VIT. 3ti!tan6TebHng«Uene.
DK 3nftxm2>|et>ung8fteUe besteht aus dem je- tzoeMgen Leiter des StabtbauamtS. oder einem von dem Oberbürgermeister bestimmten beamteten H ochbcrufach mcrrm und je einem Vermieter and Wu-lec als Beisitzern. Die Mieter- und Der- mieterb;i|it)er werden von dem Oberbürgermeister «ms von dem Mieter- und dem Dermreterveretn emzuretchenden Q3Dcl4>l(igdliften bestimmt.
VIII. Gewerbliche Betriebe.
Wenn Räume an den Unternehmer eines gewerblichen Betriebes (im Sinne der Reichsge- weibeordnungl) vermietet sind, so kann durch da- Mietcrnigungsamt auf Antrag des Vermieters «in b.s anderer Zuschag zu der gesetzlichen Miete festgesetzt werden. u>enn und soweit infolge der Ligenart des Bei l iebes besonders hohe Detriebs- unh InstaadseyungSkvsien eUsteher Der angemessene Betrag lvird daher von Fall zu Fall von dem Mieteinigungsamt sestgeseyt werden. Eine generelle Regelung erscheint mit Rücksicht aus die Beacht H.Mattigkeit der gewerblichen Betriebe unb unvermeidbare Harten nicht angebracht.
IX. Sammelheizung und Warmwasserversorgung
Die Kosten der H.ichosse für Sammelhrizung und Warmwasserversorgung und son tiger Rebenleistungen lz B Glasversicherung) sind getrennt von der gesetzlichen Miete zu berechnen und von den daran beteiligten Mietern zu tragen. Die Umlegung der Kosten für Heizstof.e für Sammel- heizung und Warmwasserversorgung einschliehlich Bedienung der Anlage und Lagerung der Betriebsstoffe hat regelmäßig nach Quadratmetern der He zlörperobersläch^ zu erfolgen Dabei sind die Kosten der Beheizung der gemeinsam benutzten Räume mit auf die einzelnen Mieter zu verteilen. Der Vermieter ist verpflichtet, dem Mieter Auskunft über die Höhe der Kosten der Heizstosse einscht.blich der Schlackenabfuhr usw zu geben und die erforderlichen Belege vorzulegen
Das Mieteinigungsamt Bann aus Antrag eines Dertiagst.i.es anordnen, daß die Sarnmel- heizung obei Wa.mwa ferv.rsorgung in gewißen Fällen ganz oder teilweise einzustellen Ist. 3n die e>n Falle durste der Verml.'ter zum Setzen von Cefen nicht verpflichtet sein (unverschuldete Unmöglichkeit der Sammelheizung. Dgl. Dr. Ebel RMG 8 13 6. 129); anders dürste die Frage zu beurteilen sein, wenn er ohne derartige Anordnung und ohne Zustimmung des Mieters die Sammelheizung entfernt.
X Untermiete.
Die Untermiete besteht aus dem monatlichen Mietwert für den leeren Raum unter Berücksichtigung seiner Lage und baulichen Ausstattung, seines Flächeninhalts und des Mietwerts der gaiu.ei Wohnung und aus Zuschlägen für die Ueberlafiung von Einrichtungsgegenständen, Licht, Heizung und Bedienung. Für die Berechnung der Zuschläge gelten folgende Richtlinien:
Für Abnutzung sind bei Cinrichtungsgegrn- ständen jährlich etwa 5 Proz. des Wertes, der sich aus dem Mittel des seinerzeitigen Anschaffungswertes und des jetzigen Verkausswertes der Gegenstände ergibt, anzunehmen. Bei Stellung von Wäsche können jährlich etwa 10 Proz. des» gleichen Mittelwertes sowie die Kosten an Arbeitslohn und Waschmitteln für dach Waschen in Ansatz gebracht werden. Für Licht und Heiz eng sind die nachweislichen Selbstkosten anzusetzen. Für Bedienung wird im Monat der Betrag des »ehnstündigen ortsüblichen Lohnes einer Putzfrai für den ersten und der Betrag des fünfstündigen ortsüblichen Lohnes einer Putzfrau für den zweiten und folgenden Raum für angemessen erachtet. Bei Verpflegung des Untermieters kann zu den Selbstkosten ein Verdienstzuschlag bi« zu 20 Proz. gerechnet werden. Diese Richtlinien können nur einen ungefähren Anhaltspunkt für die Berechnung der Untermiete mit Rücksicht auf die Dielgestaltigteit der Ausstattung der Räume im einzelnen geben. Zu betonen ist, daß auch der Untermieter die »gesetzliche Untermiete“ verlangen kann; die Erklärung muß in der unter I angegebenen Form gegenüber dem Unterverrnitter abgegeben werden; im Streitfälle entscheidet daS Mieteinigungsamt.
Die Bestimmung über die Verpflichtung zur Anzeige der abgeschlossenen Untermietverträge bei dem Wohnungsamt wird vielfach trotz bestehender Strafbestimmungen nicht beachtet. Kündigungen gegen Untermieter können rechtswirksam nur mit vorher erteilter Zustimmung des Mieteinigungs- amtS erfolgen.
(Schluß folgt.)
Aus dem AmtSverkündigurrgsblatt.
•• Das AmtSverkündigungsblatt Rr. 127 vom 27. Dezember enthält: KretstagS- wahl. Preise für Zucker. Gckm-ee.r der Schocm- fte.nfegzr. Zinsen der Heffischm Staatsschuldduch- fvrderungen Vintommeniteu^ramei.e ker Gemeinden für das Rj 1922. Aufnahme ter taubstummen Kinder in die Taubstummenanstalten des Landes. Preis Notierungen der Larcknvittschaltskammer. Das erhöhte Bankett der Koeisstraß^ »Gießen— Rodheim". Di Hs euch m. Dienstnachttchten. Befahren bet Kaplansgasse.
Vermischtes.
Zur Sanierung der Drrliurr Straßenbahn.
Berlin, 27. Dez. (Wolff.) Der Magistrat beschloß in seiner heutigen Sitzung, ruS verstärktemHolzschlagderForsten eine Milliarde Mark als einmalige,dis Wirtschaftlichkeit hebende Ausgabe derS t rast e n b a h n zur Verfügung zu stellen, nachdem die Straßenbahn in eine städtische Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt ist.
Sm großer Münzendiebstahl.
B a r t e n st e i n (Ostpr.), 27. Dez. (Wolff.) Aus dem Gymnasium wurden etwa 700 alte Münzen und Medaillen im Werte von mehreren Millionen Mark g e st o h l e n.
Schwerer Sturm auf See.
London, 27. Dez. (WTD.) DaS schwere Sturmwetter, das an We'h- nachten im Atlantischen Ozean, der Nordsee und im Kanal herrschte, hat den in See 6e» findlichen Schiffen erheblichen Schaden zugefügt. Man befürchtet, daß mehrere Schiffe untergegangen sind, darunter die „Mald of DelaS", die anscheinend mit der ganzen Besatzung von 2 6 M a n n an der Küste von Wales gesunken ist.
Kirchliche Nachrichten.
3fr. ReligionSgemeinde. Sottesd. i. d. Shnaa. (Südanl.). Samstag, 30. Dez. Dorabd. 4,15, morg. 9. AbdS. 4,45 u. 5,25. - Sfr. AeltgionSgefellfchaft. Sabbatfeier. 30. Dez. Freitag abb. 4,00, Samstag Dorrn. 8 30, nachm. 3,30, SabbatauSg.5,25. Wochen- gotteSdienst morgens 7,10, abends 4,00 Uhr.
Sandel.
Berlin, 27. Dez. Börsen ft irnrnungS- bild Die Rach ich en aus Paris über französische Ministewerhandlunzen in der Reparations- fiage ließm eher eine Derschirfung der Lage befurch en. Daraufhin setzte am De^senmaMe eine neuerlich? Aufwärtsbewegung ein unö in Rückwirkung hiervon erfolgten auch spekulative Käufe am Essektennmrkte Das Geschäft bewegte sich jedoch im allgemeinen in ruhigen Bahnen, da die Unklarheit der politischen Gesamtlage v elsach die Unternehmungslust einsch änkte Schwere Montanpapiere gewannen 1030 bis 2000 Prozent. Don chemischen Papieren waren Scheidemandel und Ang ko Guano um mehr alS 4030 Prozent höher. Di' gleich; Ausdessemnz erfuhren Textil- werte. SHisfahrtS- und 'Bankattien schlossen sich der Steigerung in ziemlich kräftiger Weise an. Dalutapapiere waren entspreche0 der Devisensteigerung höher bewertet, jedoch waren öfter- reichisch: und ungarische Papi;re nur unregelmäßig mitqezogen Deutsch' Anleihen fest; 3pro,z. mäßig gebessert Das leichte Rachlassen der Devisenkurse gestaltete die Haltung in zweiter Börsenstunde bet dauernd ruhigem Verkehr etwas unsicher.
Frankfurt a. M., 27. Dez. Dörsen- stimmangsbild. Der Dollar setzte im Vormittagsverkehr mit 7150 ein und stellte sich zeitweise auf 7200 bis 7300. Da sich die Devisenkurse anfänglich bei regen Umsätzen höher stellten, mach e sich an der Effektenbörse eine entschieden feste Haltung geltend. Rach der vier'ästgen Ruhepause lagen aus den Kreisen des Publikums Kaufaufträge vor. Die Spekulation war angesichts des Hahresschsu'seS nur in einzelnen S"e ialvapieren engagiert Sonst war die Geschäftstätigkeit ruhig. Einzelne Papiere der Montan- und der chemischen Industrie zogen etwas an. Dollar um 1 Uhr 7300,
Börsenkurse.
Jranksurt a. M. Berlin
Schluv» Sd)lub« Schlitz- Schluh-
JLurt ftur» Äurs >ur*
Datum: 2L1L 27.12. 22.12. 27.11
57.Dtfch. NeichSanleche 80- 80.60 H(v75 47» Tmleidien 550,— 600.— 600,— 3*/,7» Ternlctdjen 270,- 3 <V- 2b0- 3*/» Ternleidjen 12.5— 13/u,— llti— Difd).6imr-VraiiL*VlnL 140,— ISO— 134,— 17, Preu Nische Stonfoll 160,— U.0— 17Ü— 47. Hellen 120- 110.- 3'///» Heften 105,- 105.— 3•/., Heften......... —. — 12450 150,—
80,75
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315.—
1375. -
140.—
170.-
120,-
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47» RoOiürfen..... 6875,- W-ü- 7000,- 8E-
5"/» Goldnierikaner — .—850)»,—83500 — 93*>00.—
Berliner frnnbch'nff. . 13000,- I DO- 1440a- 16»00,- Coininerz- n. ihiunibf 1750,— ISOO,— 1800.— ItkiO.— Pnrni'L u.Slationnlbnnf 2K30.— 2275 — 2025 — 2200, - Teiltfrtie dwnk 6800,-7500,- 6000 - 74U0.- Temldie BeremSbank. 100»,— 1010- —,— ä DiSconio Conimandit S450. ■ 3600.— 2925,— 3150,— •??etnllbnnT 12100.- 14 1X),-
Mi leldeni Kreditbank 170).— 700— 1700,— —,— Critrrr. dreht'aniiah . 1595,— 1t 5 L— 1600.— 1M0,—
Bochumer Gnh .... -,-21000,-11/500,-22750,-
Biiderus 103 H-l 200,-11000,-12475,— dnro........... 8 »5»,- 9600,— ^"»» - US A—
Teirfrtj-Vttrcmbiira. . 18000,-23000,-1'00),-2:000, — Gelsenkirchener Z-rgiv2M»,—2iKX»,—20*10 »,—21750,- frarpener Bernban. . 58200,-5 )7oO,—60000,—615(X»,— tialnueif 2lfrUcrdleben »»4.5—L<100.--10500,-1275»,— tlaliivert Älesteregeln 11500,—1'000,— —,—14500.—
Vaurauitiie lawü. -12 4N),—11750, -14010. - CUevbcbtrf 12010,-1 m»,-l 1530,-1 1100 - i'hönir 'Bergbau. . .. lIMiOJ,—22m—lb>50G,-21uoii,— »ibeiuüaUl 1(0',-22000,-167 0,-tOOOO,- Ntebect Montan . . . 335X1,-35 0),-34500,-3650),-
TeUuS Bcrabau . . . 410»,— 44 m),— —
fliiibura Vlmcr. Pake: 77 0 - 860st- 7800,- 8525 - Norddeuischer Vlonb . 4175,- 48.50 — 4200,— 4.03,—
BentenlN'erkHeidelberk!'0O — 1150),- —,— — ,— 'Vbilluv Hol»tnnnn . . 4445.— 4775.— —4950 — Auglo-Tont-Guano. . .2170».-2^)0,-20000-2.5000.- 'Bablfdie yinilin 85( 0,— 9 0— 8000,- !>40l',- <A Ibfdntiibt 8200.- 910(1.- 84',0,— 957 ,— CMrievUeir.ier Electron. 700',— 7 i7i>— M»o,— 8100,— vörijiter Tvarbmerfe . 7 0 .— 7^5',— 7200k— 74.0,— X'uUucrfoblitng 6950,- 84'0,— -,— -,— :liüinrr»tuevfe 7000,— 875',— 7703,— 8100,— tbeibeanitnlt .... 11200.—14160.— —,— —,— All«. (klektritttätS'Sef 4'00,- 5r» >0,- 497"-,— 550'',- ^ernmaim....... 70!»,—7» W,— 7000,— 7500,—
Schlickert 820 ,—LOOst— 945»,—10.500,— Tieinentz & Halske. . . —.—18juo.—l.sooo,—20500,— -ldlermerke .mteuer. . 3500.- 3950,- 3750,-40)0,- Daimlrr Motoren. . . . 4500.- —4750,— — Oegliflenftnebt 4'00 — 5001— —,— —,— i'leauin 630J.— 6250,- 540st-6300,- Tiffalfief. rvrflnfßtn. 2(4500 -22000.- -,- -,- 2anibial”. if Her» . . . 2390 - 2490- -,- -,- Tichei........... 3'100 - 4550 - -,— -.-
Bell'Ioff ^alöbof . . . .10903.-11030,- 11300- 11500- rfnrferfrtbr.Arn ।feivbni —— 7500,— —,— — äuckerfabrikWaa.äulel 13700- —
Märkte.
Berliner Produktenmarkt.
CB er l in, 27. Dez. In Rückwirkung ber ziemlich scharf anstehenden Devisenkursr herrschte am Prvdukenmarkt eine feste Haltung. Es notierten: Weizen, märstschrn 14 703 bis 15 00) Mk. pom- mestchm 14 40) bis 14 700 011?. (sehr fest) Rcga n, märkischen 13 700 bis 14 000 bis 13 803 Mk. ostpreußischm 13150 Ml. (sehr fest). Wi ckergmlte 12 030 bis 13 000 Mk. (fester), Hafer, märkisch n 13 200 Mk.. pommersch-n 12 630 bis 12 803 Mk. (fest). Mais, La Plata, loco Berlin 15 400 bis 15 800 Wi. (stramm). Waggon frei Hamburg 14 830 bis 15 330 Mk.. Weizenmehl (103 Kilo) 39 000 bis 45 000 Mk (fest). Roggenmchl (ICO Kilo) 36 003 bis 40 003 Mk. (fest), Weizenkleie 7800 bis 8000 Mk. (etwas fester), Roggenkleie 8030 bis 8230 Mk. (etwas fester), Raps 24 0'0 bis 25 003 Mk. (fester), Diktoriaerbsen 27 000 biS 30 000 Mk., Heine Erbsen 25 003 bis 26 030 Ma'k, Futtererbsen 15 003 bis 16 030 Mk. P?- luschken 15 033 bis 18 030 Mk.. Ack-rbohnen 15C03 bis 18003 Mk„ Wi^en 22 500 bi« 25 50) Mk., Lupinen, blau 150)) bis 16000 Mk-, gelb 19C03 bis 2103) Mk.. Se adeila alt 30 000 615 35 030 Mark, Rapskuchen 9233 bis 9520 Mk., Tcocken- schnitzel 6333 bis 6500 Mk- Rauhfutter: Weizen- und Rogzenstroh, drahtgeb. 580) bis 6100 Mk., Haferstroh, drahtaepreßt 580) bis 6100 Mk., Stroh, strohseilgeoändelt 5000 bis 5403 Mk., Wiesenheu, gut, gesund and trocten, Dormahd 5700 bis 6000 Mk.. Rachmahd 5603 bis 5830 Mk. (Soweit fein andere- Gewicht genannt, verstehen sich alle Preise pro 50 Kilo.)
Frankfurter Gctieidemarkt.
* Franksurt a. M., 27. Dez. Auch nach den Feiertagen war das Geschäft auf dem Ge-
trelbemarft eng begrenzt Da eS die letzte Zv- sammenkunfl in diesem Jahre ist, nahmen Käuser wie DeNäufer eine abwartende Haltung ein. Rach- frage für Weizen und Mehl. Roggen und ®crjte inibig, Hafer findet bessere Aufnatzme. MaiS still. Hülsenfrüchte und Futlerartitel fest Amtliche Ro- tic.ungen: Weizen 30 500 bis 31 500 Mk.. Roggen 29 000 bis 30 000 Mk., Sommergerste 25 500 biS 26 500 Mk., Hafer, inländ.. 22 0)0 bis 26 000 Mk., Mais, La Plata u. Mired. 30030 bi» 31 000 QI(L. Weizenmehl, südd Spezial 0, 48 030-52 COO OHL bei Waggonbczug ab ONühlenstalion, Roggen- mehl 39 000 bis 41 500 Mk., Weizen- und Roggen- Heie 14 000 biS 14 500 Mk., Epeiseerdsen 44 COO bis 50 000 Mk... Biertreber 19030 Mk. Tendenz: stetig.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 27. Dez. (Aintlich) MarUverlauf: Bei regem Geschäft geräumt. Nächster Hauptmarkt Dienstag, den 2. Januar 1923. 3m einzelnen ist zu bemecken: Oluf getrieben craren 1161 Rinder, darunter 191 Dd?'"en, 30 Bullen und 940 Färsen und Kühr. Ferner 195 Kälber, 42 Schafe und 1078 Schwcine An Poeisen rmirden angelegt per Zentner Lebendgewicht Ochsen von 33 000 bis 51 COO Mk.; Bullen von 34 000 bis 45COO Mk.; Färsen und Kühe von 42 000 bis 48 COO Mk. für beste Färsen, 22 000 bis 42 000 Mk. für geringe; Kälber, beste Qualitäten, von 60 003 bis 64 003 Mk., mittlere von 53 000 bis 58 COO Mk., geringe von 45 000 biS 50 000 Mk.; Schafe von 30 000 bis 41 000 Mk. Schweine unter 80 Kilo Lebendgewicht von 50 020 bis 60 003 Mk., von 80 bi» 100 Kilo von 63 000 bis 68 000 RN., von ICO bis 120 Kilo von 66 000 bis 69 COO Mk., von 120 biS 150 Kilo von 66 000 bis 69COO Mk.; Fettschveine über 150 Kilo von 63 000 bis 70 000 Mk.; Sauen und Eber von 50 000 bis 60 000 Mk. Die Preise fielen um soviel über den Stallpreisen, als sie di« nicht unerheblichen Gewichtsrerluste, Spesen und Hand- lergeannn in sich schließen.
(In einem Teil der Auflage wiederholt.)
Porncare mtd die deutschen Dorfchlage.
Paris, 27. Dez. (WTB.) Rach einer Information soll PoincarL beabsichtigen, der deutschen Regierung mitzuteilen, daß die französische Regierung unter Vorbehalt der Zustimmung der übrigen Alliierten bereit sei, jeden autoritativen, konkreten und vernünftigen Vorschlag der deutschen Regierung zur Regelung der ReparationSfraqe entgegenzunehmen, daß aber die französische Regierung sich weigere, alle auf Grund geschäftlicher Transaktionen zwischen Privatpersonen und Finanzinsti u'en auScearbeitelen Vorschläge in Dettacht zu z'ehen. Poincarä soll von dem Inhalt dieser Rote auch die englische Regierung in Kenntnis gesetzt haben.
©in neuer Beschluß der Reparatious- kommiffion gegen Deutschland.
Pa r i S, 27. Dez. (WTB.) Wie bas ,3 o u t- naI“ mitteilt, habe die Reparationskommission die Prüfung über die deutschen Holzlieferungen peendet. Heber diese gestrige Sitzung der Reparationskommission wird weiter gemeldet, baß die französische Delegation eine Mehrheit von drei Stimmen gegen eine Stimme zugunsten einer Erklärung erhalten hab«, daß Deutschland in seinen Holzlieferungen vorsätzlich im Verzüge sei. Dazu schreibt der Berichterstatter der »Time s", di« Bedeutung einer solchen Erklärung trete sofort zutage. Ss könne jetzt für Frankreich möglich fein, mit dieser Entscheidung bewaffnet, gegenüber Den sch änd al ein vvrzugehen. Man sei gezwungen, in diesem Schachzug einen taktischen Vorteil zu sehen, der von den Franzosen ergriffen worden fei. Die Folgen könnten beträchtlich sein. Der tatsächliche Wert, um den es sich bei dem Verzüge handle, betrage nur zwei Millionen Goldmark. was eine äußerst geringe Summe sei. ES entstehe die Frage, ob in Wirklichkeit ein Bruch vorliege, der Deutschland unter die allgemeinen Strafmaßnahmen des Vertrages bringe.
' -g-l!----“......■!!■■'--J-. . -L-!"
Zu Sylvester Gwiss
Scharlachbero Melsterbrand
edelster deutscher Weinbrand
HALPAUS-CIGARBTTE -
ift 6as jnerfmaf 4er
Nasser
gebrannt,
2800-3400
Roh-Naffee
2600—2800
Mk'MWng
mH 25° „BobnenfaHee
200-Gr.'Batet 400
Salatöi na*D
Holzsubmission.
AuS den Waldungen der Gemeinde Großen-Bufeck kommt folgendes Holz im Submissionswege zum Verkauf:
Fichtenstämme:
5 Stück 3. Klasse — 9.26 Fstm.
24 4. „ = 25,78 ,
106 . 5s , 74,88 .
125 . 5b , — 49,99 „
Die Angebote sind getrennt nach Klassen pro Festmeter biS zum Mittwoch, Sen 3. Januar 1923, nachmittags 1 Hßt, xn unterzeichnete Bürgermeisterei einzureichen, wo anschließend die Eröffnung erfolgt.—DieDerkausSbedingungen, denen sich die Käufer mit der Einreichung ihrer Gebote unterwerfen, werden im Termin bekanntgegeben. DaS Holz ist gefällt und lagert an Abfuhrwegen •/, Stunden von der Bahnstation Großen-Duseck entfernt.
Angebote mit zusammengezogenen Riaffen oder mit Bemerkungen versehen, Werden außer Betracht gelaßen.
Großen-Duseck, d. 27. Dezember 1922.
Bürgermeisterei Großen-Duseck.
® an». [11043D
Holzsnbmission
Aus Öen Waldungen der Gemeinde Reiskirche« soll im Wege schriftlichen Angebots nachoerzeichnetes Stammholz verkauft werden:
4 Fichten-Stämme 3. Klaffe = 4,94 Fstm.
8 , 4. „ = 7,18 „
38 , 5a „ =21,54 „
103 . 5b „ =31,57 .
Das Holz ist mit der Rinde gemessen, jedoch geschält und liegt ungefähr 20 Min. von der Bahnstation Reiskirchen enlfernt. Vorherige Besichtigung empsohlen. Später« Einwendungen werden nicht berückst^,tigt.
Angebote sind verschlossen und mit der Aufschrift Holzsubm sston versehen bis spätestens Samstag, den 30. Dezember 1922, mittags 1 Uhr, auf unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen, woselbst in Anwesen- beit erschienener Dieter die Eröffnung der Angebote stattfindet. Die Verkaufsbedin- gungen werden vor der Eröffnung bekannt- gegeben.
Reiskirchen, den 26. Dezember 1922.
Hess. Bürgermeisterei Reiskirchen.
L au n spach. 11042D
Der Rachtragsvoranschlag der Gemeinde Annerod für Rechnungsjahr 1921 liegt vom 29. Dezember 1922 bis 5. Januar 1923 auf hiesiger Bürgermeisterei zur Einsicht offen. Gleichzeitig wird bemerkt, daß auch die AuSmärker zu dieser Umlage herangezogen werden.
Annerod, am 27. Dezember 1922.
Bürgermeisterei Annerod.
_____________Horn. 11045V
In der Privatklagesache des Karl Schön IL, Ruttershausen, Privatklägers, Segen die Frau Heinrich Spaar Wwe. aselbst, Beklagte, ist folgender Vergleich abgeschlossen worden: Die Beklagte nimmt die gegen die Ehefrau fowie die Tochter des PttvatklägerS ausgesprochenen Beleidigungen unter dem Ausdruck deS Bedauerns zurück, zahlt eine Buße von 1000 Mk. zu milden Zwecken und übernimmt die färntlichen Kosten der Prozesse. Vieler Vergleich wird auf Kosten der Beklagten einmal im Gießener Anzeiger veröffentlicht.
Gießen, den 23. Dezember 1922.
Veröffentlicht durch den Vettreter de» Privatklägers [11039D Dr. Jung, Rechtsanwalt.
Liter «200 Nüböl Vncr 2000
Margarine, unnef., »uni Tagespreis.
Heinrich Driesch
SeltcrSwcg 70.
VeWWU
Dienstag, d. 2. Januar 1923, abends 7 Uhr, läßt die Jakob Müller Wwe. wegzugshalber ihr HauS Ar. 140 mit Stallung u. Garten meistbietend auf dem Aalhaufe zu Lützellinden versteigern. — Ebenso sinket am 8. Januar 1923, nachmittag» 2 Uhr, auf dem Hofe eine Versteigerung siatt, und zwar: 1 Herd, 1 Ofen, 2 Tifche, 1 Dank, 1 Harmonium, ein Hafenstall, 1 Schweinetrvg, 1 Schieb- karren und anderes mehr. [011610 Md MM. MeMell.
Herde! u. Oefen Edgar Borrmann, Etfenbandtugn.
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