gruppen ertfmym'nwai IftnN ttn jtodbir Von tem foatalbem>hutrf<pen QBaf/betein, der auf Partei- poiftischer Grundlage arfge stellt ist, und ein drillrr Wahlverfchlag der die rJlamen vo-n drei fett» getiflen ©«nernteoatsmitglietem an der Spitze trägt. Sn den drei Wahlvorschlägen befinden sich von den 12 Herren, die seither dem Gemeinteral: angehören, zehn, während zwei nicht wieder ausgestellt sind.
Starkenburg und Rheinhessen.
• Offenbach, 26. Oft. Der Schiedsspruch fm Tarifstreit der kaufmännischen Angestellten, der gestern gefällt wurde, lautet: 1. Gehilsenjahr 10 000 Mk., 2. 11 300, 3. 13 000 Mark. Klasse 1: von 19-21 Jahren 14 000 Mk.. 21—23 Jahren 16 000, 23-25 Jahren 20 500, über 25 Jahren 25 500 Mk. Klasse II: 16 000, 19 000, 24 000, 29 000 Mk. Klasse Ul: 18 000, 21 000, 26 500, 33 000 Mk. Verheiratete erhalten 1500 Mk. mehr, weibliche Angestellte einen Abzug von 7‘/3 Prozent. Die neuen Sähe stellen eine durchschnittliche Erhöhung von 40 bis 50 Prozent auf die Septembergchälter dar. Der Schlichtungsausschub empsiehlt den Arbellgeberrn, am 15. November eine ä conto-Zahlung in Hohe von 50 Prozent des OktobergehalteS zu zahlen.
Hessen-Nassau.
fpd. Frankfurt a. M., 27. Oft. Am Montag. 30. Oktover, treten neue, sehr wesentlich erhöhte Brotpreise in Kraft. DaS Dreipfundbrot kostet dann 80 Mark. - Am 8. Oktober kehrte der Hilfsarbeiter König von einer Apfelweinreise, die er mit zwei Freunden nach Hochstadt bei Hanau unternommen hatte .nicht zurück. Seine Freunde behaupteten, er sei in den M a i n gefallen. Jetzt wurde die Leiche bei Mainkur gelandet. Da bei ihr alle Wertsachen, vor allem die Brieftasche, fehlen, wurden die beiden Freunde fe st genommen.
Schöffengericht.
Sieben, 25. Oft.
Sin Ztegeleibesitzer aus Leihgestern lieb durch einen Maurermeister aus Watzenborn ein Wohnhaus errichten, ohne dab die baupolizeiliche Genehmigung vorlag. Der Ortsvorstand und das Kreisamt fjatten letztere versagt, weil das Hiuö auherhalb des Ortsbauplanes errichtet werden sollte. Trotzdem wurde mit dem ‘Sauen begonnen. Nachträglich erteilte das Ministerium die Genehmigung, weil das Haus inzwischen schon fertig- gestellt worden war. Beide erhielten eine Geld- strafe von je 1 000 Mark.
Wegen Beleidigung eines Polizeiwachtmeisters -r hielt ein junger Bursche von hier eine Geld- [träfe von 400 Mark. Gleichzeitig wurde dem Beteiligten die Befugnis zugesprochen, die Verurteilung auf Kosten deS Angeklagten im „Giebener Anzeiger" bekannt zu machen.
Gin Düfettmädchen aus Marburg hat mit Männern intim verkehrt, obwohl es wuhte, dab es an einer mit Ansteckungsgefahr verbundenen Krankheit litt. Gs wurde deshalb zu 2 Wochen Gefängnis verurteilt.
Am 4. Iulr fand anläßlich des Rathe - nau morde« etn Demonstrationszug bdr sozialistischen Parteien in ©leben vom Brandplah aus statt. Als der Zug in Der Bähe des Iusti-gebäudes angelornmen war. drängte sich ein Mann an einzelne Gruppen der Demonstranten heran, redete in lebhaftem und lautem Tone auf sie ein und forderte sie auf, mit ihm in den H of des Iustizgebäu- bed einzudringen und öle im Gefängnis befindlichen Politischen Gefangenen zu befreien. Alsbald trat ihm ein Zugordner entgegen und wies ibn mit dem Bemerken, er fei wohl verrückt geworden, zu rü cf. Troydem lieh der QHann von seinem Vorhaben nicht ab, sondern rief, man werde schon sehen, hinter wem die Masse stehe. Nachdem es dem Zugordner für eine Welle gelungen war, den Mann vom Zuge fernzuhalten, näherte er sich später wiederum diesem und geriet dabei mit einem anderen Zugordner in Konflikt. Dabei forderte er fortgesetzt die Leute auf, in das ®e- richtSgebäude einzudringen. Da die Demonstranten keine Anstalten machten, seinen Aufforderungen Folge zu leisten, ersuchte er den zweiten Zugordner persönlich, ihn wenigstens den Rest des Zuges durch den Hof des Iustizgebäudes führen zu lassen, was auch abgelehnt wurde. Darauf schimpfte er auf daS Gericht, mit dem er schon mehr zu tun gehabt habe, mit dem er aber schon fertig werden wolle. Wie sich nachträglich herausstellte, war der Täter ein wegen Diebstahls und Heh- lereimehrfachvorbeftrafterWirt von hier, gegen den nach feiner eigenen Angabe zur Zeit Der Tat ein Verfahren wegen Kuppekk schwebte. Wegen öffentlicher Aufforderung vor einer Menschenmenge zur Begehung strafbarer Handlungen, wie Gefangenenbefreiung, Landfriedensbruch, Nötigung usw, wurde Der Angeklagte,
besten psychische QHmtettoertiflfrit strafmildernd m Betracht kam, zu einem Monat Gefäng- n i S verurteilt.
Spielplan der Frankfurter Theater.
Opernhaus. Sonntag, 29. Ott.: Die Walküre. Montag, 30.: Die toten Augen. Dienstag, 31. Fidelio. Mittwoch, 1. Nov.: Königskinder. Donnerstag, 2.: Der Troubadour. Freitag, 3.: Rudolf von Laban. Samstag, 4.: Cavalleria rusti- cana; hieraus: Der Bajazzo. Sonntag, 5.: ©armen. Montag, 6.: Tannhäuser (Par. Bearb.). Dienstag, 7.: Die Braut des Lucullus. Mittwoch, 8 : Die Afrikanerin. Schauspielhaus. Sonntag, 29. Ott., nachm. 3Vi älhr: Alt-Heidelberg; abends 7i/t Llhr: Ein Sommernachtstraum. Montag, 30.: Emilia Galotti. Dienstag, 31.: Heber- unsere Kraft (1. Teil). Mittwoch 1. Nov : Gespenster. Donnerstag, 2.: Die Weder. Freitag, 3.: All-Heidelberg. Samstag, 4. . Hannibal. Sonntag, 5., nachm. 31/2 Hhr: Balladen von Schiller; hierauf: Wallensteins Lager; abends 71/2 Hhr: Hannibal. Montag, 6.: Die Weber. Dienstag, 7.: Demetrius; hierauf: Wallensteins Lager. Mittwoch 8.: Hannibal.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
©letzen. Sonntag, 29. Ott (20. n. Trin.) Stadtkirche. 91/»: Pfr. Decker. 11: Kinderk. d. Markusg. 6: Pfarrass. Becker. — Iohanneskirche. 9'/,: Pft.Aus- seld. 11: Kinderk. d. Iohannesg. 6: Pfarrass. Müller. — Kirchberg. 10: Erntedankf. 11: Abendm. f. d. Alten von Daubringen u. Ruttershausen. — Lollar. 1'/,: Abendm. — Wieseck. 9: Beichte. 9'/,: Gottesdienst, letztes Abendmahl.
Katholisch« Gemeinden.
©letzen. Samst.» 28. Ott. 5 u. 8: Beichte. Sonnt, 29. Ott. 6' Beichte. 7: Messe. 8: Komm. 9: Hochamt m. Pr. 11: Messe m. Pr. 5'/,: Christenl. u. Rosenkr. m. Segen. —Hungen. Sonnt, 29. Okt. '/,10. — Lich. %8.
Bttckertisch.
— Die Heideschuster von Steffis Kivi. Heinrich Minden Verlag, Dresden und Leipzig. Reben der Romanschöpsung „Die sieben Brüder" haben „Die Heideschuster" ihren unverwüstlichen Wert stets zu behaupten gewustt. Diese Bauernkomödie ist reich an prächtigen Typen. Die auhsrgewöhnliche Bühnenwirksamkeit ist unbestreitbar.
— Ernst Ferdinand Reumann Ma- rein. Verlag Heinrich Minden, Dresden und Leipzig. Dec Liebe Lust und Leid ringt mit zwei jungen Menschenkindern. In bilderreicher Sprache entrollt das Epos das tragische Schicksal seiner Helden: Jörg und Marein. Als Hintergrund ist die ruhelose Zeit des 30jährigen Krieges gewählt Soldaten- und Lagerleben jener Tage werden mit geschichtlicher Treue vor Augen geführt.
— Marcel Dornier, „Marianne Pauli". Verlag Strecker u. Schröder, Stuttgart Der neue Roman zeigt Dorniers stilles, unaufdringliches Künstlertum gereifter und psychologisch vertiefter. ES ist die Geschichte eines Mädchens, dessen Leben durch die tief zerworfene Ehe der Ellern — der Vater ist Deutscher, die Mutter Französin — vergiftet wird. Die Kunst, mit der Dornier dieses Schicksal gestaltet, wie er auch die erschütterndsten Vorgänge ohne naturalistische Krayhell ins versöhnliche Licht echter Tragik rückt, ist meisterlich zu nennen.
Handel.
Berlin 27. Oft. BörsenstimmungS- bild. Die Bestrebungien zur Stabilisierung ter Mark beherrschten Den Devisen- und Effektenmarkt Sie Unsicherheit in der Beurteilung des Erfolges liest zunächst eine entschiedene Tendenzrichtung nicht auf kommen. Die Devisen erfahren anfangs Abschwächungen 'j/nt> befestigten sich dann bis zum offiziellen Verkehr. Als biertei Angebot hervortrat und auch die Reichsbank Abgaben machte, erfolgte eine ansehnliche Ermattung, die nicht ohire fühlbare Wirkung aiuf den Effektenmarkt blieb. Für Industrieaktren war die Stimmung bei Beginn -der Börse nicht er-nheillich. Spezialpapiere, sür die sich die Spekulation besonders interessierte, stiegen bei lebhaften Umsätzen zum Teil anfangs erheblich, so Essener Steinkohle, Ilse Bergbau, Rheinstahl, Rrebeck Montan, Oberschlesische Koks, Scheibemantel, Siemens u. Halske und Deutsche Maschinen. Schlesische Bergbau Zirck wurden um 6000 Prozent gegen die letzte Notierung höher bewertet. Basalt-Aktien stellten sich zeitweilig um 26000/0 höher. Gegen Schiust der ersten Börsen- stunde tra' eine allgemeine Ermattung aif den Rückgang der Devisenkurse ein. Verhältnismästig hatten jedoch die anfangs begünstigten Werte wenig darunter zu leiden. Valutapapiere waren empfindlich gebrückt, namentlich auch ungarische Anleihen. Schisfahrtsaktien waren durchweg rüdS» aängig. Von Banken gewannen Deutsche Bank im Verlauf 400 Prozent. Das Geschäft war zeitweilig in einzelnen Werten auster-ordentlich lebhaft, wurde bei ermattender Tendenz schliestlich aber ziemlich ruhig.
Börsenkurse.
72.-
2125,
1150,
6300,— 6300,
SnberuS
2575,
6">2">,- 6750,-
3900,
26. Oktober
27. Oktober
Datum:
4' '00, 6200,
610,-
502, -
2000.— 1975, 1450,- 1450,- 3000,- 2750,
99,
77,
4089,-
5,28
149,90
127,67
Mali werf Westeregeln Vaurabihtc Cberbcbarf 'Hiiönir Bergbau. . .. Rheinuahl........
Nlcbcck Montan . . . TelluS Bergbau. .. .
890,75 797,-
1196,-
Aure 25.10.
Aure
27. 10.
77,50 260,- 155,- 890,-
4433,75
5,69 179,- 141,10
850,- 85,-
105,- 76,25 65,90 65.10
2775,
2800,
6150,
Bergmann Schuckert Siemens & Halske. . Adlerwerke 5kleyer. . Daimler Motoren. . . ^eyltgenltaedt Üiemiin.........
Antw.'Brllffel . Holland......
London Paris Schweiz Sonnten Italien VHInbon-Dporto Dänemark . ... 4t or wegen . . . • Schweden . . . . HelfingsorS. . . . Nennork Deutfch-Oesterr.
Budapest Prag Sofia
3000,
2395,
6200, 6750,
■ 4200,- 50150,—
- 4000,-
- 790,-
260,-
150,-
850,-
82,50
100,-
710,
560,
2100,
Brief 270,70 1626,60 184.46 281,45 726,85 626,60 158,40
817*05 745,85 1103,—
411b-
5,:t2 15010 128,33
2925.
2500,
6000,
4466,25
5,81 189,- 142,10
5750,- 4400,- 5500,
51500,-
4050,- 750,- 660,—
2500,- 350,-
1220,- 3500,-
600,— 530,-
7300,-
650,-
505,—
27.10
77,50 265,- 155,- 90a-
82,75 100,-
74,50 80,-
Geld
269,30
1618,40
183,54
280.05
723,15
623.40
157,60
81L95
742,15
1097,-
Geld
2x3,75
1728,50
197,13 307,-
804,50
673,25 174,—
3050,- 3000,
Bries 285,25 1737,50
198,12 30'»,- soa- 676,75 175,-
895'25 801,- 1204,-
Berliner HandelSges. . 4050.- Commerz- u. Privat bk. 0>0. Darmit. n.Nanonnlbank i>40.- Deutsche Bank...... 1900< Deutsche DereinSbank. 400, Disconio Commandit . 1100. Metallbank......., 3055,
Milteldent. Creditbank 575, Oesterr. Credtianstalt. 580,
Lchlutz. Aur»
25.10.
77,50 270,-
ANg. EIekkrt»ttätS-«es 2050- 1980,
1475,- 1525,-
1600- 1727,-
Frankfurt a. M. Berlin S.tilufr Schtuh. Lchlutz- Aur»
Datum:
5"/,Dtsck. Neichsanleihe 4"/° Dergleichen 3Va0/e Dergleichen 3"/» Dergleichen Dlfch.Svar-Präm.'klnl. 4'7, Prensjische Konsol» 4°/,, Hessen.........
3'///° Hessen 3e/0 Hessen.........
47o Kolltlirken 5°/0 Goldmexikaner
Caro
Deutsch-Luxemburg. . 6200,
GelsenkirchenerB«»raw 5950, Harvener Bergbau. . 15500,—16000,—16600,—15L)0, Kaliwerk Aschersleben 3450,— 36 )0,— 3.>00,— 3325,
Frankfurt a. M.. 27. Ott Börsen- stimmungsbild. Dollarkurs im Frühverkehr 4375, an Verlaufe 4325. Terlweise zeigten die Devisenkurse eine abgeschwächte Tendenz. Am Effektenmärkte zeigten die ersten Kurse vielfach ein unregelmästiges Aussehen Montanpapiere verkehrten bei sester Ten» tenj. Unter den chemischen Aktien zeigten Anilin- werte ein merkliches Rachlassen. Die in den letzten Tagen k^orzugten Elektrizitätspapiere zeigten auch heute wieder ein festes Aussehen. A. E. G. standen bei erster Notiz 125 Prozent höher. Stärkere Nachfrage herrschte teilweise für Est- linger Maschinen und Julius Sichel. Aus dem Rentenmarkt konnten sich heimische Ailleihen vorwiegend behaupten. 3m freien Verkehr handelte man Mansfelder lebhafter, auch Benz hoher 1400, Ufa 980—1020. Deutsche Bank steigend. Der Dollar wurde gegen 1 Ufcr 4350 genannt
Franffurta. M.» 27. Oft. (Wolff.) Die Räume der Frankfurter Börse bleiben wie an Samstagen in oer kommenden Woche auch am Dienstag, den 31. Oktober, und am Donnerstag, den 2. November, für jeglichen Verkehr InWertpaPieren geschloffen. Devisen werden notiert, dagegen findet eine NotierungvonNotennichl statt.
Bochumer Gust .... 5300,
2900,
amdllrg-Ämer. Paket 1310,— 1190,— 1350,— 1160,— Norddeutscher Lloyd. . 940,— 805,— 915,— 810,— ZementwerkHeldelberg 20">0,— 2100,—
Philipp Holzmann . . . 1305,— 1275,— 1375,— 1350,—
Anglo-Cont.-Guano. . . 6700,— 6400.— 6700,— 6010,— Badische Anilin.....362->,— 35;)0,— 3775,— 3650,—
Goldschmidt 2900,- 3030,- 3100,- 2810,- Grtecheimer Electron. 2500,— 2410,— — 2475,— Höchster Farbwerke . 2710,- 2650,- 2800,- 2625,- Holzverkohlung 1900,— 2100,— —,— —,— tHllmerSwerke 2000,- 2100,- 2300,- 2125,- 2cheideaujialt 2900.— 3000,— —— ,—
Metnllges. Frankfurt. . 4550,— 4275»— ——, Schttbsabrik Her» .... 900,— 949,— —, Sichel............ 1500,- 1750,- —,— —,
SeOifoff Waldhos .... 1675,- 1700,- 1800,- 1800, Zuckersabr.s>raickenibat 2260,— 2260,— —,— —, ZuckerfabrikWag nusel2200,— 2195,— ——,
Frankfurter Devisenmarkt.
(Telegraphische Auszahlung.) Amtliche Notierungen.
3900,- 4130, 6200,- 5700,
6600.- 6800,- 6500,- 6700.
5700,- 7100,- 5575,- 7200,
. 4800,- 5050,- 4825,- 5350,- . 820,- 755,- 888,- 792,- . 820,- 85a- 830,- 800,- . 155L- 1425- -,- -,— . 2600,- 2700.- 2300,- -,-
Märkte.
Berliner Produttenmartt.
Berlin, 27. Okt. Am Prvduktenmarkte herrschte eine gedrückte Stiminung, da wegen des Geldmangels das Angebot früher gekaufter Ware sich mehrte, ohne Kauflust zu begegnen. Auch aus der Provinz lagen für Weizen, Roggen und Hafer gröbere Offerten vor, so dast die wenigen Käufer billiger antommen konnten. Die Differenz zwischen Weizen- und Roggenpreisen vergröberte sich, da Mitteldeutschland zur Zeit Roggen nicht ankauft. Gerfle wurde in guter Malzqualitat nur wenig billiger als gestern gehandelt. Mais schwächte sich auf den Devisenrüagang ab. Erbsen waren knapp. Futtermittel litten unter ziemlich starkem Angebot. Weizen, märkischen 9500—9000 Mark (schwächer), Roggen, märkischen 8500—8400 Mark (schwächer), Sommergerste 9400-9000 Mk., Wintergerste 8700 Mk., Hafer, märkischen 9500 bis 9300 Mk., schlesischen 9500-9300 Mk. (matt), Mais, La Plata, loco Berlin 8600 Mk. (flau), Waggonsrei Hamburg 8300 M5, ^Deizenmehl (100 Kg.) 25 400-27 000 Mk., Roggenmehl (100 Kg.) 22 500-24 700 Mk., Weizenkleie 4800—4900 Mark, Roggenlleie 4800—4900 Mk., Raps 12 000 bis 14 000 Mk. (behauptet), Biktoriaerbsen 14 000 bis 16 000 Mk., kleine Erbsen 12 000—14 000 Mk., Peluschken 9500—10 500 Mk., Ackerbohnen 9000 bis 10 000 Mk., Wicken 14 000—15 000 Mk., Lu- pinen, blau 6300—6500 Mk., gelb 8500—9000 Mk., Seiadella, alt 18 000—20 000 Mk., Rapskuchen 5600-5800 Mk., Trockenschnitzel 4500—4600 Mk., Kartoffeln, weihe 480—715 Mk., gelbe 550 Mk. Rauhfutter: Weizen- und Roggenstroh, drahtgeb. 1900—2000 Mk., Haserstrvh, drahtgeprehl 1900 bis 2000 Mk., Stroh, strohseilgebündelt 1900 bis 2000 Mk^ Wiesen Heu, gut, gesuird und trocken. Bormahd 1050-1150 Mk., Rachmahd 980 bis 1050 Mk.
Mainzer Dorfe.
Mainz, 27. Oft. Bei genügendem Angebot und stetiger Tendenz wurden auf der heutigen Börse folgende Grohhandelspreise per 100 Kilo loco Mainz festgestellt: Weizen 22 000, Roggen 19 500, Hafer 20 000—21500, Braugerste 19000 bis 20 500, Futtergerste 18 000, Weizenmehl Spez. 0 34 000—36 000, Roggenmehl 25 500 bis 27 000, La-Plata°Mais 21 500, Mired-Mais 20 000, Matsschrot 20 500—21 000, Weizenkleie 10 000, Roggenkleie 10 000, Weizenfuttermehl 12 000, Tr-vckenschnihel 9400—10 000, Biertreber 10 000—11 000, Luzerne 100 000—115 000, Ital. Rotklee 170 000-180 000, Esparsette 40 000 bis 45 000, Wiesenheu lose 4400, Wiesen Heu gepr. 4800—5000, Kleeheu 4200, Kartoffeln 1350, Weihe Bohnen 23 000, Ungesch. Erbsen 30 000—32 000, Linsen 35 000—36 000, Birma-Reis II. 34 000 Haferflocken 39 000, Graupen 32 000, Auslands- zucker 38 000—40 000, Gelbe Pferdemöhren 1200 bis 1300 Mk.
(In einem Teil der Auflage wiederholt.)
Die Politik Donar LawS.
London 27. Okt. (WTB.) In der Rede, die Donar Law zur ©rgängmg seines Manifestes in Glasgow hielt, bet )nte er, seine Politik fei negativ, weil man das Land ungestört an seiner Rettung arbeiten lassen müsse. Die Regierung! werde so toenia w ie möglich neue Gesetze erlassen und die Dinge ihren Oaaf gehen lassen. Er sehe keinen Grund, weShalb nicht die ünioniften und die Rati)nalliberalen auf gewissen Gebieten zusammenarbeiten sollten. Er halte es für rnöglich, dast England, Frankreich und Italien zu einem Abkommen über den Rahen Osten gelangten. Gs bestehe kein: Gefahr, dast Griectenland ober die Türkei eS ablehnen würden, die Entscheidung anzanehmen.
Die Rolle Berlins im internationalen Börsenverkehr.
Paris, 27. Oft. (WTB.) Das „Echo de Paris" teilt mit nach Nachrichten aus bester Quelle soll Berlin das Zentrrm der Wechsel- und Abitrage-Operationen zwischen Prag, Amsterdam, Kopenhagen und Zürich werden. Dies sei zurückz isühren <uf die a lsgeZeichneten neuen telephonischen Verbindungen, die es den Berliner; Banken gestatteten, in enger Fühlung mit den Börsen ter genannten Städte zu bleiben.
DaS Problem des sinkenden Francs.
Paris, 27. Oft. (WTB.) Rach dem „Echo te Paris" beschäftigt sich Ministerpräsidenit Poincarö persönlich mit dem Studium deS ernsten ProblenrS, daS durch das Sinken teS Francs aufgeworfen wrrde. Er w)lle im Rahmen des Möglichen den ülngelegen Hellen einer länger anhaltenden Hausse des Wechselfalles abhelfen.
Der Harne „Heitmann"
und die Schutzmarke „^-uchSkopf im Stern" sind allen praktischen Hausfrauen al« Kennzeichen der beiten warben zum gelbitfarben von Kleidern, Blusen, Gardtnen, Slruinvfen ufio. längst bekannt. 607388
OSRAM
Die
* billige Lichtquelle^ füp PeKiamebeleuchfung Notbeleuchtung
V SignalzwecKe A
OSRAM
GUMM-IAMPBN


