Ausgabe 
28.8.1922
 
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bildeten.

FU- be-

180 Pf.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite 500 Ps. Bei Platz- Vorschrift 20 °/0 Aufschlag. Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Ernst Blumschcin; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Gießen.

werde sich voraussichtlich, dem Matte 'olge, Staatssekretär a. D. Bergmann

Herabsetzung der Bergarbeiterlöhnc in Frankreich?

Lille, 26. Aug. (Wolff.) HavaS: Die Arbeitgeber < und Arbeitnehmer des K o h -

Paris, 28.-Aug. (WTB.) Wie der Matin" Meldet, hat bie Vertagung der Entscheidung der Reparationskommission keineswegs den Zweck, den Deutschen noch einmal Gelegenheit zu geben, chre Gründe auseinanderzusehen, sondern es handelt sich darum, um jeden Preis eine ein - stimmige Entscheidung he r beiz us Uh­ren. Die Anregung zur Vertagung geht von (Belgien aus. Belgien würde das Opfer aus ftch nehmen, wahrend der tonimenben sechs oder wenigstens drei Monate anstatt der Barzahlungen Sachlieferungen von Deutschland du khcunis erklärte, er könne seinen Vorschlägen noch 1 keine genaue Form geben, aber er werde in Der Lage sein, dies zu tun, nachdem er heute den . Ministerrat befragt habe.

Eine Beratung der Reichsregierung.

Berlin, 23. Aug. Heute früh um 10 Ahr findet, wie die Montagspost berichtet, eine .Ehefbesprechung der Reichs- regierung unter dem Borsitz des Rerchs- kanzlers statt, in der über die Mitteilung d^r Reparativuskvmmissivu beraten und we­gen der Entsendung der D e l e g i e r t e n und der ihnen mitzugebenden Instruktionen Be­schluß gefaßt wird. Unter den Delegierten

o n, 27. Aug. (Wolff.)Sundah Ti­mes" meldet aus Paris: Bradbury erklärte in einem Interview, er sei überzeugt, das) die deutsche Regierung ernste Anstrengungen mache, dem Standpunkt der französischen Regierung ent­gegenzukommen, soweit dies Deutschlands Lage gestatte. Er sei aber der Meinung, daß auch die französische Regierung der deutschen auf halbem Wege entgegenkommen sollte.

Paris, 2r. Aug. (WTB. > Wie der »Temps" meldet, finden am Montag, Dienstag und Mitt­woch weitere Besprechungen der Re­pa ra t i o n s k o m m i s s i o n statt, um zu einem , Aebereinkonrmen zu gelangen.

P a r i s, 28. Aug. (WTB.) Rach demIour- n a l" hat die Vertagung der Entscheidung der Reparationskvmmissivn ganz das Aussehen einer letzten Frist, welche der Versöhnlich­keit gegeben wird.

Belgien als Vermittler.

Heutiger Staub des Dollars

10 Uhr vormittags:

Berlin 1650, Frankfurt a. W. 16501100

Eine vorläufige Anordnung der ReparationsKommMon.

172. Jahrgang

GietzenerAMger

General-Anzeiger für Oberhessen

VrvS und verl-g- vrvhl'sche Uni-.-vuch- und s.-.ndru-er°. H. lang-. SchnM.-ung, S-Mst-Me Md

Schwierigkeiten.

Zur Einleitung der Besprechung berichtet der Reichskanzler über die gestrige Cyef- bespreckftlng, in der diese Gegenstände bereits behandelt worden sind, und regte an, daß bis zu der auf Montag, den 28. August, anbe­raumten Verhandlung die Reichsregierung mit den Ministerprästttenten und den Mini- tern des Innern der Lander die haupt^ch lich dazu berufenen ReichsressortS fertige Vor- cbläae ausarbeiten möchten, womit der drohenden Krisis in der Ernährung und der Wirtschaft unseres Volkes entgegengewirkt werden könnte.

Einberufung des Auswärtigen Ausschusses.

Berlin, 26. Aug. Rach einer Blätter- Meldung hat der Abgeordnete Helfferich an den Aba. Stresemann, den Vorsitzen­den des Lttäwärtigen Ausschusses des Reichs­tages ein Schreiben gerichtet, in welchem er unter Hinweis auf die Zuspitzung der Laae tote sie in dem Dvllarkurs von etwa 2000'Mark ihren Ausdruck findet, um schleu­nige Einberufung des Auswärti­gen Ausschusses zur Besprechung der Lage ersucht.

Reichstagsabg. Pinkau f-

Leipzig,26. Aug. (WTB.) Heute mor­gen ist hier im Alter von 61 Jahren an den__

Folgen einer Operation der mehrheits»- sozialistische Reichstagsabgeordnete Karl P i n k a u gestorben.__________ ______

Paris, 26. Aug. (WTB.) Die Re pa ­ra tionskommissivn veröffentlicht folgende Rote- Die Reparationskommission war heule mittag von 111 Uhr versammelt. Die Kom­mission war der Ansicht, daß es ihr nicht möglich , sein wird, vor Mittwoch den 30. August eine Entscheidung über das von der deutschen Regie- vung am 12. Juli vorgelegte Morawriumsver- langen zu fällen. Sie hat der deutschen Regie­rung zur Kenntnis gebracht, daß, wenn dtese von fcer Möglichkeit gehört zu werden die ihr nach Artikel 284 des Fickedensvertrages zusteht, Ge­brauch zu machen wünscht, die Kommission ge­neigt ist, bevollmächtigte Vertreter bis zum Mittwoch zu hören.

Paris. 26. Aug. (WTB.) Wie der l Temps "meldet, haben in der Sitzung der Repa- rativnskommission. die einen offiziellen Charak- ler hatte, die einzelnen Delegierten ihre Ansicht -über das' deutsche Moratoriumsverlangen ausern- andergesetzt. Die einen erklärten, sie seien einem Moratorium günftig gesinnt, die anderen, sie seien oeaen ein Moratorium, wenn nicht durch Deutsch- lartb produktive Pfänder gegeben würdw. Zwei Ansichten seien aber bei allen Mitgliiwern der Reparationskommission zum Durchbruch gekom­men: Einmal, daß die gegenwärtige Unsicherheit ohne schwere Folgen nicht länger andauern dürfe, und dah die Entscheidung der Kommission mög­lichst früh, wenn möglich am Mittwoch, erfolgen müsse, außerdem, dah durch die Delegiertem B e r- söhnungsver suche gemacht werden muhten, Mm eine einstimmige Entscheidung herbei- zuführen. , ..

Wie derTernps" mitteilt, wurde die deutsche Regierung von der Entscheidung der Reparationskommissivn sofort telegra­phisch i n Kenntnis gesetzt. Ebenso wurde her Kriegslastewkornnrifsion in Paris Mitteilung ^Sßact«, 27. Aug. (WTB.) Der heutigen Besprechung der Reparationskommission hat auch der amerikanische Delegierte offi-

Aus dem Reiche.

Die Beratungen über die innere Lage des Reiches.

Berlin, £6. Aug. (WTB.) Heute vor­mittag fand unter dem Vorsitz des Reichs­präsidenten ein Ministerrat statt, an dem alle Reichsminister bzw. in chrer Vertretung die Staatssekretäre teilnahmen. Auch die Cßer* treter der preußischen Staatsregierung wohn­ten der Sitzung bei. Der Gegenstand der Be­ratung war die innere Lage des Rei­ch e s, namentlich die durch die Geldentwer­tung der letzten Wochen verschärfte Teuerung und darauf die für das Reich und die Bevöl­kerung für den kommenden Winter drohenden

Ausschreitungen in Le Havre.

Paris, 27. Aug. (Wolff.) Die Morgen- blätter melden Räheres über schwere Zusam- menstöhe zwischen Streikenden und der Po­lizei in Le Havre. Rach demWatin" spielte sich von Vgö an eine regelrechte, zweistündige Schlacht ab mit Barrikaden und Gewehrfeuer. Die Truppen feuerten zuerst in die Lust, gaben aber schließlich scharfeSalven ab und griffen auch mit dem Bajonett an. Drei Zivilpersonen wurden getötet, 17 Gendarmen und 20 Zivil­personen verletzt. Es wurden etwa 50 Verhaf­tungen vor genommen. Heber die Stadt wurde der Belagerungszustand verhängt. Ilm Mitternacht ist der Präfekt eingetroffen. Er äußerte, er werde die Ordnung in Le Havre um jeden Preis in kürzester Frist wieder Her­stellen. Rach demWatin" werfen die Streike- den Schützengräben auf, fällen Bäume und befestigen ihre Barrikaden.

P a r i s, 27. Aug. (WB.) Rach einer Havas- meldung aus Le Havre ist dort die R u hc wiederhergestellt. Heute früh wurde das Kasino Franklin, der Sitz der Streikleitung, das bie Streikenden stark verbarrikadiert hatten, ohne Blutvergiehen genommen, da die Streikenden das Haus vorher verlassen hatten. 3n der Rächt wur­den verschiedene Verhaftungen vorgenommen. Der Bahnhof wird militärisch bewacht. Angesichts Der Bewegung, die nichts mit dem Streik zu tun txibe, sondern nur noch politische Agitation sei, habe der Präfekt die energischsten Maßnahmen getrof­fen. Jede Zusammenkunft von Streikenden und Demonstvanten sei strengstens verboten. Havas zufolge ist niemals die R^e davon gewesen, den Belagerungszustand über die Stadt zu ver­hängen, auch hätten die Truppen keinerlei Ge­brauch von der Waffe gemacht, sondern nur die von der Menge angegriffene Polizei, die mti ; Steinen beworfen und mit Revolvern beschossen . worden sei.

' Der Streik greift auf Paris über.

einer völligen Anpassung der Gütertarife an diese Preissteigerungen abzusehen. Die durch­schnittliche Tariferhöhung gegenüber Vern Frieden beträgt vorn 1. Septemoer ab rund das 140fache. Die Crspamismahnahmen der Reichsbahn sowohl auf persönlichem wie auf fach- lich-m ©ebiet sind frei bet d-r h-u.

tigen Tarifsätze nach dem heuttgen Geldstande entsprechend hoch bewertet.

Ar. 20(

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Potzschecktonte:

Frankfurt e. M. 11686.

ziös beigewohnt. -

. Paris, 27. Aug. Rach der Agence Havas deutet der heutige Beschluß der R e p a r a - tionsrommission, ihre endgültige Entschei­dung um drei Tage zu vertagen, darauf hin, daß die vier Delegierten den Wunsch Haven, sich einmütig über diesen Entschluß zu verstän­digen. Die vier Delegierten hoffen in der iat, faqt Haras, daß die letzten MeinungsverschEn- heiten, die noch bei einem oder zwei von ihnen sich zeigen sollten, alsdann beendigt sein wer­den, und daß, wenn schliehlich am Mittwoch die' Reparationskommission ihre Entscheidung trifft, diese Entschei ung einstimmig gefasst wird.

Rach demEcho de Paris" ist in der Repa- rativnskommission der G e g e n s a tz z w i s ch e n der französischen und britischen These unüberwindlich gewesen. Bevor man sich aber zu der unvermeidlichen Wahl ent­schlossen habe, sei die Entscheidung noch einmal vertagt worden. Dah die Entscheidung vertagt worden sei, sei sicher. Ob die Entscheidung nun einstimmig erfolgen werde, das bleibe recht

vorgelegten Fragen zu erörtern. Die Lage des Deutschen Reiches als auch die Oesterreichs ist ernst Die Rachwirkungen der Gewaltfriedens­verträge machen sich fühlbarer als je. Es sei höchste Zeit, dah die Entscheidung falle, die das Volk aus der Ungewißheit herausbringe.

Deutschland umfasse, sowie ein Mora­torium von drei oder fünf Zähren, falls keine ausländische Anleihe es Deutschlano er­möglicht, einen Teil der Reparattonen zu zahlen; 4. Beseitigung der zahlreichen künst­lichen Handelsschranken, Vie verschiedene Lan­der Europas errichtet haben. Dieser Plan, welcher von dem Wirtschaftler Dr. Ander- s v n vPN der Trabe Rational Bank in Reu- hork stammt, protestiert auch gegen die hohen amerikanischen Schutzzolltarife, die ein Hin­dernis für den Wiederaufbau der Welt

Der österreichische Bundes- Kanzler über seine Reise.

Innsbruck. 26. Aug. iWTB > Dund^- kan?iler Dr Seipel ist mit Finanzminister Segur und dem Gesandten Wildner gegen 4 Hör nachmittags auf der Durchreise von Verona nach Wien in Innsbruck eingetroffen. Der ^"n- Leskanzler hat sich über die eben abgeschlossene Reise folgendermaßen geäußert:

Die Aufnahme der Vertreter Oesterreichs_in Prag, Berlin und Verona war durchaus freund lich Ser Eindruck war unverkennbar, daß der Emst der österreichischen Lage ub^allverstanden wird In Prag war der vorherrschende Gedanke, dah die Attion vor dem Völkerbünde aussichts- reicker sei als sie nach den vorherigen^ Ersah runaen in Oesterreich glaubhaft erschemt. In Prag EX.»iÄl& Wnbtag». [ Oefter-

Mr»

toormkrenfcn'tEn, bcfonbm SBebcutung schon da- Ä S 'gÄb^ bie ^rhunbbungen »w«chen ber Reichsregierung und den in Berlin ericyle

nSen mtgfiebeH. bet 2tepatotton8fommlffu>n

Trotz der starken Inanspruchnahme durch^^dtese Verhandlungen haben dte Reichs­minister Reichskanzler Dr. Wirth und die übrigen I Herren der Reichsregierung Zeit genommen, um I mit der

Paris, 28. Aug. (WTB.) Rach einerMa- tin"-Meldung aus Le Havre ist der Strett im Abflauen begriffen, beginnt aber ans Pans überzugreifen. Ohne die Entscheidung der Zentralleitung abzuwarten, hat das freie Qlrbeiter» syndikat gestern beschlossen, als Protest gegen die Vorgänge in Le Havre in den Streck zu treten. Die Vereinigung der extremen Arbeitershndikate hat einen Aufruf erlassen, worin zu einem 2 4- stündigen Generalstreik auf gefordert wird, der morgen in Kraft treten soll.

(giite amerikanische Bankicrkonfcrenz.

London, 26. Aug. (Wolff.) ,/Daily Telegraph" meldet aus Neuyork: InWilliam- stowne (Massachusetts) findet eine nicht offizielle Konferenz amerikani­scher Bankiers statt, auf welcher Pläne zur Wiederherstellung Europas er­örtert werden. In diesen- Plänen werde die Streichung der Schulden der kontinentalen Alliietten an Amerika in Aussicht genommen; die Schulden Englands mühten jedoch bezahlt werden. Es wurde vorgesehen, daß Amerika dann gemeinsam mit Großbri­tannien den wittschaftlich schwächeren Län­dern Bedingungen auferlegen würde, welche die Wiederherstellung des Handels und des wirtschaftlichen Gleichgewichts bezweckten. T e Reformen auf dem Kontinent, auf denen be­standen werden mühte, umfahten: 1. Reform der Staatsfinanzen einschließlich der Steuer­erhöhung, Verminderung der Heeresaus- gaben; 2. Wiederherstellung der Goldbasis auf einer neuen und viel niedrigeren Gold­parität; 3. Wirtschaftliche Regelung der deut- 8*»°»»

Keynes über das

Wiederherstellungsproblem.

H a m 6 u r g, 26. Aug. (WTB.) 3n der heu­tigen Schlußsitzung des W e l t w i r t s ch a f t s- Eon g reffe S der Ueberseewoche hielt Professor Keynes seinen mit großer Spannung erwar­teten Vortrag über Deutschlands Reparations­politik. Die beiden Ideen einer großen urter- v ( -------------- .

nationalen Finanzwesens «n die Möglichkeit einer lenbeckens R o r d f r a n k r e i ch s und des leiftungen hätten, so führte er au«, nur in Der _ g Calais sind heute im Rathaus von Tergangenbe.t politishen W^t Schabt denn es zusammengetreten. Grubendirektor

bedeute eine grünliche Derkemrnng ! int Mercier erklärte, indem er die Schwierig­nationalen Fmanzwesens, a ndie Mogltchtti einer anführte die durch die auslan-

vie^Milliardm Goldmark zu glauben. Eine so^e dische Konkurrenz entsteht dah ab>15. Okto- Anleihe würde unter keinerlei annehmbaren Be- her eine starke H e r a b s e tz u ng 6er Loh ne bingungen untergebracht werden können. Es gebe vorgenommen werden müsse, wenn Nicht em nur eine Art internationaler Anleih^ die bet 1über die Arbeitszeit zwischen den der Regelung der Reparationenvon feDeutung 1 marteicn zustande käme. De Cadvt und sein könnte, nämlich eine deutsche -Unieipe, wandten dagegen ein, dah eine Ver-

die in den Ländern seiner ©lau Werkzeuge und die Entrolle der

b'^er «ufgebraucht werde. Aaben gestatten würden, den

der Erttaa^der^Anlech^ F^nkräch zufiele, prak- preis der Kohle herabzusetzen, ^)ne die Inter- ttsch^ete wirksames Mittel sein, um die fron- essen der Arbeiter zu beeinträchtigen Da ein zösischen Finanzen nachdrücklich zu bessern. An- Abkommen als unmöglich^ bettachtet wurde, praktisch und unwirtschaftlich sei auch der Ver- die Verhandlungen- abgebrochen such, die Barzahlungen durch Sachleistungen ein- morden.

3°n°hm- der Slrb-itsl°sigk-it zahlen, wenn man ihm die Wahl ber 3ablungS= tn Jmeiita* ,

methode selbst überlasse. Jeder versuch, bestimmte § 0 n d v n, 27. Aug. (WTB.) Rach einer Arten der Zah'ung vvrzuschreiben, wurde die ^termeldung aus Detroit ist die Ford

Fähigkeit Deutschlands zu Unteren Zahlungen eutevm @ ß S infolge Kohlenmangels

Mähe Deutschland nach seiner Beendigung mit fetter beschäftigungslos werden, ben Zahlungen beginnen könne. @r glaube, Day------

?org"SenÄoi>em&b^muÄ^ Erhöhung ber Gütertarife, lauft dLke er sich die Lösung folg«rdermaßen: Derlin, 27. Aug. (WTB) Die Re ich s-

Cesetzt die Gesamtschuld Deutschlands, abgesehen I ba^n inch ge der katastrophalen Entwi klung von den schon bewirkten Zahlungen, wurde auf 1^ Mark und der sich daraus ergebenden Aus- 40 Milliarden Gvldmark festgelegt, und gesetzt, qa5fteigerungen genötigt, die zur Zett gültigen dieser Betrag wäre 1930 fällig, fv wurde leder tertar ife zum 1. September d. Z.

Betrag, der voi/her bezahlt würde, von der zu 5 0 Prozent zu erhöhen.

diesem Zeitpunkt geschuldeten Summe abgezogen ^iese Erhöhung wird bei der Sum l. Moder zuzüglich sechs Prozent Zinseszinsen vom Zett- Agenden organischen Umarbeitung des Guter- punkt einer jeden Zählung bis z^n Fattigkeits- b2i der der neue Reichseiftnbahnrat mit-

termin im Jähre 1930. Ab 1924 wurden sich bereits berücksichtigt. Rachdem das erste

die Jahresraten auf mindestens eine Goldmil-! Vierteljahr des laufenden Rechnungsiahres mit liarbe zu belaufen haben. Die 1930 nw^ gefdjiul- Einem Betriebsüberschuh von rund 2,5 Ms^w^den bete Summe wäre alsdann durch eine Reche^mehr abgeschlossen hatte, sah die Reichsbahn trotz der und mehr abnehmender Zahlungen^auf 15Cabre fltt>altigen Preis- und Lohnsteigerungen, die zu verteilen. Falls eine solche Regelung mck Anfang ^uli einsetzten, von einer Tarr erhohuug der Streichung von Sachleistungen und der Auf-1 am L August ab. Die neuerdings erfolgte lösung der Reparationskommission. vor allem aber Steigerung aller sach tchen und persönlichen Au.° der mit der Beendigung der Besetzung der Rhem- g^hen ist aber so stark, daß beispielsweise zur Zett lande zufannnenträft, würde DQitschland em Fi- Schienen das 194fache, für Stabeisen das nanzprvblem gegeben sein, dessen Lösung seine ! 2i5ftche, für deutsche Kohle das ^58ia^e ,un^ Sachverständigen gewachsen fein wurden und > Engbsche Kohle, aus di? die Reich rbahn heute zu dessen Befürwortung seine Politiker Nicht zu sehr I ^hr als ein Viertel ihres Gesamtbedarss ange- belaste Er glaube, dah die Zeit letzt gekommen tyt> das 44Ofache des sri^enspreis^

ei in der die Praktiker in Deutschland sich ernst- bezahlen ist. Rur die günstige Verkehrsent- ich dem Entwurf eines solchen Planes toitrmen totrf[un der letzten Monate ermöglicht es, von könnten, der davon ausgcche, was in WirklichteiU - nn

ausführbar sei und nicht mehr von der Abfichtz die mißleitete öffentliche Meinung Frankreichs oder anderwärts zu beschwichtigen.^

An be^ug auf Deutschlands nächste, Zstünstt faate Keynes, er sei durchaus nickst optimistisch, aber, wenn erst eine Regelung mit den Alliierten gefunden sei, sehe er keine ernsten Hindernisse für die Stabilisierung der Mark obgleich er es für leichtsinnig halte, eine erhebliche Besserung über den Stand hinaus zu versuchen den die Mark am Zeitpunkt der Durchführung dieser Re­gelung habe. Professor Keynes schloß feine Aus­führungen mit dem Hinweis, daß die Grund­bedingung für alles em guter Friede sei.

Montag, 28. August 1922 Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit, preis für 1 mm höhe für Anzeigen v 34 mm Breite örtlich 150 Pf., auswärts