlin, 28. März. (WTB.) Bei einer heute in der Philharmonie abgehalte- nen Versammlung rechts st ehender Russen wurde während der Dersammlung auf den Bortragenden aus der Mitte geschossen. Eine Person wurde getötet, mehrere Personen durch Revolverschüsse schwer verletzt.
Berlin, 29. März. Wie die Blätter melden, richtete sich das gesttige Attentat in der Philharmonie gegen den Führer der russischen Kadetten Miljukow. Miljukow wurde nicht getroffen, dagegen sanken der neben ihm sitzende Kadettenführer und der Chefredakteur der in Berlin erscheinenden russischen demokratischen Tageszeitung, R u l, von mehreren Schüssen getroffen zu Boden und starben kurz darauf. Aach dem Attentat stiegen zwei junge Männer auf die Rednertribüne und erklärten, sie seien Monarchisten und hätten Miljukow ermorden wollen, um sich für den Zaren zu rächen. Zwei der BersammlungSteilnehmer wurden durch Schüsse in die Brust verletzt, zwei weitere am Fuß. Beide Täter wurden verhaftet. Der eine ist ein früherer zaristischer Leutnant namens Schalki-Drick.
Hnnüel«
Berlin, 28. März. Börsen st im- mungsbild. Die Devi enpreise setzten, allerdings in geringerem Umfange als bisher, den Zug nach oben weiter fort. Die Beteiligung des Publikums am Börsengeschäft wächst. Anfänglich bekundete die Spekulation im Hinblick auf die für heute nachmittag zu erwartende Regierungserklärung einige Zurückhaltung, so daß sich in das sonst recht feste Bild der Kursgestaltung einige Rückgänge mischten. Diese wurden lxüd ziemlich wieder ausgeglichen. Das Geschäft war, wenn auch nicht ganz so lebhaft wie gestern, doch noch recht ansehnlich, was besonders auf dem EinheitSkurS- martte in weiterer Kurssteigerung der 3n° dustriepapiere zutage trat. 3m Grvhverkehr standen im Dordergrunde die bekannten oberschlesischen Papiere sowie Textil- und Ma- schinenfabrikaktien, in denen man anhaltende ausländische Käufe beobachten kann. Die Kurssteigerungen betrugen durchschnittlich 20 bis 40 Prozent und vereinzelt 50 Proz., für Stettiner Bulkan 90 Proz., Hammersen 140 Prozent, Kattowiyer 150 Prvz., Gebr. Döhler 22 Proz., Erdöl 275 Prozent. Später entwickelten sich ansehnliche Umsätze in Phönix bei um 120 Prozent sprunghaft steigenden Kursen. SchiffahrtS- und Bankaktien hatten bei mäßigen Kursgewinnen verhältnismäßig ruhiges Geschäft. Bon festverzinslichen Werten erhielt sich das 3nteresfe für alte Reichsanleihen. Bon ausländischen Werten stiegen österreichische, türkische und bulgarische Anlagepapiere zum Teil ansehnlich im Kurse.
Frankfurt a. M, 28. März. Börfen- silmrnungsbild. ®er Effektenmarkt zeigte auch heute Im groben und ganzen eine freindllche Tendenz, das Geschäft hiell sich jedoch noch immer in engem Rahmen. Verschiedene 3ni>dfl rtc- papiere erzielten höhe« Äurfe. Spekulation und Privatpublikurn zeigen grobe Kauft ist, da man im April eine Steigerung erwartet. Der Dollar zog von 339 auf 341 an unb bewegte sich später auf 340. Unter Den Valutapapieren bestand grofti Äaufneigung für 4proz. ungarische Doldrente. Merikaner ruhiger. 3m freien Verkehr zeigte fich gröberes 3ntertffe für Deutsche Petroleum. 2287—2318. Mansselder Kure 30 500—30 400. Benz 695. Rastatter Waggons 820. Ehanifche Rhenania 1220. Brockhues 1410. Zulius Sichet 760. Auwwerte behauptet. Auch chemische mb Elektrizität? Papiere lagen überwiegend fester. Banken gut behauptet. Die feste Drundstimm tng hielt bis zum Schlutz an. Privatdiskont 4V» Proz.
• Frankfurter Tagung der Deutschen Handelskammer in Der Schweiz. Aus der Frühjahrsmette Dom 2. bis 8 April wird ein Vertreter der Deutschen Handelskammer in der Schweiz anwesend fein, der jeden Nachmittag im Zimmer Osthalle A Nr. 137 über Fragen des schweizerischen Wirtschaftsleben«, be- sonders über Einfuhr und Zollverhältnisfe Auskunft zu geben bereit ist.
Frankfurt a M.. 29. März Börsenkurse.
Fronst iiri Berlin Schluß- Schluß- Schluß- Schluß- Kur« Kur« Kurs Kurs
Datum: 27. 3. 28. 3. 27.3. 28.3.
5' Dtfch.KriegSanl 77.50 77,50 77,50 27.50
4°,Dtfch. Reichsanl. 94.50 9610 95,50 96 75
3°.Dtsch.Reichsanl. 130,25 13 ,50 130,75 131 - 4*/. Preuß. Konfols 75,- 76,- 7 >,75 75,50
Hamburg-Paketf.. . 519 - 524,- 520,- 525, - Nordbeustcher Lloyd 400,- 400,- 399,84 393,- Tomm.u.Privatbank 333,- 333,- 335,- 334 - Darmstädter Bank . 335,- 335,- 335,- 335 -
Deutsche Bank ... 600,- 604,- 599,- 603 -
Disconto-Gefellfchast 492,50 494,- 494,75 496'- Dresbner Dank. . . 360.50 369,— 367, - 367 -
Mitteid. Treditbank. 307,- 307.- 307,- 308 -
, Aationalbank f. D. . 344,- 344.- 346,- 347 -
Doch. Gußstahlwerke 1280,- 130ü - 1825,- 1315,- Bud.-Sisenw.-Akt.. 1100,- 1115 1065,- 1088,- D.-Luffemb. Bergw.. 1180,- 1185 - 1181,- 1190,- Gelfenkirch. Bergw.. 122 - 1227,- 1230,- 1238,- Harpener Bergbau . 1900,- 1*10 - 1892,- 1920'- Oberschl. Sisenb-B. 1150,- U8u 1189,-1170,- Oberschlef. Eifenind. 975 - 950,- 940,- 940,- Phönir-Bergb.-Akt. 1305,- 1400,- 1305,- 1425,- Bad.Anilin-u. Soda 7.8,- 800,- 799,75 799,- Höchster Farbwerke. 7 45, - 750,- 750,- 759,- Allg. Elektr.-Gef. . . 881,- 900,- 890,- 889,- Felten L Guilleaume 1075,- 1070,- 1078,- lQ8o' - Schuckert-Werke. . . 800,- 800,- 796, 801,-
Adlerwerke......5 »5,- 605,- 600,— 619,-
Daimler.......564,- 570,- 567, - 5a0,-
4° a Heff. Staatsonl. 77,25 75,- 74,25 74,60
Electron Griesheim 945, - 955, - 950,- 960,-
Dtfche> Dereinsbonk --, — -,_ —
Berliner Devisenmartt.
Geld Brief Gell» Brief
Datum: 27. Mörz. 24. März.
Amslb.-Notterd. 12’62,20 12787,80 12837,15 12862 85 Brüssel-Antw. . 2817, 5 2842,85 231 ,15 282285 Ehristiania . . . 6018,95 6Jöl,05 600 ,95 6o; 6*05 Kopenhagen .. 7167,80 7182,20 7112,85 7 27 '5 Stockholm. ... 88 1,15 8848,85 882 ,15 8838*8.5 Helstngfor«. . . 695,25 696,70 684,30 6 >5*70 Italien 172 ,75 1724,25 169',80 1 >91'20 London 14a3,aO 1486,50 1178,50 148 ,50 Aeuhork 338,16 338, >4 338,66 3'9,31
Paris 3016, 5 30-8,05 30 9,45 3035,55
Schweiz 6568,40 6681,60 6578, ui 6591,60
Spanien 5254,70 5265,30 5219,75 523(l25
Deutsch-Oesterr. 4,48 4.52 1,18 4^,2
Prag...... 655,35 606,65 613,35 614,65
Budapest .... 37,16 37,54 37,56 37,64
Buenos Aire« . 122,60 122,90 121,75 122,05
Bulgarien ... -, 226,75 227,25
Marknotierungea.
Datum: 1.7.14. 27.3. 28.3.
Zürich Fr. 125 40 1,52 1,52
Amsterdam Fl. 59.20 0,78 0,78
Kopenhagen Kr. 88.80 1 42 1,44
Prag Kr. 117 80 16.62 16 32
Stockholm Kr. 88.80 1,16 1,17
Wien .......Kr. 117.80
London Sh. 37.80 7,04
Paris Fr. 125.40 3,28 33)
Aeuvork I 23.80 -,30 -.29
Züricher Devisenmarkt. 28.3. 2°. X
A>echs«l aut Schweizer Franken
Holland 100 Fl. — 194.2o ly.i.60
Deutschland 100 Mk. — U 4 L55
Wien 100 Kr. — O.GG 0.06
Prag 100 Kr. — 9.25 9.30
Pari« 100 Fr. — 46.15 46.50
London 1 £ =» 22.46 22.51
Italien 100 2. — 26.05 26.10
Brüssel 100 Fr. -- 43.10 43.30
Budapest 100 Kr. — 0.57 0.575
Aeuyork 100 $ ---- 516.- 614.-
Agram 100 Är. = 1.56 1.55
Warschau 100 Är. ----- 0,13 0,13
Frankfurter Schlachtvichmarkt.
Frankfurt a. M., 27. März. (Amtlich.) Marktverlauf: Zn allen Biehgattungen lebhafter Handel. Der Markt wurde geräumt. Zm einzelnen ist zu bemerken: Auf getrieben waren: 1313 Rinder, darunter 166 Ochsen, 43 Bullen, 1104 Färsen und Kühe, ferner 363 Kälber, 62 Schafe und 1071 Schweine. An Preisen wurden angelegt p. Ztr. Lebendgewicht: für Ochsen 1500—2250 Mk., für Bullen 1500—2000 QRL, für Färsen und Kühe 1550—2200 Mk. für beste Färsen, und bi« 1750 Mark für beste Kühe; für Kälber 1500 bis 2200 Mk.; für Schafe lOpO—1550 Mk.; für Schweine unter 80 Kilogramm Lebendgewicht 2500—2700 Mk., von 80—100 Kilogr. Lebendgewicht 2800—2900 OHL von 100—120 Kilo
gramm Lebendgew. 2800—2900 Mk., von 120 bis 150 Kilogr. Lebendgew. 2800—2900 Mk., für Fettschweine über 150 Kilogr. Lebendgew. 2800—2900 Mk^ für Sauen und Eber 2600 bis 2800 Mk. Die Marktpreise liegen um so viel über den Stallpreisen, als sie die nicht unerheblichen Gewichtsverluste, Spesen und Händlergewinn in sich schließen. Dom 3. April d. Z.
Die Sehnsucht nach Energie!
Ist es nicht beschämend und nteberbrütfenb zugleich, wenn man seine eigenen Vorsätze aus Mangel an Energie nicht achtet? Unb doch ist blei meist nur ein Zeichen schwacher Nerven!
Der Nervöse ist verdrießlich, toanfelmütig, ungerecht gegen sich und andere. Gerade die ihm nahestehen. haben am meisten darunter zu leiben. Das Familienleben wird getrübt. Im Beruf lommt er nicht vorwärts, weil ihm das Vertrauen zu sich selbst fehlt sowie Ausdauer und fefta Dille. Deswegen ist der Nervöse stets im Nachteil. Do der Energische zielbewußt. llar und ruhig b arbeit zu feinem Vorteil, da schwankt der Nervöse hin und her ober übereilt sich hastig zu eigenem Nachteil Die schlechten Folgen ärgern unb entmutigen ihn. Um so mehr beneidet er feinen energischen Mitbewerber.
Aber niemanb sollte es so weil kommen satten, bis feine Sehnsucht nach Energie in Neid sich verwandelt.
Zeder tom sich die Nerven kräftigen und seine Energie wirksam anregen. Wie Salz unb Gewürz ben Appetit anregen, fo Kola-Dultz die Energie. Das Blut strömt danach schneller unb leichter durch die Abern unb versorgt bas Gehirn bester. Dadurch allein schon fühlt man sich verjüngt und gekräftigt. Aber die Nerven werden durch Kola besonders angeregt
Kola-Dultz wirkt auch so außerordentlich schnell, schon nach wenigen Minuten verspüren Sie ein Gefühl des Wohlbehagens, der Stärkung, ja bei neuerwachten Energie. Hochtouristen unb Forfchungsreifende haben es verwendet auf Ueber- toinbung großer Strapazen oder um sich neuen Thit einzuflöhen, wenn sie vor Ermüdung au- fammenzubrechen glaubten.
Berühmte Aerzte vieler Länder verwenden es für sich selbst und geben es ihren Patienten. 3n vielen wissenschaftlichen Arbeiten ist Kola- Dultz empfohlen worden.
Kola-Dultz 6ringt Lebensmut und Schaffenskraft sowie das Gefühl der Zugend mit ferner Tatkraft und Energie, die Erfolg unb Glück verbürgen.
Nehmen Sie Kola-Dultz eine Zeitlang. Ihre Nerven werden frischer, Mißmut und Mattigkeit verlieren sich. Ihr Selbstbewuhtfein erstarkt unb Energie erfüllt Sie.
Taufende taufen Kola-Dultz täglich, auch Sie können es au8 fast jeder Apotheke beziehen. Doch ehe Sie einen Pfennig ausgeben, sollen Sie fich auf meine Kosten von der Wahrheit des hier Gesagten überzeugen. Deshalb möchte ich Ihnen gern vorher ein genügende« Quantum zu einem ausreichenden Versuch aanz umfonjt übersenden. Ein so gutes unb harmloses Mittel braucht keine
ad wird die Marttzett wie folgt festgesetzt: Montags: für Rinder und Schweine von 8 bis 12 Ahr, für Kälber und Schafe von 9—12 Ahr; Donnerstags: für sämtliche Biehgattungen von 9—12 Ahr.
(In einem Teil der Auslage totcbcrbolt) Um die Zurückziehung der amerikanischen
DesatzungSlroppen.
Pari«. 28. März. (WTB.j Die .Eß'- ca g o T ribune" teilt mit, daß gestern abend der OberlDmmanbierenbc der amerikanischen Truppen am Rhein, General Allan, in Paris ar.- gekommen ist, um mit Dem amerikanischen Botschafter anb Dem amerikanischen Vertreter in Der Reparativ ns kommifsion über Die Zurückziehung der Besatzungstruppen vom Rhein zu beraten. Aach Dem Blatte haben sich aus 2lnla6 des amerikanischen Beschlußes, Die Truppen zurückzuziehen, nichl mr französische, sondern auch englische unb belgische Mililärkreise am Rhein sehr überrascht gezeigt unb General Allan gebeten, s ine Regierung um Revision die es Beschlusses zu ersuchen. Derart, daß bic Vereinigten Staaten ihre Truppen vorläufig njch! zurückziehen, beren Anwefenheit eine Sicherheit dafür wäre, datz bie Siegerinächte keine annejio- nistifche Absicht besäßen. General Allan wirb nach dem Blatt morgen abend nach Koblenz zurückkehren.
Japan« Vertreter in Genua.
Paris, 28. März. (WB, Das .Petit Z 0 u r n a 1“ teilt mit, bab Die japanische Regierung auf Der Konferenz von Genua Durch ihre Botschafter in London unb Paris und durch ihren Gesandten in Warschau vertreten fein wird.
Eine Konferenz der Finanzmistister der Länder.
Berlin, 28. März. Außer der Konferenz der Innenminister, findet, wie bie .Deutsche Allg. Ztg ' hört, heute im Reichsfinanzministerium eine Konferenz ber Finanzminister ber Cänber statt, bie bie allgemeine Finanzlage unb insbesondere die Novelle zum Landessteuergeseh zum Gegen- stand der Beratung haben soll.
Norwegische Vorschläge über die Hilfe für Rußland.
Ehristiania, 28. März. (WB) Die Regierung übersandte am 27. März dem Präsidenten des Völkerbundes ein Memorandum Nansens betr. cie Epidemien und die Hungersnot in Rubland, sowie bie Froge der Hilfe für die hungernde Bevölkerung. Unter B zugnahme auf di fs De ik ch i 4 schl 'gt die Regierung vor. eine Kommission zu bilden zur unparteiischen Antersuchung der Lage m Rußland und der Wirkungen, die der Hunger und die Epidemiai für das üb ige Europa haben könnten anb um sich darüber zu äußern, welche Vevanstaltanaen in dieser Sache möglich und wünschenswert s in können.
Derfassungsfragen Ungarns.
Budapest, 28. März. (WTB.) Minister» Präsident Graf D e t h l e n hielt gestern vormittag in einer Derfommlu g der Regierungsparteien eine Rebe. Er betonte, daß die Königsfrage bereits entfchieden fei. Da bie Nation an einem mv abhängigen Königsturn festhalte. Man könne die alte österreichifch-ungarifche Monarchie nicht wie» Der zum Leben erwecken. Man spreche von einer Donau- Foederation und von einer Foederation ber alten österreichisch-ungarischen Monarchie, wovor fich Ungarn auch währenb bes 67er Ausgleichs gehütet habe. Man wolle jeboch in Ungarn auch von einem gemeinsamen Zollgebiet bet Nachfolgestaaten nichts mehr wissen. Dies sei mit ben wirtschaftlichen Interessen Ungarns unvereinbar. Ungarn toerbe bie soeben errungene wirtschaftliche Unabhängigkeit nie mehr prclSgeben. Es sei jedoch bereit, mit seinen Nachbarn ent- sprechende Handelsverträge zu schließen, unt werde alles aufbieten, den freien Handelsverkehr auf der ganzen Linie wiederherzustellen.
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England und Aegypten.
London, 28. März. (WTB.) In dem Rundschreiben der britischen Regierung an die auswärtigen Regierungen betreffend die Anerkennung ber ägyptischen Unabhängigkeit wird u. a. gesagt, in Zukunft würden die Oleg Öfter, bie in einem anderen Lande Leben, nicht mehr unter dem Schuhe der britischen Re-- gierung stehen. Indessen bedeute die Aufhebung des Prvtettorats keineswegs eine Olenberung des Status quo bezüglich des ägyptifchen Verhält- nisies zu den anderen Mächten. Großbritannien werde jeben Versuch einer fremden Einmischung m die ägyptischen Angelegenheiten oder einen Angriff aut Aegypten al« eine feindselige Handlung betrachten.__
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